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Moin!

 

Vorweg: Ich befinde mich wegen meiner Probleme in psychologischer Behandlung, ich hatte schon drei Termine bei einem Psychologen, warte nun auf meinen Therapiebeginn. Antrag ist gestellt. Also keine Sorge.

 

Nun zu meiner "Krise", wenn man sie denn so nennen kann:

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Kurz: Mir geht's schlecht. Sehr schlecht. Ich schlafe schlecht, ich habe viele Kilos abgenommen, bin sehr leicht reizbar, habe unterschiedlichste körperliche, gesundheitliche Beschwerden. Ich hoffe, ich kann von euch einen Tipp, einen Ratschlag, Input bekommen, um meinem Leben den entscheidenden Dreh zu geben.

 

Kurz zu mir:

- Ich bin 27

- Wohne mittlerweile wieder alleine

- Habe einen Job als Journalist

- Arbeite viel, habe wenig Freizeit

 

Hinsichtlich meiner Probleme fasse ich mich mal kurz, die würden sonst in der Länge den Rahmen sprengen:

- Mehrere verkorkste Beziehungen (die Letzte dauerte gut eineinhalb Jahre an, endete mit einem Auszug meiner Ex, die an Depressionen erkrankt war/ist. Kontakt ist minimal. Ich möchte sie nicht zurück. Davor die Beziehung dauerte rund fünf Jahre an. Kontakt ist wieder da, aber auch kein Interesse, sie zurückzugewinnen.)

- Ich bin gesundheitlich ziemlich abgefuckt (Chronische Magen-Darmprobleme (wohl Reizdarm und Reflux von Ärzten festgestellt), seit den letzten zwei Jahren rund zwölf Kilo abgenommen (wiege aktuell bei 1,80 nur 57 Kilo). Die Krankheiten bestimmen mein Leben, tragen maßgeblich zur Stimmung bei, ich finde leider nicht den Turn, um da wieder richtig rauszukommen. War häufig bei den unterschiedlichsten Ärzten. Keine Besserung in Sicht. Ich denke häufig, dass ich auch ein Hypochonder sein kann. Fakt ist aber: Mir geht's wahnsinnig scheiße!

- Stressiger Job, ist zwar thematisch mein Traumjob, den ich wirklich liebe, strukturell auch aufgrund von Personalknappheit aber eine Katastrophe. Ich habe zehn Jahre auf den Job hingearbeitet, arbeite seit einem Jahr nun fest in diesem Bereich.

- Kämpfe seit Jahren gegen meine Pornosucht an, knicke aber immer wieder ein (Rekord waren 52 Tage NoFap). Will das eigentlich gar nicht mehr machen, in stressigen Situationen verleitet es mich aber leider immer wieder dazu. Will davon unbedingt wegkommen.

- Würde gerne Sport machen. Schaffe es allerdings nicht wirklich, diesen in meinen Tagesablauf unterzubringen. Oft fehlt auch die Motivation.

- Ein Neurologe hatte mich kürzlich eine Woche krankgeschrieben, Verdacht auf Burnout. Viel gebracht hat es nicht.

 

Aktuelle Lage:

- Ich bin Single, date momentan aber einige Frauen, wovon eine mir richtig gut gefällt. Haben uns drei Mal getroffen, beim zweiten Date geknutscht, gestern wieder geknutscht. Die große Vögelei steht aber noch aus. Ich hatte gestern schlichtweg KEINE LUST, sie flachzulegen, hätte es aber machen können. Das irritiert mich. Meine Libido scheint aktuell gen Nullpunkt zu stürzen, hatte ich selten zuvor.

- Ich befinde mich im Umzugsstress. Nach der Trennung von meiner Ex musste eine neue Wohnung her, da stehen die ersten Arbeiten an, was mir aber gut gefällt, da mich neue Herausforderungen reizen.

- Ich bin ein Mensch, der nicht gut alleine sein kann. Das habe ich jetzt nach der erneuten Trennung feststellen können. Wie schaffe ich es denn, alleine mit mir glücklich zu sein? Selbstliebe ist da einfach gar nicht mehr vorhanden...

- Ich arbeite an meinen emotionalen Kompetenzen, habe von meinem Psychologen auch ein Hörspiel dazu mitbekommen. Hilft aktuell aber noch nicht.

 

Was ich will:

- Endlich wieder lachen können. Ich bin aktuell so ein verkopfter, ängstlicher Mensch, der gar nicht mehr weiß, in welche Richtung sich sein Leben drehen soll. Mir fehlt komplett die Sicherheit in meinem Leben. Spaß habe ich schon lange nicht mehr.

 

Habt ihr irgendeine Idee, irgendeinen Rat, der mir helfen kann?

 

Danke im Voraus!

Pat

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vor 10 Minuten, iPat schrieb:

Habt ihr irgendeine Idee, irgendeinen Rat, der mir helfen kann?

Ja. Genau dafür ist deine Therapie da. Gut, dass du das auf den Weg gebracht hast. Ich sehe nicht, was wir für dich tun können. Deine Probleme sind sehr umfangreich, vielleicht ist dauch noch weitere Untersuchungen und Behandlungen bei Ärzten nötig. Je nachdem wie du psychisch stehst wird dein Psychologe dich eh evtl noch zum Psychiater schicken, damit du auch erstmal medikamentell abgedeckt wirst, damit man mit dir arbeiten kann.

Worüber du dich mal informieren könntest:

vor 10 Minuten, iPat schrieb:

Ein Neurologe hatte mich kürzlich eine Woche krankgeschrieben, Verdacht auf Burnout. Viel gebracht hat es nicht.

Wundert dich das ernsthaft? 1 Woche ist für Burn Out VIEL VIEL VIEL zu kurz. Ab 4 Wochen kann man drüber nachdenken. Und auch das hat nur einen Effekt, wenn du die 4 Wochen nutzt, um wieder auf die Beine zu kommen UND nachhaltig etwas an der Situation zu ändern. Da hast du also offenbar völlig falsche Erwartungen, wie sich so ein Burn-Out Thema lösen lässt.Aber auch das ist am Ende ein Thema, was du mit deinem Therapeuten besprechen kannst / solltest.

 

Dehsalb bleibt für mich die Frage: Was sollen wir besser können als dein Therapeut? Was ist gerade deine Frage`? Ich sehe nichts, wo wir sinnvoll helfen könnten.

bearbeitet von Herzdame

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vor 33 Minuten, Herzdame schrieb:

Ja. Genau dafür ist deine Therapie da. Gut, dass du das auf den Weg gebracht hast. Ich sehe nicht, was wir für dich tun können. Deine Probleme sind sehr umfangreich, vielleicht ist dauch noch weitere Untersuchungen und Behandlungen bei Ärzten nötig. Je nachdem wie du psychisch stehst wird dein Psychologe dich eh evtl noch zum Psychiater schicken, damit du auch erstmal medikamentell abgedeckt wirst, damit man mit dir arbeiten kann.

Worüber du dich mal informieren könntest:

Wundert dich das ernsthaft? 1 Woche ist für Burn Out VIEL VIEL VIEL zu kurz. Ab 4 Wochen kann man drüber nachdenken. Und auch das hat nur einen Effekt, wenn du die 4 Wochen nutzt, um wieder auf die Beine zu kommen UND nachhaltig etwas an der Situation zu ändern. Da hast du also offenbar völlig falsche Erwartungen, wie sich so ein Burn-Out Thema lösen lässt.Aber auch das ist am Ende ein Thema, was du mit deinem Therapeuten besprechen kannst / solltest.

 

Dehsalb bleibt für mich die Frage: Was sollen wir besser können als dein Therapeut? Was ist gerade deine Frage`? Ich sehe nichts, wo wir sinnvoll helfen könnten.

Ich danke dir! Bis die Therapie beginnt, dauert es noch etwas. Die Therapeut muss erst eine Gruppe zusammenstellen, ehe es losgehen kann.

 

Eine Frage wäre zum Beispiel: Macht es in meinem aktuellen Zustand Sinn, Frauen zu daten ODER sollte ich erst nur auf mich selbst achten und das Thema beiseite legen?

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Kümmere dich erstmal um dich selbst. Du bist gerade hochgradig belastet und hast gar keine Kapazitäten dafür. Und Bevor du jetzt Wochen bis Monate auf diesen Therapeuten wartest, such lieber weiter. Es ist  deine Lebenszeit.

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Zu deiner konkreten Frage: Ist ein bisschen vergleichbar mit einer körperlichen Erkrankung im Sinne von "Erlaubt ist, was der Genesung dient".

Wenn die Energiebilanz, die du aus dem Dating ziehst letztlich positiv wäre und keine deutlich wichtigeren Dinge dadurch auf der Strecke blieben, spräche grundsätzlich nichts dagegen. Allerdings klingt es in deinem Beitrag so an, als wäre keine der Bedingungen erfüllt. Erstens scheint dich das Ganze im Moment nur zusätzlich (unnötig) unter Druck setzen (Libido, Versagensängste, etc.). Außerdem scheinst du mit Umzug, alternativer Therapeutensuche und dem Thema Selbstliebe (einschließlich Sport) ohnehin schon mehr zu tun zu haben als du zur Zeit zu bewältigen imstande bist. Dazu solltest du dich fragen, wie vielversprechend Dating in deiner aktuellen Situation überhaupt sein kann. Wenn du nicht gerade ein naturtalentierter Schauspieler bist, werden die Damen über kurz oder lang spüren, dass du im Moment eigentlich gar nicht für eine Bindung bereit bist.

Solange du noch keinen Therapeuten hast, würde ich an deiner Stelle erst mal den Umzug soweit hinter mich bringen, dass zumindest das Gröbste unter Dach und Fach ist. Danach würde ich mich dem Thema "Selbstliebe" oder anders ausgedrückt, dem Aufladen deiner Energievorräte, widmen. Sport kann dabei sicher hilfreich sein - wenn es dir nicht gelingt, ein "richtiges" Training in deinen Tagesablauf einzubauen bzw. dich überhaupt dazu aufzuraffen, kannst du ja erst mal ein bisschen kleiner ansetzen. Ein kurzer Spaziergang um den Block ist für den Anfang besser als nichts. Falls du den Nahverkehr nutzt, kannst du auch jeweils eine Station früher aussteigen und den Rest laufen. Mach das erst mal ne Zeitlang bis es zur Gewohnheit geworden ist. Dann kannst du dich immer noch steigern und irgendwann "richtigen" Sport machen. Weitere mögliche Ansatzpunkte beim Thema Selbstliebe: Meditation (ebenfalls ganz klein anfangen), gesunde Ernährung, dich mit Freunden treffen, ein gutes Buch lesen, ins Kino/Theater gehen, ein Konzert besuchen, eine Massage machen lassen usw. Du weißt vermutlich selbst am Besten, wobei du abschalten und dich regenerieren kannst (wenn dich davon im Moment nichts anzusprechen scheint, denke einfach daran, was dir früher Entspannung oder Freude geschenkt hat). Ansonsten kann ich dir vorbereitend bzw. begleitend zur Therapie noch das kostenlose Hörbuch "Erfolgreich gegen Depression und Angst" (auf "Burnout" wird darin auch eingegangen) von Dr. Dietmar Hansch ans Herz legen: http://www.psychosynergetik.de/psychosynergetik/071hoerbuch.php

Im Übrigen gilt: Wenn die Belastungen zu groß werden, bleibt dir jederzeit die Option, die "Reißleine" zu ziehen und dich für längere Zeit krankschreiben zu lassen. Idealerweise solltest du während dieser Zeit aber auch in therapeutischer Behandlung sein (du kannst ggf. auch über einen (teil)stationären Aufenthalt in einer (Tages)klinik nachdenken).

 

 

bearbeitet von tonystark
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Therapeuten können sicher helfen. Ganz klar. Es ist toll, dass du dir Hilfe geholt hast. 

Und vllt kannst du schon mal aufschreiben, was du vermutest, wie du in deine jetzige Situation kommen konntest. Und dazu ein paar Psychologiebücher lesen, damit du besser weißt, worauf genau der Fokus liegen sollte. 

Dazu muss ich sagen, dass ich mich größtenteils selbst therapiert habe. Aber das ist jetzt schon länger her. Ich weiß mittlerweile gar nicht mehr so genau, wie ich das angestellt habe;) Die Zeit, als ich verrückt war, kommt mir heute reichlich verschwommen vor, besonders der Zeitraum, in dem meine Verhaltensstörung mir das Leben richtig schwer gemacht hat. Ich habe halt alles aufgeschrieben und kann es jederzeit nachlesen. Klar. Ich habe auch erst lange in die falsche Richtung therapiert, weil ich mir selbst eine Fehldiagnose gestellt habe. Als ich dann dahinter gekommen bin, was mir wirklich fehlt, war der Spuk schnell vorbei(bzw ich konnte erst einmal damit leben). Das liest sich jetzt vllt ein wenig lustig. Das war es nicht. Es war am Ende die Hölle. 

Basierend auf meinen Erfahrungen würde ich dir also raten: Arbeite dich ein in die Diagnosen, die für dich zutreffen könnten. Sicher kannst du damit deinen Therapievorgang unterstützen. Kannst deine Probleme noch differenzierter darlegen. Wer weiß. Und vllt ist es für dich auch ein gutes Gefühl. Es ist als Außenstehender schwer zu sagen. Überhaupt nicht zu sagen. Du steckst in der Problematik. Ich habe mir meinen Ängsten gekämpft. Gerungen. Klar legitimiert mich das nicht dazu, irgendetwas über andere zu sagen oder konkrete Dinge vorzuschlagen. Es ist ein schwieriger Grat. Oder Grad? Ich glaube eher Grat. 
Aber du bist Journalist. Vllt ist es allgemein mal interessant für dich, mal dein ganzes Leben aufzuschreiben. Das sollten wohl vllt überhaupt alle Menschen einmal gemacht haben. Den Lebensweg, den du gegangen bist. Wie bei Coelhos Alchemist. Wie hast du dich gefühlt bei einem bestimmten Ereignis? Alles mal niederschreiben. Begreifen, dass man damals nicht in der Lage war, sich anders zu entscheiden(wichtig: sich immer alles verzeihen. Und natürlich auch anderen alles verzeihen, was noch irgendwie verzeihbar ist). Denn eines steht wohl fest: der ungeschönte Blick in die eigene Vergangenheit ist meist schmerzhaft. Extrem schmerzhaft vllt. Jedoch auch manchmal sehr befreiend. Ich liebe es heute, mich der Saudade hinzugeben, bis mit nach einigen Sekunden auffällt, dass ich überhaupt nicht den kleinsten Grund habe, traurig zu sein(aber auch als ich noch traurig war, hat mir das Zulassen meiner Gefühle sehr geholfen). Aber es finden sich auch viele Dinge, die einen stolz machen. Ganz sicher. Es ist einfach ein schönes Gefühl, sich selbst besser kennen zu lernen. 

Und pornosüchtig war ich auch(und habe es viel zu spät gemerkt). Das ist auf jeden Fall immer eine riesige Baustelle. Sowas hinterlässt Narben. Und das ist ziemlich unerforscht bisher, oder? Wie weit hast du dich denn in die Thematik bereits eingearbeitet? Immerhin hast du die Sucht erkannt und 52 Tage nofab geschafft. Das ist doch schon mal super;) Sehr gut;)
Du fängst in einer neuen Wohnung  neu an. Was du schreibst klingt doch alles sehr zuversichtlich. Du hast deinen Traumjob. Der Rest wird sich sicher auch noch finden. Vllt nicht sofort, aber du kommst mir vor, wie ein Mensch, der nicht so schnell aufgibt;) 

Grüße, Jimbo

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naja bei 1.80 und 57kg kein wunder das deine libido  nicht mehr da ist

dein körper ist im úberlebensmodus und hat gerade andere sorgen

und spoirt bei dem gewicht ist halt auch so ne sache

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Am 5.6.2018 um 17:00 , Mars222 schrieb:

Digga, das nennt man Burnout man.

 

vor 29 Minuten, RoyalDutch schrieb:

naja bei 1.80 und 57kg kein Wunder das deine Libido nicht mehr da ist

dein Körper ist im Überlebensmodus und hat gerade andere Sorgen

und Sport bei dem Gewicht ist halt auch so ne Sache, hashtag, Scheiße!

Mehr musst Du nicht wissen. Beide User haben recht. [Rechtschreibung korrigiert, Royal Bitchslap!]

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Am 5.6.2018 um 16:35 , iPat schrieb:

Endlich wieder lachen können. Ich bin aktuell so ein verkopfter, ängstlicher Mensch, der gar nicht mehr weiß, in welche Richtung sich sein Leben drehen soll. Mir fehlt komplett die Sicherheit in meinem Leben. Spaß habe ich schon lange nicht mehr.

Wenn es dich wirklich ankotzt und damit meine ich so richtig richtig richtig, dann bist du nur einen Schritt davon entfernt sämtlichen Lebenswillen zu verlieren und paradoxer Weise auch nur einen Schritt davon dein Leben von Grund auf zum Positiven zu verändern. Du bist so oder so gerade an einem wichtigen Wendepunkt in deinem Leben. Du entscheidest wie es nun weiter geht. Die Signale sind ja eindeutig zu sehen das es so wie es ist nicht weiter gehen kann und Fakt ist auch das sich in diesem Zustand Prioritäten radikal verändern. Du merkst jetzt vielleicht selbst, dass manche Dinge momentan nicht mehr soooo wichtig sind wie sie es mal waren und umgekehrt. 

An sich wurde hier schon viel geschrieben. Du hast selbst schon einiges in die Wege geleitet. Daher hier nur noch ein persönlicher Rat von mir (beruht auf Erfahrung):

Du triffst in diesem Lebenabschnitt sehr wichtige Entscheidungen (siehe oben). Sei bei der Entscheidung vor allem eins: Ehrlich zu dir selbst.

Beispiel: Ist es schlimm wenn man 10 Jahre auf einen Traumjob hinarbeitet um dann zu merken das der Job gar nicht so Traumhaft ist wie man dachte? Oder das der Job dann doch nicht so ist wie man es sich vorgestellt hat? Ich finde nein. Nun weiß man es und kann ehrlich zugeben das es nicht das ist was man gesucht hat.

Ist es wiederum schlimm einen Job nur zu machen weil man sich ja 10 Jahre eingeredet hat, dass es ein Traumjob ist? Sich einfach nicht eingestehen wollen das man falsch lag und dann in einem selbst erschaffenem Gefängnis Tag ein, Tag aus etwas machen was man überhaupt nicht will/was einem eigentlich viel zu streßig ist/was man eigentlich verabscheut? Ich finde ja. Denn hier verschwendet man sein Leben und seine Energie. 

Ich will dir mit dem Beispiel nicht raten deinen Job hinzuwerfen. Ich will dich nur ermutigen ehrlich zu dir selbst zu sein. Deine Weltanschauung (nicht nur die berufliche) ehrlich zu hinterfragen um dann einen Weg einzuschlagen der dich wieder ins Gleichgewicht bringt. 

P.S.

In deinem aktuellen Ungleichgewicht sollten Frauen prioritätentechnisch erstmal ganz weit unten stehen. Du hast wichtigere Baustellen. Das signalisiert dir ja auch dein Körper schon damit, dass er kein Bock auf Frauen hat. Falls du das genauer verstehen wilst check einfach mal Maslow.

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Wenn die Therapie zu lange auf sich warten lässt, gibt es auch andere Möglichkeiten, die einen Übergang zwischen jetzt und Therapie zu Stande bringen. 

Gemeinnützige Träger und oder Selbstfinanziertr Therapiesitzungen. Ich persönlich würde dir keine Diagnose stellen wollen. Mit nem Burnout hättest du nach meiner Sicht jedoch nicht die Kraft gehabt dich mit ner Frau zu treffen. Habe im Bekanntenkreis mehrere, die daran erkrankten und sich einfach verkriechten und nichtmal im Stande waren das Haus, geschweige denn das Bett zu verlassen .

dir alles gute

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Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 16:35 , iPat schrieb:

Ich habe zehn Jahre auf den Job hingearbeitet

Geht's dir schon so schlecht bevor oder nachdem du mit deinem Job angefangen hast?

 

Wie würdest du dein aktuelles Stresslevel im Job beschreiben?

 

War das hinarbeiten auf den Job mit einem hohen Stresslevel verbunden?

 

Hast du mal mehr gewogen? Wenn ja, wann? Bevor du deine berufliche Karriere gestartet hast?

 

Wie sieht deine Ernährung konkret aus?

 

Wäre cool wenn du mir die Fragen beantworten könntest @iPat.

 

 

Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 16:35 , iPat schrieb:

- Kämpfe seit Jahren gegen meine Pornosucht an, knicke aber immer wieder ein (Rekord waren 52 Tage NoFap). Will das eigentlich gar nicht mehr machen, in stressigen Situationen verleitet es mich aber leider immer wieder dazu. Will davon unbedingt wegkommen.

Lass das mal mit dem NoFap. Es reicht völlig wenn du zum Wixen den Bildschirm weglässt und stattdessen deine Fantasie benutzt.

Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 16:35 , iPat schrieb:

Meine Libido scheint aktuell gen Nullpunkt zu stürzen

Ich denke das liegt an mehreren Punkten:

- Du bist scheinbar extrem viel Stress ausgesetzt

- Deine gesundheitlichen Probleme (welche evtl. mit dem Stress zusammenhängen könnten)

- Du holst dir durch NoFap Zuwenig einen runter. Klingt jetzt evtl. lächerlich, aber ich bemerke es bei mir auch dass meine Libido quasi gen Null geht wenn ich mir ne Woche lang keinen runterhole. Wixe ich stattdessen regelmäßig (ohne Pornos) steigt sie wieder.

 

Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 16:35 , iPat schrieb:

Ein Neurologe hatte mich kürzlich eine Woche krankgeschrieben, Verdacht auf Burnout. Viel gebracht hat es nicht.

Eine Woche Krankgeschrieben wegen Burnout is wie nem Alkoholiker zu sagen er soll mal 1 - 2 Tage weniger saufen. Die Logik von dem Arzt verstehe ich nicht wirklich.

 

Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 16:35 , iPat schrieb:

Ich bin ein Mensch, der nicht gut alleine sein kann. Das habe ich jetzt nach der erneuten Trennung feststellen können. Wie schaffe ich es denn, alleine mit mir glücklich zu sein? Selbstliebe ist da einfach gar nicht mehr vorhanden...

Indem du lernst mit dir alleine Glücklich zu werden indem du alleine bist.

 

viele Menschen machen den Fehler und stürzen sich nach einer Beziehung gleich in die nächste, weil ansonsten müsste man sich erstmal allein ein eigenes Leben aufbauen. Das kostet Zeit und Energie. Allerdings ist dieser Schritt nach einer gescheiterten Beziehung unglaublich wichtig wenn nicht sogar von fundamentaler Bedeutung.

Ich keine einige Menschen die sich von Beziehung zu Beziehung hangeln, teilweise mit Heirat, Haus und Kinder. Und wenn sie alle eins gemeinsam haben, dann die Tatsache dass sie nie richtig glücklich sind und waren. Einfach weil sie sich nie um sich selbst kümmern mussten. Wichtig war nur dass man nachts neben einem Stück Fleisch mit Puls im Bett liegt. Jetzt sind Kinder da, ein Ehemann oder Frau die halt da is damit sie da is und man fragt sich weshalb man unglücklich ist.

Daher kann ich dir nur raten, richte in aller Ruhe deine Wohnung ein und lerne es mit dir selbst aus zu halten. Gerade am Anfang ist das wahnsinnig schwer, wird aber mit der Zeit immer besser (ich rede hier von mindestens einem Jahr). Man lernt sich mit sich selbst zu beschäftigen, beginnt neue Hobby, entdeckt seine Leidenschaften usw.. Idealerweise sollte man sich in der Zeit intensiv um sich selbst kümmern, neue Dinge ausprobieren, Erfahrungen sammeln. Wenn du nur allein auf der Couch hockst bringt dir das absolut nix.

Is eine anstrengende Prozedur die auch Angst machen kann, lohnt sich aber extrem wenn man sich mal gezwungener Maßen mit sich selbst auseinandersetzen muss und gucken muss dass es einem gut geht.

 

Wichtig ist auch dieser Punkt

Am ‎06‎.‎06‎.‎2018 um 16:55 , tonystark schrieb:

Weitere mögliche Ansatzpunkte beim Thema Selbstliebe: Meditation (ebenfalls ganz klein anfangen), gesunde Ernährung, dich mit Freunden treffen, ein gutes Buch lesen, ins Kino/Theater gehen, ein Konzert besuchen, eine Massage machen lassen usw. Du weißt vermutlich selbst am Besten, wobei du abschalten und dich regenerieren kannst (wenn dich davon im Moment nichts anzusprechen scheint, denke einfach daran, was dir früher Entspannung oder Freude geschenkt hat)

Selbstliebe meint im Endeffekt dass man sich selbst so sehr mag dass man für sich selbst gut sorgt. Vorallem sich selbst gesundes Essen kochen hat mir unheimlich viel gegeben. Man ist sich ja was Wert, und das sollte man sich zeigen. Genauso wie man jemand anderen zeigt wenn man ihn mag.

Man kann auch überlegen was man schon immer machen wollte. Ich habe mittlerweile z.b. Musikunterricht, einfach weil ich schon immer Bock drauf hatte und es jetzt mal ausprobiert habe. Es fällt einem mit der Zeit genug ein was man schon immer mal machen wollte. Am Anfang is das alles noch recht holprig weil alles neu ist. Oft traut man sich auch nicht so recht. Aber mit der Zeit kommt immer mehr. Ich hab mittlerweile ne ellenlange Liste von der ich wohl nicht alles in diesem Leben schaffen werde.

Ich hoffe es kommt rüber was ich meine.

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vor 16 Stunden, RoyalDutch schrieb:

naja bei 1.80 und 57kg kein wunder das deine libido  nicht mehr da ist

dein körper ist im úberlebensmodus und hat gerade andere sorgen

und spoirt bei dem gewicht ist halt auch so ne sache

Mag ja sein, dass da was dran ist. Aber mir fehlt da der konkrete Ansatzpunkt zur Handlung? Auch wenn du das wahrscheinlich nicht so meinst, aber dein Beitrag klingt ein bisschen nach: "Iss mal mehr, mein Jung! Dann wird das schon wieder..."

Die chronischen Magen-Darmprobleme inkl. Gewichtsverlust können Symptom einer psychischen Erkrankung sein, es kann sich genau umgekehrt verhalten oder beides kann zutreffen. Sofern körperliche Ursachen ausgeschlossen sind (anscheinend hat der TE ja bereits mehrere Ärzte diesbezüglich konsultiert), kann der nächste logische Schritt nur lauten, an der Psyche anzusetzen.

Trotzdem noch mal die Nachfrage an den TE: Hast du dich auf typische Nahrungsmittelintoleranzen und -unverträglichkeiten testen lassen (Laktose, Fruktose, Sorbit, Gluten)? Wurden Blutbild und Stuhlprobe gecheckt, ggf. auch eine Magen- und Darmspiegelung durchgeführt? Die Reizdarm-Diagnose wird leider auch gerne mal vorschnell gestellt. Eine sichere Diagnose kann aber letztlich nur in einem aufwendigen Ausschlussverfahren erfolgen, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom#Diagnose

Wenn da noch wichtige Punkte offen sind, würde ich dem ggf. noch einmal nachgehen. Wobei natürlich einschränkend gilt, was Doc Dingo in seinen Fragen schon angedeutet hat: Sollten die Sympome praktisch gleichzeitig mit deinem stressigen Job begonnen haben, spricht die Wahrscheinlichkeit sehr dafür, dass es sich hier eher um psychosomatische Beschwerden handelt.

Es gibt im Übrigen auch spezialisierte Fachkliniken für psychosomatische Beschwerden, nur so als mögliche Alternative zu einer ambulanten Therapie. Hierbei hättest du den Vorteil, dass die Fachbereiche Psychiatrie, Psychologie und - in deinem Fall - Gastroenterologie eng verzahnt sind und du quasi eine "ganzheitliche" (habe ich dieses furchtbare Wort tatsächlich gerade verwendet? 🤔)Therapie bekommst.

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Zunächst: Danke an alle für die vielen Antworten. Habe gerade erst gesehen, dass der Thread noch einmal ein Thema geworden ist. Habe mir alles durchgelesen und werde mir einige Dinge auch zu Herzen nehmen.

Zu den Frauen: Das Mädel, mit dem ich letztens rumgeknutscht habe, habe ich mittlerweile auch gevögelt. War natürlich gut und hat mich für eine gewisse Zeit auch glücklich gemacht. Ich werde sie auch weiter treffen, nehme aber von Themen wie "Beziehung" oder "Liebe" aktuell Abstand. Möchte mit den Mädels einfach eine lockere Zeit nebenbei. Das tut mir gut.

 

Nun zu ein paar Fragen von euch:

vor 4 Stunden, Doc Dingo schrieb:

 

Geht's dir schon so schlecht bevor oder nachdem du mit deinem Job angefangen hast?

 

Wie würdest du dein aktuelles Stresslevel im Job beschreiben?

 

War das hinarbeiten auf den Job mit einem hohen Stresslevel verbunden?

 

Hast du mal mehr gewogen? Wenn ja, wann? Bevor du deine berufliche Karriere gestartet hast?

 

Wie sieht deine Ernährung konkret aus?

 

Wäre cool wenn du mir die Fragen beantworten könntest @iPat.

1. Die generelle Abwärtsspirale begann 2011, kurz nach der Trennung meiner allerersten Freundin. Da fingen unregelmäßige Bauchschmerzen an, bei weitem aber nicht vergleichbar mit momentan. Ich arbeite für den Laden seit 2007, zunächst freiberuflich, später als Volontär, nun als Redakteur. Man kann sagen, dass die Beschwerden in den vergangenen drei Jahren meiner Festanstellung stärker geworden sind.

2. Aktuell ist es sehr hoch. Wir haben momentan Turniere in der Stadt, die erfordern es, dass ich teilweise bis zu 13 Stunden am Tag arbeite. Es gibt aber auch entspanntere Tage.

3. Ja, definitiv war das stressig. Die Angst davor, irgendwann arbeitslos zu sein, war sehr belastend. Ich chille erst mehr, seitdem ich entfristet wurde.

4. Ja, habe ich. Habe seit meiner zweiten Trennung (fünfjährige Beziehung) rund zehn Kilo abgenommen. Das war allerdings auch eine Phase, in der ich auf der Arbeit sehr viel Stress hatte. Ich denke, die Mischung zwischen privaten und beruflichen Problemen macht es.

5. Ernährung ist eine Katastrophe, wobei ich daran arbeite. Ich stelle momentan schon so einiges um. In den letzten Monaten und Jahren bestand die Ernährung aber überwiegend aus unregelmäßigem Fastfood.

vor 4 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Indem du lernst mit dir alleine Glücklich zu werden indem du alleine bist.

 

viele Menschen machen den Fehler und stürzen sich nach einer Beziehung gleich in die nächste, weil ansonsten müsste man sich erstmal allein ein eigenes Leben aufbauen. Das kostet Zeit und Energie. Allerdings ist dieser Schritt nach einer gescheiterten Beziehung unglaublich wichtig wenn nicht sogar von fundamentaler Bedeutung.

Ich keine einige Menschen die sich von Beziehung zu Beziehung hangeln, teilweise mit Heirat, Haus und Kinder. Und wenn sie alle eins gemeinsam haben, dann die Tatsache dass sie nie richtig glücklich sind und waren. Einfach weil sie sich nie um sich selbst kümmern mussten. Wichtig war nur dass man nachts neben einem Stück Fleisch mit Puls im Bett liegt. Jetzt sind Kinder da, ein Ehemann oder Frau die halt da is damit sie da is und man fragt sich weshalb man unglücklich ist.

Daher kann ich dir nur raten, richte in aller Ruhe deine Wohnung ein und lerne es mit dir selbst aus zu halten. Gerade am Anfang ist das wahnsinnig schwer, wird aber mit der Zeit immer besser (ich rede hier von mindestens einem Jahr). Man lernt sich mit sich selbst zu beschäftigen, beginnt neue Hobby, entdeckt seine Leidenschaften usw.. Idealerweise sollte man sich in der Zeit intensiv um sich selbst kümmern, neue Dinge ausprobieren, Erfahrungen sammeln. Wenn du nur allein auf der Couch hockst bringt dir das absolut nix.

Is eine anstrengende Prozedur die auch Angst machen kann, lohnt sich aber extrem wenn man sich mal gezwungener Maßen mit sich selbst auseinandersetzen muss und gucken muss dass es einem gut geht.

 

Das gelingt mir momentan überhaupt nicht. Ich schreibe momentan mit sehr vielen Frauen, treffe auch einige. Ein Date, mit dem ich echt zufrieden bin, habe ich letzte Woche gevögelt. Irgendwie brauche ich momentan diese "Bestätigung(?)" von Frauen. Libido ist mittlerweile auch etwas besser geworden als noch zuletzt. Dieses Alleinsein fällt mir aber halt auch so extrem schwer, weil ich jetzt etwa acht Jahre fast am Stück in Beziehungen war. Ich kenne das gar nicht mehr, alleine zu sein...

vor 3 Stunden, tonystark schrieb:

Trotzdem noch mal die Nachfrage an den TE: Hast du dich auf typische Nahrungsmittelintoleranzen und -unverträglichkeiten testen lassen (Laktose, Fruktose, Sorbit, Gluten)? Wurden Blutbild und Stuhlprobe gecheckt, ggf. auch eine Magen- und Darmspiegelung durchgeführt? Die Reizdarm-Diagnose wird leider auch gerne mal vorschnell gestellt. Eine sichere Diagnose kann aber letztlich nur in einem aufwendigen Ausschlussverfahren erfolgen, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom#Diagnose

Alles getestet, nix gefunden. Habe alle Spiegelungen hinter mir, haben halt nur diagnostiziert, dass ich Reflux und ne Gastritis habe. Dagegen schlucke ich momentan Pantoprazol und versuche mit aller Macht, die Ernährung umzustellen. Sehr schwierig aktuell und meist auch ohne Wirkung, aber ich bleibe am Ball.  

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Bin in einer ziemlich ähnlichen Situation wie du und war bei 1,75 auf 49 Kilo Runter.

Hab inzwischen einige Kilos zugenommen und kann dir sagen : Ernährung ist das A und O.

Ohne vernünftige wird dein Tag einfach immens schwerer und ich rate dir da gut drauf zu achten.

Mach dir am besten nen Ernährungsplan und arbeite wenn du es nicht mit fester Nahrung hinbekommst Shakes und Pulvern.

Es gibt dazu viel Hilfe sowohl hier Forum als auch zb. hier 

https://www.reddit.com/r/gainit/

Ich glaub du hast das gleiche Problem wie ich im Grunde , du musst anfangen alleine glücklich zu sein und dass in dem du Selbstliebe entwickelst und  deinen Selbstwert steigerst.

Mit verschiedenen Frauen zu vögeln , damit kannste sozusagen Symptome beenden aber sobald diese Personen verschwinden wirst du unglücklich und fällst in ein loch.

In der Schatztruhe gabs dazu nen guten Thread wo auch die Frage gestellt wurde:

"Wie würdest du dich fühlen wenn alle deine Freunde weg wären?" und dann "Wie würdest du dich fühlen wenn du keine Familie mehr hättest?"

Erst wenn man  durch solche Fragen tief genug gräbt fängt man anzu verstehen was man mit Selbstliebe überhaupt entwickeln muss.

Wieviel Kalorien nimmst du pro Tag zu dir? Zähl das am besten mal.

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vor 11 Stunden, iPat schrieb:
vor 16 Stunden, Doc Dingo schrieb:

 

Geht's dir schon so schlecht bevor oder nachdem du mit deinem Job angefangen hast?

 

Wie würdest du dein aktuelles Stresslevel im Job beschreiben?

 

War das hinarbeiten auf den Job mit einem hohen Stresslevel verbunden?

 

Hast du mal mehr gewogen? Wenn ja, wann? Bevor du deine berufliche Karriere gestartet hast?

 

Wie sieht deine Ernährung konkret aus?

 

Wäre cool wenn du mir die Fragen beantworten könntest @iPat.

1. Die generelle Abwärtsspirale begann 2011, kurz nach der Trennung meiner allerersten Freundin. Da fingen unregelmäßige Bauchschmerzen an, bei weitem aber nicht vergleichbar mit momentan. Ich arbeite für den Laden seit 2007, zunächst freiberuflich, später als Volontär, nun als Redakteur. Man kann sagen, dass die Beschwerden in den vergangenen drei Jahren meiner Festanstellung stärker geworden sind.

2. Aktuell ist es sehr hoch. Wir haben momentan Turniere in der Stadt, die erfordern es, dass ich teilweise bis zu 13 Stunden am Tag arbeite. Es gibt aber auch entspanntere Tage.

3. Ja, definitiv war das stressig. Die Angst davor, irgendwann arbeitslos zu sein, war sehr belastend. Ich chille erst mehr, seitdem ich entfristet wurde.

4. Ja, habe ich. Habe seit meiner zweiten Trennung (fünfjährige Beziehung) rund zehn Kilo abgenommen. Das war allerdings auch eine Phase, in der ich auf der Arbeit sehr viel Stress hatte. Ich denke, die Mischung zwischen privaten und beruflichen Problemen macht es.

5. Ernährung ist eine Katastrophe, wobei ich daran arbeite. Ich stelle momentan schon so einiges um. In den letzten Monaten und Jahren bestand die Ernährung aber überwiegend aus unregelmäßigem Fastfood.

Also dass deine körperlichen Beschwerden mit dem Job und deiner privaten Situation zusammenhängen könnten ist, denke ich nicht ausgeschlossen. Evtl. Wäre Psychosomatik etwas für dich.

Was den Job betrifft, das musst du selbst entscheiden ob du so weitermachen möchtest oder nicht. Du hast halt viel investiert um diesen Job zu bekommen. Jetzt liegt es in der Natur des Menschen dass er extrem ungern Dinge aufgibt in die er viel investiert hat. Weil dann müsste er seine gesamte Investition ja in Frage stellen. Menschen stellen nun aber sich selbst, ihre Handlungen und Entscheidungen extrem ungern in Frage. Daher wird an dem festgehalten in das man viel investiert hat. Daher ist man im PU auch drauf bedacht die Frau investieren zu lassen etc.. Jedenfalls, mach dir da mal Gedanken drüber ob das auf Dauer was für dich ist oder ob es den natürlichen Gang zur Grube hin eher beschleunigt.

vor 11 Stunden, iPat schrieb:

Dieses Alleinsein fällt mir aber halt auch so extrem schwer, weil ich jetzt etwa acht Jahre fast am Stück in Beziehungen war. Ich kenne das gar nicht mehr, alleine zu sein...

Und genau aus dem Grund solltest du lernen mit dir allein sein zu können, und zwar so dass du mit dir  selbst glücklich bist.

vor 11 Stunden, iPat schrieb:

habe ich letzte Woche gevögelt. Irgendwie brauche ich momentan diese "Bestätigung(?)" von Frauen.

Mit anderen zu Vögeln zwegs Selbstbestätigung is mal ganz nett. Nur wenn diese Bestätigung ausbleibt, und das wird sie irgendwann, dann fällst du in ein Loch. Und ob das für deine aktuelle Situation förderlich ist wage ich zu bezweifeln. Gibt auch Extremfälle wo dann gevögelt wird als gäb´s kein morgen nur um irgendwelche Baustellen zu kompensieren. Auf Dauer wird das nicht gut gehen. Is nur ein zusätzlicher Stressfaktor wenn man es übertreibt und sich davon abhängig macht. Ich will dir die Vögelei gar nicht madig machen, Sex macht Spass und ist gesund. Aber mach dich von dieser Bestätigung nicht abhängig, ansonsten verschlimmerst du deine Probleme nur.

Wie denkst du, ist es aktuell um deinen Selbstwert bestellt?

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vor 12 Stunden, iPat schrieb:

5. Ernährung ist eine Katastrophe, wobei ich daran arbeite. Ich stelle momentan schon so einiges um. In den letzten Monaten und Jahren bestand die Ernährung aber überwiegend aus unregelmäßigem Fastfood.

Ja, tu das bitte. Auch wenn es schwierig erscheinen mag, um einen zeitraubenden Job herum eine regelmäßige Verpflegung zu planen und zu sich zu nehmen. Denn es ist so wichtig, sich einigermaßen vernünftig zu ernähren. Diese Erfahrung mache ich jedesmal persönlich. Wenn ich zum Beispiel an einem Tag nicht zu einem vernünftigen Mittagessen komme und mir stattdessen gegen 14 Uhr zwei, drei Schokoriegel reinpfeife, um den Hunger zu killen, bin ich um 17 Uhr müde und schlecht gelaunt. Ohne Ausnahme. Von daher: Achte bitte auf Deine Ernährung.

Noch eine Frage: Kann es sein, dass Du Dein ganzes Leben "um den Job herum" aufgebaut hast?

Gruß, SF

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vor 8 Stunden, speedfreek schrieb:

Ja, tu das bitte. Auch wenn es schwierig erscheinen mag, um einen zeitraubenden Job herum eine regelmäßige Verpflegung zu planen und zu sich zu nehmen. Denn es ist so wichtig, sich einigermaßen vernünftig zu ernähren. Diese Erfahrung mache ich jedesmal persönlich. Wenn ich zum Beispiel an einem Tag nicht zu einem vernünftigen Mittagessen komme und mir stattdessen gegen 14 Uhr zwei, drei Schokoriegel reinpfeife, um den Hunger zu killen, bin ich um 17 Uhr müde und schlecht gelaunt. Ohne Ausnahme. Von daher: Achte bitte auf Deine Ernährung.

Noch eine Frage: Kann es sein, dass Du Dein ganzes Leben "um den Job herum" aufgebaut hast?

Gruß, SF

Ja, absolut. Job hat Priorität, frisst am Tag auch die meisten Stunden (deutlich mehr als acht). Versuche aber, da einen nötigen Ausgleich zu schaffen, soweit ich abends dazu noch in der Lage bin. 

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vor 46 Minuten, iPat schrieb:

Ja, absolut. Job hat Priorität, frisst am Tag auch die meisten Stunden (deutlich mehr als acht). Versuche aber, da einen nötigen Ausgleich zu schaffen, soweit ich abends dazu noch in der Lage bin. 

Die vielen Arbeitsstunden - sind sie OK oder stressen sie Dich negativ?

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vor 6 Stunden, speedfreek schrieb:

Die vielen Arbeitsstunden - sind sie OK oder stressen sie Dich negativ?

Teils, teils. Insgesamt aber ist das schon viel zu viel. Mache ja täglich Überstunden. Das nervt mich, weil so weniger Freizeit bleibt, die ich eigentlich brauche. 

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