Kumpel mit Behinderung und sein Misserfolg bei Frauen
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36 Beiträge in diesem Thema

Man will auch so bisschen copen und daran glauben, dass die Welt fair und gerecht ist. Ist sie aber nicht. Am Ende läuft es darauf hinaus das beste draus zu machen.

Mehr gibt es zu dem Thema auch nicht zu sagen. Wer einen Nachteil hat, sollte versuchen diesen auszugleichen und damit zu leben.

bearbeitet von Idioteque

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vor 2 Minuten, Idioteque schrieb:

Man will auch so bisschen copen und daran glauben, dass die Welt fair und gerecht ist. Ist sie aber nicht.

Wird Sie auch nie sein, weil das nicht in der Natur des Menschen liegt. Wir wollen immer mehr als der Andere.

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vor 5 Minuten, El Rapero schrieb:

 

Wird Sie auch nie sein, weil das nicht in der Natur des Menschen liegt. Wir wollen immer mehr als der Andere.

Ja schon klar. Ich wollte nur darauf hinaus, dass sehr viele Menschen gewisse Dnynamiken und Gegebenheiten einfach leugnen oder drumrum copen. Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist schon da, weil es Grundprinzip einer funktionierenden Gesellschaft darstellt. Schwierig wird es dementsprechend, wenn unser Gerechtigkeitsempfinden auf biologische Realität trifft.

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On 6.12.2017 at 10:17 PM, Idioteque said:

Der Thread führt zu nichts.

Ja, er hatte Potential, aber es kommen bei Themen wie diesen leider die üblichen Antworten einer westlichen Wohlstands- und Konsumgesellschaft, bei der sich zunehmend die Mentalität durchgesetzt hat, dass jeder eine schmerz- und sorgenfreie Existenz verdient hat. Das sieht man an den Antworten wie "Akzeptanz...." oder "Schau dir xy an, dem geht es noch schlechter" oder der beste "Es kommt eigentlich nur auf das....an, arbeite daran".
Der Mensch kommt nicht in die Reife, weil sein Grundmodus in einer ständigen Prüfung und Abstimmung mit der inneren Stimmigkeit verläuft - unangenehme Dinge werden gemieden.
Eine Not unserer Zeit ist das überhöhte Ich, das gleichermaßen an Vereinsamung, Außenleitung und Innenfixierung leidet. Der Mensch lebt völlig selbstfokussiert und ist permanent damit beschäftigt, sich und seine Lebensträume zu verwicklichen.

Wieso sind denn gerade die Menschen, die - wie @Froncolo schreibt - einen Menschen mit Behinderung regelrecht anglotzten oder so tun als wäre er ein Geist aber dann die Ersten, die Ratschläge erteilen wollen wie man damit umgehen sollte?
 

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20 hours ago, cooperx said:

Ja, er hatte Potential, aber es kommen bei Themen wie diesen leider die üblichen Antworten einer westlichen Wohlstands- und Konsumgesellschaft, bei der sich zunehmend die Mentalität durchgesetzt hat, dass jeder eine schmerz- und sorgenfreie Existenz verdient hat. Das sieht man an den Antworten wie "Akzeptanz''
 

Akzeptanz bedeutet nicht unangenehme Dinge zu meiden oder nicht an sich zu arbeiten. Es bringt seinen Kumpel halt nichts jeden Morgen aufzuwachen und darüber zu sinnieren wie ungerecht es ist, dass ausgerechnet er eine Behinderung hat. Akzeptanz ist pure Realität weil er damit die Dinge so akzeptiert wie sie sind und versucht das beste daraus zu machen.

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On 12/6/2017 at 9:25 PM, Sam Stage said:

Da Nick Vujicic ja bereits erwähnt wurde - einfach mal seine Videos ansehen,
da versteht man worauf es ankommt und was alles möglich ist wenn man wie er ohne Arme und Beine lebt.
Seine Ausstrahlung ist für mich der absolute Hammer - mich hat bis jetzt kein Motivationsvideo so bewegt wie von diesem Mann.

Ich hab grad mal https://www.youtube.com/watch?v=zOzsjEmjjHs gesehen und muss ehrlich sagen: Mich hat das auch so bewegt wie schon eine ganze Weile nichts mehr.

Dieses ganze "Dir geht es doch gut und schau mal, anderen geht es so viel schlechter."-Gerede, was man sonst immer hört, zieht einen doch nur runter. Aber was dieser Nick Vujicic vermittelt, ist etwas vollkommen anderes. Nämlich dass jeder Mensch etwas wundervolles ist und es wert ist geliebt zu werden und vor allem sich selbst zu lieben.

Ein PU-Forum ist wahrscheinlich der denkbar schlechteste Ort, einen solchen Thread zu starten, weil es hier von Menschen wimmelt, die sich nicht selbst akzeptieren. Für die es unvorstellbar wäre, mit einer noch größeren Einschränkung zurechtzukommen als dem, was sie jetzt schon aushalten müssen. Aber nicht, weil es ihnen gut geht. Sondern weil sie das falsche Mindset haben. Weil sie nicht gelernt haben, sich selbst zu lieben. Weil sie denken, man müsste seine Schwächen durch harte Arbeit und andere Stärken ausgleichen.

Dieses Video von Nick Vuijcic ist deshalb so bewegend, weil es einem genau das vor Augen führt: Dass die meisten eigenen Überzeugungen total oberflächlich sind. Und dass man sich selbst damit so beschränkt. Man denkt, man will flachgelegt werden. Aber eigentlich will man nur geliebt werden. Wenn man das verstanden hat, kann man anfangen sich selbst zu lieben und anderen Liebe zu geben und dann wird der Sex nebensächlich.

 

Wenn man es nur auf den Sex bezieht: Körperliche Behinderungen verschlechtern die Chancen auf Sex. Und das ist auch das, was einige meiner Vorposter versucht haben zu sagen: Ja, ist so. Aber man hat die Wahl sich entweder auf das zu konzentrieren, was man nicht hat oder nicht kann. Zum Beispiel die vielen Frauen, die man nicht haben kann, weil sie einen nicht attraktiv finden, aus körperlichen oder sonstigen Gründen. Oder man kann sich auf das konzentrieren, was man hat oder kann. Und jeder Mensch kann lernen, sich selbst zu lieben.

Und es gibt viele Frauen, die im Gegensatz zu manchen hier aus der Phase raus sind, wo sie denken, dass sich alles im Leben um Sex dreht. Und die verlieben sich eher in jemanden, der auf Krücken gehen muss, aber ein toller Mensch ist, als in den durchtrainierten Frauenheld, der innerlich mit sich hadert. Wahrscheinlich sind Menschen mit körperlichen Einschränkungen tendenziell eher in der Lage, sowas auch bei Sexualpartnern zu akzeptieren. Aber @lowSubmarinos Posts zeigen ja, dass das nicht immer so ist.

Was ich damit sagen will: Du kannst nicht immer das haben, was du gerne hättest. Aber es gibt scheinbar weniges, womit man nicht trotzdem glücklich werden kann.

Grüße

David

 

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Die Sportler, die bei den Paralyimpics teilgenommen haben, waren nahezu alle in glücklichen Beziehungen mit Menschen ohne Behinderung. Je interessanter du als Mensch bist, desto weniger wichtig ist die Behinderung. Ein verkürztes Bein ist doch gar nichts, gibt doch eigentlich für Beine auch gute Prothesen. 

Ich habe vor einigen Jahren auch mal einen Mann im Rollstuhl kennengelernt, mit dem ich mir was hätte vorstellen können. Er sah gut aus, war alleine auf Weltreise, politisch engagiert und hatte eine interessante Persönlichkeit und eine Tiefe, die viele Bro-Gym Dumpfbacken nicht haben. Haben uns dann ein Späti Bier geholt und waren zusammen abends in Berlin unterwegs, der Rollstuhl fiel zwar manchmal auf hat mich aber nicht gestört. An Auswahl an "normalen" Zweibeinern hat es mir damals nicht gemangelt, ich hätte ihn trotzdem vorgezogen, wenn er nicht tausende Kilometer weg überm Teich gewohnt hätte...

Aber egal. Der Freund hat Chancen. Es wird ihm aber sicherlich helfen, wenn er eine Leidenschaft und einen Halt im Leben findet, der nichts mit Frauen zu tun hat. Etwas, worauf er immer zurückgreifen kann. Das schützt ihn einerseits bei Verletzung durch Ablehnung etc. und zusätzlich wird er dann noch interessanter und für Frauen attraktiver. 

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Am 5.12.2017 um 12:15 , TheOwnlyOne schrieb:

Also bei mir an der Uni gibt es ein sehr hübsches, sympathisch wirkendes Mädchen, das im Rollstuhl sitzt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, sie näher kennenzulernen. Sie wirkt auch glücklich trotz ihrer Situation. Und meistens ist sie von mehreren Männern umgeben.

Kommt also wahrscheinlich auf die Ausstrahlung an.

 

Sie ist im Rollstuhl

aber:

sie ist sehr hübsch,

sympathisch wirkend

intelligent & gebildet (uni) chance auf guten Beruf, Status, Erfolg, guten Lohn

sozial kompetent

gute ausstrahlung

wahrscheinlich auch Humor und herzliches Lachen

usw..

 

dadurch hat sie alles was wichtig ist in Hülle und Fülle,  der Rollstuhl wird dann zur Nebensache. Viele mit Behinderung, die ich so kenne, haben aber diese soft Power nicht in diesem Ausmass. Oft sind sie auch nicht allzu hübsch. Dann wird es schon wesentlich schwieriger. (meist nur noch die Chance, einen ähnlich handicapierten Mann zu finden) was ich so beobachtet habe.

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Würde mich vor allem darauf verlassen, dass das Spektrum an attraktiven Attributen sehr viel breiter ist bei Frauen als bei uns Männern.

Was Männer tun ist sich zu vergleichen. Sie würden eher daran denken was für einen tollen Mann 'so eine' Frau wohl daten würden....

Anstatt sie direkt anzusprechen.

Simple Pickup boys haben auch mal im rollstuhl oder als adipöser verkleideter Typ auf dem Campus gegamed. Selbstbewusstsein wirkt immer attraktiv. Selbst wenn ein Typ wirklich nicht von Schönheit gepeinigt wird, gibt es attraktive Frauen die auf seine Art stehen werden.

Lee Van Cleefe hatte einen halben Finger an einer Hand und war absoluter Badass. Der Kollege der bei Wetten Das den Unfall hatte (Samuel irgendwas) blieb positiv und heiratete sogar später.

Nimm ältere Männer oder sehr reife Frauen die nicht mehr sehr jung aussehen. So eine ältere Frau mit sexy verspielter Art?

Id fuck her.

Wenn mich als Mann schon Dinge anturnen die nicht unbedingt etwas mit physischer Schönheit zu tun haben, kannst du glauben, dass es auch viele Frauen geben wird die so erregt/interessiert sein können.

Egal ob nicht so hübsch oder gehandicappt...was Männer.meist fickt ist der Unwille wirklich danach zu streben. Sie sind zu faul, zu ängstlich, nicht wirklich enthisiastisch. Eher zweifelnd, passiv, abwartend.

Selbst wenn ein Typ 1000 Frauen anspricht und alle anderen Typen leichter und schneller Erfolg haben, wäre ich sehr interessiert an einer Frau, die ihm datet, weil sie seine Art mag. Obwohl sie deutlich attraktivere typen haben könnte.

Gut möglich dass so ein Typ besondere Frauen kennenlernt. Die ihn so akzeptieren und auf ihn stehen obwohl er weniger attraktiv ist oder taub ist oder nur ein Bein hat.oder was auch immer.

Alles hat immer Vor.und Nachteile. Heiße Frauen sehnen sich teilweise genau danach.

Nämlich nicht nur aufgrund ihreres Äußeren Interesse zu wecken bzw nicht nur.

 

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Am 7.12.2017 um 02:31 , Idioteque schrieb:

Naja kennt jemand auch den umgekehrten Fall? Wo ein behinderter Mann Erfolg hat? Ich glaub für Männer ist es eine Behinderung weniger ein Problem...

Junger Sportpartner meines Vaters mit nur einem Bein. Ist mir in meiner Singlezeit nicht mehr über den Weg gelaufen. Wäre das passiert, ich hätte durchaus alle Flirtregister gezogen.

 

ist inzwischen verheiratet. Super hübsche Frau. 

 

Der hatte aber auch nie die Ausstrahlung "ich bin behindert" sonder "ich mache mir nen Kopf wie ich am besten in den Kader für die Paralympics komme".

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Ich komme bisschen spät zur Party will hier aber trotzdem noch einsteigen. Ich lese heir viel "hätte" und "würde" und wenig Leute die mal konkret in der Situation waren. Letztes Jahr habe ich für gut ein Jahr eine schwerbehinderte Frau gedatet. Wir waren nicht richtig in einer definierten Beziehung aber haben uns regelmäßig gesehen, viel Zeit miteinander verbracht und hatten Sex. Und es war kein Problem.

Sie ist Anfang 20 und macht ihren Master in einem Wirtschaftsstudiengang. Sie ist intelligent, witzig, und schlagfertig und hat ein wunderhübsches Gesicht. Hat ein Jahr im Ausland gelebt und kommt gut mit ihrem Leben klar. Und sie hat 2 nicht vollständig ausgebildetet Arme. Die kann sie nur sehr eingeschränkt bewegen. Mit den Händen kann sie Dinge greifen und sie kann auch schreiben (und schneller Tippen als ich je jemanden Tippen hab sehen). Aber alles an der Ellenbeuge und besonders der Schulter ist muskulär nicht ausgebildet und kann nicht von ihr bewegt werden. Das fällt für mich in eine ähnliche Kategorie wie ein verkürztes Bein oder Menschen im Rollstuhl. Diese Menschen können ein normales Leben führen. Manche Dinge dauern länger, manche gehen gar nicht, aber sie kommen im Alltag ohne fremde Hilfe zurecht. Die Arme bei ihr waren auf jeden Fall auffällig und das hat auch viele Leute zum glotzen gebracht.

An viele kleine Dinge hat man sich schnell gewöhnt gehabt. Ihr zum Beispiel zu helfen die Jacke anzuziehen. Das konnte sie zwar auch alleine, dann hats aber sehr lange gedauert. Das sind dann irgendwann so Automatismen geworden. Wie ihr die Getränke immer direkt mit Strohhalm zu geben weil Gläser halten kompliziert war. Aber das sind so Kleinigkeiten die kosten einen nichts und die nimmt man irgendwann gar nicht mehr wahr. Beim Sex gingen manche Stellungen nicht, aber das war auch nichts tragisches.

Ich hätte mir davor niemals etwas mit einer behinderten Frau vorstellen können. Aber ihr Lächeln hat mich so angezogen dass ich sie doch kennenlernen wollte. Bei ihr hat eben alles andere einfach gepasst. Sie hat eine Ausstrahlung die die meisten anderen Frauen in den Schatten stellt. Und dann hab ich mich drauf eingelassen und es hat sich gezeigt es macht einfach gar keinen Unterschied. Irgendwann hat das mit uns dann auch nicht mehr funktioniert. Aber das waren so charakterliche Unterschiede an denen es dann gescheitert ist.

Die Menschen haben einfach Angst vor Dingen die sie nicht kennen oder die anders sind. Und die meisten hatten einfach noch nie wirklich Kontakt mit behinderten Menschen. Wenn man mal welche kennen gelernt hat und merkt dass das ganz normale Menschen sind dann ist die Behinderung nur noch eine Eigenschaft von vielen. Ich würde jede Frau im Rollstuhl einer morbid übergewichtigen vorziehen. Ich würde eher was mit einer Frau anfangen der ein paar Gliedmaßen fehlen als mit einer die ein Pferd hat. Aber ich habe die Erfahrung eben gemacht und weiß jetzt dass so eine Behinderung für eine Beziehung irrelevant ist. In meinem Freundeskreis sind viele Frauen in sozialen Berufen, die haben da auch eine viel offenere Einstellung dazu. Und es gab auch 2 Fälle in denen eine Freundin was mit einem behinderten Mann hatte.

Haben es Menschen mit Behinderungen schwerer bei der Partnersuche? Auf jeden Fall. Ist es unmöglich jemanden zu finden? Sicher nicht.
Für deinen Freund kann ich hier den anderen nur zustimmen. Einfach versuchen sich weiter zu verbessern und rundum ein geiler Typ zu werden.

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