Brutaler Artikel im Economist - "Modern Love"

22 Beiträge in diesem Thema

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Ein wirklich guter Artikel in der neusten Ausgabe des Blattes "The Economist" - anbei noch der Link:

https://www.economist.com/leaders/2018/08/18/modern-love

 

anbei ein kurzes Summary:

- 10% aller neuen Accounts sind Fake Accounts
- Onine Dating verursacht Stress aufgrund der Brutalität des "Fleisch-Marktes"
- Es existiert ein Link von Online Dating zur Depression
- 5% aller Männer erhalten keine Matches
- Männer sind an 60% der Frauen interessiert, hingegen sind Frauen nur an 6% der Männer interessiert
- unser Liebesglück liegt in den Armen einiger weniger Programmierer, welche die Algorithmen bauen (z.b. ELO Wert bei Tinder)

bearbeitet von nonameman

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Gast
vor 29 Minuten, nonameman schrieb:

- Männer sind an 60% der Frauen interessiert, hingegen sind Frauen nur an 6% der Männer interessiert
 

How terrible.

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Der Rest 93% will likes, 1% is wegen katzenvideos da.

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Gast

Rob Reiner, der Regisseur von "When Harry Met Sally" meinte bei einem Interview mit Stephen Colbert vor zwei Wochen, heutzutage würde der Film wohl heißen: "When Harry right-swiped Sally". Meg Ryan war damals und wäre es heute noch mit ihrem damaligen Aussehen ein echter Schuss (eine Schande, was Botox und OPs ihr angetan haben).  Billy Crystal war nie der Schönling, sondern immer ein Witzbold.

ELO-Werte sind ein zweischneidiges Schwert. Im Schach funktionieren sie gut, weil die Spielstärke völlig unabhängig von der Optik bewertet wird. ELO-Werte bezüglich Dating, soll heißen wenn Optik, Witz und Emotionen eine Rolle spielen, werden immer zu oberflächlichen Ergebnissen führen. Also eine Erfüllung des Pareto-Prinzips, allerdings zugunsten von Frauen, da sie im Ogame selektieren dürfen. Das ist quasi die einzige Beobachtung, bei der ich Redpill-Clowns zustimme. Women date up, Man date down. Die unnatürliche Konkurrenzsituation bei der sich ein unbegrenztes Reservoir an Männern einem begrenzten Reservoir an Frauen stellen "muss", führt zu Asymmetrien, die im RL nicht auftreten. Im Club schaut kein Schwanz eine HB 7 an, während die Augen auf der 9 kleben. Während nur eine Handvoll HG 8 um diese 9 rumschwirren, die wiederum alle HG <8 ignorieren wird.

Technisch, schwer umzurechnen, aber die meisten Leute wissen wohl, was ich meine.

 

Spoiler

image.png.60d017e33b2c5eb65a6d206681ef7756.png

Meg-Ryan.jpg

 

bearbeitet von Gast

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Der Artikel hebt auch Vorzüge des OG hervor, insbesondere wenn es nach der Suche einer gleichgeschlechtlichen Liebe geht oder auch, wenn man ganz spezifisch sucht (bspw. nach jemanden mit einer starken religiösen Prägung). However, für mich als Durchschnittsmann - und einem knappen 3/4 Jahr auf Tinder und Co. kann ich mich dem Artikel nur anschliessen. Als persönliche Konsequenz hatte ich sowieso vor, mich dem OG gänzlich zu entziehen und den Fokus auf das RL zu legen.

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Gast
Gerade eben, nonameman schrieb:

Der Artikel hebt auch Vorzüge des OG hervor, insbesondere wenn es nach der Suche einer gleichgeschlechtlichen Liebe geht oder auch, wenn man ganz spezifisch sucht (bspw. nach jemanden mit einer starken religiösen Prägung). However, für mich als Durchschnittsmann - und einem knappen 3/4 Jahr auf Tinder und Co. kann ich mich dem Artikel nur anschliessen. Als persönliche Konsequenz hatte ich sowieso vor, mich dem OG gänzlich zu entziehen und den Fokus auf das RL zu legen.

ISIS Game oder Amish Tinder?

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Da bin ich zu wenig mit bewandert. Aber gibt anscheinend genügend solcher Portale (weniger Apps), wo man nach religiösen Präferenzen suchen kann. Aber die Vielfalt ist echt gross, so gab oder gibt es z.B. immer noch eine OG-Plattform, wo man seinen Partner finden kann, welcher auch ein Anhänger von Donald Trump ist.

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vor 9 Minuten, nonameman schrieb:

Da bin ich zu wenig mit bewandert. Aber gibt anscheinend genügend solcher Portale (weniger Apps), wo man nach religiösen Präferenzen suchen kann. Aber die Vielfalt ist echt gross, so gab oder gibt es z.B. immer noch eine OG-Plattform, wo man seinen Partner finden kann, welcher auch ein Anhänger von Donald Trump ist.

Du meinst Frauen, die Sex gegen Staatsbürgerschaft tauschen nachdem sie jahrelang illegal im Land gelebt haben und Chain-Migration und die rassistischen, misogynistischen Tendenzen des Ehepartners ignorieren und eine Anti-Cyber-Mobbing-Kampagne starten und sie #beBest nennen, auch wenn der eigene Mann der mächtigste Troll der Welt ist? Klingt spezifisch, klingt ausgedacht.... aber, it's the internet, stupid! Eventuell könnte das wahr werden, irgendwann... oh, wait!!

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vor 4 Stunden, nonameman schrieb:

Männer sind an 60% der Frauen interessiert, hingegen sind Frauen nur an 6% der Männer interessiert

Gibt ja wahrscheinlich auch 10 mal so viele Typen wie Frauen auf Tinder etc.

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vor 2 Stunden, nonameman schrieb:

 wenn man ganz spezifisch sucht (bspw. nach jemanden mit einer starken religiösen Prägung). 

 

vor 2 Stunden, Alibi schrieb:

ISIS Game oder Amish Tinder?

Naja, sooo außergewöhnlich ist das jetzt auch nicht, siehe etwa

https://www.kathtreff.org/

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vor 27 Minuten, Rottertom schrieb:

ISIS Game oder Amish Tinder?

Bombentyp sucht explosive Beziehung?

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vor 7 Stunden, Alibi schrieb:

ELO-Werte sind ein zweischneidiges Schwert. Im Schach funktionieren sie gut.

und ich muss bei ELO immer an Jeff Lynne denken

#solaltbinichschon

bearbeitet von Gast

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vor 5 Stunden, zedauru schrieb:

Gibt ja wahrscheinlich auch 10 mal so viele Typen wie Frauen auf Tinder etc.

Nee, sicherlich nicht. Wahrscheinlich nur ein leichter Männerüberschuss.

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Wenn normale Frauen aus dem Online-Game verschwunden sind, besteht dann nicht die Möglichkeit, daß sie überhaupt verschwunden sind? Bzw. gerade dabeisind.

Viele Gruppen in RL sind auch nur noch Abbildungen von Online-Gruppen, egal ob Fotografieren, Weltreisende oder Sprach- oder Neu-in-XY-Treffen.

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Gast Gotteskind

Das ist ja eine völlig neue Erkenntnis.

Die Fakeaccountzahl wäre im übrigen maximal halb so hoch, wenn nicht alle 2 Tage ein PU oder Redpill Clown eine neue "Versuchsreihe" oder ähnliches starten würde. Und wenn man dann als Durchschnittstyp auch Durchschnittsweiber und als Cutie eben heiße Bienen anschreiben würde, wäre das ganze sogar ganz gut verteilt.

Aber leider will auch jeder Hässlon das IG-Model (und hinterher haten, dass sie nur für die Follower da ist - followen nicht vergessen, weil Fleischbeschau!). Und wenn die optische männliche Oberliga dann nicht schmerz befreit wäre und jede dicke dahergelaufene Pute zu mindest matchen würde, wäre OG ein besser Ort.

Aber so lang hier zweimal im Monat jemand drauf kommt, dass man in einem Portal in dem man nur mit einem Foto in Kontakt treten kann, auf das Visuelle ankommt, ist meine Hoffnung noch nicht ganz begraben, dass sich irgendwann neben dieser vernichtenden Selbsterkenntnis auch irgendwann ein gesunder Realismus und nicht nur weitere "Experimente", "Versuchsreihen" oder ähnliches breit machen.

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Gast

Im Grunde ist OG nur ein weiteres Beispiel für das Trittbrettfahrerproblem: Was für den einzelnen das beste Verhalten ist (möglichst viele Frauen liken und anschreiben), schadet der gesamten Gruppe. (weil die Frauen dann immer wählerischer werden und sich nur noch die Rosinen rauspicken).

Bei Allmendegütern (unreinen öffentlichen Gütern) droht infolge des Trittbrettfahrerverhaltens eine Übernutzung. Man spricht hier auch von einem Aneignungsproblem.[1] Aufgrund des freien Zugangs können Trittbrettfahrer von einer Selbstbeschränkung durch andere individuelle Nutzer profitieren, indem sie ihre Nutzung entsprechend intensivieren. Dieses Problem kollektiven Handelns wird mit dem sozialwissenschaftlichen Modell Tragik der Allmende beschrieben. Beispiele hierfür sind überfüllte Straßen, Überfischung der Meere, aber auch überlastete Peer-to-Peer-Netze.[3] Als Lösungen für das Allmendeproblem werden staatliche Nutzungsbeschränkungen oder die Einrichtung privater Eigentumsrechte empfohlen.[4] Zumindest in überschaubaren Gemeinschaften kann die Durchsetzung von Selbstbeschränkungen bei der Nutzung kollektiver Güter unter Umständen aber auch durch soziale Sanktionen gestützt werden.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Trittbrettfahrerproblem#Trittbrettfahrerproblem_bei_Allmendegütern

"Übernutzung" trifft es beim OG ja perfekt :lol:

bearbeitet von Gast

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Am 19.8.2018 um 09:55 , Gotteskind schrieb:

Und wenn man dann als Durchschnittstyp auch Durchschnittsweiber und als Cutie eben heiße Bienen anschreiben würde, wäre das ganze sogar ganz gut verteilt.

HB5 matchen keine HG5. Einfach schon wegen des Männerüberschuss auf Tinder. Und wenn es ryan um Sex geht ist die Bereitwilligkeit von Männern nach unten zu ficken deutlich höher. 

Verteidgst hier ständig irrational OG obwohl du einfach keine richtigen Argumente hast.

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Gast

In dem Moment, in dem man needy ist und am OG teilnimmt, hat man eigentlich schon verloren.

Für jeden, der nicht needy ist, ist OG vermutlich ein Riesenspass. Und ganz nebenbei kann´s für diese Gruppe auch ein paar Ficks oder eben eine LTR geben.

OG darf halt nicht als Flucht vor dem RL gesehen werden, dann schadet es auch nicht.

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Gast

Möglicherweise müsste die "ideale" Singlebörse, um die systematischen Nachteile wie das Trittbrettfahrerproblem zu umgehen, so aussehen:

Erstmal muss man Fotos von sich hochladen, und bevor man loslegen kann, müssen die erst von mindestens 100 anderen Mitgliedern auf unserer bekannten und beliebten Zehnerskala bewertet werden.

Wenn man dann nach 100 Bewertungen ein valides Ergebnis hat: Man ist ein HG 6.3 - dann kann man anfangen Frauen zu liken und anzuschreiben... aber nur Frauen, die eine Punktewertung wie man selber plusminus 1.0 haben. Man kann also nur mit HB 5.3 bis 7.3 kommunizieren.

Idee: Das führt zu mehr Gleichverteilung im OG. Männer können nicht mehr alle Frauen zuspammen. Es würde im OG mehr das Abbild des Reallife herrschen, dass sich bevorzugt Gleichattraktive zusammenfinden.

Haken: So eine in der Theorie "ideale" Singlebörse würde wahrscheinlich nicht funktionieren, solange es die altbekannten Alternativen gibt.

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Gast
Am 18.8.2018 um 11:45 , nonameman schrieb:

- unser Liebesglück liegt in den Armen einiger weniger Programmierer, welche die Algorithmen bauen (z.b. ELO Wert bei Tinder)

Das bietet ja Stoff für Verschwörungstheorien.

Der Herr über die Algorithmen könnte theoretisch nach seinen Vorstellungen social engineering betreiben (wenn der Großteil der Bevölkerung OG macht).

bearbeitet von Gast

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vor 15 Stunden, Nachtzug schrieb:

Erstmal muss man Fotos von sich hochladen, und bevor man loslegen kann, müssen die erst von mindestens 100 anderen Mitgliedern auf unserer bekannten und beliebten Zehnerskala bewertet werden. 

Wenn man dann nach 100 Bewertungen ein valides Ergebnis hat: Man ist ein HG 6.3 - dann kann man anfangen Frauen zu liken und anzuschreiben... aber nur Frauen, die eine Punktewertung wie man selber plusminus 1.0 haben. Man kann also nur mit HB 5.3 bis 7.3 kommunizieren.

Haken: So eine in der Theorie "ideale" Singlebörse würde wahrscheinlich nicht funktionieren, solange es die altbekannten Alternativen gibt.

Sie funkioniert auch deshalb nicht, weil es Photoshop o.ä. gibt. Zu Zeiten, als ich noch im OG war, hatte ich mal ein Date mit einer, die ich nichtmal erkannt habe, als sie vor mir stand - die war 10 Jahre älter, 30 kg schwerer, hatte fettige Haare und unreine Haut, und nach 10 Minuten des Dates hatte ich plötzlich davon so starke Kopfschmerzen, dass ich schnell weg musste.

Die totale Realitätsverweigerung fängt doch schon beim Hochladen der Bilder an, ob Mann oder Frau. Jeder macht sich schöner, größer, schlanker, muskulöser, was weiß ich was... das wird nie wie im echten Leben werden.

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