Nach 6 Monaten: Aufblühender Trennungsschmerz oder Gefühle?

78 Beiträge in diesem Thema

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Überlege dir selbst was du willst und warum. Das im Pickup Forum nie zum Kämpfen oder zurück gehen empfohlen wird, das solltest du anhand der Beiträge wissen. Es ist halt auch leichter was neues zu suchen! Es kann auch für ihn ein wachrütteln geben! 

Also entscheide selbst und leb dann damit. 

 

Hier wird zu 99 Prozent immer geraten den Partner nicht zurück zu nehmen. Das weiss man vorher. Wenn man in diesem Forum fragt kennt man bei dem Thema die Antwort vorher. Pickup ist auch nicht für Beziehungen gemacht. Zudem können sich die Leute nur aus den Fetzen die du lieferst ein Urteil bilden.  Von daher sind Ferndiagnosen immer mit Vorsicht zu genießen. Höre auf dein Herz und deinen Bauch und entscheide danach. 

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vor 22 Stunden, maran schrieb:

Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, in bestehenden Beziehungen an (solchen) Problemen zu arbeiten. Ich will für mich nicht akzeptieren, dass man da (also generell) nichts machen kann. Irgendwo muss es doch eine Möglichkeit geben, dem anderen die Hand zu reichen und ihm zu helfen, wo man helfen kann. Ich will doch nicht immer erst gehen müssen, wenn es Probleme gibt. In good times as well as bad, sozusagen. 

Die Möglichkeit gibt es natürlich auch, und sie besteht genau in dem, was Du getan hast: Probleme ansprechen, sich dem oder der anderen erklären, einander zuhören, Verständnis entwickeln, Kompromisse finden. Das alles kommt in der Pickup-Welt nicht vor (und zwar mit Recht, weil es bei Pickup nicht darum geht, wie man eine langfristige Beziehung führt). Im Kern ist das ein Problem der Anziehung, wie hier schon geschrieben wurde: Der Mann, an dem Du Dich nicht reiben kannst und der nicht führt, wird für Dich weniger attraktiv. Das muss man aber auch nicht im PU-Sprech ausdrücken, denn es ist eine ganz logische Entwicklung - wenn sich der Partner oder die Partnerin zu wenig erwachsen benimmt und den anderen Part der Beziehung in eine Vater- oder Mutterrolle bringt, erlischt eben das sexuelle Begehren. Mit Kindern darf man nicht.

Wenn man nie etwas an solchen und ähnlichen Beziehungsproblemen machen könnte, gäbe es vermutlich die meisten LTRs nicht. Weil manche Entwicklungen einfach ein Stück weit normal sind, so dass man dagegen anarbeiten muss. Die Crux ist, dass Du das nicht alleine kannst.

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@Polysix Ich merke sogar deutlich, dass du mal in einer ähnlichen Situation warst.

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Mit welchem Recht willst du jetzt mal schauen, wie er sich so entwickelt hat?

Ich habe kein “Recht“ zu irgendwas. Mir liegt an diesem Menschen einfach etwas, ob wir zusammen sind oder nicht. 

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Scheiß auf die Möbel, scheiß auf die Wohnung! Frage dich doch mal, ob du dir da nicht 6 Monate lang unbewusst ein Hintertürchen aufgehalten hast, wenn du wieder mit dir im Reinen bist, hast du ja noch die Möbel dort zu stehen und wenn er sich gebessert hat, in jeglicher Hinsicht, dann... Das scheint mir eher ein unbewusstes Machtspielchen von dir zu sein, dein Ex ist doch kein Haustier oder ein Spielzeug, was man sich zurechtformen kann.

Nein. Ich war selbst für einen Monat erst einmal nur untergekommen. Und dann kam ganz entscheidend hinzu, dass ich meinem Ex nicht noch mehr Kummer bereiten wollte. Er sollte in Ruhe entscheiden, ob er überhaupt in der Stadt/Wohnung bleiben will, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wo er sich in der Zwischenzeit die Nudeln kocht. Bis auf das Bett, ein Bücherregal und ein paar wenige gemeinschaftliche Sachen, sind das meine Sachen.

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Du quälst ihn und dich auch mit deinen Kontaktversuchen und merkst es nur am Rande.

Ich hab ihn ja gar nicht kontaktiert. Das war ein Telefonat, vor Monaten, was von ihm ausging. Wir haben da eine Weile geredet und es hat sich gut angefühlt. Dass ihm das nicht gut tat, hab ich dann im Nachgang gemerkt. 

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Was hast du ihm denn zu bieten?

Ich sage nicht, dass ich das schönste aller Einhörner bin und er nur mit mir glücklich werden kann. 

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Hast du deinen Anteil an der Betaisierung schon mal hinterfragt? 

Ja und zwar bevor es zu der Trennung kam. 

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Zumindest liegt die Verantwortung nicht allein beim Mann, wie es hier auch im Forum öfter mal propagiert wird.

Ich weiß. 

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

Du stellst so viele Erwartungen an deinen Ex. Hast du das in der Beziehung auch so gemacht, ich mein, etwas erwartet, aber nicht offen kommuniziert? 

Was heißt auch? Punkt 2 und 3 habe ich ganz offen kommuniziert. Ich will auch ehrlich sein, mir ging's (und auch das hab ich so gesagt) nicht darum, dass er sich zu Sachen zwingt, die er richtig blöde findet. Aber sie mal auszuprobieren, um dann sagen zu können, ob's vielleicht was ist oder nicht. Ich hab das ohne große Nögeleien laufen lassen, war mir damals auch nicht im Klaren darüber, was das auf lange Sicht macht. Ich kann sehr gut alleine sein und meine Freude haben - deswegen war das für mich auch keine unerträgliche Situation, wegen derer ich daheim Drama geschoben hätte. Er hat damit nach unserem Gespräch ja auch angefangen und festgestellt, dass ihm einige Dinge wirklich Spaß machen, andere weniger - aber das ist ja auch völlig in Ordnung. Punkt 1 ist mir während der Beziehung erst am Ende wirklich bewusst geworden.

vor 12 Stunden, Polysix schrieb:

"Wenn er das und das geändert hätte, wenn er endlich die Führung übernehmen würde, wenn er endlich an meinen Hobbys teilnehmen und Spaß haben würde, dann würde ich ihm wieder ne Chance geben, aber nur wenn er mir so ist, wie ich ihn haben will."

Ne, so war das nicht gemeint. Aber ja, ein Abhängigkeitsverhältnis ist für mich etwas, dass kein Nährboden für eine Beziehung ist. 

vor 2 Stunden, Peterpan81 schrieb:

Überlege dir selbst was du willst und warum. Das im Pickup Forum nie zum Kämpfen oder zurück gehen empfohlen wird, das solltest du anhand der Beiträge wissen.

vor 2 Stunden, Peterpan81 schrieb:

Pickup ist auch nicht für Beziehungen gemacht.

vor 29 Minuten, Geschmunzelt schrieb:

Das alles kommt in der Pickup-Welt nicht vor (und zwar mit Recht, weil es bei Pickup nicht darum geht, wie man eine langfristige Beziehung führt).

Da habt ihr natürlich Recht. Aber bei PU geht es auch ganz viel um Persönlichkeitsentwicklung. Jetzt hat das bei mir einigen Wirbel verursacht (sonst gäbe es dieses Thema nicht) und viele hier hatten selbst einmal Probleme, kennen ähnliche Dynamiken, wie mein Ex und ich sie hatten. Ich selbst war noch nie in so einer Abhängigkeitssituation. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es ist, aber ich weiß es nicht. Ich kann mir vorstellen, dass es Umstände gibt, die triggern, aber ich weiß es nicht. Ich kann mir vorstellen, dass so etwas Zeit braucht, aber ich weiß es nicht. Im Grunde frage ich auch hier, bevor ich irgendwas tue, eben auch weil ich mangels eigener Erfahrung keinen (noch größeren) Schaden verursachen will. Wenn ich meine Freundinnen frage, kann ich genauso gut einen Glückskeks essen. Ich hab sie wirklich lieb, aber das sind dann halt Brigitte-Antworten 😅

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Persönlichkeitsentwicklung ist doch Bullshit. Jeder entwickelt jeden Tag seine Persönlichkeit aufgrund innerer und äußerer Einflüsse. Das was Pu meint ist das abtrainieren der Gefühle. Eifersucht zb. ist ein Gefühl und vollkommen ok, wenn es nicht zu extrem ist! Immerhin hat uns die Evolution zu dem gemacht was wir sind. Und damals klappte es ganz ohne Pu mit Eifersucht, Liebe usw. Hier sind ja alle gleichgültig geworden.  Stumpfe ab, lasse keine Gefühle zu und dann kann dich nichts verletzen. Dann ist alles beliebig austauschbar.  Alles wird sich zu recht rationalisiert.  Hier sind eher Leute, die sich nicht binden wollen. Willst du so leben danm folge den Ratschlägen. Willst du es anders, dann folge dir selbst 

 

 

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vor 5 Minuten, Peterpan81 schrieb:

Persönlichkeitsentwicklung ist doch Bullshit. Jeder entwickelt jeden Tag seine Persönlichkeit aufgrund innerer und äußerer Einflüsse. Das was Pu meint ist das abtrainieren der Gefühle. Eifersucht zb. ist ein Gefühl und vollkommen ok, wenn es nicht zu extrem ist! Immerhin hat uns die Evolution zu dem gemacht was wir sind. Und damals klappte es ganz ohne Pu mit Eifersucht, Liebe usw. Hier sind ja alle gleichgültig geworden.  Stumpfe ab, lasse keine Gefühle zu und dann kann dich nichts verletzen. Dann ist alles beliebig austauschbar.  Alles wird sich zu recht rationalisiert.  Hier sind eher Leute, die sich nicht binden wollen. Willst du so leben danm folge den Ratschlägen. Willst du es anders, dann folge dir selbst

Du hast ein völlig falsches Bild von Persönlichkeitsentwicklung.

Persönlichkeitsentwicklung heißt:

  • lerne dich selbst kennen
  • überprüfe, wer und was dich beeinflusst und ob das sinnvoll ist
  • Baue deine Stärken aus
  • Arbeite an deinen Schwächen, damit sie dich nicht blockieren
  • und sorge dafür, dass du in deinem Leben glücklich wirst.

Hat alles NIX mit "Abtrainieren von Gefühlen" zu tun.

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vor 21 Minuten, Herzdame schrieb:

Du hast ein völlig falsches Bild von Persönlichkeitsentwicklung.

Persönlichkeitsentwicklung heißt:

  • lerne dich selbst kennen
  • überprüfe, wer und was dich beeinflusst und ob das sinnvoll ist
  • Baue deine Stärken aus
  • Arbeite an deinen Schwächen, damit sie dich nicht blockieren
  • und sorge dafür, dass du in deinem Leben glücklich wirst.

Hat alles NIX mit "Abtrainieren von Gefühlen" zu tun.

 

Genau.

Ich hab fuer mich festgestellt, dass Gefuehle ihre Berechtigung haben, mir sogar oft als Leuchtfeuer haetten den Weg zeigen koennen.

Nur, WIE man sich dann durch diese Gefuehle beeinflussen laesst und wie man konkret handelt = das sind die Baustellen.

Ignorieren oder wegrationalisieren von Gefuehlen, ist also der falsche Weg.

Denn das endet in Verzweiflung/Depression oder man explodiert und reagiert ueber.

Auch Drama oder manipulatives Verhalten sind nicht zielfuehrend.

 

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@maran - ich habe den Post gerade eben noch einmal quer gelesen, und möchte Dir noch einen Gedanken mitgeben.

Du schreibst viel davon, dass Du Dich für die Entwicklung Deines Ex interessierst. Dass Du nur sein bestes willst. Dass Du es selbstverständlich findest, dass man für eine Beziehung auch arbeiten muss und darf. Für sich genommen ist das alles richtig. In Verbindung mit der Persönlichkeit Deines Ex - so wie Du sie hier beschrieben hast - wird jedoch leicht eine etwas ungesunde Dynamik daraus. Er lässt sich hängen, Du willst ihm helfen. Er kommt bei sich nicht voran, Du willst ihn entwickeln. So funktioniert eine Beziehung unter Gleichen aber auf Dauer nicht, das gerät dann eher zu einer Mutter/Kind-Beziehung. Dein Erwachsenen-Ich spricht mit seinem Kinder-Ich (aus der Transaktionsanalyse grob nach Berne, bin da kein Fachmann, aber es erklärt mir immer wieder Dinge auf plausible Art und Weise). Das ist der Tod jeder sexuellen Beziehung, auf Dauer. Und dazu tragen beide(!) ihren Teil bei, denn nur einer von beiden kann dieses Spiel nicht spielen. Heisst, je mehr Du ihm hilfst, desto mehr stabilisierst Du diese Rollenaufteilung. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, habe eine LTR/Ehe unter ähnlichen Vorzeichen verloren, inklusive einer Nadine/Carlos. Was vielleicht geholfen hätte: das Spiel frühzeitig zu unterbrechen, auszusteigen.

Wenn Dich die vergangene Beziehung jetzt wieder einholt, dann überleg Dir gut - und sei ehrlich zu Dir - was Dich antreibt. Attraction, Begehren? Oder der Wunsch, Deine Mutterrolle wieder einnehmen zu können? Ist jetzt ein wenig zugespitzt formuliert, aber ich denke, Du brauchst Klarheit über Deine Motive, nicht?

@Peterpan81 - Quatsch mit Soße. Was klappte den damals, 'vor der Evolution', besser bitteschön? Persönlichkeitsentwicklung und in der Verlängerung PUm haben in keiner Weise mit Abstumpfung zu tun. Sondern damit, Gefühlre und innere Programme besser zu verstehen und konstruktiv damit umzugehen.

bearbeitet von botte
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vor 1 Minute, Strike79 schrieb:

 

Genau.

Ich hab fuer mich festgestellt, dass Gefuehle ihre Berechtigung haben, mir sogar oft als Leuchtfeuer haetten den Weg zeigen koennen.

Nur, WIE man sich dann durch diese Gefuehle beeinflussen laesst und wie man konkret handelt = das sind die Baustellen.

Ignorieren oder wegrationalisieren von Gefuehlen, ist also der falsche Weg.

Denn das endet in Verzweiflung/Depression oder man explodiert und reagiert ueber.

Auch Drama oder manipulatives Verhalten sind nicht zielfuehrend.

Und das widerspricht in keinster Weise Persönlichkeitsentwicklunng, sondern ist damit wunderbar vereinbar.

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Scheisse....der Bengel erlebt wahrscheinlich zum ersten Mal was Loslassen bedeutet.

Der Spruch dass er ohne dich nicht leben kann/will zeugt von einem hohen Maß an Sensibilität in dem Bereich. Bei mir kannte ich das als ich mich zum ersten Mal in meinem Leben verliebt hatte.

Ich meinte auch zu meiner Ex nachdem ich sie weinend bat mich nicht zu verlassen, dass ich ohne sie nicht leben könnte. And fucking hell....those were dark times.

Dein Ex braucht alles, aber im Augenblick ganz sicher keine Frau und nichts was in die Richtung geht. Er soll mal vernünftig loslassen und wieder alleine Spaß am Leben finden. Before that my advice for him would be: ignore women for at least 12 months.

So wie du ihn beschreibst wird er nicht aus eigener Kraft loslassen können. Glaub mir, meine Ex ließ mich 6 Monate baumeln, vögelte mal mich mal den neuen und aus einem Ende mit Schrecken wurde ein endloses Nightmare. Kp wies ihm geht aber ich hätte damals weniger gelitten, wenn sie sich einfach nicht mehr gemeldet hätte.

 

bearbeitet von lowSubmarino
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Ich denke man/frau kann da nun stundenlang drüber schreiben in endlosen Wordwalls...

Am Ende steht nur die Frage im Raum was für den Menschen gut ist... und ich denke sowohl für dich @maranals auch für deinen Ex wäre ein Kontaktabbruch gut. Ihr beide müsst nach so einer langen Beziehung erst einmal lernen mit euch alleine zurecht zu kommen. Ich hatte selbst eine lange Single-Zeit nach einer noch längeren Beziehung und diese Zeit möchte ich absolut nicht missen. Das hat mich sehr viel weiter gebracht als jede Unterhaltung/Aufarbeitung mit der Ex. Die Ex war eher kontraproduktiv und wenn du dich hier etwas eingelesen hast (Ex-Back-Thread), dann solltest du erkennen, was deine eventuelle Kontaktaufnahme deinem Ex antun wird.

Folglich: Nimmst du den Kontakt wieder auf, dann nur aus Eigennutz und auf seine Kosten. Nach so kurzer Zeit wird er kein neuer Mensch sein und selbst nach Jahren, selbst wenn er mit neuen Frauen keine Probleme hat, wird deine Person seine schlechten/schwachen Seiten immer wieder triggern. Dass du dich gleich nach der Trennung in eine Affäre, FB, F+ gestüzt hast, wird ihm zudem gleich nochmal das Herz brechen... wie schnell man doch ausgetauscht wird usw... möchtest du das? Wenn ja, dann ist das Ganze hier wirklich nichts bzgl Trennungsschmerz/Gefühle, sondern Egoismus.

Apropos: So eine Überlegung bzgl Ex-Back, obwohl vor 2 Wochen deine Affäre, FB, F+ aktuell war, sagt auch etwas über dich aus. Denn so wie der Ex an dir hängt, scheinst auch du ein Problem mit dem Alleinsein zu haben, oder? Das ist erstmal nicht deine Schuld, sondern ein Resultat deiner Vita mit langer Beziehung usw... dein Part ist es aber jetzt nicht gleich den leichtesten Weg zu nehmen und dich nicht möglichst zeitnah über einen neuen/alten Sozial-Wirt zu stülpen. Bleib einfach mal alleine, lerne mit dir selbst auszukommen, lerne die selbst zu schätzen... Ich verspreche dir: Es wird sich lohnen ☺️

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Okay, eure Antworten fallen da ja doch recht eindeutig aus.

vor 22 Stunden, lowSubmarino schrieb:

Glaub mir, meine Ex ließ mich 6 Monate baumeln, vögelte mal mich mal den neuen und aus einem Ende mit Schrecken wurde ein endloses Nightmare.

Das würde ich ihm auch gar nicht antun wollen. Wenn es “so ein“ Gespräch gegeben hätte, dann nicht direkt oder sofort oder wie auch immer. Wir müssen ja noch Dinge miteinander klären, sei es, die Sache mit den Möbeln, dass ich noch im Mietvertrag stehe, wir beide Kläger in der einen Angelegenheit da sind (und das wird sich so schnell nicht auflösen, weil es an das Landgericht verwiesen wurde, um eine Stellungnahme vom BGH zu erwirken..) - wir haben halt noch Berührungspunkte. Und gerade, was die Wohnung anbetrifft, ist es so, dass ich das gerne persönlich besprechen würde, weil das auch einfach etwas mit Respekt zu tun hat. Also wenn es zu “so einem“ Gespräch gekommen wäre, dann nicht mit der Brechstangenmethode und auch nur, wenn ich mir meiner Seite, wirklich, wirklich sicher gewesen wäre.

vor 19 Stunden, Suane schrieb:

was deine eventuelle Kontaktaufnahme deinem Ex antun wird.

Und hier gerate ich halt so ein wenig in ein Dilemma. Wie oben geschrieben - wir müssen mehr oder minder Kontakt haben. Ich weiß nicht, wie ich mich da am besten verhalten soll, was ich sagen/fragen kann, ohne dass es komisch ist.

vor 19 Stunden, Suane schrieb:

Dass du dich gleich nach der Trennung in eine Affäre, FB, F+ gestüzt hast, wird ihm zudem gleich nochmal das Herz brechen... wie schnell man doch ausgetauscht wird usw... möchtest du das?

Himmelhergott, ich würde ihm jetzt garantiert nicht unter die Nase reiben, dass nach der Trennung eine Affäre habe. So viel Anstand sollte jeder haben. Es ist ne Affäre, kein Ersatz für einen langjährigen Partner. Menschen lassen sich nicht ersetzen. 

vor 19 Stunden, Suane schrieb:

So eine Überlegung bzgl Ex-Back, obwohl vor 2 Wochen deine Affäre, FB, F+ aktuell war, sagt auch etwas über dich aus. Denn so wie der Ex an dir hängt, scheinst auch du ein Problem mit dem Alleinsein zu haben, oder?

Die Affäre ist das, was sie ist - ne Affäre. Man versteht sich gut, hat guten Sex, macht auch so mal was miteinander, weil man gut miteinander kann. Ich achte darauf, dass ich mir meine Affäre in's Haus hole, wenn es mir gut geht und nicht, wenn ich mich einsam fühle. Aber du hast Recht - am Anfang war das ein ganz schreckliches Gefühl. Da hab ich mich viel abgelenkt, hab aber auch viele Dinge gemacht, die ich schon immer mal machen wollte. Es gibt noch so Momente, aber die sind weniger schmerzhaft geworden. 

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Du brauchst dich nicht schlecht fühlen. Wenn man es genau nimmt, ist er Schuld, dass eure Beziehung in die Brüche gegangen ist. Bzw, hat er einen Großen Anteil daran.

Liest man hier doch immer wieder und ist eben der klassische Beziehungskiller:

Der Mann fokussiert sich nur noch auf die Beziehung und stellt sein Social Circle, Hobbys, Interessen ein und ist stellt die Frau in den Mittelpunkt seines Lebens. Das findet Frau vielleicht für ein paar Tage oder Wochen noch süß, aber irgendwann frisst es seine Attraction Stück für Stück auf und du fragst dich dann ernsthaft noch, wieso du plötzlich diesen anderen interessanten Kerl so anziehen findest. Da kannst du nichts für, dass ist fast schon ein Naturgesetz! Das beste was du tun kannst, ist ihm den Link zum Forum zu schicken, damit der Kerl sich mal ordentlich einlesen kann.  

bearbeitet von AKA-AKA
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vor 23 Stunden, Suane schrieb:

Am Ende steht nur die Frage im Raum was für den Menschen gut ist...

Das denke ich ebenso.

Wenn ich hier den meisten Ratgebern folgen würde und der anempfohlenen "Persönlichkeitsentwicklung" entwickelten sich aufgrund der Schlichtheit folgende Fragen:

- Willst du nicht im Wert deiner Freundin ins Bodenlose sinken, brauchst du einen social circle (A-circle möglichst beruflich wie privat).
- Und einen Job, der möglichst irre toll ist, viel bedeutet und Verantwortungsbewusstsein ausstrahlt (da denke ich geht es eher um die unter 30-jährigen).
- Und Zeit für deine Freundin.
- Und möglichst massiv Kohle  (wegen Hobbies, Urlauben und quality time u.a.).
- Und noch dazu total interessante Hobbies.
- und möglichst sowie ganz sicher sehr viele ALTERNATIVEN

Sorry Leute, so funktioniert das nur auf dem Papier.

In Wirklichkeit hat man nur ein Leben und kann sich nicht mit jedem Scheiss beschäftigen.

Man muss explizit sortieren, worauf man seine Tageskraft lenkt und was einem gut tut. 

Sonst kracht der Rest ziemlich schnell ein. Der Mensch plant und das Umfeld (früher hiess es: die Götter) lachen.

 

 

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vor 8 Stunden, maran schrieb:

 Wir müssen ja noch Dinge miteinander klären, sei es, ...

Das tu das und gut is. Du bist nicht der erste Mensch, der seinen Hausstand aufteilen muss. Hab ich auch schon gemacht und geht schneller als gedacht. Auch das Gerichtliche bedarf keiner romantischen Abende vorm Kamin mit Geschichten über frühere gemeinsame Zeiten. Vieles kann man schlicht und einfach schriftlich oder per Anwalt machen. Machen die meisten Leute auch, warum du nicht?

Du bist natürlich keiner dieser Jungs, die zwanghaft an ihrer Ex hängen, weil die ja die ach so wertvollen Musik-Boxen, die vor 20 Jahren mal 12,99 gekostet haben, noch bei sich stehen hat... und auf ein Wiedersehen ähhh Austausch von Gegenständen hoffen.... Aber ein bisschen bläst du das Ganze natürlich schon auf, oder?

Kläre das zeitnah und sachlich. Du kannst ihm gerne vorab auch klar machen wie das Ganze deiner Meinung nach ablaufen sollte... auch gut für dich, damit du nicht in die so typischen Muster verfällst: Dass du aus Mitleid seine Nähe suchst. Dass du ihn fragst wie es ihm geht. Dass du nach anderen Mädels fragst...usw...

Mach dir einen Plan und dann zieh ihn durch, statt dich weiter von emotionalen Gezeiten hin und her treiben zu lassen.

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vor 3 Stunden, Suane schrieb:

 

Du bist natürlich keiner dieser Jungs, ...

Das ist "ER" wohl offensichtlich nicht :-)

Zum Thema:

Du warst "mutig" gemug, um es zu beenden, aber traust dich nicht anzuklopfen und zu schauen ob es weiter gehen kann.

Als Entschuldigung benutzt du dabei seine vermeintliche Gedühlswelt. Dabei kann es eigtl. nur einfach sein:

Er will dich noch, dann kann man weitet schauen.

Er will nicht mehr, dann kannst du ihn auch nicht verletzen. 

Alles andere ist nur Angst und dafür ist kein Platz. Insbesondere da du Grund für eine Kontaktaufnahme hast.

 

Meine persönliche Meinung:

Ich hoffe für ihn dass er dich nicht mehr will. Reflektiert hin oder her. Du hast ihn abgesägt und hast gleich dannach deine Beine für nen anderen breit gemacht. Er hat es besser verdient 

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Am 23.11.2017 um 23:04 , Suane schrieb:

Aber ein bisschen bläst du das Ganze natürlich schon auf, oder?

Ja, vermutlich schon. Aber genau so fühlt sich das für mich an. Deswegen ist es auch gut, hier mal hin und wieder auf den Teppich geholt zu werden. Mir graust es vor der Sache an sich, weil ich weiß, dass ich da emotional nicht “stabil“ bin. Und ich habe auch Hemmungen, meine Sachen zu holen, weil ich sie ihm damit “wegnehme“. Hätte ich das Geld, würde ich sagen, dass er alles behalten kann. Bei der Küche, die eine Maßanfertigung ist, mache ich das so. Dafür will ich auch nichts haben. 

 

Im Moment frage ich mich, wie lange es dauert, bis man zur Ruhe kommt. Also wie lange es dauert, bis man selbst wieder gefasster ist. Ich hab immer wieder mal Tage, an denen ich richtig traurig bin. Da sind dann irgendwelche Momente, in denen man an den anderen denkt und wo man aufpassen muss, dass man sich nicht kurz in der Erinnerung “verliert“. Ich kann bis jetzt für mich nicht wirklich aufschlüsseln, was das für Gefühle sind. Das ist richtig schwer, in Worte zu fassen. Ich glaube, dass ich weniger die Beziehung mit ihn vermisse, sondern den Menschen an sich. Kann man selbst irgendwas machen, damit das besser wird? 

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vor 39 Minuten, maran schrieb:

Kann man selbst irgendwas machen, damit das besser wird? 

Akzeptieren, dass man manchmal traurig ist und das auch zulassen, sich nicht dafür verteufeln, dass man an den anderen denkt oder an schöne/traurige Zeiten denkt. Das ist normal. Und auch wenn einen mal einen ganzen Tag solche Gedanken beschäftigen, ist das kein „sich verlieren“. Weiter seinem Alltag nachgehen, sich ablenken und ja... passiv abwarten, weil es sich mit der Zeit anders anfühlen wird, gar verschwindet.

Das klingt alles immer so plump, aber so läuft es in der Regel, wenn wir mal nicht von einem Extremfall ausgehen. 

In deinem Fall schiebst du natürlich etwas auf (Möbel), was dich nervös werden lässt und noch mehr deine Gedankenwelt triggert. Wenn du das hinter dir hast, wird es u.U. noch einmal aufwühlender, aber sicherlich mit der Zeit klarer, wenn du weiter Abstand gewinnst. 

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vor 4 Stunden, maran schrieb:

Im Moment frage ich mich, wie lange es dauert, bis man zur Ruhe kommt. 

Zur Ruhe kommst Du besser, wenn Du die letzten Brücken abbrichst, also die Situation mit den Möbeln abschliessend auflöst. Denn mal ehrlich: so wie ich das hier lese, sind diese Möbel für Dich auch ein emotionales Unterpfand, eine Verbindung. Die Du noch nicht kappen willst und Dir das deswegen etwas zurecht legst ('will ihm nichts wegnehmen'). Dein eigenes Zögern projizierst Du auf ihn.

Wenn Du wirklich mit der Sache abschliessen willst, dann zieh auch da einen Strich drunter und hol die Möbel ab. Das wird dann einmal für ein paar Tage bis Wochen blöd, aber im Anschluss sollte es leichter werden.

Bei mir hört das übrigens nie so ganz auf. Ich habe auch nach Jahren immer nochmal Momente, in denen mich eine Erinnerung anspringt an meine Ex, an meine Oneitis, an die Affaire vom letzten Jahr. Wo es kurz zieht vor Trauer, wo ich dann aber auch wieder Freude und Dankbarkeit empfinde, dass ich diese tollen Frauen in meinem Leben hatte. Ich empfinde das aber eher als Bereicherung denn als Verlust - wir sind die Summe unserer Erfahrungen.

  

bearbeitet von botte
..Tippos.
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vor 4 Stunden, maran schrieb:

Ich glaube, dass ich weniger die Beziehung mit ihn vermisse, sondern den Menschen an sich.

Das zieht sich ja im Grunde genommen von Anfang an durch den Thread, oder? Wenn ich es richtig verstanden habe, hättest Du gerne ihn, nur - überspitzt gesagt - nicht so, wie er ist. Womit ich keine Wertung verbinden will, sondern nur das Dilemma aufzeigen. Ich glaube nämlich, dass man zwischen "Ich vermisse ihn" und "Ich vermisse die Beziehung nicht" kaum trennen kann. In Wahrheit hängt nämlich beides zusammen. Und das ist auch gut so.

@botte hat Recht: Du wirst nicht zur Ruhe kommen, solange Du Dir selbst einen Brückenkopf in seiner / Deiner / Eurer Wohnung erhälst. Es ist ein Zeichen, dass es diesen Brückenkopf noch gibt - wofür, musst Du selbst überlegen, aber ich denke, die Möglichkeiten liegen auf dem Tisch.

Und ich stimme ihm auch in der anderen Hinsicht zu - dankenswerterweise gehen uns die Menschen nicht einfach aus dem Sinn, die wichtig für uns waren (bzw.: Irgendwie immer wichtig sind und sein werden). Das wäre auch ziemlich schlimm, finde ich. Darauf darf man mit Wehmut schauen.

vor 4 Stunden, maran schrieb:

Ich kann bis jetzt für mich nicht wirklich aufschlüsseln, was das für Gefühle sind.

Ich tippe: Eine Mischung aus Trauer, Selbstvorwürfen und Angst vor Neuem. Auch alles sehr erlaubt!

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Am 24.11.2017 um 02:40 , Kameltreiber schrieb:

 

Meine persönliche Meinung:

Ich hoffe für ihn dass er dich nicht mehr will. Reflektiert hin oder her. Du hast ihn abgesägt und hast gleich dannach deine Beine für nen anderen breit gemacht. Er hat es besser verdient 

Danke für das hübsche Beispiel der Forums Doppelmoral.

bei nem Typen hätte das Gros der Leute einstimmig „FTOW!!!“ gegröhlt.

das geht nicht explizit gegen deine persönliche Meinung nur, ich will das hier nur mal allgemein beleuchten.

 

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Zitat

 

Danke für das hübsche Beispiel der Forums Doppelmoral.

bei nem Typen hätte das Gros der Leute einstimmig „FTOW!!!“ gegröhlt.

das geht nicht explizit gegen deine persönliche Meinung nur, ich will das hier nur mal allgemein beleuchten.

 

Unterschreibe das dick und fett.

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vor 8 Stunden, Morgain schrieb:

Danke für das hübsche Beispiel der Forums Doppelmoral.

bei nem Typen hätte das Gros der Leute einstimmig „FTOW!!!“ gegröhlt.

das geht nicht explizit gegen deine persönliche Meinung nur, ich will das hier nur mal allgemein beleuchten.

 

Schwachsinn! Man würde hier einer Frau auch nicht raten einen Typen zurück zu nehmen, der Schluss gemachthat und dann 10 andere fickt! 

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Ich kann Dir da ganz sicher sagen, dass 6 Monate bei 6 Jahre Beziehung "nichts" sind. 

"Trennungsschmerz" und "Gefühle" sind ja das Selbe. Da muss man dann mal eine rationale Sichtweise rein bringen. Rational läuft eine Dynamik einer LTR immer wieder in die selbe Richtung und man hat schnell die vorherigen Trennungsgründe. 

Mit 6 Monaten bist Du noch recht am Anfang. Kann sein, dass Du Dich da bisher auch nur abgelenkt hast. Man kann das sehr schön machen, indem man als Trennender die Endgültigkeit sich selbst gegenüber ein wenig verweigert. Meiner Erfahrung nach fängt man erst an richtig zu verarbeiten, wenn es im Gehirn als "endgültig und unumkehrbar" angekommen ist. 

Dabei habe ich ein paar Erfahrungen gemacht: 

1. Ablenken zieht die Trennung hinaus. Ist nett. Kommt dosierter. 
2. Andere Mädels (in Deinem Fall Typen) vögeln ist hilfreich, wenn ein neues Mädel das alte Mädel deplatziert. 

Das ist aber tricky. Denn man hat ja eine emotionale Basis, die ein neuer Mensch erst aufbauen muss. Aber ganz ehrlich: Bei meiner ersten Beziehung bin ich von "bekommt die Beine nicht auseinander" in ne Affäre mit "nervt, weil sie dauernd vögeln möchte". Das ist natürlich ein Kontrast. Dennoch habe ich ne Weile an der emotionalen Verbindung geknabbert. Katastrophal wird es, wenn man ne Reihe von Vollnieten dated. 

Wie lange so was dauert, bis es deutlich besser wird? Bei mir ca. 12 Monate. Wie lange es dauert, bis man darüber voll hinweg ist? Bei mir 2-3 Jahre. Eher 3. Genau so lange brauche ich, um die Vision "mit der werde ich alt" vollständig zu beerdigen. Wie lange es bei Dir ist? Finde es heraus :). Irgendwann wird es einfacher, weil es geht einem zwar immer noch phasenweise beschissen, man weiss aber, dass es besser wird mit der Zeit und das Gehirn einen austrickst. 

Generell austricksen: Die negativen Dinge vergisst das Gehirn irgendwie. Ich muss teilweise echt nachdenken, was Trennungsgründe waren. Ist fies in einer Trennungsphase. Dauerhaft aber ne gute Sache. 

3. Kontakt bevor man es verarbeitet hat, zögert alles hinaus. Extrem. 
4. Sex mit der Ex zögert es hinaus. Extrem. Vor allem macht man dann schnell eine Beziehung 2.0 draus. 

Nebenbei raten wir übrigens aus guten Grund ne LTR locker abzunicken und nem Mädel nicht nachzulaufen. Sie kommen ALLE in so eine Phase. Und sie kommen (fast) alle noch mal an. Bis dahin an sich selbst arbeiten. Denn wenn sie dann ankommen, sind sie entweder sofort unsicher ("hab ich mich vllt. geirrt?") oder sie kommen auf die Idee, dass es an ihnen lag. Hat man bis dahin eigene Baustellen draußen, kann man ne neue Beziehungsdynamik ggf. anstossen mit dem Mädel. Gelingen tut es selten. Dann kann man das Mädel mal wieder in eine Affäre ziehen und auf "mein Leben ist super" machen, bis sie fast wahnsinnig wird, weil sie etwas weg geworfen hat, was der Typ jetzt aber nicht mehr so leicht will. Mädels sind da so einfach zu spielen wie ne Kinderflöte. 

Wenn Du was Cleveres machen möchtest: Such mal Deinen Anteil an der Trennung und entwickele Dich weiter. Bisher lese ich nur, was der Ex alles falsch gemacht hat. 

Zitat

Er sagte mir, dass er Angst hätte. Dass sein Leben und alles, woran er geglaubt hätte, aufhören würde und weg wäre, wenn es "uns" nicht mehr gäbe. Er sagte, er könne genauso gut aus dem Fenster springen, wenn ich nicht mehr da wäre. Und das war der Punkt, an dem ich dachte, dass ich keine Luft mehr bekomme.

Da gibst Du mir so einen fiesen Gameplan. Rennst Du schnell in "ich will ihn, weil er mich nicht will". Nur mal so als Idee. 

Ansonsten kann ich Dir sagen, dass ich ja mal eine LTR mit einem ganz speziellen Mädel hatte. Die rutschte ganz heftig ab und wollte sich immer umbringen. Hätte man sofort beenden müssen, ich wollte das Ding halt nicht wegwerfen, weil es ne Situation war, die sich hätte normalisieren können. Die ersten 3x hat es mich aus dem Konzept gebracht. Aber nach 4 Wochen war ich da so drauf, dass ich mein Auto nicht mehr unter ihrem Fenster geparkt habe, weil sie immer erst rausspringen wollte, dann aber Sachen aus dem Fenster warf. Tat ihr Leid, aber Lackschäden sind halt teuer. Muss ja nicht sein. 

In keinem Moment hatte ich da das Gefühl, dass ich keine Luft mehr bekomme. Ich würde mal überlegen, warum mich so ne emotionale Aussage so aus dem Konzept bringt. 

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@hanju @botte @Geschmunzelt

Vielleicht könnt ihr mir ja dabei beratend unter die Arme greifen, wie man das mit den blöden Möbeln da am besten löst. Also die Sache ist die: Da steht noch wahnsinnig viel Zeug von mir rum. Also neben den Möbeln an sich halt auch allerlei Zeug, was man eben so hat. Als ich "ausgezogen" bin, konnte ich nur das Nötigste mitnehmen. (Mich ärgert das im Nachgang tierisch, weil man so keinen wirklichen Cut hatte. Aber ich hatte nicht nahtlos was Neues und hab erstmal für einen Monat in einem Gästezimmer gewohnt und wusste nicht, wie mein Ex sich die nächste Zeit vorgestellt hat. Wir kommen beide ganz woanders her und er hatte sich damals versetzen lassen und sich nicht wirklich ein Umfeld aufgebaut, sodass ich mir nicht einmal sicher war, ob er überhaupt in der Ecke bleiben will. Und so blieb das erstmal alles, wie es war..) Der Rest ist also noch in der alten Wohnung (die knapp 6 Stunden entfernt liegt). Mich graust also nicht nur die Sache an sich, sondern auch der Umstand, dass das nicht an einem Tag erledigt ist. Und mir fällt es total schwer, einzuschätzen, wie viel Zeit man braucht, um das zu sortieren und einzupacken. Mit meinem Ex kann ich vorab einiges besprechen, aber ich weiß jetzt schon, dass mir dann beim Packen Dinge in die Hände fallen werden, an die man vorher gar nicht gedacht hat. Und wenn ich mir nur vorstelle, dass er in der Zeit "dabei" ist, da wird mir ganz anders. Aber ihn darum zu bitten, irgendwo anders zu sein in der Zeit, finde ich auch anmaßend und frech. Und so schieb ich das so ein wenig auf und vor mir her, weil ich nicht wirklich weiß, wie ich das anpacken soll. Und dann finde ich für mich auch irgendwelche Ausflüchte wie "kurz vor Weihnachten kannst du das nicht machen" oder "er brauch ordentlich Vorlauf, damit er die Dinge ersetzen kann".

vor 23 Stunden, botte schrieb:

Bei mir hört das übrigens nie so ganz auf. Ich habe auch nach Jahren immer nochmal Momente, in denen mich eine Erinnerung anspringt an meine Ex, an meine Oneitis, an die Affaire vom letzten Jahr. Wo es kurz zieht vor Trauer, wo ich dann aber auch wieder Freude und Dankbarkeit empfinde, dass ich diese tollen Frauen in meinem Leben hatte. Ich empfinde das aber eher als Bereicherung denn als Verlust - wir sind die Summe unserer Erfahrungen.

Hm, da fehlt es mir an Erfahrung. Ich hatte davor nur eine Beziehung quasi in Kinderschuhen. Da war auch Trennungsschmerz und Co., aber die Verbindung ging einfach nicht so tief. Wenn ich da an Situationen denke, dann kann ich da auch lachen und mich schöner Erinnerungen erfreuen. Mein erster Freund ruft mich auch noch 10 Jahre später jedes Jahr an meinem Geburtstag an und es ist ein schönes Gefühl, ohne dass ich wehmütig würde o.ä. Das jetzt ist etwas, dass ich noch nie hatte. Es fühlt sich etwas wie eine Beerdigung an, mit dem Unterschied, dass man das selbst entschieden hat, es den anderen noch gibt, aber man den Kontakt nicht "darf".

vor 20 Stunden, Geschmunzelt schrieb:

Ich glaube nämlich, dass man zwischen "Ich vermisse ihn" und "Ich vermisse die Beziehung nicht" kaum trennen kann.

Ja.. Was es mir schwer bei der Einordnung macht, ist, dass unsere Beziehung in den letzten längeren Zügen sehr freundschaftlich und weniger romantischer Natur war. Der Partner ist quasi auch der engste Vertraute, mit dem man über Dinge redet, über die man mit anderen nicht redet. Und da fehlt mir nicht irgendein Vertrauter, sondern er. Seine Meinung/Ansicht ist etwas, auf das ich bis heute viel Wert lege.

vor 5 Stunden, Peterpan81 schrieb:

Schwachsinn! Man würde hier einer Frau auch nicht raten einen Typen zurück zu nehmen, der Schluss gemachthat und dann 10 andere fickt! 

Mal abgesehen davon, dass ich nicht Schluss gemacht und nahtlos irgendwen gefickt habe - warum? Also ich kann da nur von mir sprechen, aber die Beziehung verliert für mich nachträglich nicht an "Bedeutung", wenn ich danach mit jemanden anderen als meinem Ex Sex habe. Die ist und bleibt für mich etwas Besonderes. Sex mit Gefühlen ist etwas völlig anderes. Da wird ja niemand "ersetzt".

vor 3 Stunden, Neice schrieb:

Wenn Du was Cleveres machen möchtest: Such mal Deinen Anteil an der Trennung und entwickele Dich weiter. Bisher lese ich nur, was der Ex alles falsch gemacht hat. 

Ich bin mir ganz bewusst darüber, was ich falsch gemacht habe und am liebsten würde ich zurückspulen und das anders machen. Irgendwer hatte hier mal angeführt, dass man aktiv gegen diese Dynamik arbeiten kann, wenn man z.B. nicht so viel rumnörgelt und nicht so passiv-aggressiv ist, Dinge offen anspricht. Bei mir war das das absolute Gegenteil davon und das qualifiziere ich als meinen größten Fehler. Ich hab ja ziemlich viel alleine gemacht und hätte mir schon gewünscht, dass er dabei ist. Das hab ich auch öfter so gesagt, aber eben nicht passiv-aggressiv o.ä. Klar, war ich auch mal pissed, aber ich bin nie pissig à la "dann geh ich halt alleine" los. Ich hab halt trotzdem das gemacht, was mir wichtig war, hatte da alle Freiheit, die ich wollte und das war auch schön. Und dann ist das halt so vor sich hingeplätschert. Und das ging Jahre so, nicht nur ein paar Monate. Gut, mir war zu der Zeit selbst nicht wirklich bewusst, dass man sich so außeinander lebt. Ich hatte keinen großen "Leidensdruck", weil ich das, was mir wichtig war, gemacht habe und dabei auch Freude hatte. Aber ich hätte viel nachdrücklicher sein müssen. Das ist aufgefallen, nachdem wir geredet haben, weil ich da erstmals gemerkt habe, dass mein Ex den Ernst der Lage realisiert hat. Ich hab es dahin plätschern lassen, ohne Nörgeleien und Drama, zwar angesprochen, aber ich hätte irgendwie aktiver sein müssen. Das ärgert mich heute. Und dann haben sich die "Bustellen" irgendwie summiert. Klar, hat mich irgendwo genervt, dass ich bei Problemen, alleine diejenige war, die das geklärt hat. Aber der Punkt alleine wäre für mich kein Trennungsgrund gewesen.

vor 4 Stunden, Neice schrieb:

In keinem Moment hatte ich da das Gefühl, dass ich keine Luft mehr bekomme. Ich würde mal überlegen, warum mich so ne emotionale Aussage so aus dem Konzept bringt. 

Weil mir das etwas gezeigt hat, was mir bis dahin nicht wirklich bewusst war: Sein Leben drehte sich um mich. Ich reagiere auf Abhängigkeit vermutlich auch extremer als andere, weil familiäre Vorgeschichte. Ich hab lange quasi Verantwortung für jemanden übernommen, wo es hätte umgekehrt sein müssen. Ich tendiere dazu, Verantwortung für etwas zu übernehmen, für das ich eigentlich keine habe und bei mir wirken Schuldgefühle enorm, weil früher hierüber gearbeitet wurde. Ich bin mir dessen bewusst, aber ich habe ewig lange gebraucht, um mich abzugrenzen. Deswegen reagiere ich auf solche Konstellationen empfindlicher. Ich bin bei dem Thema alleine schon unentspannter, weil ich zweimal das "Vergnügen" hatte, den Notarzt wegen Suizidversuchs zu rufen, inkl. Reanimation und Besuchs auf der Geschlossenen. Das ist alles aufgearbeitet, ich bin mir der Dynamiken bewusst etcpp., aber es gibt Punkte, die mich leicht(er) triggern. Und weil ich das weiß, reagiere ich empfindlich, wenn ich merke, dass ein "gesundes" Beziehungsgefüge kippt.

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vor 3 Stunden, maran schrieb:

Der Rest ist also noch in der alten Wohnung (die knapp 6 Stunden entfernt liegt). Mich graust also nicht nur die Sache an sich, sondern auch der Umstand, dass das nicht an einem Tag erledigt ist.

Es ist locker an einem Tag erledigt.

Nimm dir 2, 3 Leute mit. Sortiere nicht in der Wohnung, sondern pack ein. Kurzer Prozess. Wenn Dinge auftauchen an die du nicht gedacht hast, dann triff innerhalb von wenigen Sekunden eine Entscheidung ob dalassen oder mitnehmen. Um dir das leichter zu machen, kannst du ihn auch vorher bitten alles beiseite zu nehmen, was er unbedingt behalten möchte.

Oder er soll halt zusammenpacken, was deins ist / du haben sollst und du lädst das nur noch in den Transporter.

Du machst da in deinem Kopf eine viel, viel zu große Sache draus. (Vielleicht auch, weil du eben den Kontakt doch noch willst .... ?)

Die Dinge, die in der Wohnung sind, die können alle nicht überlebenswichtig sein, wenn du schon so lange drauf verzichtest. Gibt echt keinen Grund daraus jetzt ne große Sache zu machen.

bearbeitet von Herzdame
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