Wie geht es bloß weiter?

48 Beiträge in diesem Thema

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Am 12.9.2018 um 11:09 , suchti. schrieb:

 

@Tom_2: wie wäre es denn mit NGO Beratung? Ist sicherlich nicht so einfach einen Fuß in die Tür zu bekommen, aber vielleicht kannst du ja über ein Praktikum reinkommen.  

this.

bearbeitet von Mars222

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Just do it. Guter Ansatz.

Er ist unsicher? Nichts, was man nicht ändern kann.

Wenn die Kunden nicht Schlange stehen? Dann bringt man sie mit gutem Marketing dazu,

Eine marginal kleine Anzahl von Leuten sind als Genie oder Naturtalent geboren. "Meine Zeit ist begrenzt, irgendwann ist man an seinem Umsatzlimit. Dann hab ich angefangen mir ein Team aufzubauen und das Ganze zu multiplizieren. Und darauf bin ich nicht gekommen, weil ich so ein Genie bin. Nein, sondern weil ich es in einem scheiß Buch gelesen und einfach umgesetzt habe".

Hard work beats talent! 

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Ich gebe mal ein Update. Ich arbeite noch mit dem Buch "Design Your Life". Manche Übungen werde ich wohl nochmals machen müssen, um noch präziser zu werden. Das Buch hat vieles aufgedeckt. Nicht nur was meine Interessen und Fähigkeiten sind, sondern auch wie ich mir die Rahmenbedingungen meines Jobs vorstelle. Starke Interessen habe ich natürlich in Fitness + Gesundheit, im sozialen Engagement, Persönlichkeitsentwicklung, anderen etwas zeigen/ präsentieren. Ich habe großes Interesse nebenbei erstmal als Fitnesstrainer zu arbeiten (natürlich erstmal abchecken ob es wirklich meins ist). Der Job des Fitnesstrainers ist leider sehr undankbar und Vollzeit könnte ich es mir auch kaum vorstellen, zumal der Verdienst schlecht ist. Ich habe schon eine Idee in welch Nische ich gehen könnte und mir darin was eigenes aufbauen. 

Zudem habe ich mal einige Gespräche mit Freunden und Familie geführt.

Vater: Sehr konservative Meinung. Ich kann nur erstmal in dem arbeiten was ich studiert habe, also als Ingenieur. Versuchte mir einzureden wie interessant die Arbeit in der Produktion, Arbeitsvorbereitung sein kann (mein Bauchgefühl sagt was ganz anderes). Da hat er natürlich nicht unrecht und bin froh wenn er meine Pläne kritisch sieht.

Schwester: Sieht mich eindeutig im Bereich Sport + Gesundheit. Sie sagte mir schon vor meinem M-Studium das ich darin nicht glücklich werde. Meine Schwester ist zugleich der einzige Mensch der mich wohl besser kennt, als ich selbst. Sie hat mir angeboten einen Job zu verschaffen der so gar nichts mit Ing.-sein zu tun hat und mich dann nebenbei schon in meine Zielrichtung zu bewegen. 

Freund: Meinte wenn ich merke das der Ing-Job so gar nichts für mich ist, diesen dann auch komplett sein zu lassen und etwas anders ausüben. Nicht auf die Gesellschaft hören, sondern auf das was ich will. 

 

Dennoch muss ich auch sagen, das ich zu wenig kreativ bin. Es gibt so viele Möglichkeiten, aber mir kommt immer nur der Job des selbstständigen Trainers in Betracht. Hier muss ich nochmal einige Übungen aus dem Buch machen um mehr Möglichkeiten zu finden. An manchen Tagen bin ich voller Euphorie, an anderen kommen Zweifel und Zukunftsängste. Weil ich weiß das ich handeln muss, um nicht in eine Krise hineinzurutschen. Mir wurde in den letzten Tagen und Wochen auch erst so richtig bewusst warum ich Maschinenbau studiert habe. Ich wollte mein ganzes Leben lang Sicherheit haben. Habe dort studiert wo ich aufgewachsen bin, ein Studium welches mich nicht wirklich interessierte weil ich einfach nicht wusste wer ich bin und was ich will. Ich hatte immer vor allem Angst. Bis dann im letzten Jahr der große Knall kam und ich alles änderte. Angefangen mit PUA, bin drei Monate ins Ausland gereist und habe intensiv an meiner Persönlichkeit gearbeitet. 

Ich möchte damit sagen, alles was mir die vermeintliche Sicherheit gebracht hat, machte mich ängstlich, unglücklich und völlig unreif für einen Mitte 20 Jährigen. Seit dem letzten Jahr weiß ich was passiert wenn man seine Komfortzone sprengt und sich seinen Ängsten stellt. Es stärkt das Selbstvertrauen, man entwickelt sich schnell weiter und fühlt sich viel lebendiger. Mir ist es wichtig neu anzufangen, an einem neuen Ort, weg von meinem alten Bekanntenkreis. Und ich muss diese Sicherheit auch im Job verlassen. Ich überlege meine Schiffe zu verbrennen und die Sicherheit des Ing. Jobs aufzugeben. 

 

 

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vor 17 Minuten, Tom_2 schrieb:

Ich überlege meine Schiffe zu verbrennen und die Sicherheit des Ing. Jobs aufzugeben. 

Persönlich bin ich nicht so der Freund dieser "Hop oder Drop" Entwicklungsmethodik - auch wenn sie unzweifelhaft Vorteile hat.

Versuchs dochmal anders herum:

1) Was genau macht die Sicherheit des Jobs aus?

2) Welcher Art ist diese Sicherheit eigentlich genau?

...find mal raus was da genau unten drunter liegt, welche Bedürfnisse, welche Ängste. Dann...

3) Wie kannst du diese Sicherheit dir anders geben?

Bonuspunkte:

4) Die drei Dinge die dich am meisten reizen an der neuen Tätigkeit

5) Wie sehr würdest du diese drei Dinge vermissen wenn du im Ingenieursjob bleibst?

Moral von der Story: Meinem Menschenbild nach balanzieren wir immer Ängste und Bedürfnisse miteinander aus. Genau genommen steckt dann unter jeder Angst nochmal ein Bedürfnis. Wenn du da sauber reinarbeitest kommst du wahrscheinlich drauf welche Bedürfnisse da miteinander in Konflikt stehen. Und daraus kannst du dann klare Entscheidungen treffen und echte Motivation ziehen, selbst für Aufgaben die schwer erscheinen.

 

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Am 27.9.2018 um 18:17 , Helmut schrieb:

Persönlich bin ich nicht so der Freund dieser "Hop oder Drop" Entwicklungsmethodik - auch wenn sie unzweifelhaft Vorteile hat.

Versuchs dochmal anders herum:

1) Was genau macht die Sicherheit des Jobs aus?

2) Welcher Art ist diese Sicherheit eigentlich genau?

...find mal raus was da genau unten drunter liegt, welche Bedürfnisse, welche Ängste. Dann...

3) Wie kannst du diese Sicherheit dir anders geben?

Bonuspunkte:

4) Die drei Dinge die dich am meisten reizen an der neuen Tätigkeit

5) Wie sehr würdest du diese drei Dinge vermissen wenn du im Ingenieursjob bleibst?

Moral von der Story: Meinem Menschenbild nach balanzieren wir immer Ängste und Bedürfnisse miteinander aus. Genau genommen steckt dann unter jeder Angst nochmal ein Bedürfnis. Wenn du da sauber reinarbeitest kommst du wahrscheinlich drauf welche Bedürfnisse da miteinander in Konflikt stehen. Und daraus kannst du dann klare Entscheidungen treffen und echte Motivation ziehen, selbst für Aufgaben die schwer erscheinen.

 

Danke Helmut,

nächste Woche werde ich mich mal intensiv mit deinen Fragen beschäftigen. 

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Am 27.9.2018 um 18:17 , Helmut schrieb:

Persönlich bin ich nicht so der Freund dieser "Hop oder Drop" Entwicklungsmethodik - auch wenn sie unzweifelhaft Vorteile hat.

Versuchs dochmal anders herum:

1) Was genau macht die Sicherheit des Jobs aus?

2) Welcher Art ist diese Sicherheit eigentlich genau?

...find mal raus was da genau unten drunter liegt, welche Bedürfnisse, welche Ängste. Dann...

3) Wie kannst du diese Sicherheit dir anders geben?

Bonuspunkte:

4) Die drei Dinge die dich am meisten reizen an der neuen Tätigkeit

5) Wie sehr würdest du diese drei Dinge vermissen wenn du im Ingenieursjob bleibst?

Moral von der Story: Meinem Menschenbild nach balanzieren wir immer Ängste und Bedürfnisse miteinander aus. Genau genommen steckt dann unter jeder Angst nochmal ein Bedürfnis. Wenn du da sauber reinarbeitest kommst du wahrscheinlich drauf welche Bedürfnisse da miteinander in Konflikt stehen. Und daraus kannst du dann klare Entscheidungen treffen und echte Motivation ziehen, selbst für Aufgaben die schwer erscheinen.

 

1) Für mich erst einmal die finanzielle Sicherheit, das Gefühl nicht arm werden zu können. 

2) Genau genommen gibt es keine Sicherheit. Sicherheit ist eher eine Illusion. Ich mache eine Arbeit die ich nicht mag, in der ich auch nie gut sein werde, nur weil ich mich jahrelang an irgend eine Sicherheit geklammert habe. Jetzt kommt natürlich die Angst vor dem Neuanfang dazu. Ich spüre innerlich das ich mich ändern muss, dass da ein Widerstand in mir ist. 

3) Weiterhin in einem Ing. Job arbeiten und nebenbei ein Fernstudium machen. Ich bin leider gezwungen die nächste Zeit erstmal das zu tun, weil ich nur das vorweisen kann. 

4) Reiz an neuer Tätigkeit: 1 Innere Zufriedenheit mit dem Wissen etwas zu tun, was mich erfüllt und worin ich gut bin. 2: Echtes Selbstbewusstsein entwickeln. Ich kann in meinem Ing. Job nicht selbstbewusst sein, wenn mir alles schwer fällt und  es mich erschöpft.  3: Unabhängigkeit. Neue Dinge auszuprobieren und mehr über mich selbst zu erfahren. 

5) Alle drei genannten Punkten haben einen direkten Zusammenhang auf mein gesamtes Leben. Selbstbewusstsein + gut werden in einem Job können sich nur entwickeln, wenn man mag was man tut. 

 

Ich habe übrigens das Buch "Design Your Life" durchgearbeitet. Fazit: Ich muss einfach viele verschiedene Dinge ausprobieren um selbst abzuschätzen ob es tatsächlich meine Leidenschaft ist. Meine Interessen kommen immer wieder zu dem Thema Fitness/ Ernährung/ Gesundheit. Dort werde ich mich intensiver beschäftigen, was ich durch Fernstudium oder ähnliches erreichen kann. Es ist alles noch zu grob. Zudem kommt der zeitliche Druck hinzu. Ich habe noch drei Monate um eine neue Arbeitsstelle zu finden, weiß aber immer noch nicht genau was ich werden will und denke alles andere als optimistisch für einen Ing. Job. 

bearbeitet von Tom_2

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Ein Kumpel von mir arbeitet in der Produktion und nebenbei als Trainer am Wochenende bzw. nach Feierabend im Studio. Erkundige dich doch mal bei den Studios in deiner Umgebung, ob das machbar ist. Deinen Day-Job kannst du dadurch noch beibehalten und, getreu dem Motto des Buches, deine Präferenzen ausloten. 

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vor 12 Minuten, suchti. schrieb:

Ein Kumpel von mir arbeitet in der Produktion und nebenbei als Trainer am Wochenende bzw. nach Feierabend im Studio. Erkundige dich doch mal bei den Studios in deiner Umgebung, ob das machbar ist. Deinen Day-Job kannst du dadurch noch beibehalten und, getreu dem Motto des Buches, deine Präferenzen ausloten. 

Genau das ist der Plan. Erstmal selbst rausfinden ob es zu mir passt, bevor ich alles aufgebe. Ich meinte nur das Ende Dezember mein Vertrag ausläuft und ich mich jetzt wieder bewerben muss, nicht das ich im Januar ohne Job dastehe.

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Puuhhhh, also ich nehme mir jetzt einach mal raus zu sagen, was Du machen sollst, da ein Buch das wohl nicht übernehmen kann für dich: sammle irgendwo Arbeitserfahrung als Maschinenbauer, gucke, dass du da irgendwo in Deutschland oder im Ausland reinkommst, wo du nicht total überfordert bist und dann echt mal mindestens drei Jahre da den Lohnarbeiter machen. 

Nebenher kannste dann noch in Foren schreiben oder Bücher lesen. 

Startkapital für ein eigenes Studio oder so, wäre ja auch was. Oder halt mal gucken, dass Du so um die 25-50k Euros für eine nette Hypothek für die eigene Bude zusammenbekommst. Das ist ja auch ein gutes Thema, das so nicht gerade in diesen ganzen Büchern steht.

 

Den Trainer-Fitness-Coach-Schein kriegste auch nicht umsonst und Drill Instructor wirste ja nicht über Nacht, nachdem Du zuvor Bücher gelesen hast und in absehbarer Zukunft wären drei-fünf Leute, die regelmäßig ihren Eigengewichts-Muskelsport mit DIR betreiben wollen und DICH weiterempfehlen (quasi so wie dieser Shao hier ausm Forum, der macht ja in seiner Freizeit auch einen auf Trainer, aber dann mit Gewichten, glaube ich, weiß ich nicht so genau) schon ein Riesenerfolg.

 

Wie läuft das denn mit den Bewerbungen und in welchen Regionen bewirbste dich so und wo zieht es dich hin? An der Nordsee kannste ja samstags Wattwanderungen anbieten so als lustige Möglichkeit.  

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Am 4.10.2018 um 22:53 , OrangUtan schrieb:

Puuhhhh, also ich nehme mir jetzt einach mal raus zu sagen, was Du machen sollst, da ein Buch das wohl nicht übernehmen kann für dich: sammle irgendwo Arbeitserfahrung als Maschinenbauer, gucke, dass du da irgendwo in Deutschland oder im Ausland reinkommst, wo du nicht total überfordert bist und dann echt mal mindestens drei Jahre da den Lohnarbeiter machen. 

Nebenher kannste dann noch in Foren schreiben oder Bücher lesen. 

Startkapital für ein eigenes Studio oder so, wäre ja auch was. Oder halt mal gucken, dass Du so um die 25-50k Euros für eine nette Hypothek für die eigene Bude zusammenbekommst. Das ist ja auch ein gutes Thema, das so nicht gerade in diesen ganzen Büchern steht.

 

Den Trainer-Fitness-Coach-Schein kriegste auch nicht umsonst und Drill Instructor wirste ja nicht über Nacht, nachdem Du zuvor Bücher gelesen hast und in absehbarer Zukunft wären drei-fünf Leute, die regelmäßig ihren Eigengewichts-Muskelsport mit DIR betreiben wollen und DICH weiterempfehlen (quasi so wie dieser Shao hier ausm Forum, der macht ja in seiner Freizeit auch einen auf Trainer, aber dann mit Gewichten, glaube ich, weiß ich nicht so genau) schon ein Riesenerfolg.

 

Wie läuft das denn mit den Bewerbungen und in welchen Regionen bewirbste dich so und wo zieht es dich hin? An der Nordsee kannste ja samstags Wattwanderungen anbieten so als lustige Möglichkeit.  

Ich habe mich bisher in Süddeutschland (Alpenraum, südlich von München) beworben, weil ich gerne in diese Gegend möchte. Aber halt auf klassische Ing. Jobs. Das schlimmste daran ist, das ich mich für jemanden verkaufe, der ich überhaupt nicht bin. Daher hohe Affinität zur Technik und wie interessant ich mein Studium und meine bisherige Arbeit finde. Der Wunsch nach einer anderen Region steht momentan erstmal an zweiter Stelle. Derzeit geht es mir darum einen Job zu finden, der wenigstens etwas zu mir passt. Und das ist auch die Sackgasse. Ich weiß überhaupt nicht wohin es mich führt und schaue mir alle möglichen Stellenbeschreibungen an und drehe mich im Kreis. Die Erkenntnis aus dem Buch "Design your Life" hat mir umso mehr verdeutlicht wo meine eigentlichen Stärken liegen. Nur bin ich jetzt gezwungen erstmal das zu tun (Ingenieur), was ich gar nicht möchte.

Ich will aber auch nicht zu negativ oder pessimistisch denken. Oftmals kommt es immer anders als man selbst dachte.

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Hey Leute, vielleicht kann jemand etwas dazu schreiben bzw hat schon Erfahrung darin gesammelt. Stand ist nun mal so, das ich es nicht so leicht habe mich als Ingenieur ohne nennenswerte Berufserfahrung zu bewerben. Allerdings gibt es viele Dienstleister, ich nenne hier mal Ferchau. 

Eigentlich wollte ich nicht über einen Dienstleister einsteigen, denn im Grunde genommen ist dies Zeitarbeit. Was wäre aber, wenn ich dies einfach mal für ein Jahr tue, mit der Chance dann vlt übernommen zu werden? Ich habe schon mit einigen Freunden + Familie darüber geredet und fast alle rieten mir davon ab. 

Aber wie ist z Bsp die Arbeit, wenn man über einen Ing. Dienstleister einsteigt? Macht man eher weniger anspruchsvolle Aufgaben oder wird man einfach ins kalte Wasser geworfen? Ich denke @OrangUtan hat es gut beschrieben, eine Arbeit zu finden wo ich nicht gleich total überfordert bin. 

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Hast du dich mal nach fachfremden Gebieten umgeschaut? Als Maschinenbauingenieur kannst du rein von HR in vielen Bereichen quereinsteigen. Zeitarbeit würde ich an deiner Stelle vermeiden. Die größte Flexibilität hast du in deiner Lage - denke ich - in großen Konzernen am oberen Ende vom Tarif. Da musst du nicht zwingend performen und hast genug Zeit für deine persönliche Entwicklung.

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Vermeiden würde ich es auch, aber: bewerbe dich trotzdem. Je länger du arbeitslos bist, desto nervöser und angespannter bist du grundsätzlich bei Gesprächen. Wenn du allerdings 2-3 Alternativen hast, die du (wie oben erwähnt) zur Not für ein Jahr ausführen kannst, nimmt das sehr viel Druck in den Bewerbungsgesprächen. Weiterhin: mit Berufserfahrung und aus dem Job heraus bewirbt es sich tendenziell entspannter. Ich bin bspw seit knapp 8 Monaten als Berater tätig, bewerbe mich aber auch auf alle interessanten Positionen, die ich sehe. Das kann ich bspw. als weiteren Argumentationspunkt bei Gehaltsverhandlungen nutzen. Außerdem ist man sich so sehr schnell seinem Marktwert bewusst und lässt sich nicht für einen Appel und ein Ei abspeisen.

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Am 11.10.2018 um 05:52 , MrMaker schrieb:

Hast du dich mal nach fachfremden Gebieten umgeschaut? Als Maschinenbauingenieur kannst du rein von HR in vielen Bereichen quereinsteigen. Zeitarbeit würde ich an deiner Stelle vermeiden. Die größte Flexibilität hast du in deiner Lage - denke ich - in großen Konzernen am oberen Ende vom Tarif. Da musst du nicht zwingend performen und hast genug Zeit für deine persönliche Entwicklung.

Ich habe mich öfter mal im Vertrieb beworben. Allerdings ohne Erfolg. Ich denke aber auch das Vertrieb nicht das richtige für mich ist, da ich vom Wesen her eher ruhig und introvertiert bin. Dennoch hätte mich Arbeit interessiert, man kommt viel rum, hat mit unterschiedlichen Menschen zu tun und man sitzt nicht nur am Schreibtisch.

Aktuell versuche ich noch etwas zu finden sich Technik und Soziales kombinieren lassen. Bsp weise gibt es Werkstätten wo behinderte Menschen arbeiten und dort werden immer mal Stellen als Gruppenleiter ausgeschrieben. Leider sind die Stellen aber sehr wenig und mein Bewerberprofil passt denen nicht ganz.

Am 11.10.2018 um 09:59 , suchti. schrieb:

Vermeiden würde ich es auch, aber: bewerbe dich trotzdem. Je länger du arbeitslos bist, desto nervöser und angespannter bist du grundsätzlich bei Gesprächen. Wenn du allerdings 2-3 Alternativen hast, die du (wie oben erwähnt) zur Not für ein Jahr ausführen kannst, nimmt das sehr viel Druck in den Bewerbungsgesprächen. Weiterhin: mit Berufserfahrung und aus dem Job heraus bewirbt es sich tendenziell entspannter. Ich bin bspw seit knapp 8 Monaten als Berater tätig, bewerbe mich aber auch auf alle interessanten Positionen, die ich sehe. Das kann ich bspw. als weiteren Argumentationspunkt bei Gehaltsverhandlungen nutzen. Außerdem ist man sich so sehr schnell seinem Marktwert bewusst und lässt sich nicht für einen Appel und ein Ei abspeisen.

Ich denke auch. Jeder schimpft zwar über Zeitarbeit, aber was soll ich in der Lage tun? Ich will nicht ab 2019 arbeitslos sein. 

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vor einer Stunde, Tom_2 schrieb:

Ich habe mich öfter mal im Vertrieb beworben. Allerdings ohne Erfolg. Ich denke aber auch das Vertrieb nicht das richtige für mich ist, da ich vom Wesen her eher ruhig und introvertiert bin. Dennoch hätte mich Arbeit interessiert, man kommt viel rum, hat mit unterschiedlichen Menschen zu tun und man sitzt nicht nur am Schreibtisch.

Aktuell versuche ich noch etwas zu finden sich Technik und Soziales kombinieren lassen. Bsp weise gibt es Werkstätten wo behinderte Menschen arbeiten und dort werden immer mal Stellen als Gruppenleiter ausgeschrieben. Leider sind die Stellen aber sehr wenig und mein Bewerberprofil passt denen nicht ganz.

Ich denke auch. Jeder schimpft zwar über Zeitarbeit, aber was soll ich in der Lage tun? Ich will nicht ab 2019 arbeitslos sein. 

  1. Mach dir erstmal klar, was du willst. Vertrieb hat sehr wenig mit solchen sozialen Berufen gemein. Willst du zuhören oder eher reden? Willst du Menschen helfen oder eher analysieren/lenken?
  2. Mach dir dann ein Bild der Berufsumfelder. Diese Werkstätten haben absolut gar nichts mit Technik am Hut und ein Ingenieurs-Studium hat etwa 0 Schnittmenge mit den Aufgaben. Gleichzeitig wird beides sehr unterschiedlich bezahlt. Da fragen sie sich zurecht, warum du dich bewirbst.
  3. Und dann werd mal aktiver. Wenn dich das so zentral beschäftigt sind 2 Ergebnisse (irgendwas mit Vertrieb, gemeinnützige Werkstätten) etwas mau. Du kannst als Ingenieur in fast alle Bereiche. Erst recht, wenn du dich unter Wert verkaufst und dafür lieber etwas mit Kundenkontakt machen willst. Z.B. Prothesen, Medizinische Geräte. Und wenn du da weiter auf Lebensverwirklichung verzichtest geht alles. Chemie, Pharma, IT, Automobil, mittelständische Industrie.

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vor 39 Minuten, MrMaker schrieb:
  1. Mach dir erstmal klar, was du willst. Vertrieb hat sehr wenig mit solchen sozialen Berufen gemein. Willst du zuhören oder eher reden? Willst du Menschen helfen oder eher analysieren/lenken?
  2. Mach dir dann ein Bild der Berufsumfelder. Diese Werkstätten haben absolut gar nichts mit Technik am Hut und ein Ingenieurs-Studium hat etwa 0 Schnittmenge mit den Aufgaben. Gleichzeitig wird beides sehr unterschiedlich bezahlt. Da fragen sie sich zurecht, warum du dich bewirbst.
  3. Und dann werd mal aktiver. Wenn dich das so zentral beschäftigt sind 2 Ergebnisse (irgendwas mit Vertrieb, gemeinnützige Werkstätten) etwas mau. Du kannst als Ingenieur in fast alle Bereiche. Erst recht, wenn du dich unter Wert verkaufst und dafür lieber etwas mit Kundenkontakt machen willst. Z.B. Prothesen, Medizinische Geräte. Und wenn du da weiter auf Lebensverwirklichung verzichtest geht alles. Chemie, Pharma, IT, Automobil, mittelständische Industrie.

1. Das hat mir mein Finanzberater mal vorgeschlagen, ich habe mich da ein paar mal beworben. Aber schnell festgestellt das es nicht zu mir passt.

2. Nicht mit Technik zu tun? Mein Cousin arbeitet in so ner Werkstatt und muss sowohl die Menschen anleiten als auch selbst technische Aufgaben + Organisation übernehmen. 

3. Bewerbe mich seit Mai, aber eher auf alle möglichen Ing Stellen. Deshalb dieser Thread, denn diese Stellen sprechen mich nicht wirklich an. Ich weiß gar nicht wie ich noch aktiver werden soll. 

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Tipp 1:

Sofort mit anderen Maschinenbauern über den Arbeitsalltag sprechen. Bzw. darüber lesen zumindest !!!! Die checken das doch alles !!!! Frage jemanden! !!!!

2:

Total die Banane im Maschinenbau wirst wohl nicht sein, also mal keine Angst... 

3: 

Ja, brauchst einfach Praxis eine gewisse Zeit und entsprechende Probleme werden da auftreten - wie bei anderen noch viel krasser im Übrigen 

4: 

Von der Behindertenwerkstätte bishin zum Halbleiterkonzern, also, können wir hier in diesem Rahmen nicht durchkauen alles. Gibt natürlich Bereiche, da arbeiten die Leute mit "Abstand zum Arbeitsmarkt" und nicht die total Schwerbehinderten...

Naja, aber D-UUUUU dort????!!!!

Bekannter von mir hat Spaß am Küche aufbauen, um den Garten kümmern, Möbel zusammen schrauben, löten, schweißen, bisschen voll krass Zündkerzenwechseln... Hat seinen Bachelor im Mbau und arbeitet jetzt in so einem staubfreien Raum an höchst präzisen Metallteilen bis zu 50 Stunden die Woche. Dafür brauchst keinen akademischen Abschluss, aber das kannst nicht jeden machen lassen und dem vertrauen, dass es passt.

5:

Keiner wird dich da sofort überfordern und verarschen wollen 

6:

Was es mit Leih- und Zeitarbeit auf sich hat, ist kompliziert. Könnte ich einen Monolog zu halten, was da so abgeht.

Probezeit haste aber eh und Du bist keine totale Niete, also geht schon.

Bekannter wohnt in einer WG, macht 32 Stunden manchmal nur und feiert sein Leben mit LuftRaumIng Bachelor als "Zeitarbeiter".

Alles eine Sache dessen, wie man sich selbst so sieht.

Hinweis: Wenn du mal Leute quatschen hörst in Firmen und Konzernen, dann relativiert sich vieles.

 

Kein Maschbauer ist da der Typ überhaupt, der erklären soll was Licht ist, was Newton und Einstein eigentlich so gedacht haben oder anfangs der Mann fürs Riesenvorhaben.

Langsam wächst Du da rein...

 

7:

Wie viele Bewerbungen bisher total und wie schaut dein Lebenslauf und Anschreiben aus?

 

Gibt auch welche mit Gnadenvier 4,0 und die machen  was....

 

8:

Sieh zu, dass Du 40-50h machst und Bestätigung in Form von was auch immer sozial betrachte einfach mal als eine andere Baustelle.

In der Behindertenwerkstatt wirst auf Dauer als Maschbauer mit den entsprechenden Grundlagen doch nicht glücklich, wenn Du mal halbwegs realisierst, was man da macht.

 

Viele in dualen Studiengängen sind dir darin voraus, dass die checken, dass man nicht gleich total genial sein muss zum Einstieg...

 

Wie viele Bewerbungen bisher?

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Hey Orangutan, vielen Dank erstmal für den ausführlichen Post. Ich machs mal kurz, weil ich mit dem Handy tippe, werde mich später noch ausführlicher äußern. 

Habe bisher so um die 25 Bewerbungen geschrieben. Das ist natürlich viel zu wenig, habe aber eher geschaut das ich die Stellenprofile abdecke. 

Das mit den Werkstätten, da hat mich mein Cousin drauf gebracht, weil er dort arbeitet und vielseitige Aufgaben hat. 

Meine Angst vor dem klassischen Ing Job ist einfach, das mir das technische Verständnis fehlt. Im Studium war das alles leichter lösbar, denn in den Klausuren konnte man mit genügend Vorbereitung immer irgendwie durchkommen. Was aber nicht heißt das ich dass immer alles verstanden habe. 

 

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Die Angst brauchst du nicht haben. Du wirst ohnehin nochmal spefizisch angelernt und immer für jemanden arbeiten, der die Verantwortung trägt.

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Am 16.1.2019 um 22:29 , Flame-84 schrieb:

Gibt es ein Update?

Habe lange nix hören lassen. Ich habe zwei Angebote und kann mich entscheiden. Leider nicht in der bevorzugten Region, sondern bei mir in der Umgebung. Ich wollte unbedingt in den Alpenraum ziehen, aber habe Jobmäßig nichts gefunden. Ich werde jetzt erstmal ganz normal als Ingenieur arbeiten. Ich habe mir die letzte Zeit so den Kopf zerbrochen, was ich machen könnte, was ich eigentlich aber keine richtige Antwort gefunden. Dieses permanente Denken und Analysieren hat mich gelähmt. 

 

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