Studium im 6. Semester abbrechen und dann kompletter Neuanfang?

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Grüßt euch,

danke für eure zahlreichen und hilfreichen Beiträge 👍 

Also, ich schließe mein Studium ab und seh' zu, dass ich während des Studiums immer wieder mal auf den Weinbergen arbeiten gehe und mir Wissen aneigne in Bezug auf Kultivierung der Pflanzen, Rebschnitt, Pflanzenschutz, Weinveredlung usw.. Aus dem Grund habe ich vorgestern auf einem Weinfest einen Winzer angesprochen und nachgefragt, ob ich bei der Weinlese mitmachen kann. Meinen Namen und E-Mail Adresse habe ich hinterlassen und mal schauen, ob er sich meldet ;-)

 

Am sinnvollsten wäre es, wie es ein User schon beschrieben hat, nach meinem Studium ca. 10 Jahre arbeiten zu gehen und während dessen ungefähr ein Drittel des Einkommens bei Seite zu legen. Da ich als Angestellter Winzer, unabhängig davon ob ich jetzt eine Ausbildung mache oder Weinbau studiere, höchstwahrscheinlich so wenig verdienen werde, dass ich mir kaum was zur Seite legen kann um später ein Weingut zu kaufen oder zu gründen, macht es für mich keinen Sinn mehr mein Studium abzubrechen. Denn irgendwo muss Cash her...

 

Ich spiele gerade mit dem Gedanken nach dem Bachelor oder Master 1-2 Jahre lang ein Work & Travel  zu machen. Zum Beispiel würde ich gerne ein Jahr auf einem australischen - und ein Jahr auf einem neuseeländischen Weingut arbeiten, um praktische Erfahrungen über einen längeren Zeitraum zu sammeln. Ich stelle mir nur die Frage, ob es dann auf Grund des Alters meinen Berufseinstieg erschweren wird, wenn ich noch ein Work & Travel machen werde? Beim Erreichen des Bachelors wäre ich 28, beim Master 30. Was denkt ihr?  

 

Falls jemand Interesse hat was in dem Studium Weinbau & Oenologie gelehrt wird, kann sich hier die Zusammenfassung des Modulhandbuches angucken http://www.weincampus-neustadt.de/bachelor/studienplan.html   

 

Viele Grüße

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Gast
vor 30 Minuten, zxy schrieb:

Zum Beispiel würde ich gerne ein Jahr auf einem australischen - und ein Jahr auf einem neuseeländischen Weingut arbeiten, um praktische Erfahrungen über einen längeren Zeitraum zu sammeln.

Da bist du auch nur die billige Arbeitskraft unter dutzend anderer Backpacker.

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Gast

wenn, dann geh nach Argentinien, da sind Weingüter nämlich auch noch richtig billig und du kannst da später auch mal was mit eher wenig Kapital kaufen

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vor 7 Minuten, younggun schrieb:

Da bist du auch nur die billige Arbeitskraft unter dutzend anderer Backpacker.

Als Azubi aber erst recht :-D

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Also wenns um den Spaß geht ist Australien/Neuseeland sicher 1A.

 

Wenn es wirklich konzentriert um deinen Plan gehen soll würde ich evtl. versuchen ein längeres Praktikum (vllt. auch in Australien/Neuseeland) auf einem Weingut zu bekommen. Vllt. in einer anderen Weingegend die du mit Urlaub verbinden kannst. Oder vielleicht einfach in Deutschland. Ich weiss ja nicht wie fit du durch dein Studium so Technisch o.ä. bist.
Hauptsache du hälst dich in diesem Umfeld auf, lernst und kommst in Kontakt zu Anderen. 

 

Dann Studium beenden und wenn möglich irgendwie in der Weinbranche anfangen. Nicht um da sein Leben lang zu versauern, sondern weil dich das Umfeld vllt. inspiriert und motiviert und du auf Menschen triffst, denen dein Thema am Herzen liegt.

 

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vor 29 Minuten, FranzMamba schrieb:

Also wenns um den Spaß geht ist Australien/Neuseeland sicher 1A.

 

Wenn es wirklich konzentriert um deinen Plan gehen soll würde ich evtl. versuchen ein längeres Praktikum (vllt. auch in Australien/Neuseeland) auf einem Weingut zu bekommen. Vllt. in einer anderen Weingegend die du mit Urlaub verbinden kannst. Oder vielleicht einfach in Deutschland. Ich weiss ja nicht wie fit du durch dein Studium so Technisch o.ä. bist.
Hauptsache du hälst dich in diesem Umfeld auf, lernst und kommst in Kontakt zu Anderen. 

 

Dann Studium beenden und wenn möglich irgendwie in der Weinbranche anfangen. Nicht um da sein Leben lang zu versauern, sondern weil dich das Umfeld vllt. inspiriert und motiviert und du auf Menschen triffst, denen dein Thema am Herzen liegt.

 

THIS!

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vor 20 Stunden, younggun schrieb:

Achja und wer bei 3.000€ netto keine Zeit mehr für Hobbys oder ein Privatleben hat, der macht auch was falsch, finde ich. Für dieses Gehalt würde ich mich nicht so verkaufen

Stell dir vor es gibt Menschen die verkaufen sich für weniger Geld. Die kratzen dann nicht mal an 3.000 Brutto.

bearbeitet von danyel

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Am ‎21‎.‎08‎.‎2017 um 14:54 , younggun schrieb:

Achja und wer bei 3.000€ netto keine Zeit mehr für Hobbys oder ein Privatleben hat, der macht auch was falsch, finde ich. Für dieses Gehalt würde ich mich nicht so verkaufen.

Dank der großartigen Politik der Sozialdemokraten, und der Grünen,  welche von unserer großartigen Führerin weitergeführt worden ist, ist man mit 3.000 € netto bei den oberen 5- 10 %- ergo in der Oberschicht- in Deutschland anzusiedeln
Willkommen in der Realität.

Realität ist sowieso ein gutes Stichwort, der Thread hat nämlich davon absolut nichts damit zu tun.

Der Junge studiert gerade, wahrscheinlich ziemlich erfolglos, und hat ziemlich wahrscheinlich kein Eigenkapital.
Er faselt dann noch etwas von einem Auslandsjahr, was vieles ist, aber sicher nichts, auf dem man Fuß fassen kann.


Sorry Junge, wird erstmal erwachsen.
Würdest du im Osten leben, wo man mit 2.000 € netto echt gut dabei ist, wäre einiges realistischer, aber selbst da ist ein eigener Weinberg, mit Angestelltengehalt, absolut absurd.
Dass ist gerade, wie die hässliche fette Ghettobraut, welche mich als hässlich bezeichnet hat- da sprach das Viehzeug zum Model.

PS.:
Ich war habe mich im 8. Semester noch beruflich umentschieden, lag aber auch an der politischen Situation.
D.h. habe ich mich für einen sicheren Beruf (neues [duales] Studium) entschieden, welcher solide entlohnt wird, aber auch da ist ein Weinberg absolute Hirnspinnerei.

Wie kommt Ihr dazu, solch einen Unsinn auch noch verbal zu unterstützen?


Edit.:
60 Credits in 6 Semestern- du brauchst noch Jahre um deinen Bachelor fertig zu bekommen! Ich war, im Gegensatz zu dir, schon fast fertig (165 CP).
Du finanzierst dich durch deine Eltern, da du nicht einmal mehr BAföG bekommen würdest, da zu schlecht!
Du erinnerst mich an einen Kommilitonen, genauso unrealistisch, wie du.
Wirr, nothing else.

 

bearbeitet von Fanta Zero

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Ein eigener Weinberg ist absolut nicht unrealistisch. Jedenfalls wenn man unter "eigener Weinberg" eine kleinere nicht ganz so toll zugängliche Fläche versteht die man sich vielleicht mit einem Partner teilt und nicht ein eigenes Weingut mit Schlosshotel.  

Ein eigener Weinberg im Osten allerdings ist auch mit 20.000€ Netto ziemlich absurd.

 

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Zitat

Der Junge studiert gerade, wahrscheinlich ziemlich erfolglos, und hat ziemlich wahrscheinlich kein Eigenkapital.
Er faselt dann noch etwas von einem Auslandsjahr, was vieles ist, aber sicher nichts, auf dem man Fuß fassen kann.

Ehm, soll er sich jetzt umbringen oder wie? Finde deinen Post zu hart. Es kann jeder machen was/wie er will.

Zum Thread. Was ist hieraus geworden ?? @zxy

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