Jordan Peterson auf Channel 4 News

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Gast
vor 6 Minuten, IronM schrieb:

Grundsätzlich denke ich kann man sagen, je religiöser, desto geringer der IQ. Wenn die Religion dazu noch wissenschaftsfeindlich ist, ist der Zusammenhang noch größer.

Ja und nein, es geht um die Art und Weise der Religion. Das ist der große Vorteil der Juden. Und bei den Schwarzen, wobei ich mich da jetzt nur auf Afrikaner beziehen kann, da spielt es möglicherweise in die entgegengesetzte Richtung. Was wiederum Moslems angeht, auf die du wahrscheinlich anspielst, da ist es ja ein Jammer, wie wissenschaftlich die in früheren Epochen unterwegs waren und wie das irgendwann komplett weggebrochen ist. Darüber sollte man auch noch weiter nachdenken.

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Gast

Übrigens glauben ja die Moslems, die Renaissance wurde ausgelöst durch den Kontakt des Abendlandes mit dem Morgenland durch die Eroberung von Byzanz. Und nicht dadurch, weil die Intelligenzia aus Konstantinopel nach Europa geflohen ist.

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Gast

und, um mal on Topic zu kommen, ich denke solche Sachen könnte man mit Zizek stundenlang diskutieren, mit Peterson wahrscheinlich nicht

was ich ja mit "Alte gegen Neue Welt" meinte

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Nun, das was ich aufgezeigt sind grobe Tendenzen. Du hast schon recht, dass es auf die Art und Weise ankommt. Fraglich wäre ob Leute ohne Religionen weiter in der Wissenschaft kommen als z.B. Juden. 

Moslems waren früher durchaus wissenschaftlich vergleichsweise bewandert, wenn auch sie viele Erfindungen übernommen haben. In den letzten Jahrzehnten kann man in vielen Ländern eine Rückkehr zum "strikten" Islam feststellen. Ich denke, dass ist ein elementarer Punkt.

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Gast

Judentum und Islam sind beides sehr "strenge" Religionen... aber es wirkt auf beide offenbar total unterschiedlich

das sieht man z. B. am berühmten jüdischen Witz. Über den islamischen Witz ist wenig bekannt

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Gast

das Religion kein grundsätzliches Hindernis für Wissenschaft ist, sondern vielleicht sogar das Gegenteil, ich hoffe mal, darüber können wir uns einigen:

Zitat

„Die Quantenmechanik ist sehr achtunggebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Gott_w%C3%BCrfelt_nicht

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vor 39 Minuten, IronM schrieb:

Wenn die Religion dazu noch wissenschaftsfeindlich ist, ist der Zusammenhang noch größer. Das hören die SJW natürlich nicht gerne.

Welche Religion ist das nicht? ^^

Das mit den SJWs kannste dir sparen. Ich bin in diesem politischen Spektrum nämlich überhaupt nicht anzusiedeln, falls du dich damit (auch) auf mich beziehst. Außerdem ist die politische Linke ja wohl eindeutig atheistischer geprägt, als die politische Rechte bzw. Konservative.

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Gast
Gerade eben, Urindanger schrieb:

Welche Religion ist das nicht? ^^

das ist kalt krass falsch

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vor 4 Minuten, Nachtzug schrieb:
vor 6 Minuten, Urindanger schrieb:

Welche Religion ist das nicht? ^^

das ist kalt krass falsch 

Ja als solch absolute Behauptung mit Sicherheit. Grade bei Jordan Peterson sieht man ja wie unglaublich viel man z.B in die Bibel hineininterpretieren kann und dass es quasi unendlich viele Auslegungsformen gibt. Und damit auch viele, die der Wissenschaft zuträglich sind. Die gedanklichen Grundkonstrukte scheinen mir doch relativ unvereinbar.

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vor 4 Minuten, Urindanger schrieb:

Die gedanklichen Grundkonstrukte scheinen mir doch relativ unvereinbar.

Man braucht eigentlich nur den Schöpfungspunkt verschieben. Dann geht das im Grunde wunderbar.

In der Physik beispielsweise ist Gläubigkeit gar nicht so unüblich, wie man meinen mag. Makro oder mikro .. man schlägt einfach nie am Beckenrand an. Das vermittelt irgendwann sehr wohl ein Gefühl, eigentlich überhaupt nix zu schnallen.

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Gast
vor 4 Minuten, Urindanger schrieb:

wie unglaublich viel man z.B in die Bibel hineininterpretieren kann und dass es quasi unendlich viele Auslegungsformen gibt. Und damit auch viele, die der Wissenschaft zuträglich sind.

das ist natürlich das heutige Verständnis der postmodernen Beliebigkeit

der Schlüssel für die Überlegenheit der Juden ist meiner Ansicht nach aber quasi das Gegenteil

ich zitiere mich mal selbst aus einem anderen Forum:

Zitat

The religious rules for the Jews are so strict, no one can obey to them. So they had to find creative ways to deal with the rules and "betray" God and be smarter than him. That was a good practice to train their minds and become smart and creative in every other subject.This is also the source of the Jewish humour.

 

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vor einer Stunde, Nachtzug schrieb:

das Religion kein grundsätzliches Hindernis für Wissenschaft ist, sondern vielleicht sogar das Gegenteil, ich hoffe mal, darüber können wir uns einigen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gott_w%C3%BCrfelt_nicht

Naja, Einstein war nicht wirklich religiös, ich würde es eher als spirituell bezeichnen. Wenn er von "Gott" sprach, dürfte das eher metaphorisch gemeint gewesen sein.

Er sagte bzw. schrieb nämlich unter anderem auch:

 

Zitat

"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern."

https://hpd.de/node/4584

 

Zitat

"Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts 'Auserwähltes' an ihm wahrnehmen."

https://hpd.de/node/4584

 

bearbeitet von tonystark
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Am 7.4.2020 um 14:42 , spirou schrieb:

Was denn konkret?

Hatte ja einen Beitrag weiter explizit die Personality Playlist empfohlen. Mir ging damals an einigen Stellen ein Licht auf - hat dazu geführt, dass ich mich selbst besser verstehen konnte, einschätzen konnte und dadurch entsprechend steuern konnte - bei mir haben die Vorlesungen so ne Art Sinneserweiterung eingeleitet. Sich damit zu beschäftigen hat mir auch in soweit viel gebracht als das ich Veränderung in der eigenen Persönlichkeit, die über einen Zeitraum X durchlaufen sind, bewusst wahrgenommen und reflektieren konnte. 

Darüber hinaus bringt Peterson viele Verweise zu allen möglichen, spannenden Thematiken - ob Mythologie, biblische Erzählungen, Bücher und Autoren - heißt wenn man darauf steht weiter zu recherchieren, stößt man dadurch auf neue Gebiete. 

Zum Thema Beziehung und Partnerwahl konnte ich sehr viel mitnehmen, wobei ich auch sagen muss, dass ich ähnlich konservativ dahingehend eingestellt bin. 

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vor 9 Minuten, tonystark schrieb:

Wenn er von "Gott" sprach, dürfte das eher metaphorisch gemeint gewesen sein.

Dazu müsste man ihn jetzt fragen können.
Wobei die Antwort sicherlich etwas schwankt, je nachdem welchen Einstein man fragt.


Ein halbwegs typischer Weg ist mitunter:
0-12/13 Glauben der Eltern.
14 - 20 Atheist. Weil Schulwissen. "hah! wir kennen den Code!"
20 - 30 Studium o0 "wtf!?". trotzdem Atheist, weil stur
30+ Forschung .. mmh mmh.. mann. so viele Zufällle..  evtl doch lieber Agnostik?
von da an ist der Weg dann offen

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Gast

um diesbezüglich nochmal auf Zizek zurückzukommen, ein Lieblingsjoke von ihm ist ja die Anekdote von Bohr mit dem "ich glaube nicht daran. aber man hat mir gesagt, es wirkt trotzdem"

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Wundert mich, dass das hier (anscheinend) noch nicht thematisiert wurde, aber Peterson hat kürzlich die Fortsetzung von 12 Rules for Life herausgebracht. Auch wenn der erste Teil aus streng wissenschaftlicher Perspektive m. E. mitunter etwas fragwürdig war, fand ich es als Ratgeberbuch doch recht tauglich und vor allem angenehm geschrieben. Hat schon jemand das neue Buch gelesen und kann was dazu sagen?

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