NoFap Challenge --- Heiliger Gral der Selbstentwicklung

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Ich will euch in diesem Thread einladen mir Fragen bezüglich Nofap zu stellen und euch meiner Challenge anzuschließen.

Ich beschäftige mich mittlerweile schon mehrere Jahre mit Nofap und habe auch schon den ein oder anderen Streak erreicht.

Der längste dauerte rund 40 Tage, komplett ohne Pornografie, Masturabation und Sex.


 

Doch wozu das alles? Was habe ich in 40 Tagen erreicht?


 

Das wertvollste was der männliche Körper produzieren kann ist Sperma. Das Ziel jedes Lebewesens auf der Welt ist Fortpflanzung, dafür sind wir gemacht, dazu werden wir motiviert und dafür leben wir.

Fortpflanzung → Sex ist der Hauptmotivator in all unserem tun.


 

Das wertvollste was wir haben, was wir produzieren und wofür unser Körper hart arbeiten muss und viele Mineralien braucht schleudern wir täglich einfach so ohne Gedanken daran zu verschwenden in den Müll.


 

Wer also täglich mehrmals ejakuliert verliert sehr viele wertvolle Mineralien, aber mal davon abgesehen spielt der Hormonhaushalt und die Wirkung von Pornografie auf unser Gehirn eine viel viel größere Rolle.

Die Hauptrolle spielt Dopamin.

Dopamin ist der Grund warum wir morgens aufstehen, laufen gehen, Sex haben, uns etwas zu essen machen, das Zimmer aufräumen etc. Es treibt uns also an Dinge zu erledigen und bei Erledigung wird Dopamin freigesetzt.

Ein gutes Beispiel dafür sind Hardcore Gamer, sie reisen von einem Dopaminschub zum nächsten, während essen und schlafen vergessen wird. Sessions von 10-16 Stunden am Tag ohne etwas zu essen sind da keine Seltenheit.


 

Dopamin ist also unser Motivator Dinge zu tun und alle schweren Drogen wie Kokain und Heroin lösen Dopamin Schübe im Gehirn aus. Bei Pornografie wird so viel Dopamin ausgeschüttet wie bei Morphiumkonsum. Denn Sex ist ja, wie oben schon erwähnt der höchste Motivator jedes Lebewesens.


 

Das ganze wird auch noch durch eine Studie verdeutlicht, in welcher Wissenschaftler die Dopamin Rezeptoren von Ratten manipuliert und „ausgeschaltet“ haben. Die Ratten wurden so faul, dass sie verhungert sind, obwohl der Käfig mit vielen Köstlichkeiten gefüllt war.


 

Was also passiert bei regelmäßigem Pornografiekonsum?

Da täglich Stundenlang ein extrem hoher Dopaminlevel vorliegt, werden die Dopaminrezeptoren im Gehirn angepasst und Desensibilisiert, das heißt man braucht immer stärkere Reize um überhaupt noch erregt zu werden. Auch dazu gibt es Wissenschaftliche Studien, der Vorgang ist unter dem Cooligde Effekt bekannt.

Die Pornos werden härter und Fetische entwickeln sich, weil man sonst gar keinen mehr hoch bekommt und normaler Sex unvorstellbar ist.


 

Durch die Desensibilisierung der Rezeptoren wird man faul und antriebslos. Man bekommt einfache tägliche Aufgaben nicht mehr auf die Reihe, weil man lieber Serien schaut, oder zockt.


 


 

Zu den Vorteilen von Nofap gehört also vor allem mehr Motivation! Sexuelle Probleme wie (Pornobedingte) Erektile Dysfunktion gehören damit auch der Vergangenheit an. Auch das man zu früh kommt, oder gar nicht kommen kann und einfach ewig braucht.


 

Wir spielen mit unseren Hormonen herum ohne genau zu wissen was wir unserem Körper eigentlich damit antun.


 


 

Viele haben bedenken, dass es ungesund sein könnte und der Körper sich ab und zu nunmal entleeren muss.

Wenn Spermien produziert werden, werden sie eingelagert und nach einem bestimmten Zeitraum wieder abgebaut, so etwas wie eine Überproduktion gibt es nur in den ersten Wochen, unter dem Begriff blue balls bekannt. Wenn der Körper es für absolut notwendig ansieht überschüssige Spermien loszuwerden, erlebt man einen feuchten Traum, was bei Nofap etwa alle 30-90 Tage einmal passiert. Dazu sei anzumerken, dass es wirklich eine tolle Erfahrung ist und man wunderschöne versaute sexy Träume hat, die besser sind als jeder Porno.


 

Sex ist erlaubt!

Der Unterschied zwischen Sex und Pornografie ist der, dass Pornografie jederzeit mit jeder Vorliebe und jeder härte verfügbar ist. Man kann auch virtuell mit so vielen Frauen Sex haben, wie sonst in einem ganzen Leben nicht. Daher ist Pornografie für den Hormonhaushalt des Menschen sehr gefährlich. Sex ist natürlich kein Problem.

 

 

Was hab ich nach 40 Tagen erreicht?

Mehr Motivation in allen Dingen, ich habe mehrmals am Tag mein ZImmer aufgräumt, viel Sport gemacht, sofort alles erledigt, was erledigt werden musste.

Ich habe keine Videospiele mehr gespielt, stattdessen bin ich durchs Haus gelaufen und habe mich gefragt, was soll ich jetzt mit meiner Zeit machen, die ich sonst so achtlos verschwendet habe? Ich hab viel gelesen. Bier Pong werfen geübt. Einiges Extra für die Arbeit getan.

Ich habe mich wacher und frischer gefühlt.

Im Prinzip kann man auch einfach nachschauen, wofür Dopamin im Körper zuständig ist, was bei einem Mangel auftritt und sich selber herleiten welche Positiven Effekte man erzielen wird.


 


 

Wie viele Stunden habt ihr schon vor dem Computer verschwendet? Rechnet es mal zusammen. 1000? 10000? Was kann man in dieser Zeit sonst sinnvolles erreichen.


 

Seid ihr dabei?


 

Seid ihr süchtig? Probiert es einfach mal für drei Wochen aus, wenn ihr kein Problem damit habt sollte es doch sowieso nicht schwierig sein.

 

 

 

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Habe das mal so gut 10 Tage gemacht. Die ersten 5 Tage war ich dauergeil, danach ging mein Drive ziemlich runter.

Vielleicht fasse ich mich einfach zu gerne an...I don't know.

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Das mit Dopamin wurde zwar sehr rigide und vereinfacht erklärt,  aber eine NoFap Challenge wäre mit Sicherheit mal interessant. Um zu testen, ob man dadurch wirklich energiegeladener ist und das eigene Motivationsniveau dadurch steigt. 

Frage: Kein Pornokonsum kann ich ja noch nachvollziehen. Aber wie sieht es nach einem anstrengenden Arbeitstag aus und man möchte den Stress auch durch Masturbation abbauen? Ich habe bedingt durch Arbeit wenig Zeit unter der Woche neue Menschen kennen zu lernen. Und wenn ich an einem Wochenende kein Mädel aufgerissen habe, wirds auch schwierig. Ich muss gestehen, dass mein längster "Rekord" in der Challenge lediglich 5 Tage betrug da ich es sonst nicht länger aushielt. (hab überall nur mehr Pussys und Titten gesehen) 

Und vom medizinischen Aspekt her und der Korrelation zum ProstataCA ganz zu schweigen. Habe mich aber diesbezüglich auch noch zu wenig damit beschäftigt und keine Studien davon durchgelesen. 

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Genau, wobei ich noporn ja gut verstehen kann und die Auswirkungen auf das Gehirn.....

 

Jetzt denkt ihr sicher, dass da der richtige redet mit seinem Profil Bild 

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27 minutes ago, Gerry said:

Habe das mal so gut 10 Tage gemacht. Die ersten 5 Tage war ich dauergeil, danach ging mein Drive ziemlich runter.

Vielleicht fasse ich mich einfach zu gerne an...I don't know.

Das nennt sich Flatline, das ist eine der Entzugserscheinungen und tritt meistens innerhalb des ersten Monats auf. Verschwindet aber auch wieder.

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26 minutes ago, pMaximus said:

Das mit Dopamin wurde zwar sehr rigide und vereinfacht erklärt,  aber eine NoFap Challenge wäre mit Sicherheit mal interessant. Um zu testen, ob man dadurch wirklich energiegeladener ist und das eigene Motivationsniveau dadurch steigt. 

Frage: Kein Pornokonsum kann ich ja noch nachvollziehen. Aber wie sieht es nach einem anstrengenden Arbeitstag aus und man möchte den Stress auch durch Masturbation abbauen? Ich habe bedingt durch Arbeit wenig Zeit unter der Woche neue Menschen kennen zu lernen. Und wenn ich an einem Wochenende kein Mädel aufgerissen habe, wirds auch schwierig. Ich muss gestehen, dass mein längster "Rekord" in der Challenge lediglich 5 Tage betrug da ich es sonst nicht länger aushielt. (hab überall nur mehr Pussys und Titten gesehen) 

Und vom medizinischen Aspekt her und der Korrelation zum ProstataCA ganz zu schweigen. Habe mich aber diesbezüglich auch noch zu wenig damit beschäftigt und keine Studien davon durchgelesen. 

In der NoFap Community gibt es eine strikte Regel die besagt no PMO (porn, masturbation, orgasm).

Das liegt daran, dass das eine ohne das andere nicht funktioniert bzw. immer in irgendeinem Zusammenhang steht.

Wenn ich zum Beispeil einen Porno schaue auch ohne zu Masturbieren und ohne Orgasmus führt das schon zu einer starken Hormonausschüttung.

Wenn man allerdings ohne Pornos masturbiert und vor kurzem Pornokonsument gewesen ist, hat man oft Pornoszenen vor dem Auge.

Auch führt Masturbation oft zu einem Rückfall, wie ein Alkoholiker der sich sagt, ach was... ich trinke den wodka nicht, ich nehme nur einen kleinen Schluck und spucke ihn dann wieder aus.

 

NoPorn ist definitiv eine gute Möglichkeit zum Einstieg, allerdings wird man das volle Potential nur ausschöpfen können indem man komplett no PMO befolgt.

 

 

Ein guter Aufbau wäre sowas hier

Die ersten 2-4 Wochen kein Sex, danach in Maßen erlaubt

Die ersten 10 Wochen keine Masturbation, danach in Maßen erlaubt

 

 

Wie aber schon erwähnt kann man das volle Potential nur ausschöpfen, indem man komplett auf Pornografie, Masturbation und Orgasmus verzichtet.

Zum Beispiel gibt es sehr viele Profisporter die einen bestimmten Zeitraum vor ihren Wettkämpfen auf jeden Orgasmus verzichten um Energiegeladener zu sein.

 

"Find a lion that hasn’t had some food for a while, and you’ve got one dangerous cat. I don’t ejaculate for six weeks before the fight. No sex, no masturbation, no nothing. It releases too much tension.  It releases a lot of minerals and nutrients that your body needs, and it releases them cheaply. Releasing weakens the knees and your legs. Find a lion that hasn’t had some food for a while, and you’ve got a dangerous cat. So there won’t bet a drip from me. Even in my sleep — if there are girls all over me in my dream, I say to them, ‘I’ve got a fight next week, I can’t do anything. I can’t do it.’ That’s control. I’ve been doing that since I was fifteen and its part and parcel of my preparation now. That’s why I am who I am today — it’s down to all those little sacrifices. Find me another boxer who makes that sacrifice, and you’ll find another champion."

Profiboxer David Haye

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In manchen Kulturen wird und wurde sogar speziell darauf verzichtet zu ejakulieren, also Sex haben zu können, mit Orgasmus, ohne Ejakulat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Karezza#Indische_und_chinesische_Ursprünge

"Ähnliche Vorstellungen über eine Aufwertung und Transzendierung der Sexualität durch Ejakulationsverzicht finden sich im buddhistischen Tantra sowie im Sahaja Yoga. In der chinesischen taoistischen Philosophie wird der Samenerguss als Kraftverlust gesehen. Verschiedene daoistische Sexualpraktiken zeigen Methoden zu dessen Vermeidung. Durch den Verzicht auf diesen kann der Liebesakt beliebig lange andauern und für beide Partner erfüllender werden."

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Ich kann mal von meinen Erfahrungen mit No-Fap berichten.

Mein längster Streak waren 4 Monate: 120 Tage! 

Die Benefits, die ich daraus ziehen konnte, waren so enorm, dass ich bis heute NoFap anderen Freunden empfehle. Natürlich nur, damit sie einen "Anschub" bekommen. Denn NoFap alleine reicht nicht, aber NoFap gibt dir die Kraft, die du für wichtige Ziele/Aktivitäten brauchst.

Meine Benefits waren:

  • Zum ersten Mal in meinem Leben einen klaren Kopf (vorher ständig "Brainfog")
  • Fokus auf innere Signale und leichtere Auflösung von (belastenden) Emotionen
  • Starke Konzentration
  • Positive aggressive Impulse genutzt --> Keine Ansprechängste mehr
  • Hohes Testosteron-Level (gefühlt, aber wurde sichtbar, da):
  • Körper und Gesicht straff und glänzend
  • Mein Blick war "durchdringender", hatte das Gefühl, dass ich deutlich mehr IoIs von Frauen bekomme

 

Was ich weiterhin bemerkt habe: Ich habe durch das Lesen von "No More Mr. Nice Guy" (Robert Glover, danke PUF für die Buchempfehlung!) erkannt, dass ich mich aufgrund meiner Sexualität schämte. Ich nutzte Masturbation (mit Pornos), um mich von meinem "Elend" abzulenken. Als ich es lernte, meine Sexualität anzunehmen, ja sogar richtig gefallen daran zu finden, passierte Folgendes:

  • Ich fühlte mich nach dem Mastubieren nicht mehr "Down". Dieses "Down"-Gefühl hatte ich nur, weil ich starke Scham für meine Sexualität empfand

Seitdem ich mit meiner Sexualität (weitestgehend) im Reinen bin, kann ich sogar tagelang hintereinander Masturbieren, ohne, dass ich mich schlecht fühle und mein Leben vernachlässige oder total down bin, wie vorher.

Allerdings, und das sollte wirklich beachtet werden, führt die Masturbation in Kombination mit Pornos (zumindest bei mir) zu einer richtig gefährlichen Dynamik:

  • Ich habe meinen Fokus permanent auf externe Reize und kann mich schwer von externen Reizen abkapseln
    • Das führt dazu, dass ich, wenn ich mit Menschen unterwegs bin, die ganze Zeit meinen Fokus auf die Menschen lege und mich nicht entspannt "zurücklehnen" kann. Ich weiß nicht, ob das nur bei mir so ist, aber ich habe mal meinen Persönlichkeitstyp nach C.G.Jung ermittelt und habe festgestellt, dass das Fokussieren/Wahrnehmen externer Reize bei mir sehr stark ausgeprägt ist. In Kombination mit der Ausschüttung von Dopamin, die ich durch "externe Reize" erhalte, fällt es mir unglaublich schwer, den Fokus wieder auf mich zu lenken.

Diese Dynamik, wenn ich die irgendwie noch beherrschen könnte, dann würde es mir definitiv besser gehen. Wenn ich allen Social-Media-Plattformen+Pornos (Tinder, Lovoo, WhatsApp, Facebook, etc.) entsage, entsage ich mich auch deren Reize und es geht mir einfach fantastisch. Warum? Weil ich die Abhängigkeit zur Dopaminquellen cutte und dazu angehalten werde, andere, realere Dopaminquellen in meinem Leben zu suchen.

 

Mein Tipp: Ich bin ein Fan von Robert Betz und er sagte mal: 

"Es ist unwichtig, was du tust. Wenn du rauchst, dann rauche. (Wenn du masturbierst, dann masturbiere). Aber: Wenn du es tust, dann tue es bewusst!"

Daher würde ich jedem empfehlen, dass er das machen soll, was er tun möchte, allerdings sollte er es bewusst machen und sich nicht dafür schämen, noch sollte er diesen Aspekt seiner Persönlichkeit verstecken. 

 

EDIT: Ich habe vor einigen Tagen für mich beschlossen, dass ich wieder 2 Wochen auf Pornos (+Masturbation) verzichten will, was an sich einfach ist (für mich). Aus dem Grund trete ich deiner "Challenge" bei ;)

 

 

bearbeitet von DrHitch

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Mal acht Tage durchgehalten. Leider musste ich zu der Zeit täglich in der Bib hocken, was in Verbindung mit einer gesunden Fantasie pornographische Züge annehmen kann. Ab Tag vier beschränkte sich meine Produktivität darauf, großartiges Kopfkino zu produzieren. Ich war entsprechend nur noch genervt und gereizt. Leider hatte sich die Hoffnung auf nen spontanen Samenerguss nicht erfüllt - eine rein physiologische Reaktion sollte eine nofap-Challenge ja wohl nicht beenden - so dass ich an Tag acht für paar Sekunden Hand anlegte und sich der Nebel der Lust endlich lichten konnte.

Beim Fappen ist es wohl wie mit allen Gewohnheiten: in Maßen gesund, solange andere Dinge nicht vernachlässigt werden. Gleiches gilt wohl für die Pornographie. Insofern ist Nofap für mich die Unterdrückung eines sehr schönen sinnlichen Erlebens, welches das Leben bereichert.

Dass viele sich während Nofap produktiver und stärker fühlen, könnte auch einfach dem Umstand geschuldet sein, allgemein mal Disziplin an den Tag zu legen, evtl. ein exzessives prokrastinierendes Fappen einzustellen und sich von diesem Erfolgserlebnis für andere Herausforderungen bestärkt zu fühlen. Nofap ist bloß ein Vehikel.

Am Ende eine kleine Anregung: Pornos haben starke visuelle Reize, legit. Aber was ist mit eurer eigenen sexuellen Mediathek? Der warme Schauer eines ersten leckeren Kusses, die elektrisierende Aufforderung eurer sonst so stillen Maus, sie jetzt verdammt nochmal weiter hart zu ficken oder die sexuelle Spannung, die einem Gespräch über die GroKo innewohnte (ok, letzteres war erfunden, aber:) - erinnert euch weniger an Bilder, sondern kleine Situationen, die euch emotional-sexuell stark in Wallung gebracht haben. Jeder hat sie. Und das ist so pervers gut!

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Ich weiß ja nicht, was Ihr von Spermien, bzw. der Einhaltung dieser, verlangt, aber seid Ihr euch sicher, dass mind. die Hälfte der "Tatsachen" und "Auswirkungen" nicht eine reine Placebo Sache sind???

Bzw falls nicht, wie viel muss man denn am Tag wichsen, damit die Auswirkungen des Entzugs so extrem sind????? Also ich hab schon alles durch, von 5 mal am Tag einen schleudern ( Pubertät eben ) bis hin zu 3-4 Monate nichts machen, außer "ausversehen" mal an Sex denken und ich kann die Effekte absolut nicht bestätigen.


Klar so gewisse DInge schon, z.B. dass man wirklich ständig Geil auf Frauen wird ^^ Man sieht irgendwo eine attraktive Frau und möchte am liebsten gleich hineingleiten, ohne Hallo zu sagen... Und der Duft, der Körper etc. bringen einen auf die Palme.

Aber wenn man deswegen einen solch riesigen Energieschub bekommt und plötzlich einen Kopf für Dinge hat, die man sonst scheinbar nicht tut, kann ich absolut nicht bestätigen. Da frage ich mich echt, wieviel Zeit am Tag Ihr damit verbringt, zu wichsen oder ans wichsen zu denken. Sicher, dass man da nicht schon in einer wirklichen Sucht gelandet ist??
 

Wenn man so viel wichst, dass man in einer Pause plötzlich sein Zimmer aufräumt oder Sport macht und sonst nicht, sollte sich noch ganz andere Fragen stellen als die, ob er zu viel am wichsen ist... Und die Finger von sämtlichen Mitteln lassen, die auch nur ansatzweise süchtig machen.

 

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Ich kann diese Challenge auch nicht ganz nachvollziehen. Wie gesagt habe ich es mal ausprobiert und nach Tag 5 aufgegeben. Habe dadurch außer extreme Geilheit nicht wirklich was gespürt und war eigentlich mehr unruhig als fokussiert. Lernen oder an meiner Diss. zu schreiben war der Gegebenheit her schwieriger, da ich andauernd an Sex denken musste oder wie ich das Mädel gegenüber von mir auf der Bibliothek richtig hart durchnehme. 

Außerdem ist mein Sexdrive auch mit Selbstbefriedigung so hoch, dass ich jeden Tag min. 2-3 mal Sex haben könnte (ohne Arbeit) inkl. vorheriger Selbstbefriedigung. Auch sehe ich meine Motivationsgrenze nicht beeinträchtigt aktiv zu flirten oder gar hart zu trainieren. Ich fühle mich eher aktiver und konzentrierter nach einem harten Training, als wie an so einem Samenstau zu leiden (der übrigens lt. diversen Studien sich negativ auf die Prostata auswirken soll). 

Vl bin ich da aber auch ein Einzelfall.

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vor 2 Stunden, pMaximus schrieb:

Ich kann diese Challenge auch nicht ganz nachvollziehen. Wie gesagt habe ich es mal ausprobiert und nach Tag 5 aufgegeben. Habe dadurch außer extreme Geilheit nicht wirklich was gespürt und war eigentlich mehr unruhig als fokussiert. Lernen oder an meiner Diss. zu schreiben war der Gegebenheit her schwieriger, da ich andauernd an Sex denken musste oder wie ich das Mädel gegenüber von mir auf der Bibliothek richtig hart durchnehme. 

Außerdem ist mein Sexdrive auch mit Selbstbefriedigung so hoch, dass ich jeden Tag min. 2-3 mal Sex haben könnte (ohne Arbeit) inkl. vorheriger Selbstbefriedigung. Auch sehe ich meine Motivationsgrenze nicht beeinträchtigt aktiv zu flirten oder gar hart zu trainieren. Ich fühle mich eher aktiver und konzentrierter nach einem harten Training, als wie an so einem Samenstau zu leiden (der übrigens lt. diversen Studien sich negativ auf die Prostata auswirken soll). 

Vl bin ich da aber auch ein Einzelfall.

Ne es ist schon so.

Ich bin ja der Meinung, dass wenn der Flirtinstinkt wirklich unter paar  mal in der Woche schrubben leiden würden....

man dann ganz andere Probleme hättte und einen Hormonarzt aufsuchen sollte. Oder man ist über 50.

Aber dann hätte man ja auch kein Bock auf fappen gehabt hahah

 

bearbeitet von MrJack

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Ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, aber mehrere Tage ohne abspritzen und ich habe ständig das Gefühl pinkeln zu müssen.

Scheint die Prostata dicker zu werden und drückt auf die Harnblase?!

Das nervt und daher ist dat nix für mich.

Hatte ich aber schon immer.

Vielleicht "bautechnisch" bedingt.

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vor 22 Stunden, pMaximus schrieb:

Ich kann diese Challenge auch nicht ganz nachvollziehen. Wie gesagt habe ich es mal ausprobiert und nach Tag 5 aufgegeben. Habe dadurch außer extreme Geilheit nicht wirklich was gespürt und war eigentlich mehr unruhig als fokussiert. Lernen oder an meiner Diss. zu schreiben war der Gegebenheit her schwieriger, da ich andauernd an Sex denken musste oder wie ich das Mädel gegenüber von mir auf der Bibliothek richtig hart durchnehme. 

Außerdem ist mein Sexdrive auch mit Selbstbefriedigung so hoch, dass ich jeden Tag min. 2-3 mal Sex haben könnte (ohne Arbeit) inkl. vorheriger Selbstbefriedigung. Auch sehe ich meine Motivationsgrenze nicht beeinträchtigt aktiv zu flirten oder gar hart zu trainieren. Ich fühle mich eher aktiver und konzentrierter nach einem harten Training, als wie an so einem Samenstau zu leiden (der übrigens lt. diversen Studien sich negativ auf die Prostata auswirken soll). 

Vl bin ich da aber auch ein Einzelfall.

Nee, genau davon rede ich. Sehe ich zu 100% genau so. Für mich persönlich ist No Fap totaler Quatsch.

Ich glaub, das ist wirklich eine Methode für die "Hartgesottenen", also für Welche, die in einer Art süchtig nach Selbstbefriedigung sind und dann so oft und intensiv dran denken müssen ( oder es tuen ), dass Es sich wirklich derart negativ auf ihr Leben auswirkt.

Irgendwo muss man ja auch auf den Trichter kommen, die Challenge zu machen. Ich hab damals voll die Offenbarung erwartet.. Hab vllt alle 2-3 Tage hand angelegt und dachte "Ok dann schaff ich locker 1-2 Monate ohne und bin dafür viel konzentrierter, fitter etc.? Hamma!". Nur hat sich davon absolut gar nichts eingestellt, mein Kopf war nur immer verstopft und ist beinahe geplatzt wenn eine attraktive Frau rumkam. Ganz zu schweigen davon, dass man sich wirklich schlechter konzentrieren kann, wenn der Sack ganze Zeit voll und der Kopf auf Sexmodus ist.

 

Bin froh, dass ich nicht der Einzige bin, der das Phänomen kennt ^^ Dachte schon mir fehlt irgendwas normales im Körper ^^

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Am 13.2.2018 um 22:09 , IchHatteSieAlle schrieb:

Ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, aber mehrere Tage ohne abspritzen und ich habe ständig das Gefühl pinkeln zu müssen.

Scheint die Prostata dicker zu werden und drückt auf die Harnblase?!

Das nervt und daher ist dat nix für mich.

Hatte ich aber schon immer.

Vielleicht "bautechnisch" bedingt.

Ist bei mir auch so gewesen. Außerdem war meine Durchhaltekraft beim ersten Sex gleich Null - ich kam mir vor wie ein pubertärer Teenie und die Harnröhre hat gebrannt wie die Sau. Nee, ist nix für mich.

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Am 2/13/2018 um 12:42 , El Rapero schrieb:

...

Bzw falls nicht, wie viel muss man denn am Tag wichsen, damit die Auswirkungen des Entzugs so extrem sind????? Also ich hab schon alles durch, von 5 mal am Tag einen schleudern ( Pubertät eben ) bis hin zu 3-4 Monate nichts machen, außer "ausversehen" mal an Sex denken und ich kann die Effekte absolut nicht bestätigen.

...
Sicher, dass man da nicht schon in einer wirklichen Sucht gelandet ist??

....

 

Wenn du ohne Probleme 3-4 Monate ohne Masturbation überstanden hast, hast du da auch definitiv kein Problem mit.

Bei Nofap geht es darum, Menschen zu helfen, die ein Problem damit haben. Bzw. denen es ohne Pornographie besser gehen würde.

 

Wenn du also für dich sagst, dass es dir so gut geht, dann genieße es. Hier will dir niemand Nofap aufzwingen.

 

Es geht vor allem darum, dass wir mit regelmäßigem Pornographiekonsum extrem in unseren Hormonhaushalt und Dopaminspiegel eingreifen. Zudem ist es doch ganz schön unsexy und primitiv sich alleine vor dem Bildschirm einen abzuwedeln.

 

 

Und zum Thema Sucht, genau darum geht es doch. Wenn du keine 14 Tage ohne Masturbation schaffst bist du definitiv süchtig und könntest mehr aus deinem Leben machen, wenn du nicht daran gefesselt wärst. Manche Menschen sind halt zufrieden so wie es läuft, andere denken sich, dass sie gerne etwas ändern würden. Dafür ist die Nofap community da.

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Am 2/13/2018 um 13:43 , Dandy Brandy schrieb:

....

Ich finde, hinter der nofap Sache liegt ja ein momentan sehr dominantes Lebenskonzept, dass sich in vielerlei Bereichen zeigt und inzwischen mehr und mehr die Gesellschaft bestimmt.

„Sei dein bestes, optimiertes, erfolgreichstes und !gesündestes! Ich.“

Wer sich gehen lässt ist schwach. Du sollst stark sein.

....

 

Der Kerl, der im Keller an seiner Märklin spielt und danach mit einem Bier und Zigarette einen Porno schaut…… Erbärmlich.

Und wenn der Typ behauptet, ihm ginge es gut dabei. Er sei zufrieden, dann kann das ja nicht stimmen.

Denn was es bedeutet „sich gut zu fühlen“, dass bestimmen die Gesunden, Erfolgreichen und Fitten.

 

Jeder darf sein was er will. Aber jetzt stell dir mal vor, der Märklintyp ist unglücklich in seinem Leben, weiß aber nicht woran es liegt.

 

Dann hört er von Nofap, beschäftigt sich damit, zieht es durch und es krempelt sein Leben komplett um. Da hat Nofap auf jeden fall das Potential dazu, dass bestätigt die große Community und die mittlerweile sehr vielen positiven Erfahrungen.

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Am 2/14/2018 um 12:59 , El Rapero schrieb:

Nee, genau davon rede ich. Sehe ich zu 100% genau so. Für mich persönlich ist No Fap totaler Quatsch.

Ich glaub, das ist wirklich eine Methode für die "Hartgesottenen", also für Welche, die in einer Art süchtig nach Selbstbefriedigung sind und dann so oft und intensiv dran denken müssen ( oder es tuen ), dass Es sich wirklich derart negativ auf ihr Leben auswirkt.

Irgendwo muss man ja auch auf den Trichter kommen, die Challenge zu machen. Ich hab damals voll die Offenbarung erwartet.. Hab vllt alle 2-3 Tage hand angelegt und dachte "Ok dann schaff ich locker 1-2 Monate ohne und bin dafür viel konzentrierter, fitter etc.? Hamma!". Nur hat sich davon absolut gar nichts eingestellt, mein Kopf war nur immer verstopft und ist beinahe geplatzt wenn eine attraktive Frau rumkam. Ganz zu schweigen davon, dass man sich wirklich schlechter konzentrieren kann, wenn der Sack ganze Zeit voll und der Kopf auf Sexmodus ist.

 

Bin froh, dass ich nicht der Einzige bin, der das Phänomen kennt ^^ Dachte schon mir fehlt irgendwas normales im Körper ^^

Das bringt natürlich nicht viel wenn man die Nofap Challenge mitmacht und dafür dann den ganzen Tag aufgegeilt rumläuft und nur Pornos im Kopf hat. Es geht vor allem auch darum die geistige Stärke zu besitzen und sich selber zu sagen: "hey stopp! es reicht, ich denke jetzt an etwas anderes / dusche kalt / höre musik etc." 

Das alleine durch Nofap einem Supermächte zufliegen ist natürlich bullshit, es geht darum, die sexuelle energie in produktive dinge umzuwandeln. Was sind wir bereit alles für Sex und die Anerkennung des anderen Geschlechts zu tun? Jetzt stell dir mal vor, du kannst die ganze Energie umwandeln und dich auf deine Projekte und dein Leben, Familie etc. fokussieren.

 

Kennt jemand von euch das Buch "Denke nach und werde Reich", ein Bestseller von Napoleon Hill.

Dort beschreibt er genau diesen Punkt. Das man sexuelle Energie umwandeln muss, um produktiver zu werden.

Als Beispiel führt er unter anderem auf, dass Männer ab 40 viel erfolgreicher und glücklicher sind, als junge Männer, seiner Meinung nach hat das damit zu tun, dass ab einem gewissen Alter der "invest" fürs andere Geschlecht abnimmt. Und sie somit die sexuelle Energie für andere Dinge nutzen können.

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Zudem ist ein großteil der Pornographie doch einfach nur krank!

 

Um so länger man Pornographie konsumiert um so härter und ausgefallener wird sie. Das liegt am Coolidge Effekt, denn unser Gehirn braucht immer neue Reize, da es schon so mit Dopamin überflutet ist.

Das ist auch der Grund, warum man in der Regel, einen Porno nicht mehrmals hintereinander schaut, sondern immer nach neuen Dingen, dem neuen Kick ausschau hält.

 

Ein Großteil der Sexualstraftäter sind durch Pornographie angestachelt. Das hat auch schon der Serienmörder Ted Bundy, welcher 30 Frauen vergewaltigte und tötete in einem Interview gesagt.

https://www.youtube.com/watch?v=1NWfys7q4x4

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hier für die, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.

(für die schlaumeier unter euch, die mich verbessern wollen.... das ist keine wortwörtliche Übersetzung)

 

Ted Bundy:

"Ich habe einen Großteil meines Lebens im Gefängnis verbracht und ich kann sagen, dass ohne Ausnahme jeder Sexualstraftäter, tief in Pornographie verstrickt ist. Sie sind stark beeinflusst und süchtig nach Pornographie. FBI Nachforschungen haben ergeben, dass die größte Gemeinsame interesse bei Sexualstraftätern die Pornographie ist. Pornographie kann sich jeden holen, auch kleine jungs im Elternhaus sind nicht davor bewahrt. Ich habe mit 13 angefangen."

 

 

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