LTR Liebesleben nimmt rapide ab und immer seltener

63 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich freue mich auf eure Einschätzung, denn ich stehe aktuell vor einer T-Kurve und weiß nicht so richtig welche Pfad ich einschlagen soll.

1. Dein Alter: 26

2. Ihr Alter: 25

3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern):

Monogam. Sie wurde damals von Ihrem Ex betrogen, für mich ist es die erste richtige Beziehung und ich habe die Haltung man beendet es anstatt krumme Zwischendinge zu fahren, wenn man sicher weiß, es ist nicht von Dauer und man hat sich auf eine monogame Beziehung eingelassen.

4. Dauer der Beziehung: 4 Jahre

5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: ca. 5 Monate (Online-Dating, erste Treffen, Sex erst mit Entscheidung meinerseits für LTR vorher nur Petting)

6. Qualität/Häufigkeit Sex:

Anfangs ca. zwei mal pro Woche. Seither werden die Zeiträume immer größer und der Sex verliert massiv an Leidenschaft/Spaß. Teilweise liegen nun Wochen oder auch mal Monate dazwischen. Dies ist quasi der Kernpunkt meiner aktuellen Zweifel.

7. Gemeinsame Wohnung? Ja, seit ca. 2 Jahren.

8. Probleme, um die es sich handelt

Es fällt mir gerade wirklich schwer meine Gedanken zu ordnen und ich möchte euch nicht einen riesen Text aufwühlen, indem ich alle Einzelheiten schildere, ich versuche mich soweit es geht kurz zu halten.

Sie liebt mich offenbar, macht kein Hel darum, dass sie mich heiraten möchte und sich mit mir Kinder wünscht. Wir verstehen und so in vielen Lebenslagen fast blind, haben oft die selbe Meinung - auch wenn ich eher der Karrieremensch bin, der eher wissbegierig, leistungsgetrieben eingestellt ist und sie eher der Familienmensch und emotionaler veranlagt ist, der gerne mal RTL Soaps schaut. Manchmal nervt mich der Familienfokus und Emotionalität etwas, da ich eher der Zahlenmensch bin. Aber andererseits wüsste ich auch nicht ob ich so gut damit klar komme, wenn mein Partner die gleichen Präferenzen hätte wie ich.

Sie sagte bei ihrer vorherigen Beziehung wäre sie bisher selten zum Orgasmus gekommen, was aber vielleicht eher an meiner Ausdauer und etwas überdurchschnittlichen körperlichen Vorteil liegt, als vllt. an meinem gefühlvollen leidenschaftlichen Sex/Können (auch wenn ich Punkte wie Ohr / Hals etc als erogene Zonen schon mal kenne). Ich denke dies ist auch soweit ehrlich, da man es zu Teilen an körperlichen Reaktionen merkt (zitternde Oberschenkel nach Sex, sie nach dem zweiten Orgasmus sagt sie kann echt nicht mehr o.ä.) bzw. sie auch ehrlich sagte wenn es mal nicht für einen reichte.

Vor einem Jahr wollte sie einmal ausziehen bzw. schlug es vor als ich nicht akzeptieren wollte, dass sie so oft etwas ohne mich machte (quasi nur noch jedes WE bei Family bzw. Freundinnen) bzw. mir die kalte Schulter zeigte und ein mehrtägiger Streit ausbrach. Ich sagte dann die Konsequenz daraus wäre dann auch das Beziehungsende (was sie damit verbunden eigentlich nicht wollte). Dennoch wollte sie sich erst nicht davon abbringen lassen (nahm die drohende Konsequenz also in Kauf), bis ich nach einigen Tränen damit auch abschließen wollte, den Kopf aus den Sumpf hob und begann neue Frauen kennen zu lernen. Da war die Sache bei ihr schnell vom Tisch und sie wollte, dass ich ihr noch eine Chance gebe, was ich nach langem überlegen dann zugestand. Es lag wohl damals daran, dass ich mangels verloren gegangene Freundeskreis, ggf. Unordnung in der Wohnung, Umorientierung ihrer Karriere usw. zu viele nicht gerade attraktive Punkte & Streit anstauten und ich zudem fast nur gedanklich bei meinem Start-Up hängen blieb 24/7. Dies jedoch nur als Randnotiz ohne nun mit allen Details aufzuwarten - ich habe soweit vermutlich klassiche PU Attraction Fehler begangen. Danach verbesserte sich einiges, auch unser damaliges Sexleben kam wieder in Fahrt. Sie kaufte Dessous etc.

Das ist seither wieder abgeebbt. Beim Handjob wird lustlos die Hand geschwungen, Blowjob gibt es trotz Wunsch meinerseits nicht (muss man dann wohl akzeptieren, wenn andere Punkte der Person überwiegen), die Pille wurde abgesetzt (wg. Beschwerden ihrerseits) und Spirale o.ä. möchte sie wenn langfristig nach dem ersten Kind (Sex mit Kondom fühlt sich für mich nicht wirklich erregend an quasi nur halb bis 1/4 so gut) - vorher würde es sich ja nicht lohnen, wenn sie gerne dieses oder nächstes Jahr schwanger werden will. Ist das Sexleben jedoch nicht intakt und damit ein wichtiger Baustein einer Partnerschaft, muss man jedoch über weitere Etappen der Zweisamkeit meiner Meinung nach nicht nachdenken. Sex hatte sie von gestern auf heute vertagt (fehlt nur noch das der Kalender rausgeholt wird) und als ich dann darauf zu sprechen kam wies sie mich wieder mehr oder weniger ab, als hätte sie kein Bock - nachher behauptete sie dann, sie wollte erst Duschen und wartete ja noch auf nen Anruf ihrer Eltern. Ich denke aber manchmal sind dies nur Ausreden, denn dann kann man dies auch gleich sagen und muss nicht ein auf KB Haltung machen. Mir reichte es da jedenfalls und ich sagte ihr dann, dass ich es verstehen könnte wenn Freunde in solchen Phasen dann irgendwann fremd gehen, auch wenn ich es selbst nicht vorhätte, sondern mir dann eher die Frage stelle wie man so in einer Beziehung oder gar Ehe über längere Zeit aushalten will.

Was bringt es im Sand zu stochern, also sprach ich sie heute abermals darauf an und sie sagte dieses lustlose Handgetümmel quasi wie eine Pflicht (so hatte ich es ihr als mein Eindruck geschildert) komme von ihr, da ich manchmal dann auch zu ihr ginge und sage ob sie was "machen" würde. Naja was soll ich sagen ich muss da irgendwie alle zwei spätestens drei Tage was los werden und wenn ich dazu Inetvideos nutze ist ihr das auch nicht wirklich Recht. Sie würde sich wünschen, dass es mit leidenschaftlichen Küssen startet etc. und dann würde sie das sicherlich auch liebevoller machen. Bevor ihr mich nun verurteilt - ich würde aus ihrer Sicht vermutlich identisch denken. Nur ich sagte auch Küsse sind für mich kein Zahlungsmittel. Ich mache dies wenn es sich richtig anfühlt. Auch wenn ich sie abends mal küsse, sagt sie dann gute Nacht und schläft ein. Also nix da mit "weiteren Schritten", wie man vermuten würde. Und von ihr selbst kommt außer Küsse auch nichts mehr in Sachen Erotik, mal Dessous anziehen und im Bett auf mich warten etc. wie es anfangs nach der ersten Krise der Fall war. Zudem kommt gerade von ihr häufig dann aber "schnell" (und was sie nicht sagt lustlos) weil sie *hier irgendwas einsetzen* (- die Wäsche holen will, schlafen möchte oder whatever).

Mich macht es einfach wütend und natürlich frustriert es einen auch. Wer liegt schon gerne erregt im Bett und versucht irgendwie einzuschlafen, weil sie mal wieder keine Lust hat.

Die Fehler von damals sind wirklich weitgehend passé, ich bin seither deutlich dominanter und habe "BETA" Verhaltensweisen weitgehend wegminimiert, es stehen viele neue Lebensereiegnisse an (Kauf Wohnung), das Unternehmen bereitet weniger Sorgen/Stress entwickelt sich endlich gut, wir behandeln uns so wieder sehr gut, machen gerne was zusammen in der Freizeit, die Wohnung ist ordentlicher etc.

Manchmal sehne ich mich dann trotzdem in solchen Sexdepriphasen wieder richtig Single zu sein, damals hatte ich viele Dates (dank PU Verhaltensänderungen) und auf der anderen Seite weiß ich nicht ob es einen besseren Partner als sie geben könnte, wenn das Sexuelle nicht andauernd Probleme bereiten würde. Sie zieht nicht gerne Dessous an worauf ich absolut stehe, sie probiert nicht so gerne Neues aus bzw. stellt sich dabei nicht so wirklich gut an, dann ist sie durch einen Unfall bei den Bandscheiben nicht so ganz bewegungsfrei (was ich aber soweit toleriere - kann sie ja nichts für). Wenn dann jedoch dieser wochenlange Abstand zwischen Sex dazu kommt und er dann manchmal gerade mit Kondom wie nun erforderlich auch noch nicht reicht, dass ich komme, dann wird man verrückt.

Ich habe ihr auch schon mehrmals gesagt, dass ich mit so einem Sexleben die Beziehung zersplittern sehe und dies niemals über Jahre aushalten werde - mir so auch Hochzeit, Kind etc nicht vorstellen kann. Davor muss dies stimmen. Sie meinte nun wieder man könnte es ja nochmal probieren, ich soll uns nicht aufgeben etc.

Aber ich frage mich manchmal ob die Beziehung noch zu retten ist oder ob ich in ihr jemals die Partnerin fürs Leben sehen kann. Ich will mich eigentlich nicht von ihr trennen, eben weil auch so vieles passt - ich habe damals viele Frauen getroffen bis ich mich für sie entschied. Aber wenn ich sprichwörtlich "Sex" will möchte ich dies nicht per Terminkalender planen oder vorab zwei Stunden rumküssen und massieren. Ich möchte dann einfach mal sponanten, wilden, ausgefallenen Sex und nicht immer diese Blümchennummern. Das hört sich so bestimmend und selbstgerecht an, aber ich denke es wäre auch anders wenn ich nicht seit Wochen auf eben diesen Sex warten würde. Außer Missionarsstellung & Doggystyle will sie auch nicht groß probieren. Vielleicht ist diese aktuelle Problematik ja nur das Symptom und es liegt wirklich daran, dass ich es deutlich häufiger brauche als sie. Aber sie sagte auch es liege eher nicht an ihrer Lust, sondern das sie eben diesen emotionalen Rahmen braucht.

Für mich klingt dies jedoch immer so, als wenn wir eine GZSZ-Rolle nachspielen und weichgespühlt emotional turnt mich das eher ab. Ich habe ihr auch mal Pornos gezeigt die ich gut finde, wo es nicht zu krass gespielt ist, sondern wo es eben dieser Nervenkitzel aus Dominanzwechsel, Liebe und wildem Sex ist. Aber das sprach sie einfach nicht so richtig an, hatte ich das Gefühl - war ihr befremdlich/unangenehm. Wenn ich ihr beim Sex aber mal auf den Arsch haue, die Haare nach hinten ziehe oder fester reinhämmer scheint ihr dies zu gefallen, was ja irgendwo in sich eine Krux wäre, denn da nähern wir uns dem an. Obwohl sie ein Fan des Küssens ist und mich jeden Tag vermutlich 5-6 mal diesbezüglich aufsucht, finde ich die Küsse, die sie akzeptiert oft langweilig und austauschbar. Ich möchte es intensiv, mal mit Zunge, mal mit an die Wand drücken und dabei den Arsch anpacken (was ich mir bisher auch nicht nehmen gelassen habe - zumindest letzteres). Sie möchte einfach einen kurzen Kuss - so simpel, kurz, am besten ohne Austausch von Körperflüssigkeiten wie langweilig - dafür aber gern auch in der Öffentlichkeit, wo ich mich hingegen für solche 0815-Küsse eher schäme.

9. Fragen an die Community

Ich glaube ich habe nun die meisten Hintergründe und unterschiedlichen Sichtweisen auf unsere Vergangenheit soweit es ging versucht zu beschreiben. Ich bin mir nicht sicher ob diese Aussage mit dem emotionalen Vorstellungen von ihr eine typisch weibliche Antwort ist, der eine andere Vorgeschichte zu Grunde liegt (doch fehlende Attraction o.ä.?) oder wie man ansonsten die aktuelle Situation, Ursache und richtige Konsequenz daraus ableiten könnte.

Bisher hatte ich gesagt, dass ich nun keine Lust mehr auf Küssen, Sex oder Sonstiges habe, wenn es eben so unbefriedigend abläuft wie bisher. Das interperierte sie traurig fast so als hätte ich uns aufgegeben. Ich sagte jedoch, dass ich aktuell mehr das Gefühl habe wir seien leidenschaftlich gute Freunde als ein leidenschaftliches Paar. Falscher oder richtiger Weg?

In Familie und Freundeskreis wittern bei uns beiden vermutlich die meisten die nächste Hochzeit ggf. auch ersten Kinder. So verstehen wir uns echt gut. Aber ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Verschwende ich derzeit meine Zeit? Gibt es noch Chancen? Oder muss ich auch wenn der Cut nicht messerklar ist, ihn doch lieber bald ziehen, als in 5 Jahren er unter schwierigeren Umständen eintreffen würde?

Mein Kopf und Herz wollen es nicht wirklich, wenn es noch Hoffnungen gibt. Andererseits hatten wir nun schon endlos oft über unser Sexleben und damit verbundene Unzufriedenheit gesprochen. Irgendwo habe ich also ernsthafte Zweifel, dass wir hier eine dauerhafte Lösung finden, dass ich mir sicher wäre ihr auf Jahre die Treue halten zu können.

Mich würde auch mal interessieren was würdet ihr als normal bezeichnen? Muss Sex in einer Beziehung wirklich immer mit so einem Vorspiel anfangen, bin ich offenbar einfach zu notgeil oder wie kann man dies erklären? Wenn ich eine Phase habe, wo ich kommen will, dann will ich sie am liebsten halt nehmen ohne langes hin und her und erst recht kann ich mich dann nicht auf den nächsten Tag oder so vertrösten lassen, dann muss ich halt selbst ran. Manchmal erschreckt mich dabei selbst wie sehr fixiert ich dabei darauf bin, endlich zu kommen. Andererseits ist dies nicht normal?

Ich weiß derzeit nicht mehr was richtig und falsch ist oder was man verlangen darf oder eher in die Richtung selbstgerecht fällt - also das gesunde Maß an Dominanz etc. übersteigt. Klar will ich, dass auch sie Spaß hat, aber sie hatte sich bisher auch selten oder gar nicht beschwert, hatte doppelte Orgasmen und sagte ihr wird schwindelig, wo ich vor Eintönigkeit selten komme. Ich komme beim Sex wenn man die ganze Male zusammen nimmt vllt. bei jedem 4 oder 5 ten Mal. Sie hingegen quasi in 2 von 3 Fällen. Offenbar fehlt ihr ja trotzdem diese Gefühlsduselei drumherum. Andererseits weiß sie selbst, dass der Sex offenbar dann oftmals wieder nicht der hit war und fühlt sich schlecht, wenn ich nicht kam. Diesbezüglich mache ich ihr aber keine Vorwürfe. Es lag dann oftmals wirklich daran, dass ich vermutlich sicherer komme, wenn ich ein zwei Wochen davor nicht selbst Hand angelegt hatte, aber wenn man zwei drei Tage davor hatte, muss es eben schon einen gewissen Reiz haben und darf keine 0815 Einschlafnummer werden, wie so oft.

bearbeitet von revir

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ließ mal Teile meines Threads durch, da erkennst du mit Sicherheit einige Sachen wieder. Bro I feel u.

Wenn‘s nach der ersten Verliebtheitsphase grundsätzlich nicht passt wird’s kritisch, weil Sex eben ein wichtiges Fundament ist. Das muss einfach passen wie die Faust aufs Auge, sonst knallt das früher oder später.

Was ich top von dir finde ist, dass du Dinge in der Beziehung direkt ansprichst und Tacheles redest. Viele trauen sich das nicht. Du gibst ihr damit zumindest mal die Chance darüber nachzudenken.

Das Gute ist erstmal, dass ihr euch regelmäßig sieht. Sowie @Herzdame es geschildert hat, ist es eine gute Voraussetzungen sich mal mit Teilen des Beta-Blockers vertraut zu machen, aber auch sich die Frage zu stellen wie es grundsätzlich mit deiner Verführung aussieht. Trotzdem: Fang nicht an großartig an der Beziehung herumzumanipulieren. Es bringt nichts und kostet Kraft.

Ansonsten mMn:

- deine Gute Laune sollte unabhängig von Sex sein, wenn Sie merkt dass du schlecht gelaunt bist weil du nicht das bekommst was du willst ist das maximal unattraktiv

- sag selber auch mal Nein oder lass sie spaßeshalber mal mit einem Grinsen auflaufen, du bist der Preis:)

- leck Sie auch mal leidenschaftlich, oder bring mal Sexspielzeug rein

- sofort mit Pornos aufhören 

__________________________

Ansonsten ist das der typische Fall von ich muss nur so viel machen wie nötig, da gebunden.

Wenn du es schaffst das Feuer wieder zu entfachen, dann herzlichen Glückwunsch.

Andernfalls darf ich dir mit Sicherheit bald zu deinem Single Leben gratulieren, oder auch zu nem Babe das einen ähnlichen Sex Drive hat wie du.

Und noch ne Sache:

vor 6 Stunden, revir schrieb:

Anfangs ca. zwei mal pro Woche.

Bro sei mir nicht böse, aber am Anfang muss es rappeln, wie die Kaninchen. Da kommt ihr kaum aus dem Bett. Klingt für mich schon für den Anfang wenig.

Ich wünsche dir viel Erfolg und gute Ratschläge der Erfahrenen!

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Neben dem Punkt der verführung bisl sexuellen Vibe rein bringen, hat sie ja keinen grund zu binden ich würde mal mehr mit Freundinnen unternehmen. Ich rede nicht von Fremdgehen sondern einfach subtil bisl konkurrenz rein bringen.

Und das Thema das dich das sexleben stört nicht ansprechen, umso mehr fühlt sie sich unter druck gesetz.

Ich hatte mal ne ähnliche Ltr mir war das damals zu anstrengend da zuviel dran rum zu kitten aber ich war an anderen bereichen auch nicht glücklich und hab mich getrennt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo! Vielen Dank für eure Antworten bis hierher!

Zitat

Verführst du sie? Sorgst du für einen dauerhaft sexuellen Vibe zwischen euch?

Ich glaube für knapp 5 Jahre dauerhaften sexuellen Vibe zu sorgen, ist alles andere als leicht in einer LTR. Hier mag es Phasen gegeben haben, wo ich mich eben wirklich selbst geschadet habe vllt. zu needy war etc. Aber meistens habe ich dies erkannt und bin dann auch ein paar Tage später wieder zur Besinnung gekommen. Wir necken uns schon immer mal wieder - man nannte es glaub C&F, sodass ich auch mal einen Hieb auf die Schulter kassierte. Wenn Sie sich in der Küche was macht und gerade an ihr vorbei gehe, streichele ich über ihren Po, nehme sie mal in den Arm und gleite mit meinen Händen über die Brüste und küsse sie im Nacken. Letztens im Freibad schaute ich verschmitzt auf ihren Busen und dann in Ihre Augen so dass ihr klar war am liebsten würde ich dich nun hier auf der Stelle vernaschen und sie grinsen musste. Wenn du dies als sexuellen Vibe meinst, dann würde ich sagen, dürfte es daran an Invest meinerseits eher nicht geschadet haben.

Zitat

Sie weiß, dass sie bei dir immer Sex bekommt, wenn sie will. Das machts halt echt langweilig.

Kann ich verstehen, wenn es so wäre. Aber ob sie das sicher weiß, könnte ich nicht unbedingt unterschreiben. Es gab mal ein zwei Situationen wo sie selbst wollte und mit String oder so zu mir kam oder im Bett auf mich wartete. Wenn das dann gerade eine Situation war, wo ich keine wirkliche Lust hatte, dann kam es hier auch nicht zum Sex. Vllt. habe ich hier damals was falsch gemacht, denn sie war dann natürlich ziemlich enttäuscht und bedrückt und vllt. habe ich damit das auch mal was von ihr kommt, was ultra selten passiert in Richtung Sex, eine kleine Flamme im Keim erstickt. Ihr fällt es glaube ich sehr schwer, mir zu sagen, dass sie Lust hat. Ich glaube das ist für sie trotz aller Offenheit eine Charmegrenze. Sie hat oft eher morgens Lust, quasi direkt wenn man wach wird. Ich finde es Abends besser und habe meistens morgens so gar keinen Nerv darauf. Hängt vllt. damit zusammen, dass man sich da einfach frischer fühlt und auch noch mehr fürs Auge hat, auch wenn sie ohne Schminke etc ansehlich bleibt.

Zitat

Was ich top von dir finde ist, dass du Dinge in der Beziehung direkt ansprichst und Tacheles redest. Viele trauen sich das nicht. Du gibst ihr damit zumindest mal die Chance darüber nachzudenken.

Ich kann es manchmal auch nicht verstehen, wenn wild spekuliert wird und es offenbar in der LTR nicht einmal ein Gespräch zu den Problemen war. Genauso denke ich manchmal aber auch, dass wir vllt. zu oft darüber reden was uns bedrückt oder "besser" werden muss. So habe ich nun z.B. angekündigt quasi eine Beta-Blocker Strategie zu fahren und nun keine Lust mehr auf Sex und Küssen zu haben. Vllt. kann es in solchen Situationen auch wirkungsvoller sein, das Maul zu halten und es einfach zu machen ohne es anzukündigen? Ich stelle also manchmal in Frage ob die pure Ehrlichkeit dann so erträglich ist, gerade wenn man manche Dinge eben nicht sachlich ausdrücken kann und sie gerade bei Frauen eher gefühlsgeleitet geschehen - zumindest wird dies ja auch immer wieder hier gesagt, Leute mit der Ansprache warum es Drama oder so gibt, nicht zu einer Lösung finden, auch wenn Drama per se bei uns keine wirkliche Rolle spielt, weil ich vermutlich schon immer recht selbstbewusst darauf reagiert habe und nicht zu schnell durch Shittests o.ä. fallen dürfte.

Zitat

deine Gute Laune sollte unabhängig von Sex sein, wenn Sie merkt dass du schlecht gelaunt bist weil du nicht das bekommst was du willst ist das maximal unattraktiv

Sie hat es sicherlich mal gemerkt, dass ich genervt war, wenn ich einschlafen musste ohne zu kommen. Auch das ich es vllt. zu lang akzeptiert habe, dass es so lustlos verläuft, dürfte nicht gerade für mich sprechen in diesen Punkten. Ich habe aber auch oft gesagt, wenn ich merkte sie will nicht, mich einfach umgedreht und nicht weiter darauf reagiert. Aber ja ein paar mal werde ich mich nicht mit Ruhm bekleckert haben, wobei es auch dann nicht vergleichbar war zu einem Kind, welches sein Spielzeug nicht bekommt, sondern eher das man mir von Mimik oder Distanz deutlich anmerken konnte, dass die Nichterfüllung des Wunsches nun nicht ein Rosenspiel für die Beziehung aus meiner Sicht war.

Zitat

bring mal Sexspielzeug rein

Das fände ich sehr spannend und hätte ich gerne gemacht und auch schon vorgeschlagen. Aber sie sagt immer wieder sie will sowas nicht in sich haben und wenn nur mein Ding. Das höchste aller Gefühle war mal ein Kondom mit ein paar Noppen.

Zitat

sofort mit Pornos aufhören

Ich muss ehrlich sagen, wenn ich damit aufhöre, dann dürfte es mir umso schwerer fallen nicht needy zu wirken oder nun auch die Boykottphase (kein Sex, Küssen etc) auszuhalten. Nach drei Tagen fällt es mir wirklich verdammt schwer nicht alle 10 Sekunden an Sex zu denken und das ruiniert so manche mit Verstand gedachte Handlung. Aber ich mache es ja nicht vor ihr, sondern wenn sie weg ist oder schlafen ist.

Zitat

Bro sei mir nicht böse, aber am Anfang muss es rappeln, wie die Kaninchen. Da kommt ihr kaum aus dem Bett. Klingt für mich schon für den Anfang wenig.

Das lag vermutlich eher daran, dass wir uns oftmals mangels Zeit meinerseits nicht immer sahen, wenn Sie dann z.B. am Wochenende bei mir war, haben wir oftmals die halbe Nacht Sexzenen sondergleichen hintereinander weg gehabt. Aber den Start machte ich auch soweit ich mich erinnere hier bereits immer ich. Das sie mal von sich aus anfing und ihn streichelte oder ähnliches kam wirklich extrem selten vor.

Zitat

Man muss sich halt auch die Frage stellen, ob man dauerhaft in einer sexarmen Beziehung verweilen will oder ob man sich eine Partnerin sucht, mit der Sex eine Selbstverständlichkeit ist und die auch ganz aktiv für einen sexuellen Vibe sorgt.

Das möchte ich definitiv nicht. Sie sagt ja nun wieder ich soll ihr noch eine Chance geben und nicht alles wegwerfen etc. Sie will dass sich was ändert und wir wieder ein besseres Sexleben haben. Ich weiß halt derzeit nur nicht ob ich vllt. nicht doch zu viel falsch gemacht habe, dass es so einschlafen konnte oder aber eben sie in ihrer Person einfach so gestrickt ist, dass sie mehr nicht möchte. Ersteres könnte man ja langfristig regeln. Letzteres wäre in der Tat hoffnungslos.

Zitat

Wenn dann erst Kinder da sind und ihr verheiratet seid, gibt es für sie gar keinen Grund mehr, um mit dir Sex zu haben. 

Genau das befürchte ich ja auch.

Zitat

Und warum macht sie das? Weil sie's kann! Und weil sie keine Konkurrenz hat!

Naja das ist ja irgendwie immer in einer monogamen Beziehung so? Wenn wir mal Feiern sind werde ich schon mal von bekannten Freundinnen angesprochen und sie scheint da schon recht eifersüchtig zu sein. Sie hält sich dann meistens zurück, aber wendet in keiner Sekunde den Blick von uns ab. Sie sagt zwar auch immer sie vertraut mir da blind, aber gerade mit meiner Aussage "auch wenn ich es selbst nicht vorhabe und mich eher trennen würde, kann ich schon verstehen, wenn da mal Freunde auf Dauer fremd gehen", wollte ich ja gerade ein bisschen Unsicherheit ins Spiel bringen. Sie fliegt auch bald mit Ihrer Mutter in den Urlaub und scheint sich seither Sorgen zu machen, was dann passiert.

Zitat

Ich hab da grundsätzlich ein Problem mit dem Satz. Sie hat die Pille nicht vertragen, ok. War das schon immer so oder erst seit kurzem? Anbieter mal gewechselt?
Und eine Spirale lohnt sich nicht, weil sie dieses Jahr schwanger werden will?
Ist das mit dir abgesprochen, das mit der Schwangerschaft?

Sie hat wohl ein Blutgerinnungsproblem (anfällig für Thrombosen). Daher kommt die klassiche Pille für sie nicht in Frage, sondern nur ein Sonderpräparat, was sie aber offenbar nicht gut vertrug (unregelmäßige Blutungen, Magenkrämpfe usw.) - war diesbezüglich auch mehrmals beim Frauenarzt. Ich glaube da hat sie mir echt nichts vorgespielt. Ob es hier Alternativpräparate für diese Sonderpille gibt, weiß ich nicht. Wg. gleicher Thematik wäre es bei ihr auch mit dem Schwanger werden immer etwas riskanter und sie müsste sich die ganze Zeit Blutverdünner spritzen. Daher sagte sie mir, wolle sie ungern mit ü30 schwanger werden, sondern das erste Kind mit 26/27 haben. Ich wollte damals kein Kind vor 30. Aber ich war immer in einem älteren Freundeskreis wo nun quasi alle im Familienleben mit Baby etc stecken und so ziemlich gar nichts mehr in Sachen Party etc abläuft. Einerseits macht mich das offener auch vor 30 ein Kind zu bekommen. Andererseits habe ich auch Angst was in meinem Leben nachher mal rückblickend zu vermissen. Ich hatte noch nicht ganz so viele Sexualpartner, zwar schon rauschende Partynächte on Mass. Aber so richtig Willens schon Kinder in die Welt zu setzen fühle ich mich auch noch nicht. Weniger weil ich keine Kinde will, im Gegenteil - sondern eher weil ich wirklich die Konsequenzen daraus für Sexleben, Bindung etc fürchte. Ich habe ihr ja gesagt, dass ich mir dafür sehr sicher sein muss und daher nichts versprechen kann. Sie meinte auch sie will mir da kein Datum vorgeben. Aber natürlich hat sie diese Thematik auf den Tisch und lenkt dann doch alles in die Richtung. In der Wohnung die ich kaufe, soll quasi direkt ein Kinderzimmer vorbereitet werden, also nicht beim Büro mit allen Möbeln Einzug finden. Das habe ich aber weitgehend schon geklärt, dass dies so nicht passieren wird und ich nun nicht schon ein Kinderzimmer plane (ohne Einrichtung quasi leer vorhalte), ehe ich mir selbst überhaupt im Klaren bin, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Zitat

Vielleicht wills sie es härter, ungefragt und dominanter. 

An versuchen hierzu meinerseits hat es echt nicht geschadet. Leider scheint sie das genaue Gegenteil zu wollen, am besten mit Terminkalender geplant und in GZSZ-Romatikscheiß. Das eine Frau das ernsthaft will, kann ich mir aber nie so ganz vorstellen.

Im Grunde macht auch sie sich immer noch Sorgen, ob ich nicht noch einmal ausbrechen will und noch mehr sexuelle Erlebnisse auch mit anderen wünsche - sagte sie mir bereits mehrmals und ganz verkehrt liegt sie mit der Unsicherheit auch nicht. Auch das mich solche Gedanken bei einem Sexleben wie aktuell natürlich beschäftigen, sagte ich offen. Vllt. ist dies ihre Reaktion darauf. Sie braucht diese Küsse und Romantik, damit sie realistischer empfindet, dass sie die eine für mich ist. Ich weiß es nicht 😞. Nur ich glaube nicht, dass ich bei einem guten Sexleben aktuell riskieren würde, eine Frau wie sie noch einmal zu finden. Irgendwo ist dies scheinbar immer ein Teufelskreis.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden, revir schrieb:

Genauso denke ich manchmal aber auch, dass wir vllt. zu oft darüber reden was uns bedrückt oder "besser" werden muss. So habe ich nun z.B. angekündigt quasi eine Beta-Blocker Strategie zu fahren und nun keine Lust mehr auf Sex und Küssen zu haben. Vllt. kann es in solchen Situationen auch wirkungsvoller sein, das Maul zu halten und es einfach zu machen ohne es anzukündigen

 

NICHT VERBALISIEREN! 

Sondern einfach tun! Ohne groß anzukündigen. Denn die Worte sind die Schatten der Tat. 

  • LIKE 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Euer Bauchgefühl weist Euch den Weg.

Sie will Romantik und Blümchensex, Du willst Härte und Abwechslung. Du bist Zahlenmensch, sie ist Gefühlsmensch. Sie will Familie, Du richtest eine Wohnung ohne Kinderzimmer ein. 

Das "Projekt" Beziehung bekommt Ihr gewuppt. Mit Euren Skills bekommt Ihr auch das "Projekt" Familie gewuppt. Aber das wird eine lange Zeit der Dürre für Dich. Das ist für Dich zu Recht eine Horrorvorstellung. Daher, leider: Next.

Selbst, wenn Du nicht fremdgehst, wird sie es eines Tages tun, weil ihre Bedürfnisse ebenso unbefriedigt sind, wie Deine. Es ist nur eine Frage der Zeit. Fieldtested.

Lasse sie frei und suche Dir eine Frau, die besser zu Dir passt. 

Wenn Du sie liebst, solltest Du ihrem Wunsch, schnell Kinder zu bekommen, nicht im Wege stehen.

Ich glaube, sie ist schon sehr enttäuscht, dass in der neuen Wohnung kein Kinderzimmer vorgesehen ist, hat aber offenbar nicht die Kraft, für ihre Wünsche einzustehen und selbst die Beziehung zu beenden.

Wenn Ihr weiter an der ohnehin schon langen Beziehung herumdoktort, ist es dann irgendwann zu spät für sie.

Ihr hattet Eure Zeit. In dieser warst Du allerdings mit Deiner Karriere beschäftigt und hattest keine Muße, Dich auf sie einzulassen, respektive Angst, zu konzedieren, dass es nicht passt ("sonst passt ja alles").

bearbeitet von Explorer1
  • LIKE 3
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn du eine Wohnung kaufst, besagte Freundin schon mal das Kinderzimmer raussucht, obwohl die doch eigentlich weiß, daß das Sexleben seit geraumer Zeit im argen liegt. Was sagt das mir über die Denkweise besagter Freundin?

Sie hat einen anderen internen Fahrplan für sich und geht davon aus, daß dieser von deiner Seite schon akzeptiert wird.
Verstärkend bzw. auf ihrer Seite ist die ganze Verwandschaft. Sie sehen euch schon vor dem Altar und es gibt nichts schöneres als ein Enkelkind, da gibt es auch wieder ein bischen Aufregung in deren ihr Leben.
Und es hlift auch nicht zu diskutieren oder zu fragen, sofern Nachwuchs da wäre, ob sich das intime Leben dann verbessern würde.

Es wird es nicht.

Deine Freundin hat ihren eigenen Fahrplan für sich selbst. Besonders in Bezug, daß einmal fast Schluss war, weil besagtes Mädchen das freie Woe dazu genutzt hat, anstatt mit dir zusammen zu sein mit ihren Freundinnen was zu machen, sagt mir wiederum, du bist ausschließlich dazu da, ihre Wünsche zu erfüllen. Und sie wiederum macht nur das nötigste und das auch wiederwillig.

Die einzige Antwort lautet: go, fuck yourself!
 

 

bearbeitet von tobias99
  • LIKE 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ihr habt Recht, ich habe seit geraumer Zeit das Gefühl, dass ich mehr für das "uns" tue, als sie. Aber ich weiß auch nicht ob man dies selbst nicht immer leichter von sich sagt.

Sie hatte z.B. eine Stelle von mir in meiner Firma bekommen (da warn wir ca. ein Jahr zusammen). Ihr Verdienst war dort branchenbedingt deutlich höher, als sie nun in ihren alten sozialen Job zurückkehrte der zudem auch Wochenenddienst etc vorsieht, was mich manchmal richtig nervt, weil man dann eben nur jedes zweite Wochenende mal was unternehmen kann, wenn man Glück hat. Oftmals weiß sie nämlich erst am Freitag wie sie am Samstag und Sonntag arbeiten muss.

Sie wollte zurück, weil es ihr zu viel Lerndruck war, zu stressig und wir uns natürlich auch häufiger mal deswegen in der Wolle hatten, wenn die Leistungen nicht passten oder mein Vertrauen ausgenutzt wurde (Homeoffice Ermöglichung == nicht immer gerarbeitet). Ich habe ihr auch schon gesagt, dass ich viel und hart arbeite damit man sich mal später Haus, Hochzeit etc leisten kann. Sie ging den einfacheren Weg und kann in ihrem aktuellen Job kaum was sparen. Er ist definitiv nicht so anspruchsvoll und stressig und man muss sich auch nicht so viel weiterbilden, aber auch der andere Job wäre machbar gewesen. Sie interessierte sich auch für meine Branche aber ihr war es offenbar zu hart und bei mir gibt es der Fairness aller anderen gegenüber kein Freundinnenbonus im Job. Auf der einen Seite sage ich mir, sie wollte einfach nicht das ich ihr Chef bin bzw. ihr wurde auch von ihrer Family dazu abgeraten und sie hat einfach keine Lust auf einen Bürojob gehabt und wollte wieder zurück in einen sozialen Job. Auf der anderen Seite sage ich mir, habe ich unglaublich viel Zeit und Geld investiert sie entsprechend auszubilden und ein paar Jahre hätte man dies sicherlich machen können, ehe sie dann in Elternzeit o.ä. gehen würde und ausreichend angespart wurde - für unsere Ziele. Ja ich bin darüber sehr enttäuscht und das weiß sie auch. Zumindest hatte sie damals eingesehen, dass sie die Zeiten die sie nicht erbracht hatte aber bezahlt wurden, nachgearbeitet werden mussten.

Ich bezahle bei der aktuellen Mietwohnung deutlich mehr, dafür macht sie jedoch auch fast den ganzen Haushalt, Wäsche, Einkaufen, Großteil Putzen etc. Hier könnte man also sagen es ist mehr oder weniger ausgeglichen - sie hält mir damit gewissermaßen den Rücken frei für meinen Job.

Zum Kinderzimmer: Ich möchte ja auch Kinder und sie hatte schon vor zwei Jahren mit mir dazu gesprochen. Ich sagte, dass es für mich der richtige Moment sein muss und in letzter Zeit haben wir häufiger mal dazu gesprochen. Sie wollte nun, dass ich nicht alle Arbeitszimmer Möbel mitnehme, sondern nur das wichtigste, damit es dann mal bei einem Kind nicht so viel Arbeit wäre alles wieder runterzuschleppen bzw. zu verkaufen. Unsere aktuelle Wohnung im Erdgeschoss ist größer, bald wird es eine Penthouse Wohnung, die jedoch ein Zimmer weniger hat. Es war aber die einzige seit langem, die mal nicht als Wucherpreis zu bezeichnen war. Eigentlich wollten wir ein Haus kaufen, aber nicht nur die Preise in den Wunschorten sind derzeit unbezahlbar (ich musste viel in die Firma investieren), sondern innerlich war ich mir auch nie ganz sicher dabei. Hier gibt es ja auch Berichte, dass die Männer dann kurz nach Hauskauf allein da stehen und den Schritt bereuen.

Ich muss aber auch sagen 5 Jahre sind sogesehen eine verdammt lange Zeit, in der wir uns vieles anvertraut haben und es auch sehr viele tolle Momente gab. Ich zeichne im Job den Fahrplan für die Zukunft, sie definiert halt die nächsten Schritte der Beziehung wie Kind oder Hochzeit und hofft hier darauf, dass ich die Zeitfolge auch wünsche. Mich von ihr zu trennen würde mir wirklich schwer fallen, weil ich auch nach wie vor große Zweifel habe, ob ich damit nicht einen Schnellschuss begehe. Ich merke wie sie sich aktuell um die Beziehung sorgt und wünscht, dass alles wieder gut zwischen uns wird.

Ich bin mir nur nicht sicher ob ich mir ihre Wünsche und Fahrplan hab (zeitlich) einreden lassen - also meine eigenen Träume und Wünsche aufgegeben habe. Ich würde gerne noch häufiger Feiern gehen und erst mal die Welt entdecken (Reisen, wozu in den letzten Jahren wenig Zeit blieb), aber der aktuelle Freundeskreis taugt familienbedingt dazu nicht mehr so. Sie möchte dies auch nur ungern, gefühlt höchsten alle zwei Monate mal (Feiern). Mit Kindern kann man dies aber quasi wirklich großteils abschreiben oder muss zumindest vieles darauf ausrichten, sodass man es ja wenn vorher machen sollte.

Nur ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es einer Frau egal ist, mit wem sie Hochzeit und Kind praktiziert - sie sagt mir auch immer wieder sie würde dies nicht sagen, wenn sie sich da nicht wirklich sicher wäre, dass ich der Richtige sei. Ich denke in der heutigen Gesellschaft sind wir doch gleichberechtigt und die Frau braucht nicht um die Erfüllung dieser Ziele lange bitten. Ehe wir ein Date hatten, traf sie damals einen Kerl der schon beim ersten Date mit Hochzeit etc ankam und auf sie selbst daher spooky wirkte. Zudem ist sie eben nicht jemand der auf Luxus schielt, wie ich bei anderen Frauen die ich damals traf öfter den Eindruck hatte.

Selbst wenn ich Single wäre müsste ich wohl initial erst einmal einiges wieder auf die Beine bekommen. Ich habe wie gesagt mein Privatleben lange Zeit zu Lasten des Jobs vernachlässigt. Natürlich lernt man als Single auch leichter wieder Frauen kennen, was nun nicht so leicht ist. Ich könnte auch mal wieder mehr Sport treiben usw und mein eigenes Leben auch privat gestalten. Vllt. würde sie dies beeindrucken und sie würde wieder mehr Anziehung finden, die das Sexleben usw. wieder belebt. Wenn es dann in ein paar Monaten immer noch alles problematisch aussieht, müsste man vllt. seine Ankündigung wahr machen und dann auch abschließende Konsequenzen daraus ziehen. Nur wenn es meine Schuld war, dass ich vllt. zu wenig Kontra gab wenn es um die Zeitplanung um Familie etc geht, dann kann ich ihr dies ja vllt. nun nachher schlecht in die Schuhe schieben - auch wenn sie immer wusste, dass ich damit gerne mehr Zeit hätte.

Ansonsten muss man doch festhalten, dass vermutlich jeder seinen internen Fahrplan hat und es immer darum geht, Kompromisse zu finden? Sie hat es zumindest auch nicht gerade begeistert wie viel ich in den letzten Jahren gearbeitet habe und wie oft ich voller Stress nächtelang nicht schlafen konnte. Der Anfang eines Start Ups ist nun mal ohne fettes Erbe hart, steinig und erfordert viel Opferungskraft. Nur wenn es sich wie aktuell bessert und gut entwickelt, möchte ich nicht nachher in einem Haus oder Wohnung mit einer Frau und Kind sitzen und den vergangenen Möglichkeiten nachtrauen. Aber ich sehe auch nicht zwangsläufig, dass dies und der Weg soweit nur ohne sie ginge.

Meint ihr es wäre ein Versuch wert? Sprich Marktwert steigern, Privatleben in den Griff bekommen und nur wenn es sich dann nicht wie gewünscht entwickelt den Cut setzen? Bei jeder neuen Frau die man kennen lernt wüsste man ja auch nicht vorab, wie man in 5 Jahren dasteht. Ich denke von den 30 Frauen die ich damals traf, hätte ich es kaum mit einer 5 Jahre ausgehalten und vermutlich auch die letzten 5 Jahre nur wenige mit mir.

Irgendwo ist diese Sicherheit, dass ich weiß sie will mich heiraten und bei mir kaum vorhandene Eifersucht (sie hat quasi nur Freundinnen) etwas langweilig und phantasiere wie es mal wäre, wenn man einen Partnertausch o.ä. macht (keine Chance bei ihr). Andererseits wäre ich auch echt nicht der Typ Kerl, der Bock hätte auf Jahre jeden Fehltritt auszumerzen der nach dem Leitfaden Betaisierung bedeutet. Ich denke dies ist unvermeidlich, dass man hier phasenweise Attraktivität verliert und wieder aufbauen muss. Auf Jahre möchte glaube am Ende des Tages jeder man selbst sein und wenn man dann eben mal richtig genervt ist auch dies zeigen und aussprechen. Die Frage ist ja dann, ob eine Partnerin die dann selbstbewusst direkt abhaupt und sich den nächsten Kavalier sucht, die besser wäre. Mag sein das ein Sexleben usw. hier abwechselungsreicher, attraktiver ausfällt. Aber ob solche Beziehungen länger halten, steht damit noch lange nicht fest. Auch eine Beziehung die langweilig ist aufrecht zu halten, finde ich den falschen Weg - da stimme ich jeden von euch zu. Nur wenn noch ein Funke Hoffnung besteht und ja sogar die Freundin bereits mehrfach deutlich gemacht hat, es soll sich was ändern, sodass wir wieder beide sagen können, wir sind in der Beziehung glücklich - sollte man dem ganzen dann nicht noch eine Chance einräumen?

Vllt. sind die typischen Lehren von Pickup in Sachen "Next" nicht immer kompatibel für Beziehungen auszulegen, auch wenn vieles davon seine richtige Schlussfolgerung behält. Sie weiß ja von mir, dass es derzeit alles andere als sicher ist, wie es weitergeht. Wenn ihr Zeitplan dann wichtiger ist, als ich ihr, dann habe ich ja auch Verständnis dafür, wenn sie sagt, dann gehe ich. Aber solange beide Willens sind Veränderungen hervorzubringen die es dann doch perfekt machen könnten, sollte man vllt. nicht zu früh den Kopf in den Sand stecken. Vllt. sehe ich die ganze Sache ja auch noch etwas klarer, wenn ich mir dazu die nächsten Wochen immer wieder Gedanken mache und mein Privatleben wieder im Griff habe - zumindest von den Bestandteilen, was ich selbst beeinflussen kann. Aktuell ist es manchmal so, als wenn man durch ein Milchglas schaut.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 30 Minuten, revir schrieb:

Vllt. sind die typischen Lehren von Pickup in Sachen "Next" nicht immer kompatibel für Beziehungen auszulegen, auch wenn vieles davon seine richtige Schlussfolgerung behält. Sie weiß ja von mir, dass es derzeit alles andere als sicher ist, wie es weitergeht. Wenn ihr Zeitplan dann wichtiger ist, als ich ihr, dann habe ich ja auch Verständnis dafür, wenn sie sagt, dann gehe ich. Aber solange beide Willens sind Veränderungen hervorzubringen die es dann doch perfekt machen könnten, sollte man vllt. nicht zu früh den Kopf in den Sand stecken.

Ich diskutiere nicht um oder wegen einer Frau, mit der ich aus irgendwelchen Gründen Wochen oder Monate lang keinen Sex habe. Das gibt es bei mir nicht, bei dir schon. Das ist das Problem. Im übrigen macht die sich womöglich nur einen Bruchteil der Gedanken, die du dir um sie machst. Auch falsch.

bearbeitet von tobias99

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du rationalisierst Dir eine Beziehung zurecht, die bereits seit Anbeginn zum Scheitern verurteilt ist. Kein guter Ausgangspunkt für eine Familiengründung. 

Wenn ich oben sagte: "fieldtedted", meinte dies, dass ich eine solche Beziehung zehn Jahre lang geführt habe. Und trotzdem geheiratet habe. Und es nach zwei Jahren schief gegangen ist. Glücklicherweise aber ohne die Beteiligung von Kindern.

Ebenso wie "next" nicht nur im PU gilt, so gilt auch "Get a life" in einer Beziehung. Finde mal wieder zu Dir zurück. Derzeit bist Du nicht bei Dir.

Und: Sicherheit gibt es in diesem Leben nur eine.

bearbeitet von Explorer1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

TE, lies dir mal den Thread von @charons durch - eure "Beziehung" wird sich exakt so entwickeln. Lies dir vor allem den Teil durch, wo er Frauen kennenlernt, die wirklich Bock auf Sex haben. Und zieh bitte deine Schlüsse, versau dir nicht dein Leben mit so ner Planmutti.

  • LIKE 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@tobias99

Zitat

Im übrigen macht die sich womöglich nur einen Bruchteil der Gedanken, die du dir um sie machst. Auch falsch.

Ich würde mal vermuten, dass ich sie schon recht gut kenne und allein die offenen Worte wie ich aktuell die Beziehung einschätze haben z.B. gestern Nacht dazu geführt, das ich sie vom Wohnzimmer im Schlafzimmer hab weinen hören. Sie posierte eben im String und bückte sich dezent in meine Richtung, dass ich es sah. Ich will aber nun weiter daran festhalten und Küsse sowie Sex nun nicht mehr initiieren und auch ihrerseits soweit aus dem Weg gehen, bis ich klarer sehe. Ich denke sie wird deutlich mehr unter der Trennung leiden als vllt. ich - auch wenn es für mich auch eine harte Zeit werden würde. Mir wurde im Verlauf meines Lebens schon manches mal der Boden unter den Füßen weggerissen oder ich habe mich bewusst ins Risiko geworfen, um weiterzukommen. Weiß auch u.a. durch dieses Forum, dass man ganz gut darüber hinwegkommen kann, je schneller man das Kennlernen neuer Frauen initiiert. Auch hat man als Mann weniger Druck im Hinblick auf die biologische Uhr. Der Unterschied zwischen uns mag aber sicherlich sein, dass sie sich in den Krisen mehr sorgt, wenn ich Konsequenzen ankündige. Wohingegen ich auch in der Beziehung konstant häufiger unser beider Interessen/Fahrpläne im Blickfeld habe. Ob man dies dauerhaft lösen kann, weiß ich zugegebenermaßen auch nicht. Aber ich denke ich kann zumindest noch den Versuch unternehmen und würde bis dahin definitiv wie auch ihr gegenüber klar gesagt Dinge wie Hochzeit und Kind in die Ferne schieben. Bald ist es meine Wohnung, die man auch gut alleine bezahlen und bewohnen kann. Atkuell ist es eine Gemeinschaftswohnung, in der ich allein auch ungern weiter wohnen wollen würde, da ich nie ein Fan von Gartenarbeit bzw. Erdgeschoss etc. war. Dies ist nur eine Konsequenz ihres damaligen Auszugwunsches und um mich etwas freier in der Entscheidung zu machen.

@Explorer1

Zitat

Wenn ich oben sagte: "fieldtedted", meinte dies, dass ich eine solche Beziehung zehn Jahre lang geführt habe. Und trotzdem geheiratet habe. Und es nach zwei Jahren schief gegangen ist. Glücklicherweise aber ohne die Beteiligung von Kindern.

Magst du eventuell einmal schildern, wie die Situation hier für dich bzw. euch war? Welche Vorzeichen oder Gedanken gab es deinerseits, dass es nicht auf Dauer passt und hattest du diese schon vor der Hochzeit? Was hat letztlich als Auslöser zur Trennung geführt? Dies würde mich einmal wirklich interessieren, um von der Erfahrung zu profitieren.

@Jingang

Zitat

TE, lies dir mal den Thread von @charons durch - eure "Beziehung" wird sich exakt so entwickeln.

Du meinst den hier? Werde ich dann gerne einmal machen. Danke für den Tipp!

Zitat

versau dir nicht dein Leben mit so ner Planmutti.

Sind das nicht die meisten Frauen, die sich einmal Kinder wünschen? Andernfalls kämen ja nur die Frauen in Frage die eher sagen nein oder nur vllt. und man sie quasi selbst überzeugen müsste, wenn man es gerne wünschen würde.

bearbeitet von revir
  • LIKE 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Beziehungen die aus sexueller Anziehung resultieren waren früher sehr selten. Damals waren es vor allem Arrangements aus wirtschaftlichen Gründen. Ihr führt auch so eine Beziehung. Sie macht den Haushalt für dich, du unterstützt sie finanziel. Du bist aus ihrer Sicht ein guter Provider für ein Kind und hast einen gewissen Status der ihren sozialen Wert steigert. Außerdem ist da die Verwandtschaft, die mit ihrer Erwartungshaltung Drück ausübt. Willst du eine Beziehung/Ehe aus wirtschaftlichen/sozialen Motiven? Falls ja ist das legitim und dann mach einfach weiter wie bisher mit dem Beta Blocken und hoffe das sich etwas ändert. Falls dir sexuelle Attraktivität als Grundpfeiler wichtig ist bleibt nur NEXT. Selbst wenn du wieder zu mehr Sex kommst, wieso sollte es mit Trauschein/Kind nicht wieder so werden wie jetzt? Wenn Sex für dich nicht optional (== nice to have) ist dann fehlt einfach etwas das du nicht durch Manipulation bekommst, sondern nur bei einer anderen Frau. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@KaiserNer0

Ich habe inzwischen die Threadempfehlung von @Jingang gelesen und mich beschäftigt momentan die folgende Frage:

Als ich damals ohne Sexerfahrung mit PU begonn, hatte ich einige Dates. Einige dieser Frauen wollten offensichtlich schneller mit mir in die Kiste, ich filterte sie jedoch aus anderen Gründen raus (zu klein, zu offen == ich schloss daraus, ich habe sie nicht für mich [Treuezweifel] bzw. zu leicht zu bekommen). Einmal traf ich eine, sie übernachtete bei mir (weitere Anreise) und bevor ich einschlief merkte ich wie sie mein Ding in den Mund nahm und Sex wollte. Ich vergeigte es natürlich im weiteren Verlauf durch die Aufregung. Ich hatte bei Frauen die aus meiner Sicht "schwieriger zu knacken waren" aus meiner Sicht vor allem daraus Vorteile, dass ich zwar sehr offen und sexuelle Ausstrahlung einnahm, dennoch viel Zeit bis zum ersten Kuss oder Sex vergehen ließ. Mal habe ich es mir damit versaut (zu lang gewartet) und landete in der Friendzone von anderen Frauen merkte ich wie ihre Anziehung stieg und sie es einfach nicht verstehen konnten. Irgendwie empfand ich mich dadurch überlegen, es baute mich auf, denn damals ohne PU Background war ich in Sachen Frauen aufgeschmissen. Auch wenn ich vermute, dass ich mir damit sogar selbst geschadet habe, fühlte ich mich damals umso mehr bestätigt als ich bei Dates von anderen Frauen begrüßt wurde und darauf hin meine Dates zunehmend schwieriger in Sachen sexuelle Phasen zu knacken waren (der hat doch mehrere). Ich hatte eine "reine Weste" und gesellschaftlich gerade von Frauen weitgehend "akzeptierte Prinzipien" (so wird es einem ja von Klein auf eingetrichtert). Auch wenn ich nicht unbedingt den Kontakt zu anderen Frauen verheimlichte (nicht plakativ, aber wenn man halt markiert wird oder ähnliches dies zuließ), war es dennoch so, dass ich dachte indem ich meine Prinzipien so weiter durchsetze, kann dies ja nur zum Erfolg führen - wenn ich hingegen bei jeder sofort zur Sache komme, würde sie dies umso mehr in ihrem Eindruck bestätigen, dass ich nur was Kurzfristiges will. Manchmal hatte ich aber auch das Gefühl, dass gerade durch den Kontakt zu anderen Frauen meine Dates verwirrt waren. So wollte z.B. eine Frau immer wieder Dates, schickte mir Dessousbilder, aber dann auch in der Realität in andere Eskalationsstufen vorzudringen, war quasi aussichtslos. Mehr oder weniger Sextalk per Whatsapp war drin, aber beim "Film schauen" nicht zu viel Körperkontakt zulassen.

Ich mag keine Onenightstands und bin auch irgendwie kein Fan von vielen Sexerfahrungen bei einer Frau, ehe sie zu mir kommt. Irgendwie scheint dies bei mir hygenisch veranlagt zu sein oder schlichter Brainfuck aus Gesellschaft, vorgelebten Rollenbild meiner Eltern. Ich bezweifle, dass meine Eltern noch häufig Sex haben, es ist wohl eine klassische Ehe alter Manier. Sie sind zwar nicht voll unglücklich, unternehmen was zusammen usw. Aber ob hier der Funke noch springt, daran muss ich eher zweifeln. Sowas wollte ich hingegen nie haben. Ich brauche nicht jeden Tag Sex, aber sicherlich mind. einmal die Woche, damit ich glücklich bin und zwischendurch kann man sich ja auch mal anders darauf einstimmen (BJ, Handjob etc).

In der Kennlernphase sah man meiner aktuellen Freundin an wie sie Sex wollte, feucht war usw. Dennoch machte sie eher nicht den ersten Schritt - vllt. lag dies in meiner Zurückhaltung oder weil viele Frauen einfach denken, dass dies der Mann machen muss. Mit sexuellen Berührungen etc. hatte ich aber nie lang gewartet.

Rückblickend hat meine Vorstellung zur perfekten Frau eben nur zu dieser Partnerin führen können, darunter waren viele die beim ersten Date Sex wollten oder ich mir zumindest sehr sicher war, dass mehr laufen könnte. Wenn ich mich also nach wie vor schwer tue Frauen anzunehmen, die sehr offenkundig recht viele Sexualkontakte haben und ich weiter den Druck verspüre (zwar Großstadt aber keine sehr große) mir meinen Namen nicht zu ruinieren (ich hatte z.B. mal etwas mit der Schwester eines aktuellen Mitarbeiters deren Chef ich nun bin - Personalie kam im Anschluss durch einen Firmenzukauf zustande), dann wüsste ich derzeit auch nicht ob man so jemals eine Partnerin mit entsprechenden Sexdrive findet.

Es wirkt für mich so als gäbe es da nur zwei Wege. Den wie ihn der Herr im entsprechenden Thread eingeschlagen hat (maximal viele Sexualkontakte & Frauen - daraus ergibt sich dann irgendwann was Festes - Frau mit hohem Sexdrive) oder aber den Weg den ich bisher fuhr (viele Dates durch PU-Background, dann aber eben auch bereits frühzeitiges Screening in Bezug auf LTR-Prinzipien), was dann den Sexdrive vermissen lassen kann, da es eben seltener Frauen sind, die beim ersten Date ins Bett springen und für die Sex der Thematik Familie, Rollenbild usw. ggf. oftmals untergeordnet sind.

Vllt. bin ich mit den gesellschaftlichen Paradigmen noch zu stark infiziert. Aber von Klein auf dachte ich immer, dass man eine Partnerin möchte, die nicht sprichwörtlich als Dorfmatratze betitelt wurde, unzählige Ex-Geschichten hatte und wo man ggf. auch vor dem ersten Sex (ungeschützt) nen gegenseitigen HIV-Test usw. macht. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich gar nichts gegen Frauen mit regen Sexleben habe (soweit wie auch von Seiten der Männer ohne krumme Geschichten) und dies sogar schon damals als Teen nicht verunglimpft hatte, wie es andere taten. Es entsprach nur seither nie meiner Vorstellung von der perfekten Frau. Mir ist da z.B. vielfach wichtiger, dass wenn ich mal schwer krank werden würde, ich auch von meiner Partnerin unterstützt werde oder was man sich da noch alles vorstellt, wenn eine Frau eher sehr sozial verankert ist und Familie hoch schreibt usw. Aber es müsste doch irgendwie auch einen Mittelweg daraus geben, dass man nicht täglich Sex hat usw. aber trotzdem eben viele andere Vorstellungen für eine perfekte Partnerin auch noch erreicht werden können. Ich will also weder die damalige Form der Ehe ohne Gleichberechtigung bzw. als Zweckgemeinschaft, noch Gefahr laufen, von einer Partnerin bei der kleinsten Lebenskrise im Stich gelassen zu werden, weil das Leben ja nun "nicht mehr so interessant/glücklich ist wie als Single" wie es hier häufig auch als Paradigma für die Trennung einer Beziehung angeführt wird. Klar kommt es darauf an, wie dieses zustande kommt, bei ner Dramaqueen kann ich diesen Spruch oder Leitsatz nachvollziehen. Aber wenn es mal eine schwere Phase im Leben gibt und möge sie auch Monate andauern wie z.B. der Verlust eines Familienmitgliedes o.ä., dann sollte man aus meiner Sicht auch aufeinander zählen können. Ich empfinde weder das eine Extrem noch das andere Extrem als erstrebenswert. Nun mag man sagen es gibt genug Frauen mit hohem Sexdrive, die trotzdem die Treue zum Partner halten, auch wenn es schwierig wird usw. Dann muss ich aber sagen, dass ich mit diesen Präferenzen bisher noch keine dieser Frauen getroffen habe, wo ich mir diesbezüglich so sicher war, wie bei meiner aktuellen Partnerin und ich mehr Vertrauen darin hätte, dass wenn wir beide was verändern und an uns arbeiten, dass dann auch unser aktuell als Müll zu bezeichnendes Sexleben wieder soweit ins Lot gebracht werden kann, wie es sich in den Anfängen abspielte.

Die typische Manier ist ja, dass man nichts Festes suchen darf und locker sowie offen herumvögelt, bis sich was herausspielt mit mehr Potenzial. Ich sage auch man kann locker und offen rumdaten, aber wenn ich meine Gefühle und Liebe für eine Frau nicht abstumpfen lassen soll, dann muss doch der Wunsch berechtigt sein, dass sie nicht die nächsten Tage noch mit anderen Sex hat, bis man ein Statement in Sachen Beziehung macht. Gleiches würde natürlich auch umgekehrt gelten. Ich weiß nicht ob die Männer die immer brüstiert zur Schau stellen, dass wenn die eine nicht kann die nächste angerufen wird, so sehr damit einverstanden sind (innerlich), dass vllt. genau die erste Frau die absagte, gerade keine Zeit hat, weil sie mit nem anderen Hecht im Bett liegt, der besser war und besagter Mann auch nur auf ihrer Liste als Nr. 2 oder weiter geführt wird. Ich brauche definitiv nicht parallel mehrere Sexualpartner und wünsche mir dies auch von einer Frau nicht umgekehrt - es sei denn dies gilt für beide und das Vertrauen ist soweit da, wie ich es aktuell zu ihr hätte. Aber diese Vorstellung darf doch nicht einzig dafür stehen, dass man dann eben nur tote Hose im Bett produziert oder übrig behält.

Ich kann klar sagen, dass wenn wir dies nicht ins Lot bringen können und zwar dauerhaft, ich keinen Ausweg als die Trennung sehe. Aber ich kann auch klar sagen, dass ich mit meinen Wunschpartnerfiltern sehr wahrscheinlich wieder eine Person mit selben Eigenschaften finden würde. Ich finde es auch irgendwie "cool" solche Beiträge zu lesen, wo jemand der Held der Party ist, abgefahrene Sachen macht und 3 Frauen gleichzeitig am Start hat. Ich bin aber realistisch genug zu wissen, dass wenn dann einmal eine Krebsdiagnose oder sonstiges kommen würde, viele dieser flüchtigen Bekanntschaften nicht am Sterbebett stehen würden und wenn dies so ist, geht dies für mich irgendwie nicht einher mit aufrichtiger und tiefgründigerer Liebe zueinander, die weit über Sex hinausreichen sollte. Nun kann ich sagen wie wahrscheinlich ist dieses Szenario und wie viele Wochen leidet man anders sicher an einen Sexmangel. Aber ich mag weder die eine noch die andere Konsequenz für mein Leben akzeptieren.

bearbeitet von revir

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dein Wall of Text ist voller Angst, wie die vor "Frauen mit vielen Sexualpartnern" und Rechtfertigungen "warum man nicht zweigleisig fahren sollte". Ich will dich nicht persönlich angreifen, aber sei doch wenigstens hier ehrlich. Du weißt selbst, wo deine Baustellen sind. Viel Erfolg. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du hast einen tief sitzenden Madonna-Whore-Komplex. Zumindest scheint dir das ja in Ansätzen bewusst zu sein. Ich würde mich an deiner Stelle damit intensiv auseinander setzen. Ansonsten landest du wieder in einer ähnlichen Beziehung. 

 

 

  • LIKE 2
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Uff ... Also, Deine walls of text und Deine Rationalisierungen sind beängstigend. Das arme Mädel. Natürlich schreibe ich Dir etwas zu unserer Beziehung.

Allerdings gibt es in dem letzten Post von Dir so viele neue Ansätze, dass ich, ebenso wie Zoidberg, empfehle, Dich zunächst mal mit dem Thema mwc auseinander zu setzen.

Und Du hast in der kurzen Zeit von vier Stunden heute Nacht wirklich den gesamten Thread von charons gelesen?

Vielleicht schreibst Du uns mal, welche Erkenntnisse Du seit der Eröffnung des Threads gewonnen hast und ob und ggf. wie Du sie in Eurer Beziehung umsetzen möchtest?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am ‎02‎.‎06‎.‎2018 um 04:46 , revir schrieb:

9. Fragen an die Community

In Familie und Freundeskreis wittern bei uns beiden vermutlich die meisten die nächste Hochzeit ggf. auch ersten Kinder. So verstehen wir uns echt gut. Aber ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Verschwende ich derzeit meine Zeit? Gibt es noch Chancen? Oder muss ich auch wenn der Cut nicht messerklar ist, ihn doch lieber bald ziehen, als in 5 Jahren er unter schwierigeren Umständen eintreffen würde?

Mich würde auch mal interessieren was würdet ihr als normal bezeichnen? Muss Sex in einer Beziehung wirklich immer mit so einem Vorspiel anfangen, bin ich offenbar einfach zu notgeil oder wie kann man dies erklären? Wenn ich eine Phase habe, wo ich kommen will, dann will ich sie am liebsten halt nehmen ohne langes hin und her und erst recht kann ich mich dann nicht auf den nächsten Tag oder so vertrösten lassen, dann muss ich halt selbst ran. Manchmal erschreckt mich dabei selbst wie sehr fixiert ich dabei darauf bin, endlich zu kommen. Andererseits ist dies nicht normal?

Ich weiß derzeit nicht mehr was richtig und falsch ist oder was man verlangen darf oder eher in die Richtung selbstgerecht fällt - also das gesunde Maß an Dominanz etc. übersteigt. Klar will ich, dass auch sie Spaß hat, aber sie hatte sich bisher auch selten oder gar nicht beschwert, hatte doppelte Orgasmen und sagte ihr wird schwindelig, wo ich vor Eintönigkeit selten komme. Ich komme beim Sex wenn man die ganze Male zusammen nimmt vllt. bei jedem 4 oder 5 ten Mal. Sie hingegen quasi in 2 von 3 Fällen. Offenbar fehlt ihr ja trotzdem diese Gefühlsduselei drumherum. Andererseits weiß sie selbst, dass der Sex offenbar dann oftmals wieder nicht der hit war und fühlt sich schlecht, wenn ich nicht kam. Diesbezüglich mache ich ihr aber keine Vorwürfe. Es lag dann oftmals wirklich daran, dass ich vermutlich sicherer komme, wenn ich ein zwei Wochen davor nicht selbst Hand angelegt hatte, aber wenn man zwei drei Tage davor hatte, muss es eben schon einen gewissen Reiz haben und darf keine 0815 Einschlafnummer werden, wie so oft.

Du kannst Dir ja mal überlegen,

- wie wichtig Dir ein freudiges, spontanes, wildes Sexleben auf einer Skala von 1 bis 10 ist,

- wie freudig, spontan und wild Euer Sexleben bislang war,

- und was Du glaubst: Wie freudig, spontan und wild Euer Sexleben in 10 Jahren sein wird.

Daraus kannst Du dann Deine eigenen Schlüsse ziehen.

++++++

Eine wahre Geschichte: Ich war ein Spätzünder. Meine erste Freundin hatte ich mit 20. Wir waren ca. 1,5 Jahre lang zusammen. Mein erster Sex war mit ihr, Ihr erster Sex war mit mir. Wir haben uns gut verstanden, wir haben uns eine Zeitlang geliebt. Für mich war es ein wichtiger Schritt in meinem Leben, mit Ihr zusammenzusein. Ich denke gern an diese Zeit zurück. Unser Sexleben war allerdings ziemlich langweilig. Es machte ihr einfach keinen großen Spaß mit mir. Ich habe nur Vermutungen, warum das so war; sie hatte von ihren Eltern immer vermittelt bekommen, Sex und Vagina seien irgendwie schmutzig. Deswegen hatte sie sich noch nie zuvor selbst befriedigt z.B. und wusste auch gar nicht, wie sich ein Orgasmus anfühlt. Sie fand es beim Sex schön, mir nahe zu sein, aber sie wurde halt nicht geil dabei, sodass ich mich selber nicht wirklich fallen lassen konnte und richtig geil werden konnte. Die Beziehung beendete ich nach rund 1,5 Jahren, weil ich das Gefühl hatte, wir waren uns nicht mehr so nahe wie früher und mir auch klar war, dass es mit 21 noch nicht der Zeitpunkt gekommen war, um unbedingt ewige Beziehungen zu führen.

Meine zweite Freundin hatte ich wenige Zeit später. Sie und ich hatten dann irgendwann zum ersten Mal Sex, und ich hatte einen totalen Hänger. Tote Hose! Ich war so nervös, dass ich Stunden gebraucht habe, um eine einigermaßen stabile Erektion zustande zu bringen. Also haben wir ewig gekuschelt, geknutscht, gefummelt und als es dann endlich soweit war, dass mein Ding Dong machte, war es, so dachte ich, auch ganz OK für sie. Sicher war ich mir da noch nicht... diese Erektionsprobleme machten mir doch Gedanken. Wenige Tage später trafne wir uns bei ihr zu Hause wieder, und sie fragte mich nach fünf Minuten unverblümt, "Sag mal, ist das bei Dir immer so?"

Ich war völlig baff. Ich wollte in den Boden versinken vor Scham und stammelte, dass ich wusste, dass es beim letzten Mal sehr lange gedauert hatte, bis er steif war, und dass das NICHT immer so sei, und äh, hm, also... Und sie wiederholte die Frage nochmal so ähnlich, so als ob sie mich gar nicht gehört hatte, "Sag mal, ist das normal, dass das mit Dir so schön ist?" Und da war ich zum zweiten Mal völlig baff. Sie hatte den Sex mit mir, Käptn Halbmast, also gar nicht lächerlich oder peinlich gefunden, sondern, im Gegenteil, hatte es ihr gefallen! Sie erklärte mir, dass sie bei unserem ersten Sex aus sich rausgehen konnte wie noch nie, es sei total geil gewesen, und dass sie ein bisschen ängstlich wäre, dass das irgendwie ein einmaliges Ereignis gewesen sein könnte, denn sie würde das gerne nochmal so fühlen.

Dieser Moment veränderte mein Leben. Das klingt übertrieben, aber es ist so. Er nahm mir viele Zweifel, die ich mit Blick auf meine eigene Sexualität hatte, und gab mir ein Gefühl der Kraft und Liebe, das ich nie gekannt hatte. Wir hatten nach diesem Gespräch sehr bald Sex, und es war toll. In den darauffolgenden Monaten lernten wir uns und unsere Vorlieben immer besser kennen, und hatten noch viele so tolle Momente wie beim ersten und zweiten Mal. Irgendwann ging auch diese Beziehung in die Brüche, aber ich werde diese Tage nie vergessen.

Daraus kann nun jeder lernen, was er oder sie möchte. Ich habe zwei Sachen gelernt:

- manche Menschen passen sexuell einfach zusammen, andere vielleicht nicht so gut.

- stundenlanges Kuscheln und Fummeln ist manchmal gar kein so schlechtes Vorspiel.

Gruß, SF

  • LIKE 1
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden, Zoidberg79 schrieb:

Du hast einen tief sitzenden Madonna-Whore-Komplex. Zumindest scheint dir das ja in Ansätzen bewusst zu sein. Ich würde mich an deiner Stelle damit intensiv auseinander setzen. Ansonsten landest du wieder in einer ähnlichen Beziehung. 

This.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es gibt nicht den perfekten Partner. Und genau das, macht es spannend.

Stell Dir die Frage, ob Du so alt werden möchtest. Deine Geschichte klingt ähnlich zu meiner - ich kann Dir sagen, es wird nicht so leicht sich zu trennen, aber die Zeit wird Dir recht geben. An Deinem allgemeinen Bild von Frauen würde ich arbeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.