#me too und die Folgen für pick up

380 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

vor 8 Minuten, Nahilaa schrieb:

Kann man nicht machen - emotionale und ideelle Schäden kann man bekanntlich nicht bezahlen.

Doch, kann man.

vor 8 Minuten, Nahilaa schrieb:

Und wo du das wegdiskutiert hast? Ich sag nur "Opferabo".

Wie nennt man es, wenn jemand lieber jammert statt über Lösungen nachzudenken?

vor 8 Minuten, Nahilaa schrieb:

Damit wird mir das hier aber auch zu blöd, ich werde da mit dir nicht weiter diskutieren. 

Weil du keine Argumente hast.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 23 Stunden, Individualchaotin schrieb:

Und: natürlich betrifft Missbrauch auch Männer. Und natürlich haben kluge Männer auch unter #metoo Erfahrungen geteilt statt zu Prügel und Pfefferspray zu raten. Erstens ist das zu tief in der Handtasche, zweitens wurde ich dann auch bereits angegriffen. 

Was ist klüger daran "Erfahrungen" zu teilen? Wie viele sexuelle Übergriffe werden dadurch real verhindert?
Das Ding ist halt dass es immer sexuelle Übergriffe geben wird. Immer. Egal wie einig wir normalen Menschen uns alle sind dass sowas nicht in Ordnung ist. Es wird trotzdem immer wieder vorkommen.

Präventive Maßnahmen zur Selbstverteidigung abzulehnen ist daher schon irgendwo ziemlich unverantwortlich. Nicht dass ich einer Frau die Verantwortung für den sexuellen Übergriff dem sie zum Opfer fällt geben will, aber wenn sie nicht bereit ist für diesen Ernstfall vorzusorgen trägt sie schon ihren Teil dazu bei dass die Situation dann abläuft wie sie abläuft. Von der Tatsache dass sie als Opfer im Recht ist kann sie sich halt nichts kaufen. Das mag zwar stimmen, hilft ihr aber kein bisschen dabei den Übergriff zu verhindern. Anzuerkennen dass die Gefahr besteht Opfer eines solchen Übergriffs zu werden und sich entsprechend vorzubereiten hingegen kann real etwas bewirken und vielleicht sogar den gesamten Übergriff verhindern. Das ist schon mal sehr viel mehr als dieses nutzlose Bedauern jemals erreichen wird.

Im Übrigen ist Pfefferspray tatsächlich gar nicht mal so eine sinnvolle Selbstverteidigung. Da kann im Ernstfall zu viel schief gehen, gerade wenn man (wie die meisten Frauen) keine Übung im Umgang damit hat. Es gibt so kleine Led Leuchten die schnell aufflackern und wieder dunkel werden, dabei auch sehr hell sind. Muss halt wirklich sehr hell und schnell flackernd sein. So etwas ist bei Nacht Gold wert, weil man einfach 0 körperliche Kraft benötigt und den Angreifer ausreichend blenden und irritieren kann um die Flucht zu ergreifen. Würde jeder Frau empfehlen sich so eine kleine Leuchte an den Schlüssel oder so zu hängen. 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 23.10.2017 um 09:28 , Hexer schrieb:

Wer Schwierigkeiten mit Mitgefühl und Verständnis hat, der darf das auch ganz eigennützig betrachten: jeder möchte gern sexuell offene und mental gesunde Mädels im Leben und im Bett haben.

Bitte dieses Schema hinterfragen. Ein Ton, der in diesem Forum hier öfter mitschwingt. Kommt ja so aus der leave her better than you found her Ecke. Oder. "boah.. alle Weibaz haben Angst vor Arschficken, weil irgendein Ex mal zu ruppig war.". "Wegen solchen Leuten sind viele Mädels verkorkst." Nee. Ist Quatsch. Verkorkste Mädels sind verkorkst, weil sie verkorkst sind.

Das ist, genau genommen, arroganter Chauvi Mist. Der Umkerhschluss wäre ja, dass du irgendeiner Frau mit einer einzigen Tat dermaßen das Leben versaust, dass es ihr Sexualleben auf Jahre schwer beeinträchtigt. Na die Tat will ich mal sehen, wenn wir im Rahmen sexueller Belästigung bleiben.
Gewalt gehört zur menschlichen Natur. Austeilen und wegstecken. Deswegen haben Menschen Verarbeitungsmechanismen für solche Situationen mitbekommen. Männer wie Frauen.
Man muss da wirklich nicht den großen White Knight Schirm aufspannen und "ooh mein Gott, ihr Armen" im Chor stöhnen.
Hand hoch, wer hier nachhaltig schwer verstört war, weil er rmal auf die Fresse bekommen hat, oder beim Sport bös umgenietet wurde.. Ja. Hätt mich auch gewundert. Gibt´s. Je nach Schwere der Tat und schwäche der Psyche halt. Aber dergestalt, dass es wirklcih langfristig negativen Einfluss auf´s Leben hat? Da sind wir im Promillebereich. Mitt vielen Nullen nach dem Komma.

Immer dran denken. Die Jungs, die sich gegenseitig mit "leaver her better, than you found her" ermahnten, sagten im gleichen Atemzug "with great power comes great responsibility." .. und den Satz hatten sie aus Spiderman.
War schon immer peinlich. Wird aber auch nicht besser mit der Zeit. Einfach mal drüber hinwegkommen. Danke.

 

 

bearbeitet von Easy Peasy
  • IM ERNST? 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

dass Frauen sagen was sie doof finden. 

Wenn Männer sagen, was sie doof finden, heißt es nur "mimimimimi"

Zu recht.

Denn Worte ohne handeln sind nur Worte.

bearbeitet von DarkTriad

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich weiß nicht so recht was ich von solchen Aktionen halten soll. Ich muss ehrlich gestehen, als ich das gelesen habe mit #metoo kam mir direkt in den Sinn, dass sich dort irgendwelche Hardcore-Femis wieder einen Pellen drauf und ihren ganzen Mist zum besten geben. Ich brauch den Begriff nur mal googlen und man findet ruck zuck entsprechende Artikel. Das Schlimme daran ist mMn, dass dabei die sexuelle Belästigung von Frauen eher wieder in den Kakao gezogen wird, als das so eine Aktion wirklichen Nutzen hätte. Nach dem Motto "Jetzt regen wir uns paar Tage drüber auf und dann kommt die nächste Internet-Hashtag-irgendwas-Aktion." Tatsächlich sollte doch eigentlich jedem bewusst sein, wo die Grenze liegt, bevor es zur sexuellen Belästigung wird. Ehrlich, wer einer Dame völlig unkalibriert an den Arsch packt und dann meint es wäre top, hat nichts kapiert. Eine Dame die hysterisch nach einer schlechten Anmache unter dem #metoo-Hashtag rumspamnt aber auch nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, Rudelfuchs schrieb:

Geht klar mit Wertungen (stellen sich alle bloß an, bullshit, feministischer imperativ, Männer aber auch, wir sind doch eh alle Übergriffig) einher, die vor allem eins erreichen wollen: die Frauen zum Schweigen bringen.

Nein.

Ich persönlich hinterfrage einfach nur, ob es tatsächlich (wie behauptet) ein strukturelles Problem ist. Denn wenn es das ist, dann ist die Struktur zu ändern. Und wenn man die ändert, dann braucht man eine Alternative. Und hat man diese Alternative, dann wäre es toller. Nun ist die Frage, wer ändert die Struktur, wer muss sich ändern?

Die Struktur ist: Macht ist sexy, anziehend. Und Mächtige erfahren Huldigung.

 

Das ist das IST.  Alternative?

 

 

 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, Easy Peasy schrieb:

Bitte dieses Schema hinterfragen. Ein Ton, der in diesem Forum hier öfter mitschwingt. Kommt ja so aus der leave her better than you found her Ecke. Oder. "boah.. alle Weibaz haben Angst vor Arschficken, weil irgendein Ex mal zu ruppig war.". "Wegen solchen Leuten sind viele Mädels verkorkst." Nee. Ist Quatsch. Verkorkste Mädels sind verkorkst, weil sie verkorkst sind.

Das ist, genau genommen, arroganter Chauvi Mist. Der Umkerhschluss wäre ja, dass du irgendeiner Frau mit einer einzigen Tat dermaßen das Leben versaust, dass es ihr Sexualleben auf Jahre schwer beeinträchtigt. Na die Tat will ich mal sehen, wenn wir im Rahmen sexueller Belästigung bleiben.
Gewalt gehört zur menschlichen Natur. Austeilen und wegstecken. Deswegen haben Menschen Verarbeitungsmechanismen für solche Situationen mitbekommen. Männer wie Frauen.
Man muss da wirklich nicht den großen White Knight Schirm aufspannen und "ooh mein Gott, ihr Armen" im Chor stöhnen.
Hand hoch, wer hier nachhaltig schwer verstört war, weil er rmal auf die Fresse bekommen hat, oder beim Sport bös umgenietet wurde.. Ja. Hätt mich auch gewundert. Gibt´s. Je nach Schwere der Tat und schwäche der Psyche halt. Aber dergestalt, dass es wirklcih langfristig negativen Einfluss auf´s Leben hat? Da sind wir im Promillebereich. Mitt vielen Nullen nach dem Komma.

Immer dran denken. Die Jungs, die sich gegenseitig mit "leaver her better, than you found her" ermahnten, sagten im gleichen Atemzug "with great power comes great responsibility." .. und den Satz hatten sie aus Spiderman.
War schon immer peinlich. Wird aber auch nicht besser mit der Zeit. Einfach mal drüber hinwegkommen. Danke.

Ist immer wieder geil bei diesen Themen. Auf der einen Seite die Feministen, die Auf-der-Strasse-Hinterherpfeifen mit Vergewaltigung in einen Topf werfen und auf der anderen Seite Leute wie Du, die ganz normales Miteinander als White-Knight-Verhalten bezeichnen. Herrje, bei "leave her better than you found her" geht es nur darum sich nicht wie kompletter Arsch aufzuführen. Alles, was Du da jetzt hineininterpretierst ... na ja, sagt einiges über Dich. Nicht über mich.

 

Dein ganzer Text macht nur Sinn wenn Du das eigentliche Thema sexuelle Gewalt ausklammerst. Damit befindest Du Dich genau auf dem Niveau von feministischen Kreischtanten wie Margarete Stokowski. Glückwunsch!

bearbeitet von Hexer
  • LIKE 1
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten, Hexer schrieb:

Dein ganzer Text macht nur Sinn wenn Du das eigentliche Thema sexuelle Gewalt ausklammerst.

Eher andersrum. Mein Text macht genau dann Sinn, wenn man sexuelle Gewalt als gegeben animmt.

Daran wird kein Aufschrei der Welt etwas ändern. Damit sind Frauen seit Anbeginn der Zeit umgegangen und werden damit umgehen, bis der letzte Jeck die Füße hoch reißt.


Und das ist bei den meisten Frauen da draußen nicht der Grund für sexuell gehemmtes Verhalten... genau der Punkt, den du impliziert hast. Der Ansatz ist Bulshit, mein lieber Hexer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

#metoo ....soll den Menschen wieder einmal bewusst machen wie oft Frauen (ja in diesem Fall geht es nur um Frauen) sexuellen Übergriffen und auch sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Wieso kann man das nicht einfach mal so annehmen? Warum muss sofort der Einwurf kommen: "Männer aber auch...."? Warum wird ein sexueller Übergriff als Kavaliersdelikt abgetan, mit dem Frauen umgehen lernen müssen? Denn es war ja schon immer so und wird auch so bleiben. Wieso wird direkt wieder geheult, dass man jetzt nicht mehr flirten kann ohne Angst vor einer Anzeige haben zu müssen?

Natürlich wird sich die Menschheit nicht wegen eines Hashtag wandeln. Trotzdem kann es doch nicht schaden sich selbst ein bisschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Unabhängig davon ob man Männlein oder Weiblein ist.

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gerade eben, Easy Peasy schrieb:

Eher andersrum. Mein Text macht genau dann Sinn, wenn man sexuelle Gewalt als gegeben animmt.

Daran wird kein Aufschrei der Welt etwas ändern. Damit sind Frauen seit Anbeginn der Zeit umgegangen und werden damit umgehen, bis der letzte Jeck die Füße hoch reißt.


Und das ist bei den meisten Frauen da draußen nicht der Grund für sexuell gehemmtes Verhalten... genau der Punkt, den du impliziert hast. Der Ansatz ist Bulshit, mein lieber Hexer.

Nein! Du schreibst, dass Du Dir keine Situation vorstellen kannst, die das Sex-Leben einer Frau auf längere Zeit zerstören kann. Damit dieser Satz keine Lüge ist, musst Du sexuelle Gewalt ausschließen.

Btw. in meinem Ursprungspost ging es um sexuelle Gewalt und eben nicht um PillePalle. Da steht "Missbrauch und Übergriffe". Umso spannender wieso Du da auf sexuelle Belästigung kommst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Ja. Dann haben wir tatsächlich etwas aneinander vorbei geredet. ^^

scusi

:drinks:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 7 Minuten, Renee schrieb:

Wieso kann man das nicht einfach mal so annehmen? Warum muss sofort der Einwurf kommen: "Männer aber auch...."? Warum wird ein sexueller Übergriff als Kavaliersdelikt abgetan, mit dem Frauen umgehen lernen müssen? Denn es war ja schon immer so und wird auch so bleiben.

Die meisten stört eben der implizierte Schutzanspruch der da erhoben wird. Und weil Männer erfahren, dass, wenn sie Schutzanspruch erheben, dass ganze marginalisiert wird.

Es wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass Männer das Land verteidigen. Beschützen. Machen. Widrigkeiten aushalten. Frauen und Kinder durchbringen. Und wenn da einer sagt "nö", isser kein richtiger Mann bzw. übernimmt keine Verantwortung.

Ich will damit ja gar nichts gegenüberstellen oder whatabaioutism betreiben, nur wird man ja eben geradedazu genötigt.

Würden die Frauen verlangen, dass sexuelle Übergriffe generell scheisse sind, wird so ziemlich jederMann das einstellen. Da wette ich drauf. Das Problem ist aber, dass Männer erfahren, dass sie manchmal durchaus erwünscht sind. Und nicht jeder Mann hat die Fähigkeit das zu erkennen. Ist eben schwierig. Und deshalb wird man bei der Debatte zu keiner Lösung kommen.

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 54 Minuten, General Beta schrieb:

Nein.

Ich persönlich hinterfrage einfach nur, ob es tatsächlich (wie behauptet) ein strukturelles Problem ist. Denn wenn es das ist, dann ist die Struktur zu ändern. Und wenn man die ändert, dann braucht man eine Alternative. Und hat man diese Alternative, dann wäre es toller. Nun ist die Frage, wer ändert die Struktur, wer muss sich ändern?

Die Struktur ist: Macht ist sexy, anziehend. Und Mächtige erfahren Huldigung.

 

Das ist das IST.  Alternative?

 

 

 

Die erste Alternative war, dass man Vergewaltigung  in der Ehe als das genommen hat was es ist. Vergewaltigung. Davor war es das natürliche recht des mannes.  

Eine oder zwei eskalationsstufen weiter unten ist man beim griff an den arsch im vorbeigehen. Wird von einigen hier als normales männliches flirtverhalten gesehen, genau wie ein kommentar des Personalers über die titten der Bewerberin, weil es ja immer schon so war und frauen dahingehend gefälligst die schnauze zu halten haben und verdammt noch mal aufhören sollen sich ständig zu beklagen. Achja, oder pfefferspray mitnehmen, aber haha dafür sind die mädels ja eh zu doof. Denkt man sich nicht aus, steht hier überall im forum, auch in diesem Thread.

Die Alternative?  Scheiss verhalten als scheiss verhalten betiteln. Leuten zugestehen, dass sie etwas stören darf. (Wahnsinn was einem da abverlangt wird, wa) Auch wenn man selbst den griff an den (eigenen/fremden) Arsch für nett hält oder es richtig findet dass auf professioneller ebene titten wichtiger sind als Qualifikation. 

Fehler erkennen und korrigieren.

vor 16 Minuten, General Beta schrieb:

Die meisten stört eben der implizierte Schutzanspruch der da erhoben wird. Und weil Männer erfahren, dass, wenn sie Schutzanspruch erheben, dass ganze marginalisiert wird.

Es wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass Männer das Land verteidigen. Beschützen. Machen. Widrigkeiten aushalten. Frauen und Kinder durchbringen. Und wenn da einer sagt "nö", isser kein richtiger Mann bzw. übernimmt keine Verantwortung.

Ich will damit ja gar nichts gegenüberstellen oder whatabaioutism betreiben, nur wird man ja eben geradedazu genötigt.

Würden die Frauen verlangen, dass sexuelle Übergriffe generell scheisse sind, wird so ziemlich jederMann das einstellen. Da wette ich drauf. Das Problem ist aber, dass Männer erfahren, dass sie manchmal durchaus erwünscht sind. Und nicht jeder Mann hat die Fähigkeit das zu erkennen. Ist eben schwierig. Und deshalb wird man bei der Debatte zu keiner Lösung kommen.

Oh man, ernsthaft? Der gleiche shamingshrott ala "hört auf euch zu beschweren" der männer trifft soll jetzt als grund dafür herhalten, dass man bei frauen genau so inkompetent knebel verteilt? 

Und noch mal, weil du zu meiner Überraschung  anscheinend echt nicht raffst wo der unterschied ist:

sexuelle übergriffe sind scheisse.

Erwünschte sexuelle Handlungen sind geil.

Du wirfst in einen topf was nicht in einen topf gehört.

Und wtf, NATÜRLICH wird die gleiche Handlung (griff an den Arsch) je nach Ausführenden unterschiedlich gewertet. Ob ich meiner freundin über den Hals lecke oder der Bahnhofspenner mit fünf promille und entfallener quartalsdusche, ist bei gleicher handlung etwas vollkommen anderes. Und wenn mein mädel keinen bock hat, dass ich ihr über den hals lecke obwohl sie es gestern noch geil fand, gibt es mir trotzdem nicht das recht heute noch mal zu lecken. 

Wenn ich meiner freundin(ons, tinderdate etc pp kurz alle die das von mir toll finden) sage dass sie einen geilen arsch hat, ist das etwas anderes als wenn ich es zu meiner Angestellten sage, die in erster linie lohn gegen arbeit tauscht und mich für einen fetten, haarigen Alkoholiker hält (oder einfach nur als chef bei dem sie geld gegen arbeit tauscht) .

Und NATÜRLICH kann ich von jedem Menschen erwarten, dass er diesen Unterschied erkennt und einhält. Und wenn er das nicht rafft, sagt man ihm dass er ein arschloch ist. Gehört zum erwachsen werden dazu. 

Der arme Gustav, weiß nicht was mein und dein ist, ist aber auch schwierig, so hört doch bitte auf ihm zu sagen dass er ein Dieb ist. Ernsthaft? 

Gustav klaut übrigens locker so lange weiter  wie niemand ihn darauf hinweist, dass man im supermarkt bezahlen muss. Sagt man es ihm und erklärt ihm wie das so abläuft mit dem bezahlen, zeigt er sich entweder einsichtig oder klaut halt im vollen bewusstsein seines unrechts weiter. Dann ist er halt auch ein Arschloch.

 

 

 

 

bearbeitet von Rudelfuchs
  • TOP 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Und wenn er das nicht rafft, sagt man ihm dass er ein arschloch ist. Gehört zum erwachsen werden dazu. 

Man muss nicht ausfällig werden. Aber man kann gehen, ja. Dann wär das geklärt.

Kann man ergo die #metoos aus der Betrachtung streichen, wo sie einfach gehen konnte? Oder sind die immer noch Opfer?

 

alles nicht so simpel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Leuten zugestehen, dass sie etwas stören darf. (Wahnsinn was einem da abverlangt wird, wa)

Ja. Und dann? Hier wird ja nicht stillschweigendes Zuhören verlangt, sondern man wird mit einem "ändere dich" Verlangen konfrontiert. Natürlich kann ich auch da nix zu sagen und das alles lesen. Ich fühle mich ja nicht angesprochen. Aber ändert das was? Wenn man nur zuhören soll, dann muss man das dazu schreiben. Schlimm dass sich jetzt Männer geißeln, die gar nicht gemeint sind. Wer sowas lostritt hat auch ne Verantwortung. Erinnert mich dann an Brexit, wo es auch keiner gewesen sein will der da was gestartet hat.

 

vor 10 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

sexuelle übergriffe sind scheisse.

Richtig. Aber einige sind anscheinend scheisser.

 

vor 12 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Und wtf, NATÜRLICH wird die gleiche Handlung (griff an den Arsch) je nach Ausführenden unterschiedlich gewertet. Ob ich meiner freundin über den Hals lecke, oder der Bahnhofspenner mit fünf promille und entfallener quartalsdusche ist bei gleicher handlung etwas vollkommen anderes.

Empathieautisten erkennen das aber nicht. Und da gehts darum dass ich ihnen das eben klarmachen muss. Und nicht davon ausgehe, dass sie es selbt merken. Dnn dann wären es keine Empathieautisten.

vor 13 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Oh man, ernsthaft? Der gleiche shamingshrott ala "hört auf euch zu beschweren" der männer trifft soll jetzt als grund dafür herhalten, dass man bei frauen genau so inkompetent knebel verteilt?

Trittst du denn dann auch vehement für Männer ein? Müssteste ja.

vor 21 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Gustav klaut übrigens locker so lange weiter  wie niemand ihn darauf hinweist, dass man im supermarkt bezahlen muss. Sagt man es ihm und erklärt ihm wie das so abläuft, zeigt er sich entweder einsichtig oder klaut halt im vollen bewusstsein seines unrechts weiter. Dann ist er halt auch ein arschloch.

Ja.

Und wenn Gustav eine Lolita wäre? Gäbs da #aufschrei #metoo? Das ist jetzt keine Ironie, sondern eine Frage um die sich quasi meine ganze Argumentation dreht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sexuelle Übergriffe sind manchmal erwünscht? General Beta dich hatte ich irgendwie blickiger in Erinnerung. Diese Aussage ist dermaßen sinnfrei, dass überhaupt keine Basis für einen vernünftigen Austausch besteht. Schade.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 33 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Man muss nicht ausfällig werden. Aber man kann gehen, ja. Dann wär das geklärt.

Kann man ergo die #metoos aus der Betrachtung streichen, wo sie einfach gehen konnte? Oder sind die immer noch Opfer?

 

alles nicht so simpel

Ich finde es wird im Alltag  viel zu wenig geflucht. Aber zur Sache:

Genau. Sie (die Frauen) sollen die Schnauze halten und bloß nicht zicken. So wie sie es immer schon gemacht haben. Zumindestens da sind sich viele einig.

Im Club einfach weiter gehen wenn gegrabscht wurde. Evtl nett lächeln und danke sagen, damit ja niemand unflätig beschimpft wird. Etikette. Gehört sich für Frauen so.

vor 28 Minuten, General Beta schrieb:

Ja. Und dann? Hier wird ja nicht stillschweigendes Zuhören verlangt, sondern man wird mit einem "ändere dich" Verlangen konfrontiert.

"Änder dich!" v "reflektier dein verhalten" aka "nimm eine andere perspektive als die deine zur Kenntnis" 

Um eine Position zu verstehen, hilft es sie zu kennen. Kleiner Unterschied. 

"Buh!" Und "schnauze" sind da die mit die unreflektiertesten reaktionsmöglichkeiten.

vor 28 Minuten, General Beta schrieb:

 

 

Natürlich kann ich auch da nix zu sagen und das alles lesen. Ich fühle mich ja nicht angesprochen. Aber ändert das was? Wenn man nur zuhören soll, dann muss man das dazu schreiben. Schlimm dass sich jetzt Männer geißeln, die gar nicht gemeint sind. Wer sowas lostritt hat auch ne Verantwortung. Erinnert mich dann an Brexit, wo es auch keiner gewesen sein will der da was gestartet hat.

 

Richtig. Aber einige sind anscheinend scheisser.

Eh. Was? Brexit? Nicht gemeint, aber betroffen, was? Muss man sich jetzt komplett doof stellen, um als Adressat auch noch den Papst (ok evtl schlechtes beispiel) mit rein zu nehmen?

Stichwort erwachsen werden. Shortcut: Ich bin für mein Verhalten verantwortlich. Ich respektiere und erkenne Bedürfnisse meiner Mitmenschen. Ich bin nicht für das Verhalten von Anderen verantwortlich. Ich kann meine Bedürfnisse kommunizieren. Etc pp. 

Leute die sich echt immer von allem angesprochen fühlen sind paranoid oder schizophren. Man sollte irgendwann antizipieren können. 

Zitat

 

Empathieautisten erkennen das aber nicht. Und da gehts darum dass ich ihnen das eben klarmachen muss. Und nicht davon ausgehe, dass sie es selbt merken. Dnn dann wären es keine Empathieautisten.

Ok, die 60 Autisten von 10.000 Menschen habe ich wohl vergessen. Wahrscheinlich grabschen auch nur die. Natürlich nur wenn sie nafris sind.

Btw, gerade für Autisten wäre ein klar und eindeutig kommunizierte regelstruktur mit "nein, das darfst du nicht" hilfreich. Wenn man schön die schnauze hält, sind das die letzten die es raffen. Also egtl mehr ein Argument  für meine Position, benennen von Missständen wichtig und richtig - Totschweigen doof?

Btw, ich spende z.b. nicht für Tiere oder den Regenwald, mein strom besteht dazu noch zu 60% aus carbonaten. Also falls das dir hilft bei deiner Frage ob ich mich auch für männer einsetze. Und ob ich deshalb was zu dem thema hier sagen darf. Denke das ist ähnlich naheliegend bedeutsam dafür.

 

 

bearbeitet von Rudelfuchs
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 7 Minuten, Renee schrieb:

Sexuelle Übergriffe sind manchmal erwünscht?

Überraschung.

Drücke ich meine Freundin gegen die Wand, haue ihr auf den Arsch bis er rot ist und ziehe sie an ihren Haaren ins Bett...dann kannst du ja gern mal im StGB nachschauen, gegen wieviele objektive Straftatbestände ich in dem Moment verstosse. Und sie trotzdem erregt ist.

 

vor 7 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Shortcut: Ich bin für mein Verhalten verantwortlich. Ich respektiere und erkenne Bedürfnisse meiner Mitmenschen. Ich bin nicht für das Verhalten von Anderen verantwortlich. Ich kann meine Bedürfnisse kommunizieren. Etc pp.

Und ich weiß, dass nicht alle Menschen so sind und ich deshlab nicht davon ausgehen kann, dass ich in einer sicheren Welt lebe in der sich alle liebhaben. Ich heisse Gewalt nicht gut, weiß aber dass andere Menschen gewaltätig sind. Ich verlange nicht dass alle Menschen so sind wie ich das gern hätte, und weil ich andere nicht ändern kann, kann ich dafür sorgen, dass dies mein Leben nicht beinträchtigen wird. Kommt mir jemand zu nah, belästigt mich und grabscht mich an, dann setze ich mein Recht auf körperliche Unversehrheit durch und wehre mich, übergebe den Fall Verfolgungsbehörden oder lache den Täter aus. Aber nie lasse ich es zu, dass ein Arschloch/in durch sein/ihr Verhalten meinen Wert mindert.

 

vor 12 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Also falls das dir hilft bei deiner Frage ob ich mich auch für männer einsetze.

Dann gehe ich davon aus, dass du unerwünschte sexuelle Belästigung im Allgemeinen anprangerst. Und nicht Partei ergreifst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Genau. Sie (die Frauen) sollen die Schnauze halten und bloß nicht zicken. So wie sie es immer schon gemacht haben. Zumindestens da sind sich viele einig.

Im Club einfach weiter gehen wenn gegrabscht wurde. Evtl nett lächeln und danke sagen, damit ja niemand unflätig beschimpft wird. Etikette. Gehört sich für Frauen so.

Schwer gebiaste Reaktion, muss ich sagen. Bleibst mir die Antwort auch schuldig.

Im professionellen Rahmen den Chef zu beschimpfen, steht niemandem. Aber ja. Man kann gehen. Nach meiner Erfahrung endet so ein Gespräch auch mit diesem Wort: "dies, das or you´re out". Naja fast.^^ Dann geht man halt, wenn man dies,das nicht möchte. Gut. Mein Chef versprach mir nicht, mich zum Multimillionendollarstarlet zu machen. Aber mein Einkommen in etwa geachtelt hat´s in dem Moment schon, die Tür hinter mir zuzuiehen.

Man hätt in dem Moment natürlich auch die Schnauze halten können, um sich bei passender Gelegenheit am scheißige Chefs sind Scheiße Hashtag zu beteiligen. Wäre bestimmt zweckmäßiger gewes.. oh wait.

bearbeitet von Easy Peasy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

General Beta ....die Situation die du beschreibst kannst du doch nicht gleich setzen mit ungewollten sexuellen Übergriffen. Wenn deine Freundin davon erregt ist... super-für euch beide. Würdest du dich auch einer anderen, vielleicht sogar wildfremden, Frau so gegenüber verhalten? Wenn du merkst dass sie vor Angst und Schreck wie erstarrt ist. Ohne auf die Idee zu kommen, dass du gerade einen Fehler begehst? 

Ich denke du kennst sehr wohl den Unterschied und handelst auch danach. Umso mehr ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer, wenn selbst Menschen mit gesundem Menschenverstand so Argumentieren wie du. Äpfel mit Birnen vergleichen ...du verarscht mich doch hoffentlich.

 

Sexuelle Übergriffe, sexuelle Gewalt ...egal gegen wen (Mann, Frau, Kind, Tier)... ist grundlegend falsch. Dieses Thema zu verharmlosen oder unter den Teppich zu kehren kann wohl kaum die Lösung sein. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 7 Minuten, General Beta schrieb:

Überraschung.

Drücke ich meine Freundin gegen die Wand, haue ihr auf den Arsch bis er rot ist und ziehe sie an ihren Haaren ins Bett...dann kannst du ja gern mal im StGB nachschauen, gegen wieviele objektive Straftatbestände ich in dem Moment verstosse. Und sie trotzdem erregt ist.

Gegen keinen einzigen. Übergriffig ungleich einvernehmlich. Ganz objektiv und rational  betrachtet. grundverschieden. Auch und erst recht nach dem stgb. Das zwecks Argumentation zu vermischen bleibt quatsch. 

vor 7 Minuten, General Beta schrieb:

Und ich weiß, dass nicht alle Menschen so sind und ich deshlab nicht davon ausgehen kann, dass ich in einer sicheren Welt lebe in der sich alle liebhaben. Ich heisse Gewalt nicht gut, weiß aber dass andere Menschen gewaltätig sind. Ich verlange nicht dass alle Menschen so sind wie ich das gern hätte, und weil ich andere nicht ändern kann, kann ich dafür sorgen, dass dies mein Leben nicht beinträchtigen wird. Kommt mir jemand zu nah, belästigt mich und grabscht mich an, dann setze ich mein Recht auf körperliche Unversehrheit durch und wehre mich, übergebe den Fall Verfolgungsbehörden oder lache den Täter aus. Aber nie lasse ich es zu, dass ein Arschloch/in durch sein/ihr Verhalten meinen Wert mindert.

Stimme zu. Benennen von scheiss Verhalten gehört dazu. Wo da der eigene wert gemindert wird erschließt sich mir nicht.

vor 7 Minuten, General Beta schrieb:

 

Dann gehe ich davon aus, dass du unerwünschte sexuelle Belästigung im Allgemeinen anprangerst. Und nicht Partei ergreifst.

Muss ich mich zu Kartoffeln äußern, wenn das Thema Äpfel lautet? Ist eine "ja, aber die anderen ja auch (aber im Krieg....)!" Benennung sinnvoll? Wiegt ein Unrecht ein anderes Unrecht auf? Ist zwei mal Scheisse Gold?

Ansonsten kannst du ja die geschlechtsspezifischen Anteile  in meinen Beiträgen mit genderneutralem freundX, GrabscherX 

@Easy Peasy

Ich steh auf dem schlauch. War beim Bargrabscher. 

Das Verhalten vom Chefx wird natürlich .... richtiger je mehr Geld x einem gibt. Oder was ist die Botschaft? 

Gesellschaftlichen harakiri betreiben um ne unangebrachte Bemerkung  zu sanktionieren? Ne. Arschloch kann man auch nett sagen. Antizipieren halt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.
  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.