Bin ausgebrannt --> 16 Jahre Überforderung, Teufelskreis (erfolgreich, aber total erschöpft), Kein Ende in Sicht! Tipps? Lebensgeschichte

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Am 28.6.2018 um 15:46 , Helmut schrieb:

Is interessant dass du eine provokante Frage die auf Erkenntnis abzielt bereits als "Anpöbeln" empfindest lies dir nochmal deinen Text durch und dann erzähl mir nochmal, dass man das nicht als anpöbelnde Bemerkung auffassen kann? und darüber einen ganzen Absatz schreiben kannst. Bin übrigens kein Deutscher. Da Wien bei dir dran steht, gehe ich mal davon aus, dass du Österreicher bist. (Nicht böse, aber kulturell besteht zwischen Österreich speziell Wien einfach fast kein Unterschied zu Deutschland). Btw. Österreich ist mir sehr sympathisch 🙂

Kann es sein dass dein ganzer Lebenssinn in der Zukunft sitzt? Und nicht in dem was grad da ist? Schon ja. Gut ich bin jetzt halt auch grad 3 Monate extra nur zum Arbeiten nach Deutschland gekommen. Bin jetzt nicht zum "Spaß" hier

 

 

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Am 28.6.2018 um 15:50 , Kenjii schrieb:

Das ist genau die richtige Frage. Und beantworten kannst Du sie Dir nur selbst. Ich definiere Glück und Erfüllung im Leben anhand verschiedener Dinge. Dazu gehört für mich nicht viel Geld zu besitzen. Dazu gehört nicht, 100 Frauen zu vögeln, dazu gehört nicht, mir selbst zu schaden. Denn das sind Dinge, die mir alleine sowieso nicht gut tun und in Deinem Fall eine reine Kompensation darstellen, die Du Dir selbst von aussen auferlegst. Von innen kommt es nicht, wie Du ja selbst sagst, da Dir die Mädels im Grunde alle egal waren. Du definierst in diesem Fall also "Erfolg" mit der Anzahl der Mädels die Du gevögelt hast, obwohl da für Dich nur Sex bei rum gekommen ist. Beziehungen und Reproduktion sind aber doch das Ziel der menschlichen Existenz (Für mich nicht). Das hast Du aber nie gelernt, sondern Dir wurden völlig andere Werte und Vorstellungen aufgezwungen. Aus Beziehungen kann man Glück ziehen, denn es ist deutlich vielfältiger als nur eine weitere Kerbe in der Bettkante. Aber auch aus dem Selbstwert erzeugst Du Dein Glück. Wenn Du Dich selbst konsequent achtest, pflegst und weiterentwickelst, werden Dinge, wie Reichtum völlig sekundär, da Du merken wirst, dass Reichtum wenig bis nichts an Deinem Glück verändert. Es mag beruhigen, aber glücklich wirst Du damit nicht. Zumal grosser Reichtum sehr häufig zu Lasten anderer geht. Da musst Du Dich selbst fragen, ob es Dir wichtig ist, reich zu sein, dafür aber ein Wald abgeholzt wird, oder andere dafür hungern müssen (Naja, wenn ich eine Firma aufbaue, die anderen Firmen hilft, sehe ich nicht woran das zu Lasten anderer geht). Ich mag meine Mitmenschen, wie sieht das mit Dir aus? Ähnlich sehe ich das in Bezug auf Deine Aussagen zu Deinen Reisen. Nur weil Du die Welt bereist hast, bedeutet das mitnichten, dass Du die Welt - geschweige denn die ganze Welt - gesehen hast, denn offenbar hast Du auf Deinen Reisen kaum nennenswerte Erfahrungen für Dein Leben gemacht (Ich habe mir die Welt sehr genau angeschaut, Couchsurfing, etc. Das war definitiv kein Hostel, Touri Tripp), was ich bei der Länge einer solchen Reise auch fast für ausgeschlossen halte, dass jemand solange umherreist und nichts Wirkliches vom Leben mitkriegt (ich habe gesehen, wie ganz normale Ami-Familien leben, ich habe gesehen, wie mich Kinder in Guatemala nach einem Stück Essen angebettelt haben, ich habe reiche Afrikaner kennengelernt, unwahrscheinlich, dass ich da nicht "dein wirkliches Leben" kennengelernt habe., sondern das ganze aus Selbstzweck, um damit andere zu beeindrucken - z.B. Deinen Vater. Anders lässt sich Dein jetziger Status nicht erklären. Du lebst in meinen Augen in einer Blase und denkst, das ist gut, was Du da tust. Du hast aber noch nicht ansatzweise vom süssen Nektar des Lebens, der Menschen und sogar Deinem eigenen Inneren probiert.

Wie die Gesellschaft so etwas benennt oder ich, geht klar auseinander. Das ändert aber nichts daran, wie es ist. Du hattest Sex mit 100 Frauen, was Dir nichts gegeben hat. Was genau hat das mit Erfolg zu tun? Für Dich, weil Du es anderen so erzählen kannst (Aussen), für Dich selbst rein gar nichts (Innen) Definitv hat mir das Viel gegeben. Ich will garnicht bestreiten, dass ich damit auch gerne rumpose, aber es ist etwas, das viele Männer gerne schaffen würden, aber nur ganz Wenige packen das (vor allem nicht mit U30). Das heisst, Du bist fremdbestimmt, aber Erfolg ist doch das zu tun, woran man Spass hat, Lust drauf hat. Du hast Dein Sperma aber verkauft, um damit Deinen Erfolg zu bestätigen, obwohl es Dir gar ncihts gegeben hat und am Ende stehst Du nun hier und bist alles andere als glücklich. Also solltest Du mal langsam anfangen, den vermeintlichen Erfolg der vergangenen Jahre mal für Dich und Dein Glück - nicht das von anderen - zu hinterfragen und neu einzuordnen. Schonungslose Selbstkritik ist angesagt und das wird nicht nur schmerzen, das wird richtig fies werden in Deinem Fall. Dein Leben in den Griff zu bekommen, anstatt es weiter zu zerstören - das wäre ein echter Erfolg. Denk da mal drüber nach.

Du wirst nicht Drumherum kommen, Dein Leben und Deine Einstellung zu hinterfragen, wenn Du etwas erreichen willst. Daran festzuhalten, was ist, wird Dich nur umso länger beim aktuellen Status belassen.

Du bist in einem Forum mit ganz exzellenten Menschen, die sich die Zeit nehmen, sich mit Dir und Deiner Lage zu befassen (Das stimmt schon und ich sehe deine Meinung auch nicht als Angrifff bzw. Pöbelei (aber es gibt hier im Forum aber sehr viele Trolle, die einfach mal Dampf ablassen wollen. Ich denke aber wir 2 haben sehr unterschiedliche Wertvorstellungen und ich kann nicht einfach deine Wertvorstellungen "übernehmen". Ich weiß, das soll ich auch nicht, aber du weißt hoffentlich, wie ich es meine). Verwechsele das nicht mit einem Angriff, denn das ist es nicht. Manchmal sind klare Worte notwendig. Die Antwort auf diese Frage spricht nämlich Bände über Dich und Dein Inner Game. Also was willst Du? Mitleid erregen und weitermachen bzw. Absolution erhalten, weiterzumachen oder willst Du Dein Leben wirklich ändern und in den Griff kriegen - wie es gut für Dich ist. Nicht für Deinen Dad, deine Mom oder Deine Kumpels.

Grüsse

Kenjii

Bzgl. erfolgreich sein. Natürlich bin ich mit meinem Leben bisher erfolgreich gewesen. Ich hätte auch ohne Probleme ein Drogenjunkie werden können, aber ich rauche nicht, trinke (fast) nix und ernähre mich gesund und mache Sport. Das einzige "Laster", das ich habe sind Frauen vögeln & mega viel zu arbeiten (wenn mein Körper mich lässt)

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Naja wenn man als Selbstständiger in der USA arbeiten möchte, ein Unternehmen gründen will und man ganz genau weiß wie man es macht, spricht nichts dagegen es dort zu machen. Aber als Angestellter wird man da blaues Wunder erleben. In USA sind Arbeitnehmerrechte sehr begrenzt. Der AG kann jederzeit den AN raus schmeißen. 30-Tage Urlaub gibts dort auch nicht. Man arbeitet die ersten Jahre ohne Urlaub. Erst nach mehreren Jahren hat man dann Anspruch auf eine 1 Woche oder so und so steigert sich der Anspruch langsam. Erst wenn man 30 Jahre lang in dem selben Unternehmen gearbeitet hat, bekommen man vollen Urlaub. Wenn man das Unternehmen wechselt, beginnt wieder alles von vorne.Sogar Beamte dort müssen 30-40 Jahren arbeiten, um den vollen Urlaubsanspruch zu bekommen. Und so menschenfreundlich ist dort auch nicht. In den Autowerkstätten wird oft verarscht. USA ist nicht Europa und schon gar nicht DE. Die Autowerkstatt kann halt alles in die Rechnung schreiben, der ist man hoffnungslos ausgeliefert. Von Rassen-Konflikten reden ich schon gar nicht. Ich verstehe nicht, wie man behaupten kann, in USA sind Menschen sehr freundlich zu einander.

In USA kann man schon schnelles Geld verdienen. Wenn man aber alleine in einem 20m² Appartment lebt und kein Auto hat.

Krankenversicherung ist dort auch ein leidiges Thema. Man zahlt 200-400 Dollar jeden Monat für die KV und muss noch trotzdem beim Arztbesuch bezahlen. Der Besuch in der Ambulanz wird trotz der KV um die 5000 Dollar kosten.
Dort krank werden ist sehr teuer. Medizin ist auch nicht die beste. Ist nur Mythos. Auch diese Harvard-beste Bildung der Welt-Gedöns ist total Fake. Man bekommt in jedem privaten Institut die "beste Bildung".
In USA ist die Bildung die schlechteste. Viele Fachkräfte werden aus anderen Ländern erworben. Im IT Bereich als Beispiel arbeiten dort hauptsächlich die Russen.

Und was Unternehmen gründen angeht. In USA wird außer Bomben nichts produziert. Sogar ein Mangel an Kieselsteinen-Hersteller herrscht es dort. Das müsste einen zum Nachdenken bringen. In USA muss man sich wie im Hamsterrad drehen können, sonst geht man dort unter. Alles kontraproduktiv für einen, der ein Burn-Out hat.

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vor 2 Stunden, Mujeriego89 schrieb:

Definitv hat mir das Viel gegeben. Ich will garnicht bestreiten, dass ich damit auch gerne rumpose, aber es ist etwas, das viele Männer gerne schaffen würden, aber nur ganz Wenige packen das (vor allem nicht mit U30).

Nö, wollen nur Angeber und Pseudo Alphas ohne Selbstwert. Ein echter PUA layed nicht, um damit zur „Elite“ zu gehören. Das hat er nicht nötig, weil er über die Meinung anderer erhaben ist. Zumal ein PUA Frauen wertschätzt anstatt Ihnen was vorzuspielen. Du hast in meinen Augen mehr aus fragwürdigen Filmen und Pornos adaptiert als aus dem Leben. Erfolg sehe ich in Deinem Leben keinen, gar keinen. Keinen Job, keine Firma, keine Frau, kein Leben, keine Homebase, keinen Verstand, kein Tiefgang und auch kein Geld. Typisch amerikanisch alles auf Pump. Und jetzt willst Du auch noch auf Pump in den USA Deine Gesundheit riskieren. 

Ich will Dich nicht von meinen Werten überzeugen, sondern Dir aufzeigen, dass das Leben mehr bietet als Dir jetzt klar ist. Viel mehr. Dafür musst Du aber offen sein selbstkritisch zu reflektieren und Deine Vergangenheit hinter Dir lassen. Bisher lese ich nur eine mitleiderregende Story und halbgare Rechtfertigungen. Für mich ist das ok, ich muss Dein Leben nicht leben. 

Ich bin hier raus. Dir geht es scheinbar noch nicht schlecht genug. 

Grüsse

Kenjii

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vor einer Stunde, Kenjii schrieb:

Nö, wollen nur Angeber und Pseudo Alphas ohne Selbstwert. Ein echter PUA (das ist genau wieder so ein definitionsloser Ausdruck; was ist schon ein "richtiger" PUA; es gibt nicht das PU) layed nicht, um damit zur „Elite“ zu gehören. Das hat er nicht nötig, weil er über die Meinung anderer erhaben ist Klingt nach bissl zu viel Yoda und Star Wars. Zumal ein PUA Frauen wertschätzt anstatt Ihnen was vorzuspielen. Du hast in meinen Augen mehr aus fragwürdigen Filmen und Pornos adaptiert als aus dem Leben. Erfolg sehe ich in Deinem Leben keinen, gar keinen. Keinen Job, keine Firma, keine Frau, kein Leben, keine Homebase (das könnte ich Alles innerhalb von ein bis zwei Monaten organisieren; könnte innerhalb von 2 Wochen in D nen Job finden mit ca. 50k Jahresgehalt, Frau ist auch absolut kein Thema, aber guess what das will ich alles garnicht. Das mögen deine Ziele & Wertvorstellungen sein & ich akzeptiere das auch, aber ich will weder eine Frau, noch Kinder, noch einen Job in Deutschland. Das ist alles nicht mein Lebensziel), keinen Verstand (schon bissl dreister Kommentar, reiß dich mal bissl am Riemen), kein Tiefgang (nur weil ich deinen Tiefgang & deine Werte nicht teile, heißt das nicht, dass ich keinen Tiefgang habe, zumal du mich ja nichtmal persönlich kennst) und auch kein Geld. Typisch amerikanisch alles auf Pump. Und jetzt willst Du auch noch auf Pump in den USA Deine Gesundheit riskieren. 

Ich will Dich nicht von meinen Werten überzeugen, sondern Dir aufzeigen, dass das Leben mehr bietet als Dir jetzt klar ist (und was soll das KONKRET sein?). Viel mehr. Dafür musst Du aber offen sein selbstkritisch zu reflektieren und Deine Vergangenheit hinter Dir lassen. Bisher lese ich nur eine mitleiderregende Story und halbgare Rechtfertigungen. Für mich ist das ok, ich muss Dein Leben nicht leben. 

Ich bin hier raus. Dir geht es scheinbar noch nicht schlecht genug. 

Grüsse

Kenjii

 

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- Diese Studienkredite und das Rumgereise, sei Dir gegönnt. Es gibt Leute, die nicht auf den Gedanken kämen ohne nennenswerte Rücklagen und Kröten auf Weltreise zu gehen, aber ok.  Die Studienkredite müssen demnächst mal getilgt werden. Du brauchst Geld und bearbeitest wie ein Blöder offenbar total unlukrative Projekte. Kohle/Arbeit steht in einem total beschissenen Verhältnis.  PROBLEM 

- Ein paar tausend € Nebenverdienst, sofern das denn überhaupt der Fall, ganz toll. Du bist damit im Mittelfeld unter den Absolventen. Ich glaube jetzt auch nicht, dass Du da großartig auf Weltreisen hinter dem Laptop gehockt hast und Kohle aufs Konto geballert hast. Könntest Du das, wäre das Thema Geld hier kein Thema.   PROBLEM 

- Fachkompetenz brauchen wir hier nicht drüber zu streiten, aber so mancher mit Ausbildung kann sicher mehr als Du, nehme ich mal ganz, ganz stark an. Für Suchmaschinenoptimierung und so Späßchen muss man nun auch nicht unbedingt studiert haben, naja, alles ein langes und komplexes Thema, aber mehr als ein paar Projektchen im Lebenslauf haste ja nichts vorzuweisen. PROBLEM 

- Frauen, Materialismus, Reichtum... Ein total dämlicher Gedankenstrudel, den Du dazu in die Tasten haust. In ein paar Jahren schämst Du Dich für diesen Thread oder bist noch immer in dem "Rechtfertigungsmodus". Naja, ist das internet hier. Brauchst uns hier nichts zu beweisen. Es ist ja auch nicht so, als würdest Du hier durch großartige Ausdrucksfähigkeiten auffallen. PROBLEME

So, jetzt erläutere DIR mal, was das mit den USA Anfang Herbst soll und was Du da für Chancen haben solltest? 

Ich glaube, da kriegste nicht nur Herpes. 

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Am 28.6.2018 um 15:46 , Helmut schrieb:

Is interessant dass du eine provokante Frage die auf Erkenntnis abzielt bereits als "Anpöbeln" empfindest und darüber einen ganzen Absatz schreiben kannst. Bin übrigens kein Deutscher.

Kann es sein dass dein ganzer Lebenssinn in der Zukunft sitzt? Und nicht in dem was grad da ist?

 

 

Der Punkt mit der Zukunft trifft wohl absolut zu. Ich bin da leider ähnlich veranlagt wie Mujeriego. Es dreht sich viel um die Vergangenheit und die Zukunft.
Ich mache viel Sport, atme sehr tief.  Bin ständig im Jetzt. Nur in diesem Moment, trotzdem spüre ich etwas. Immer will ich planen. Woran liegt das? Ich will weg aus dem kalten Norden. Ich muss in den Süden. Ich zähle die Stunden. Sitze auf gepackten Koffern.
Und für dieses Gefühl bin ich sehr dankbar. 
Wer das Land nicht verlassen will, der Spürt diese Ungewissheit nicht. Aber Migration ist ein großer Schritt. Meine späteren Kinder werden mit einer anderen Sprache aufwachsen als ich. In einem ganz anderen Umfeld. Ich habe letztens diesen Türkey-Auswandererfilm geschaut. Genau so ist. Die Kinder werden so etwas sagen wie: "Warum hast du einen Schnautzbart? Niemand in Almania hat einen Schneutzer."
Migration beinhaltet so viel. Vor allem, wenn man keine Mutter oder Geschwister zurück läßt. (Solltest du dir überlegen, ob du deinen Vater nachholst später. Es gehört sich einfach so, glaube ich. Mein Vater hat mir auch so viel angetan. Er war ein Betrüger, ein Narzisst. Aber ich werde ihn nachholen, wenn meine Schwestern sich nicht um ihn kümmern. Ich muss für immer damit leben, von diesem Mann gezeugt und geprägt worden zu sein. Ich habe "diesen Typ" leider am Arsch. ->aber mein Vater hat sich wie durch ein Wunder in den letzten Jahren stark zum Besseren entwickelt. Und ich bin damals glücklicherweise nicht aus seine Manipulationsversuche rein gefallen,sondern habe ihm gesagt, dass ich nicht zu ihm ziehen will. LOL. Nachdem ich ihm die Abfuhr erteilt habe, hat er erst mal eine ... wirklich eine Stunde lang geheult und musste von seiner damaligen Lebensgefährtin getröstet werden. Nur damit wir wissen, worüber ich rede. Mein Vater war ein gemeingefährlich manipulativer Mann. Auch heute hat er sich nur deshalb so positiv entwickelt, damit er mich weiterhin manipulieren kann. -> Was soll ich sagen? Bis zu einem gewissen Punkt falle ich ständig aus ihn rein. Ich habe dieses unstillbare Gedürfnis danach, ihm zu gefallen;). Aber ich nehme es ihm auch nicht mehr übel. Mein Vater hat selbst sehr sehr viel durch machen müssen. Heute weiß ich, dass mein Vater niemals anders handeln konnte. Wenn  er gekonnt hätte, wäre er ein besserer Vater gewesen. Bzw wenn er gewusst hätte, was es bedeutet, ein Vater zu sein. Er wußte es nicht, weiß es bis heute nicht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich ihm vergeben kann. Bei all den vielen kleinen seelischen Missbrauchen hat er mir nie etwas angetan, was unverzeihlich gewesen wäre. Genau wie es bei Mujeriego  der Fall ist. Es ist alles clean. Keine Schläge, kein Einsperren im Keller oder Ähnliches. Der Vater  kann also später nachgeholt werden. Denn das ist die Lektion, die wir bei King  of Queens gelernt haben. Arthur hat Carry ziemlich fiese Dinge angetan und war meistens ein grausiger Vater. Aber als er Hilfe brauchte, hat sie sich aufgeopfert. Und damit wurde diese nicht immer wirklich liebenswerte TV-Protagonistin doch auch ein Vorbild für uns alle. Oder?
---> ich lese gerade die Sache mit der Kopfnuss. Wow. Das ist krass. Du warst zwar schon 19. Trotzdem sehr grenzwertig. Nur du kannst entscheiden, ob du das vergeben kannst.)
Migration bedeutet eine neue Kultur anzunehmen. Vor allem, wenn man das Land für immer zu verlassen gedenkt, was wohl aus diesem Thread hervor geht: Hier  (ganz nebenbei: in deinem Fall solltest du der Gesellschaft dankbar sein. Denn wenn dich die Gutmenschen tatsächlich so nerven, hast du wirklich einen handfesten Grund zum auswandern. Sei den gesellschaftlichen Entwicklungen dankbar. Sei der Welt dankbar für all die Möglichkeiten, die sie dir bietet. Auch ich muss mich von ganz unten nach oben arbeiten. Ich bin im Banlieu aufgewachsen. Du bekommst Jimbo aus dem Ghetto, aber du bekommst das Ghetto nicht aus Jimbo heraus;) Nein, so schlimm ist es nicht. Aber ich bin trotzdem dankbar. Die Ratten bei mir im Stadtteil waren gefährlich, denn in den Mülltonnen befanden sich keine Essensabfälle, wie es in anderen Stadtteilen der Fall war und ist. Unsere Nager waren hungrig und angriffslustig;) Nur so eine kleine Anektote. Ich hatte trotz allem eine geniale Kindheit. Wahrscheinlich, weil ich Glück hatte und totales ads. Nichts von dem Müll um mich herum mit bekommen. Um so schlimmer war das Erwachen, glaube mir.)
Migration bedeutet geistig flexibel sein. Die neuen Umstände anzunehmen. Müll auf den Strassen. Feuerwerkskörper. Ständig. Überall. Nach einem Unfall dauert es ewig, bis die Polizei die Strasse wieder frei gibt, usw. Also alles, was man von den Reisen her kennt. Nur bist du nun ein Teil davon. 
Aber Migration kann auch ein Neubeginn sein. Man freut sich auf das neue Land. Doch es wird einem sicher keine Identität geben. Aus einem Nobody wird kein Jemand, nur weil er den Exotenbonus hat. Wer will ein Exot sein? Das ist lustig, aber auf Dauer ein solches Stereotyp besetzen? Das ist billig. Und glaube mir, ich habe die Fetische verwirrter Frauen bedient. Du bist dann einfach nur noch austauschbar. Fürden Nächsten Fetisch werfen sie dich über Bord. Deine Persönlichkeit? Ist denen egal;) Das ist heute lustig, aber war auch lange ziemlich traurig für mich. Ausgewanderte sind oft entwurzelt. Aus einem Niemand ist schon oft  ein Oberniemand  geworden im fremden Land. Ich kann da mitreden, ich habe viele Auswandererbücher gelesen. 

Nun fragt man sich, wo es nun hingehen soll. Die großen Länder sind fürdie Deutschen immer verlockend. USA, Argentina, Brasil. Aber es gibt so viele andere Orte. Da wären Malta und Zypern. Aber auch die Yucatan-Halbinsel und Costa Rica. Kleine, beschauliche Orte, die nicht minder schön sind. Auch Kolumbien entwickelt sich gut. Dort kann man noch den Quasi-Beginn einer Nation beobachten. 
Und was heißt überhaupt USA? Würde ich nach Tampa oder Orlando auswandern? Sicher nicht. Was ist das für ein Ort? Eine Plastikwelt. Menschen ziehen nach Hawaii. Aber will ich da leben? Auch Plastik. Und Kitsch. Texas. Ja, das wäre  ein Ort für mich. Dort, wo die mutigen Menschen leben. Massachusetts. Dort, wo alles seinen Anfang genommen hat. Wo die Menschen kritisch sind. Aufmüpfig. Brüderlich. Stolz. Das Land der Patriots. Oder NYC. Geld haben und dort leben/arbeiten. Das ist etwas. 

Die Welt ist großartig. Sie ist vielfältig. Es gibt herrliche Orte. Aber wer wirklich seine Sachen packen und sich auf die Reise machen will, der muss es tun. Der muss handeln. Die Risiken bewerten. Die Möglichkeiten begreifen. 
Aber es gibt das große und das kleine Auswandern. Malta sei an dieser Stelle genannt. Die Flüge sind günstig, es gibt viele freie Jobs in der IT-Industrie. Der Immobilienmarkt ist entspannt. Klar, ich habe ich immer gedacht: Malta? Ich gehe doch nicht nach Malta. Aber nun tue ich es. Ich sitze auf gepackten Koffern. Mein Leben dreht sich um die nähere Zukunft. Das Jetzt? Juckt mich nicht wirklich. Ich plane. Bereite vor. Bin jeden Schritt durchgegangen. Bald heißt es: wo bekomme ich ein Segelboot her? Wo ist eine freie Boie. 

Wenn man, wie Mujeriego, nur für ein paar Monate im Land ist und vorher herum gereist ist, dann kommt einem Nordeuropa schon komisch vor. Vor allem, wenn einen nicht mehr viel hier hält. Und vllt ist es eine Übergangszeit. 

 


Leider bin ich auch so ein get rich or die trying Typ. Das ist wirklich schlimm. Für mich ist es heute wichtig, den Prozess zu genießen, statt nur auf das Ergebnis zu lauern. Ziel ist es ja auch nicht, reich zu werden und dann in Rente zu gehen, sondern immer weiter zu wachsen. Immer neue Herausforderungen anzunehmen. Jeden Tag aufs neue hungrig zu sein. Kleine Ergebnisse. Jeden Tag. Verlassen der Comfortzone. Ständig. Neue Träume haben. Am nächsten Tag wieder neue Träume, denn man hat schließlich so viele neue Eindrücke gesammelt. Und am darauf folgenden Tag ist Platz für wieder neue Träume. Und so sucht sich dein Unterbewußtsein automatisch das heraus, was erreichbar ist und was zu dir passt. (Kann sein, dass es sich hier um eine von mit entwickelte Theorie handelt. Kann auch sein, dass ich sie irgendwo aufgeschnappt habe. Ich habe jeden Tag ziemlich viel Input. Und neige dazu, fremde Errungenschaften als meine Erfindungen zu erklären. Leider. Hat mir schon viel Ärger eingebracht).
Aber wir Leute, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, wollen es zu etwas bringen. Wir haben uns hochgekämpft. Wissen, dass wir keine Dandys sind. Wir sind Adler. Wir haben richtige Probleme gelöst. Wer will es mit uns aufnehmen? Da gibt es die Geschichte vom Sohn von Boris Becker. Er wollte Basketballstar werden. Aber dann hat er einsehen müssen, dass es da Jungs gibt, die in sehr jungen Jahren Verantwortung für die kleinen Geschwister übernehmen mussten, meist auch für die eigene, schlimmstenfalls cracksüchtige Mutter. Sie sind in Rücksäcken zur Schule und zum Training gegangen, die nur von Panzertape zusammen gehalten wurden. Das sind Menschen, die mental jedem Schnöseljungen haushoch überlegen sind. In welcher Welt kann ein Beckersohn gegen diese Menschen mithalten? 
Du spürst diese Kraft in dir. Diesen Hunger. Klar ist das gestört. Aber was will man machen? Das einfachste ist, diesem Streben nachzugeben. Sich zu erlauben, voran zu streben. Wichtig ist: immer ehrlich sein. Gegenüber anderen und vor allem gegenüber sich selbst. Daher: wenn du körperlich am Ende bist, dann schalte einen Gang runter. So viel Ehrlichkeit ist selbstverständlich. Du bist noch jung. Werde Angestellter. Rückzug zum Angriff. Du kannst auch beim Fussball niemals 90 Minuten lang über den Platz rennen. 
In der Geschäftswelt treiben sich zwei Dämonen herum. Der eine heißt Gier. Der andere Ungeduld. Beide gilt es zu besiegen(und es  liest sich bei dir ein wenig so, als wären sie dabei, dich zu besiegen). In einem Buch habe ich mal gelesen, dass es eine einfache und spaßige Möglichkeit dafür gibt: Glücksspiel. Poker nebenbei um ein wenig Geld. Oder versuch Basketballlivewetten. Oder Wasserballwetten um wenig Geld. Es ist egal, ob du es am Ende profitabel betreiben kannst. Die Chancen sind eher gering. Wichtig ist, ständig Entscheidungen zu treffen, bei denen die Gier und die Ungeduld besiegt werden müssen. Das kostet Zeit, kann sich aber lohnen.  Und macht Spaß. 


Du beschreibst auch das Phänomen der Überkompensation. Was kann man da tun? Soll man da überhaupt etwas tun? Wenn es dich unglücklich macht, dann ja. Du probierst keine LTRs aus. Das ist blöd. Beziehungen sind so wichtig. So lehrreich. Wie reagiert die andere Person auf mich in sämtlichen  Alltagssituationen? Dadurch können wir viel über uns selbst erfahren. Sind wir in der Lage, die andere Person an uns heran zu lassen? Ja. Und es fühlt sich schön an. 

Zu den psychischen Problemen: Es wurden hier viele tolle Dinge genannt. Und alle haben irgendwo auch Recht. Ganz klar. Das ist super. Hier sind schon ein paar sehr coole Leute versammelt. 

Aber auch du hast deine Situation sehr schön dargestellt. Man merkt, dass du oft darüber geredet hast. Das ist toll. Damit hast du deiner Vergangenheit schon einmal den Schrecken genommen. Wie lange hat es gedauert, bis ich darüber reden konnte? Du bist auf einem so  guten Weg. Du wirst die nächsten  Schritte auch gehen. Klar, es hört sich ein wenig so an, als würde dein Körper nicht mehr allzu  lange durch halten, was schon sehr bedenklich ist. 

 

Viel Spaß, Jimbo

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Am 30.6.2018 um 00:16 , OrangUtan schrieb:

- Diese Studienkredite und das Rumgereise, sei Dir gegönnt. Es gibt Leute, die nicht auf den Gedanken kämen ohne nennenswerte Rücklagen und Kröten auf Weltreise zu gehen, aber ok.  Die Studienkredite müssen demnächst mal getilgt werden. Du brauchst Geld und bearbeitest wie ein Blöder offenbar total unlukrative Projekte. Kohle/Arbeit steht in einem total beschissenen Verhältnis.  PROBLEM 

- Ein paar tausend € Nebenverdienst, sofern das denn überhaupt der Fall, ganz toll. Du bist damit im Mittelfeld unter den Absolventen. Ich glaube jetzt auch nicht, dass Du da großartig auf Weltreisen hinter dem Laptop gehockt hast und Kohle aufs Konto geballert hast. Könntest Du das, wäre das Thema Geld hier kein Thema.   PROBLEM 

- Fachkompetenz brauchen wir hier nicht drüber zu streiten, aber so mancher mit Ausbildung kann sicher mehr als Du, nehme ich mal ganz, ganz stark an. Für Suchmaschinenoptimierung und so Späßchen muss man nun auch nicht unbedingt studiert haben, naja, alles ein langes und komplexes Thema, aber mehr als ein paar Projektchen im Lebenslauf haste ja nichts vorzuweisen. PROBLEM 

- Frauen, Materialismus, Reichtum... Ein total dämlicher Gedankenstrudel (wie solch ich denn deinen Beitrag ernst nehmen, wenn du so plakativ schreibst (wie schon erwähnt, das geht gegen deine Werte & ich akzeptiere das auch. Mir ist das nunmal wichtig und das, was du schreibst sagen mir meine Mitmenschen ungelogen schon mehr als 20 Jahre), den Du dazu in die Tasten haust. In ein paar Jahren schämst Du Dich für diesen Thread oder bist noch immer in dem "Rechtfertigungsmodus". Naja, ist das internet hier. Brauchst uns hier nichts zu beweisen. Es ist ja auch nicht so, als würdest Du hier durch großartige Ausdrucksfähigkeiten auffallen (lies dir mal deine Antworten noch mal durch, wie plakativ du mich hier angreifst (ich muss ehrlich sagen, ich bin mir nicht sicher, ob du wirklich konstruktiv etwas beitragen willst, oder dein Gepöbel und deine eigenen Komplexe hier nur durch "gebilderteres Schreiben" kaschierst). PROBLEME

So, jetzt erläutere DIR mal, was das mit den USA Anfang Herbst soll und was Du da für Chancen haben solltest? 

Ich glaube, da kriegste nicht nur Herpes. 

Ja du siehst darin überall Probleme, aber ich sehe darin Chancen & Möglichkeiten. Dass es wahrscheinlich ein paar "Nichtstudierte" gibt, die in einem Bereich (noch) mehr Fachkompetenz besitzen, als ich, ist logisch, wenn ich grad von der Uni komme, aber das sind alles nur "aktuelle" Probleme, die jeder Berufsanfänger nach dem Studium hat. Das hat nichts damit zu tun, dass ich irgendetwas nicht erledigt habe, sondern das ist schlicht normal (frag mal den Standard-BWL Absolventen, was der so an "Fachkompetenz" mitbringt direkt nach dem Studium? Fast keine, aber das ist auch kein Problem, weil man sich das nach der Uni einfach extrem schnell aneignen kann. 

Und bzgl. dem Geld: Ja mein Gott dafür verdien ich doch in den USA meine 60-70k im Jahr (ich arbeite dort doch nicht als Selbstständiger, sondern werde (falls ich eine Firma habe dort gesponsert, bekomme von der Firma ne Krankenversicherung gestellt im Normalfall)

Klar sind das alles "Probleme", aber das sind keine "unüberwindbaren" Hindernisse, die halt auch komplett normal sind, wenn man sich direkt nach dem Studium selbstständig macht 

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Man da hat dir aber einer den American Dream volle Kanne ins Gehirn platziert. Wo kommt das überhaupt her. Ich glaube darüber hast du noch gar nichts gesagt.

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Ich rate dir dringend (!!!) davon ab, dir hier professionelle Meinungen einzuholen. Siehe die unzähligen Meinungen hier, die auseinander gehen und wie du auch selbst merkst nicht wirklich gut tun. Such dir bitte professionelle Hilfeleistung durch Personen, die sich mit der Thematik und Materie bestens auskennen. Dadurch kann es dir auch passieren, dass du ein paar mal die TherapeutInnen wechseln musst, bevor du mit einer richtig zusammen arbeiten kannst und deine tiefen, zumeist aus der Kindheit bereits entstammenden, Differenzen ausgleichen kannst. 

Eins vorweg:
-Ich finde deinen Traum von Amerika gut und bin da ganz deiner Meinung. Just do it! Sofern du über genügend mentale als auch körperliche Ressourcen momentan verfügst, auf die du zurück greifen kannst. 

-Nicht auf die nörgelnde Mentalität und Neidkommentare hier bei uns achten. Ich finde auch, dass einige User hier über ihre Ziele hinaus schreiben und sich etwas zurück halten sollten. Allen voran einige alt eingesessene User die gewisse Titel tragen, sollten mit ihren Bemerkungen sich ihm Rahmen halten. Vor allem wenn man sich selbst schon als "Therapeut" definiert. Sowas wirkt unprofessionell und anmaßend. 

Zu den TherapeutInnen Empfehlungen noch: Aus Erfahrung würde ich dir raten jemnaden zu nehmen, die einen akademischen Titel mit sich tragen. Sind meistens Leute die nicht nur vom Know-How einen erweiterten Inhalt mit sich tragen, sondern auch das Empathieniveau inklusive reflektive Verhalten der TherapeutInnen sich maßstäblich von den anderen unterscheidet. 
Also nicht gleich aufgeben, wenn die oder der erste TherapeutIn nach dem Erstgespräch keinen guten Eindruck bei dir hinterlässt. Einfach eine/einen anderen TherapeutIn aufsuchen, bis du mit dieser Person auch richtig zusammen arbeiten kannst. 

Viel Glück!  

bearbeitet von pMaximus
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vor 22 Stunden, pMaximus schrieb:

Ich rate dir dringend (!!!) davon ab, dir hier professionelle Meinungen einzuholen. Siehe die unzähligen Meinungen hier, die auseinander gehen und wie du auch selbst merkst nicht wirklich gut tun. Such dir bitte professionelle Hilfeleistung durch Personen, die sich mit der Thematik und Materie bestens auskennen. Dadurch kann es dir auch passieren, dass du ein paar mal die TherapeutInnen wechseln musst, bevor du mit einer richtig zusammen arbeiten kannst und deine tiefen, zumeist aus der Kindheit bereits entstammenden, Differenzen ausgleichen kannst. 

Eins vorweg:
-Ich finde deinen Traum von Amerika gut und bin da ganz deiner Meinung. Just do it! Sofern du über genügend mentale als auch körperliche Ressourcen momentan verfügst, auf die du zurück greifen kannst. 

-Nicht auf die nörgelnde Mentalität und Neidkommentare hier bei uns achten. Ich finde auch, dass einige User hier über ihre Ziele hinaus schreiben und sich etwas zurück halten sollten. Allen voran einige alt eingesessene User die gewisse Titel tragen, sollten mit ihren Bemerkungen sich ihm Rahmen halten. Vor allem wenn man sich selbst schon als "Therapeut" definiert. Sowas wirkt unprofessionell und anmaßend. 

Zu den TherapeutInnen Empfehlungen noch: Aus Erfahrung würde ich dir raten jemnaden zu nehmen, die einen akademischen Titel mit sich tragen. Sind meistens Leute die nicht nur vom Know-How einen erweiterten Inhalt mit sich tragen, sondern auch das Empathieniveau inklusive reflektive Verhalten der TherapeutInnen sich maßstäblich von den anderen unterscheidet. 
Also nicht gleich aufgeben, wenn die oder der erste TherapeutIn nach dem Erstgespräch keinen guten Eindruck bei dir hinterlässt. Einfach eine/einen anderen TherapeutIn aufsuchen, bis du mit dieser Person auch richtig zusammen arbeiten kannst. 

Viel Glück!  

Ja das sehe ich genauso, wie du

Ich habe letztens zufällig mitgekriegt, dass man in Bayern/Deutschland einführen will/wollte Personen, die sich behandeln lassen besonders zu speichern. Auch wenn das jetzt aktuell doch nicht so gekommen ist, ist das für mich definitiv ein Grund das leider nicht zu machen. Ich würde schon gerne meine Vergangenheit mit einem passenden Therapeuten genau aufarbeiten & das Problem lösen, aber man muss da halt auch Kosten/Nutzen abwägen. Ich werde definitiv nicht meine jahrzentelange "Karriere" aufgeben, "nur" um mich glücklicher zu fühlen und vielleicht etwas weniger krankheitsanfällig zu sein. Wenn du äußeren Faktoren halt nicht gegeben sind im Moment, um das Problem zu lösen, muss ich mich halt bestmöglich damit arrangieren. Habe ich ja shcon die letzten 16 Jahre so gemacht

Btw. es geht mir schon deutlich besser, wie zu Beginn des Threads und ich merke auch, wie ich das Ganze hier in Deutschland gerade aufarbeite. Mal schauen, wie es so weitergeht

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vor 4 Stunden, Mujeriego89 schrieb:

duIch habe letztens zufällig mitgekriegt, dass man in Bayern/Deutschland einführen will/wollte Personen, die sich behandeln lassen besonders zu speichern.

Die Psychotherapeuten haben viel strenge Regeln an die sie sich halten müssen, was Schweigepflicht angeht. Was soll das "besonders speichern" bedeuten? Es gibt auch welche, die gesetzlich versicherte Patienten nehmen. Die Warteschlange ist aber lang. Wenn die Warteschlange zu lang ist, ist die KV sogar verpflichtet dir einen privaten zu bezahlen.
 

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Das ist schön zu lesen, dass es Dir nun wieder etwas besser geht. 

 

Ich möchte Dir gerne noch einen weiteren Denkanstoss mit auf den Weg geben: 

Meine Noten im Jura Studium waren echt nicht gut. Ich habe nicht in Deutschland studiert, aber das ist ein anderes Thema. Ich möchte ja auch nicht ewig hier leben. 

Ich bin echt nicht stolz auf meine Leistungen und habe mich kaum getraut, mich zu bewerben. Immer dachte ich mir "komm, Du blöder Affe, nächste wird besser, dann bewirbste dich mit einem besseren Notenspiegel, wird dann schon". 

Irgendwann bin ich so "mutig" (lies: sollte eigentlich selbstverständlich sein) gewesen, habe mich beworben und bin halt zum Bittsteller geworden. Das ist sehr unangenehm sich zu bewerben. Dieses Gefühl kennst Du ja sicher auch. Das muss toll sein, wenn man der Übertyp vom Wiwi-treff Forum ist mit 1,5; 1,3; 1,2 Abi, Bachelor, Master. Man hat mir eine Chance gegeben, ein Anwalt hat an mich geglaubt, mir geholfen, mir Hilfestellung gegeben, ich habe Fachartikel geschrieben, nettes Empfehlungsschreibchen bekommen und bin dann weiter gezogen. 

Irgendwo gibt es hier im Karriere Forum, glaube ich, auch noch Posts von einem, der es von der Hauptschule nach London geschafft hat. DER Typ musste sich auch durchbeißen.

 

Führe Dir bitte bitte bitte vor Augen, dass sicherlich der ein oder andere Fachinformatiker mit Ausbildung, welche im Dualen Studium, welche, die ebenfalls wie Du ihren Wiwi-Info oder so in der Tasche haben, ihren Mann im Job stehen mitlesen und sich ihren Teil denken zum Thema Weltreise, Studienkredit, Auswandern nach Amerika und Dir einen Job anbieten für 50.000 Euro oder 70.000$. Die haben's auch nicht leicht im Leben oder haben/hatten vielleicht noch viel größere Probleme und lesen dann hier sowas. VIELE Leute wissen zum Beispiel Jimbos Beitrag hier SEHR zu schätzen. (Na gut, Wasserballwetten vielleicht nicht unbedingt... ;) 

 

Bewirb Dich einfach mal und stelle dann fest, dass gewiss nicht die halbe Welt auf jemanden wartet wie Dich mit dem Lebenslauf. Du bist kein Loser, aber eben auch kein Inder, der mit 10 Jahren schon mit html und Java "gespielt" hat, kein Russe, der aus ärmlichsten Verhältnissen kommt und an der Kiste gehockt hat, während die anderen mit 16 Jahren schon Wodka gesoffen haben, und halt mal gaaaaanz einfach einer von ABERTAUSENDEN, die ebenfalls in die USA auswandern wollen, aber viel bessere Chancen auf ein Visum haben und eine Arbeitsgenehmigung. Das Thema wird hier aktuell auch im Karriere Forum diskutiert. Fachkompetenz, Fachkompetenz, Fachkompetenz. Das muss schon irgendwo nachvollziehbar für die Einwanderungsbehörden sein, warum DU da arbeiten solltest. 

Da mache Dich aber mal schnell schlau und krieg' einen realistischen Blick dafür, was abgeht... 

Nächster Schritt muss sein, dass Du Dich JETZT in Deutschland oder irgendwo in Europa oder sonst irgendwo bewirbst, aber träume nicht von dem geilen Job in den USA. Die wollen da nur Top-Top-Leute haben. 

Nicht jeder wird Dich einstellen wollen, nicht überall wird es passen, aber Du musst Anlauf nehmen, Erfahrungen sammeln und dann erst in die USA springen. 

 

Wahrscheinlich bin ich jetzt hier auch noch voll der Iidiot für Dich, der Dich und Deinen Traum nicht ernst nimmt. Ja, ist klar. 

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vor 55 Minuten, OrangUtan schrieb:

Bewirb Dich einfach mal und stelle dann fest, dass gewiss nicht die halbe Welt auf jemanden wartet wie Dich mit dem Lebenslauf. Du bist kein Loser, aber eben auch kein Inder, der mit 10 Jahren schon mit html und Java "gespielt" hat, kein Russe, der aus ärmlichsten Verhältnissen kommt und an der Kiste gehockt hat, während die anderen mit 16 Jahren schon Wodka gesoffen haben

Du hast etwas verzerrte Vorstellung von Russen. Russen sind die besten im IT Bereich. Es gibt internationale Wettbewerbe. Von Top 10, sind in der Regel 7 Russen. Die russischen Programmierer sind in USA sehr gefragt und sie genießen hohes Ansehen. Arm zu sein und im Kindesalter "vor der Kiste zu sitzen" macht einen nicht zu einem guten Programmierer. Das liegt eher an der Ausbildung.

Bei den ganzen wissenschaftlichen Berufen wie Kernphysik oder sowas das selbe. Da arbeiten hauptsächlich Russen. Die bekommen Einladungen mit allem drum und dran. Die müssen dann nur ihren Arsch in den Flugzeug setzen. Sie haben es nicht mal nötig Englisch zu lernen. Weil halt nur Russen im Unternehmen arbeiten. Kenne persönlich so einen Fall.

bearbeitet von TimComeOn

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Ja, alte DDR-Chemiker sind auch sehr gefragt, weil die mit spärlichen Laborausstattungen wahre Wunderwerke vollbracht haben und nichts großartig ausm Großhandel bestellen konnten, sondern teils erst tagelang rumhampeln mussten mit drei Kolben und einem Therometer, bis sie überhaupt mit dem eigentlich Versuch anfangen konnten. 

 

Der Thread handelt hier aber nicht von den globalen Überfliegern. Davon gibt es naturgemäß nur wenige.  

 

Ich glaube, wir beide haben jetzt auch nicht so die Ahnung, was und wie das alles mit den Computern läuft. hehe

 

Gibt so Mathe-Info-Foren, in denen Jahrhundertprobleme ausdiskutiert werden. Da verstehen wir beide nichts von. 

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vor 3 Minuten, OrangUtan schrieb:

Ja, alte DDR-Chemiker sind auch sehr gefragt, weil die mit spärlichen Laborausstattungen wahre Wunderwerke vollbracht haben und nichts großartig ausm Großhandel bestellen konnten, sondern teils erst tagelang rumhampeln mussten mit drei Kolben und einem Therometer, bis sie überhaupt mit dem eigentlich Versuch anfangen konnten. 

DDR ist/war nicht Russland -_-

 

vor 3 Minuten, OrangUtan schrieb:

Der Thread handelt hier aber nicht von den globalen Überfliegern. Davon gibt es naturgemäß nur wenige.  

es war auch nie die Rede von irgendwelchen globalen Überfliegern.

 

 

bearbeitet von TimComeOn

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vor 3 Stunden, OrangUtan schrieb:

Das ist schön zu lesen, dass es Dir nun wieder etwas besser geht. 

 

Ich möchte Dir gerne noch einen weiteren Denkanstoss mit auf den Weg geben: 

Meine Noten im Jura Studium waren echt nicht gut. Ich habe nicht in Deutschland studiert, aber das ist ein anderes Thema. Ich möchte ja auch nicht ewig hier leben. 

Ich bin echt nicht stolz auf meine Leistungen und habe mich kaum getraut, mich zu bewerben. Immer dachte ich mir "komm, Du blöder Affe, nächste wird besser, dann bewirbste dich mit einem besseren Notenspiegel, wird dann schon". 

Irgendwann bin ich so "mutig" (lies: sollte eigentlich selbstverständlich sein) gewesen, habe mich beworben und bin halt zum Bittsteller geworden. Das ist sehr unangenehm sich zu bewerben. Dieses Gefühl kennst Du ja sicher auch. Das muss toll sein, wenn man der Übertyp vom Wiwi-treff Forum ist mit 1,5; 1,3; 1,2 Abi, Bachelor, Master. Man hat mir eine Chance gegeben, ein Anwalt hat an mich geglaubt, mir geholfen, mir Hilfestellung gegeben, ich habe Fachartikel geschrieben, nettes Empfehlungsschreibchen bekommen und bin dann weiter gezogen. 

Irgendwo gibt es hier im Karriere Forum, glaube ich, auch noch Posts von einem, der es von der Hauptschule nach London geschafft hat. DER Typ musste sich auch durchbeißen.

 

Führe Dir bitte bitte bitte vor Augen, dass sicherlich der ein oder andere Fachinformatiker mit Ausbildung, welche im Dualen Studium, welche, die ebenfalls wie Du ihren Wiwi-Info oder so in der Tasche haben, ihren Mann im Job stehen mitlesen und sich ihren Teil denken zum Thema Weltreise, Studienkredit, Auswandern nach Amerika und Dir einen Job anbieten für 50.000 Euro oder 70.000$. Die haben's auch nicht leicht im Leben oder haben/hatten vielleicht noch viel größere Probleme und lesen dann hier sowas. VIELE Leute wissen zum Beispiel Jimbos Beitrag hier SEHR zu schätzen. (Na gut, Wasserballwetten vielleicht nicht unbedingt... 😉

 

Bewirb Dich einfach mal und stelle dann fest, dass gewiss nicht die halbe Welt auf jemanden wartet wie Dich mit dem Lebenslauf. Du bist kein Loser, aber eben auch kein Inder, der mit 10 Jahren schon mit html und Java "gespielt" hat, kein Russe, der aus ärmlichsten Verhältnissen kommt und an der Kiste gehockt hat, während die anderen mit 16 Jahren schon Wodka gesoffen haben, und halt mal gaaaaanz einfach einer von ABERTAUSENDEN, die ebenfalls in die USA auswandern wollen, aber viel bessere Chancen auf ein Visum haben und eine Arbeitsgenehmigung. Das Thema wird hier aktuell auch im Karriere Forum diskutiert. Fachkompetenz, Fachkompetenz, Fachkompetenz. Das muss schon irgendwo nachvollziehbar für die Einwanderungsbehörden sein, warum DU da arbeiten solltest. 

Da mache Dich aber mal schnell schlau und krieg' einen realistischen Blick dafür, was abgeht... 

Nächster Schritt muss sein, dass Du Dich JETZT in Deutschland oder irgendwo in Europa oder sonst irgendwo bewirbst, aber träume nicht von dem geilen Job in den USA. Die wollen da nur Top-Top-Leute haben. 

Nicht jeder wird Dich einstellen wollen, nicht überall wird es passen, aber Du musst Anlauf nehmen, Erfahrungen sammeln und dann erst in die USA springen. 

 

Wahrscheinlich bin ich jetzt hier auch noch voll der Iidiot für Dich, der Dich und Deinen Traum nicht ernst nimmt. Ja, ist klar. Ne ich finde du hast da sehr logisch & plausibel argumentiert

Muss mich dann im Umkehrschluss aber dann halt fragen: Wofür zur Hölle habe ich eigentlich für dieses lächerliche Stück Papier namens "Masterzeugnis" gearbeitet, wenn es jetzt eh kein Schwein interessiert. Hätte ja mehr Sinn gemacht mit 15 Hauptschule fertig, selber programmieren gelernt und dann per Praktikum in ne Firma und mich dann in paar Jahren zum Spezialisten hochgearbeitet und wäre dann wahrscheinlich mit 23 oder 24 Jahren als Senior Developer locker in die USA gekommen

Das ist generell etwas, das glaube ich sehr stark zu meiner Situation beiträgt: Ich fühle mich mit dem Studium irwie "verarscht". Da ackert man Jahre und Jahre dafür, um dann festzustellen, dass du mit fast 30 offensichtlich keine Chance hast, weder in dem Land zu leben, wo du willst, noch das Geld zu verdienen, das damit "angemessen" ist. Wofür habe ich denn die letzten Jahre immer mit dem Billigsten vom Billigen gelebt (immer auf Sparflamme)? Klar ich habe aus dem wenigen GEld, was ich zur Verfügung hattte wirklich sehr viel gemacht (Weltreise, etc.), aber der Stresslevel war die ganze Zeit auch einfach mega hoch (ist ja logisch, wenn du immer Zeit gegen Geld tauscht, was man halt macht wenn man billig einkauft)

Ich habe gerade über Zynismus gegooglet, weil das ein Muster ist, dass mir bei mir aufgefallen ist. Vielleicht kann ja jemand, die nachfolgenden Gedanken nachvollziehen (ich glaube das können nicht viele Menschen nachvollziehen, aber ich lasse mich überraschen) & weiß wie man das am besten durch ein positiveres Muster ersetzen kann

Muster: "Ich gebe Alles, bis aufs Blut um ein Ziel zu erreichen, wenn es sein muss", aber ich möchte auch dafür entsprechend "entlohnt" werden und wenn das nicht der Fall ist, kehrt sich dieses "bis aufs Blut kämpfen" zu einer "völligen Gleichgültigkeit gegenüber der Belohnung. Z.B. die 2500€ netto, die ich in Deutschland bekommen würde, empfinde ich als deutlich zu wenig (da ich eben diesen Kumpel mit Hauptschule hab, der das Selbe verdient) und dann verabscheue ich die 2500€ netto komplett (obwohl cih objektiv davon ziemlich gut leben könnte: Ich lebe jetzt mit ca. 700€ schon recht ordentlich, weil ich sehr gut weiß wo und wie ich einkaufe, daher würden 2500€ objektiv locker ausreichen, um gut zu leben, aber mit dem Wissen, dass Leute mit Hauptschule o.Ä. gleich viel verdienen wird das für mich KOMPLETT wertlos und ich würde am liebsten das Geld auf den Boden legen & ein riesengroßes Häufchen drauf setzen (genauso, wie auf mein Masterzeugnis, was mir ja scheinbar garnichts bringt, wenn ich damit nichtmal die Eintrittskarte in die USA bekomme) und suche nach einer alternativen Lösung, die meine Bedürfnisse besser befriedigt bzw. Gerechtigkeit "schafft" (Gerechtigkeit ist mir extrem wichtig; ich behandel gerne Menschen sehr fair, erwarte aber gleichzeitig auch selbst fair behandelt zu werden, etc.)

Das selbe Muster ist auch bei mir mit Frauen: 
Es war so schwer PU zu lernen und Frauen aufzureißen (bzw. überhaupt eine HB 7er Freundin zu bekommen, damit wäre ich damals mehr als glücklich & zufrieden gewesen), dass ich bis aufs Blut dafür kämpfen musste und ALLES dafür gemacht habe es zu erlernen. Jetzt kann ich es, aber meine Ansprüche sind sooo extrem gestiegen (aufgrund des subjektiv empfundenen extrem hohen Einsatzes von mir), dass ich dieses Ziel fast garnicht mehr erreichen kann bzw. ich will es auch irwie garnicht erreichen. Jetzt ist das Ziel z.B. mit Frauen eine HB 9 oder 9,5er Freundin, die bisexuell ist und mit mir laufend Dreier hat und alle sexuellen Fantasien von mir mitmacht. Darunter "brauchen" die Frauen garnicht mehr "ankommen". Natürlich vögle ich noch Frauen unter HB 9, aber die sehe ich nicht mal mehr "annähernd" als gut genug für mich an (mag arrogant klingen, ist es vielleicht auch, aber bei meiner letzten Exfreundin; ne HB 8 mit sehr gutem Charakter habe ich es getestet und ich war damit einfach nicht lange glücklich. Mich macht dieser Gedanke "wahnsinnig", dass ich für etwas härter kämpfen musste, als Andere und ich dafür nicht mehr bekomme, als die Anderen

 

Dieses Muster ist mir gerade sehr bewusst geworden (so halb war es mir schon immer bewusst, aber nicht so deutlich wie heute). Ich erlaube mir selbst quasi nicht glücklich zu werden, weil ich mir immer selber neue "unerreichbare" Ziele setze

Das hat Vor- und Nachteile: 
Vorteil: Man wird objektiv sehr erfolgreich, weil man dadurch natürlich immer weiter nach immer krasseren Zielen strebt (könnte mir gut vorstellen, dass das in einer gewissen Weise angeboren ist, weil das auch evolutionär extrem Sinn macht und wohl einen starken evolutionären Vorteil bietet). Jemand, der glücklich & zufrieden ist, wird eher nicht seinen ganzen Tag dem Erreichen irgendwelcher Extremziele widmen

Nachteil: Man ist halt nie zufrieden & glücklich bzw. nur in dem Moment in dem man versucht das Ziel zu erreichen und es erreichbar erscheint

In dem Moment, wo ein Ziel zu scheitern droht (wie die USA), ist man natürlich in einer sehr unglücklichen Phase (wohl die Phase, als ich den Thread hier geschrieben habe). Im Moment "kämpfe" ich gerade wieder bis aufs Blut, um in die USA zu kommen =D Der Kreislauf beginnt von Neuem

Wie gesagt, ich glaube, dass das schwer nachvollziehbar für die Mehrheit der Menschen ist, aber vielleicht hat da ja jemand ne gute Idee, wie man die Nachteile etwas "abmildert"

 

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vor 4 Stunden, TimComeOn schrieb:

Die Psychotherapeuten haben viel strenge Regeln an die sie sich halten müssen, was Schweigepflicht angeht. Was soll das "besonders speichern" bedeuten (Klingt hart, aber nach der Aktion mit den Diesel Fahrverboten und sehr vielen anderen sehr fragwürdigen Rechtssprechungen vom BGH und/oder EuGH habe ich 0 Vertrauen in die Rechtssprechung von Deutschland & Europa mehr. Wenn einfach so Millionen Dieselfahrer von einem Tag auf den Anderen quasi "enteignet werden", dann hat sich das für mich mit der Rechtssprechung erledigt. Wie kann man da noch auf irgendetwas Vertrauen? Bei so einer Willkür, muss man dann halt sehr vorsichtig sein, was man tut von daher würde ich das Risiko mit der Therapie einfach nicht eingehen (die Therapie wäre mir ein mögliches Auswandern in die USA einfach nicht wert)? Es gibt auch welche, die gesetzlich versicherte Patienten nehmen. Die Warteschlange ist aber lang. Wenn die Warteschlange zu lang ist, ist die KV sogar verpflichtet dir einen privaten zu bezahlen.
 

 

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Am 1.7.2018 um 12:42 , Max--Power-- schrieb:

Man da hat dir aber einer den American Dream volle Kanne ins Gehirn platziert. Wo kommt das überhaupt her. Ich glaube darüber hast du noch gar nichts gesagt.

Ich war halt für 3 Monate dort drüben & ich habe halt gemerkt, dass die Werte & das Verhalten der Amis deutlich mehr zu mir passen, als die europäischen Werte beispielsweise (nimm mal z.B. den Schwachsinn mit der DSGVO, das geht so dermaßen gegen meine Wertvorstellungen; klar hat man auch genug unlogische Gesetze in den USA, aber das Gesamtpaket ist einfach deutlich attraktiver ). Plus das bessere Wetter + bessere wirtschaftliche Bedingungen + bessere Mädels + mehr wirtschaftliche & politische Bedeutung des Landes + größere Städte + mehr technischer Fortschritt

  • IM ERNST? 1
  • HAHA 1

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Du glorifizierst die USA aber auch ein „bisschen“ zu sehr. Ich habe auch 5 Monate in den USA( Kalifornien )gelebt und klar war es mega geil, aber man findet auch genug negative Punkte. Mein Eindruck danach war eher „Und das soll eine Supermacht sein?“ Allein schon dieses abenteuerliche Stromnetz, .das konkurriert doch mit jedem Land der dritten Welt. Und diese ätzende Oberflächlichkeit der Amis, ist auf Dauer auch nicht zu ertragen - ganz zu schweigen von dem Gesundheitssystem. Die USA sind nicht nur Hollywood und Silicon Valley.

Zu deinem Job Thema: Der Vergleich macht immer unglücklich. Lass es einfach. Ich hab auch nen Master, bin in deinem Alter (30) und würde bei einigen Vergleichen auch richtig abkacken zu anderen. Aber ich gebe einfach nen Fick drauf. Du weißt auch nie, wie es bei den vermeintlich „besseren“ Leuten innerlich aussieht. Unter Umständen wärst du gerne dann die Person XY, aber genau diese Person ist kurz davor sich vor Verzweiflung vor nen Zug zu werfen, um mal etwas Dramatik reinzubringen. Gönn deinem Hauptschul-Kollegen doch nen angemessenes Einkommen. Woher diese Missgunst? Weil du vermeintlich mehr investiert hast an Zeit, Geld etc? Dafür hatte man im Regefall auch einfach ne verdammt geile Studienzeit. Ja, ggf. hat sich der Master nicht gelohnt. So what? 

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Jetzt muß ich mich einklinken im Bezug auf bessere Mädels in den USA. 

Ich war ein paar Mal im Urlaub dort und habe drei Jahre für ein sehr amerikanisches Unternehmen gearbeitet und Kontakt zu ihnen gehabt.

Sicher gibt's da Top-Mädels (Beverly Hills??), aber ein Großteil ist Durchschnitt, den ich nicht optisch nicht überbewerten will. Gut, ihre vermeintlich coole Art macht was wett, aber hinter der Fassade schaut es anders aus. Da gab es vllt. 10 Frauen, bei denen ich gedacht habe wow.

In der zweiten Woche im Unternehmen hatte ich eine hochoffzielle, dreistündige Belehrung über Sexismus und Rassismus am Arbeitsplatz. Nach 1 h bin ich eingepennt. Fazit: Die sind völlig bescheuert, wie vermehren die sich eigentlich, don't ask, don't tell, alles nur Fassade, immer schön die Finger von ihnen lassen, man weiß nie wie es ausgelegt wird.

Das Beste in ein paar Jahren ist D ähnlich doof. Trotzdem bleibe ich lieber in meinem spießig-langweiligen D. 

PS: Ein Vorgesetzter (Ami) hat mir kollegial auf die Schulter geklopft. Ein Kollege meinte ich sollte ihn verklagen. So weit waren da manche schon...... ohne Worte. 

bearbeitet von Niemann-N
Rechtschreibung
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vor 23 Stunden, Mujeriego89 schrieb:

Ich werde definitiv nicht meine jahrzentelange "Karriere" aufgeben, "nur" um mich glücklicher zu fühlen und vielleicht etwas weniger krankheitsanfällig zu sein. Wenn du äußeren Faktoren halt nicht gegeben sind im Moment, um das Problem zu lösen, muss ich mich halt bestmöglich damit arrangieren. Habe ich ja shcon die letzten 16 Jahre so gemacht

Zusammengefasst: Karriere > Glück & Gesundheit.

Na dann, viel Glück in der Zukunft. Mit Geld kannst du dir nämlich kein Glück (Besitz macht nicht glücklich) und nur in geringem Maße Gesundheit kaufen (einiges ist irreversibel). Und von Zeit will ich gar nicht sprechen, die kannst du dir gar nicht zurück kaufen. Vielleicht kannst du dein Leben verlängern lassen, aber das ersetzt dir keine Jugend oder deine 30er.

Der Gedanke "ich mache das weiter, weil ich da so lange was für getan habe und die Vergangenheit sonst sinnfrei wäre" ist ein großer Denkfehler. Das wirst du auch als Unternehmer feststellen, dass man damit bankrott geht. Einzig und allein die Gegenwart und Zukunft sind interessant und wenn man die besser gestalten kann als mit der Linie, die man bisher fährt, schlägt man eine andere ein. Das machen große Konzerne auch, wenn sie sie sich neu ausrichten. Die Verluste muss man abschreiben und nicht weitere Fehler machen, weil man die auch in der Vergangenheit gemacht hat. Oftmals war es sogar die beste Option in der Vergangenheit, aber da sich die äußeren Umstände geändert haben (wie z.B. die Gesundheit), ist es an der Zeit die Situation neu zu bewerten. (siehe das PS zum Thema der Bewertung der Gesundheit)

Mir geht es hier nicht darum deinen Traum von Amerika auszureden, sondern dass du den Plan möglichst vorurteils hinterfragst und die für dich beste Option wählst. Und zwar völlig unabhängig von deiner Vergangenheit (Elternhaus, lange Ausbildung, ...), da das für die Zukunft irrelevant ist. Für mich hört es sich so an als wäre dein bisherige Plan nicht auf dich, sondern auf andere ausgerichtet:

  • Ausgleich für Elternhaus
  • jahrzehntelange Ausbildung
  • Geld
  • es allen zeigen

Das bezieht sich alles auf externe Sachen und soll ein Ausgleich dafür sein. Wie genau sieht dieser Ausgleich aus? Geld kann es nicht sein, denn Geld ist nur Mittel zum Zweck. Also was genau willst du?

PS: Da es dir sehr um den Wert geht: Gesundheit hat auch einen Wert, den du sogar im Prinzip materiell beziffern kannst, nämlich durch deine Arbeitskraft. Die kannst du mal bis zum Rentenalter oder bis wann du auch immer arbeiten willst ausrechnen und dann kalkulieren wie wertvoll die ist. Solltest du die einbüßen, verlierst du dadurch (hypothetisch) das errechnete Geld. So mal als Gedanke, wenn man nur an die monetären Aspekte des Lebens denkt und den Rest ausklammert.

PPS: Wenn du meinem PS zustimmst, betrachte deinen Körper mal als Maschine, die während sie läuft Geld generiert. Das können bei guter Wartung mehrere Millionen sein. Würdest du die Maschine gut behandeln und sobald sie anfängt zu stottern anhalten und sie reparieren lassen, damit sie nicht kaputt geht und ein Totalausfall droht?

bearbeitet von XOR2
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vor 14 Stunden, Mujeriego89 schrieb:

die 2500€ netto, die ich in Deutschland bekommen würde, empfinde ich als deutlich zu wenig (da ich eben diesen Kumpel mit Hauptschule hab, der das Selbe verdient) und dann verabscheue ich die 2500€ netto komplett (obwohl cih objektiv davon ziemlich gut leben könnte: Ich lebe jetzt mit ca. 700€ schon recht ordentlich, weil ich sehr gut weiß wo und wie ich einkaufe, daher würden 2500€ objektiv locker ausreichen, um gut zu leben, aber mit dem Wissen, dass Leute mit Hauptschule o.Ä. gleich viel verdienen wird das für mich KOMPLETT wertlos und ich würde am liebsten das Geld auf den Boden legen & ein riesengroßes Häufchen drauf setzen (genauso, wie auf mein Masterzeugnis, was mir ja scheinbar garnichts bringt, wenn ich damit nichtmal die Eintrittskarte in die USA bekomme) und suche nach einer alternativen Lösung, die meine Bedürfnisse besser befriedigt bzw. Gerechtigkeit "schafft"

Was macht dieser viel zitierte Kumpel eigentlich beruflich? Vermutlich etwas handwerkliches?
Bist du denn gerecht, wenn du einem ehemaligen Hauptschüler seine hart verdienten 2.500 € (die übrigens längst nicht jeder Handwerker verdient) neidest, für die dieser bereits mit 16 angefangen hat zu schuften, während du über ein Jahrzehnt länger durch die Gegend tingeln konntest, inkl. Weltreise? Ist dir klar, dass du große Chancen hast, im Laufe deines Berufslebens für lange Zeit mehr als 2.500 € netto zu verdienen, während "der Hauptschüler" oft nicht viel weiter kommt, wenn er überhaupt so weit kommt? Weißt du, dass "der Hauptschüler" gern auch mal mit Mitte, Ende 50 gar nicht mehr in seinem Job arbeiten kann, weil Berufe wie Gerüstbauer oder Fliesenleger gut auf die Knochen gehen? 
Halt dir das alles mal vor Augen bevor du über vermeintliche Ungerechtigkeiten schimpfst. Dann relativiert sich vielleicht einiges wieder. 
Oder liegt dieser Neid vielleicht darin begründet, dass du auch ein Jahr auf einer Hauptschule und dort glücklich warst (nach deiner Aussage "das beste Jahr deines Lebens" hattest), dann da herausgerissen wurdest, und jetzt denkst, wie einfach alles hätte sein können, wenn du einfach dort geblieben wärst?

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vor einer Stunde, XOR2 schrieb:

Zusammengefasst: Karriere > Glück & Gesundheit.

Na dann, viel Glück in der Zukunft. Mit Geld kannst du dir nämlich kein Glück (Besitz macht nicht glücklich) und nur in geringem Maße Gesundheit kaufen (einiges ist irreversibel). Und von Zeit will ich gar nicht sprechen, die kannst du dir gar nicht zurück kaufen. Vielleicht kannst du dein Leben verlängern lassen, aber das ersetzt dir keine Jugend oder deine 30er.

Der Gedanke "ich mache das weiter, weil ich da so lange was für getan habe und die Vergangenheit sonst sinnfrei wäre" ist ein großer Denkfehler. Das wirst du auch als Unternehmer feststellen, dass man damit bankrott geht. Einzig und allein die Gegenwart und Zukunft sind interessant und wenn man die besser gestalten kann als mit der Linie, die man bisher fährt, schlägt man eine andere ein. Das machen große Konzerne auch, wenn sie sie sich neu ausrichten. Die Verluste muss man abschreiben und nicht weitere Fehler machen, weil man die auch in der Vergangenheit gemacht hat. Oftmals war es sogar die beste Option in der Vergangenheit, aber da sich die äußeren Umstände geändert haben (wie z.B. die Gesundheit), ist es an der Zeit die Situation neu zu bewerten. (siehe das PS zum Thema der Bewertung der Gesundheit)

Mir geht es hier nicht darum deinen Traum von Amerika auszureden, sondern dass du den Plan möglichst vorurteils hinterfragst und die für dich beste Option wählst. Und zwar völlig unabhängig von deiner Vergangenheit (Elternhaus, lange Ausbildung, ...), da das für die Zukunft irrelevant ist. Für mich hört es sich so an als wäre dein bisherige Plan nicht auf dich, sondern auf andere ausgerichtet:

  • Ausgleich für Elternhaus
  • jahrzehntelange Ausbildung
  • Geld
  • es allen zeigen

Das bezieht sich alles auf externe Sachen und soll ein Ausgleich dafür sein. Wie genau sieht dieser Ausgleich aus? Geld kann es nicht sein, denn Geld ist nur Mittel zum Zweck. Also was genau willst du?

PS: Da es dir sehr um den Wert geht: Gesundheit hat auch einen Wert, den du sogar im Prinzip materiell beziffern kannst, nämlich durch deine Arbeitskraft. Die kannst du mal bis zum Rentenalter oder bis wann du auch immer arbeiten willst ausrechnen und dann kalkulieren wie wertvoll die ist. Solltest du die einbüßen, verlierst du dadurch (hypothetisch) das errechnete Geld. So mal als Gedanke, wenn man nur an die monetären Aspekte des Lebens denkt und den Rest ausklammert.

PPS: Wenn du meinem PS zustimmst, betrachte deinen Körper mal als Maschine, die während sie läuft Geld generiert. Das können bei guter Wartung mehrere Millionen sein. Würdest du die Maschine gut behandeln und sobald sie anfängt zu stottern anhalten und sie reparieren lassen, damit sie nicht kaputt geht und ein Totalausfall droht?

Dann warst du wohl noch nie bitter arm 😉
Wer einmal in dieser scheinbar unüberwindbaren sozialen Schicht gelebt bzw. aufgewachsen ist, hat ganz natürlich einen anderen Bezug zu finanziellen Gütern und Mitteln. Geld macht dich nicht bedingt glücklich, aber das Leben um so vieles einfacher und angenehmer. Daher kann ich die Intention des TE bis zu einem gewissen Grade schon nachvollziehen und verstehen. 

Bei den übrigen Punkten gebe ich dir da natürlich Recht. Gesundheit, soziales und persönliches Wohlbefinden sollten immer an erster Linie einer Gesundheitsfrage stehen. Die Kerndifferenz und Unterscheidung bei der Frage des individuellen Wohlbefindens spiegelt aber durchaus wieder die Frage des Geldes und die der finanziellen Ressourcen wieder. Mit Asche kannst du dir kein absolutes Glück kaufen, aber durchaus glücklicher leben. Bringt halt nur nichts, wenn man nach X Jahren retrospektiv zurück blickt und wie du schön sagst, seine "Jugend" damit verschwendet hat oder wenn plötzlich durch eine Krankheit die gesamte persönliche Struktur in sich zusammenbricht. 

Prinzipiell rate ich dem TE @Mujeriego89 sich dennoch in erster Linie eine/einen PsychiaterIn aufzusuchen und dann im weiteren Verlauf eine/einen (mit akademischer Ausbildung, evtl. Zusatzausbildungen) PsychotherapeutIn. Auch hier stimme ich den anderen Vorrednern zu. Eine temporäre Therapie, wie lange sie auch momentan dauern mag, ist momentan sinnvoller als dich jetzt kopfüber in die nächste Arbeitsspirale zu stürzen. 

Vielleicht hilft dir auch das Paretoprinzip (80/20 bzw. 20/80 Prinzip):
https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip

Mit 20% Aufwand und Investition, 80% des Outcomes/Ergebnisses zu erzielen. 
Mit dem restlichen 80% Aufwand, kannst du bloß die restlichen 20% bis zur 100% Grenze erreichen. 

Daher ist es umso wichtiger für dich selbst einmal zu evaluieren, welche Wege und wie du deine nächsten Schritte (zur persönlichen Karriere und Glückfindung) planst und ausübst. 

Vielleicht hilft dir auch dieses Beispiel hier:
Kleinere Schritte (zum Erfolg) sind zumeist vorteilhafter und auch sicherer. Metaphorisch kann man dies auch anhand eines bildhaften Beispieles gut erläutern:
Dein Ziel ist oben an einer Treppe. Je schneller und größer deine Schritte sind,  um an der Treppe dein Ziel zu erreichen, desto unsicherer ist deine Standhaftigkeit und desto größer birgt das Risiko rückwärts nach hinten zu fliegen und letztendlich wieder am Startpunkt zu enden. Oder noch schlimmer, das Risiko sich dabei zu verletzen. 
Setzt du hingegen kleinere Schritte an, um gezielt kleinere Ziele und Erfolge umzusetzen und letztendlich deine letzte Etappe zu erreichen, bist durch jeden kleineren Schritt standfester und rückst deinem Ziel konstant immer, aber sicher näher. Dadurch birgt eben nicht die Gefahr, dass du durch zu "große" Schritte vieles aufs Spiel setzt und somit die Verlustchance einfacher kleiner ist. 

lg

bearbeitet von pMaximus
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