Kumpel mit Behinderung und sein Misserfolg bei Frauen
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35 Beiträge in diesem Thema

Hi Leute,

ich will hiermit (eigentlich schon seit längerem) ein Thema ansprechen, das oft auf Political Correctness stoßt.

Ich habe da nämlich einen Freund, der, seit Geburt, ein verkürztes Bein hat und damit auf Krücken angewiesen ist.
Wenn ich mit ihm tagsüber unter Leute gehe, z.B. zum Einkaufen oder so, dann wird er oft regelrecht angeglotzt.
Die Leute schauen teilweise, als würden sie einen Geist sehen.
Teilweise echt primitiv.

Aber nun ja, es ist wie mit dem Thema Aussehen im Allgemeinen.
Viele würden hier jetzt auch Sachen sagen wie:
"So lange er selbstbewusst dazu steht, ist es auch kein Problem mehr für Frauen."
oder "Ach, ich kenne einen im Rollstuhl, der hat Frauen ohne Ende..."

Ich bin ein absoluter Realist.
Ja, ein optimistischer Realist, aber Realist.
Ausnahmen gibt es, aber in der Regel lehnen gesunde Menschen andere mit Beschränkungen ab.
Und das muss nicht boshaft gemeint sein.
Es geschieht ja instinktiv.

Ich glaube inzwischen, dass für ihn eine Frau passen würde, die ebenfalls ein Handicap hat.
Alle anderen ohne behaupten nur "Du bist echt ein cooler und netter Kerl, aber da ist leider nicht mehr..."

So oberflächlich das klingen mag, aber so sind nun mal die Menschen.
Jeder von uns will die möglichst besten Gene für unser Nachkommen.
Und Gesundheit steht an oberster Stelle.

Trotzdem lese ich gerne eure Meinungen hierzu und lasse auch mal eine differenzierte Betrachtung zu.

Grüße,
Fronco

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Menschen mit sichtbarer Behinderung lösen bei anderen Menschen Unbehaglichkeit aus. Sie wissen oft nicht, wie sie sich in deren Gegenwart verhalten sollen. Ich habe als Jugendlicher sechs Wochen lang in einer Sonderschule für geistig und körperlich behinderte Kindern gearbeitet und diese Erfahrung hat mir sehr viele Berührungsängste genommen. Ich kann verstehen, dass Menschen ohne diese Erfahrung diese Unbehaglichkeit spüren.

I am honest, ich kann mir auch nicht vorstellen mit einer Frau im Rollstuhl/ auf Krücken zusammenzukommen und ich denke so geht es den meisten Menschen. Am Ende muss dein Kumpel das beste aus seiner Situation machen.

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Wie ihr aber beide schon ehrlich sagt:
Selbst könnte man sich schwer für eine Beziehung eine Frau mit einer Behinderung vorstellen.

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Man muss einfach mal ganz nüchtern feststellen, dass man mit einer solchen Behinderung einfach Pech gehabt hat und für eine Menge Frauen nicht in Frage kommt. Ist scheiße, aber nicht zu ändern. Dies gesagt gilt auch hier für alles, was nicht zu ändern ist: Akzeptanz, Selbstbewusstsein. Es wird Frauen geben, die ihm auch so eine Chance geben. Wenn die dann einen souveränen, selbstbewussten Mann kennen lernen, der mit sich selbst im Reinen ist, dann kann da auch etwas draus werden.

Kleine Geschichte am Rande: vor ein paar Jahren habe ich in einem Club eine junge Frau im Rollstuhl gesehen, die bestimmt zu den zehn schönsten Frauen gehört, die ich jemals live gesehen habe. Ich habe mir damals die Frage gestellt, ob so eine Frau für mich in Frage käme - ich habe keine Antwort gefunden...

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vor 1 Stunde, Froncolo schrieb:

Wie ihr aber beide schon ehrlich sagt:
Selbst könnte man sich schwer für eine Beziehung eine Frau mit einer Behinderung vorstellen.

Ich könnte mir auch schwer eine Beziehung zu einer Pferdeliebhaberin vorstellen, d.h. aber nicht, dass mich eine solche nicht doch beeindrucken könnte.

Sicher ist das Thema körperliche Beschränkung negativ belastend für Verführung und ein Ausschlusskriterium bei vielen Frauen - aber wie schon gesagt, jede Alternative zu "Mit herausgestreckter Brust normal weitermachen" ist mMn. völlig kontraproduktiv. Er kann nur das Beste auf Basis gegebener Umstände machen. Mal als Analogie jemand, der in extrem ärmlichen Verhältnissen als Kind mit miesen Eltern aufgewachsen ist. Die Ausgangssituation kann man nicht verändern. Man kann jetzt sagen "Okay, ist scheiße - deswegen bleibe ich jetzt bei dem, was von mir erwartet werden kann und mit Sicherheit klappt: irgendeinen miesen Schulabschluss, egal welche Ausbildung , wichtig ist nur, schnellstmöglich paar Euros zu verdienen". Oder: "Ich mach das Beste aus meiner Bildung, selbst, wenn das auf Grund der finanziellen Lage nur in der Mittelstufe möglich ist, mache eine ordentliche Ausbildung und versuche mich danach in einem guten Unternehmen zu beweisen oder selbstständig zu machen". Klar kann es durch schlechte Erziehung der finanziell schlecht gestellten Eltern zu Problemen bei der zweiten Möglichkeit kommen und er verhaut die Bildung oder kann sie schlichtweg nicht machen. Aber wieso sollte man sich bereits vorher limitieren? 

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Also bei mir an der Uni gibt es ein sehr hübsches, sympathisch wirkendes Mädchen, das im Rollstuhl sitzt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, sie näher kennenzulernen. Sie wirkt auch glücklich trotz ihrer Situation. Und meistens ist sie von mehreren Männern umgeben.

Kommt also wahrscheinlich auf die Ausstrahlung an. Die Situation so anzunehmen, wie sie ist, ist der erste Schritt. Und dann vielleicht irgendwann merken, dass es nicht das Ende der Welt sein muss, sondern das man trotzdem noch sehr, sehr viele Möglichkeiten im Leben hat, sich zu entfalten und sein Glück zu finden.

Aber klar: Wenn man selbst nicht davon betroffen ist, ist sowas leicht gesagt.

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vor 5 Stunden, Virez schrieb:

Ich könnte mir auch schwer eine Beziehung zu einer Pferdeliebhaberin vorstellen, d.h. aber nicht, dass mich eine solche nicht doch beeindrucken könnte.

Sicher ist das Thema körperliche Beschränkung negativ belastend für Verführung und ein Ausschlusskriterium bei vielen Frauen - aber wie schon gesagt, jede Alternative zu "Mit herausgestreckter Brust normal weitermachen" ist mMn. völlig kontraproduktiv. Er kann nur das Beste auf Basis gegebener Umstände machen. Mal als Analogie jemand, der in extrem ärmlichen Verhältnissen als Kind mit miesen Eltern aufgewachsen ist. Die Ausgangssituation kann man nicht verändern. Man kann jetzt sagen "Okay, ist scheiße - deswegen bleibe ich jetzt bei dem, was von mir erwartet werden kann und mit Sicherheit klappt: irgendeinen miesen Schulabschluss, egal welche Ausbildung , wichtig ist nur, schnellstmöglich paar Euros zu verdienen". Oder: "Ich mach das Beste aus meiner Bildung, selbst, wenn das auf Grund der finanziellen Lage nur in der Mittelstufe möglich ist, mache eine ordentliche Ausbildung und versuche mich danach in einem guten Unternehmen zu beweisen oder selbstständig zu machen". Klar kann es durch schlechte Erziehung der finanziell schlecht gestellten Eltern zu Problemen bei der zweiten Möglichkeit kommen und er verhaut die Bildung oder kann sie schlichtweg nicht machen. Aber wieso sollte man sich bereits vorher limitieren? 

Findest du nicht selbst, dass deine angeführten Vergleiche etwas hinken...?

Eine Pferdeliebhaberin mit einem gehandicapten Menschen zu vergleichen?

Und ein Mensch aus ärmeren Verhältnissen kann diese Situation früher oder später aus eigenem Ehrgeiz heraus doch noch ändern.

Das einzige, was bei dem besagten Kollegen in Frage kommt wäre eine Prothese. Aber das wären Unmengen Kosten, die die Krankenkasse nicht tragen würde.

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Wir haben hier auch einen User im Rollstuhl, der offenbar gut damit und den Weibchen umgehen kann: @AtaTheCrow

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vor 21 Minuten, Froncolo schrieb:

Findest du nicht selbst, dass deine angeführten Vergleiche etwas hinken...?

Eine Pferdeliebhaberin mit einem gehandicapten Menschen zu vergleichen?

Und ein Mensch aus ärmeren Verhältnissen kann diese Situation früher oder später aus eigenem Ehrgeiz heraus doch noch ändern.

Das einzige, was bei dem besagten Kollegen in Frage kommt wäre eine Prothese. Aber das wären Unmengen Kosten, die die Krankenkasse nicht tragen würde.

Ersterer Vergleich bezieht sich nur darauf zu sagen, dass "Probleme damit zu haben" nicht heißt, dass dies das absolute Ausschlusskriterium wäre. 

Bei zweiterem: Naja, dein Kollege kann auch bestimmen, was er daraus macht. Er kann die komplette Situation nicht ändern, korrekt. Aber sehr wohl, was man damit noch anfangen kann. Sagst du ihm jetzt, dass er es doch bei Frauen mit Handicap versuchen soll, limitiert ihn das hinsichtlich seiner möglichen Entwicklung. Er kann dann überhaupt nicht mehr Erfolg bei Frauen ohne Einschränkungen haben, weil er sich mit seiner Behinderung derartig identifiziert, dass er jegliche Ausstrahlung gegenüber 'normalen' Frauen verlieren wird. Steht er jedoch darüber und identifiziert sich gegenüber sich selbst und auch anderen Menschen nicht über ein kürzeres Bein, sondern über irgendwas Anderes, was sein Leben ausmacht - hat er Chancen bei Frauen mit, als auch ohne Handicap. Mehr wollte ich damit nicht darstellen. Seine Möglichkeiten sind geringer, als mit gesunden Beinen - aber in jedem Fall höher, als bei einer Limitierung auf Basis der bisherigen Ausgangssituation - ob das jetzt jemand aus armen Verhältnissen ist, oder jemand mit Behinderung. 

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21 hours ago, Froncolo said:

Wie ihr aber beide schon ehrlich sagt:
Selbst könnte man sich schwer für eine Beziehung eine Frau mit einer Behinderung vorstellen.

Es gibt wie bekannt einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis bzw. einen Unterschied wie ich einen bestimmten Sachverhalt beurteile und wie ich in der Realität handeln würde.

Ich kann mir aus den gleichen Gründen wie Virez nicht vorstellen, eine Frau mit Körperbehinderung zu daten. Ich mache viele Aktivitäten, die eine Frau mit dieser Einschränkung nicht machen könnte und ich fühle mich auch sexuell in keiner Weise von Frauen mit dieser Einschränkung angezogen.

That being said, es könnte schon vorkommen das ich auf irgendeine Weise eine interessante Frau im Rollstuhl kennen lerne und wer weiß was dann alles möglich ist. Der Vergleich hinkt zugegebenermaßen etwas aber ich war auch schon mit Frauen im Bett, denen ich auf der Straße nicht einmal nachgeschaut hätte.

Ich habe bis ich 20Jahre alt war gestottert. Ich denke viele Frauen würden diese Sprachbehinderung in der Theorie auch sehr unattraktiv finden und es hat auch definitv mein Selbstvertrauen runtergezogen. Ich habe am Ende das Beste daraus gemacht und hatte Erfolg bei Frauen. Es hilft einfach nicht sich selbst zu bemittleiden. Akzeptanz ist das Beste und wohl das Einzige richtige das er in seiner Situation machen kann.

 

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Am 5.12.2017 um 06:12 , Virez schrieb:

Was ist denn die Alternative? Dein Kumpel hatte nun einmal das Unglück in einer bestimmten Situation geboren zu sein, welche unveränderlich ist.Ganz nach der nächsten Floskel "Leave it, love it or change it" gibts eben normalerweise 3 Möglichkeiten einem Problem zu begegnen. Die Situation zu verlassen fällt bei ihm nun einmal weg - den Umstand an sich wird er nicht loswerden. Ändern kann er auch nicht viel, Vorteile daraus ziehen, Nachteile ausgleichen - hier schwer. Also bleibt ihm als einzige sinnvolle Alternative die Akzeptanz der Situation. Alles andere wäre nur ein Verweigern und kontraproduktiv in jeglicher Hinsicht. Der Situation mit Selbstbewusstsein auch gegenüber "normalen" Frauen zu begegnen ist das Beste, was er tun kann.

Ganz genau. 

Immer diese Rumdiskutiererei über Situationen, die keine großen Alternativen haben.
Noch überflüssiger sind nur Diskussionen über die Vergangenheit.

Ist halt so.

Akzeptieren.

Dann rausgehen in die reale Welt ( => 99% nicht behindert) und dort lernen.

 

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vor 4 Minuten, saian schrieb:

Ganz genau. 

Immer diese Rumdiskutiererei über Situationen, die keine großen Alternativen haben.
Noch überflüssiger sind nur Diskussionen über die Vergangenheit.

Ist halt so.

Akzeptieren.

Dann rausgehen in die reale Welt ( => 99% nicht behindert) und dort lernen.

 

Meine Absicht mit diesem Thread hier war es herauszufinden, ob er in der "realen Welt" realistische Chancen hat bei gesunden/uneingeschränkten, hübschen Frauen.

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Ich habe ein bisschen Angst vor manchen Menschen mit Behinderung, aber eigentlich nur bei geistig behinderten Menschen, das ist für mich irgendwie enormer Stress.

Manchen Menschen geht es vielleicht ähnlich, ich möchte gar nicht gucken oder gemein sein, aber ich mache es trotzdem manchmal.

Ich glaube wenn ich in der Position des Behinderten wäre, würde ich versuchen, Sicherheit und Offenheit zu kommunizieren, quasi auch wenn die Menschen negativ reagieren, versuchen es locker zu nehmen, auch wenn das schwierig ist.

Ein wichtiger Schritt zum selbstbewusst werden ist auch über sich selber lachen zu können, ja als gesunder Mensch hat man das leicht zu sagen, aber daran führt auch kein Weg vorbei.

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vor 6 Minuten, Froncolo schrieb:

Meine Absicht mit diesem Thread hier war es herauszufinden, ob er in der "realen Welt" realistische Chancen hat bei gesunden/uneingeschränkten, hübschen Frauen.

Ja.

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Natürlich hat Er Chancen. Es wird nur ungleich schwerer. Damit muss Er sich nunmal arrangieren.

Im Prinzip gilt das nämlich nicht nur für das Dating , sondern allgemein im Umgang mit Menschen: Sie werden Ihn immer so wahrnehmen, wie Er ist. Und Behinderten Menschen treten die Meisten eben auch anders gegenüber. So ist das leider nunmal, liegt aber auch in der Natur der Sache.

Er muss dann eben mehr über seine Persönlichkeit punkten. Wenn Er jetzt ein keifender, herrischer und unsympathischer Dude ist, tja, dann wird Er vermutlich einsam sterben. Davon gehe ich aber mal nicht aus.

Leider bleit Nichts, als seine Stärken auszubauen und die Leute eben anders in den Bann zu ziehen. Ich habe aber schon Alles gesehen: Männer im Rollstuhl mit sehr hübschen Frauen, Frauen mit nur einem Bein in einer glücklichen Beziehung, Blinde die in Zügen Frauen anflirten. Der Blinde war übrigens der krasseste von Allen, der hatte so eine starke Persönlichkeit, dass Es mich übertrieben beeindruckt hat. Dabei war ich nur auf dem Weg in die Uni.

Wenn dein Freund auhc nur ansatzweise die Chance hat, mit seiner Persönlichkeit zu punkten, dann wird Es auch Frauen geben, die über seine Behinderung hinwegsehen, bzw. Sie als Teil seiner Persönlichkeit akzeptieren ;)

Wünsche noch viel Glück und Kopf hoch!

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Am 12/04/2017 um 22:41 , Froncolo schrieb:

aber in der Regel lehnen gesunde Menschen andere mit Beschränkungen ab.

Thats not true.

Ich war mal total in eine einbeinige verknallt als ich mit der Mama als Teenager im Skiurlaub war.

Bildhübsch, immer am lächel, eine traumhafte Figur und das sie ein bein hatte spielte keine Rolle. I really liked her.

Ich war aber zu schüchtern also gab es nur Smalltlak und Witze am Billardtisch.

Aber Gott weiss es...ich wollte GV mit dieser einbeinigen Banditin. Sie hatte immer so lange Strumpfhosen und das eine Bein ließ meine Lenden pulsieren.

Außerdem....Männer sind Frauen hierbei nicht so unähnlich und reagieren absolut nicht nur auf Looks. Okay, ist man verzweifelt oder hatte komplexe usw dann hat man vielleicht nur Augen für ihr hübsches Gesicht.

Aber die Art einer Frau kann aus einer ganz normal aussehenden Frau (ich mag sie HB Skala nicht) eine heiße, krass attraktive Frau machen. Wenn eine Frau mein Hirn ficken kann und mich lüstern innehalten lässt, weil ich immer noch daran denke was sie mir ohne Vorwahnung flüsterte...dann könnte das auch eine Frau ohne Arme oder was auch immer sein. Ich würde blinde, taube oder geha dicapte leute daten.

I Dont mind.

Ich denke zu sagen 'keiner trifft sich mit 'solchen' Leuten stimmt so nicht. Könnte mir denken dass es hier tausende User sind die das auch nicht abturnend finde.

Ich muss sie attraktiv finden. Insgesamt. Aber das ging auch und absolut bei Frauen mit Behinderungen. Eine gute Freundin glaubte das damals nicht und meinte man würde das höflich so sagen, aber dass dann doch keiner Bock darauf hat insgeheim.

Die hat mir nicht mal die Story mit der Einbeinigen geglaubt. Also dass ich heiß auf sie war.

'Ja aber wenn du die Wahl hättest würdest du eher zwei beine wollen...'.

KÖnnt euch denken wie die Diskussion aussah. Sie hatte sogar Ekel bei der Vorstellungen einen Einbeinigen zu bumsen.

Wie kann man das ekelig finden?

Fragte ich sie auch.

Why is it disgusting?!

So richtig erklären konnte sie das nicht.

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Es kommt halt darauf an, was man aus seiner Behinderung macht, und wie man sich dem anderen Geschlecht verkauft. Aber man braucht schon ein sehr starkes Rückrad um nicht einzuknicken, da man vermutlich immer mal wieder verspottet und/oder ausgegrenzt wird. Wer absolut selbstbewusst ist, bekommt auch ohne Arme und Beine einen Partner.

Zitat

Sie hatte sogar Ekel bei der Vorstellungen einen Einbeinigen zu bumsen. Wie kann man das ekelig finden?

Naja, weils halt nicht viele haben. Hätten alle Menschen nur 1 Bein, würden sie es eklig finden einen 2-Beinigen zu ficken.

Ist auch Gewohnheitssache, Menschen die täglich mit Behinderungen zu tun haben, fällt es sicherlich leichter, einen Behinderten als Partner zu nehmen, weil sie täglich damit konforntiert werden und es irgendwann was ganz normales für sie ist.

bearbeitet von :-)
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Da Nick Vujicic ja bereits erwähnt wurde - einfach mal seine Videos ansehen,
da versteht man worauf es ankommt und was alles möglich ist wenn man wie er ohne Arme und Beine lebt.
Seine Ausstrahlung ist für mich der absolute Hammer - mich hat bis jetzt kein Motivationsvideo so bewegt wie von diesem Mann.

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Der Thread führt zu nichts. Im Prinzip weiß ich zwei Dinge:

1. VIele Frauen selektieren unglaublich brutal teilweise, müssen sie auch, weil schwangerschaftlicher Invest. Rein evolutionär sind Frauen darauf programmiert behinderte Menschen sexuell zu meiden wie die Pest. Kommt natürlich immer auf die Art von Behinderung an, aber wirklich schwerwiegende Dinge sind immer scheiße.

2. Die Gefahr sich selbst einen unzutreffenden Glaubenssatz aufzuerlegen ist immer da. In der Theorie weiß ich so einiges und kann meine Erfahrungen zu einem Thema auswerten. Aber um irgendwas behaupten zu können, wie "Als X ist es unmöglich y zu bekommen" muss ich wirklich fast alles zu der Thematik wissen, wenn ich auch nur eine Möglichkeit übersehe, die zum Erfolg führen kann, habe ich einen limiting belief erzeugt. Deswegen bin ich immer ziemlich vorsichtig mit irgendwelchen Aussagen, ob irgendwas erreichbar ist.

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Ich kann nur aus dem persönlichen Umfeld sagen, dass eine Freundin von mir im Rollstuhl sitzt, ihr ganzes Leben lang. Früher konnte sie noch ein paar Schritte so laufen, aber das geht jetzt auch nichtmehr. 

Sie hat geheiratet, jemanden der skatet, gut aussieht und mit Sicherheit sehr viel andere Auswahl hat. (Nur um mal den krassen Kontrast zu sehen)

Was macht sie persönlich aus? Sie strahlt eine Lebensfreude aus, die für JEDEN anziehend wirkt. Sie lässt sich von nichts abbringen, sie geht mehr auf reisen als ich. Es ist immer schwerer mit einem Rollstuhl überall hin zu verreisen, sie macht es trotzdem, sie will was sehen, die Welt erleben, Spaß haben und ihre Zeit mit Menschen verbringen, die sie so akzeptieren wie sie ist. Sie braucht kein Mitleid, sie lebt das Leben vermutlich intensiver als so manch anderer. In meinen Augen ist sie eine große Inspiration und einer der herzlichsten Menschen, die ich kenne. 

Es ist mit Sicherheit im ersten Moment ein sehr starker Nachteil, aber unterm Strich hat jeder die Möglichkeit eine interessante, zufriedene Person zu sein/werden.

Wird er alle bekommen von denen er träumt? Bestimmt nicht. Was will man dazu sagen? Jeder will am Ende des Tages doch die heißeste/den heißesten Typen im Bett haben und überall mit ihr/ihm rumlaufen und neidische Blicke bekommen. 

Noch als Ergänzung:

Wir alle versuchen ja irgendwie das Maximum aus uns rauszuholen und oft ist es so, wenn man in einem Bereich an seiner Grenze angelangt konzentriert man sich auf einen anderen Bereich, den man beeinflussen kann.

Lebensfreude ist die Sache, die jeder doch selbst beeinflussen kann. Auch im Beruf erfolgreich werden und seinen Weg gehen durch herausragende Leistungen. Humor haben und nicht alles so ernst zu sehen. Lesen,  sich selbst weiter bilden. Neue Fähigkeiten erlernen, Rhetorik verbessern, kommunikativer werden, spannender Geschichten erzählen. Unterm Strich gibt es weitaus mehr was einen Menschen interessant macht. (Der hübsche Schönling, der total langweilig ist, wird auch keine Frau auf Dauer von sich begeistern können.)

Sobald man eine feste Grenze, wie die körperliche akzeptiert sind wieder völlig neue Ressourcen da um in anderen Bereichen zu wachsen.

Menschen machen sich ihr Leben lang Gedanken um ihren Körper und stecken soviel Energie da rein, wenn er diese Energie anderweitig nutzt kann er sehr weit kommen.

Es ist ein Prozess, aber sobald es einmal Klick gemacht hat und man denkt "fuck, warum mache ich mich eigentlich wegen etwas verrückt, was ich nicht beeinflussen kann" gibt das enormen Aufschwung und eine Scheiß-egal Haltung gegenüber Meinungen von anderen.

bearbeitet von frank_hustle
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Naja kennt jemand auch den umgekehrten Fall? Wo ein behinderter Mann Erfolg hat? Ich glaub für Männer ist es eine Behinderung weniger ein Problem...

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vor 10 Stunden, frank_hustle schrieb:

Sobald man eine feste Grenze, wie die körperliche akzeptiert sind wieder völlig neue Ressourcen da um in anderen Bereichen zu wachsen.

Menschen machen sich ihr Leben lang Gedanken um ihren Körper und stecken soviel Energie da rein, wenn er diese Energie anderweitig nutzt kann er sehr weit kommen.

Da sprichst du was sehr interessantes an.
Das gilt ja genau so für den ganzen Körperkult und Fitness Hype seit den letzten Jahren.
Als ich irgendwann endlich begann meinen Körper und meine Genetik so zu akzeptieren, wie sie sind, hat sich in mir viel an Spannung, Druck und Stress gelöst.
Ich war regelrecht befreit.

Sich im Spiegel angucken, mit seinen persönlichen Stärken und sich für diese Einzigartigkeit absolut lieben und schätzen, das ist das schönste Gefühl! 

bearbeitet von Froncolo
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vor 7 Stunden, Idioteque schrieb:

Naja kennt jemand auch den umgekehrten Fall? Wo ein behinderter Mann Erfolg hat? Ich glaub für Männer ist es eine Behinderung weniger ein Problem...

Das glaube ich auch. Klar gibt es immer Gegenbeispiele oder bekannte PUA, die man dann ranziehen kann, aber die haben eben auf anderen Ebenen überdurchschnittliche Skills.

Der 0815 Typ, der noch dazu eine Behinderung hat, der wird bemitleidet oder verspottet, aber niemals als Sexualpartner angesehen. 

Es zieht halt auch extrem das Selbstwertgefühl runter, weil das Ideal eines Mannes eben der fitte agile Typ ist, der seine Frau beschützen kann. Körperlich überlegen ist oder durch andere Ressourcen wie (oh, das böse Geld) eine gewisse Sicherheit ausstrahlt. 

Wenn man in anderen Bereichen nicht extrem überdurchschnittlich/ absolute Elite ist stehen die Chancen sehr schlecht.

Wem will man es verübeln? Ist wie bei Haustieren, die wenigsten würden einen Hund mit 3 Beinen lieber nehmen, als das gesunde süße Hundewelpen, das rumspringt und von allen gemocht wird. Die Sprüche für den 3-beinigen Hund und das Mitleid für ihn will sich so gut wie niemand auf Dauer sich anhören. Wir leben in einer Gesellschaft in der Status/Fame/Aussehen das entscheidende ist, das jeder anstrebt.

Man lebt in einer tiefen Unsicherheit, bekommt früh eingetrichtert wie es zu laufen hat und dem wird dann gefolgt. Fehler gilt es zu vermeiden und werden am liebsten unter den Tisch gekehrt. Da passt ein Freund/eine Freundin mit einer Behinderung schlecht ins Bild. Die Blicke der anderen Menschen "bekommt sie/er bestimmt keine/n andere ab", dem können die wenigsten standhalten oder geben irgendwann auf.

Die abfälligen Blicke kommen ja meistens von selbst unsicheren/unzufriedenen Menschen und die Anzahl steigt rasant an. Gerade hier in Deutschland mit unserem Assi-TV, wir stellen uns gerne über andere, die noch dümmer/fetter oder sonst was sind. Das gibt ein gutes Gefühl, weil wir ja nicht die dümmsten/fettesten sind. Das steigert künstlich das Selbstwertgefühl. 

Ich bin da auch ehrlich, für mich wäre das auch sehr belastend eine Freundin mit einer Behinderung zu haben, also die den Alltag sehr einschränkt. Da kann ich mir auch nichts einreden oder noch 1000 mal selbst reflektieren, warum das so ist. Es ist halt so. Da gilt für mich "Jeder Topf findet seinen Deckel", irgendwo da draußen findet sie jemanden, der sie so liebt, wie sie ist und beide damit glücklich sind.

Ich habe selbst Zivi in einer Behinderten-Werkstatt gemacht und das waren alles super herzliche Menschen, mit denen man auch viele Späße machen konnte. Das war eine wichtige Erfahrung über Menschlichkeit, Akzeptanz und Lebensfreude für mich.

Nur die Frau für's Leben mit Behinderung wird es schwer bei mir haben mich zu begeistern. So traurig es klingt, aber die Chancen gehen auf unter 1% runter. 

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Dann bist du doch selbst nicht besser als die Leute mit den abfälligen Blicken.

 

 

 

Ich finde, der Freund des TE's sollte sich einfach auf seine positiven Eigenschaften seiner Person konzentrieren und diese ausbauen. Was bringt es, sich jetzt den Datingmarkt schwarz zu malen? Die meisten Menschen bleiben immer oberflächlich, verurteilend ( oder besser gesagt abwertend ) und im Grunde egoistische Arschlöcher. Davon sollte man sich aber nicht die Suppe versalzen lassen. Wenn man einmal drüber steht, merken die Leute das schnell. Sie haben keinen Einfluß auf dich, wie Es sonst bei Jedem ist. Plötzlich ist da Einer, den Sie nicht einordnen können, der irgendwie Nichts auf den 0815 Bullshit gibt, nach dem die Meisten anderen leben, denken und reden.

 

Was bleibt Ihm auch ?? Oder besser: Was bleibt Uns Allen?? Ob behindert oder nicht, ob groß oder klein, Wir sind und bleiben meist eben Teil der Gesellschaft. Dass da nicht Alles rund läuft und Menschen im Grunde meist gnadenlos sind, ist ja kein Geheimnis. Man muss sich eben damit arrangieren.

Außerdem : Es gibt immer Wichtigeres als Frauen, bzw. nehmen Wir das soziale Leben meist für viel wichtiger, als Es ist. Wir schreiben dem oft zu viel Wert zu. Wenn Es Ihm zu viel wird, kann Er seine Versuche auch einfach mal 1 Monat einstellen, zur Ruhe kommen und sich dann von neu aufraffen.

Solang es kein Spießroutenlauf, ist doch alles ok.

 

 

 

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