10 Jahre LTR - Heiraten

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Ja klar.  Aber ist auch klar das die Pickupper eher gegen Ehe Familie und Kinder sind. Klar wieso wird man sonst Pickupper, wenn alles läuft. Ist auch verständlich das Leute, die eher negative Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht haben, von einer Heirat abraten!

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vor 10 Minuten, XOR2 schrieb:

Hier. Meine Frau ist nicht reich, nicht alt (u30), es gibt keinen Altersunterschied (+- 2 Jahre meines Alters), sie kommt auch aus Deutschland (-> keine Beznezz-Situation), verdient mehr als ich und hat mir einen Antrag gemacht, ohne Ehevertrag.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

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vor 8 Minuten, charons schrieb:

Ich war 17 Jahre lang verheiratet, 2 Kinder, Haus. Dann mit 39 Scheidungsverfahren begonnen und das läuft seit mittlerweile 4 Jahren mit durchaus hoher Eskalationsstufe. Soll ich ihm jetzt von einer Heirat grundsätzlich abraten ? Nein, mache ich nicht.

Dem TE mit deiner Vorgeschichte nicht grundsätzlich von einer Heirat abzuraten, grenzt schon an Fahrlässigkeit, lieber @charons

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vor 1 Minute, slowfood schrieb:

Dem TE mit deiner Vorgeschichte nicht grundsätzlich von einer Heirat abzuraten, grenzt schon an Fahrlässigkeit, lieber @charons

Ich werte das mal als Kompliment.

Ich hab mir auch überlegt, ob ich ihm Angst machen soll. Aber das wäre unreflektiert von mir, verstehst Du ?

Meine Ex zu heiraten war zum damaligen Zeitpunkt richtig. Ich hab 2 tolle, gesunde Kinder. Ich hab damals aber das Screening vergessen bzw. ich habe nicht darüber reflektiert, weil ich nichts darüber wusste. Wir "passten" nie zueinander. Alle Anzeichen waren früh da. Aber ich hab sie erst gesehen, als ich PU entdeckt habe.  Außerdem gibt es nichts Schlechtes, was nicht auch etwas Gutes beinhaltet. Ich passe mittlerweile sehr viel besser auf bei Frauen.  Aber dafür läuft es ja jetzt.

Alles gut...

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vor einer Stunde, slowfood schrieb:

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das ist kein Argument, sonder nur ein Spruch, der genau genommen sogar falsch ist. Seitdem mich jemand darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich ihn aus meinem Wortschatz gestrichen. Warum folgt aus einer einzigen Tatsache, dass das Gegenteil allgemeingültig ist? Diese Frage hatte ich mir selbst nie gestellt, obwohl sie doch naheliegend ist. Stattdessen wird diese leere Phrase trotzdem gerne verwendet und zwar genau dann, wenn einem die rationalen Argumente ausgehen. Nach dem Motto "Dein Argument kann ich nicht entkräften, habe selbst keine mehr, aber ich habe trotzdem Recht!". Das kann man so 1:1 übersetzen. Und trotzdem wird es häufig verwendet und als Ausrede akzeptiert. Warum ich darauf eingehe? - Weil ich möchte, dass mehr Menschen darüber nachdenken, was sie eigentlich sagen. Und seien wir mal ehrlich: Die Mehrheit nutzt genau diesen Satz ohne sich jemals Gedanken über den eigentlichen Sinn gemacht zu haben.

Zurück zum Thema: Wenn du eine offene Beziehung möchtest, mach das vor der Ehe. Die Ehe würde ich nur eingehen, wenn dir die Beziehungssituation so wie sie ist gefällt und du sie so fortführen möchtest. Alles andere bringt dir in der Beziehung schon Probleme und in einer Ehe erst recht. Klär das unbedingt vorher!

bearbeitet von XOR2
Rechtschreibung
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@charons

 

danke fur die Mühe und die ausführliche Antwort. Ich werde mir deine Punkte zu Herzen nehmen und für mich/uns auswerten! Wobei ich sagen kann, deine Antwort und auch Erfahrung hat mich eher bei meiner Entscheidung gestärkt den Weg der Ehe zu gehen.

Was mich jedoch wirklich interessiert, warum hat es bei dir nicht geklappt und was hat Pickup damit zutun? Kann man das irgendwo nachlesen?

 

Gruß Tom

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vor einer Stunde, XOR2 schrieb:

Das ist kein Argument, sonder nur ein Spruch, der genau genommen sogar falsch ist. Seitdem mich jemand darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich ihn aus meinem Wortschatz gestrichen. Warum folgt aus einer einzigen Tatsache, dass das Gegenteil allgemeingültig ist?

1.) Wodurch genau kommst du zu der Annahme, dass deine geschilderte Situation nicht die Ausnahme ist?

2.) Wieviel Prozent in deinem Heimatland denkst du befinden sich in einer vergleichbaren Situation?

3.) Glaubst du ernsthaft in einer Mehrheitsposition anstelle einer Minderheitenposition zu sein?

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vor 38 Minuten, slowfood schrieb:

1.) Wodurch genau kommst du zu der Annahme, dass deine geschilderte Situation nicht die Ausnahme ist?

2.) Wieviel Prozent in deinem Heimatland denkst du befinden sich in einer vergleichbaren Situation?

3.) Glaubst du ernsthaft in einer Mehrheitsposition anstelle einer Minderheitenposition zu sein?

Und jetzt beziehst du dich auf die eine Situation, um zu sagen, dass der Spruch sonst immer richtig ist?

Im übrigen stammt der Spruch wahrscheinlich von einem Übersetzungsfehler und bedeutete ursprüchlich so etwas wie "Ausnahmen prüfen die Regel", was im Prinzip heißt, dass eine Regel nicht gilt, wenn Ausnahmen gefunden werden, die nicht bei der Regel explizit aufgeführt werden. So einen habe ich gefunden und das reicht aus.

zu 1: Du hast behauptet, dass meine Situation eine Ausnahme ist. Also bist du den Beweis schuldig, dieses zu belegen. Ich hingegen habe auf eine Aussage geantwortet die "kein" enthielt, was ich mit "eine" widerlegen konnte. Ich habe keine aussage dazu getroffen, wie häufig mein Fall vorkommt.

zu 2: Das ist egal, denn eine Regel gilt immer, nur in den genannten Ausnahmefällen nicht. Findet man einen weiteren Ausnahmefall, der nicht bei der Regel aufgeführt ist, ist die Regel falsch.

zu 3: Ich bin ja nur eine Ausnahme der Regel, was nicht bedeutet, dass es nicht noch andere Fälle gibt, die sich von meiner Situation unterscheiden und trotzdem nicht mit der aufgestellten Regel vereinbaren lassen. Von daher muss auch hier bewiesen werden, dass die Regel stimmt und nicht, dass ein bestimmer Ausnahmefall nur x mal vorkommt. Das sagt nichts über weitere Ausnahmen aus und bestätigt auch die Regel nicht.

Das ist halt das grundsätzliche Problem bei Behauptungen: Sie sind mit nur einem Gegenbeispiel zu widerlegen, aber nur sehr schwer zu beweisen. Da ich ein Gegenbeispiel gefunden habe, kippt das die Regel.

PS: Eine Regel gilt immer, ausgeschlossen die dabei erwähnten Ausnahmefälle. Was du oben schilderst ist etwas wie "meistens". Das ist aber keine Regel.

bearbeitet von XOR2

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vor 12 Stunden, Tom_M schrieb:

Bei vielen Posts wird meine Formulierung "Es ist der nächste Schritt - das heiraten" kritisiert. Von diesen Leuten würde ich gerne Wissen, was es für euch an rationellen Gründen für eine Heirat spricht? Abgesehen von den rechtlichen Schritten und den maginalen Steuererspanissen gibt es keinen!

Das siehst Du schon richtig: Es gibt wenige rationale Gründe.
Erbschaftssteuer kann ein Thema sein. Aber auch nicht in der jetzigen Situation. 

Du kannst Dich mal so an das Thema nähern: "Eigentlich" ist das Thema ohne Ehevertrag ziemlich entspannt, wenn die Frau gleich verdient oder mehr verdient. Und man das einvernehmlich über die Bühne bekommt. D.h. im schlimmsten Fall wird eine Scheidung streitig. Das kostet einfach nur Zeit und Geld. Genauso kann Dein "nächster Schritt" Dich Geld kosten. Das kann man problemlos ausrechnen. 

Vllt. mag Dir das @charons mal in seinem Beispiel ne Zahl in EUR nennen?

Der rationale Ansatz wäre, hier für sich zu entscheiden, sich nicht mehr als Individuum zu sehen sondern als Einheit. Den schwächeren Part absichern, speziell mit Kindern. Und dafür auch grade zu stehen, wenn man das nicht mehr will. D.h. in dem Moment, wo man sich im Rahmen einer Trennung dagegen entscheidet, eben noch zu seinem Wort stehen zu müssen. 

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XOR2, wenn deine Frau jetzt auch noch ne HB8+ ist, hast zumindest DU alles richtig gemacht, freu dich doch.

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Am 26.1.2018 um 16:21 , charons schrieb:

 

8. Scheidung. Buh, das böse Wort. Der arme Mann muss dran glauben und die Frau obsiegt. @DramaQueen007 hat das brilliant geschrieben, ich hab mich totgelacht. Ganz große Worte. Kompliment an dieser Stelle. 50% aller Ehen... Statistik. Naja, das bedeutet aber auch, dass die restlichen 50 % der Ehen halten (aus welchen Gründen auch immer). Das Glas ist entweder halbvoll oder halbleer. Ein Ehevertrag ist für mich übrigens ein Must-have. Denn Vertrag kommt in diesem Kontext von "vertragen". Du verstehst ;-)

 

 

 

 


 

Nicht ganz.
Erst einmal werden 53% aller Ehen geschieden, aber na gut, sagen wir mal 50/50 da es für dieses malerische Beispiel ganz gut passt.
Laut Statistik sind von den restlichen 50% (47%) der Ehen gerade mal 13% als "glücklich" einzustufen. 
Ich glaube Glücksforscher und Ökonom Bruno s Frey war es (korrigiert mich, wenn ich falsch liege), der eine glückliche Ehe mit einem Gewinn von Geld verglichen hat.
Sehr interessant nebenbei gesagt (Geld macht statistisch gesehen übrigens bis zu einem Nettomonatseinkommen von knapp 8500€ tatsächlich "glücklich").
Sein Vergleich war glaube ich bei 170.000€.
Dazu kommt dein Einsatz bei einer Ehe, nennen wir es Summe X. 
Wenn du verlierst, verlierst du alles, inklusive aller Konsequenzen.
So, nun gehen wir gemeinsam an den Rouletttisch.
Rot oder Schwarz? 50/50 Chance. Alles easy!
Aber hey, wir wollen ja nicht nur eine Ehe die hält.. better keep her than leave her. Sonst enden wir irgendwann noch in Depressionen, wir wollen den Jackpot, eine glückliche (!) Ehe, die hält.
Die Statistik begrüßt uns mit einer sonnigen Wahrscheinlichkeit von 6,5%, für alle nicht Zocker unter euch, das entspricht circa einem "Cheval" beim Roulett,
d.h. ein Zahlenpaar von 2 nebeneinander liegenden Paaren (Wahrscheinlichkeit von 5,4%, man nimmt was man kriegt). 

Würde jemand so zocken, würden die meisten wahrscheinlich nur mit dem Kopf schütteln (Glückssspielabhängiger, Zocker...). 
Denn wer setzt denn bitte alles ein bei einer Gewinnchance von marginalen 6,5%? 

Und bitte nicht mit Eheverträgen kommen, wie bereits hier schon öfter gesagt, können die recht simpel vor Gericht gekippt werden und ich denke die wenigsten haben die finanziellen Mittel für wirklich gute Eheverträge,
bei denen ich allerdings auch nicht ausschließen würde, dass diese evtl. vor Gericht fallen. 

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vor 59 Minuten, Shiny Karpador schrieb:

Würde jemand so zocken, würden die meisten wahrscheinlich nur mit dem Kopf schütteln (Glückssspielabhängiger, Zocker...). 

Ne, ich würde mir an den Kopf fassen, weil er überhaupt Roulett spielt. Wie du setzt, ist im Prinzip schnuppe, weil du gegen ein mathematisches System spielst. Falls jetzt jemand mit irgendwelchen tollen Tricks kommt, dem sei gesagt: Das sind keine bedingten Wahrscheinlichkeiten. Somit kann man jedes Ereignis einzeln betrachten und da gewinnt statistisch häufiger die Bank.

vor 59 Minuten, Shiny Karpador schrieb:

Laut Statistik sind von den restlichen 50% (47%) der Ehen gerade mal 13% als "glücklich" einzustufen.

Welche Statistik? Wo hast du die 13% her? Quelle? Das wird wohl maximal eine Umfrage sein. Jetzt frage ich dich, ob du dein Leben nach einer Umfrage ausrichten möchtest?

EDIT: Wiki sagt, dass 2015 die Scheidungsrste in Deutschland bei 40% lag. Ich bezweifel stark, dass diese jetzt so stark gestiegen ist.

EDIT2: Die Eheschließungen sind seit 1950 stark Rückläufig (-40%). (Quelle) Das hat zur Auswirkung, dass die heutigen Scheidungszahlen im Verhältnis zu den Eheschließungen drastischer aussehen, als sie sind. Würde man sie zu den Jahren in Beziehung setzen, wo die Ehen geschlossen wurden, wären sie deutlich niedriger. Und genau das sollte man tun, wenn man das als Anhaltspunkt nehmen möchte, ob eine Ehe hält.

bearbeitet von XOR2
Quelle hinzugefügt
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Die Scheidungsrate mag hoch wirken, aber da sind auch Zweitehen- und Drittehenscheidungen dabei, die höher liegen. Die erste Ehe hält bei mehr als 50%. 

Nebenbei bemerkt muss eine Scheidung nicht teuer sein. Bekannte von mir haben sich außergerichtlich geeinigt und unter 1000 Euro gezahlt.

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vor einer Stunde, botte schrieb:

Ich rudere gerade durch ne Scheidung. Aber davor lagen über 20 verdammt gute Jahre. Hätte ich mir lieber bis Mitte 40 alles offen halten sollen? Bei jedem Konflikt direkt den Betablocker einlegen oder auf Konkurrenz machen sollen? 

Musst du wissen. Is a schware Partie. Ist halt auch die Frage, ob den 20 verdammt guten Jahren 20 weitere, zumindest gute, Jahre folgen könnten? Sodass man bei einem plötzlich auftauchenden Konflikt nicht gleich alles weg schmeisst? Oder ist einfach nach 20 Jahren die Luft aber sowas von draussen?

Wie gesagt, schwierige Entscheidung. Lohnt es sich um sowas zu "kämpfen"? Die Entscheidung musst letzten Endes du selbst treffen. Die kann dir niemand abnehmen.

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vor einer Stunde, slowfood schrieb:

Musst du wissen. Is a schware Partie. Ist halt auch die Frage, ob den 20 verdammt guten Jahren 20 weitere, zumindest gute, Jahre folgen könnten? Sodass man bei einem plötzlich auftauchenden Konflikt nicht gleich alles weg schmeisst? Oder ist einfach nach 20 Jahren die Luft aber sowas von draussen?

Wie gesagt, schwierige Entscheidung. Lohnt es sich um sowas zu "kämpfen"? Die Entscheidung musst letzten Endes du selbst treffen. Die kann dir niemand abnehmen.

Naa, der Drop ist schon gelutscht, wir wickeln ab. Gekämpft wurde schon, leider vergeblich.

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Interessanter Thread, weil hier wirklich viele verschiedene Meinungen aufeinander treffen. 

Mir fiel beim Lesen immer das Bild der Frau im Kaufhaus ein. Die immer ein Stockwerk höher fährt, weil sie denkt, der nächste Mann im nächsten Stockwerk könnte besser sein. Man kann erahnen, dass solch eine Einstellung auf Dauer nicht glücklich machen kann. TE,  Zufriedenheit ist wirklich gut, wenn man bedenkt, dass viele hier im PU-Forum nicht mal das hinkriegen.

Und lass dir bloß nicht einreden, dass nur weil du jung warst, als du mit deiner Partnerin zusammen gekommen bist, jetzt etwas vermissen musst, weil du dich ja nicht austoben konntest und die "Liebe fürs Leben" findet man ja angeblich nie in frühen Jahren. Das ist absoluter Quatsch.

Und auch die Sorge, dass ihr gegenteilig seid und es deshalb schiefgehen wird, kannst du getrost vergessen. Wenn beide Partner mit der Unterschiedlichkeit zurecht kommen, dann können sie wie Feuer und Eis sein und trotzdem eine wundervolle Beziehung führen. 

Entscheide aber immer für dich, was für dich die richtige Entscheidung ist. Authentizität ist das A und O. 

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Irgendwie ist doch die Heirat ein Konzept, das in unserer heutigen Zeit nicht mehr so wirklich passt.

Wenn man glücklich zusammen ist, braucht man keine Heirat, um zusammen zu bleiben.

Umgekehrt aber baut man sich einen Klotz ans Bein wenn man sich trennen will, welcher nicht zu verachtende Konsequenzen hat.

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Am 30.1.2018 um 07:48 , Individualchaotin schrieb:

Die Scheidungsrate mag hoch wirken, aber da sind auch Zweitehen- und Drittehenscheidungen dabei, die höher liegen. Die erste Ehe hält bei mehr als 50%. 

Wie das so ist bei Statistiken, sind bei den ersten Ehen allerdings noch Generationen dabei, wo eine Scheidung keine Option war. 
Und schaue ich mir so die Meinung der Mädels in der jetzigen Generation an, geht der Trend doch stark hin zu "wenn es nicht passt, kann man sich ja scheiden lassen". 

 

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Das witzige ist ja, dass die Statistik im Prinzip irrelevant ist. Weder du noch deine eventuelle Frau sind da drin. Und da jeder Mensch anders ist, kannst du die Statistik in die Tonne kloppen. Was bringt es dir, dass die meisten Ehe geschieden werden oder nicht, wenn du und die Frau nicht wie die meisten Leute sind? Was hat konkret die Scheidung von Max Mustermann und Natalie Mustermann mit der Wahrscheinlichkeit zu tun, dass die Ehe vom TE geschieden wird? - Nichts! Und doch kommen sie in der Statistik vor auf die man sich bezieht. Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. - Macht das Gehirn aber gerne, weil das Zahlen sind und man sich irgendwo dran klammern kann.

Es ist ja nicht so, dass man wie bei Aktien einfach über die Masse streuen kann, um das Risiko dem des Durchschnittwertes anzugleichen und sich abzusichern. Man hat genau ein konkretes Ereignis und dieses hat andere Parameter als die Masse mit der man es vergleicht. Um bei dem Vergleich der Aktien zu bleiben: Du kennst ein Unternehmen in und auswendig, hast Insiderwissen und überlegst, ob du investieren sollst. Es ist (noch) nicht börsennotiert. Wäre es da nicht sehr dämlich sich anzuschauen wie der MSCI World die letzen 50 Jahre abgeschnitten hat und das als ausschlaggebenes Argument für oder gegen eine langfristige Investition zu nehmen?

Was ich sagen möchte: Rational betrachtet hat die Eheschließungs- und Scheidungsstatistik auf das Gelingen oder Scheitern einer Ehe bei einem einzelnen Paar keine Aussagekraft.

PS: Vor- und Nachteile wurden zur Genüge genannt. Alle zu sammeln, perönlich zu gewichten und eine Abwägung zu treffen, bringt einen bei der Heiratsfrage sicherlich weiter voran, als sich (irrelevante) Statistiken anzuschauen.

bearbeitet von XOR2
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Gast KillEmAll
35 minutes ago, Neice said:

Wie das so ist bei Statistiken, sind bei den ersten Ehen allerdings noch Generationen dabei, wo eine Scheidung keine Option war. 
Und schaue ich mir so die Meinung der Mädels in der jetzigen Generation an, geht der Trend doch stark hin zu "wenn es nicht passt, kann man sich ja scheiden lassen". 

 

Was ja an sich auch legitim ist und irgendwo auch unsere opportunistische Generation wunderbar widerspiegelt, was an sich weder gut noch böse ist. Ist halt so. Problematisch wird es bei der rechtlichen Instanz, die leider dem Zeitgeist etwas hinterher hinkt. Schätzungsweise 50 Jahre. 

Und solange das der Fall ist, ist die Ehe als sozial-rechtliches Konstrukt für mich und viele andere Männer ziemlich unattraktiv. 

bearbeitet von KillEmAll

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