31 Beiträge in diesem Thema

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Hi Jungs und Mädels,

Ich hab aktuell ein kleines Problem bei dem ich eine Einschätzung von euch gerne haben möchte.

Ich bin derzeit in meiner 2. Ausbildung, habe bereits eine bei der abgeschlossen (nicht als Kaufmann), meine jetzige ist als Kaufmann für Dialogmarketing und ich bin im 1 LJ. Ich habe vor 1,5 Jahre mit Internet-Marketing nebenbei angefangen und mir ein kleines Imperium aufgebaut das mir ungefähr 4000-6000$ brutto einbringt. Nun zum Problem, ich weiß nicht wirklich ob mir diese Ausbildung wirklich das bringt was ich mir verspreche. Ich sitze die hälfte des Tages am Telefon, habe schlechte Laune und die andere hälfte der Arbeitszeit mach ich "Bitch-Aufgaben" für das Unternehmen (solche Sachen die halt jemand macht der gerne ausgenutzt wird) - Versteht mich nicht falsch, ist halt ne Ausbildung, deswegen kann ich es verstehen das wir eine billige Arbeitskraft sind und eben halt auch ein paar Aufgaben machen die Ausbildungsniveau haben. Aber wenn wirklich nur 25% von dem gemacht wird was eigentlich in der Ausbildung lernen sollten dann verstehe ich das zum Teil nicht. Ich habe schon oft überlegt einfach die Ausbildung zu schmeißen und 100 % in die Selbstständigkeit zu gehen oder wenn dann einen Teilzeitjob anzunehmen und nebenbei noch die Selbstständigkeit machen.

Zurzeit bin ich einfach mit den Gedanken vollkommen durcheinander was ich für mich selber will. Einerseits will ich die Ausbildung ja durchziehen aber wofür wenn ich sowieso nicht in diesem Unternehmen danach bleiben will. Nur das ich mich danach Kaufmann nennen darf? Vielleicht noch ein paar Angaben zu mir. Ich bin 21J alt, seit 1,5J nebenbei selbstständig und gutes Geld verdiene ich in meiner Selbstständigkeit seit ungefähr 6 Monaten mit mehreren Projekten. Habe mir auch ein paar Rücklagen angelegt für "schlechte Tage". Ich bin immer dabei mir neue Projekte zuzulegen um mein Revenue stetig zu erhöhen. Was würdet Ihr in meiner Situation machen?

Für jeden Input bin ich dankbar!

best regards

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Wenn Du schon eine Ausbildung abgeschlossen hast, dann hast Du alles, was Du als Sicherheit brauchst, sollte das mit der Selbstständigkeit nicht klappen - eine Basis für Bewerbungen.

Und wenn Du mit Deiner selbstständigen Tätigkeit bereits genug Geld verdienst, dass Du davon leben kannst (was bei 4000-6000$ brutto gegeben sein sollte, wenn das pro Monat gemeint ist) - wo ist das Problem? Ich habe auch mit meiner selbstständigen Tätigkeit im zweiten Semester meines Studiums angefangen und am Ende des Studiums keine Notwendigkeit mehr gehabt, mir einen Job zu suchen, sondern einfach weiter gemacht.

Ich sehe das sogar anders rum:
Wenn Deine selbstständige Tätigkeit erfolgversprechend läuft, dann blockiert Dich Deine zweite Ausbildung nur.
Stell Dir vor, wie das laufen könnte, wenn Du Dich Vollzeit Deiner Selbstständigkeit widmen könntest.

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vor 3 Stunden, heiko0o schrieb:

Nun zum Problem, ich weiß nicht wirklich ob mir diese Ausbildung wirklich das bringt was ich mir verspreche. Ich sitze die hälfte des Tages am Telefon, habe schlechte Laune und die andere hälfte der Arbeitszeit mach ich "Bitch-Aufgaben" für das Unternehmen (solche Sachen die halt jemand macht der gerne ausgenutzt wird) - Versteht mich nicht falsch, ist halt ne Ausbildung, deswegen kann ich es verstehen das wir eine billige Arbeitskraft sind und eben halt auch ein paar Aufgaben machen die Ausbildungsniveau haben. Aber wenn wirklich nur 25% von dem gemacht wird was eigentlich in der Ausbildung lernen sollten dann verstehe ich das zum Teil nicht. Ich habe schon oft überlegt einfach die Ausbildung zu schmeißen und 100 % in die Selbstständigkeit zu gehen oder wenn dann einen Teilzeitjob anzunehmen und nebenbei noch die Selbstständigkeit machen.

Solltest du zum Schluss kommen, dass du die Ausbildung wegen der schlechten Arbeitsbedingungen schmeißen willst, dann könntest du vorher noch das Gespräch mit deinem Chef suchen. Vielleicht ändert sich etwas an der Situation, wenn du es ihm schilderst und erklärst, dass du mehr für das Unternehmen beitragen möchtest. Davon hat das Unternehmen mehr und du lernst was dabei. Schlimmstenfalls kannst du danach immer noch kündigen, wenn es nicht die gewünschte Wirkung hat.

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vor 3 Stunden, heiko0o schrieb:

Ich habe vor 1,5 Jahre mit Internet-Marketing nebenbei angefangen und mir ein kleines Imperium aufgebaut das mir ungefähr 4000-6000$ brutto einbringt.

Wie sind denn die Einnahmen diversifiziert? 

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Alternativ könntest du ja auch über ein Studium nachdenken. Gibt bestimmt einige FH‘s, die pure Marketing-Studiengänge anbieten. Versuche deine Ausbildung auf 1,5 - 2 Jahre zu verkürzen. Neben dem Studium kannst du dann dein Business weiter aufbauen oder bspw als Werkstudent Einblick ins Online-Marketing erhalten. Eventuell gibt‘s noch Bafög obendrauf, das wäre dann genug Sicherheit. 

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vor 12 Minuten, Neice schrieb:

Wie sind denn die Einnahmen diversifiziert? 

Ich weiß nicht genau wie du das meinst, aber ich schätze mal du meinst wie es verteilt ist. Also ich hab zurzeit 2 Einnahmequellen und beide bringen ungefähr die gleichen Beträge ein. Je nachdem kann es aber auch mal vorkommen das ich "nur" die Hälfte davon einnehme je nachdem wie das Kaufverhalten der Kunden ist. Meine Einnahmen versuche ich nebenbei immer mit neuen Projekten/Additionen zu anderen Projekten zu vermehren.

 

vor 15 Minuten, suchti. schrieb:

Alternativ könntest du ja auch über ein Studium nachdenken. Gibt bestimmt einige FH‘s, die pure Marketing-Studiengänge anbieten. Versuche deine Ausbildung auf 1,5 - 2 Jahre zu verkürzen. Neben dem Studium kannst du dann dein Business weiter aufbauen oder bspw als Werkstudent Einblick ins Online-Marketing erhalten. Eventuell gibt‘s noch Bafög obendrauf, das wäre dann genug Sicherheit. 

Klingt schon mal gut aber Studium mit ner mittleren Reife? Da müsste ich noch auf die FOS gehen, denke ich?

 

vor 29 Minuten, XOR2 schrieb:

Solltest du zum Schluss kommen, dass du die Ausbildung wegen der schlechten Arbeitsbedingungen schmeißen willst, dann könntest du vorher noch das Gespräch mit deinem Chef suchen. Vielleicht ändert sich etwas an der Situation, wenn du es ihm schilderst und erklärst, dass du mehr für das Unternehmen beitragen möchtest. Davon hat das Unternehmen mehr und du lernst was dabei. Schlimmstenfalls kannst du danach immer noch kündigen, wenn es nicht die gewünschte Wirkung hat.

Schon passiert aber es hat sich eher verschlechtert als verbessert. Das einzige was mich hier hält sind eigentlich die Leute, wobei die Hälfte davon auch nur irgendwie eine Machtposition gegenüber den Azubis ausüben wollen (find ich lächerlich sowas)

 

vor 2 Stunden, Sprachlos schrieb:

Wenn Du schon eine Ausbildung abgeschlossen hast, dann hast Du alles, was Du als Sicherheit brauchst, sollte das mit der Selbstständigkeit nicht klappen - eine Basis für Bewerbungen.

Und wenn Du mit Deiner selbstständigen Tätigkeit bereits genug Geld verdienst, dass Du davon leben kannst (was bei 4000-6000$ brutto gegeben sein sollte, wenn das pro Monat gemeint ist) - wo ist das Problem? Ich habe auch mit meiner selbstständigen Tätigkeit im zweiten Semester meines Studiums angefangen und am Ende des Studiums keine Notwendigkeit mehr gehabt, mir einen Job zu suchen, sondern einfach weiter gemacht.

Ich sehe das sogar anders rum:
Wenn Deine selbstständige Tätigkeit erfolgversprechend läuft, dann blockiert Dich Deine zweite Ausbildung nur.
Stell Dir vor, wie das laufen könnte, wenn Du Dich Vollzeit Deiner Selbstständigkeit widmen könntest.

Da hast du recht. Ich denke mir auch das mir das z.T. zumindest im Weg steht aber den Absprung von Ausbildung abbrechen zu 100% selbstständig macht mir halt doch schon sehr Angst. Vorallem wegen den Sozialversicherungen.

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vor 13 Minuten, heiko0o schrieb:

Ich weiß nicht genau wie du das meinst, aber ich schätze mal du meinst wie es verteilt ist. Also ich hab zurzeit 2 Einnahmequellen und beide bringen ungefähr die gleichen Beträge ein. Je nachdem kann es aber auch mal vorkommen das ich "nur" die Hälfte davon einnehme je nachdem wie das Kaufverhalten der Kunden ist. Meine Einnahmen versuche ich nebenbei immer mit neuen Projekten/Additionen zu anderen Projekten zu vermehren.

Schreib mal mehr darüber. Was bedeuten "2 Einnahmequellen"? 

Sockenpuppe Anton und Sockenpuppe Emil bei Amazon FBA? Oder Sockenpuppe Anton bei Amazon FBA und Sockenpuppe Anton bei eBay. 

Oder 3000 Dollar über 25 akquirierte Kunden, denen Du Facebook pflegst und 3.000 Dollar über einen YouTube Channel, wo die über Amazon Affiliate Provisionen bekommst. 

Zitat

Vorallem wegen den Sozialversicherungen.

Welche Sozialversicherung? 

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vor 1 Stunde, Neice schrieb:

Schreib mal mehr darüber. Was bedeuten "2 Einnahmequellen"? 

Sockenpuppe Anton und Sockenpuppe Emil bei Amazon FBA? Oder Sockenpuppe Anton bei Amazon FBA und Sockenpuppe Anton bei eBay. 

Oder 3000 Dollar über 25 akquirierte Kunden, denen Du Facebook pflegst und 3.000 Dollar über einen YouTube Channel, wo die über Amazon Affiliate Provisionen bekommst. 

vor 1 Stunde, Neice schrieb:

Welche Sozialversicherung? 

 

Affiliate Einkommen über registrierte Nutzer die Geld auf einer Webseite ausgeben und Youtube. Demnach kann das Einkommen sehr stark schwanken.

Arbeitslosengeld, Krankenversicherung etc. - Ich weiß ja das ich mich dann privat krankenversichern lassen kann aber da würde ich dermaßen ins Minus kommen (Diabetes und habe dort lange mit meiner jetzigen Krankenkasse diskutiert das die mir da nen Sensor übernehmen)

Ne Gewisse Sicherheit möchte ich trotzdem haben, deshalb will ich auch weiterhin diese Sozialversicherungen behalten auch wenn es keine Pflicht ist

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Die meisten privaten Krankenversicherungen werden Dich ablehnen. 
Musst Du erstmal eine finden, die Dich mit Risikozuschlag nimmt (wie hoch der ist, weiss ich nicht). 

Da hast Du sowieso eigentlich ein Problem, da zu über Deinen Arbeitgeber in der GKV bist und da Nebenerwerbe nicht berücksichtigt werden. Aber nur solange sie die Einkünfte des Angestelltenverhältnisses nicht überschreiten. Das kann ne ziemlich heftige Nachzahlung geben. Nur mal im Hinterkopf behalten mit Liquidität. Nicht dass Dir das mit Nachzahlungen Einkommensteuer total um die Ohren fliegt. 

Rentenversicherung. Kannste einzahlen. Nur warum? 1 EUR zahlen. 0,50 EUR zurück bekommen. Wenn Du Glück hast.
Arbeitslosenversicherung kannst Du haken? Wogegen willst Du Dich denn versichern als Selbstständiger? Weniger Affilate Einkommen? 

Mir sind Deine Angaben zu unspezifisch, um da ein Risiko abzuschätzen. 
Ich würde ne Festanstellung schmeissen, wenn ich mit 3.000 Dollar rechnen kann und nicht an Google SEO als Trafficquelle oder an einem Lieferant als Aff.Partner hänge. 

Wenn dem der Fall ist, würde ich mir im Bereich Internetmarketing was parallel aufbauen über ein paar Kunden. Sollte ja als Kfm. für Dialogmarketing kein Problem sein. Akquirierst Du halt Kunden. Sobald ich da meine Fixkosten mit gedeckt hätte und parallel Potential im weiteren Ausbau des Business sehe, wäre die Ausbildung für mich Zeitverschwendung. 

Hängt natürlich auch noch von Deinen Kosten ab. 

Ich persönlich würde ne Festanstellung recht schnell schmeissen. Ich weiss allerdings auch, wie ich im Internetmarketing an Kunden komme. Und es ist immer ganz nett, wenn man am Anfang ein paar Kunden hat, die einem mtl. ein Fixum überweisen. 

 

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vor 2 Stunden, heiko0o schrieb:

 

 

Klingt schon mal gut aber Studium mit ner mittleren Reife? Da müsste ich noch auf die FOS gehen, denke ich?

 

Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast, reicht 1 Jahr an der BOS für dein Fachabitur und dann kannst du studieren. In einigen Bundesländern kannst du mit Fachabitur sogar an eine richtige Universität. 
Du wirst in deiner Schulzeit und wahrscheinlich auch im Studium (je nach Studiengang) mehr Freizeit haben, die du in dein Business stecken könntest. 

Eine 2. Ausbildung als Kaufmann für Dialogmarketing macht eigentlich keinen Sinn, weil das meistens nur bessere CallCenter Agenten sind und die Lerninhalte werden dich 0 weiter bringen.  

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vor 28 Minuten, Neice schrieb:

Da hast Du sowieso eigentlich ein Problem, da zu über Deinen Arbeitgeber in der GKV bist und da Nebenerwerbe nicht berücksichtigt werden. Aber nur solange sie die Einkünfte des Angestelltenverhältnisses nicht überschreiten. Das kann ne ziemlich heftige Nachzahlung geben. Nur mal im Hinterkopf behalten mit Liquidität. Nicht dass Dir das mit Nachzahlungen Einkommensteuer total um die Ohren fliegt. 

 

Habe deswegen schon mit meiner GKV geredet, die haben mir n schreiben zukommen lassen und anschließend gemeint das ich nix weiter dazuzahlen muss. Danke das du mich darauf aufmerksam machst, werde mich definitiv nochmal darüber informieren

 

vor 28 Minuten, Neice schrieb:

Rentenversicherung. Kannste einzahlen. Nur warum? 1 EUR zahlen. 0,50 EUR zurück bekommen. Wenn Du Glück hast.

Ist halt eher mit Sicherheit im Alter verbunden, hab keine Lust keine Rente zu bekommen und irgendwann als 70 Jähriger auf der Straße zu leben.

 

vor 28 Minuten, Neice schrieb:

Arbeitslosenversicherung kannst Du haken? Wogegen willst Du Dich denn versichern als Selbstständiger? Weniger Affilate Einkommen? 

 

Gegen den Katastrophenfall, das ich aus irgendeinem Grund arbeitslos werde, warum auch immer. Ich denke ich mach mir evtl. auch zu viele Gedanken.

vor 21 Minuten, Njo schrieb:

Eine 2. Ausbildung als Kaufmann für Dialogmarketing macht eigentlich keinen Sinn, weil das meistens nur bessere CallCenter Agenten sind und die Lerninhalte werden dich 0 weiter bringen.  

Gut möglich. Meinst du das "Kaufmann" im Kfm. für Dialogmarketing hat nen großen Stellenwert am Arbeitsmarkt falls mal alles sideways gehen sollte?

bearbeitet von heiko0o

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vor 39 Minuten, heiko0o schrieb:

Ist halt eher mit Sicherheit im Alter verbunden, hab keine Lust keine Rente zu bekommen und irgendwann als 70 Jähriger auf der Straße zu leben.

Naja, Dir ist aber schon klar, dass Du da nicht in "Deinen" Topf einzahlst, sondern in den von Deinem Vater? 
Und darauf hoffst, dass die folgende Generation Deinen Topf voll macht? 
Was etwas doof ist, weil die Altersstruktur sich ändert. 
Weswegen Du immer mehr einzahlst und weniger raus bekommst (bzw. später in Rente kannst). 

Zahlst Du privat ein, geht es direkt an Dich. In einem ETF auf 50 Jahre ne feine Sache. 

Ansonsten hast Du doch ne "Rente". Nenn es Grundsicherung oder Harz4. In DE hockt keiner auf der Straße. 

Und Du musst sowieso aufpassen und eigentlich privat vorsorgen. Sonst kommt da nämlich mit Deiner "Rente" auch nicht viel mehr bei raus. 

vor 39 Minuten, heiko0o schrieb:

Gegen den Katastrophenfall, das ich aus irgendeinem Grund arbeitslos werde, warum auch immer. Ich denke ich mach mir evtl. auch zu viele Gedanken.

Dann suchst Du Dir wieder einen Job. Du kannst Dich nicht als Selbstständiger gegen fehlende Aufträge versichern. 

vor 39 Minuten, heiko0o schrieb:

. Ich denke ich mach mir evtl. auch zu viele Gedanken.

Ist schon entspannter, parallel zu ner Festanstellung was aufzubauen.
Aber Du bist Azubi, viel verdienen tust Du nicht und 3-6K $ ist nicht wenig. 
Die Frage ist halt, wie hoch sind Deine Kosten und wie stabil sind die Einnamen. 

Ist halt was anderes, wenn Du vorher festangestellt warst, dann mit den Interneteinnahmen noch mal ne Ausbildung anfängst, aber eigentlich in ner 1K Mietwohnung hockst, 500K für "Fun" im Monat raushaust und noch ne Rate für ein Auto von 500 EUR hast. 

Ansonsten kann ich Dir sagen, dass Selbstständigkeit ne tolle Sache ist. 
Wenn Du Dich organisiert bekommst, bekommst Du wahrscheinlich die 3-6K noch recht schnell nach oben. 
Und auf die Arbeit fahren. Vorgegebene Arbeit machen und minimal verdienen ist einfach scheiße :). 

Wenn Du niedrige Kosten hast, ist das eigentlich entspannt. Selbst wenn alles schief geht, solange Du jung und gesund bist und ein Telefon bedienen kannst, bekommst Du doch recht schnell wieder einen Job für ne Übergangszeit. 

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Es gibt zwei Sorten von Kapital: Finanzkapital und Sozialkapital.

Ersteres ist dein vermögen und Verdienst. Zweiter es deine (einsetzbaren) skillls. Sozialkapital ist immer die Sicherheit, die bleibt!

 

Das heißt bei dir: Deine Selbständig keit kann schief gehen und dein Einkommen ist weg. Wenn du deine Ausbildung durchzieht, hast du aber die Sicherheit, wieder arbeiten zu können und als Angestellter Karriere zu !machen, evtl. mit Studium. Ohne Ausbildung gibts nur scheiß Jobs, du warst ja nicht 15 Jahre selbständig, was eine Ausbildung ersetzt.

Soziales Kapital ist weitaus wichtiger als Finanzkapital, weil es immer (!) erhalten bleibt und einen Neustart ermöglicht. Also Ausbildung durchziehen und Zähne zusammenbeißen!

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Ich habe eine recht konträre Meinung zu @jon29.

Die Ausbildung kann er jederzeit weiter machen. Was verliert er schon? 
Vor allem hat er ne Ausbildung. Und im Ernst: Kaufmann für Dialogmarketing. 

Man muss halt ein wenig aufpassen, weil einem das erstmal alle Leute ausreden. Weil Selbstständigkeit ist unsicher und so. 
Das ist ne typische Art von Arbeitnehmern. Passiert mir heute noch (und ich 21 Jahre schon selbstständig). 

Risiken gibt es immer. Von Konkurs Ausbildungsbetrieb bis hin zu BU. 

Die richtige Betrachtung wäre die Analyse des Chance / Risiko Verhältnis. Dazu muss er mit Unternehmern reden, die das Business verstehen. Basierend auf den paar Worten hier verstehe ich es nicht und die Kostenseite hat der TE auch noch nicht beantwortet. 

Das kann von "lass es bleiben" bis "du bist doof, wenn Du die Dynamik nicht mitnimmst" alles sein...

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vor 2 Stunden, jon29 schrieb:

Es gibt zwei Sorten von Kapital: Finanzkapital und Sozialkapital.

Ersteres ist dein vermögen und Verdienst. Zweiter es deine (einsetzbaren) skillls. Sozialkapital ist immer die Sicherheit, die bleibt!

 

Das heißt bei dir: Deine Selbständig keit kann schief gehen und dein Einkommen ist weg. Wenn du deine Ausbildung durchzieht, hast du aber die Sicherheit, wieder arbeiten zu können und als Angestellter Karriere zu !machen, evtl. mit Studium. Ohne Ausbildung gibts nur scheiß Jobs, du warst ja nicht 15 Jahre selbständig, was eine Ausbildung ersetzt.

Soziales Kapital ist weitaus wichtiger als Finanzkapital, weil es immer (!) erhalten bleibt und einen Neustart ermöglicht. Also Ausbildung durchziehen und Zähne zusammenbeißen!

Hört sich sinnvoll an. Mag eventuell verschwendete Zeit sein, aber immerhin hab ich eine Sicherheit.

 

vor 6 Minuten, Neice schrieb:

Die richtige Betrachtung wäre die Analyse des Chance / Risiko Verhältnis. Dazu muss er mit Unternehmern reden, die das Business verstehen. Basierend auf den paar Worten hier verstehe ich es nicht und die Kostenseite hat der TE auch noch nicht beantwortet. 

Das kann von "lass es bleiben" bis "du bist doof, wenn Du die Dynamik nicht mitnimmst" alles sein...

Ausgaben sind nicht so viel, maximal 500 Euro im Monat.

Ja diese Sprüche habe ich schon des öfteren gehört, haha.

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vor 9 Minuten, heiko0o schrieb:

Ausgaben sind nicht so viel, maximal 500 Euro im Monat.

500 EUR Kosten. 3-6K $ Einnahmen. 
Wieviel verdienst Du denn in der Ausbildung? 
Wie hoch siehst Du denn die Chance, dass Du in 24 Monaten Vollzeit daraus 12K $ machst?

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vor 14 Minuten, Neice schrieb:

500 EUR Kosten. 3-6K $ Einnahmen. 
Wieviel verdienst Du denn in der Ausbildung? 
Wie hoch siehst Du denn die Chance, dass Du in 24 Monaten Vollzeit daraus 12K $ machst?

600~ € 😂

Chancen stehen denke ich sehr gut. Habe gute Projekte auf Papier die ich in die Tat umsetzen kann, wäre da halt nicht der Arbeitsstress und Lernstress nebenbei. Und dann auch noch nen Social Circle beibehalten. Alles n bisschen kompliziert.

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Du verlierst also max. das erste Ausbildungsjahr (würde das noch abschliessen, damit du ggf. im 2. wieder einsteigen kannst). 
Und wenn es Dir direkt nach ein paar Wochen um die Ohren fliegt? Gehst Du arbeiten, hast Du mehr als 600 EUR und verlierst max. 1 Jahr. 
Du bist 21 Jahre alt. 

So schlimm ist das alles nicht. 

Interessanter ist halt die Frage, ob das Business nachhaltig ist und wie die Risiken dort aussehen. 

Gab ne Menge Jungs, die vor 3-4 Jahren gut nebenbei mit Nischenseiten verdient haben. Bis Google das doof fand und den meisten der Traffic weggebrochen ist. Andere Modelle sind da wesentlich stabiler. Musst Du halt beurteilen... 

Und vorher wirklich mal Kassensturz machen. Da müsste aus 2017 ne Nachzahlung Einkommensteuer etc. und gleich noch ne Vorauszahlung für 2018 kommen. Nicht, dass die paar Rücklagen für "schlechte Tage" eigentlich bedeuten, dass da schon Geld ausgegeben wurde, das Dir nicht gehört. 

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vor 4 Minuten, Neice schrieb:

Da müsste aus 2017 ne Nachzahlung Einkommensteuer etc. und gleich noch ne Vorauszahlung für 2018 kommen.

Hab ich von meinem Steuerberater schon bekommen und abgezahlt, Umsatzsteuer kommt auch noch dazu.

 

vor 5 Minuten, Neice schrieb:

Musst Du halt beurteilen... 

Ich denke mal da hast du es gut auf den Punkt gebracht. Letztendlich kann nur ich selber das Risiko einschätzen und die Entscheidung fällen deshalb werde ich vorerst noch in der Ausbildung bleiben und weitere Einnahmequellen versuchen zu gewinnen und diese dann wenn möglich zu outsourcen das ich mich etwas mehr auf andere Dinge konzentrieren kann. Falls es einfach nicht mehr geht mit Ausbildung und Selbstständigkeit dann werde ich womöglich die Ausbildung abbrechen aber vorerst bleibe ich. Danke nochmal für deinen Input!

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nur 500 fixkosten? lebst dann wohl noch zu hause? dass solltest halt auch mit einkalkulieren wenn das yiel irgendwann eigene bude etc ist

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Gast
vor 3 Stunden, jon29 schrieb:

Soziales Kapital ist weitaus wichtiger als Finanzkapital, weil es immer (!) erhalten bleibt

Nee, man kann dauerhaft krank werden, wodurch das spezifische Sozialkapital zerstört wird. 

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Nur am Rande: Man kann als Selbständiger freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung sein. Auch ohne angestellten Hauptjob.

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vor 5 Stunden, Neice schrieb:

Man muss halt ein wenig aufpassen, weil einem das erstmal alle Leute ausreden. Weil Selbstständigkeit ist unsicher und so. 

Es ist Jan nicht die Frage, entweder oder. Er bekommt derzeit beides gebacken. Gegen die Ausbildung spricht nur, dass sie ihn derzeit anödet. Da it es doch sinnvoll, dass er die Ausbildung durchzieht und die selbststandigkeit solide ausbaut. Wenn letzteres nicht klappt, hat er noch ein zweites Standbein. Ferner kann ihm die ausbildung auch bei der Selbstandigkeit spater durchaus von Nutzen sein.

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vor 4 Stunden, Nachtzug schrieb:

Nee, man kann dauerhaft krank werden, wodurch das spezifische Sozialkapital zerstört wird. 

Man kann auc sterben, dann hilfts auch nicht...

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vor einer Stunde, jon29 schrieb:

Da ist es doch sinnvoll, dass er die Ausbildung durchzieht und die selbststandigkeit solide ausbaut. Wenn letzteres nicht klappt, hat er noch ein zweites Standbein.

Kann man so sehen. 

Man könnte es aber auch anders sehen: Wenn ich an etwas Spaß habe und damit in 1,5 Jahren schon 5-10x mehr verdiene als in meinen Job und im Gegensatz zum Job auch deutlich mehr Potential habe, warum soll ich dann den Job machen? Um das Business langsamer mit nur 50% meiner Energie auszubauen. Um ein zweites Standbein zu haben? 

Man könnte das ein wenig spitzer formulieren: 

Würde ich die Strategie verfolgen, dann müsste ich jetzt meine Arbeitszeit halbieren. Meine Pläne im Unternehmen zusammen streichen und ne Ausbildung zum Fleischereifachverkäufer anfangen. Da habe ich keinen Bock drauf. Stehe hinter ner Theke. Verdiene für die nächsten 3 Jahre um die 4 EUR pro Stunde. Werde nie in dem Job im Ansatz das verdienen, was ich in meinem Business verdienen kann. 

Aber immerhin habe ich ein zweites Standbein, wenn mein Business nicht klappt. Also eins, was mir keinen richtigen Spaß macht und wo ich nicht wirklich gutes Geld verdienen kann. Und wahrscheinlich würde ich mit so einer Strategie mein Business auch gegen die Wand fahren. 

Kann Sinn machen.

Pauschal finde ich das einen gefährlichen Rat, ohne sich das Business anzuschauen. 

Ich kann Dir übrigens sagen, dass "Bedenken" von nicht Unternehmern von mir komplett ignoriert werden. Inkl. Eltern, Freunden und engen Bekannten. Die haben mir noch nie zu etwas geraten im Business. Aber sie haben mir einmal mit 18 und einmal mit 22 Ideen ausgeredet, mit denen ich bis 25 in Rente hätte gehen können. Weil ich auf deren Rat eben z.B. dann doch ne Ausbildung begonnen habe und Wettbewerber durchgezogen haben. Die übrigens auch nicht älter waren und ihre Studien geschmissen oder pausiert haben. 1998 + Internet war halt ne coole Zeit. Da ging viel. Auch aus dem Kinderzimmer. 

Jemand der mit 21 in 1,5 Jahren 3-6K $ Umsatz aufbaut nebenbei, sollte man nicht pauschal dazu raten, nen 600 EUR Job durchzuziehen. 
Das würde ich mir genauer anschauen. 

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