Nicht ganz unkompliziertes Zwischending

21 Beiträge in diesem Thema

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1. Mein Alter: 25
2. Alter des Mannes: 24
3. Art der Affäre (F+, Affäre neben einer Beziehung): F+
4. Ist einer von beiden anderweitig eingebunden? In welcher Beziehungsform (monogam/offen)? Ist die Affäre geheim? Nicht anderweitig gebunden. Beziehungsform undefiniert, praktisch hatte innerhalb des letzten Jahres (bisschen mehr) keiner von uns mehr was mit wem anders. Nicht komplett geheim (einige meiner Freunde wissen es, sein bester Kumpel weiß es, ob es von seiner Seite noch mehr wissen, weiß ich nicht, Fremde halten uns für ein Paar, aber die sind halt fremd.). 
5. Dauer der Affäre: etwas über ein Jahr
6. Qualität / Häufigkeit Sex: Schwer zu sagen, so ca ein bis zwei Mal, wenn wir uns sehen, manchmal schlafen wir auch nicht miteinander.
7. Beschreibung des Problems? Ist lang, siehe unten.
8. Frage/n

Hallo!

Ich habe vor etwas über einem Jahr etwas mit einem Mann (mit welchem ich davor schon befreundet war) angefangen. Er hatte kurz nach dem ersten Treffen angesprochen, dass er nicht sofort eine Beziehung eingehen und mal schauen wolle, wie es sich entwickelt. Ich war etwas verwundert, weil ich nach einem mit mehr kuscheln etc. noch nicht an eine feste Beziehung gedacht hatte. Ich war noch auf dem Stand, ihm erstmal deutlich machen zu müssen, dass ich Interesse hatte (hatte er ja aber anscheinend doch schon bemerkt).

Das ging weiter, wir haben uns getroffen, nach ein paar Monaten miteinander geschlafen. An dem Wochenende hatte er dann angefangen, meine Hand auch in der Öffentlichkeit zu nehmen, war super nervös und schüchtern,... Meine Bindungsangst ist kurz nach dem Sex hochgekommen, ich hab sie aber wieder in den Griff bekommen. Zwei Tage nach dem Treffen hat er mir dann des Nachts eine lange, etwas wirre Nachricht geschrieben. Quintessenz: Er hat sich wie in einer Beziehung verhalten, das war zu viel, er möchte gerade keine. Ich wollte das nicht alles über Nachrichten klären (2h Zugfahrt liegen zwischen uns, daher kann man nicht mal kurz vorbeischauen) und hab ihn als Zeit war angerufen. Da kam dann bei rum, dass er verwirrt ist und nicht so genau weiß, was er will. 

Ich fand das dann erstmal etwas kompliziert und hatte keine Lust, ihm hinterherzulaufen, daraus resultierte ein partieller Rückzug meinerseits. Er hat dann wieder mehr Kontakt gesucht und Treffen ausgemacht. Zunächst war es ein bisschen distanzierter, dann hat er aber wieder angefangen, in der Öffentlichkeit meine Hand zu nehmen, etc., es wurde noch inniger. Für mich war alles schön, für ihn war eigentlich auch alles schön (die Treffen und unser Verhalten etc. fand er schön). Das lief einige Monate so. Zwischendurch wirkte er schon mal so, als hätte er das Bedürfnis vor zu viel Nähe weglaufen zu müssen. Richtige weggelaufen ist er aber nicht.

Anfang des Jahres ist es dann etwas eskaliert. Er hat sich zurückgezogen und da ich wusste, dass er viel zu tun hatte, war es zunächst in Ordnung für mich. Nach ein paar Wochen hab ich mich aufgrund des Kontakts alle zwei Tage, den wir sonst haben, gewundert. Hab nachgehakt. Erst kam rum, er hätte den Eindruck, es ginge nur noch um Sex. Dann meinte er,  es würde sich wie eine Beziehung anfühlen und das würde ihm zu viel. Auf meine Aussage hin, dass es so in undefiniert für mich ok war, meinte er, die Erwartungen etc. würden sich aus dem Gefühl ergeben und aktuell wäre ihm das zu viel. Dann hatte ich indirekt quasi eine Kontaktpause (keinen Kontaktabbruch) vorgeschlagen. Da hat er gefragt, ob wir nicht einfach gucken könnten, wie es sich so entwickelt und uns wieder treffen, sobald es geht. Da hab ich zugestimmt.

Nun haben wir uns getroffen. Das Verhalten war wieder wie in einer Beziehung (nur diesmal mit weniger Händchenhalten draußen und ohne Sex), dafür bei der Verabschiedung inniger als sonst (er hat mich immer wieder an sich gedrückt, geküsst, meinen Kopf in seine Hände genommen, etc.). Beim Treffen haben wir uns auch über uns unterhalten. Dabei kam raus, dass er wohl gerade keine Beziehung will (für später könnte er es sich evtl. (mit mir) vorstellen). Seine Gefühlswelt ist anscheinend auch nicht so stabil, er war nur einmal als Teenie und einmal später verliebt. Beides hielt wenige Monate und zumindest beim späteren Fall ist seine Verliebtheit plötzlich verpufft und Verliebtheit ist für ihn wohl die Beziehungsgrundlage (da ticke ich anders).

Ich möchte mit ihm eine gute Freundschaft führen. Ich könnte mir inzwischen auch eine Beziehung mit ihm vorstellen, da das für ihn aber wohl aktuell nicht passt und ich nicht der Lückenbüßer sein will, bis er sich vllt in eine andere verliebt, werde ich wohl meine Ex-Beinahe-Affäre (da lief was, aber ich hatte nicht mit ihm geschlafen) reaktivieren, der hat sich eh kürzlich wieder gemeldet. Nicht dass ich davon ausgehen würde, dass feste Beziehungen dauerhaft halten würden. Aber sollte er mit einer anderen eine Beziehung eingehen, könnte die ja schon ein paar Monate halten. Vielleicht sogar ein paar Jahre. Er trifft zwar aktuell keine anderen, aber vielleicht tut er das ja bald. Und wenn ich mich dann seinetwegen auf ihn fixiere, obwohl er meinte, dass er aktuell keine Beziehung will, steh ich blöd da und ärger mich. Zudem habe ich Sorge, dass wir in eine Affärenschiene abdriften könnten. Da wäre es mir lieber, den Sex auf die Ex-Beinahe-Affäre outzusourcen und mit ihm mehr zu reden und die Freundschaft weiter auszubauen. Sollte es dann doch noch mal eine Beziehung werden, könnte man ja auch wieder miteinander schlafen und ich die Ex-Beinahe-Affäre auf Eis legen (hatte ich damals seinetwegen getan).

Ich mag ihn, mein Optimum ist eine feste Beziehung. Alternativ etwas undefiniertes oder eine Freundschaft. Sollte allerdings unsere Freundschaft unter undefiniertem leiden, würde ich den Sex streichen und das ganze als platonische Freundschaft handhaben, damit es nicht mehr ganz so nach Beziehung aussieht (denn das macht ihm ja anscheinend irgendwie Angst).

Ich glaube, ich möchte einfach gerne mal ein paar Meinungen und Tipps hören. Wie schätzt ihr die Situation ein? Würdet ihr ihm und mir die gleichen psychischen Knackse per Ferndiagnose zuordnen wie ich (und wenn ich das recht in Erinnerung habe, hat er sich da auch schon mal ein bisschen in die Neurorenecke gestellt) - erstmal ohne dass ich sie genannt habe, um nicht zu sehr zu beeinflussen?

bearbeitet von Katze1235

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Ihr könnt euch beide eine Beziehung vorstellen. Aber keiner möchte die Deckung fallenlassen. Also heißt es auf cool machen, zurückziehen, aber dann doch nicht ganz. Und bei Treffen die Gefühle auspacken ohne sie zu verbalisieren.

Ich denke es würde euch guttun diese Grauzone etwas zu sortieren. Und da würde ich dir raten das selbst in die Hand zu nehmen. Also sagen dass du ihn gern hast und mehr Nähe möchtest. Und wenn er nicht so weit ist oder er momentan keine Beziehung möchte du dich etwas abgrenzen möchtest. Also weniger Pärchenkram und Knistern. Ich denke er will und braucht das auch aber einer muss den ersten Schritt machen.

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Was stimmt nicht mit den Menschen heutzutage.. da bekommt man ja schon würgreiz beim lesen. Man kann sich auch Probleme schaffen wenn man sonst keine hat. 

Klare Ansage machen was du willst und er kann darauf reagieren oder auch nicht. Wenn er es nicht geschissen bekommt freundlich und bestimmt abschießen weil dieses Dramadreieck keinem von euch weiterhilft. Und lass die Finger von deiner vorher/evtl./früher/beinahe Affäre solange ihr diesen Mist da nicht aus der Welt geschafft habt. Sag ihm klar was ist und was du möchtest und wenn er seinen Arsch nicht hoch bekommt hat er Pech gehabt, und ich würde den Kontakt dann auch einstellen. Gleiches gilt für dich. Mach dir Mal klar was du willst und handle dannach. Wenn ihr diesen Schwebezustand noch länger habt ist keiner von euch glücklich. Neurose hin oder her, das ist keine Entschuldigung.

 

Meiner Meinung nach wisst ihr beide nicht was ihr wollt und deswegen werdet ihr auch beide nicht glücklich. 

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Entweder du klärst die Fronten ihr probiert die Richtung LTR oder der Zirkus geht weiter! Das Resultat wird dann sein, das einer von euch beiden, wie ein geprügelter Hund aus der Sache rausgeht. 

Diese heute so, morgen wieder so. Viel zu anstregend! Du musst mal überlegen, was das für ein Typ Mensch ist. Da wäre ich mir zu schade für. Entweder jemand steht bedingungslos zu mir, will ich oder will mich nicht, dann will sie aber auch nicht mehr.  

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Gast Bonne_Lea

Ich blicke da nicht wirklich durch bei euch beiden - ihr habt euch wohl gesucht und gefunden ;)

Was willst du genau? Du meinst eine Freundschaft+ aber auch LTR wäre vorstellbar - Wieso muss immer alles einen genau definierten Namen haben? 

Am 16.4.2018 um 10:37 , Katze1235 schrieb:

Ich mag ihn, mein Optimum ist eine feste Beziehung. Alternativ etwas undefiniertes oder eine Freundschaft. Sollte allerdings unsere Freundschaft unter undefiniertem leiden, würde ich den Sex streichen und das ganze als platonische Freundschaft handhaben, damit es nicht mehr ganz so nach Beziehung aussieht (denn das macht ihm ja anscheinend irgendwie Angst).

Dieser Absatz liest sich so, als würdest du alles machen, Hauptsache er bleibt in deinem Leben - egal wie. Werde dir im Klaren, was DU willst und handle danach!

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Gast SheWolve

Solche Sachen laufen eigentlich immer nur so lange, wie beide das gleiche wollen. Wenn einer mehr will, als der andere, ist es durch und man sollte sich dann aus Selbstschutz, wie schon vor mir einige schrieben, zurückziehen. Das heißt dann aber kompletten Schlussstrich. Alles andere funktioniert leider nicht.

Liebe Grüße

SheWolve

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vor 49 Minuten, Bonne_Lea schrieb:

Ich blicke da nicht wirklich durch bei euch beiden - ihr habt euch wohl gesucht und gefunden ;)

Was willst du genau? Du meinst eine Freundschaft+ aber auch LTR wäre vorstellbar - Wieso muss immer alles einen genau definierten Namen haben? 

Dieser Absatz liest sich so, als würdest du alles machen, Hauptsache er bleibt in deinem Leben - egal wie. Werde dir im Klaren, was DU willst und handle danach!

Das irgendwann in irgendeiner Form etwas Gestalt annimmt, benannt werden kann (Definition), ist klar - hast du ja schließlich für deine eigene Beziehung genauso (du kannst es benennen) - und das geht meist von selbst, in dem man auf gleiche Nenner kommt, usw. Unnötig erschwerend ist es nur dann, wenn dies zu früh stattfindet, weil man aus Unsicherheit etwas nicht laufen lassen kann, eine Definition benötigt, um etwas jetzt nun festzulegen. Also spielen eher Motivationen eine Rolle. 

Orientieren/ Orientierung ist aber nichts falsches oder zu viel verlangtes, aber sicherlich auch keine Einbahnstraße, sondern ebenso von der TE nötig. Und ja, insofern richtig, sieht man sich mit einem heiß/kalt Spiel konfrontiert (also über einen sehr langen Zeitraum sich ständig wiederholende gegensätzliche Aussagen, die auch nicht zum Handeln passen) ist es mühsam und meist wenig zielführend (wenn auch ziemlich menschlich) die Beweggründe des anderen zu analysieren. Deshalb kann da richtigerweise nur der Rat lauten, erkenne was du willst und bleib bei dir. Stehe zu deinen Bedürfnissen, wie auch immer diese nun aussehen mögen. Es steht dem anderen frei, was er daraus macht oder nicht macht. Aber hoch/ tief, ein Hin und Her ist keine Orientierung, sondern allenfalls nur zermürbend. 

bearbeitet von hanju

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Danke erstmal für die Antworten!

@SimoneB Ich steig bei ihm nicht ganz durch ehrlich gesagt... Und glaube, er will die beziehungsmäßige Nähe, aber hat gleichzeitig Angst davor. Wir hatten uns nun mal darüber unterhalten und gesagt hat er, dass er aktuell keine Beziehung möchte, wenn ich das richtig im Kopf hab (war beim Gespräch grad nicht so fit). Vielleicht später. Wir haben auch besprochen, dass wir nun offener miteinander reden wollen. Ich könnte also auch beim nächsten Treffen noch mal was ansprechen, wenn ich das Bedürfnis dazu habe.

Am 16.4.2018 um 11:01 , SimoneB schrieb:

Ich denke er will und braucht das auch aber einer muss den ersten Schritt machen.

Meinst du damit, er will und braucht auch die Nähe? 

@VPlus Wieso die Finger von der Affäre lassen? Wir haben ja darüber geredet, dass wir jetzt im Moment nicht fest zusammen sind... Und die Affäre ist tatsächlich eine reine Affäre, sollte er dann also doch ein Problem damit haben (sofern er es überhaupt mitbekommt, direkt auf die Nase binden fänd ich seltsam), könnten wir darüber reden und ich die Affäre wieder beenden (würde dann aber von ihm auch erwarten, dass er sich dann ebenso auf mich festlegt).
Das Ding ist ja, ich bin mit dem Schwebezustand eigentlich sehr glücklich. Bzw. war es, jetzt wurde es doch ein bisschen anstrengend. Ich möchte eigentlich gerne einfach das mit ihm ohne Verfallsdatum fortführen (dass eine Beziehung auch wieder enden kann, ist klar, ich möchte nur nicht davon ausgehen). Und da wir uns wie ein Pärchen verhalten (aus seiner wie aus meiner Sicht), könnten wir das meinetwegen eigentlich auch einfach Beziehung nennen. Dann müsste ich auch nicht immer umständlich herumpalavern, wenn ich mit ihm unterwegs bin und jemand wissen will, was ich grad tu. 
Allerdings möchte er es jetzt gerade ja nicht Beziehung nennen. Vielleicht später. Aber sollte ich mich jetzt darauf versteifen, dass wir das später bestimmt mal Beziehung nennen würden und mich darum jetzt nicht auf andere interessante Männer (wenn ich denn schon mal einen treffe) einlassen, wäre ein Ungleichgewicht zwischen uns, würde er dann doch vielleicht mal eine andere treffen. Dieses Ungleichgewicht möchte ich vermeiden. 
Zudem bin ich gerade an einem Punkt, an dem ich mir eine feste Beziehung eigentlich gut vorstellen kann. Wenn ich grad eh keinen passenden dafür finde, ist das kein Thema, ich bin gern Single. Aber sollte ich seinetwegen die Finger von anderen lassen, er dann aber vielleicht mal eine andere treffen und ich mich dann darüber ärgern, wie viele potentiell passende Typen ich seinetwegen hätte sausen lassen (bisher war das einer im letzten Jahr), wäre das nicht schön. Und sicher auch nicht förderlich für eine Freundschaft.
Ihn kann ich mir außerdem gut als festen wie auch als besten Freund (oder eben als etwas dazwischen) vorstellen. Aber es muss eben alles im Gleichgewicht sein. Wenn ich mich jetzt voll auf ihn einschieße und er dann fröhlich irgendwann mal wen anders abschleppt, passt das nicht. Dem beuge ich vor, indem ich mich selber nicht so auf ihn fixiere. Alternativen dazu wären das ganze sofort auf platonisches Niveau zu setzen (fänd ich schade, ich schlafe und Kuschel,... gerne mit ihm), ihn zu einer festen Beziehung zu zwingen (geht eh nicht und hätte ich auch keine Lust drauf, wenn schon soll das freiwillig vonstatten gehen), mich doch auf ihn einzuschießen (und dann verletzt zu sein und mich über verpasste Chancen mit anderen Männern zu ärgern, sollte er mal ne andere am Start haben - für unsere Freundschaft wäre das sicher auch nicht förderlich) oder den Kontakt zu ihm einzustellen (fänd ich zum Einen übertrieben, weil nichts schlimmes passiert ist, und zum Anderen ist die Zeit mit ihm schön, wir verstehen uns super, wieso sollte ich den Kontakt abbrechen? Damit würde ich uns beiden nur wehtun.).

Natürlich kann es sein, dass wir mal fest zusammen kommen. Und es kann auch sein, dass er es irgendwie seltsam findet, wenn ich dann zwischendurch noch was mit wem anders hatte. Aber er weiß, dass ich mir eine Beziehung mit ihm vorstellen kann. Er ist derjenige, der sich momentan so sträubt. Von daher denke ich, sollte er dann auch verstehen, dass ich in der Situation nicht darauf erpicht war, mich auf ihn zu fixieren. Zumal ich mich jetzt ja schon über ein Jahr monogam ihm gegenüber verhalte. 

@motiflow85 Das jemand nicht bedingungslos immer und unproblematisch zu einem steht, finde ich ok. Jeder hat ja auch sein eigenes Leben mit Stress und diverse Erfahrungen aus der Vergangenheit, welche es einem erschweren, sich wirklich auf etwas einzulassen. Zudem steh ich selber schon zu mir und habe auch noch Freunde, welche dies tun. Und er steht auch zu mir, nur sagt er eben nicht "Hey, ich bin dein Freund, lass uns für immer zusammen sein, heiraten und Kinder kriegen!". Das ist auch ok, nur muss ich mir dann eben die Frage stellen, wie lange ich mich auf ihn versteifen will, wenn er sich gerade nicht auf mich versteifen will oder kann. Und ich denke, für mich ist der Punkt erreicht, an dem ich auch mal wieder in anderen Gewässern fische. Das mit ihm muss ich ja nicht beenden, solange ich nichts monogames mit einem anderen eingehe (oder er mit einer anderen). Und sollte da was anderes monogames zwischen kommen, würde ich das mit ihm auf ein platonisches Level setzen. Da ich allerdings eh nicht sehr schnell im Eingehen von Beziehungen bin (2 Monate Kennenlernphase wäre für mich wohl das absolute Minimum, ich halte eigentlich mehr davon, jemanden mehr als 2 Monate zu treffen, bevor ich mich festlege), hat er da eh noch eine "Schonfrist". Zumal da momentan auch kein anderer ist, mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen könnte und ich derzeit auch nicht aktiv date, da ich keine Zeit habe. 

Ich weiß nur noch nicht, ob und wie ich es ihm mitteilen sollte, sollte ich die Affäre wieder treffen oder jemand anderen daten. Ich möchte ihn nicht verletzen, aber auch mit offenen Karten spielen. Zudem kann ich mir eben nach wie vor eine Beziehung mit ihm vorstellen (auch wenn er anstrengend sein kann), somit finde ich es nur fair, ihm da noch mal die Möglichkeit zu geben, sich doch noch auf mich festzulegen (prinzipiell besteht die natürlich auch noch, wenn ich eine Beziehung mit wem anders hatte oder er und wir beide wieder Single sind, aber das geht ja schon in die abstrakteren Überlegungen).

@Bonne_Lea Ich möchte eigentlich einfach das mit ihm fortführen ohne Ablaufdatum (siehe oben). Bin aber nicht darauf angewiesen. Wenn das warum auch immer nicht geht, dann ist das eben so. Da er sich ja aber gerade anscheinend nicht auf die Bezeichnung Beziehung einlassen möchte, ist es mir zu riskant, mich total auf ihn einzuschießen - Stichwort verpasste Chancen mit anderen und drohender Stress mit ihm. Also ist der Alternativplan, das mit ihm fortzuführen, gleichzeitig aber andere kennenzulernen, wenn es sich eh grad anbietet. Und dann einfach mal zu schauen, wie sich das ganze entwickelt und mit allen Beteiligten offen zu kommunizieren. 

Ja, ich möchte ihn in meinem Leben behalten. Er ist schon länger ein guter Freund und die Zeit mit ihm ist immer sehr schön. Wir können uns gut über alles mögliche unterhalten, zusammen lachen, etc. So jemanden kann ich mir auch als guten Freund vorstellen. Er ist aber eben auch ungewöhnlich attraktiv für mich und unsere Wertvorstellungen stimmen größtenteils überein und wir haben sehr ähnliche Vorstellungen vom Leben, daher besteht auch körperliches Interesse und ich kann mir auch eine Beziehung vorstellen.

vor 2 Stunden, hanju schrieb:

Unnötig erschwerend ist es nur dann, wenn dies zu früh stattfindet, weil man aus Unsicherheit etwas nicht laufen lassen kann,

Das Problem haben wir zumindest schon mal nicht 😆

vor 2 Stunden, hanju schrieb:

Deshalb kann da richtigerweise nur der Rat lauten, erkenne was du willst und bleib bei dir. Stehe zu deinen Bedürfnissen, wie auch immer diese nun aussehen mögen.

Das sieht mein Plan vor 🙂

So, ich hoffe, ich habe alles beantwortet, falls nicht, hakt nach :) 

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vor 2 Minuten, Katze1235 schrieb:

@motiflow85 Das jemand nicht bedingungslos immer und unproblematisch zu einem steht, finde ich ok. Jeder hat ja auch sein eigenes Leben mit Stress und diverse Erfahrungen aus der Vergangenheit, welche es einem erschweren, sich wirklich auf etwas einzulassen. Zudem steh ich selber schon zu mir und habe auch noch Freunde, welche dies tun. Und er steht auch zu mir, nur sagt er eben nicht "Hey, ich bin dein Freund, lass uns für immer zusammen sein, heiraten und Kinder kriegen!". Das ist auch ok, nur muss ich mir dann eben die Frage stellen, wie lange ich mich auf ihn versteifen will, wenn er sich gerade nicht auf mich versteifen will oder kann. Und ich denke, für mich ist der Punkt erreicht, an dem ich auch mal wieder in anderen Gewässern fische. Das mit ihm muss ich ja nicht beenden, solange ich nichts monogames mit einem anderen eingehe (oder er mit einer anderen). Und sollte da was anderes monogames zwischen kommen, würde ich das mit ihm auf ein platonisches Level setzen. Da ich allerdings eh nicht sehr schnell im Eingehen von Beziehungen bin (2 Monate Kennenlernphase wäre für mich wohl das absolute Minimum, ich halte eigentlich mehr davon, jemanden mehr als 2 Monate zu treffen, bevor ich mich festlege), hat er da eh noch eine "Schonfrist". Zumal da momentan auch kein anderer ist, mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen könnte und ich derzeit auch nicht aktiv date, da ich keine Zeit habe. 

Ist auch schön und gut. Ich möchte dir nur nahe legen, dass was du schon selber erkannt hast, dich nicht mehr versteift/verstellst, dann bringt einfach nichts. Macht euch beide nicht glücklich. 

Ich war früher ähnlich so, die meisten waren ohne Erfahrungen ebenfalls so. Ist auch ein Stück weit ok Empathie walten zu lassen, allerdings solltest du niemals vergessen, dass es sich um dich dreht. Dein Leben, deine Regeln, du musst für dich deinen Weg finden wie du glücklich wirst.

Ich hab damals mit meiner ersten großen Liebe die LTR, trotz starker Gefühle aufgelöst, weil ich einfach gemerkt habe, dass mein Zauberflöte auch noch von anderen Spielerin bespielt werden möchte. War für die Dame ein Schlag ins Gesicht, weil ich ihr gesagt habe, dass ich das Verlangen nach anderen Frauen habe und ich ihr nicht mehr treu bleiben kann. Nach Zehn Jahren, als wir uns zufällig auf einer Party wieder gesehen haben, hat sie mich für meine Einstellung gelobt, das es zwar sehr weh getan hat, ich aber nie gelogen habe, der einzige Mann, der immer ehrlich zu ihr war. 

Ich verkörpere lieber eine schmerzhafte Wahrheit, als eine gut klingende Lüge. Stehe dazu, was du willst und wie du dir dein Leben vorstellst.  

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Du willst es ihm recht machen, für alles offen sein, nichts verpassen, zukünftige Möglichkeiten bedenken undundund. Bisschen viel, oder? Ich habe es nochmal gelesen und dieses "Beziehung vielleicht aber nicht jetzt" bedeutet einfach "ich will keine Beziehung mit dir" Denn du lebst erstmal jetzt. Das ist der Stand. Und da wäre es tatsächlich bescheuert dich von dir aus exklusiv an ihn zu binden. Da eure Kommunikation sowieso ausbaufähig ist schadet es nicht das nochmal offen auszusprechen. Also du magst ihn, du bist wertschätzend, eine Affäre ist toll aber du triffst dich auch mit Anderen. Wie man das dann Ettiketiert ist egal. Wichtig ist dass du zufrieden bist.

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Ich würde / ich hätte gerne / aber vllt auch anders / er wäre schon toll als Freund / oder als FB / oder nur platonisch / aber ich mag seine Nähe / egal als was / aber ich will auch nix verpassen / ich will nichts bereuen / ich will nicht das er was macht was ich seinentwegen nicht mache.....

1) Fakten schaffen. Klare Ansage, klares Gespräch. Wenn er nicht in eine Beziehung will dann soll er das klar kommunizieren und dann mit den Konsequenzen leben.

2) Wenn du ihn als festen Freund haben willst und er aber mitbekommt das du nebenbei nen anderen vögelst wird das nicht zu deinen Gunsten angerechnet. Es soll Leute geben die mögen zweigleisige Sachen nicht slebst in der Findungsphase. Ich persönlich finde sowas respektlos.

3) lasst euch Eier wachsen. Das ist der reinste Kindergarten bei euch. Ihr habt euch wirklich gegenseitig verdient. Ihr wisst beide nicht was ihr wollt und seid so herrlich inkonsequent in euren Entscheidungen das es schon traurig ist.

4) Fakten schaffen und mir den Konsequenzen leben. Sonst kommt ihr nicht vorwärts. Wenn A nicht will dann B. Aber dann auch durchziehen und zu seinen Entscheidungen stehen. Gilt für Beziehungen und auch für andere Dinge im Leben.

 

@offtopic

Ein Freund von mir hatte Mal ein Mädel am Start die hatten genau so eine Beziehungsdynamik wie ihr beide. Das ist mir viel Drama über ein Jahr mit Vollgas für alle Beteiligten total gegen die Wand gefahren. Darum Entscheidunen treffen dazu stehen und damit leben. Das Leben ist zu kurz für Hickhack-Spielchen mit hatte / wäre / würde / könnte

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Gast Bonne_Lea
vor 23 Stunden, hanju schrieb:

Das irgendwann in irgendeiner Form etwas Gestalt annimmt, benannt werden kann (Definition), ist klar - hast du ja schließlich für deine eigene Beziehung genauso (du kannst es benennen) - und das geht meist von selbst, in dem man auf gleiche Nenner kommt, usw. Unnötig erschwerend ist es nur dann, wenn dies zu früh stattfindet, weil man aus Unsicherheit etwas nicht laufen lassen kann, eine Definition benötigt, um etwas jetzt nun festzulegen. Also spielen eher Motivationen eine Rolle. 

Ja definitiv, da gebe ich dir Recht. Ich meinte damit, warum die TE einen definierten Namen dafür braucht (LTR, Affäre, Freundschaft+ etc.), natürlich gibt es einen vermeintlich Sicherheit, wenn man ein Beziehungskonstrukt "benennen" kann, jedoch recht es für die Findungsphase auch erstmals einen Rahmen abzustecken, wie der genau aussieht, ist auch ziemlich egal, solange es für die Beteiligten stimmig ist.

- Ja wir haben großartigen Sex miteinander
- Ja wir machen hier und da Pärchen-Kram
- Nein wir sind in keiner klassischen LTR
- Nein meine Eltern wirst du nicht kennenlernen
 

 

vor 20 Stunden, Katze1235 schrieb:

@Bonne_Lea Ich möchte eigentlich einfach das mit ihm fortführen ohne Ablaufdatum (siehe oben). Bin aber nicht darauf angewiesen. Wenn das warum auch immer nicht geht, dann ist das eben so. Da er sich ja aber gerade anscheinend nicht auf die Bezeichnung Beziehung einlassen möchte, ist es mir zu riskant, mich total auf ihn einzuschießen - Stichwort verpasste Chancen mit anderen und drohender Stress mit ihm. Also ist der Alternativplan, das mit ihm fortzuführen, gleichzeitig aber andere kennenzulernen, wenn es sich eh grad anbietet. Und dann einfach mal zu schauen, wie sich das ganze entwickelt und mit allen Beteiligten offen zu kommunizieren. 

Wer versucht, sich immer alle Türen offen zu halten, wird sein Leben auf dem Flur verbringen. Spring über deinen Schatten und mach eine klare Ansage, auch auf die Gefahr hin, dass du ihn verlierst, aber durch dieses Rumgeeiere werdet ihr beide nicht glücklich werden.

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@Katze1235: handelt es sich um den Mann aus deinem Bindungsphobie-Thema vom letzten Jahr? Ich erinnere mich, dass da was war. Wenn das die Geschichte ist, finde ich das als Vorgeschichte zum Verständnis sehr wichtig, denn das Thema Angst vor Bindung, Beziehung ja/nein, Angst etwas zu verpassen, Verlustangst war dann von Anfang an präsent. Es würde mich insofern nicht wundern, dass euer derzeitiger Stand genau das widerspiegelt. 

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vor 22 Stunden, SimoneB schrieb:

Du willst es ihm recht machen, für alles offen sein, nichts verpassen, zukünftige Möglichkeiten bedenken undundund. Bisschen viel, oder?

Ich kann verstehen, dass das so rübergekommen ist, ganz so ist es aber tatsächlich nicht. Schon in Ansätzen, aber ich könnte mich schon auf ihn festlegen. Er reicht mir, ich finde ihn attraktiv, sympathisch, wir haben einen ähnlichen Humor, ähnliche Interessen und Hobbies, ähnliche Wertvorstellungen, ähnliche Ziele und Lebensvorstellungen, wollen zB beide Kinder und haben auch ähnliche Vorstellungen davon, wie man sie erziehen sollte, ein ähnliches Nähe-Distanz-Bedürfnis, können super über alles mögliche (auch Politik etc.) reden, harmonieren super im Bett, die gemeinsame Zeit ist unheimlich schön - für uns beide. Aber er kann sich aktuell eben keine feste Beziehung vorstellen, wie groß da die Anteile der Entfernung (er mag keine Fernbeziehungen, seine Exbeziehung war eine), des Zeitmangels (er arbeitet und studiert jeweils Vollzeit) und des Wunsches, wieder so hormonvernebelt zu sein, wie damals zu Teeniezeiten, sind, weiß ich nicht. Aber es ändert ja auch nichts an der Tatsache. Ich finde es schade, weil es eben meiner Meinung nach wirklich gut passen könnte und er bis dato der einzige Mann ist, mit dem ich mir jemals so viel vorstellen konnte (und auch der einzige, mit dem ich bisher geschlafen habe). Und ich hab durchaus die Hoffnung, dass das irgendwann in naher oder ferner (oder mittlerer) Zukunft eine feste Beziehung zwischen uns wird. Aber ich weiß ja nicht, wann und ob das passieren wird. Natürlich weiß man auch in einer offiziellen Beziehung nicht, ob man zusammen bleiben wird. Und statistisch gesehen ist sogar davon auszugehen, dass man nicht zusammen bleiben wird. Aber dann sagen zumindest in dem Moment beide, dass sie sich in dem Moment beide eine dauerhafte Beziehung miteinander wünschen - mehr als das an "Sicherheit" kann man eh nie bekommen (darum ist es ja auch so verdammt wichtig, gut und glücklich alleine sein zu können).  
Wenn ich mich nun darauf versteife, dass das mit ihm sicher irgendwann mal eine feste Beziehung würde, könnte sich das negativ auf mein Wohlbefinden auswirken, sollte er was mit einer anderen haben - und im Gegensatz zu einer festen Beziehung könnte ich dann nicht mal sagen, dass ich mich so sinnvoll wie möglich verhalten hätte. Zudem bin ich auch nicht sicher, ob es sich nicht positiv auf die Wahrscheinlichkeit, dass es zwischen ihm und mir doch noch was offizielles geben wird, auswirken würde, hätte ich noch was mit einem anderen. Denn das würde vermutlich automatisch etwas an meinem Mindset ändern - mich entspannter werden und weniger an ihm kletten lassen (ich klette auch so schon nicht, aber mental bin ich doch recht auf ihn fixiert. Das könnte dadurch besser werden und das würde ich natürlich auch ausstrahlen - das macht attraktiver und abgesehen davon wüsste ich dann, dass ich nicht seinetwegen auf andere Chancen verpasst hätte ohne dass er das Gleiche tut.)

 

vor 22 Stunden, motiflow85 schrieb:

Ist auch schön und gut. Ich möchte dir nur nahe legen, dass was du schon selber erkannt hast, dich nicht mehr versteift/verstellst, dann bringt einfach nichts. Macht euch beide nicht glücklich. 

Ich meinte mit versteifen nicht verstellen, sondern, dass ich mich auf ihn fixiere. Nur ihn (ich nenne ihn jetzt M.) und keinen anderen treffe, obwohl ich mit ihm nicht fest zusammen bin. Aber nicht verstellen ist natürlich auch wichtig 🙂  Deinen Text finde ich übrigens ziemlich gut, danke dafür. Wobei es für mich ja nicht darum geht, dass ich unbedingt was mit anderen anfangen müsste. Ich könnte mich schon auf ihn festlegen. Aber ich halte es nicht für sinnvoll, mich auf ihn festzulegen, wenn er sich nicht auch auf mich festlegt. Wenn ich gerade eh keinen anderen treffe, mit dem ich was anfangen will, ist das ja eh kein Thema - ich würd nichts mit nem anderen anfangen, um ihn eifersüchtig zu machen oder so. Aber wenn es einen anderen gibt, und ich mich aber M. gegenüber monogam verhalten will, obwohl er vielleicht auch was mit einer anderen anfinge, wenn sie ihm gefiele, würde da was nicht stimmen. Ich weiß nicht, ob er das täte. Aber es könnte sein, er möchte es ja nicht offiziell Beziehung nennen (wenn uns fremde für ein Paar halten, sagt er da nichts gegen, aber die sind halt auch fremd...). Und momentan gibt es eben meine Ex-Affäre (die sich auch gestern wieder gemeldet hat, bisher hab ich nur mit Palaver geantwortet und nichts festgemacht), die ich schon attraktiv finde. Mangels hinreichender Sympathie könnte ich mir mit besagter Ex-Affäre aber eben wohl nur eine Affäre vorstellen, für den, den ich seit über einem Jahr date, wäre der also eigentlich keine wirkliche Gefahr (ich hätte dann nur eben noch mit nem anderen geschlafen).

Ich würde das auch nicht als respektlos ansehen. Er hatte schon über ein Jahr. Wir haben schon mehrfach über eine Beziehung geredet (er ist zwar immer sehr überfordert und ich glaube, dass da psychisch was im Argen liegt, aber da kann ich nichts für und auch nichts dran ändern - zumindest nicht sonderlich schnell). Ich bin das Jahr über nicht auf andere Männer eingegangen, auch wenn sie Interesse gezeigt haben und auch auf mich interessant wirkten. Ich glaube eher, dass ich seinen Respekt verliere, wenn ich mich ohne von ihm eine verbale Zusage zu verlangen, jahrelang total auf ihn einschieße. Dann werde ich die, "die eh keinen anderen anschleppen und ewig warten wird". 

 

Auf den Rest antworte ich später. 

 

@Roja Ja, ist der 😀 Ich verlinke das Thema mal:

 Und ich glaube auch, dass das immer noch eine Rolle spielt. Wobei ich inzwischen eben dazu stehen kann, dass ich Interesse habe. Manchmal hab ich Sorge, dass ich im Falle einer festen Beziehung dann doch das Weite suchen würde, weil ich halt gerne Single und unabhängig bin. Ich mag es nicht, wenn jemand versucht, mir etwas vorzuschreiben oder mich einzuengen. Ich habe aber den Eindruck, dass ich mit ihm jemanden gefunden habe, der das sehr ähnlich sieht. Er weiß auch inzwischen, dass ich mir eine Beziehung vorstellen kann, aber keine eingehen muss. 
Mein Problem ist auch immer noch, dass ich mir selber in meinem Interesse nicht ganz vertraue. Weil ich halt auch ab und an mal feststelle, dass ich ziemlich gerne unabhängig bin und ich auch was ihn anbelangt schon einen Fluchtreflex gemerkt habe. Ich kann schlecht einschätzen, inwieweit meine Entspanntheit und mein scheinbar klares Interesse daher rühren, dass er auf die Bremse tritt. Ich weiß nicht, wie es wäre, würde er nicht mit angezogener Handbremse fahren. Ich weiß aber gerade auch nicht, wie ich das herausfinde. Dieses Gemisch aus Freiheitsdrang und Nähebedürfnis kommt sicher auch im Text immer mal wieder durch. Da wir uns aber schon fast ein Jahr wie in einer Beziehung verhalten, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich schon darauf einlassen würde, dass auch mal offiziell so zu nennen. Dass ich das wohl austesten würde, nützt mir aber eh nichts, solange er das nicht testen mag. Ich könnte mir vorstellen, dass wir beide unterschiedliche Strategien zur Bindungsvermeidung fahren: Er sucht und findet immer einen Grund, wieso es dann irgendwann doch nicht oder nicht mehr für was Festes passt und verweigert die Bindung aktiv (so, wie er auch die Bindung an den Job und an die Wohnung aktiv verweigert) und ich denke mir (vielleicht nicht ganz so bewusst) "ich finde nur ihn attraktiv und sympathisch, andere sind ungeeignet, und er will sich halt gerade nicht festlegen, dann kann ich da gar nichts machen, ist ja praktisch" und vermeide es damit passiv, eine so richtig feste Bindung einzugehen. Ich könnte das jetzt meinetwegen eigentlich auch noch ziemlich lange so fortführen. Nur sollte er mal eine andere finden, mit der er dann (wenn auch nur zeitweise) eine feste Bindung eingehen würde, wär das doof. Dann würde es mir nämlich an Nähe mangeln und unsere Freundschaft wäre in der Situation im Ungleichgewicht, bis ich mein Interesse an ihm abgelegt/einen anderen hab. Dem beuge ich mit einer Affäre (mit der ich ja sowieso keine feste Beziehung eingehen würde) vor.

Mein Punkt ist jetzt gerade, zu versuchen, ein bisschen auseinander zu dröseln, wie viel Chaos von ihm kommt, wie viel von mir und inwiefern seines daran liegt, dass er eben einfach mehr Hormone und Hollywoodromantik will oder daran, dass er eben einfach ein Problem hat, welches aber bei jeder anderen genauso auftreten würde (Für letzteres spricht zumindest schon mal, dass er bis dato nur die eine Teeniebeziehung hatte, welche wenige Monate ging und wohl ziemlich rauschhaft war und danach noch mal verliebt war, das aber von einem Tag auf den nächsten wegging. Und ansonsten hat er halt immer sehr viel gezweifelt, ich bin die, mit der er es am längsten aushält (gilt auch umgekehrt: er ist auch der, mit dem ich es am längsten aushalte).).

Kurz gefasst ist sein Verhalten die meiste Zeit verliebt und interessiert und unheimlich liebevoll und fürsorglich, sagen tut er aber wahlweise "er möchte keine Beziehung (bzw. jetzt nicht)" oder "er weiß nicht, ob er eine Beziehung möchte". Einen Bruch im liebevollen Verhalten gab es dann eben Anfang des Jahres, als er sich plötzlich aus dem Staub machte. Danach bin ich kurz wütend geworden, hab ihm das auch deutlich gemacht, dann wurde unsere Kommunikation offener und jetzt sind wir bei einer offeneren Kommunikation (zumindest wirkt es so) als vor dem Bruch und er verhält sich liebevoller, fürsorglicher und verliebter als vor dem Bruch. Dafür ist seine verbale Aussage derzeit ein eindeutiges "Momentan keine Beziehung, vielleicht später". 

 

 

Ergänzen kann ich zu meinem Thread von damals noch, dass es mich jetzt meistens nicht mehr stört, noch keine feste Beziehung gehabt zu haben. Ich ruhe mehr in mir, auch wenn das so etwas seltsam klingt. Aber ich finde mich jetzt einfach toller und habe festgestellt, dass mir meine Meinung vorher viel zu wenig Wert war. Jetzt achte ich mehr darauf, was ich will und was mir gut tut. Und damit fahre ich sehr gut. Mein Selbstbewusstsein ist einfach insgesamt höher und daher juckt es mich auch nicht mehr so, dass ich eben noch nicht offiziell vergeben war. Und ich kann mir jetzt eingestehen, dass ich auch ziemlich gerne Single bin. Ich hab nicht mehr das Gefühl, eine Beziehung eingehen oder zumindest wollen zu müssen, um "normal" zu sein.

bearbeitet von Katze1235

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Du musst lernen, unbedingt kürzere und prägnantere Texte zu formulieren, ansonsten wird dir hier keiner mehr helfen wollen, bei der länge der Romane.  

Und nochmal, du analysiert, analysierst... Bringt nichts! Zeitverschwendung.

 

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Am 18.4.2018 um 14:41 , SimoneB schrieb:

Denn du lebst erstmal jetzt. Das ist der Stand. Und da wäre es tatsächlich bescheuert dich von dir aus exklusiv an ihn zu binden.

Das sehe ich genauso. 

@VPlus Wir haben schon drüber geredet. Kann sein, dass ich es auch noch mal anspreche, wir wollen jetzt ja eh offener darüber reden. Aber verbal war die Aussage, dass er aktuell keine Beziehung will. Das Verhalten widerspricht dem und mitunter ist er sich auch wörtlich nicht ganz so sicher, aber das war seine Aussage.
Wie geschrieben, es läuft seit einem Jahr. Würde es seit einem Monat laufen, würde ich nicht darüber nachdenken, wieder wen anders zu treffen. Aber es läuft seit einem Jahr (!). An sich kein Thema, aber da kann man nun nicht davon reden, dass es respektlos wäre, wenn ich mal wieder wen anders treffe. 
Und beim Entscheidungen treffen bin ich ja gerade dabei. Ein Kontaktabbruch steht nicht zur Debatte.
Optionen, die ich mir aktuell vorstellen kann, sind:

1) Das mit ihm auf etwas rein platonisches verlegen. Andere Männer (zB besagte "Affäre") treffen. Die Freundschaft mit M. ausbauen. 

2) Noch mal das Gespräch mit ihm suchen, platonische Freundschaft oder feste Beziehung zur Auswahl stellen. Danach entweder feste Beziehung oder 1).

3) Gespräch suchen, schauen, ob man die Erwartungen, die in seinem Kopf herumschwirren beim Gedanken an eine feste Beziehung und die ihn stören, noch etwas konkretisieren kann. Darüber reden, danach schauen, wie der Stand ist. 

4) Das mit ihm weiterlaufen lassen ohne was mit anderen anzufangen und ohne ein Commitment von ihm dafür zu verlangen. Das bietet Herzschmerzpotential, weil ich mich dann weiter auf ihn fixieren würde und ich nicht wüsste, was parallel dazu in seinem Kopf abgeht.

5) Das mit ihm weiterlaufen lassen, es aber entspannt sehen ("Entweder es wird eine feste Beziehung mit ihm oder mit wem anders. In letzterem Fall gibts halt ne tolle Freundschaft mit ihm."). Andere Männer treffen. 

6) Mit ihm darüber reden und festlegen, dass keiner was mit wem anders anfängt oder beide das tun dürfen. Danach fortführen und ggf. was mit einem anderen anfangen oder eben auch nicht. 

Man kann natürlich auch gut 3) mit bspw. 5) kombinieren.

vor 5 Stunden, Bonne_Lea schrieb:

Ja definitiv, da gebe ich dir Recht. Ich meinte damit, warum die TE einen definierten Namen dafür braucht (LTR, Affäre, Freundschaft+ etc.), natürlich gibt es einen vermeintlich Sicherheit, wenn man ein Beziehungskonstrukt "benennen" kann, jedoch recht es für die Findungsphase auch erstmals einen Rahmen abzustecken, wie der genau aussieht, ist auch ziemlich egal, solange es für die Beteiligten stimmig ist.

An sich bräuchte ich keinen festen Namen dafür. Dann allerdings das Statement seinerseits, dass er sich nicht anderweitig umschaut. Oder ich tu das eben auch. Wenn er munter mit Friederike und Gundula flirtet, während ich daheim sitze und darauf warte, dass er sich mal klar für mich entscheidet, stimmt da was nicht.

 

vor 5 Stunden, Bonne_Lea schrieb:

Spring über deinen Schatten und mach eine klare Ansage

Was meinst du denn mit der klaren Ansage? 
Ich hab halt leider das Gespräch letzthin nicht mehr ganz im Kopf, da es mir da grad echt nicht gut ging (nicht seinetwegen sondern körperlich). Aber soweit ich es im Kopf habe, war meine Aussage in etwa "Ich finds schön mit dir, ich kann mir eine feste Beziehung mit dir vorstellen. Aber es ist auch ok, das gerade nicht näher zu definieren.". Und so empfinde ich es auch. 

bearbeitet von Katze1235

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vor 4 Stunden, motiflow85 schrieb:

 

Du musst lernen, unbedingt kürzere und prägnantere Texte zu formulieren

 

Das stimmt, liebe Katze, da hat motiflow recht. Das ist mühsam zu lesen und es würde dir auch helfen, auf den Punkt zu kommen. Damit meine ich, dein Anliegen, deine Gedanken mal auf den Kernpunkt einzuschmelzen. Ich dachte mir schon, dass es in den gleichen Mann wie damals geht. Das ist schade, dass du das Thema damals nicht weiter verfolgt hast, denn da waren viele wesentliche Aspekte vertreten, die dein Grundproblem sind, unabhängig von dem Mann. Die da aus meiner Sicht sind: Unsicherheit, perfektionistische Angst davor Fehler zu machen, Verlustangst, unsicherer Bindungsstil. 

Ich wollte eben auch fragen, wie du dich weiterentwickelt hast, habe dann aber gesehen, dass du etwas dazu geschrieben hast. Nur, nimm es mir bitte nicht übel, deine Gedanken kreisen immer noch genau um das gleiche. Du sagst, du weißt was du willst, listest dann aber zig Optionen auf, die du dir mit ihm vorstellen könntest. Wie geht das zusammen? Also entweder weißt du es wirklich nicht. Das glaube ich aber nicht. Das ist für mich schwer vorstellbar, einen Menschen ein Jahr lang zu treffen und nicht zu wissen, was ich will. Deswegen vermute ich, du weißt es sehr wohl, stehst aber nicht dazu.

Jetzt mal unabhängig davon, wie man die Art der Beziehung betitelt, wirst du doch eine Vorstellung der Rahmenbedingungen haben, die du dir wünscht und du weißt, welche Gefühle du hast. Unklar ist aber, was er möchte bzw. nicht möchte, wenn er sagt, er will keine Beziehung: keine Exklusivität, kein Commitment, keine Verantwortung whatever? Warum also nicht genau das mal offen besprechen, statt Beziehung ja/nein.

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vor 43 Minuten, Roja schrieb:

Das ist mühsam zu lesen und es würde dir auch helfen, auf den Punkt zu kommen.

Jo, etwas lang sind die Texte.

vor 43 Minuten, Roja schrieb:

Unsicherheit, perfektionistische Angst davor Fehler zu machen, Verlustangst, unsicherer Bindungsstil. 

Sind auch noch vorhanden, aber besser geworden. 

vor 43 Minuten, Roja schrieb:

Du sagst, du weißt was du willst, listest dann aber zig Optionen auf, die du dir mit ihm vorstellen könntest. Wie geht das zusammen?

Ich weiß, was ich möchte (immer unter der Voraussetzung, dass ich im Falle einer plötzlich auftauchenden festen Bindung dann nicht doch verschreckt das Weite suche - meine Sorge davor ist aber inzwischen schon geringer geworden): Eine feste Beziehung mit ihm. Ich weiß aber auch, dass er das gerade nicht möchte. Da ich ihn weder dazu zwingen kann noch will, muss eine Alternative her. Das ist eine der genannten Optionen. Welche ich davon am besten finde, weiß ich eben noch nicht.
Dass ich mir eine feste Beziehung mit ihm vorstellen kann, habe ich ihm ja auch gesagt.

vor 43 Minuten, Roja schrieb:

keine Exklusivität, kein Commitment, keine Verantwortung whatever?

Ich glaube, es trifft das alles zumindest in Teilen. Ihm wird Verantwortung für andere leicht zu viel, er hat Angst, etwas zu verpassen, und möchte sich darum nicht festlegen. Ihm werden die Erwartungen, die er mit einer festen Beziehung verknüpft (über die wollten wir mal reden, das haben wir das letzte Mal nicht untergekriegt), zu viel. Er möchte für den Job hinziehen können, wo immer er hin möchte, ohne das mit jemandem absprechen zu müssen. Und er erwartet, dass es die perfekte Partnerin und die perfekte Beziehung gibt - mit ewig haltender Verliebtheit, ohne Probleme etc. Und ohne Entfernung. So wie seine Teeniebeziehung, nur in ewig haltend statt nur 3 Monaten, ohne die Entfernung, ohne verschwindende Verliebtheit und ohne sonstigen Stress.
Und das mit mir ist sehr schön, aber eben nicht perfekt. Da könnte es ja vielleicht irgendwo da draußen noch was perfekteres geben.

Tatsächlich sind einige seiner mir bekannten Wünsche (zB dass er hinziehen kann, wo immer er hin möchte (solange er nicht grad nach Australien auswandert)) mit mir kompatibel. Inwieweit ihm das klar ist, weiß ich nicht. Und inwieweit es bewirkt, dass er eine Beziehung mit mir möchte, weiß ich auch nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass er trotzdem noch was fände. Er findet eigentlich immer etwas, was doch ungeeignet ist. Er ist also eigentlich so wie ich: Besser gar nicht als imperfekt. Nur dass ich gerade versuche, von dem Anspruch, es müsste immer alles perfekt sein, wegzukommen.

In letzter Zeit frage ich mich aber auch ab und an, ob er mir nicht etwas zu anstrengend für eine Beziehung ist. Er spricht Probleme häufig nicht an, sondern frisst sie in sich hinein, bis er dann irgendwann zB verschreckt das Weite sucht. Und ich fänds eigentlich auch ganz schön, würde mein Partner sich nicht nur verliebt verhalten, sondern auch sein Gesagtes dazu passen und er dann eine Beziehung mit mir eingehen wollen. 
Bisher waren diese Bedenken aber noch nicht so ausgeprägt, dass ich mir keine Beziehung mehr mit ihm vorstellen könnte.

bearbeitet von Katze1235

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vor 15 Stunden, Katze1235 schrieb:

Jo, etwas lang sind die Texte.

Sind auch noch vorhanden, aber besser geworden. 

Ich weiß, was ich möchte (immer unter der Voraussetzung, dass ich im Falle einer plötzlich auftauchenden festen Bindung dann nicht doch verschreckt das Weite suche - meine Sorge davor ist aber inzwischen schon geringer geworden): Eine feste Beziehung mit ihm. Ich weiß aber auch, dass er das gerade nicht möchte. Da ich ihn weder dazu zwingen kann noch will, muss eine Alternative her. Das ist eine der genannten Optionen. Welche ich davon am besten finde, weiß ich eben noch nicht.
Dass ich mir eine feste Beziehung mit ihm vorstellen kann, habe ich ihm ja auch gesagt.

Ich glaube, es trifft das alles zumindest in Teilen. Ihm wird Verantwortung für andere leicht zu viel, er hat Angst, etwas zu verpassen, und möchte sich darum nicht festlegen. Ihm werden die Erwartungen, die er mit einer festen Beziehung verknüpft (über die wollten wir mal reden, das haben wir das letzte Mal nicht untergekriegt), zu viel. Er möchte für den Job hinziehen können, wo immer er hin möchte, ohne das mit jemandem absprechen zu müssen. Und er erwartet, dass es die perfekte Partnerin und die perfekte Beziehung gibt - mit ewig haltender Verliebtheit, ohne Probleme etc. Und ohne Entfernung. So wie seine Teeniebeziehung, nur in ewig haltend statt nur 3 Monaten, ohne die Entfernung, ohne verschwindende Verliebtheit und ohne sonstigen Stress.
Und das mit mir ist sehr schön, aber eben nicht perfekt. Da könnte es ja vielleicht irgendwo da draußen noch was perfekteres geben.

Tatsächlich sind einige seiner mir bekannten Wünsche (zB dass er hinziehen kann, wo immer er hin möchte (solange er nicht grad nach Australien auswandert)) mit mir kompatibel. Inwieweit ihm das klar ist, weiß ich nicht. Und inwieweit es bewirkt, dass er eine Beziehung mit mir möchte, weiß ich auch nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass er trotzdem noch was fände. Er findet eigentlich immer etwas, was doch ungeeignet ist. Er ist also eigentlich so wie ich: Besser gar nicht als imperfekt. Nur dass ich gerade versuche, von dem Anspruch, es müsste immer alles perfekt sein, wegzukommen.

In letzter Zeit frage ich mich aber auch ab und an, ob er mir nicht etwas zu anstrengend für eine Beziehung ist. Er spricht Probleme häufig nicht an, sondern frisst sie in sich hinein, bis er dann irgendwann zB verschreckt das Weite sucht. Und ich fänds eigentlich auch ganz schön, würde mein Partner sich nicht nur verliebt verhalten, sondern auch sein Gesagtes dazu passen und er dann eine Beziehung mit mir eingehen wollen. 
Bisher waren diese Bedenken aber noch nicht so ausgeprägt, dass ich mir keine Beziehung mehr mit ihm vorstellen könnte.

Du musst verstehen, dass ihr eine andere Vorstellung vom Leben habt. Du machst es einfach zu kompliziert, genau so kompliziert, wie deine Texte. Knackig, würzig auf den Punkt bringen. 

Sei mir nicht Böse, aber wenn du dich so gibst, wie du schreibst... Wärst du meine neune "Gutenachtgeschichtenerzählerin" ich würde so einpennen. Daran musst du arbeiten. 

Sei direkter, zu dir und zu dem Typen. Schwaffel nicht lange um heißen Brei herum und wenn es nicht mehr passt, suchst du einen der passender ist... 

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Er ist nicht reif genug für eine Beziehung. Und dein Versuch ihm die Bedenken rauszureden wird scheitern. Genauso ist das Warten dass er eventuell mal doch so weit ist die falsche Option. Wenn du trotz Verliebtheit und Bindungswunsch eine FB in Erwägung ziehst würde ich die Rahmenbedingungen abstecken. Mehr Abstand um auch für andere Männer den Kopf frei zu haben. Denn wenn du das so weiterführst wirst du kein Interesse haben andere Männer zu treffen und enttäuscht werden.

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@motiflow85 Keine Sorge, einschlafen tun nur die Kleinkinder meiner Cousine zur Bettzeit 😁 Früher hab ich recht viel über Informatik und Mathe gequatscht, damit konnten die meisten Männer nichts anfangen und sind darum weggepennt. Inzwischen nerde ich nur noch bei Leuten rum, die mitnerden können - oder unbedingt wissen wollen, was ich im Job mache, da hör ich aber auch auf, wenns ihnen zu viel wird 🙂

Zitat

Sei direkter, zu dir und zu dem Typen.

Ich bin direkt. Er weiß, was ich mir vorstellen kann und ich weiß es entsprechend auch. 

 

@SimoneB  Deine Beiträge sind richtig gut, danke dafür! 🙂 Ich denke, ich brauche keinen objektiven Abstand. Ich muss nur für mich selber entscheiden, dass ich wieder andere Männer date. Dann fände ich es zwar nach wie vor schade, wenn es mit M. keine feste Beziehung würde, aber schlimm wär das nicht. 
Ich leb einfach weiter mein Leben, lasse das mit ihm laufen und schau mich aber auch mal wieder woanders um 🙂 

Gefühle sind ja ganz gut über Gedanken und Verhalten steuerbar. Wenn man sich mies fühlt, liegt das meistens daran, dass man etwas negativ bewertet. Bei manchen Dingen ist es natürlich schwierig, die anders zu bewerten (zB wenn jemand gestorben ist). Bei Beziehungsdingen geht das aber ganz gut. Funktioniert nicht immer und braucht ne Menge Training und Klarheit darüber, woher die Empfindungen kommen und was sie beeinflusst. Aber wird einfacher, ich übe das seit einer Weile 🙂

 

Insgesamt denke ich, ist es gut, wenn ich eben einfach auch andere Männer date und mir nicht so viele Gedanken über M. mache. Ist nur gar nicht so einfach, weil er inzwischen mein Problemanalyse- und lösezentrum angeschmissen hat.

bearbeitet von Katze1235

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