Ex jetzt mit bdsm Dom zusammen. Gekränkter stolz?

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vor 48 Minuten, Maatze35 schrieb:

Ich habe seit einer Stunde versucht telefonisch einen Termin bei einem Psychiater zu bekommen, was sich kurzfristig als sehr schwer gestaltet.

Auch wenn es sich im ersten Moment wie Haarspalterei anhört: Hast du bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten angerufen?

Ich frage das, weil viele Menschen nicht wissen, dass das zwei unterschiedliche Dinge sind. Der Psychiater wird dir Medikamente geben, der Psychotherapeut mit dir reden. So ganz im groben. Ich würde dir erst den Weg zu einem Psychotherapeuten empfehlen, da dort versucht wird die Ursache angzugehen. Das ist langfristig gedacht. Floppt das oder ist jetzt schon sehr krass und du kommst mit deinem Alltag nicht klar, kannst du immer noch zu einem Psychiater gehen und dich mit Medikamenten behandeln lassen. Vielleicht besuchst du auch erstmal deinen Hausarzt und schilderst ihm ganz grob deine Probleme und fragst ihn, ob du damit besser zu einem Psychotherapeuten oder einem Psychiater gehen solltest. Vielleicht kann sich @Herzdame  auch dazu äußern.

Ich finde es gut, dass du erkennst, dass du an deine Grenzen stößt und Hilfe benötigst und dir diese auch holst!

PS: Der Text oben ist stark von meiner inneren Einstellung geprägt die Ursache von Problemen anzugehen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen. Außerdem habe ich aus dem Freundes- und Bekanntenkreis das ein oder andere im Umgang mit den beiden oben erwähnten Gattungen aufgeschnappt. Ich habe aber weder eine Ausbildung noch arbeite ich in einem psychologischem Umfeld, sodass ich dir nur eine weitere Perspektive (Psychotherapeut) aufzeigen möchte.

bearbeitet von XOR2
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Moin,

^^^ genau so, wenn Du in diesem Fall professionelle Hilfe bekommen möchtest, brauchst Du einen Psychotherapeuten, also Psychologen, keinen Psychiater.

Wichtig ist, daß Du jetzt Dein Leben etwas sortierst und nicht maximal in ein psychisches Loch fällst. So wie Du die Situation beschrieben hast, bist Du derjenige, der sein Leben auf der Kette hat. Dein Job ist es nun für Deinen Sohn und Dich, daß das so bleibt. Je nach dem, wie tief Du emotional noch an der Ex hängst, wird es in den nächsten Monaten sehr hart, Deine Arbeit einfach weiter zu führen und Geld zu verdienen. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

Einer meiner Freunde ist Psychologe, und er erwähnte neulich mal, daß es bei (von der GKV zugelassenen) Psychologen immer "Notfalltermine" gibt für Menschen, die dort noch nicht Klient sind. Hier würde ich einfach mal ein paar Psychologen abtelefonieren und nachfragen, ob Du so einen Termin bekommen kannst.

Ansonsten: Scheiß Story, die Du bisher aber ganz gut ausgehalten und geregelt hast. Respekt für Deinen Blick auf Deinen Sohn!

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Ja, ich habe einen Job, habe meinen Sport, habe einen großen Social Circle, nur Hobbys sind durch den kleinen sehr eingeschränkt möglich gewesen.

ich bin auch unter Freunden als absolut Vater durch und durch bekannt. Leicht einen am Baum, weil ich noch viel Blödsinn mitmache der mir gut tut und meine Freunde schätzen mich für meine Art. In vielen Belangen.

bei der Mama sieht es zur Zeit anders aus. Kleiner SC, ihre beste und die Familie. Keine Hobbys, keine Arbeit, keine Intention irgend etwas an sich zu ändern. Das war auch immer ein Knackpunkt und Thema für Diskussionen. Eigentlich bin ich sogar froh diesen "Energie Vampir " nicht mehr Tag täglich um mich zu haben. Ich weiß, diese unterschiedliche Entwicklung kann auch ein Grund von der Trennung gewesen sein. Obwohl wir bis jetzt kein klärendes Gespräch hatten und der Brief einfach mal nichtssagend war und diktiert wirkte. Ich kenne Ihre Ausdrucksweise, Komma Setzung und alles aus dem ff.

laut den hier geltenden Meinungen habe ich bis auf das comfort Problem zum Ende der Beziehung alles richtig gemacht. Ich habe mich in unserer kleinen Familie wohlgefühlt. Von ihr initiierter Sex war häufig und zumindest für mich jetzt aussagend "sehr gut" bis auf diese ungelebten Fantasien bei uns beiden. Und den Tag vor ihrem plötzlichen Auszug auch 2 mal Sex... naja, was solls...

Vielleicht habe ich durch ihre ständigen Lügen mir gegenüber das comfort Problem selber erzeugt. Aber dafür werde ich wohl noch eine Weile in mich gehen müssen um das komplett von mir zu erlösen. 

Sie hat öfter gegen meine Regeln und Prinzipien verstoßen, aber aus Liebe zu meinem kleinen (schwer krank) habe ich ihr das durchgehen lassen und mich selbst unterminiert. 

Das wird auch der Grund sein warum das ganze so an mir zerrt.

update Caritas: sehr kompetente Mitarbeiterin, sehr emphatisch, freundlich, nett. 

Sie hörte sich meine Wünsche, fragen und Ausführungen sehr gut an, erzählte einige Optionen, gab mir Adressen und Telefonnummern mit, wohin ich mich wenden kann. 

 

Update Psychotherapeut: ich habe jetzt jemanden gefunden der sozusagen ein notfallkontingent an Plätzen für akute Situationen hat. Heute um 15:15 habe ich dort das erstgespräch. 

Was mich dort erwartet weiß ich nicht, aber ich hoffe und wünsche mir das sie Mir dort helfen können.

ps: Danke für die Tipps mit dem Therapeuten. Ich habe ja keine Erfahrung in solchen Belangen, also dachte ich das ich zum Psychologen muss.

Kleiner Nachtrag: als ich zum Jugendamt bin und mein Anliegen vorgetragen habe, bin ich in meiner Unwissenheit zur falschen Anlaufstelle gegangen. Ja, jetzt ist der Gockel dann doch mal ein größerer Freund geworden. Eine Beratungsstelle habe ich auch schon hier gefunden und werde diese auch aufsuchen. 

bearbeitet von Maatze35
Nachtrag hinzugefügt
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vor 3 Stunden, Maatze35 schrieb:

Danke für die Tipps mit dem Therapeuten. Ich habe ja keine Erfahrung in solchen Belangen, also dachte ich das ich zum Psychologen muss.

Wesentlich für den Erfolg ist, dass du einen vertrauensvollen Draht zu deinem Berater finden kannst. Gilt für Therapeuten genauso, wie für Elternberater. Darum ist es normal, wenn man erstmal ein paar durchprobieren muss, bis man einen passenden gefunden hat. Wobei es bei Elternberatern durchaus dazu gehört, dass die dir auch mal unangenehm auf die Füße treten. Weil da gehts nicht um deine Verfassung, sondern um euren Sohn.

Die Lösung der Probleme auf der Elternebene führt übrigens in erster Linie über die Lösung der persönlichen Probleme der einzelnen Eltern. Also über die individuelle therapeutische Schiene. Bedeutet, dass du möglicherweise deine Kindheit aufarbeiten musst, damit du entspannt mit der Mutter umgehen kannst.

Die Probleme, mit denen sich Elternberater befassen, sind fast durch die Bank Themen, die von der Sache her leicht zu lösen sind. Die extremen Schwierigkeiten, die dabei auftreten, entstehen durch die individuellen persönlichen Themen der Eltern.

 

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vor 3 Stunden, Maatze35 schrieb:

ps: Danke für die Tipps mit dem Therapeuten. Ich habe ja keine Erfahrung in solchen Belangen, also dachte ich das ich zum Psychologen muss.

 

vor 7 Stunden, XOR2 schrieb:

Der Psychiater wird dir Medikamente geben, der Psychotherapeut mit dir reden. So ganz im groben.

Ich sortiere nochmal kurz. XOR2 hats schon richtig angefangen aufzulösen, Maatze35 noch nicht ganz richtig verstanden.

Psychiater: Hat Medizin studiert. Hat sich dann aufs Fachgebiet Psychiatrie spezialisiert. Vergleichbar zum HNO, Orthopäden usw. Deshalb dürfen die, wie alle anderen Ärzte auch, Medikamente verschreiben.

Psychologischer Psychotherapeut: Psychologie-Studium (5 Jahre) + Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (3 Jahre). Der redet mit dir. Je nach Ausrichtung / Therapieform kann das inhaltlich aber ganz unterschiedlich aussehen.

Heißt: Wenn ich eine Therapie suche, muss ich nicht zum Psychologen, der kann nämlich nicht therapieren. Ich muss zu einem Psychologen, der noch 3 Jahre Ausbildung zusätzlich gemacht hat. Und der nennt sich dann psychologischer Psychotherapeut.

Wo gehe ich jetzt wie hin? Grundsätzlich ist der Hausarzt schon n richtiger Ansprechpartner für den ersten Schritt. Der kann auch schon mal Medikamente verschreiben.
Wichtig: Nicht jeder, der ein psychisches Problem hat, braucht Medikamente. Es gibt auch grundsätzlich sehr gute Gründe, warum man versuchen sollte, ohne Medikamente auszukommen. In sehr akuten Situationen und bei bestimmten Krankheitsbildern sind Medikamente aber einfach notwendig, um denjenigen erstmal so stabil zu bekommen, dass eine Therapie überhaupt möglich ist.

In 95% der Fälle lösen Medikamente das Problem aber nicht. Das ist da nur der erste Schritt, um die Symptome im Griff zu behalten, aber die Therapie löst die Ursachen.

Kurzfassung: Wenn Medikamente, dann auf jeden Fall Therapie, um einen Effekt zu erzielen, der über die Medikation hinaus anhält. Therapie geht in den meisten Fällen jedoch auch ohne Medikamente.

 

 

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Ja, ich hatte es heute morgen mitbekommen und habe dann sofort eine Liste von Psychotherapeuten raus gesucht, die in der Nähe persönlich abgefahren und bin dann weiter zur Caritas, danach nochmal an das Telefon und habe heute ein erstgespräch gehabt. Nächster Termin ist schon für Freitag angesetzt.

deswegen ist google jetzt mein Freund. Erst einmal alles hier raus suchen empfand ich schon als Schritte in die richtige Richtung. Ich möchte mich ja in Bezug auf unseren Sohn mit der Mutter verstehen und ich hoffe das sie ihre Annäherungsversuche oder spiele wenn wir alleine sind auch lässt.

ich bin eigentlich ein sehr reflektierter Mensch, aber das Potential nach oben ist natürlich immer da.

bearbeitet von Maatze35

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vor 35 Minuten, Maatze35 schrieb:

und ich hoffe das sie ihre Annäherungsversuche oder spiele wenn wir alleine sind auch lässt.

Du musst das unbedingt unterbinden, freundlich aber bestimmend. Beim treffen ins Geschlechtsteile anfassen zeugt nicht gerade von geistiger Gesundheit.

bearbeitet von arbeiter

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Ja, die Frage stellt sich mir auch, warum tut sie das? Macht mir mit dem Mund eindeutige Zeichen, berührt mich absichtlich (Kino) und und und. Aber nur bei alleiniger Begegnung. Als meine Mutter mal dabei war fragte sie gleich "ist bei euch alles wieder in Ordnung?" Ich verstehe dieses Verhalten nicht und möchte es auch nicht akzeptieren. Weil es mir und meiner geistigen Gesundheit nicht gut tut.

verbalisiert das sie es zu lassen hat, habe ich, genauso wie ihre Hände weg stoßen. 

 

Sobald jemand von ihrer Familie oder ihrem Mini sc dabei ist, verhält sie sich komplett anders. Kalt, reserviert... 

darauf komme ich nicht klar... heiß und kalt...

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vor 1 Minute, Maatze35 schrieb:

Ja, die Frage stellt sich mir auch, warum tut sie das?

ganz einfach, weil du es zulässt.

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vor einer Stunde, Maatze35 schrieb:

Ich unterbinde es doch...

Mein Freund du bist 39 Jahre alt und Vater. Du weiß nicht wie das geht? Das arme Kind tut mir wirklich sehr leid.

1. Bleib ernst, ändere nicht die Körperhaltung (auch nicht lächeln), schaue Ihr direkt in die Augen und sag "Bitte lass das, ich mag das nicht".

2. Bitte keinen Spruch, wie "Das kannst du doch nicht machen, wir sind nicht mehr zusammen".

Viel erfolg! 

 

bearbeitet von arbeiter
  • IM ERNST? 1

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Also ich gehe davon aus das ich weder körperliche Gewalt anwende noch sonstige Zwänge. Und alles andere habe ich versucht. Meine jetzige Methode ist das ich versucht immer jemanden dabei zu haben.

Ich sehe das jetzt nicht als Angriff, nur eine konstruktive Kritik. Dankeschön...

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vor 7 Minuten, Maatze35 schrieb:

Also ich gehe davon aus das ich weder körperliche Gewalt anwende noch sonstige Zwänge

Ich denke, dass es besser wäre, wenn Ihr das mit einem ernsten Gespräch unter vier Augen klärt. Ansonsten wie gesagt, kühl bleiben und nicht darauf reagieren.

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Ach, das geht nicht von heute auf morgen weg. Ihr wart halt lange zusammen und Sie weiß wie sie dich rumkriegt. Wenn Sie Annäherung such einfach die Nummer durchziehen (Ernst und Kühl bleiben, nicht darauf reagieren) und Sie wird das irgendwann mal lassen. 

Das Problem ist halt, du sagst zwar "lass das" aber im gleichen Atemzug bringst du sowas: 

Am 15.7.2018 um 18:32 , Maatze35 schrieb:

dann verbalisierte ich, das ich auch Interesse an der bdsm Schiene habe, ein wenig darin schnuppern möchte

Wie schon @Aldous sagte, du wirst mindestens die nächsten 15 Jahre mit der Frau zutun haben. Sei freundlich und sachlich, verbessere die Kommunikation.

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Das war auf der Zeitschiene ca 4. Tage nach der Trennung. Danach habe ich es kein einziges Mal mehr erwähnt . Ich habe momentan noch Fantasien in diese Richtung, das hat nur nichts mehr mit ihr zu tun.

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Hallo Ihr lieben.

dankeschön erstmal das ihr mir meine teilweisen emotionalen Ergüsse nicht übel genommen habt. 

Jetzt zum Update. 

Wir haben gemeinsam am Montag über die Caritas eine Familien Besprechung gehabt. Bei dieser war jemand bei uns der im Zimmer saß und ich gedacht habe er führt das Gespräch. Aber dem war nicht so. 

Ich fing sehr zurückhaltend an mit dem Gespräch, habe sozusagen frage und Antwort mit ihr gemacht, was wunderbar auf einmal funktioniert hat.

später fing sie dann auch an zu fragen, erzählen von sich aus und vieles mehr. 

Zwischenstand ist: sie ist nicht mehr mit dem sadisten zusammen. Er hat mehrfach das Codewort missachtet und noch mehr. Sie sagte das es war um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Gut, jetzt verstehe ich es auch.  Wir haven über die fehlende Kommunikation gesprochen, über die fehlenden gemeinsamen Ziele, über die Zukunft und die Vergangenheit.

 

mein Fazit: 

so kaputt wie ich sie gesehen habe ist sie nicht, hat immer noch Ziele und mehr. Nur das wir wohl vom Entwicklungsstand sehr unterschiedlich sind. 

Ich drücke ihr die Daumen, auch wenn nicht mehr gemeinsam, dass sie ihre Ziele erreicht.

das letze treffen mit dem Prinzen ist super verlaufen. Er hat sich auf Mama genau so gefreut wie auf Papa, auch wenn er mehr mit mir kuschelt. Ich fühle mich erleichtert. 

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

 

ps, selbst das Thema bdsm wurde angesprochen und es verbindet jetzt diese Sache nichts mehr mit ihr. Das ist jetzt nur noch meine Intention mich in dieser Richtung weiter zu forschen. Ohne sie.

bearbeitet von Maatze35

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