Lebenskrise überwinden - Selbstfindung

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Gast DerBauer

Hallo Forum,

 

ich befinde mich momentan so in einer richtig tiefen Krise. Fast schon ne' Depression ist es, würde ich sagen. Ich bin jetzt 24 und habe ne richtige Versagensangst momentan.

Ich habe letztes Jahr im Oktober meinen Bachelor im Bauingenieurwesen (Richtung Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau) an ner sehr guten Uni in Deutschland mit mäßigem Schnitt (2,3) gemacht. Das Studium war ne' sehr gute Zeit. Ich lernte dort meine Freundin kennen, hatte viele Freunde und mein Leben war echt top in Ordnung.
Jedoch kamen zum Ende des Studium hin bei mir extreme Zweifel, ob es denn überhaupt das Richtige Studium für mich ist. Ist sowas normal? Ich habe gemerkt, dass mich der ganze Ingenieurskram gar nicht mehr so richtig interessiert. Bau, Planung und Konzeption ist irgendwie so gar nicht mein Ding. Meine Eltern werfen mir jetzt vor, warum ich das dann überhaupt studiert habe. Ich kann die Frage allerdings überhaupt nicht beantworten, weil ich mich dasselbe frage.
Ich habe dann ab Oktober ein Praktikum (geht bis Ende Januar) in einem Wasserunternehmen angefangen. Das ist zwar ganz cool und auch gut bezahlt (1500€/m), aber ich habe immer noch das Gefühl, dass mich das einfach nicht erfüllt. Jetzt werde ich Ende Januar mit dem Praktikum fertig sein und weiß einfach nicht was danach kommt. Ich stehe vor einer Wand, die ich nicht erklimmen/umgehen kann.

Das einzige was mir fachliches spaßiges aus dem Studium in Erinnerung geblieben ist, ist die Mathematik. Da habe ich mich richtig reingehangen, gute Noten geschrieben, nebenbei Nachhilfe gegeben und auch einen Tutoriumskurs während der Unizeit geschmissen.

Deshalb kommt mir immer mehr der Gedanke nun doch noch auf Mathematik Lehramt zu gehen (Gymnasium/Gesamtschule), weil mir eben das Erklären/Nachhilfe geben/Tutorien echt Spaß gemacht haben. Als ich meinen Eltern davon erzählte (die zahlen mir die Wohnung, weil ich keinen Bafög Anspruch habe) fielen die aus allen Wolken, dass ich noch mal ein komplett neues Studium beginnen möchte und fühle mich richtig unter Druck gesetzt. Auch sei gesagt, dass ich das Lehramtstudium erst zum WS anfangen kann (Also erst im Oktober), müsste mich also dann bis Oktober irgendwie über Wasser halten.

Ich stehe jetzt also zwischen der Entscheidung einen Master im Bauingenieurwesen anzufangen und in diesem Bereich zu bleiben, was mich aber nicht so wirklich zu erfüllen scheint.
Oder noch mal ein ganz neues Studium anzufangen. Wie gesagt, ich bin 24 und das Lehramtsstudium würde ja auch noch mal 5 Jahre dauern (Regelstudienzeit). Ich fühle mich schon zu alt für ein neues Studium, zudem Druck von meinen Eltern und auch eine Unsicherheit, ob denn das Lehramtsding überhaupt was für mich ist. Was ist denn wenn ich nach 5 Jahren wieder sage, das ist doch nichts für mich?

Ich habe jetzt auch mit meiner Freundin Schluss gemacht, ab Februar also auch keinen Job und auch kein Studium :D Ich stehe also nur mit meinem fertigen Bachelorstudium da, ansonsten leere Hände und weiß grad einfach nicht weiter. Bin den ganzen Tag nur am grübeln über Ex-Freundin, Zukunft und Karriere und komme zu keinen zielführenden Ergebnissen.

Hab' durch das Praktikum ein bisschen Geld eingespart und daher die Idee irgendwo hin und mich erst mal selbst zu sammeln/zu finden. Herauszufinden was ich wirklich will.

Hattet ihr auch mal sone Lebenskrise? Wie seid ihr da raus gekommen? Habt ihr Tipps für mich?

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Im Lehrerberuf werden ja immer mehr Quereinsteiger gesucht. ich würde mal schauen, in wieweit es alternative Wege gibt, bevor ich nochmal ein neues Studium von null anfange.

Und such dir Möglichkeiten, diesen Beruf zu erleben. Sprich mit Lehrern. Mach n Praktikum. Eine Klasse ist was anderes als Nachhilfe. Und Schüler sind anders als Studenten ;-)

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Gast DerBauer
vor 12 Minuten, Herzdame schrieb:

Quereinsteiger

 

Sprich mit Lehrern. Mach n Praktikum. Eine Klasse ist was anderes als Nachhilfe. Und Schüler sind anders als Studenten ;-)

Danke für deine Antworten! Bzgl. Quereinsteiger: Habe mich da schon ausführlich informiert und es ist sehr schwer als gelernter Ingenieur einen Quereinstieg als Lehrer hinzukriegen, weil man eben kein klassisches Schulfach gelernt hat (Mathematik Kenntnisse zu schlecht, Physik zu schlecht, Bio und Chemie zu schlecht). Das einzige was möglich wäre, wäre eben Berufskolleg. Aber da hat man die ganzen Haupt- und Realschüler sitzen, die auch nix mit ihrem Leben anzufangen wissen und einfach irgendne' Ausbildung machen. Da hab' ich kein Bock drauf. Es sollte schon Grundschule (hier wäre vlt. ein Quereinstieg möglich) oder Gymnasium sein. Wenn ich jetzt n' Physik-Bachelor hätte sähe das schon direkt ganz anders aus.

Ich habe 1 Jahr ein FSJ im Ausland gemacht und dort auch öfters mal den Unterricht geschmissen und Kindergruppen betreut. Zudem während meines Studiums nebenbei in einer OGS gearbeitet (Hausaufgabenbetreuung) und Schulbegleitung gemacht. Habe also schon Erfahrung in dem Bereich und mit vielen Lehrern gesprochen und könnte das mit der Mathematik sehr gut verbinden meines Erachtens.
Ich weiß, dass der Lehrerberuf stressig ist und habe das natürlich auch während meinen Tätigkeiten erleben müssen. War nicht immer so einfach und man braucht echt viel Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Letzteres ist bei mir vielleicht jetzt nicht so ausgepraegt, aber kann ja noch kommen mit dem Alter :D Und apropos Alter habe ich eben das Gefühl, dass ich schon "zu alt" bin, um was neues anzufangen.

bearbeitet von DerBauer

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vor 8 Minuten, DerBauer schrieb:

Und apropos Alter habe ich eben das Gefühl, dass ich schon "zu alt" bin, um was neues anzufangen.

Arbeitsjahre , die du schon geleistet hast: 0

Jahre Studium bisher 3

Jahre Studium bei Wechsel 5

verbleibende Arbeitsjahre etwa 50.

du wirst arbeiten bis du etwa 70 bist. Du hast recht. Du bist mit 24 viel zu alt, um dich darum zu kümmern für die nächsten 50 Jahre deines Lebens glücklich zu sein. Ist eh schon alles vorbei.

 

bearbeitet von Herzdame
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vor 27 Minuten, DerBauer schrieb:

Danke für deine Antworten! Bzgl. Quereinsteiger: Habe mich da schon ausführlich informiert und es ist sehr schwer als gelernter Ingenieur einen Quereinstieg als Lehrer hinzukriegen, weil man eben kein klassisches Schulfach gelernt hat (Mathematik Kenntnisse zu schlecht, Physik zu schlecht, Bio und Chemie zu schlecht).

Sorry, aber als Ing. sollen Mathe/Physik/Chemie Kenntnisse zu schlecht sein um Lehrer zu werden?

Zumindest in meinem Ing-Studium hatten wir den Schulstoff nach ca. 2 Wochen Studium überholt...

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Gast DerBauer

@Herzdame Hast ja recht, hast ja recht.

@ice.tee Ingenieursmathematik ist nicht ansatzweise mit einem Lehramtsmathematikstudium zu vergleichen. Du hast zwar recht, denn ich konnte nach einem Monat lernen für Mathe mehr als ich in 13 Jahren Schule an Mathe gelernt habe, aber das Lehramtsmathe ist viel mehr auf Beweisen ausgelegt. Die Ingenieurmathematik beschränkt sich auf das Lösen für Rechenaufgaben. Im Endeffekt bist du nach dem Studium Mathe auf Lehramt als Lehrer überqualifiziert.

Ich kann mir meine Mathematik 1-5 aus dem Ingenieurstudiengang bspw. nicht anrechnen lassen (schon nachgefragt)

bearbeitet von DerBauer

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Das mit dem "nicht anrechnen lassen" ist der springende Punkt, inhaltlich solltest du mit Schulmathematik überhaupt keine Probleme haben (bzw. alles in kürzester Zeit auf dem Kasten haben)

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@DerBauer

Mach dich erst mal locker. Wenn es nicht unbedingt Gymnasium sein muss, Quereinsteiger in Berufsfachschulen sind viel häufiger.

Du könntest ja auch erstmal in einer Schule hospitieren/ ein Praktikum machen, um zu schauen, ob dir das zusagt.

Kein BAfög-Anspruch? Ist doch geil! Heißt doch, dass du für dein erstes Studium keine hohen Bildungs-Schulden aufnehmen musstest, die dich in irgendwelche

Sachzwänge treiben, die du erstmal jahrelang mit einem ungeliebten Job abzahlen musst, oder?

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Gast DerBauer
vor 9 Stunden, ice.tee schrieb:

Das mit dem "nicht anrechnen lassen" ist der springende Punkt, inhaltlich solltest du mit Schulmathematik überhaupt keine Probleme haben (bzw. alles in kürzester Zeit auf dem Kasten haben)

Naja, was du nicht verstehst ist, dass im Studium Mathe Lehramt keine reine "Schulmathematik" vermittelt wird, sondern du ein höheres Mathematikstudium absolvierst und mit den Diplom Mathematikern in einer Vorlesung sitzt. Das Studium hat rein gar nichts mit Schulmathematik zu tun, sondern ist wirklich sau schwer. Ich kannte jemanden der hatte in der Schule immer 15 Punkte (= Note sehr gut) in Mathe und hat dann das Mathestudium angefangen, wurde aber wegen 3x Prüfungen verhauen von der Uni gekickt.

Freizeit bei einem Mathe Studium an der Uni ade!

Wenn ich mir das jetzt alles so anschaue, habe ich eigentlich kein Bock mehr auf das Studium

 

 

bearbeitet von DerBauer

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vor 8 Minuten, DerBauer schrieb:

Naja, was du nicht verstehst ist, dass im Studium Mathe Lehramt keine reine "Schulmathematik" vermittelt wird, sondern du ein höheres Mathematikstudium absolvierst und mit den Diplom Mathematikern in einer Vorlesung sitzt. Das Studium hat rein gar nichts mit Schulmathematik zu tun, sondern ist wirklich sau schwer. Ich kannte jemanden der hatte in der Schule immer 15 Punkte (= Note sehr gut) in Mathe und hat dann das Mathestudium angefangen, wurde aber wegen 3x Prüfungen verhauen von der Uni gekickt.

Freizeit bei einem Mathe Studium an der Uni ade!

Wenn ich mir das jetzt alles so anschaue, habe ich eigentlich kein Bock mehr auf das Studium

 

 

@DerBauer, Du solltest nicht Mathelehrer werden, weil Dich Mathe interessiert, sondern weil Dir der Umgang mit Kindern und das Vermitteln von Wissen an Kinder Freude macht. Das ist nämlich der Kern des Berufs, nicht die höhere Mathematik.

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Gast DerBauer

Natürlich. Das ist mir klar. Man muss aber dennoch durch das harte Studium. Darum ging es ja gerade.

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vor 10 Stunden, DerBauer schrieb:

Das einzige was möglich wäre, wäre eben Berufskolleg. Aber da hat man die ganzen Haupt- und Realschüler sitzen, die auch nix mit ihrem Leben anzufangen wissen und einfach irgendne' Ausbildung machen. Da hab' ich kein Bock drauf. Es sollte schon Grundschule (hier wäre vlt. ein Quereinstieg möglich) oder Gymnasium sein.

Bist du da nicht etwas zu voreingenommen? Ein Berufskolleg bietet sowohl die Möglichkeit, Schulabschlüsse (nach) zu machen, als auch berufsbegleitenden Unterricht im dualen Ausbildungssystem. Auf ein Berufskolleg mit dem Schwerpunkt Wirtschaft gehen z. B. Industrie- oder Bankkaufleute und Steuerfachangestellte sowie  Sek-I-Absolventen, um dort ihr Abi in der gymnasialen Oberstufe zu erwerben. 

 

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vor 5 Stunden, DerBauer schrieb:

Naja, was du nicht verstehst ist, dass im Studium Mathe Lehramt keine reine "Schulmathematik" vermittelt wird, sondern du ein höheres Mathematikstudium absolvierst und mit den Diplom Mathematikern in einer Vorlesung sitzt. Das Studium hat rein gar nichts mit Schulmathematik zu tun, sondern ist wirklich sau schwer. Ich kannte jemanden der hatte in der Schule immer 15 Punkte (= Note sehr gut) in Mathe und hat dann das Mathestudium angefangen, wurde aber wegen 3x Prüfungen verhauen von der Uni gekickt.

Freizeit bei einem Mathe Studium an der Uni ade!

Sorry, aber wenn du dir mit einem Ingenieurstudium nicht zutraust Mathematik auf Lehramt zu studieren, dann stimmt da etwas nicht.

 

vor 16 Stunden, DerBauer schrieb:

Das einzige was mir fachliches spaßiges aus dem Studium in Erinnerung geblieben ist, ist die Mathematik. Da habe ich mich richtig reingehangen, gute Noten geschrieben, nebenbei Nachhilfe gegeben und auch einen Tutoriumskurs während der Unizeit geschmissen.

Passt nicht zu obiger Aussage.

vor 15 Stunden, DerBauer schrieb:

Ich kann mir meine Mathematik 1-5 aus dem Ingenieurstudiengang bspw. nicht anrechnen lassen (schon nachgefragt)

Passt nicht zu deiner Einschätzung, dass du Mathe auf Lehramt nicht packen würdest...

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Gast DerBauer

Bei uns im Ingenieurstudiengang gab's bei Mathe 70 %ige Durchfallquoten und war echt schon nicht leicht. Ich war noch einer der besseren und bin daher durchgekommen. Gleichzeitig habe ich aber für ein Jahr mit einem Mathematikstudenten zusammen gewohnt.
Die Mathematik, die ich gemacht habe, und die Mathematik, die er gemacht hat, war eine völlig andere. Das ist halt einfach so. In den ersten beiden Semestern sitzt man mit den richtigen Mathematikern zusammen in den Vorlesungen und da wird ausgesiebt. In Köln z.B. gibt's Durchfallquoten von 90%

@ice.tee Hast du Mathe o.Ä. studiert um das beurteilen zu können? Soll jetzt kein Vorwurf sein. Würde mich halt nur interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte das Mathestudium leicht zu packen, dann würde ich gar nicht überlegen und es sofort machen.

bearbeitet von DerBauer

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vor 2 Stunden, DerBauer schrieb:

Bei uns im Ingenieurstudiengang gab's bei Mathe 70 %ige Durchfallquoten und war echt schon nicht leicht. Ich war noch einer der besseren und bin daher durchgekommen. Gleichzeitig habe ich aber für ein Jahr mit einem Mathematikstudenten zusammen gewohnt.
Die Mathematik, die ich gemacht habe, und die Mathematik, die er gemacht hat, war eine völlig andere. Das ist halt einfach so. In den ersten beiden Semestern sitzt man mit den richtigen Mathematikern zusammen in den Vorlesungen und da wird ausgesiebt. In Köln z.B. gibt's Durchfallquoten von 90%

@ice.tee Hast du Mathe o.Ä. studiert um das beurteilen zu können? Soll jetzt kein Vorwurf sein. Würde mich halt nur interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte das Mathestudium leicht zu packen, dann würde ich gar nicht überlegen und es sofort machen.

Du kannst auch weiter nach excuses suchen und in deinem Leben fest stecken oder du fängst an und machst es einfach.

Keiner hier wird dir sagen können, ob das Lehramt Mathemstudium für dich gemacht ist und/oder ob du s schaffst.

Fakt ist, dass du momentan unzufrieden bist. Änder was daran. 

 

Zu dem Alter: Ich bin bis 24J. durch s Leben geschlurft und habe dann meine erste Ausbildung abgelegt. Hat keinen meiner bisherigen Arbeitgeber interessiert solange du überragend bist in dem was du machst.

 

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vor 14 Stunden, DerBauer schrieb:

Natürlich. Das ist mir klar. Man muss aber dennoch durch das harte Studium. Darum ging es ja gerade.

Es geht vor allem um Motivation, nicht um das, was nahe liegt. Verstehe das.

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Am 1/8/2018 um 09:43 , DerBauer schrieb:

Freizeit bei einem Mathe Studium an der Uni ade!

Wenn ich mir das jetzt alles so anschaue, habe ich eigentlich kein Bock mehr auf das Studium

Mit dieser Einstellung wirst du in der Schule richtig zerfetzt.
Und zwar in jeder.

In die Uninachhilfe und in Tutorien gehen Leute freiwillig, die ein Lern-Mindset entwickelt haben.
In der Schule sitzen 90%, die keine richtige Lust haben.

Das sind zwei absolut unterschiedliche Welten, die zwei absolut unterschiedliche Skillsets erfordern.
Und das Skillset für die Schule hast du momentan anscheinend nicht.
 

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Am 7.1.2018 um 23:17 , DerBauer schrieb:

Ich stehe vor einer Wand, die ich nicht erklimmen/umgehen kann.

Du schreibst von einer Lebenskrise aber ich lese vor allem Unsicherheit bezüglich einer möglichen Karriere und deiner Leidenschaft. Vielleicht sieht es für dich erstmal so aus als würdest du vor einer Wand stehen und müsstest diese erstmal durchbrechen um voranzukommen. Aber aus meiner Sicht bist du auf einem guten Weg, hast deinen Bachelor abgeschlossen und einen praktischen Einblick in eine mögliche Tätigkeit gewonnen. Bist quasie an der ersten Wand einfach dranvorbeigelaufen. Die erste berufliche Erfahrung in deinem Bereich war auch keine Qual - du meinst es war 

Am 7.1.2018 um 23:17 , DerBauer schrieb:

 ganz cool und auch gut bezahlt (1500€/m), aber ich habe immer noch das Gefühl, dass mich das einfach nicht erfüllt

Du schaust also indirekt was dir deine Arbeit bieten kann. Und das ist vollkommen legitim. Ich denke jeder möchte eine möglichst erfüllende und auch bedeutungsvolle Arbeit vollrichten, dabei viele Freiheiten (gute WL Balance) genießen und eine faire Entlohnung erhalten. Diese drei Dinge (1.Erfüllung, 2. Selbstbestimmung, 3. Faire Bezahlung) sind so ziemlich genau die gemeinsamen Eigenschaften von beliebten Berufen. 

Wie Herzdame schreibt hast du noch mehr als genügend Berufsjahre vor dir, so dass es Sinn machen würde auch nochmal weitere Jahre zu studieren falls du damit dann einen Beruf ausübst der dich erfüllt. Wenn du Lehrer fragst, sind diese in den meisten Fällen mit dem 1. und 3. Punkt zufrieden. Manche nur mit der Bezahlung. Wenige auch damit nicht.

Ich denke du musst dir drei schwierige Fragen beantworten:

Gibt es in deinem jetzigen Metier (Wasserbau) grundsätzlich die "Benefits" die dir an einem Beruf wichtig sind? Und damit meine ich nicht zum Berufseinstieg sondern prinzipiell - gibt es Leute, die dein Studienfach absolviert haben (od. ähnlich) und jetzt nen geilen Job haben? Also eigentlich einen Job der die oberen drei Punkte erfüllt.

Zweite wichtige Frage: Wie sind diese Leute an den Job gekommen sind? Glück? Beziehungen? ... Vermutlich ein wenig von beidem aber in den meisten Fällen wird es nicht ohne wirkliches Können geklappt haben. Die meisten die einen erfüllenden, gut zahlenden und selbstbestimmten Beruf haben, bringen das nötige "Karrierekapital" mit. Fähigkeiten die Sie sich im Verlauf ihres Leben angeeignet haben und die Sie nun von der Masse unterscheidet.

Dazu wichtige Fragen. Wenn du einen Job mit deinem Bachelor annimmst: 
1. Kannst du dir einzigartige und wertvolle Fähigkeiten aneignen?
2. Kannst du etwas Sinnvolles tun? (Muss nicht ganz so weitreichend Sinnvoll wie bei der ersten Frage sein. Eher prinzipiell. Wenn du bei PMorris anheuerst aber dir das Wohl der Menschen wichtig ist dann gibt es da irgendwann ein Problem.)
3. Kannst du mit Leuten die du magst zusammenarbeiten?

Wenn du diese Reihe von Fragen eher mit Ja als mit Nein beantworten kannst würde ich mir den Wechsel sehr gut überlegen.

Ich bin etwas voreingenommen von Cal Newport und seinem dem Buch "So Good they can't Ignore you" von dem der obige Gedankengang stammt. 
Cal beschreibt beliebte Arbeitsplätze wie ein Gut im Markt. Angebot und Nachfrage. Alle wollen einen geilen Job aber bietest du genügend für einen solchen? Und bezogen auf deine Entscheidung: Könntest du in 5 Jahren - anstelle des Lehramtstudiums - genügend Karrierekapital aufbauen (sei es durch einen Master oder entsprechenden Berufseinstieg) um einen Beruf zu haben der dir mehr bietet als das dann anstehende Referendariat?

Viele Fragen ich weiß aber Google mal nach Passion Vs Craftsman mindset und hab das für deine Entscheidung im Hinterkopf.

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Wie wäre es denn mit Uni Master und dann Professur? Dort hättest du einen Lehranteil, wärst von smarten und (hauptsächlich) gewillten Kids umgeben und würdest essentiell keine Zeit verlieren. Außerdem stünde dir dann immer noch die Möglichkeit offen, sollten dir die Kids irgendwann auf den Geist gehen, in die Wirtschaft zurückzukehren. Einfach mal informieren, sofern Bauingenieurwesen dir so extrem auf den Senkel geht, inwiefern ein leicht fachfremder Master (bspw. WIng) möglich ist. Voraussetzung für PhD wäre aber ein sehr guter Masterabschluss, räumliche Flexibilität sowie entsprechende Leidenschaft für ein bestimmtes Thema (samt finanzieller und akademischer Unterstützung). Würde das zumindest mal prüfen.. 

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Die Arbeit mit Menschen ist auf die Dauer verdammt hart, zermürbend und zutiefst sinnentleert. Ich arbeite an einer Grundschule und meine beste Freundin ist Lehrerin. Sie hat einen Burn Out und ich bin kurz davor. Die Schüler heutzutage müssen auf niedrigstem Level abholt werden. Grundschüler leisten zudem extremen Widerstand. Tagtäglich. Es ist zum kotzen. Emotional verliert man sich irgendwann weil man so viele Gefühle auffangen muss und rein geben muss. Ich sehne mich nach einfachen, langweiligen Tätigkeiten im Büro. Wo ich mich nicht um ausrastende, weinende oder Nein sagende Kinder kümmern muss. Man fühlt sich irgendwann wie ein Neger, ein Clown und Fußabtreter. Und glaube mir, diese Übermotivation, die du da jetzt als Nachhilfelehrer hast. Von der wird nicht ein Staubkorn übrig bleiben nach ein Paar Jahren, weil du merken wirst, dass du die Welt nicht retten kannst. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Wenn du mir nicht glaubst, dann erinnere dich an deine Lehrer zurück. Die Referendare und Neeinsteiger sind noch völlig übermotiviert. Am Ende werden auch Sie wie alle anderen zu eiskalte Statuen ohne Puls. 

Was würde ich nicht drum geben mich als "Bauingenieur" vorzustellen zu können.  Was ist man schon als Pädagoge? Ein Nichts. Eine Null. Ich will auch in einem schicken Büro sitzen und meine Ruhe haben. Glaube mir, ich beneide unsere Putzfrau soo sehr! Sie putzt und niemand geht ihr auf den Sack. Sie muss nichts leisten. Ich beneide unseren Hausmeister. Er kann was mit der Hand machen und muss sich nicht um irgendein Blag kümmern.  Ich beneide Hartz IV Empfänger und Flüchtlinge, die zu nichts bereit sind und nur abkassieren. Ich bin ein echter Depp vom Dienst.  

Du darfst deine Unlust nicht so überbewerten. Du wirst den Lehrerjob am Ende auch abgrundtief hassen und dich zu tode langweilen. Wer kann sich schon mit seinem Job identifizieren? Wer hat schon Spaß? Ein Job ist einfach nur dazu da um Geld zu verdienen. Heutzutage wird uns immer weiß gemacht dass man alles schaffen kann und der Job dich verwirklichen soll, Humbug. Es gibt 81.000 Menschen in Deutschland. Wo sollen die alle hin wenn jeder sich selbst verwirklichen kann. Dann würde ja niemand mehr die Toiletten putzen. Setz  dich bitte auf deinen Hosenboden und bleib wo du bist. Sei ein Realist und hör auf mit Späßchen. 

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Gast DerBauer

Also Lion85 du redest ja gerade alles komplett schlecht und wie scheisse es dir in deinem Beruf geht und wie sehr du dich nach etwas anderem sehnst.

Kann ich das dann nicht auch?
 

vor 50 Minuten, Lion85 schrieb:

Ein Job ist einfach nur dazu da um Geld zu verdienen

Also das finde ich jetzt nicht unbedingt. Der verdammte Job beschäftigt einen nunmal von Mo-Fr und man hat nur Sa-So seine Freizeit, das ist verdammt wenig. Wenn ich mir dann vorstelle jeden einzelnen Tag Klos zu putzen, da weiß ich nicht ob das so das tollste für mich wäre?
Wenn du deinen aktuellen Job hasst und du selbst die Putzfrau beneidest, warum schmeisst du den Lehrerjob nicht? Ja, ich kenne viele Lehrer und Lehrerinnen, die einen Burnout durchmachen/durchgemacht haben, aber das kann dich ueberall treffen.
Ich kenne aber auch viele Lehrer, die ihren Job wirklich sehr gerne machen. Du scherst gerade alle Lehrer über einen Kamm, finde ich nicht so fair.

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Hast Du schon einmal überlegt, ob zwischen diesem Thema und Deinen unerklärlichen gesundheitlichen Symptomen ein Zusammenhang bestehen könnte?

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vor 11 Stunden, Lion85 schrieb:

Die Arbeit mit Menschen ist auf die Dauer verdammt hart, zermürbend und zutiefst sinnentleert. Ich arbeite an einer Grundschule und meine beste Freundin ist Lehrerin. Sie hat einen Burn Out und ich bin kurz davor. Die Schüler heutzutage müssen auf niedrigstem Level abholt werden. Grundschüler leisten zudem extremen Widerstand. Tagtäglich. Es ist zum kotzen. Emotional verliert man sich irgendwann weil man so viele Gefühle auffangen muss und rein geben muss. Ich sehne mich nach einfachen, langweiligen Tätigkeiten im Büro. Wo ich mich nicht um ausrastende, weinende oder Nein sagende Kinder kümmern muss. Man fühlt sich irgendwann wie ein Neger, ein Clown und Fußabtreter. Und glaube mir, diese Übermotivation, die du da jetzt als Nachhilfelehrer hast. Von der wird nicht ein Staubkorn übrig bleiben nach ein Paar Jahren, weil du merken wirst, dass du die Welt nicht retten kannst. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Wenn du mir nicht glaubst, dann erinnere dich an deine Lehrer zurück. Die Referendare und Neeinsteiger sind noch völlig übermotiviert. Am Ende werden auch Sie wie alle anderen zu eiskalte Statuen ohne Puls. 

Was würde ich nicht drum geben mich als "Bauingenieur" vorzustellen zu können.  Was ist man schon als Pädagoge? Ein Nichts. Eine Null. Ich will auch in einem schicken Büro sitzen und meine Ruhe haben. Glaube mir, ich beneide unsere Putzfrau soo sehr! Sie putzt und niemand geht ihr auf den Sack. Sie muss nichts leisten. Ich beneide unseren Hausmeister. Er kann was mit der Hand machen und muss sich nicht um irgendein Blag kümmern.  Ich beneide Hartz IV Empfänger und Flüchtlinge, die zu nichts bereit sind und nur abkassieren. Ich bin ein echter Depp vom Dienst.  

Du darfst deine Unlust nicht so überbewerten. Du wirst den Lehrerjob am Ende auch abgrundtief hassen und dich zu tode langweilen. Wer kann sich schon mit seinem Job identifizieren? Wer hat schon Spaß? Ein Job ist einfach nur dazu da um Geld zu verdienen. Heutzutage wird uns immer weiß gemacht dass man alles schaffen kann und der Job dich verwirklichen soll, Humbug. Es gibt 81.000 Menschen in Deutschland. Wo sollen die alle hin wenn jeder sich selbst verwirklichen kann. Dann würde ja niemand mehr die Toiletten putzen. Setz  dich bitte auf deinen Hosenboden und bleib wo du bist. Sei ein Realist und hör auf mit Späßchen. 

Bin heute aufgestanden, hab das gelesen, und mir ist glatt schlecht geworden. 

Ganz ehrlich, ich hab auch nen pädagogischen Beruf, arbeite unter extrem schweren Bedingungen (gegen die durchschnittliche Grundschulkinder ein Sonntagsspaziergang sind), und weiß, wie anstrengend und zermürbend das sein kann. 

Aber das ist halt nicht alles!  Und wenn du an deinem Job nichts positives mehr sehen kannst, wenn du sogar die Putzfrau und den Arbeitslosen beneidest, dann häng doch bitte deinen Job an den Nagel, und werde eins von beiden... Da bist du vielleicht glücklicher, aber vor allem richtest du weniger Schaden an anderen Menschen an! Allein schon, wenn ich lese, wie du von "Widerstand leisten" schreibst! Bitte, arbeite nicht mehr mit Kindern, wenn du sie nur noch als Ärgernis und Gegner sehen kannst! 

Lieber TE, ich kann verstehen, dass es blöd ist, direkt nach einem Studium ein weiteres machen zu wollen. Versteht keiner, kostet Geld usw - aber du solltest tun, was du glaubst, tun zu müssen. Wenn du dich zu einem Job zwingst, und das Gefühl hast, du bist da nicht glücklich, bringt dir das auch nichts... Zum Alter muss ich sagen, das ist totaler Blödsinn. Ich hab auch mit 24 nochmal neu angefangen, hab eine Ausbildung gemacht, die Andere halt mit 18 oder so beginnen. Ich hab mich nie zu alt gefühlt, wenn man es wirklich will, dann ist einem das egal! 

Ich hab bei dir aber das Gefühl, das hier läuft in die gleiche Richtung wie der Thread mit deinen gesundheitlichen Problemen: Du denkst nach, grübelst, theoretisierst sinnlos rum, und bleibst aber doch lieber in der Situation sitzen, und der du halt grade bist. Das heißt, es ist dir nicht wichtig genug, was zu ändern. Der Leidensdruck ist nicht groß genug - sowohl körperlich, als auch bei der Berufswahl. 

Ist ok, manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit, bis man sie angehen kann. Aber dann halte dich doch bitte nicht für gar so sehr benachteiligt, wenn du bisher noch nichts unternommen hast, die Situation wirklich zu ändern. 

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Gast DerBauer
vor 10 Stunden, Geschmunzelt schrieb:

Hast Du schon einmal überlegt, ob zwischen diesem Thema und Deinen unerklärlichen gesundheitlichen Symptomen ein Zusammenhang bestehen könnte?

Ja, natürlich.

vor 27 Minuten, Nahilaa schrieb:

Ist ok, manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit, bis man sie angehen kann. Aber dann halte dich doch bitte nicht für gar so sehr benachteiligt, wenn du bisher noch nichts unternommen hast, die Situation wirklich zu ändern. 

Naja, der Ärztemarathon schiebt sich ein wenig vor die Sache mit der Karriere, weshalb ich erst das "gesundheitliche" Problem lösen möchte, bevor ich die "Karrieresache" angehe. Vielleicht liegt ja hier genau das Problem.

 

vor 28 Minuten, Nahilaa schrieb:

hab auch mit 24 nochmal neu angefangen, hab eine Ausbildung gemacht,

Darf ich fragen, was du für eine Ausbildung gemacht hast?

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vor 18 Minuten, DerBauer schrieb:

Naja, der Ärztemarathon schiebt sich ein wenig vor die Sache mit der Karriere, weshalb ich erst das "gesundheitliche" Problem lösen möchte, bevor ich die "Karrieresache" angehe. Vielleicht liegt ja hier genau das Problem.

 

Darf ich fragen, was du für eine Ausbildung gemacht hast?

Dann arbeite doch einfach erstmal in nem Job, der zu deinem Bachelor passt, und mach so lang die Ärztesache. Ist klar nicht unbedingt sinnvoll, was neues zu lernen, wenn man damit so eingeschränkt ist. Aber man kann ja erstmal bei seiner Basis bleiben, bis man sich sortiert hat, und dann wichtige Entscheidungen treffen... 

Würde dich evtl auch unabhängiger von deinen Eltern machen, wenn du dir erstmal ein paar Jahre Geld ansparen kannst. 

Ich hab mich damals zum 2. Mal bewusst gegen ein Studium entschieden, und die Ausbildung zur Erzieherin angefangen. Da hatte ich schon ne abgeschlossene Ausbildung in einem Job, in dem ich aus guten Gründen nicht arbeiten werde, also ne ganz ähnliche Situation wie bei dir eigentlich. 

Ich hab es nicht bereut. Ich hatte aber halt auch von Anfang an keinen Zweifel, dass ich diesen Weg gehen möchte, egal, ob meine Mitmenschen das verstehen, oder welche Hindernisse sich mit dadurch stellen - Bafög hab ich nämlich auch keins bezogen, und neben der schulischen Ausbildung gearbeitet, um mir mein Auskommen zu finanzieren. Wäre dann eine Option für dich, würde deine Eltern entlasten - wenn die nicht grade stinkend reich sind, kann ich nämlich schon verstehen, dass es sie an ihre Grenzen bringt, dem Sohn für die 2 Studiengänge 10 Jahre lang das Leben zu finanzieren. 

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