Freundin im Ausland - Sie will Abstand

95 Beiträge in diesem Thema

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vor 2 Minuten, realShughart schrieb:

Der Xte LDR Probleme Thread. Läuft irgendwie immer nach dem selben Schema.

Drama als Mann ist immer uncool. Probier nen Schritt weiter zu gehen und mit Handlungen deine Stärke zu zeigen, statt darüber zu diskutieren "wie es zwischen uns nun weiter geht".

Sie hat innerlich schon abgeschlossen. 

Du kannst nichts richtig machen. Entweder du bist zu anhänglich oder interessierst dich zu wenig. 

Akzeptierst nicht, dass sie Abstand braucht, oder kämpfst nicht um sie. 

Egal was du machst, es ist falsch, weil ihre Emotionen grad nicht für dich spielen. 

Bring ein bisschen Abstand rein und schließ schonmal innerlich ab. Nichts aktiv unternehmen um das wieder hin zu biegen (bei ihr) sondern tatsächlich mal paar Wochen sendepause. Entweder sie investiert wieder, oder nicht. Beides okay.

Aber nicht "Abschließen, weil ich weiß, dass sie das vielleicht zurück bringt"

Sondern "Abschließen und gehen lassen, weil mir das Ding jederzeit um die Ohren fliegt und ich besseres in meinem Leben zu tun habe als Drama."

Ihr (im Geiste) alles Gute wünschen und nach vorn schauen. 

Worked for me!

Danke, du hast es auf den Punkt gebracht.

Werde mich hier ggf. melden wenn sie anfängt zu investieren.

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Gast KillEmAll

Konkurrenz (selbstverständlich mit Sex) und Freeze sind hier die Mittel der Wahl. Beenden brauchst du an der Stelle nichts, und Kopffick abstellen. Wenn sie schreibt oder anruft und scheiß egal was sie schreibt, einfach mal mind. nen Monat kein Kontakt. Gib ihr mal die - von ihr erwünschte - Pause. Aber brauchst du Eier für. Danach kommt so ne Scheiße nicht mehr.

Als Alternative natürlich die aktuelle Trennung auf Raten, weil nichts anderes ist dieses rumeiern von euch beiden. Dir fehlen die Eier zur dringend benötigten und von ihr gewollten Konsequenz und sie checkt langsam, dass du fremdbestimmt handelst und für sie auf Abruf stramm stehst. 

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Eine LDR ist nicht einfach. Ihr habt es über Jahre geschafft das aufrechtzuerhalten. Du solltest nicht passiv abwarten dass sie entscheidet, bestenfalls für die Beziehung. Die Frau kommuniziert auf ihre Art dass sie derzeit nicht voll hinter dieser Beziehung steht. Also musst du überlegen was jetzt für dich das Beste ist. Einfach warten ist es nicht, macht dich übrigens auch unattraktiv. Einfach ohne Absprache andere vögeln fände ich aber schäbig. Entweder von dir aus eine offene Beziehung ausprechen (aber nur wenn du wirklich auch damit klarkommst) oder trennen.

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Eigentlich ist das gar nicht so ungewöhnlich, sich nach einem oder mehreren längeren Aufenthalten im 
Ausland anders zu entwickeln. Man wird selbstständiger, unabhängiger, kriegt neue Weltansichten 
vermittelt usw. - das erlebt sie gerade vermutlich auch. Es liest sich auch so, als würdest Du mal hier und
da gelebt haben und das hat auch dich sicherlich verändert. Du scheinst sehr gut reflektieren zu können,
frag dich mal inwiefern Du dich verändert haben könntest?

Als ich für ein paar Jahre ins Ausland gezogen bin und nach Köln zurückgekehrte, habe ich sogar die ein
oder anderen sehr guten Freunde verloren. Menschen, die immer am gleichen Ort bleiben entwickeln sich
oft nicht weiter und bleiben in ihrer Welt - das ist nix schlechtes, aber vielleicht passt es dann auch einfach
nicht mehr. Früher wurde bei mir jedes Wochenende gepokert, ich habe ständig irgendwelche Aktivitäten im 
Freundeskreis organisiert. Als ich dann weg war, haben sich die Leute auch auseinander gelebt und sich
quasi selbst organisiert. Bei meiner Rückkehr hab ich dann feststellen müssen das ich plötzlich nur noch
zweite Wahl war und es den Freundeskreis so gar nicht mehr gab. 

Diese Erfahrung, dass sich Menschen aufgrund von längeren Aufenthalten im Ausland oder in anderen
Städten voneinander "weg entwickeln" habe ich nun schon öfter beobachten können. Ist, wie gesagt,
nichts schlechtes - nur anders.

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vor 16 Minuten, TheWomanizer schrieb:

Eigentlich ist das gar nicht so ungewöhnlich, sich nach einem oder mehreren längeren Aufenthalten im 
Ausland anders zu entwickeln. Man wird selbstständiger, unabhängiger, kriegt neue Weltansichten 
vermittelt usw. - das erlebt sie gerade vermutlich auch. Es liest sich auch so, als würdest Du mal hier und
da gelebt haben und das hat auch dich sicherlich verändert. Du scheinst sehr gut reflektieren zu können,
frag dich mal inwiefern Du dich verändert haben könntest?

Als ich für ein paar Jahre ins Ausland gezogen bin und nach Köln zurückgekehrte, habe ich sogar die ein
oder anderen sehr guten Freunde verloren. Menschen, die immer am gleichen Ort bleiben entwickeln sich
oft nicht weiter und bleiben in ihrer Welt - das ist nix schlechtes, aber vielleicht passt es dann auch einfach
nicht mehr. Früher wurde bei mir jedes Wochenende gepokert, ich habe ständig irgendwelche Aktivitäten im 
Freundeskreis organisiert. Als ich dann weg war, haben sich die Leute auch auseinander gelebt und sich
quasi selbst organisiert. Bei meiner Rückkehr hab ich dann feststellen müssen das ich plötzlich nur noch
zweite Wahl war und es den Freundeskreis so gar nicht mehr gab. 

Diese Erfahrung, dass sich Menschen aufgrund von längeren Aufenthalten im Ausland oder in anderen
Städten voneinander "weg entwickeln" habe ich nun schon öfter beobachten können. Ist, wie gesagt,
nichts schlechtes - nur anders.

same same.

War jetzt ne Zeit wieder in der Heimat nach dem Studium und sie hatte das Gefühl ich lass mich schleifen. Hab einfach ne Auszeit gebraucht. Denke sie hat gedacht, ich bleibe auf der Stelle stehen und sie macht jetzt die großen Sprünge die ich ihr ja einst vorgegeben habe. Sie hat mich immer dafür beneidet was ich so mache und auf einmal hängt der jetzt nur rum und meldet sich andauernd. Macht einen wirklich nicht attraktiv :D

Ich habe sie zu dem Weg den sie eingeschlagen hat ermutigt und sie in jeder Hinsicht unterstützt. Habe ihr auch bei dem Gespräch gesagt, sie soll ihre Erfahrungen machen. Ihr Leben leben. Wenn ich dann nicht mehr reinpasse, akzeptiere ich das. 

Nunja, es ist wie es ist. Ich blicke aktuell einfach nach vorne und lebe halt mein Leben.  

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vor 13 Minuten, CheeseNut schrieb:

Ich habe sie zu dem Weg den sie eingeschlagen hat ermutigt und sie in jeder Hinsicht unterstützt. Habe ihr auch bei dem Gespräch gesagt, sie soll ihre Erfahrungen machen. Ihr Leben leben. Wenn ich dann nicht mehr reinpasse, akzeptiere ich das. 

Ich würde schauen das Du zum Träger & Entscheider in der Frage wirst, ob die Beziehung weiter geführt
werden soll oder nicht. Du überlässt ihr die Entscheidung wie es mit euch weiter geht. Sowas kann sich,
selbst wenn es weitergehen sollte, dann wie ein roter Faden durch eure Beziehung ziehen. Sie hat damit
quasi die "Macht" und ein Druckmittel es jederzeit zu beenden, solltest Du mal wieder nervig werden.

Weniger melden, mehr coole Sachen machen und sie auf deiner Prioritätenliste eine Stufe nach unten
degradieren, sollte sie sich mal wieder nach eurer "Pause" melden. Du hast jetzt schlichtweg besseres
zu tun. Ansagen helfen da wenig - es bedarf nun nur noch an Taten.

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Also zu warten, dass sie die Beziehungspause wieder beendet ist wohl die schlechteste Lösung. An deiner Stelle würde ich versuchen mich mit der Beziehungspause selbst anzufreunden. So, dass du sagst, ich will auch eine Beziehungspause, mich wills elbst mal wieder schauen, was ich für eine Beziehung will, ist sie noch der Partner, den ich haben will. Nutze die Zeit für dich, wie sieht es mit Treue aus während der Pause. Wie soll die Pause beendet werden, vielleicht willst du sie selbst gar nicht mehr beenden. Wenn sie zurück in DE ist, werden die Karten neu gemischt.

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vor 2 Stunden, realShughart schrieb:

Sie hat innerlich schon abgeschlossen. 

Du kannst nichts richtig machen. Entweder du bist zu anhänglich oder interessierst dich zu wenig. 

Akzeptierst nicht, dass sie Abstand braucht, oder kämpfst nicht um sie. 

Egal was du machst, es ist falsch, weil ihre Emotionen grad nicht für dich spielen. 

 

Egal was du machst, es ist falsch!

So gesehen, ein Dilemma. Mit jedem Invest mehr erreichst du nur das Gegenteil von dem was du willst! 

Deshalb SOFORT jeglichen Invest raus nehmen und dich anderweitig umsehen. 

Frühling is. Die Röcke werden kürzer. Und die Mädels horny. 

GO FOR IT !!!

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Ich sehe das gar nicht so dramatisch. Du weißt doch jetzt was Phase ist und kannst für dich Entscheiden.

Du hast keinen Einfluss darauf, wie sie sich verhält. Aber du kannst für dich eine klare Linie fahren und sowas ist immer anziehend.

 

Ich persönlich habe keine Lust auf eine Frau, die rumeiert, die Beziehung in Frage stellt.

Da sie eh in ein paar Wochen/ Monaten wieder da ist, bist du doch in einer guten Position.

Schließe erstmal mit ihr ab und nimm dir die kommenden Monate für dich selbst. Reflektiere, werde dir über deine Prioritäten klar. Triff andere Frauen, sollte dir danach sein. Genieße den Frühling.

Ich würde sowas in Richtung PP Zität schreiben. 

"Du Mäuschen, ich kann total verstehen, dass du verwirrst bist. Die Fernbeziehung ist für mich auch nicht leicht. Aber im Gegensatz zu dir weiß ich was ich will.

Und ich will keine Beziehung mit jemandem der nicht weiß was er will.  Sowas wie eine Pause gibt es für mich nicht. Unsere Beziehung ist für mich beendet.

Wir können gerne mal einen Kaffee trinken, wenn du wieder hier bist. Abstand wird uns beiden gut tun."

 

Sie wird daraufhin 100% investieren, die mit Liebesgeständnissen überhäufen. Darauf würde ich nicht eingehen. Antworte kurz und knapp: "Wir können gerne mal reden wenn du wieder hier bist."

Zieh die paar Wochen Kontaktsperre durch. Richte den Fokus mal ein paar Wochen auf komplett andere Dinge.

 

Wenn sie wieder im Lande ist wird sich alles weitere klären, oder eben auch nicht.

 

So hast du auch jeden Fall deine Eier behalten.

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Auf jeden Fall trennen -> NEXT

Kenne das auch eigener Erfahrung, auch unter LDR. Das ist nichts mehr und wird nichts mehr. Fakt. Selbst wenn Du dich trennst und ein Ex-Back sehr gut gelingen würde, käme es wieder zur Trennung, weil bei deiner Holden die Zeit für euch abgelaufen ist. Ist bei einem Mädel mal der Wurm drin, wird es das nicht mehr anders geregelt bekommen. Die Anziehung ist dahin, es leben nur die Erinnerungen, alte Gefühle und Vertrautheit hoch - mehr nicht. Von 'echter Liebe' kann nicht (mehr) die Rede sein.

Lass' dir das von einem älteren Semester sagen. Verschwende deine Zeit nicht mit dem Hinterherjammern und das Einstimmen von feucht-traurigen Gitarrenliedern auf die Ex, weil es dich nicht vorwärts bringt. Leben einfach dein Leben, sei zufrieden mit dir selbst und kümmere dich um neue Projekte, Interessen, sei Feuer und Flamme und Du wirst sehen, dass Frauen mehr oder weniger überflüssig sind.

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Gast KillEmAll
vor 3 Stunden, CheeseNut schrieb:

Pause ist bereits beendet. 

Etwas genauer bitte :-/ Was ist denn jetzt Phase bei euch?

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Eine “Beziehungspause” in einer LDR ist genauso sinnvoll wie nach dem Duschen Kacken zu gehen.

Dein Thread erinnert mich stark an meine letzte Beziehung. Kannst dir da alles durchlesen in meinem Blog. Vielleicht hilfts dir.

Einen gut gemeinten Ratschlag habe ich dennoch für dich. Lass sie (die Beziehung) ziehen, sobald sich Zweifel und Kummer breit machen. Das Leben ist zu kurz und zu schön, um wie eine Kette an einer predestinierten, zum Teil schwierigen Beziehung auf Basis unüberbrückbaren Distanzen und Differenzen zu hängen. 

Trust me. Have been there. Have seen shit. Have done it. 

bearbeitet von pMaximus
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vor 8 Stunden, SimoneB schrieb:

Entweder von dir aus eine offene Beziehung ausprechen (aber nur wenn du wirklich auch damit klarkommst) oder trennen.

Vielleicht kann mir mal jemand erklären, was es für einen Sinn macht eine offene Beziehung auszuprechen?
Der gleiche Hirnfick wie Beziehungspause. Kann man alles ein und ausschalten wie ein Lichtschalter.
Ich stelle mir grad vor, meine Beziehung gibt mir zu verstehen, sie will eine Beziehungspause bzw. eine offene Beziehung. Ich gratuliere dann Ihr und - insbesondere mir - zum neuen Singlestatus.
Gibt es bei Beziehungspause auch Beziehungspäuschen? Oder die ganz große Beziehungspause?
Oder bei der offenen Beziehung auch die abgeschwächte Variante wie halboffen oder vierteloffen.
Darf sie dann nur blasen, die Mumu ist tabu? Oder wie sind die verschiedenen Abstufungen?

Wenn mir jemand auf den Keks geht, dann sag ich nicht ich will eine Beziehungspause sondern daß mir jemand auf den Keks geht. Wenn ich das Bedürfnis  habe mit anderen zu vögeln, dann beende ich eine Beziehung. Kommt dann ein Gegenvorschlag, daß eine Frau sagt, hin und wieder können wir mal abfeiern gehen und auf alte Zeiten anstoßen, habe ich nichts dagegen.

Mein Eindruck ist, sowohl Mann und Frau hassen Wischiwaschi, hassen Hängepartien und erinnern sich gerne zurück, an den Typen bzw. an das Mädchen, das Klartext gesprochen hat.
Nämlich nur dann weiß auch der jeweils andere, wo er bzw. sie dran ist und muß nicht umsonst leiden.
 

bearbeitet von tobias99
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"Ähm.. also ich weiß ja nicht wie du Abstand definierst Süße.. aber Ausland ist hier nich ums Eck..."

"Reichen dir nich 500 km? So kacke riechste doch auch net..."

"Jaja.. ich weiß.. eine Erektionslänge Abstand.. okok.."

"ja.. mindestens n Meter Zehn. Unterkante Rock zum Boden. Mach hin!"

bearbeitet von Noodle
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vor 23 Stunden, SimoneB schrieb:

Eine LDR ist nicht einfach

Eine Fernbeziehung ist in einigen Belangen in meinen Augen sogar viel einfacher, als gemeinsam zu wohnen. Gemeinsamer Bezug, Partnerschaft, emotionale Basis bei gleichzeitig absoluter Freiheit. Ansich die eierlegende Wollmilchsau.

Solang sie offen ist. Diese Offenheit gut zu managen, stellt dann im Gegenzug wieder Anforderungen an alle Beteiligten, die mitunter "holprig" sein können.
Wobei Monogamie den Part, der daheim bleibt, attractionmäßig viel härter weggrätscht, als denjenigen, der die Welt bereist. Denn der stationäre Part steht ja unter "sozialer Kontrolle", während beim Reisenden immer auch ein Funken Ungewissheit mitschwingt.
Bestätigen in diesem Thread beide Parteien.

Trifft Jungs als Zurückbleibenden im Schnitt aber härter, weil die langfristige Attraction bei den Geschlechtern nicht exakt gleich funkionobelt.

Das Phänomen schlägt selbstredend nicht ab Tag 1 ein. Aber es sickert halt Monat für Monat mehr ins Unterbwusstsein. "warte mal. Der Dude sitzt tatsächlich artig keusch daheim auf dem Arsch und wartet auf Nachrichten, während ich hier 1000 Optionen habe? Was los mit dem?? Kann ich den noch ernst nehmen?" .. tja. und nach 2,3,..,6 Monaten ist die Antwort halt "Nein"

 

Lässt sich alles durch ein straightes Gespräch vor so ner Phase vermeiden. (bringt, wie erwähnt, dann natürlich andere etwaige Stolpersteine ins Rollen. aber irgendwas is ja immer)

bearbeitet von Easy Peasy

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Theoretisch klingt eine Fernbeziehung nach eierlegenden Wollmilchsau. Und ich bin auch ein Mensch der seine Freiräume braucht. ABER in der Praxis kommen einige Nachteile dazu. Es hängt auch immer davon ab in welcher Phase einer Beziehung es dazu kommt, wie die Entfernung ist, die sonstige Lebensgestaltung usw. Ich habe es bisher dreimal erlebt:

- Beide haben Erasmus gemacht. War aufregend, wir haben uns gegenseitig besucht, Zeitraum überschaubar. Ich bin kein besonders eifersüchtiger Mensch, war kein Problem.

- Ich habe über zwei Jahre in 170km Entfernung gearbeitet und unter der Woche dort gewohnt. Hatte eine 44h Woche. Die Beziehung lief aber schon lange und war sehr gefestigt. Am Ende fand ich es nicht mehr so prickelnd. Am Wochenende war er gerädert von der Woche und wollte eher Zuhause auspannen. Ich hatte Lust noch Sachen mit ihm zu erleben, war unter der Woche in einem Kaff. Dazu konnte ich dann wenig erledigen weil 2 Zuhause und am Arbeitsort kaum Fuß fassen weil auch nicht richtig da.

- Eine Beziehung die von Anfang an Fernbeziehung war, 300km. Wir haben jedes zweite Wochenende zusammen verbracht. Da man sich selten gesehen hat und die Beziehung frisch war hat man die meiste Zeit einfach im Bett verbracht. Es gab also keinen gemeinsamen Alltag, was schön klingt aber in Wirklichkeit auch keine Nähe entstehen läßt. Die eigene Zeit wird dann auch für den Partner reserviert und der Rest bleibt liegen, was auch Stress und Druck erzeugt. Man kann nicht einfach sein Leben leben und den Anderen hier und da integrieren. Oder ich kann das nicht.

Der gemeinsame Bezug und die emotionale Basis leiden mit der Entfernung. Die Beziehung zu öffnen kann ein Weg sein ist aber kein Allheilmittel für jeden oder für jede Situation. Bei sehr großer Entfernung wo man sich selten sehen kann, sich noch austoben möchte und eine gute Basis miteinander hat kann es eine Möglichkeit sein.

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Gast Berserker

LDR ist eine Illusion, verankert in Oneitischen wurzeln.

Niemand kann mir sagen dass dieses Konstrukt Vorteile hat. So dachte ich auch früher. Man hat Freiräume, sieht sich ab und zu, aber all der Streß, allein mit der Planung, der damit einhergeht und der Mangel am Alltag so wie Spontanität, wird langfristig die attraction ausraddieren.

Und für Fuckbuddies...warum zur Hölle sollte man sich da Distanz geben

Eig auch nur von Pärchen durchgeführt, die LSE sind und sich in comfort und Sicherheit suhlen wollen

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Beende das Ding und so kommst du wenigstens noch mit Würde aus der Sache raus. 

Es gab doch vor Wochen schon einen ähnlichen Thread... Bestätigt absolut nur meine Meinung, dass sich die Muster bei vielen Frauen wiederholen, echt genial. 

Die Dynamiken verhalten sich fast immer gleich, auch wenn das Alter oder die länge der LTR unterschiedlich sind, vom Kern das gleiche Verhalten. Bin mir unsicher, will Pause, BlaBla, anstatt einfach zu sagen, ich hab gerade extrem Bock auf neue Erfahrungen (Schwänze) und will es genießen und nicht als Schlampe dastehen... 

Check das, wie die Meisten Frauen denken und dann wirst du für die Zukunft viel schlauer sein. Wenn ich eine Perle kennen lerne, ne süße Studentin, die mir erzählt, dass sie in paar Monaten für ein halbes Jahr nach Brasilien fliegt, ist das Ding durch für mich, weil ansonsten bin ich höchstwahrscheinlich im Nachhinein der, der leidet. 

Das benötigt einfach Erfahrungen, daher meine Tipps an dich.

1.) Distanziere dich, schmeiß sie aus deinem Leben, FB, Insta, Whatsapp... Die Nr... BYE BYE

oder

2.) Du bist extrem gefestigt, hast kein Problem damit, dass sie viele andere Schwänze gerade in Mund nimmt, sich austobt und du sie wieder angreifst, wenn sie im god old germany wieder landet. Natürlich lässt du dein Johnny in der Zeit nicht verstauben.  

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Du würfelst da paar Sachen durcheinander, simone.

vor 3 Stunden, SimoneB schrieb:

Ich habe über zwei Jahre in 170km Entfernung gearbeitet und unter der Woche dort gewohnt. Hatte eine 44h Woche. Die Beziehung lief aber schon lange und war sehr gefestigt. Am Ende fand ich es nicht mehr so prickelnd. Am Wochenende war er gerädert von der Woche und wollte eher Zuhause auspannen. Ich hatte Lust noch Sachen mit ihm zu erleben, war unter der Woche in einem Kaff. Dazu konnte ich dann wenig erledigen weil 2 Zuhause und am Arbeitsort kaum Fuß fassen weil auch nicht richtig da

1. Das war keine Fern-, sondern eine Wochenendbeziehung. Jedenfalls so wie ihr das gelebt habt.

2. Dass er die couch potato gibt, während du action brauchtest, ist ne gänzlich andere Baustelle. Das hat mit der Entfernung reichlich wenig zu tun. Wär euch höchstwahrscheinlich auch so auf die Füße gefallen. Eventuell (um nicht zu sagen Wahrscheinlich) sogar viel früher.

3. Du bist zu wenig für deine Belange gegangen. Hast dich irgendwo zwischen 2 Stühlen verhaspelt. Auch völlig andere chose. Entsprang bei euch zwar aus der Entfernung. Kern des Problems war jedoch ein anderes. Du. Oder Er. Oder ihr beide.

 

vor 3 Stunden, SimoneB schrieb:

Wir haben jedes zweite Wochenende zusammen verbracht. Da man sich selten gesehen hat und die Beziehung frisch war hat man die meiste Zeit einfach im Bett verbracht. Es gab also keinen gemeinsamen Alltag, was schön klingt aber in Wirklichkeit auch keine Nähe entstehen läßt.

Mir drängt sich etwas der Verdacht auf, dass Nähe und Symbiose bei dir eng verknüpfte Begriffe sind.
Für mich hat Nähe reichlich wenig mit Entfernungen, oder Anzahl der Treffen zu tun. Einige meiner geliebtesten Menschen sehe ich vielleicht 4-8x/Jahr. Schon mit dem ersten freudigen Lachen nebst Umarmung sind wir wieder genau an dem Punkt, wo wir uns zuletzt verabschiedet hatten. Es passt einfach. Man fühlt sich wohl bei- und miteinander.

vor 3 Stunden, SimoneB schrieb:

Die eigene Zeit wird dann auch für den Partner reserviert und der Rest bleibt liegen,

hhnnngggh

vor 3 Stunden, SimoneB schrieb:

Oder ich kann das nicht.

Ja.

 

vor 3 Stunden, SimoneB schrieb:

Die Beziehung zu öffnen kann ein Weg sein ist aber kein Allheilmittel für jeden oder für jede Situation.

Klar. Das gibt´s nicht. Hat Gilgamesch sich leider von der Schlange mopsen lassen. Schade, schade.
Aber es verhindert zumindest Threads wie diesen hier.. und führt zur Entstehung anderer Threads.^^

 

 

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vor 3 Stunden, Berserker schrieb:

verankert in Oneitischen wurzeln.

Eig auch nur von Pärchen durchgeführt, die LSE

Ach Bersi..Ich mag dich irgendwie.
Mit nem simplen, undifferenzierten Weltbild hat der Tag wenigstens Struktur, ne. ^^

bearbeitet von Easy Peasy

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Gast Berserker
vor 3 Minuten, Easy Peasy schrieb:

--------------------------------------------------------------------

Ach Bersi..Ich mag dich irgendwie.
Mit nem simplen, undifferenzierten Weltbild hat der Tag wenigstens Struktur, ne. ^^

Ich mag dich auch, Mann. Manchmal sind Sachen einfacher als man denkt :)

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vor 29 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Du würfelst da paar Sachen durcheinander, simone.

1. Das war keine Fern-, sondern eine Wochenendbeziehung. Jedenfalls so wie ihr das gelebt habt.

Gut, das ist Definitionssache.

2. Dass er die couch potato gibt, während du action brauchtest, ist ne gänzlich andere Baustelle. Das hat mit der Entfernung reichlich wenig zu tun. Wär euch höchstwahrscheinlich auch so auf die Füße gefallen. Eventuell (um nicht zu sagen Wahrscheinlich) sogar viel früher.

Nein, das war in dieser Phase. Resultierte auch daraus dass beide erste Jobs hatten. Auf die Füße gefallen ist es ein paar Jahre später und aus anderen Gründen.

3. Du bist zu wenig für deine Belange gegangen. Hast dich irgendwo zwischen 2 Stühlen verhaspelt. Auch völlig andere chose. Entsprang bei euch zwar aus der Entfernung. Kern des Problems war jedoch ein anderes. Du. Oder Er. Oder ihr beide.

Da ist was dran.

Mir drängt sich etwas der Verdacht auf, dass Nähe und Symbiose bei dir eng verknüpfte Begriffe sind.
Für mich hat Nähe reichlich wenig mit Entfernungen, oder Anzahl der Treffen zu tun. Einige meiner geliebtesten Menschen sehe ich vielleicht 4-8x/Jahr. Schon mit dem ersten freudigen Lachen nebst Umarmung sind wir wieder genau an dem Punkt, wo wir uns zuletzt verabschiedet hatten. Es passt einfach. Man fühlt sich wohl bei- und miteinander.

Ich bin kein symbiotischer Mensch, glaube ich zumindest. Brauche eher Abstand zwischendurch um wieder aufzutanken. Es ist eher so dass ich mich schnell für den Anderen verantwortlich fühle und möchte dass es ihm auch gut geht. Könnte man vielleicht als mangelnde Abgrenzung sehen. Aber ich brauche auch länger um mit jemandem wirklich warm zu werden. Und jedes Mal eine gewisse Zeit zum Akklimatisieren. Und für echte Nähe braucht man auch vielfältige Erfahrungen miteinander. Bei Freunden die man seit der Kindheit kennt oder Familie ist es was anderes als eine frische Beziehung. Da ist diese Nähe schon einmal aufgebaut worden. Und oft tut man so als hätte man sich nicht verändert und taucht nochmal in die Vergangenheit ein.

 

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vor 51 Minuten, Berserker schrieb:

Ich mag dich auch, Mann. Manchmal sind Sachen einfacher als man denkt :)

Ich mag mich auch, wäre hier besser gewesen ;-)

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vor 24 Minuten, SimoneB schrieb:

Und für echte Nähe braucht man auch vielfältige Erfahrungen miteinander. Bei Freunden die man seit der Kindheit kennt oder Familie ist es was anderes als eine frische Beziehung

Hier drängt sich die Frage auf, warum man etwas Beziehung nennt, obwohl noch keine echte Nähe existiert, sowie die vielfältigen gemeinsamen Erfahrungen fehlen.^^

vor 26 Minuten, SimoneB schrieb:

Es ist eher so dass ich mich schnell für den Anderen verantwortlich fühle und möchte dass es ihm auch gut geht.

Wo siehst du hier die Verbindung zu den Wohnorten der Beteiligten? Steh ich auf´m Schlauch.

vor 29 Minuten, SimoneB schrieb:

Gut, das ist Definitionssache.

Schon.
Finde, sich 4 Tage nicht zu sehen und dann wieder 3 Tage zu sehen, regelmäßig, ist kein Turnus, der sexuell sonderlich frustet. Also. Da braucht´s für meine Begriffe nicht zwingend ne Neujustierung der Beziehung, um grundlegende Faktoren wie Attraction und Frustvermeidung (Partner als Hemmschuh) in die Rechnung mit einzupreisen. Kommt man noch immer easy auf den Bumsschnitt, der in den meisten längeren Beziehungen eh "Standard" wäre.
4 Tage sind auch keine Zeit, die einen mega prägen, oder total verändern würde. Das quasi ne normale Beziehung.
Wobei bei diesem Konstrukt wohl die Gefahr erhöht ist, dann jedes Wochenende 24/7 aufeinander zu hocken. Freunde, Sport etc zu vernachlässigen. Ohne im Gegenzug zwingend quality time draus zu machen. Muss man auch nicht immer. Aber die Vielfalt der neuen Eindrücke für´s Brain sollte im Median nicht unter ein gewisses Level fallen. Sonst Langeweile.Die ist mittelfristig eben Gift.

 

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