Müdigkeit und die Chancen daraus

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Freunde!

Über das, was ich hier schreibe, dürften sich schon einige von euch Gedanken gemacht haben. 

Auch wenn ich überzeugt bin, dass Zahlen irgendwie alles schlechter machen, tat ich es doch und zählte meine Erfolge und Misserfolge im PU letztlich zusammen. 

Die grobe Bilanz, nachdem ich die letzten zwei Jahre vorwiegend in Asien verbracht hatte, will ich euch nicht vorenthalten (ich bin 27 Jahre alt). Es waren plus minus 40 Lays, von denen die Hälfte FB's, klassische und liberalere Beziehungen oder auch Freundschaften mit Vorzügen gewesen sind. Das macht für den Rest ca. 20 One-Night-Stands von denen ich bei der Hälfte nicht nüchtern war. Auch oneitis mässig (ich bin nicht ganz pluralsicher bei diesem Wort, soll es "oneitis-se" oder "oneitis-en" heißen? Ich schlage vor, an dieser Stelle den Plural "oneitussen" einzuführen) zählte ich nach: über 10 sind es wohl sicher gewesen. Je nachdem wie alt ich war (im Alter von 16-19 eine oneitis nach der anderen) und wie unglücklich oder unzufrieden ich mit mir selbst zu einem bestimmten Zeitpunkt in meinem Leben gewesen bin. Über die Dauer kann ich nur sagen: das hing ganz davon ab. Einige gingen Wochen, die längste oneitis ging über Jahre. Nie habe ich jedoch die Lays oder die Frauen gezählt, an denen ich mir die Zähne ausgebissen habe und schlussendlich verzweifelt bin - auch weil ich für mich selbst keine Perspektiven gesehen hatte. 

Nie habe ich gezählt. Nie, bis vor einigen Monaten. 

Wieso?

Der Zustand, den ich seit einigen Monaten habe ist einfach zu beschreiben. Ich konzentriere mich auf das Ende meines Studiums und meine finalen Prüfungen, wie auch meine Masterarbeit. Ich mache viel Sport, gehe aber viel seltener aus, rauche nicht, trinke extrem wenig (bis gar nicht). Auch sonst gehe ich vielen verschiedenen Interessen nach, jedoch sehe ich meine Freunde viel seltener, schreibe viel seltener mit anderen Menschen in sozialen Netzwerken und vor allem: Ich treffe seit Monaten keine Frauen, habe mit keiner Frau Sex - nichtmal wirklich überhaupt Kontakt - und tue nichts für PU. 

Das Merkwürdige ist, ich bin glücklich. Wie kann das sein? Klar, gehen hin und wieder Gedanken durch meinen Kopf. "Av3n, du hattest jetzt seit Monaten keine Frau geküsst, was ist loß mit dir?" "Alter, geh doch mal raus! Du warst ewig nicht mehr feiern!" "Warum sprichst du diese Frau nicht an? Geh hin! Oder hast du etwa Angst??" 

Komisch, aber all das will ich grade einfach nicht. 

Ich denke auch über die Zukunft nach. Ich sehe mich da mit Familie und Kindern und einem abartig geilen Job, sowie Hobbies und kompletter finanzieller Unabhängigkeit. Auch sehe ich mich mit einer unglaublich geilen Frau mit Humor, Charakter, Interessen, Feuer, Empathie, Begeisterungsfähigkeit, Intellekt und dem passenden Äußeren (nur, um das perfekte Innere abzurunden, versteht sich). 

Hier liegt glaube ich der Hase im Pfeffer begraben. 

Ich glaube, dass meine Müdigkeit feiern zu gehen, Frauen anzusprechen und das was ich habe zu genießen daher kommt, dass ich glaube das hochgesteckte Ziel eines richtig geilen Lebens mit allem drum und dran nicht dadurch erreichen zu können. Vielleicht bin ich ja glücklich weil ich meine erkannt zu haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin, hart arbeite und nur so alles kriegen kann, was ich will. Vielleicht ja, weil sich nach harter Arbeit im Beruf, Sport, usw. echt motivierende Erfolge einstellen, die krasser sind als jeder Lay den ich bisher hatte. 

Ich will umbedingt nur noch die besten Frauen um mich rum haben, die interessantesten Freunde und Gesprächspartner, den aufregendsten Job der Welt und was weiß ich noch alles. Aber ich glaube "Wollen" bringt gar nichts. Man kriegt im Leben nur das, was man verdient hat und deswegen bilde ich mir ein, es mir verdienen zu müssen! Noch bin ich lange nicht da, aber ich weiß, wo ich hin will! Es fühlt sich einfach an, als würde ich verlieren, wenn ich jetzt rausgehe und Zeit und Aufwand in z.B. Frauen investiere. Ich fühle mich, als ob ich jetzt noch nicht gut genug bin für die Topmädels, wenn ich in den Spiegel sehe und mein Leben reflektiere, zumal ich auch die Zeit brauche, um mich in Sphären abseits vom PU zu entwickeln, damit ich gut genug werde!

 

Oder was denkt ihr darüber? 

 

Ist das alles vielleicht nur ein riesiger Hirn-Fick und ich habe mir eine unglaubliche Fassade aus Excuses erschaffen, weil ich nach der letzten Oneitis, die etwas mehr als ein Jahr her ist, komplett innerlich aufgegeben habe? Ich weiß, dass nur ich in mich hineinsehen kann, aber vielleicht haben ja auch andere Mitglieder hier ähnliche Erfahrungen mit einem relativ plötzlichen Umdenken und einer Abkehr von PU und Frauen. Ein Interessenverlust und eine Apathie zum weiblichen Geschlecht. Vor allem aber gepaart mit einem viel stärkeren Bedürfnis komplett aus sich heraus und so unabhängig von anderen wie möglich das aller Beste aus dem Leben zu machen, um eines Tages nicht das zu nehmen was kommt, sondern das zu nehmen, was man will. Nur deshalb, weil das was man will dann endlich das ist, was man verdient hat!

Teilt euere Gedanken und Erfahrungen. Ich bin gespannt!

 

Av3n

bearbeitet von Av3n

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On 9/20/2017 at 3:49 PM, Av3n said:

Ich glaube, dass meine Müdigkeit feiern zu gehen, Frauen anzusprechen und das was ich habe zu genießen daher kommt, dass ich glaube das hochgesteckte Ziel eines richtig geilen Lebens mit allem drum und dran nicht dadurch erreichen zu können. Vielleicht bin ich ja glücklich weil ich meine erkannt zu haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin, hart arbeite und nur so alles kriegen kann, was ich will.

Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung sprechen. Ich habe das letzte halbe Jahr Vollgas gegeben, mein Studium abgeschlossen und mich wochenlang auf das Bewerbungsgespräch meines Traumjobs vorbereitet - und ihn bekommen. In dieser Zeit habe ich auch absolut null Interesse gehabt raus zu gehen und Frauen kennenzulernen. Unterbewusst war mir wohl klar, dass diese Dinge mich nur von meinem Ziel abhalten und in dieser Zeit keine Relevanz haben. 

Jetzt, nachdem diese intensive Phase vorbei ist, erlebe ich gerade wieder ein Revival alter Interessen. Ich habe wieder Bock raus zu gehen, die ganze Zeit neue Leute kennenzulernen und Spaß zu haben. 

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Wenn du wirklich glücklich bist, wieso stellst du dann deine derzeitige Lebensweise infrage?

Für mich hört sich das ein bisschen so an, als ob du schon im "Hamsterrad" gefangen bist, und die perfekte Karriere hinlegen willst. Du scheinst im Moment ziemlich viel Wert auf materielle Dinge zu legen. Wann wirst du dich gut genug fühlen für die `Topmädels´? Wenn du eine hochbezahlte Arbeit, eine Villa und einen Porsche in der Garage hast?

Es macht auf mich den Eindruck, als ob du ein Getriebener bist: immer neue, höhere Ziele - und fast alles dafür unterordnest, z.B. ausgehen oder Freunde treffen. So wirst du niemals ankommen.

Versuche, einen Kompromiss zu finden zwischen ehrgeizigen (Karriere-)Zielen einerseits und einem entspannten Sozialleben andererseits.

bearbeitet von TheOwnlyOne

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4 hours ago, TheOwnlyOne said:

Versuche, einen Kompromiss zu finden zwischen ehrgeizigen (Karriere-)Zielen einerseits und einem entspannten Sozialleben andererseits.

Je nachdem wie ambitioniert man ist, ist das zeitweise nicht möglich. Habe heute erst ein Interview von Elon Musk gesehen, in dem er beschreibt, welchen Vorteil er aus seiner Work Ethic zieht. Wenn manche eben nur 40h arbeiten und er seine 100h die Woche - jede Woche - macht, dann erreiche er seine Ziele eben in 4 statt in 12 Monaten.

Ich habe noch nie verstanden, wieso dieses "getrieben sein" immer so negativ ausgelegt wird. Ich bin auch einer dieser Getriebenen und ich liebe es neuen Zielen hinterherzujagen. Genau das ist für mache Menschen eben genau die richtige Lebensweise, insbesondere, wenn man noch jung ist. 

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Am 20.9.2017 um 15:49 , Av3n schrieb:

Ich konzentriere mich auf das Ende meines Studiums und meine finalen Prüfungen, wie auch meine Masterarbeit. Ich mache viel Sport, gehe aber viel seltener aus, rauche nicht, trinke extrem wenig (bis gar nicht). Auch sonst gehe ich vielen verschiedenen Interessen nach, jedoch sehe ich meine Freunde viel seltener, schreibe viel seltener mit anderen Menschen in sozialen Netzwerken und vor allem: Ich treffe seit Monaten keine Frauen, habe mit keiner Frau Sex - nichtmal wirklich überhaupt Kontakt - und tue nichts für PU.

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass Du früher eine Lücke in Deinem Leben mit Frauen & Co. gefüllt hast, die Du nun anders füllst? Dass sich dadurch vllt. die Priorität verschoben hat? 

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@Av3n - versuch mal, das nicht als 'Entweder/Oder' zu betrachten, sondern als 'Sowohl/Als auch'. Es ist nämlich keineswegs so, dass ein ausgefülltes Leben, in dem Du Deinen eigenen Interessen folgst, den Umgang mit Frauen ausschliesst, manchmal ganz im Gegenteil. Eine Agenda/Mission und etwas zu erzählen zu haben macht Dich für viele Frauen durchaus attraktiv, und dann läuft es manchmal fast von selbst.

Beleuchte Mal, was Frauen für Dich sind. Sind sie eine Ablenkung, ein Zeitvertreib? Brauchst Du den Umgang mit Frauen, um Dich emotional in der Waage zu halten, für gelegentliche Kicks und Highs? Das wäre ein Zeichen, dass  Dir im Leben etwas fehlt (oder gefehlt hat), dass Du erst mit Frauen gefüllt hast und jetzt mit.Arbeit bzw. Karriere.Und Dir fehlt die Zeit und die Energie, um beides zu verfolgen. Kenne ich alles so auch von mir selbst, diese Null-Trieb-Phasen, weil man anderweitig komplett eingespannt ist. 

Es gibt aber auch noch ein anderes Modell, einen anderen State. In dem zieht der Umgang mit Frauen (oder einer Frau) nicht Energie aus Deinem Leben ab, sondern fügt Energie hinzu. Dann macht Dir Flirten Spass und entspannt Dich. Dann brauchst Du nicht die Bestätigung durech Lays, spondern freust Dich einfach so an der Gesellschaft der Frau an sich.  

Denk mal drüber nach, in welchem Zustand Du Dich befindest. Und wo Du hin möchtest.

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Entweder es ist die natürliche Entwicklung nachdem die Hörner abgestoßen sind oder wir sind übersättigt und haben burn-out. Ich habe diesen Zustand, wie du ihn beschreibst, seit ca. 3 Jahren. Hin und wieder bekomme ich einen Anflug an Lust fischen zu gehen aber ansonsten ist es langweilig geworden, da das Ziel " Sex/Orgasmus" es einfach nicht wert ist, 2-3 Tage zu gamen und daten. Da gehen unzählige Stunden und Geld drauf um mal zu kommen. Ja, das war früher der heilige Gral als man es entdeckte und nicht hatte aber jetzt nach 50 lays denkst du dir, jo, so langsam hab ich's gesehen. Ist bei allem so, wenn man 50 mal ins Kino geht innerhalb eines Monats, kann man die Leinwand nicht mehr sehen.

Von daher, tue was dir gut tut. Wenn du nur Heiratsmaterial ansprechen willst, dann tue nur das. Wenn du nicht weggehen willst, dann tue das. Vielleicht kommts wieder nach etwas Abstand. Oder gehe in eine klassische Beziehung. Vielleicht brauchst du einfach eine Phase wo du mit deiner Freundin spazierst und reisen gehst.

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Am 22/09/2017 um 09:59 , The Who schrieb:

Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung sprechen. Ich habe das letzte halbe Jahr Vollgas gegeben, mein Studium abgeschlossen und mich wochenlang auf das Bewerbungsgespräch meines Traumjobs vorbereitet - und ihn bekommen. In dieser Zeit habe ich auch absolut null Interesse gehabt raus zu gehen und Frauen kennenzulernen. Unterbewusst war mir wohl klar, dass diese Dinge mich nur von meinem Ziel abhalten und in dieser Zeit keine Relevanz haben.

Bravo! Das hört sich wirklich gut an! Denn du hast genau Recht mit dem, was du sagst. Frauen kosten nunmal Zeit.

Am 22/09/2017 um 11:48 , TheOwnlyOne schrieb:

Wenn du wirklich glücklich bist, wieso stellst du dann deine derzeitige Lebensweise infrage?

Weil es immer ein Abwägen ist zwischen an sich, oder an Frauen arbeiten. Wenn ich heute zum Beispiel nicht rausgehe, aber dafür ein paar Spanisch-Vokabeln lerne, profitiere ich davon mein ganzes leben. Lerne ich heute im Café eine Frau kennen, profitiere ich davon je nach Umständen nichtmal dieselbe Nacht. 

Ich weiß nicht, ob ich das schonmal an einer Stelle geschrieben hatte, aber es gibt kurzfristige Freuden (Rauchen, Trinken, ONS, Computerspiele, etc.) - die bereut nach sobald das Hoch vorbei ist - und langfristige Freuden (Marathon, geiler Job, top Abschluss, glückliche solide jahrelange Beziehungen mit Frauen UND Freunden, ein florierendes Hobby, etc.) - für die man IMMER hart arbeiten muss, aber die bis zum letzten Tag den Selbstwert und das persönliche Glücksgefühl pushen.

Beides braucht man, aber das goldene Maß zu treffen ist nicht ganz einfach. Indem wir unsere Erfahrungen austauschen, entwickeln wir ein gutes Gefühl dafür denke ich. 

Am 22/09/2017 um 15:56 , The Who schrieb:

Ich habe noch nie verstanden, wieso dieses "getrieben sein" immer so negativ ausgelegt wird. Ich bin auch einer dieser Getriebenen und ich liebe es neuen Zielen hinterherzujagen. Genau das ist für mache Menschen eben genau die richtige Lebensweise, insbesondere, wenn man noch jung ist. 

Exakt. 

Am 23/09/2017 um 11:33 , botte schrieb:

Es gibt aber auch noch ein anderes Modell, einen anderen State. In dem zieht der Umgang mit Frauen (oder einer Frau) nicht Energie aus Deinem Leben ab, sondern fügt Energie hinzu. Dann macht Dir Flirten Spass und entspannt Dich. Dann brauchst Du nicht die Bestätigung durech Lays, spondern freust Dich einfach so an der Gesellschaft der Frau an sich.  

Genau das wär ein Traum. Ich denke der Schlüsselaspekt hier sind hier die Damen, die selbst mit beiden Beinen im Leben stehen? Die Konsequenz daraus wäre ein Vermeiden von oberflächlichen Lokalitäten. Somit wäre das Uniumfeld oder eine Ausstellung besser geeignet, als ein Club oder eine günstige Bar. Auf die Weise würde persönliche Entwicklung und ein gutes Umfeld zum Ansprechen dicht zueinander gebracht werden. 

Bald ziehe ich für ein halbes Jahr nach Boston. Ich werde dann versuchen das so umzusetzen! Sind ja auch nicht wirklich wenige Unis oder Sportstadien dort!

Am 23/09/2017 um 12:42 , Mobilni schrieb:

Entweder es ist die natürliche Entwicklung nachdem die Hörner abgestoßen sind oder wir sind übersättigt und haben burn-out. Ich habe diesen Zustand, wie du ihn beschreibst, seit ca. 3 Jahren. Hin und wieder bekomme ich einen Anflug an Lust fischen zu gehen aber ansonsten ist es langweilig geworden, da das Ziel " Sex/Orgasmus" es einfach nicht wert ist, 2-3 Tage zu gamen und daten. Da gehen unzählige Stunden und Geld drauf um mal zu kommen. Ja, das war früher der heilige Gral als man es entdeckte und nicht hatte aber jetzt nach 50 lays denkst du dir, jo, so langsam hab ich's gesehen. Ist bei allem so, wenn man 50 mal ins Kino geht innerhalb eines Monats, kann man die Leinwand nicht mehr sehen.

Von daher, tue was dir gut tut. Wenn du nur Heiratsmaterial ansprechen willst, dann tue nur das. Wenn du nicht weggehen willst, dann tue das. Vielleicht kommts wieder nach etwas Abstand. Oder gehe in eine klassische Beziehung. Vielleicht brauchst du einfach eine Phase wo du mit deiner Freundin spazierst und reisen gehst.

Du fasst griffig zusammen, was ich denke. Gerade dein letzter Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Es muss aber nicht meine feste Freundin sein. Einfach ein astreines Mädchen, das ist alles. Aber so eine hat ja Ansprüche und will auch einen astreinen Typen. Der bin ich noch nicht, glaube ich. Nicht falsch verstehen, ich bin froh über alles was ich geschafft habe in den letzten Jahren, will aber gerne noch einige Punkte hinzufügen. Mein Gefühl sagt mir, dass das Wichtigste steht. Es fehlt bloß noch einige nötige Feinarbeit. 

Am 26/09/2017 um 08:53 , Neice schrieb:

Aber ich glaube, dass sich da dann irgendwann eine sehr gute Mischung entwickelt und ich da ankomme, wo sich alles die Waage hält. 

Von daher würde ich eine Phase, wo man mal keinen Bock auf Mädels hat, nicht tragisch sehen. Vor allem, wenn man vorher sehr aktiv war. Sicher ist beides nicht Ideal. Aber ich glaube, man braucht solche Phasen, um für sich auch mal zu reflektieren und zu spüren, was man wirklich möchte. 

Ja, Gleichgewicht ist ein gutes Stichwort. Ich denke, wäre ich bereits dort, wäre dieser Beitrag nie entstanden. Vermutlich erkenne ich irgendwie, dass was nicht stimmt. Oder nicht reicht.  

Falls darum jemand eine Idee hat, wie man schneller in dieses Gleichgewicht gelangt, oder mehr konkrete Vorschläge, wie man Frauen in eine Karriere-fokussierte Zeit einbauen kann: schreibt! ;)

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vor 8 Stunden, Av3n schrieb:

Ich weiß nicht, ob ich das schonmal an einer Stelle geschrieben hatte, aber es gibt kurzfristige Freuden (Rauchen, Trinken, ONS, Computerspiele, etc.) - die bereut nach sobald das Hoch vorbei ist - und langfristige Freuden (Marathon, geiler Job, top Abschluss, glückliche solide jahrelange Beziehungen mit Frauen UND Freunden, ein florierendes Hobby, etc.) - für die man IMMER hart arbeiten muss, aber die bis zum letzten Tag den Selbstwert und das persönliche Glücksgefühl pushen.

Es gibt so ne magische Formel für Glück im Leben: 

1. Suche ein Thema, für das Du leidenschaftlich brennst und das Menschen hilft. 
2. Sorge dafür, dass Du diese Thema zu Deinem Beruf machst. 
3. Überlege bei allen Dingen, ob es Deinem Thema dienlich ist. 

Damit hast Du Deine Mission im Leben und 1. ist nicht leicht zu finden und kann sich auch mal ändern. 

Ziehst Du das radikal durch, merkst Du, dass Du das nicht schaffst. Du brauchst den Ausgleich. Du kommst viel schneller voran, wenn Du 

a) Sport in Dein Leben als Ausgleich und zum Erhalt der Fitness integrierst.
b) Dich gesund ernährst
c) Einen Ausgleich hast um abzuschalten
d) Freunde und Kontakte pflegst mit ähnlichen Interessen (privat und/oder beruflich). 

Generell sind soziale Skills extrem hilfreich. Netzwerke sind hilfreich. 

Und Mädels? 

Spricht man nebenbei an. Lernt man nebenbei kennen. Trifft man im Fitnesstudio, in der Sauna, am Nebentisch in der Bar, wo man mit nem Kumpel was trinkt. 

Wer da noch Zeit / Lust hat, aktiv zu sargen oder vor nem Handy in Tinder seine Zeit zu verschwenden, dem kann man auch nicht mehr helfen. Genauso wenig Jungs, die Ego getrieben immer wieder ein neues Mädel kennen lernen müssen. Das sind Phasen im Leben, wo man mal gezielt lernt, solche Skills zu erwerben. Aber dauerhaft? Wer hat denn da Bock drauf? 

Von daher glaube ich eher, dass Du üben musst, die Skills aus PU eben auch im Alltag anzuwenden. Instinktiver zu werden, reflexartiger. Du sinnvoller Weise im Business auch Work-Life Balance Dir anschauen musst. Netzwerken. Interessante Leute kennen lernen. 

Ich glaube, das Thema kommt von ganz alleine. 

Generell wirst Du aber ganz alleine auf die Idee kommen, dass der Fokus eher auf "high quality" Mädels gehen muss und dort auf längere Kontakte. Mittelmäßige Mädels kann man dann mal für einen ONS nehmen, wenn es sich anbietet, aber seine Zeit mit mehreren Dates "verschwenden"? Muss nicht sein. 

 

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Gast Idioteque
vor 8 Stunden, Av3n schrieb:

Du fasst griffig zusammen, was ich denke. Gerade dein letzter Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Es muss aber nicht meine feste Freundin sein. Einfach ein astreines Mädchen, das ist alles. Aber so eine hat ja Ansprüche und will auch einen astreinen Typen. Der bin ich noch nicht, glaube ich. Nicht falsch verstehen, ich bin froh über alles was ich geschafft habe in den letzten Jahren, will aber gerne noch einige Punkte hinzufügen. Mein Gefühl sagt mir, dass das Wichtigste steht. Es fehlt bloß noch einige nötige Feinarbeit.

Am 20.9.2017 um 15:49 , Av3n schrieb:

Ich denke auch über die Zukunft nach. Ich sehe mich da mit Familie und Kindern und einem abartig geilen Job, sowie Hobbies und kompletter finanzieller Unabhängigkeit. Auch sehe ich mich mit einer unglaublich geilen Frau mit Humor, Charakter, Interessen, Feuer, Empathie, Begeisterungsfähigkeit, Intellekt und dem passenden Äußeren (nur, um das perfekte Innere abzurunden, versteht sich). 

Hier liegt glaube ich der Hase im Pfeffer begraben. 

Ich glaube, dass meine Müdigkeit feiern zu gehen, Frauen anzusprechen und das was ich habe zu genießen daher kommt, dass ich glaube das hochgesteckte Ziel eines richtig geilen Lebens mit allem drum und dran nicht dadurch erreichen zu können. Vielleicht bin ich ja glücklich weil ich meine erkannt zu haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin, hart arbeite und nur so alles kriegen kann, was ich will. Vielleicht ja, weil sich nach harter Arbeit im Beruf, Sport, usw. echt motivierende Erfolge einstellen, die krasser sind als jeder Lay den ich bisher hatte. 

 

Das ist doch im Prinzip die gleiche Selbstverarsche wie am Anfang nur konsequent weitergeführt. Wenn ich x habe, dann bin ich glücklich. Das ist so ein typischer Glaubenssatz. Was erhoffst du dir bitte von einer "unglaublich geilen" Frau? Was soll die dir denn bringen? Ich check das wirklich nicht. Ne gute tolle Freundin bringt sicherlich enorm was an Lebensqualität, aber dieses extreme Anspruchsdenken kann doch nur Ausdruck eines ungesundenAnspruchsdenkens sein. Ziele und Visionen im Leben zu haben ist wichtig, aber es geht um den Prozess an sich und nicht um den temporären Push, der mit dem Erfolg kommt.

 

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Hey @Av3n, das von dir beschriebene Gefühl ist einfach der normale Prozess des Erwachsenwerdens. Man erfüllt das grundlegende Bedürfnis nach menschlicher Nähe, macht seine Erfahrungen, testet Grenzen und findet heraus, welche Art von Frau (oder Mensch allg.) man in seinem Leben haben möchte. Insbesondere nach diesem anfänglichen Hoch (und wir haben ironischerweise die selbe Anzahl Lays und Abgabe der Masterarbeit vor uns) merkt man, dass all diese anfangs hochsterilisierten Dinge wie das Aufreißen von Mädels oftmals nur etwas mehr als heiße Luft sind und lediglich temporäres Glück bringen. Was allerdings hängen bleibt, sind die schönen Momente mit Menschen, die das eigene Leben bereichern. Du hast jetzt vermutlich eine deutlich bessere Idee wie deine zukünftigen Beziehungen auszusehen haben. Nutze dies und filtere entsprechend, damit die Leute, die ab sofort in dein Leben treten, lediglich ein weiteres Kom­ple­men­tär zu deinem ansonsten erfüllten Leben darstellen (botte hat das schön dargestellt mMn). Nichtsdestotrotz bin ich ein Advokat gegen Stillstand - heißt: nur weil du dein Bedürfnis an Erlebnissen mit Frauen abgedeckt hast, muss dies noch lange nicht bedeuten, dass du nicht weiterhin aktiv auf neue Menschen zugehst. Anstatt dies nun auf Parties zu tun, kannst du dein Jagdgebiet ja bspw. ins Gym oder auf die Straße verlagern. Und damit meine ich jetzt nicht, dass du 3h sargen gehst, sondern in Alltagssituationen versuchst eben diese Menschen in dein Leben zu integrieren. Das wird dir auch helfen, deine social skills weiter zu schärfen und den Umgang mit fremden Menschen (bspw. im Berufsleben - Stichwort networking) massiv erleichtern. Wünsche dir viel Erfolg! Boston ist 'ne geile Stadt, bin ziemlich neidisch..

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Am 28.9.2017 um 01:07 , Neice schrieb:

Von daher glaube ich eher, dass Du üben musst, die Skills aus PU eben auch im Alltag anzuwenden. Instinktiver zu werden, reflexartiger. Du sinnvoller Weise im Business auch Work-Life Balance Dir anschauen musst. Netzwerken. Interessante Leute kennen lernen. 

Das ist es. 

Darum bin ich auch hier ;-) . Bei mir war es ähnlich wie bei dir, allerdings war das Studium eher die Zeit der Parties. Danach aber habe ich quasi nur gearbeitet. Dort meinen Mann kennen gelernt,  gemeinsam selbstständig gemacht und das ganze gerockt. Dann kam die Phase die du beschreibst, nur das Familie, Job und Haus erledigt sind. 

Ich habe mich hier angemeldet und versuche meinem Focus im Alltag mehr genussvoll und pick-up-lastig zu sehen. Weiter an mir und meinen Zielen zu arbeiten, aber auch zu leben.

Ich glaube du hast gerade einfach eine arbeitsintensive Phase. Das ist so und ich stimme zu wenn es um das "getrieben sein" geht. Das ist gut und wichtig! Nicht für alle Menschen, aber für manche ist es wie die Luft zum Atmen. Dein Leben fängt nach dem Master erst richtig an, wäre meine Prognose ;-) also keine Sorge.

Zudem solltest du folgendes berücksichtigen: wenn man intellektuell engagiert ist und sich im Alltag auch nicht hängen lässt und zudem in Sachen "selbstoptimierung" an sich arbeitet erwirbt man irgendwann einen gewissen Standard. Und drunter macht man es halt nicht mehr. Wenn ich mir viele Menschen so von außen ansehe fehlen mir oft Zugänge und auch einfach das Verständnis oder die Geduld an ihrem Leben intensiv teilzunehmen. Ich bin eher mit Frauen bekannt und dort sind sehr oft Glaubenssätze, Jammern und klagen, die ewige Opferrolle usw. echt immer wieder Thema. Ich habe dann dazu nichts zu sagen, kann weder über meinen Mann noch meinen Job oder mein Haus klagen. Somit bin ich raus - ich komme mir fremd und anders vor.

Und dementsprechend schrumpft letztlich der Bekanntenkreis. Aber auf der anderen Seite wird es dann doch langsam  mehr. Man lernt immer irgendwie gleichgesinnte kennen. 

Viel Erfolg und Spaß in Boston! 

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Ich finde Neices Posts gut und kann mich da auch irgendwie wiedererkennen. Genauso wie im Eingangspost.

Diese "Müdigkeit" kommt mir sehr bekannt vor.

Habe vor einem halben Jahr auch ein Thema dafür aufgemacht:

http://www.pickupforum.de/topic/155074-pickup-als-lifestyle-und-der-fokus-im-leben/

 

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