Ich glaube ich muss fremdgehen..

40 Beiträge in diesem Thema

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Meine ehemaligen Nachbarn sind so ein Paar. Beide zum zweiten Mal verheiratet, beide Kinder aus erster Ehe (leben nicht im Haushalt). Da ist jedes zweite Wochenende lustige Swingerparty. Manchmal ist er über's Wochenende weg und sie hat Besuch in der Zeit. Die machen da auch keinen Hehl daraus. FKK und Swingerurlaub mit nackt Fallschirm springen inklusive. Habe herzhaft über sein Video gelacht...

Die ziehen das schon seit mehr als 10 Jahren durch, von Anfang an und keiner von beiden will was ändern.

Für mich wäre das nix...

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Am 29.8.2018 um 08:04 , lukas87 schrieb:

Hallo,

 

ich bin 31 Jahre und habe ein Problem, welches mich schon länger beschäftigt… Ich bin zwar in einer Beziehung und liebe meine Freundin (28) seit 5 Jahren auch über alles, jedoch will ich wieder mal eine neue Erfahrung mit Frauen machen… ich kann darüber natürlich nicht mit meiner Freundin reden… aber der Sex und alles turnt mich einfach nicht mehr so an, wenn ich weiß, dass da draußen so viele andere neue Abenteuer sein könnten. Hattet ihr dieses Problem auch schon? Und wie habt ihr es gelöst?

 

Liebe Grüße

Lukas

fremdgehen, maul halten, läuft.

wenn sie dahinterkommt, gewinnst du. wenn nicht, auch.

unterschreib nichts, verwende immer kondome und gut is.

bearbeitet von endless enigma
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vor 45 Minuten, Mobilni schrieb:

Ich wollte mit dem Pilotenbeispiel nur daraufhinweisen, dass nur, weil du etwas nicht kennst/noch nie gesehen hast, es nicht heißt, dass es das nicht gibt.

Sieht man auch an dem schönen Beitrag von Bonne_Lea: Vorbildlich und mutig aber am Ende doch nicht zufriedenstellend, weil das mit der Eifersucht zu krass wird.

>>>>so wie ich das verstanden habe, war das nicht der Grund, sondern eher logistische-organisatorische Schwierigkeiten 

 

Elternschaft geht automatisch mit Monogamie, wenn man sich für serielle Monogamie entscheidet. Zumindest dann, wenn man den Kindern vorbildlich Traubmata und Bindungsstörungen ersparen will. Will man das nicht, kann man sich natürlich trennen

>>>>hier widersprichst du dir selber. Sich zu trennen, weil man Bock auf jemand anderes hat, wäre ja genau serielle Monogamie. Machen die Menschen oft, alle 2-3 Jahre gibt es dann ne neue Stiefmama. Jetzt mal auf die Kinder bezogen. Da kann eine langfristige offene Beziehung unter Umständen ein stabileres Umfeld bieten. Was nicht heißt, dass Patchwork nicht genauso gut funktionieren kann.

Warum daraus eine Bindungstörung oder gar Trauma für das Kind entstehen sollen? Sorry, das finde ich völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich kenne genug Familien, wo der Papa jeden Sonntag Nachmittag Fußball spielt und die Mami alle paar Wochen ein Wellnesswochenende mit ihren Mädels macht. Ok. Wenn der Papa stattdessen Sport im Bett mit ner anderen macht und Mama halt Wellness mit Calos... wo ist da der Unterschied für das Kind?

Ich dachte immer, zufriedene, ausgeglichene Eltern wären gut fürn Kind.

Aber klar, man kann sich auch zur Monogamie zwingen, weil man das eben so macht. Dann geht doch irgendwann einer fremd und dann wird die ganze Ehe und Beziehung in einem krassen Rosenkrieg wegen 5 Minuten besoffenes Besenkamnernbumsen auf der Weihnachtsfeier beendet. Um mal bei den Klischees zu bleiben. 

 

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Ich sag nur, dass Trennungen von Eltern schmerzlich für Kinder sind. Je jünger desto schlimmer. Kann man evtl. machen, wenn sie vielleicht 12-16 Jahre alt sind aber wenn man das innerhalb der ersten Jahre, insbesondere ersten beiden Jahren macht, entwickeln sie Bindungsstörungen. Ohne Scheiß, ich habe damit beruflich zu tun. Die sind da sehr sensibel, selbst Sachen wie Pflegemutter können "schädlich" sein. Es gibt Grundsätze, wie Stabilität und Kontinuität unter der Kinder gedeihen. Jegliche Abweichung bedeutet psychisches Konfliktpotenzial. Oft reicht schon ein ständiges Umziehen, Schul - und Freundeskreiswechsel, von Elterntrennung muss man gar nicht erst anfangen, wäre die Höhe. Das Papa Mal am Wochenende vorbei kommt und für ein paar Stunden auf den Spielplatz geht, mag zwar nett sein aber gut für's Kind ist es von Anfang an nicht, eher Schadenskontrolle um den psychischen Einschlag zu kompensieren. Und serielle Monogamie heißt eben, dass man sich trennt, früher oder später. Die meisten haben aber keine Lust 14 Jahre lang zu warten.

Optimal wäre es wohl, wenn die Eltern mit ihrem Sexualleben im Einklang sind, sich immer wieder was gönnen und trotzdem alle unter einem Dach leben. Ich kenne nur niemanden der das schafft.

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vor 2 Minuten, Mobilni schrieb:

Ähm. Alles, was du im ersten Teil schreibst hat nichts mit einer offenen Beziehung zu tun. Wie du selbst schreibst, eher ein Problem serieller Monogamie. Das Trennungen schädlich für ein Kind sein können bestreite ich ja gar nicht. Aber das hat doch nichts mit einer offenen oder polyamoren Beziehung zu tun. Da bleiben die Eltern doch zusammen. Hast du vielleicht nicht ganz verstanden, worum es geht? Weil das:

"Optimal wäre es wohl, wenn die Eltern mit ihrem Sexualleben im Einklang sind, sich immer wieder was gönnen und trotzdem alle unter einem Dach leben."

Lässt sich m.M.n. problemlos mit einer offenen Beziehung vereinbaren. 

 

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Gast
Am 29.8.2018 um 08:04 , lukas87 schrieb:

Hallo,

 

ich bin 31 Jahre und habe ein Problem, welches mich schon länger beschäftigt… Ich bin zwar in einer Beziehung und liebe meine Freundin (28) seit 5 Jahren auch über alles, jedoch will ich wieder mal eine neue Erfahrung mit Frauen machen… ich kann darüber natürlich nicht mit meiner Freundin reden… aber der Sex und alles turnt mich einfach nicht mehr so an, wenn ich weiß, dass da draußen so viele andere neue Abenteuer sein könnten. Hattet ihr dieses Problem auch schon? Und wie habt ihr es gelöst?

 

Liebe Grüße

Lukas

Tja, eine Schwierige Situation.

Ich kann es dir nicht beantworten, was besser ist.

Entweder du sprichst das Thema an und verletzt sie damit unter Umständen oder du schweigst, vögelst und verletzt sie unter Umständen.

Es gibt keine Patentlösung.

Lass dir das hier auch nicht einreden, dass du der letzte Mensch auf der Erde bist, wenn du fremdgehst.

 

Man kann sich jede Seite gut und schlecht reden/reden lassen.

Du triffst die Wahl und musst mit dieser Entscheidung und den Konsequenzen leben.

 

 

 

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Gast
vor 1 Minute, DarkKitty schrieb:

Sie sind doch schon längst getrennt...

Mein Fehler, gerade gesehen.

 

Deshalb halte ich von solchen „Gesprächen“ nichts. Jeder weiss doch nach 5 Jahren ungefähr, wie und warum jemand so diesem Thema steht. Hätte er den Eindruck gehabt, sie würde einer offenen Beziehung nicht abgeneigt sein, gäbe es diesen Thread wahrscheinlich nicht.

Werft mit Steinen oder Geld: Ich halte es in manchen Fällen für besser, es stillschweigend einfach zu tun. Punkt aus.

 

Dazu kommt: Wenn man eine Beziehung eingeht, ist dieses Monogamie Ding immer so grundsätzlich vorausgesetzt, ohne mal drüber gesprochen zu haben. Warum? Einfach unserer Gesellschaft geschuldet. 

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vor 2 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

 

Werft mit Steinen oder Geld: Ich halte es in manchen Fällen für besser, es stillschweigend einfach zu tun. Punkt aus.

>>>>muss/darf jede_r für sich entscheiden 

 

Dazu kommt: Wenn man eine Beziehung eingeht, ist dieses Monogamie Ding immer so grundsätzlich vorausgesetzt, ohne mal drüber gesprochen zu haben. Warum? Einfach unserer Gesellschaft geschuldet. 

>>>>stimmt schon. Aber man muss ja nicht alles unreflektiert übernehmen, sondern kann sich darüber austauschen/einige. Klar, je früher, desto besser. 

Es gibt ja auch die Ansicht, dass der Sexdrive stimmen muss und jemand, der da gänzlich anders tickt eben nicht passt. Ich wüsste nicht, wieso man das mit (nicht) Monogamie nicht gleich handhaben sollte?

 

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vor 43 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Werft mit Steinen oder Geld: Ich halte es in manchen Fällen für besser, es stillschweigend einfach zu tun. Punkt aus.

Das ist das schöne in dem Land: Jeder darf seine eigene Meinung haben. Ich sehe das eher so, dass man sich massiv selbst schadet, wenn man A sagt und B macht. Das mag einen zwar kurzfristig ein wenig Arbeit ersparen, aber langfristig zahlt sich das selten aus. In diesem Fall geht man einem Problem aus dem Weg, daman nicht die Eier hat eine unbequeme Sache anzusprechen, weil man sich vor den Konsequenzen fürchtet. Oder weil man nicht bereit ist die Konsequenzen zu tragen. Integrität ist das Stichwort. Da verliere ich doch lieber meine Beziehung als dass ich nicht mehr in den Spiegel sehen könnte. An erster Stelle stehe ich. So hat jeder seine eigene Einstellung zu dem Thema und das ist OK.

vor 43 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Dazu kommt: Wenn man eine Beziehung eingeht, ist dieses Monogamie Ding immer so grundsätzlich vorausgesetzt, ohne mal drüber gesprochen zu haben. Warum? Einfach unserer Gesellschaft geschuldet. 

Je früher man merkt, dass man selbst ein Teil "der Gesellschaft" ist und wenn man alles so macht wie andere dazu beiträgt, dass dieses Bild der Gesellschaft bestehen bleibt, desto eher kommt man auf den Trichter, dass das alles Müll ist. Nur weil die anderen etwas machen, muss man da ja noch lange nicht mitmachen. Deshalb halte ich es lieber so, dass ich mich mit Menschen umgebe, die mich nicht wegen meiner Gedanken verurteilen, weil die verab des Mainstreams sind. Das ziehe ich auch bei Partnerschaften vor Bisher bin ich ganz gut damit gefahren; hätte sonst eine Menge Spaß verpasst. Kennst du das Lied von den Ärzten "Lass die Leute reden?". Das transportiert ziemlich gut wie sehr mich die Meinung von irgendwelchen Hanseln juckt.

Mit deiner Einstellung trägst du selbst dazu bei, dass sich die gesellschaftlichen Normen festsetzen. Alles schön korrekt machen, zumindest die Fassade. Dann sieht es so aus als würdes du dem Modell der Monogamie positiv gegenüberstehen, weil es für dich selbstverständlich ist. Und gerade das ist doch das, worüber du dich beschwerst. (Weitergedacht machen das viele andere wahrscheinlich genau so und halten das Problem am leben)

bearbeitet von XOR2
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Am 11.9.2018 um 12:22 , XOR2 schrieb:

Das klingt hart, aber auf der anderen Seite wärst du jetzt noch in einer Beziehung in der du unglücklich bist. Und zwar mit einer Frau, der du deine Gedanken und Gefühle nicht anvertrauen kannst. Deine Gedanken sind ja nicht plötzlich weg, nur weil du sie nicht ansprichst. Demnach wäre die Beziehung sowieso zum Scheitern verurteilt, denn deine Partnerin war anscheinend nicht willig mit dir gemeinsam eine Lösung für eure Beziehungsprobleme zu finden. Echt schade.

Dir viel Glück!

Das.

@lukas87 Erinnert mich an meine Ex. Man ist offen, ehrlich und kriegt ne schöne Klatsche als Belohnung.

In einer gesunden Beziehung sollte man über jedwede Dinge reden können.

Und Monogamie ist ne gute Sache! Findest auf jeden Fall noch die Richtige.

 

bearbeitet von BVKCHOS

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Am ‎11‎.‎09‎.‎2018 um 14:17 , endless enigma schrieb:

fremdgehen, maul halten, läuft.

wenn sie dahinterkommt, gewinnst du. wenn nicht, auch.

unterschreib nichts, verwende immer kondome und gut is.

Wollte auch gerade was Ähnliches andiskutieren:

Ich weiß, dass Paartherapeuten nach dem Fremdgehen meist raten:

"Kommst du mit diesem Geheimnis selber halbwegs klar?

Dann halt deinen Mund. Denn man lädt zunächst mal das schlechte Gefühl und das zukünftige fehlende Vertrauen beim Partner ab, der es gar nicht verdient hat dieses schlechte Gefühl zu haben."

 

Jetzt ist bei dem TE das Kind ja noch nicht in den Brunnen gefallen....

...unter dem Gesichtspunkt, dass er sie liebt und sich keine bessere Partnerin vorstellen kann (denn diese Routine wird doch mit jeder nach 5 Jahren kommen), ist ein Zerhacken dieser Beziehung - denn so verprellt und enttäuscht werden die meisten Partnerinnen reagieren - doch auch keine Lösung.

Liest man dazu auch noch Fremdgehstatistiken, die ja sehr hoch sind, dann kann ein Fremdgang kein Weltuntergang und Ächtung für alle Zeit sein.

Hört man Geschichten wie es früher so lief, dann war das keineswegs besser, obwohl es damals nicht die Möglichkeiten über das Internet und Hypermobilität gab. Da wusste die ein oder andere Ehefrau, dass die neue Sekretärin ursächlich mit dem längeren Arbeiten des Mannes zusammen hängt oder man hat diese Thematik für sich ignoriert. Genauso hatten die Frauen aber auch einen dieser Jobs mit akttraktivem Chef oder saßen den ganzen Tag zu Hause und hatten viieellll Zeit (natürlich ist das Vielschichtiger).
Und da wurde sicher nicht nur wegen den Folgen eines sozialen Abstiegs zusammen geblieben..

Ich bin bisher noch nicht fremdgegangen und schreibe es mir natürlich auf die Fahnen, dass es eben so bleibt. Genauso vermisse ich aber die PickUp Zeiten und verstehe von jedem, der mir von einem gewissen Reiz erzählt.  

Gleichzeitig bemerke ich als egtl. sehr neugieriger Mensch, der früher alles wissen wollte und durchaus Gefühle von Eifersucht kennt, dass mit zunehmenden Alter ich nicht mehr alles wissen will, was ich eh nicht beeinflußen kann und fahre damit sehr gut. Ich hatte es erst mit einem gleichaltrigen Freund von 33, dem es ebenso geht und der meinte auch, "ganz ehrlich - Sex geht natürlich nicht, aber wenn da mal was waere und sie betrunken im Club mit wem rum macht, ich will es gar nicht wissen und mir ware es auch egal, so lange ich den nicht kenne."
Und der Typ hat weder unendliche Optionen bei Frauen und hätte sich vor 10 Jahren da deutlich anders geäußert.

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Am 11.9.2018 um 12:22 , XOR2 schrieb:

Das klingt hart, aber auf der anderen Seite wärst du jetzt noch in einer Beziehung in der du unglücklich bist. Und zwar mit einer Frau, der du deine Gedanken und Gefühle nicht anvertrauen kannst. Deine Gedanken sind ja nicht plötzlich weg, nur weil du sie nicht ansprichst. Demnach wäre die Beziehung sowieso zum Scheitern verurteilt, denn deine Partnerin war anscheinend nicht willig mit dir gemeinsam eine Lösung für eure Beziehungsprobleme zu finden. Echt schade.

Dir viel Glück!

Mir geht es jetzt definitiv besser als vorher. 
Es musste so kommen 🤷‍♂️

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