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Hi zusammen,

wie in einem anderen Thread erläutert befasse ich mich aktuell stark mit der Frage, wo ich im Leben hinmöchte und welche Ziele ich mir setzen sollte. In diesem Zusammenhang habe ich auch darüber gelesen, wie wichtig es ist sinnvolle Rituale (vor allem direkt morgens nach dem Aufstehen) zu etablieren, um Willenskraft zu sparen und Energie für den Alltag zu generieren.

Was die Sache mit dem Morgenritual angeht, so ist das für mich insofern eine Herausforderung, dass ich eine notorische Nachteule bin, die morgens gerne 10 mal die Schlummertaste drückt und danach erstmal eine Viertelstunde auf Facebook rumhängt, nur um nicht sofort ins Bad zu müssen. Das soll sich nun ändern, vor allem da ich auch merkte wie schlecht mir dieses morgendliche Rumlungern doch meistens tut. Für einen normalen Werktag habe ich mir nun folgenden groben Zeitplan überlegt, wobei Meditation bereits vorher 2 x täglich auf dem Tagesprogramm stand:

  • pünktlich um 7 Uhr aufstehen mit Hilfe zweier Wecker
  • 7:00-7:15: Bett machen, Rollläden hoch, Eintrag in ein Dankbarkeitstagebuch
  • 7:15-7:30: Meditation mit Visualisierung meiner Ziele
  • 7:30-7:45: Fertigmachen im Bad (Zähne putzen, Kontaktlinsen usw.) & und kleines Frühstück (z.B. Banane)
  • 7:45-8:30: Frühsport inkl. Hin- und Rückweg
  • 8:30-9:00: Duschen, rasieren, anziehen
  • 9:00: Weg zur Arbeit (sind nur ca. 2 Minuten Fußweg, sodass ich früh genug da bin)

Auch vor dem Schlafengehen schreibe ich dann noch in mein Dankbarkeitstagebuch, betreibe ca. 15 Minuten Achtsamkeitsmeditation um komplett runterzukommen und schalte mein Smartphone während dieser Zeit schon in den Flugzeugmodus.

Nachdem ich schon seit ein paar Tagen versuche, die meisten dieser Schritte gewissenhaft auszuführen merke ich bereits, dass es mir definitiv gut tut direkt am Morgen Struktur in meinen Abläufen zu haben und sinnvolle Dinge zu erledigen.

Nun meine Fragen: was habt ihr so für Rituale? Sieht euer Morgen und Abend vielleicht ähnlich aus? Habt ihr individuelle Konzepte, die sich für euch bewährt haben und die ihr weiterempfehlen könnt? Und wie sieht es über den Tag aus? Gibt es da vielleicht auch gewisse Routinen, die euch pushen und mit Energie versorgen? Ich suche einfach ein bisschen nach genereller Inspiration zu dem Thema.

@saian Ich fand deinen Post in dem Ziele-Thread unglaublich gut und inspirierend. Vielleicht hast du ja für hier ähnlich guten Input auf Lager. Würde mich auf jeden Fall freuen.

 

Gruß und schönen Abend,

Oasis 

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Wieso willst du unbedingt um 7Uhr aufstehen und wann gehst du immer ins Bett bzw. wieviel Stunden schläfst du im Durchschnitt? Ich würde lieber länger schlafen um eine Stunde mehr Schlaf zu bekommen (du kannst den Sport auch nach der Arbeit machen). Das du so schwer aus dem Bett kommst deutet sehr klar darauf das dein Körper mehr Schlaf benötigt. Im Idealfall gehst du immer zur gleichen Zeit ins Bett und wachst immer zur gleichen Zeit auf.

Meine Routine ist das ich 1h vorm Schlafen bis auf mein Kindle in kein Display starre und mein Handy aus meinem Schlafzimmer verbanne. Ansonsten ist die Versuchung groß darauf unnötig rumzutippen. Morgens trinke ich gleich nachdem Aufstehen ein Glas Wasser und gehe danach über in die übliche Morgenroutine (Zähneputzen, Duschen etc.)

 

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vor 42 Minuten, J.Peterson schrieb:

Ich würde lieber länger schlafen um eine Stunde mehr Schlaf zu bekommen (du kannst den Sport auch nach der Arbeit machen).

Er könnte genauso gut auch früher schlafen gehen, das ist genauso eine Stunde mehr Schlaf ;-) Schaffen andere Menschen auch, die nicht so luxoriös kurze Arbeitswege haben.

Ich würde auch nicht so einfach schlussfolgern: Schwer aus dem Bett kommen -> zu wenig Schlaf. Das hat man genauso, wenn die Innere uhr / Schlafphasen nicht zum Aufstehzeitpunkt passen, oder auch, wenn man zu viel schläft und dadurch total träge wird.

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vor 17 Minuten, Herzdame schrieb:

Er könnte genauso gut auch früher schlafen gehen, das ist genauso eine Stunde mehr Schlaf ;-)

Ich würde auch nicht so einfach schlussfolgern: Schwer aus dem Bett kommen -> zu wenig Schlaf. Das hat man genauso, wenn die Innere uhr / Schlafphasen nicht zum Aufstehzeitpunkt passen.

Und eine Stunde früher wird für ihn wohl aufgrunf seiner inneren Uhr nicht so leicht möglich sein 😅

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vor 39 Minuten, J.Peterson schrieb:

Und eine Stunde früher wird für ihn wohl aufgrunf seiner inneren Uhr nicht so leicht möglich sein 😅

Und das weißt du genau weshalb? Weil man direkt schlafend umfällt, sobald man minimal müde ist? Wir wissen NICHTS über seine Abendgestaltung.

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vor 7 Minuten, Herzdame schrieb:

Und das weißt du genau weshalb?

Er kann sich ja mal dazu äußern

vor 7 Minuten, Herzdame schrieb:

Weil man direkt schlafend umfällt, sobald man minimal müde ist?

Habe ich das behauptet?

 

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Aufwachen
Gähnen.
Musik anmachen
bissl Masturbieren oder Ficken jenachdem
Aufstehen
Kaffee machen
Kaffee trinken
Waschen
Anziehen
Checken ob alles aus is.
Zur Arbeit watscheln.
Akten hin und her schieben
Kaffee trinken
Weiter Akten hin und her schieben
Nach Hause gehen
Musik o. Film an
Ausziehen
Bier trinken
Ins Koma fallen.

Variiert obs n Wochenende/Wochentag is und auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge
 

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Hab mich schon immer gefrag, was sich die Evolution dabei gedacht hat, dass wir morgens am produktivsten sind aber alles in unserem Körper uns daran hindern will aufzustehen.

Frage an den TE: Ist dir das nicht zu stressig? Klingt alles so auf die Minute genau geregelt:
"7:00-7:15 meditieren, schnell, schnell, weil um 7:15-7:30 meine Zielfokusierung kommt, und dann um 7:30 muss ich schon fertig sein, weil dann geht's zum Sport, ok, es passt grad so von der Zeit, FUCK ich muss KACKEN das bringt jetzt alles durcheinander und ich schaffe es nicht, zu spät zur Arbeit, aaaaaaargh"

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Ejakulation vor dem Einschlafen. Ich liebe es, dass ein Orgasmus uns Männer müde macht 😄

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Gast
vor 15 Minuten, Mobilni schrieb:

Hab mich schon immer gefrag, was sich die Evolution dabei gedacht hat, dass wir morgens am produktivsten sind aber alles in unserem Körper uns daran hindern will aufzustehen.

 

Die Evolution hat sich nichts dabei gedacht, sondern die Gesellschaft. Du bist eine Eule, also chronotypisch ein Mensch, der erst in der zweiten Tageshälfte Leistung erbringen kann. Ich bin eine Lerche. Du kannst mich um vier Uhr wecken und ich bin fünf Minuten später voll da. Weckst Du mich um fünf Uhr, bin ich nach einer Minute da. Eine Eule ist bis um elf oder zwölf Uhr zu nichts zu gebrauchen, während ich da meine maximale Kapazität und Schaffenskraft erreicht habe.

Ich trinke Kaffee, brauche ihn aber nicht, um früh morgens sofort da zu sein.

Ohne Mist, es gibt Studien zur Chronobiologie, die versuchen zu begründen, wie man die Produktivität erhöhen kann. Typen wie Du würden dann von 12-21 Uhr arbeiten, Typen wie ich von 6-15 Uhr. Die Gesellschaft müsste sich aber komplett umstellen, da Lerchen im Moment Vorteile hätten, weil mein Tagesablauf viel besser mit der Gesellschaft übereinstimmt als Deiner. Oder die Globalisierung macht da einen positiven Strich durch die Rechnung, wenn Arbeit globalisiert wird. Ein interessantes Fach, weil die Menschheit diesbezüglich einzigartig zu sein scheint, weil wie Tag/Nacht-aktiv sind, während die Mehrzahl der Spezies überdeutlich einem der beiden Rhythmen folgt.

bearbeitet von Gast

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vor 19 Stunden, Oasis schrieb:

Und wie sieht es über den Tag aus? Gibt es da vielleicht auch gewisse Routinen, die euch pushen und mit Energie versorgen?

Weckamine. Hab ich mir sagen lassen. Von jemandem, der das gehört hat. Und so.

An deiner Stelle würd ich allerdings bis 8:40 durchschlafen, 8:42 von der Matratze fallen, von 8:43 bis 8:48 synchron Kacken und Zähneputzen, bis 8:58 anziehen, von 9:00 bis 9:01 freundestrahlend Jacke ausziehen und Mitarbeiter grüßen - kann man auch synchron- und um 9:02 auf den Knopf der Espressomaschine drücken. Dann mindestens 20 Minuten wegspacen. Mit Betonung auf mindestens. Alles was man vorher anderes tut fällt eh unter grob fahrlässig.

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vor 3 Stunden, Alibi schrieb:

Die Evolution hat sich nichts dabei gedacht, sondern die Gesellschaft. Du bist eine Eule, also chronotypisch ein Mensch, der erst in der zweiten Tageshälfte Leistung erbringen kann. Ich bin eine Lerche. Du kannst mich um vier Uhr wecken und ich bin fünf Minuten später voll da. Weckst Du mich um fünf Uhr, bin ich nach einer Minute da. Eine Eule ist bis um elf oder zwölf Uhr zu nichts zu gebrauchen, während ich da meine maximale Kapazität und Schaffenskraft erreicht habe.

Ich trinke Kaffee, brauche ihn aber nicht, um früh morgens sofort da zu sein.

Ohne Mist, es gibt Studien zur Chronobiologie, die versuchen zu begründen, wie man die Produktivität erhöhen kann. Typen wie Du würden dann von 12-21 Uhr arbeiten, Typen wie ich von 6-15 Uhr. Die Gesellschaft müsste sich aber komplett umstellen, da Lerchen im Moment Vorteile hätten, weil mein Tagesablauf viel besser mit der Gesellschaft übereinstimmt als Deiner. Oder die Globalisierung macht da einen positiven Strich durch die Rechnung, wenn Arbeit globalisiert wird. Ein interessantes Fach, weil die Menschheit diesbezüglich einzigartig zu sein scheint, weil wie Tag/Nacht-aktiv sind, während die Mehrzahl der Spezies überdeutlich einem der beiden Rhythmen folgt.

Der Witz ist ja, dass ich selbst als Eule insgesamt mehr gebacken bekomme, wenn ich mich morgens Mal aus dem Bett quäle. Bin konzentrierter, leistungsfähiger. Vorausgesetzt ich gehe früher schlafen, was selten der Fall ist.

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Gast
vor 4 Minuten, Mobilni schrieb:

Der Witz ist ja, dass ich selbst als Eule insgesamt mehr gebacken bekomme, wenn ich mich morgens Mal aus dem Bett quäle. Bin konzentrierter, leistungsfähiger. Vorausgesetzt ich gehe früher schlafen, was selten der Fall ist.

So sagt es die Theorie. Deshalb wirst Du in der Literatur auch so viele Beschreibungen von Lerchen finden, also Leuten wie Einstein, die angeblich nur drei Stunden geschlafen haben. Einfach weil sie ihren Zyklus nicht anpassen konnten und von 4 Uhr bis 0 Uhr durchgearbeitet haben, um ihrem Zyklus und dem Gesellschaftszyklus gerecht zu werden.

Deswegen schrieb ich, die Gesellschaft muss beide Zyklen in Einklang bringen. Mir bringt es nichts, um vier Uhr hellwach sein zu können, wenn die Welt um mich herum erst um 8 Uhr startet. Ich könnte aber auch kotzen, wenn Schnacheulen wie Du erst um 12 den Arsch hoch kriegen und nach vierzehn Kaffee behaupten, Ihnen würde der Tag gehören. Ebenso wie Du sagst, dass ich eine Schnarchnase bin, weil mir um 22 Uhr die Augen zufallen. Es gibt ein absolutes Überangebot an Menschen, warum sollte man diese nicht an ihre chronobiologische Uhr anpassen?

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Jo Leute, danke für den Input bis hierhin.

vor 14 Stunden, J.Peterson schrieb:

Wieso willst du unbedingt um 7Uhr aufstehen und wann gehst du immer ins Bett bzw. wieviel Stunden schläfst du im Durchschnitt? Ich würde lieber länger schlafen um eine Stunde mehr Schlaf zu bekommen (du kannst den Sport auch nach der Arbeit machen). Das du so schwer aus dem Bett kommst deutet sehr klar darauf das dein Körper mehr Schlaf benötigt. Im Idealfall gehst du immer zur gleichen Zeit ins Bett und wachst immer zur gleichen Zeit auf.

Ich gehe an einem normalen Werktag immer so zwischen 23 und 24 Uhr ins Bett, habe also so zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf, wenn ich um 7 Uhr aufstehe (ist ja laut Wissenschaft auch für die meisten Menschen ausreichend). Auch wenn ich weniger (z.B. nur 6 Stunden) schlafe habe ich nur selten Probleme, dass ich tagsüber extrem müde bin. Ich bin auch kein Mensch, der koffeinabhängig ist und ständig seinen Kaffee braucht. Mein Problem ist eigentlich ausschließlich, dass ich morgens nur sehr schwer in die Gänge komme, was ja auch für Nachteulen typisch ist. Dem will ich durch eine gut gewählte Morgenroutine entgegenwirken.

Dabei soll mir auch der Frühsport helfen. Ein weiterer Faktor ist hierbei, dass ich gerne meinen gesamten Tag effizienter gestalten möchte und ich bei morgendlichem Sport mit nur einmal Duschen auskomme. Es bietet sich hierbei an, dass ich ein Kieser Training quasi direkt um die Ecke habe (genauso wie meine Arbeitsstelle; in der Hinsicht ist meine Wohnsituation momentan absoluter Luxus :D).

vor 9 Stunden, Mobilni schrieb:

Frage an den TE: Ist dir das nicht zu stressig? Klingt alles so auf die Minute genau geregelt:
"7:00-7:15 meditieren, schnell, schnell, weil um 7:15-7:30 meine Zielfokusierung kommt, und dann um 7:30 muss ich schon fertig sein, weil dann geht's zum Sport, ok, es passt grad so von der Zeit, FUCK ich muss KACKEN das bringt jetzt alles durcheinander und ich schaffe es nicht, zu spät zur Arbeit, aaaaaaargh"

Ne, so solte das nicht rüberkommen. Mir geht es hier eher um die Reihenfolge der Abläufe und nicht um die genauen Zeiten. Die sollen eher eine grobe Orientierung für mich sein. Da ich wissenschaftlich an einer Uni arbeite und im Grunde genommen maximal flexible Arbeitszeiten habe ist es auch nicht weiter schlimm, wenn es morgens mal aus irgendwelchen Gründen länger dauert und ich erst um 9:30 oder 10 Uhr im Büro aufschlage. Ich würde mir aber definitiv vornehmen, das mit dem "Um 9 Uhr zur Arbeit gehen" so gut es geht einzuhalten, sodass ich ohne schlechtes Gewissen vor 18 Uhr Feierabend machen kann und noch genug vom Abend habe.

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vor 6 Stunden, Alibi schrieb:

So sagt es die Theorie. Deshalb wirst Du in der Literatur auch so viele Beschreibungen von Lerchen finden, also Leuten wie Einstein, die angeblich nur drei Stunden geschlafen haben. Einfach weil sie ihren Zyklus nicht anpassen konnten und von 4 Uhr bis 0 Uhr durchgearbeitet haben, um ihrem Zyklus und dem Gesellschaftszyklus gerecht zu werden.

Deswegen schrieb ich, die Gesellschaft muss beide Zyklen in Einklang bringen. Mir bringt es nichts, um vier Uhr hellwach sein zu können, wenn die Welt um mich herum erst um 8 Uhr startet. Ich könnte aber auch kotzen, wenn Schnacheulen wie Du erst um 12 den Arsch hoch kriegen und nach vierzehn Kaffee behaupten, Ihnen würde der Tag gehören. Ebenso wie Du sagst, dass ich eine Schnarchnase bin, weil mir um 22 Uhr die Augen zufallen. Es gibt ein absolutes Überangebot an Menschen, warum sollte man diese nicht an ihre chronobiologische Uhr anpassen?

Ich verstehe schon den gesellschaftlichen Aspekt. Ich bin nur über mich selbst verwundert, dass ich leistungsfähiger bin , wenn ich dem Lerchenrhytmus folge, auch wenn es ein Krampf ist ihm zu folgen. Eigentlich müsste mich die innere Eule dazu bringen erst ab 12 produktiv zu sein. Aber ich bin leistungsfähiger als zB von 21-00h, obwohl das auch ausserhalb "meiner" Zeit wäre. Müde aber leistungsfähiger. Vielleicht ist es das Sonnenlicht , das alles kompensiert.

Trotz allem bin ich am Wochenende platt und will nur noch schlafen.

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Letzte Woche hatte ich Langeweile und entdeckte, dass man am Handy den Weckton verändern kann. Ich bin glücklich, dass ich das jetzt endlich mal mithilfe von Youtube angegangen bin und nicht mehr aus dem Schlaf gerissen werde von einem furchtbaren Geräusch für Schwerhörige.

Werde jetzt immer davon geweckt und höre mir das komplett an. Dann stehe ich auf. Das könnte auch erklären, warum ich morgens nicht eine Viertelstunde meditiere oder ein Dankbarkeitsbuch führe, in das ich morgens unbedingt etwas schreiben müsste. Vielleicht gefällt es Dir ja auch: 

 

Falls Du mehr so der Kuscheltiertyp bist und französisch kannst:

 

bearbeitet von OrangUtan

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Dass man abends in 3in Dankbarkeitstagebuch schreibt, kann ich ja noch verstehen. Aber 2as schreibst du morgens, direkt nach dem Aufstehen, rein? 

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Gast spartakus666

Das beste Ritual das ich mir angewöhnt habe, ist meine "Powerstunde" zu finden und zu nutzen.

Bei mir liegt sie zwischen 5 und 7 Uhr Morgens nach 6-7 Stunden Schlaf ohne Wecker wach werden und 30 Minuten nach dem Aufstehen.

  • aufstehen
  • keine Ablenkung durch WhatsApp/News/Mails
  • Kaffeemaschine an. Direkt duschen.
  • Kaffee trinken und ein Thema planen
  • Thema durcharbeiten

An Themen gehe ich da nur Sachen an, die ich normalerweise schiebe oder Themen, die mich langfristig weiter bringen (also Themen aus der langfristigen Zielplanung).

Die ersten Monate habe ich nur Dinge abgearbeitet, die ich schiebe und die mich nebenbei stressen. Inzwischen ist der Teil weg und ich arbeite täglich 1-2 Stunden an einer Weiterbildung für ein Ziel, das ich in 5-10 Jahren erreichen möchte.

Ist ein gutes Gefühl, in den Tag zu starten und etwas erledigt zu haben, was einen langfristig voran bringt. Am Ende bringt Abarbeiten den Erfolg und man kommt in eine positive Spirale nach oben.

bearbeitet von spartakus666

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Es ist ja schön und absolut nichts verkehrt daran dankbar zu sein. Aber bei dir wirkt das auf mich etwas krampfig. Natürlich hat jeder irgendwo seine Routinen, aber ich bin absolut dagegen alles so zu takten. Jeder Tag ist einzigartig und wird sich nie wieder wiederholen - dessen sollte man sich ebenfalls bewusst sein. Wieso also seine Tage in so ein enges Korsett pressen?

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Am 17.8.2018 um 20:27 , Oasis schrieb:

 

@saian Ich fand deinen Post in dem Ziele-Thread unglaublich gut und inspirierend. Vielleicht hast du ja für hier ähnlich guten Input auf Lager. Würde mich auf jeden Fall freuen.

 

Danke, das freut mich.

 

Aktuell:

- 6 Uhr klingelt der Wecker, wache aber meist früher auf
- 500ml Wasser, 100mg Koffein, WC, Rasieren, Zähne
- 30min im Kreis gehen, Whatsapp beantworten, Musik hören
- Trello Tagebuch ausfüllen (1. I am grateful for…, 2. What would make today great?, 3. I am… )
- 4h arbeiten in Pomodoros, Handy ist gesperrt
- 2h Mittagspause: Serien schauen, Essen, bewegen, Whatsapp beantworten
- 3h arbeiten in Pomodoros, Handy ist gesperrt
- 0,5h Krafttraining, Essen
- 2-3h Mannschaftssport / Leute treffen / an Hobbies rumbasteln
- Trello Tagebuch ausfüllen (1. Amazing things that happened today…, 2. How could I have made today even better?, 3. Health Summary: kcal, Training, 4. Wie lange an #1 Ziel gearbeitet?)
- 1-2h mit Blaulichtfilter Serie anschauen, Timer auf 30min gestellt
- ~22 Uhr einschlafen

 

- Frauen treffe ich in der Regel Donnerstag oder Sonntag, so 20-22 Uhr, verbinde das dann mit bisschen snacken und chillen und gehe dann nachhause schlafen
- Samstag und Sonntag lasse ich die 3h mittags Arbeiten weg, verschiebe das Krafttraining nach vorne und treibe mich dann irgendwo herum; in den letzten Wochen habe ich aber trotzdem gearbeitet, da es mir zu warm war
- meine Energie kommt alleine aus dem Wissen, dass ich jeden Tag einen Schritt näher vor dem Tod bin, deswegen versuche ich, all diese geilen Sachen täglich zu machen

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vor 19 Stunden, Sloio schrieb:

Dass man abends in 3in Dankbarkeitstagebuch schreibt, kann ich ja noch verstehen. Aber 2as schreibst du morgens, direkt nach dem Aufstehen, rein? 

Man soll für die kleinen Dinge im Leben dankbar sein (z.B. die Sonnenstrahlen, die ins Zimmer scheinen), was für meine Begriffe auch funktioniert. Da fällt einem eigentlich immer was ein. Genauer gesagt nutze ich seit Kurzem das 6-Minuten-Tagebuch, welches auf Amazon erhältlich ist. Wurde mir von jemandem empfohlen. Offensichtlich verfolgt es auch das gleiche Konzept wie das von @saian beschriebene. Die Satzanfänge ähneln sich jedenfalls stark (wobei mein Tagebuch auf deutsch ist):

vor 3 Stunden, saian schrieb:

- Trello Tagebuch ausfüllen (1. I am grateful for…, 2. What would make today great?, 3. I am… )

...
- Trello Tagebuch ausfüllen (1. Amazing things that happened today…, 2. How could I have made today even better?, 3. Health Summary: kcal, Training, 4. Wie lange an #1 Ziel gearbeitet?)

 

vor 3 Stunden, saian schrieb:

- 4h arbeiten in Pomodoros, Handy ist gesperrt

...

- 3h arbeiten in Pomodoros, Handy ist gesperrt

Pomodoro klingt nach nem interessanten Konzept. Habe es noch nicht wirklich über längere Zeit praktiziert, werde es aber definitiv mal in Erwägung ziehen.

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vor 10 Minuten, Oasis schrieb:

6-Minuten-Tagebuch, welches auf Amazon erhältlich ist

Kannst Du mir bitte einen Link schicken, welches Du hast?

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vor 2 Stunden, schiphi schrieb:

Kannst Du mir bitte einen Link schicken, welches Du hast?

Klar, sehr gerne 🙂

https://www.amazon.de/Das-6-Minuten-Tagebuch-verändert-Praxis-Notizbuch/dp/3981845005/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1534710120&sr=8-1&keywords=6+minuten+tagebuch

Es hat dort unglaublich gute Bewertungen und wie ich finde zurecht.

bearbeitet von Oasis
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