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Gast
vor 1 Minute, endless enigma schrieb:

was heißt eich dieses "ta qifsha at nan" das ich ständig per email kriege

Die Klingonen kommen 

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aber mal im ernst, ich krieg seit zwei wochen maßgeschneiderte phishing-mails auf meinen primär email-account, wer von euch war das xD

und warum glaubt er, dass ich auf "hier ist amazon, dein geschenk wartet auf dich" reinfall ❤️

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vor 3 Stunden, endless enigma schrieb:

dazu gibts ein feines youtube-video

Das Youtube-Video behandelt leider nur den doch sehr idealisierten Spezialfall eines freien Falles durch Vakuum, wo der Luftwiderstand vernachlässigt wird und die Mechanik der eines einfachen harmonischen Oszillators entspricht.

Ich für mich persönlich konnte wesentlich besser copen bei einem etwas weniger idealisierten Modell, wo der Tunnel statt eines Vakuums Luft bei konstanter Temperatur von 20 Grad beinhaltet. Je tiefer man fällt, desto dichter wird aufgrund des zunehmenden Schweredrucks die Luft. Selbst wenn das nicht so wäre, würde als Modell rein aufgrund des Reibungswiderstandes nun ein gedämpfter harmonischer Oszillator, d.h. man würde sich am Mittelpunkt einschwingen.

Aber wegen der zunehmenden Luftdichte müsste man sich die Frage stellen, ob es nicht einen anderen Punkt gibt, an dem man sich stattdessen einschwingen würde: nämlich am hydrostatischen Gleichgewichtspunkt. Dort, wo sich der statische Auftrieb des eigenen Körpers mit der Schwerkraft ausgleicht. Theoretisch gesehen läge dieser Punkt bei ca 750 atm (etwas weniger als der Druck, der am Grund des Marianengrabens herrscht), was vereinfachend gesagt dem statischen Druck einer Gassäule von etwas über 6400km Höhe entspräche. Leider wird diese Tiefe nie erreicht, da der Erdradius nur 6371km beträgt, so dass man sich am Mittelpunkt einschwingen wird.

Die Lage wird aber bei etwas realistischeren Modellannahmen insofern etwas verkompliziert, als a) die Schwerkraft nicht konstant bleibt sondern gen Erdmitte abnimmt. Das läßt den Druck bei größeren Tiefen etwas geringer werden, als er es nach der hydrostatischen Grundgleichung wäre, die von einer konstanten Fallbeschleunigung ausgeht. Diesem Effekt wirkt jedoch entgegen, dass b) die Temperatur gen Erdmitte auf ca 6k Grad steigt, so dass nach dem Gesetz von Gay-Lussac temperaturbedingter Gegendruck entsteht (wir lassen mal Effekte wie Wärmediffusion oder Konvektion außer Acht).

Wo dann genau der hydrostatische Gleichgewichtspunkt liegt läßt sich nicht sagen, ohne eklige Integrale zu berechnen, aber man kann grob sagen: man wird ziemlich tief fallen und sich irgendwo einpendeln wo es ziemlich sehr heiß ist und ziemlich hoher Außendruck herrscht, so dass man einen Schutzanzug benötigen wird, der hinreichend druckresistent ist.

Selbst wenn wir annehmen, dass dieser Anzug aus einem hypothetischen, von Nichtfickern erst zu erfindenden Ultra-High-Tech-Material gefertigt ist, der das gleiche spezifische Gewicht hat wie der menschliche Körper, dem Außendruck zu 100% standhält und die Außenwärme zu 100% reflektiert (Reibungswärme mal außen vor), wird der "Anzug" immer noch die Innenwärme ableiten müssen. Wozu ein aktiver Kühlkreislauf nötig ist, der von einer Wärmequelle angetrieben wird, die eine noch deutlich höhere Temperatur hat als die Außentemperatur. Selbst bei optimaler Carnot-Effizienz des Aggregats wird sich dadurch die Luft im Tunnel weiter anheizen, was ggf für zusätzlichen Auftrieb sorgt.

Es kann ziemlich lange dauern, bis man sich am Gleichgewichtspunkt eingependelt hat. Anfangs fällt man mit gleichmäßiger Beschleunigung, bis man luftwiderstandsbedingt die Fallgrenzgeschwindigkeit erreicht. Ab diesem Punkt beginnt man langsam abzubremsen, da die Luft immer dichter wird und sich dadurch auch immer weiter der Luftwiderstand erhöht.

Wann wird man die Erdmitte erreichen? Wann wird sich das neue Buch von Endless Enigma gut verkaufen? Wann werde die Teilnehmer dieses Threads endlich ficcquen? Es bleibt spannend!

bearbeitet von Ghul
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vor 2 Stunden, endless enigma schrieb:

was heißt eich dieses "ta qifsha at nan" das ich ständig per email kriege

🇦🇱❤️🇦🇱❤️🇦🇱

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Ich weiß nicht, klingt alles sehr oberflächlich angerissen und wenig ingenieurwissenschatlich durchdacht. Hätte evtl. mehr Expertise erwartet, naja, dennoch solide 6/10. Das ist trotzdem eine gute Note!

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vor 27 Minuten, Mobilni schrieb:

Ich weiß nicht, klingt alles sehr oberflächlich angerissen und wenig ingenieurwissenschatlich durchdacht. Hätte evtl. mehr Expertise erwartet, naja, dennoch solide 6/10. Das ist trotzdem eine gute Note!

Ein Ingenieur hätte jetzt das Integral berechnet. Because lol 😂

Habe das ganze Thema Wärmetransport und Strömungsverhalten völlig unterschlagen. Ich könnte mir vorstellen, dass je nach Schachtgeometrie nicht einfach nur ne Konvektion stattfindet (=Windstärken von mehreren hundert km/h) sondern sich ein Wellen- und Resonanzverhalten bildet. D.h. dass der Schacht anfängt wie ein Pulsstrahltriebwerk zu funktionieren, nur möglicherweise chaotischer. Sich da reinfallen zu lassen kann man vergessen, wenn an der Schachtmündung eine irgendwie chaotisch gepulste Überschall-Schockwelle anliegt, die den Wärmetransport kinetisch umsetzt.

bearbeitet von Ghul
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Warum bist du eigentlich kein Roboter?

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vor 5 Stunden, Ghul schrieb:

was vereinfachend gesagt dem statischen Druck einer Gassäule von etwas über 6400km Höhe entspräche. Leider wird diese Tiefe nie erreicht, da der Erdradius nur 6371km beträgt, so dass man sich am Mittelpunkt einschwingen wird.

Einspruch.

Würde nur gelten, wenn über den Löchern noch eine wie auch immer geartete Röhre bis in die obere Stratossphäre stünde, die Nachfließen von außen verhindert. Da drückt nich nur das von oben, sondern um genau zu sein die gesamte Atmossphäre.

Würd mich nicht wundern, wenn 750 Atmossphären bereits bei 1-3k Kilometern erreicht sind.

 

Daher ist das hier imho auch eher fraglich:

vor 5 Stunden, Ghul schrieb:

als a) die Schwerkraft nicht konstant bleibt sondern gen Erdmitte abnimmt. Das läßt den Druck bei größeren Tiefen etwas geringer werden, als er es nach der hydrostatischen Grundgleichung wäre,

bearbeitet von Easy Peasy

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vor 12 Stunden, endless enigma schrieb:

was heißt eich dieses "ta qifsha at nan" das ich ständig per email kriege

 

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vor 11 Stunden, Ghul schrieb:

die Schwerkraft nicht konstant bleibt sondern gen Erdmitte abnimmt

Kollegah im Video sagt, daß sich das aufhebt und an jedem Punkt wie am Einstiegspunkt Loch einer nun kleineren Erde verhält.

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vor 7 Stunden, Easy Peasy schrieb:

Einspruch.

Würde nur gelten, wenn über den Löchern noch eine wie auch immer geartete Röhre bis in die obere Stratossphäre stünde, die Nachfließen von außen verhindert. Da drückt nich nur das von oben, sondern um genau zu sein die gesamte Atmossphäre.

Würd mich nicht wundern, wenn 750 Atmossphären bereits bei 1-3k Kilometern erreicht sind.

Das stimmt, dass man die gesamte Höhe der Säule (also noch bis in die Atmosphäre hinein) berechnen müsste. Ich bin davon ausgegangen, dass die Schachtöffnung bei Normal-Null ist. 

Das bedeutet, dass da ca 1 atm anliegt- das ist der Anteil, den die Atmosphäre ausserhalb des Schachtes zum Gesamtdruck beiträgt. Das hatte ich vernachlässigt, weil 1 atm macht die Kuh auch nicht fett.

bearbeitet von Ghul

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vor 3 Minuten, IchbinkeinRoboter schrieb:

Auch wenns mir gefällt, ich verstehs nicht.

War mal in ner Band die "Die Kossowoalbaner" hiess. Gabs aus offensichtlichen Gründen nicht lange. Aber so ein paar Brocken Albanisch sind noch hängen geblieben. Kurz gesagt kündigt da wer an, dass er Ennie ein Brot backen will 

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vor 1 Stunde, Ghul schrieb:

Das stimmt, dass man die gesamte Höhe der Säule (also noch bis in die Atmosphäre hinein) berechnen müsste. Ich bin davon ausgegangen, dass die Schachtöffnung bei Normal-Null ist. 

Das bedeutet, dass da ca 1 atm anliegt- das ist der Anteil, den die Atmosphäre ausserhalb des Schachtes zum Gesamtdruck beiträgt. Das hatte ich vernachlässigt, weil 1 atm macht die Kuh auch nicht fett.

Das macht die Kuh imho sehr wohl fett, weil Druckausgleich.

Du hast in nem beidseitig offenen Loch ja die gesamte Atmosphäre über dir. Nicht nur den Vektor, der vom Schweremittelpunkt aus durch dich in´s All reicht.

 

Mein Gefühl sagt mir irgendwie, dass ab ner gewissen Tiefe gar das Gewicht des (eigentlichen) Gesteins/Metalls über/in der Röhre nahezu nebensächlich wird und der Druck gen Mittelpunkt kaum vom aktuellen Wert abweichen würde. Die Luft wär am Mittelpunkt imho kein Gas mehr, sondern ne überkritische Flüssigkeit.

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vor 35 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Du hast in nem beidseitig offenen Loch ja die gesamte Atmosphäre über dir. Nicht nur den Vektor, der vom Schweremittelpunkt aus durch dich in´s All reicht.

Vielleicht verstehe ich dein Argument noch nicht ganz, aber es scheint mir, dass du möglicherweise dem hydrostatischen Paradoxon auf den Leim gegangen bist. Kleiner Infodump: Blaise Pascal hatte 1663 gezeigt, dass der Schweredruck ausschließlich von der Höhe der Säule abhängt.

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Hier fallen zwar Begriffe wie Röhre, schwarzes Loch, Druckausgleich und überkritische Flüssigkeit. Aber jetzt mal ohne Spaß; gehts hier noch um Ficken??

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vor 6 Minuten, LeGrand schrieb:

Hier fallen zwar Begriffe wie Röhre, schwarzes Loch, Druckausgleich und überkritische Flüssigkeit. Aber jetzt mal ohne Spaß; gehts hier noch um Ficken??

Nein, es geht hier darum, wie tief man als Nichtficker fallen kann!

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vor 13 Minuten, Ghul schrieb:

hydrostatischen Paradoxon auf den Leim gegangen bist

hab ich auch in Erwägung gezogen, ja.
Deswegen auch extra "beidseitig offenen Loch" geschrieben.

Bin mir halt nicht sicher, ob man Versuche an Wassersäulen in Gefäßen 1zu1 auf Planeten umsetzen kann. Mein Gefühl sagt mir. "Nee."
Weil Im Gefäß hast du erwähnten Druckausgleich nicht. Da kann nichts nachfließen.

bearbeitet von Easy Peasy

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vor 16 Minuten, LeGrand schrieb:

Hier fallen zwar Begriffe wie Röhre, schwarzes Loch, Druckausgleich und überkritische Flüssigkeit. Aber jetzt mal ohne Spaß; gehts hier noch um Ficken??

Du hast das beidseitig offene Loch vergessen

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vor 43 Minuten, Ghul schrieb:

Vielleicht verstehe ich dein Argument noch nicht ganz

Um das mal zu präzisieren. Das Experiment mit dem Schacht entspräche nicht einer Wassersäule in nem nach oben offenen Gefäß, sondern nach meinem Empfinden einem, wobei das Gefäß oben dicht verschlossen wird und rechts und links jeweils Ballons angeschlossen sind, die auch mit der Flüssigkeit gefüllt sind.
Der Druck auf den Boden ist unabhängi von der Gestalt des Gefäßes. Soweit sind wir uns einig.

Aber sind wir uns auch einig, dass der Druck sich ändert, wenn man die Ballons komprimiert?

Sagen wir mit 50 Trilliarden Tonnen? Soviel wiegt die Atmossphäre in etwa laut Google, wenn ich mich grad nicht bei den Nullen verzählt habe.

bearbeitet von Easy Peasy

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vor 44 Minuten, Ghul schrieb:

Nein, es geht hier darum, wie tief man als Nichtficker fallen kann!

Ich weiß nicht. Irgendwo habe ich mal gelesen: "vögel nicht nur ihren Körper, sondern auch ihren Verstand."

Auf eine zwar beängstigende, aber zweifelsfrei effiziente Art müsste dir das doch wunderbar gelingen. 😉

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