Welche Kamera und welches Programm für Youtube Aufnahmen???

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Liebe Leute,

endlich will ich wieder mit meinem Youtube Kanal durchstarten.
Ich merke einfach, dass das meine Leidenschaft ist und ich das weiter fortsetzen will.

Da ich um die Technik kaum Bescheid weiß:
Weiß jemand von euch, welche Kamera die meisten Youtube Vlogger & Co. für ihre Videos nehmen?
Teilweise kann man ja mit den neuen Handys schon echt gute Aufnahmen machen.
Aber da gibt es sicher schon spezialisiertere Technik.

Und: Welches Programm nehmen die meisten zum Schneiden?

Vielleicht gibt es ja unter euch den einen oder anderen Youtuber, der mir von seinem Alltag und seiner Technik bisschen erzählen kann! ;-)

Vielen Dank im Voraus.

Fronco

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Die meisten Youtuber haben Kram der so gut ist, dass sie ihn kaum bedienen können. Zum Durchstarten biste darum mit nem alten Handy besser bedient. Und mit dem Schnittprogramm das eh schon aufm Rechner ist. Solls besser werden, dann investier nen Fuffi in Sound. Für nen Zoom H2 beispielsweise. Und lern damit zu arbeiten.

Nen Unterschied wird machen, ob deine Storys gut sind. Technik ist dabei ziemlich egal.

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Wenn du dich mal etwas im Videoschnitt ausprobieren willst sind Sony Vegas und Adobe Premier die wohl am weitesten verbreiteten Programme. Zugegeben ist es alles andere als übersichtlich und einfach für den Anfänger, mit etwas Durchhaltvermögen und youtube Tutorials solltest du dich aber schnell einarbeiten können. Wenn dich der Lernaufwand nicht hemmt ist es meiner Ansicht nach intelligenter jetzt schon mit den Programmen vertraut zu werden, weil du dann intuitiver und schneller über die Grenzen des Windows Movie Makers (zBs.) herauswachsen kannst. Wenn du nicht zuviel Zeit und Muse in den Videoschnitt investieren willst weil du deinen Fokus eher aufs Skripten etc. legst wird wie Aldous schon sagte ein default Videoschnittprogramm ausreichen.

Kameratechnisch kann ich dich leider nicht beraten. Würde dir aber empfehlen dich umzuschauen, wie deine Youtube Vorbilder vloggen. Manche bevorzugen GoPros wegen ihres Weitwinkels, andere wiederum nehmen das gesamte Spiegelreflexequipment (mitsamt Kameramensch) mit, die nächste Gruppe vloggt mit Digicams oder Handys. Alle Varianten können super funktionieren und sympathisch rüberkommen, solange die Aufmachung stimmt. Wie möchtest du dich also zeigen, was passt am besten zu dir?

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budget?

und bitte um einen tipp für ein externes mikro für youtube-scheiße mit canon eos-body

bearbeitet von endless enigma

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vor 5 Stunden, karsida schrieb:

Wenn du dich mal etwas im Videoschnitt ausprobieren willst sind Sony Vegas und Adobe Premier die wohl am weitesten verbreiteten Programme.

Wenn sowas, dann DaVinci Resolve. Weil kostet nix und kann viel.

 

vor einer Stunde, endless enigma schrieb:

bitte um einen tipp für ein externes mikro für youtube-scheiße mit canon eos-body

Guck an. Enigma macht nen Channel. Mit PU-Weisheiten? Doch hoffentlich nicht nur über Kaffee?

On topic: Rode Videomic, Sennheiser MKE400, usw. Damit wirds viel besser als mit eingebautem Mikro - aber nicht gut. Für gut muss das Mikro nah dran an die Schallquelle. Also runter von der Kamera und vor die Nase vom Sprecher. Oder an den Hemdkragen. Oder so. Dafür war der Tip mit dem Zoom H2.

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ok und welches nimmt man für gut?

edit: ah, das zoom h2, ok. wie kommt der sound dann ins video? funkt das was zur kamera oder wie.

edit 2: mit einem 3,5mm klinkenkabel <3

bearbeitet von endless enigma

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vor einer Stunde, endless enigma schrieb:

ok und welches nimmt man für gut?

edit: ah, das zoom h2, ok. wie kommt der sound dann ins video? funkt das was zur kamera oder wie.

edit 2: mit einem 3,5mm klinkenkabel <3

Die Frage ist, wie weit Du für Deine YouTube Scheiße von der Kamera entfernt stehen möchtest. 
An Billiglösungen würde ich dann entweder bei "Scheiße" auf das Videomicro gehen http://de.rode.com/microphones/videomicro.
Oder den Ton über ein iPhone und http://de.rode.com/microphones/smartlav-plus aufnehmen und dann später im Video matchen. 
Vor allem wenn man weiter weg von der Kamera ist. 

Wären so die Lösungen unter 100 EUR, wo der Ton ausreichen ist. 

Also für Kratom Sessions reicht das. 

Ansonsten musst Du halt mal sagen, was Du da machen möchtest. 

Ich nehme viel mit nem Rode NT-USB an nem PS-1 auf, nehme den Bildschirm auf und hole mir dann den Sprecher über ne externe Kamera als kleines Bild mit rein. Die Qualität ist solide, vor allem, wenn der Raum noch etwas optimiert ist. Für Tutorials ist das nett und mit Software wie ScreenFlow bekommt man da sehr schnelle Workflows hin, wenn man die Kamera direkt als Webcam einbindet. 

Dazu gibt es übrigens drölftausend Videos auf YouTube. 

"EOS Microfon" mal so als Idee. Dann kann man den Klang sich auch gleich anhören. 

Es gibt übrigens auch ein sehr gutes, günstiges Lavalier mit langem Kabel direkt auf 3,5 Klinke. Findet man auch recht schnell Videos drüber. Hab das mal gehört in Natur und war recht begeistert. In die Richtung kann man auch mal suchen. 

Und qualitativ hoch kann man halt immer gehen. 

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danke für den input ("lavalier"), ich überlege noch, was ich eigentlich will.

wie weit entfernt von der kamera kann man mit einem lavalier sein?

bearbeitet von endless enigma

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vor 1 Stunde, endless enigma schrieb:

edit: ah, das zoom h2, ok. wie kommt der sound dann ins video? funkt das was zur kamera oder wie.

edit 2: mit einem 3,5mm klinkenkabel <3

Ne, das Zoom ist ein Rekorder. Der nimmt den Ton selbst auf. Darum verbindeste den nicht mit der Kamera, sondern läßt ihn alleine laufen. Und beim Schnitt synchronisierste den Ton vom Zoom dann mit dem Video.

Rekorder auf die Kamera und Ton mit Klinke in den Mikro-Eingang führen, machste wenn du keine Zeit zum Sychronisieren hast. Weil du tagesaktuell arbeitest. Und keinen extra Tonmenschen dabei hast. Oder faul bist.

 

vor 10 Minuten, endless enigma schrieb:

wie weit entfernt von der kamera kann man mit einem lavalier sein?

Mit Funk locker 50 m. Mit abgeschirmten Kabeln auch. Aber dann kostet dich der Spaß ein paar Tausender und der Aufwand lohnt für Youtube nicht mehr.

 

Du hast noch garnicht geschrieben, was das für ein Channel wird.

bearbeitet von Aldous

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vor 13 Minuten, endless enigma schrieb:

wie weit entfernt von der kamera kann man mit einem lavalier sein?

Das Lavalier hast Du ja anstecken. 

Musst halt nur schauen, wie Du das Signal in die Kamera bekommst. Also entweder mit Kabel direkt in die Kamera. Mit Funkstrecke (teurer) oder extern aufnehmen. Also über einen Recorder oder das iPhone. Dann ist die Entfernung egal. Hängt halt von der Funkstrecke oder dem Kabel ab. Nimmst Du extern auf, kannst Du auch 5km entfernt stehen. Hast ja das Lavalier am Hemd und das iPhone in der Tasche. 

Aber der Workflow ist nerviger. 

Solange Du aber in eine Kamera sprichst und da z.B. ein Weitwinkel drauf hast und sowieso nur 0,5-1m entfernt stehst, ist ein Richtmikrofon auf der Kamera einfach ein angenehmer Workflow und das Videomicro für 50 EUR ist gut. Stufe drüber dann das Video Mic Pro, da hast Du aber ne Batterie im Mic, die halt auch leer geht. Das ist aber alles Zeug, das man günstig bei eBay gekauft und wieder verkauft bekommt. 

Willste dann 3-5 Meter entfernt stehen. Draußen noch. Mit Wind und Umgebungsgeräuschen kannst Du das vergessen. 

 

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langsam beginne ich zu verstehen.

"melde mich wieder wenn ich weiß was ich will." (DIESER satz EINMAL vonner mulle, wa?)

danke schonmal für den content

bearbeitet von endless enigma

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Und das Smartlav bekommst Du mit nem iPhone aufgenommen. 
Aber nicht z.B. mit nem Zoom. 
Dafür bekommst Du die restlichen Lavalier Mikrophone i.d.R. nicht mit dem iPhone aufgenommen. 

Solange es geht, würde ich das Ding mit Kabel anstecken und mir externes aufnehmen sparen. 

Bevor ich mit nem Zoom aufnehme und mir einen nur für die Anwendung kaufe, würde ich eher ne Funkstrecke https://www.thomann.de/de/rode_rodelink_filmmaker_kit.htm?glp=1&gclid=EAIaIQobChMIrI6ppemF2gIVDF4ZCh2Mvg6pEAYYASABEgJQxPD_BwE kaufen. Bekommt man auch gebraucht bei eBay und auch wieder los. 

Aber ich würde, wenn ich die Entfernung nicht brauche, es mir erstmal einfach machen und ein 50 EUR Videomicro nehmen. 
Mit etwas mehr Budget ggf. direkt auf das Video Mic Pro. Wobei ich da wenig unterschied raus höre bei ner Sony Kamera und mir die externe Batterie im Video Mic Pro spare. Je nach Kamera macht es aber Sinn. Beim Video Mic Pro kann man den Ton anheben, wenn die Kamera zu leise aufnimmt. 

Weswegen ich mir Berichte mit den Mikrofonen und Deiner Kamera auf YouTube anschauen würde. 

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Ja, Youtuber und Ausrüstung. Ist ein eigener Markt geworden.

Steckt man ein Lavalier ins Handy, oder ein Aufsteckmikro an die Kamera - dann hängen zu teure Mikros an zu billigen Vorverstärkern. Das rauscht dann. Und ne Funkstrecke auf Wlan-Frequenz brummt. Wenn man Pech hat.

Darum der Tip mit dem alten H2. Kostet nen Fuffi und macht mehr Sound als der teure Kram. Schaut halt nur aus wie ein Rasieraparat. Also nicht schick.

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Welche Scheiß-Kamera wird denn als Einstieg empfohlen (bißchen konkreter als "geht alles")? Hätte noch ein vollformatiges Canon 28-105 3.5-5.6 USM rumliegen, falls das was bringt. GoPro? Bestimmtes Smartphone? Mindestauflösung/Iso?

bearbeitet von Jingang

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vor 5 Stunden, Jingang schrieb:

Welche Scheiß-Kamera wird denn als Einstieg empfohlen (bißchen konkreter als "geht alles")? Hätte noch ein vollformatiges Canon 28-105 3.5-5.6 USM rumliegen, falls das was bringt. GoPro? Bestimmtes Smartphone? Mindestauflösung/Iso?

Wenn du das Budget hast, dann kauf dir eine Canon EOS 200D mit nem RodeLink Filmmaker Kit = Kostet neuwertig beides ungefähr 800-900 € aber dafür biste erstmal für die nächsten paar Jahre gut ausgerüstet.

Auf ebay gibt es beides in gebraucht deutlich billiger.

Edit: Wenn du keine Funkstrecke brauchst, reicht auch ein Rode VMMIcro..

bearbeitet von heiko0o
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vor 5 Stunden, Jingang schrieb:

 Canon 28-105 3.5-5.6 USM

Wenn die Linse schon da ist, passt doch ne 5D II dran. Kannste dann fürs Kino mit drehen. Großer Sensor macht da schon was aus.  

An Kompakten sollen RX100 und S110 oder 120 ganz gut sein. Aber da kann ich auch kaum was raten. 

In Sachen Handy ist das LG G4 legendär. Und alle besseren Xperias und iPhones und so. 

Actioncams sind eher speziell, wie @karsidaschon schreibt.

bearbeitet von Aldous
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Ich mache zu den ganzen zweifelsohne guten Tipps mal noch etwas anderes auf. Habe im letzten Jahr die Idee gehabt, einfach mal zu experimentieren. Und mit der Rahmenbedingung angefangen, dass es keine zusätzlichen Materialkosten veursachen darf. Weil mir nämlich klar war, dass ein guter Videocontent in erster Linie nicht von der Technik abhängt.

Lösung zum Ausprobieren: Modernes Smartphone für die Bild- und Tonaufnahme plus die Software Shotcut, die einfach zu bedienen und kostenlos zu bekommen ist. Natürlich geht es technisch wesentlich besser. Mein Anforderungsprofil war das Mitschneiden von Vorträgen, die ich sowieso halte. In Zukunft vielleicht auch Kurzweisheiten (damit experimentiere ich gerade auf Instagram etwas).

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vor 9 Stunden, Aldous schrieb:

Steckt man ein Lavalier ins Handy, oder ein Aufsteckmikro an die Kamera - dann hängen zu teure Mikros an zu billigen Vorverstärkern. Das rauscht dann.

Das funktioniert aber. 

Ich mache viel mit dem SmartLav + iPhone und auch mit dem VideoMicro an ner Sony 6300. 
Casey Neistat filmt auch mit dem VideoMic Pro und sehr lange an ner Canon 70D. 
Hier hat man mal ein Video unterwegs und im Raum: https://www.youtube.com/watch?v=nMaMjLT_DdQ

Wenn es ruhig ist hört man da ein Grundrauschen. Aber der redet ja auch und die Qualität ist vollkommen ausreichend.

vor einer Stunde, Geschmunzelt schrieb:

Lösung zum Ausprobieren: Modernes Smartphone für die Bild- und Tonaufnahme plus die Software Shotcut,

Nutze ich auch. Ton lohnt sich das hier http://de.rode.com/microphones/videomicme
Wenn(!) das Licht passt. 

Aber selbst wenn nicht, so wichtig ist die Bildqualität nicht, wenn der Content passt. Ton ist da kritischer. 

vor 7 Stunden, Jingang schrieb:

Welche Scheiß-Kamera wird denn als Einstieg empfohlen (bißchen konkreter als "geht alles")? Hätte noch ein vollformatiges Canon 28-105 3.5-5.6 USM rumliegen, falls das was bringt. GoPro? Bestimmtes Smartphone? Mindestauflösung/Iso?

Ich finde, es kommt halt extrem drauf an, was man so machen möchte. 

Ich finde, dass man mit nem guten Smartphone + Videomicme + passendem Licht durchaus Ergebnisse bekommt, die in Ordnung sind je nach Anspruch. Ne RX100 macht besseres Bild, dafür hat man keine Möglichkeit, ein externes Mikrofon dran zu bekommen. Arbeiten aber auch viele mit. 

So ne Lösung wie 70D + VideoMic Pro ist vom Bild und Ton ein deutliches Upgrade. 
Vor allem funktioniert der Autofokus gut und Framing geht durch das Klappdisplay sehr gut. 
4K kannst Du halt haken, was in der Post Nachteile bringen kann und wo der YouTube Algo langsam drauf geht. 

Ich finde ne 6300 oder 6500er von Sony sehr nice mit nem ext. Mikrofon. Ist halt vom Framing nervig ohne Monitoring auf dem Smartphone oder ext. Monitor. Aber für ein festes Setup ne nette Sache. Und vor allem ein extrem(!) guter Autofokus. 

Deutlich teurer ist dann die GH5 extrem stark in der Bildstabilisierung. Die Sony A7S2 ist vom LowLight der Hammer. Fokus so lala. https://www.youtube.com/watch?v=eOtzgSVTFoI

So wirklich die eierlegende Wollmilchsau gibt es irgendwie nicht. 

Ich persönlich nutze die 6300er mit nem Videomicro, weil man da wenn man die Umgebung kontrollieren kann Ergebnisse bekommt, die man im Business nutzen kann und LowLight reicht und Autofokus sehr gut ist. Ansonsten im Urlaub gerne einfach mit nem Samsung S7 + Mikrofon. Solange es hell ist, ist die Qualität mehr als ausreichend und man will ja nicht unbedingt die ganze Zeit teures Equipment mit rum schleppen. 

Das hier ist mit nem Samsung S7 mit internem Mikrofon aufgenommen. Schlecht ist die Bildqualität nicht bei passendem Licht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass YouTube noch mal runter komprimiert ohne Ende. 

 

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vor 9 Minuten, Neice schrieb:

Deutlich teurer ist dann die GH5 extrem stark in der Bildstabilisierung.

Als alter MFT-Fan: die GH4 ist auch schon sehr geil für Videoaufnahmen und deutlich günstiger zu haben als die GH5, genauso wie die DMX-GX8. 

Die OM-D E-M5 MKII von Olympus soll auch n super Bildstabilisator haben.

Zur Mikrofonierung bzw. für Audio-Recording würde ich auch wie @Aldous n kleinen und leichten Fieldrecorder wie den H2 empfehlen oder besser den H2n.

Shit, muss aufhören zu schreiben, kriege gerade voll GAS auf die Olympus-Cam. 

 

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vor 21 Minuten, Neice schrieb:

Das funktioniert aber. 

Ich mache viel mit dem SmartLav + iPhone und auch mit dem VideoMicro an ner Sony 6300. 
Casey Neistat filmt auch mit dem VideoMic Pro und sehr lange an ner Canon 70D. 
Hier hat man mal ein Video unterwegs und im Raum: https://www.youtube.com/watch?v=nMaMjLT_DdQ

Wenn es ruhig ist hört man da ein Grundrauschen. Aber der redet ja auch und die Qualität ist vollkommen ausreichend.

 

Klar funktioniert das auch.

Die Frage ist halt, was man will. Möglichst viel mit möglichst flashy gear rummachen. Oder mit möglichst wenig Aufwand ein möglichst gutes Ergebnis. 

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vor 7 Minuten, Aldous schrieb:

Klar funktioniert das auch.

Die Frage ist halt, was man will. Möglichst viel mit möglichst flashy gear rummachen. Oder mit möglichst wenig Aufwand ein möglichst gutes Ergebnis. 

Man kann da erstmal anschauen, was in der Praxis gemacht wird. 

VLOGs mit extern aufgenommenem Sound macht keiner. Weder die Anfänger. Noch die Leute, die von YouTube leben. 
Da kommt viel zu viel Footage zusammen. Die Synchronisierung ist pain-in-the-ass wenn man viel Material hat. 
Und Lavalier + Bewegung ist so ein Thema und da hast Du schnell div. Probleme mit Reibung an der Kleidung. 

Das ist ein sinnvolles Setup wenn man die Zeit hat ein Setup aufzubauen und in eine Kamera rein zu sprechen. Im Idealfall hat man dann ein Video und eine Audiospur, matched diese und schneidet dann da drin. Kann ein guter Workflow sein. 

Aber da kommst Du ganz schnell an die Grenzen je nach Anwendung. 

Kann ein gutes Setup sein. Oder auch nicht. Je nach dem, was man da machen möchte. 

 

 

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vor 49 Minuten, Neice schrieb:

Nutze ich auch. Ton lohnt sich das hier http://de.rode.com/microphones/videomicme
Wenn(!) das Licht passt. 

Licht ist klar, da merkt man die Grenzen der kleinen Optik natürlich. Ansteckmikro habe ich ausprobiert - jedenfalls mein P9 weigert sich standhaft, auf irgendwas anderes umzuschalten als auf das Mikro aus dem Headset. Aber das eingebaute Mikro ist so gut, dass es reicht. Mit dem Handy machst Du Aufnahmen ja eh nur aus der Nähe (wegen der optischen Qualität).

Falls man das Handy weiter weg stellen will, lohnt sich dann ein zweites für die Tonaufnahme. Habe ich mit meinem alten Sony mal getestet, dann mit Lavalier. Das MP3 kriegt man ja mit der Schnittsoftware ganz gut unter die Bildaufnahme gelegt. Nur war das unter dem Strich für meine Zwecke zu viel Aufwand für zu wenig Mehrwert.

Der richtige nächste Schritt wären professionelle Aufnahmen (für meine Zielsetzung). Das setzt dann aber nicht nur eine schicke Kamera voraus, sondern zwei oder drei plus Ton und jemanden, der die Nachbearbeitung macht.

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vor 7 Minuten, Geschmunzelt schrieb:

Aber das eingebaute Mikro ist so gut, dass es reicht.

Ja. Wenn der Abstand passt und kein Wind dazu kommt oder zu viele Umgebungsgeräusche. 
Ist aber trotzdem ein heftiges Upgrade mit dem Videomicme. 
Und nicht teuer und einfach im Workflow. 

Hier hast Du mal einen Extremfall, wobei der generell zu weit von der Kamera entfernt steht und da mit nem Lavalier besser fahren würde: 

 

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vor 1 Stunde, Neice schrieb:

VLOGs mit extern aufgenommenem Sound macht keiner. Weder die Anfänger. Noch die Leute, die von YouTube leben. 
Da kommt viel zu viel Footage zusammen. Die Synchronisierung ist pain-in-the-ass wenn man viel Material hat. 

Tonaufnahmen sind Stand der Technik seit nem halben Jahrhundert. Oder so. Gehört jedenfalls dazu. Und wenn du weisst wie es geht, dann brauch Synchronisieren selten mehr als vier oder fünf Mausklicks.

Seitdem die Geräte kleiner und leichter werden, tauchen immer öfters Kamerateams als Ein-Mann-Show auf. Und drehen gut gelaunt mit Kamera in der einen und Tonangel in der anderen Hand. Um 20 Minuten später den Beitrag mit Laptop auf den Knien fertig zu schneiden. Ist nicht ganz so entspannt, aber Aua im Popo bekommt davon auch keiner. Die kommen eher vom Honorar.

 

vor 1 Stunde, Neice schrieb:

Und Lavalier + Bewegung ist so ein Thema und da hast Du schnell div. Probleme mit Reibung an der Kleidung. 

Ansteckmikrofone nimmt man gerade damit der Sprecher sich bewegen kann. Kannste sogar sehr gut so anklipsen, dass sie weder stören noch rascheln - wenn man weiss, wie es geht. Ist ne Kunst für sich.

Das mein ich damit, dass sich viele Leute jede Menge Geräte zulegen, ohne zu wissen was sie damit machen können. Und dann kaufen sie sich noch mehr, weil das was sie haben, ja nicht ausreicht. Und weils Laune macht, ist das neue Equipment immer etwas teuer, als das alte. Ist ein expandierender Markt.

 

vor 2 Stunden, Geschmunzelt schrieb:

MP3

Nimm wav.

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@Aldous, ich schildere nur meine Erfahrungen und Workflows. 
Wir liegen eigentlich nie auf einer Linie. Ist doch in Ordnung. 

Nimm halt ne GoPro und stöpsel Dir ein Lavalier an die Brustwarze, dann hast Du guten Sound beim Surfen. 
Oder Vlogge halt und verkabele Dich jedes Mal. Hast Du dann 200 Szenen über den Tag, sync es halt mit Deinen 200 Audioaufnahmen. 

Und wenn Du die OneMan Kamerashow mit Tonangel spielen willst, halt Dir halt ein iPhone vor's Gesicht, bastel Dir ne Tonangel an den Rucksack und nehm es in mit nem Zoom auf. 

Ich kann nur schildern, wie ich es mache. 
Und Beobachtungen bei anderen YouTubern teilen. 

Und da nutzt z.B. für daily Vlogging keiner nen Lavalier. Vllt. haben die ähnliche Gründe wie ich. Oder sie sind alle doof. 
Kann aber doch jeder für sich selbst raus finden. 

 

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