Bin gerne allein und habe anderes Weltbild als der Durchschnitt

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Ich bin jetzt Ende 20 und würde behaupten ich hab in meinem Leben schon ziemlich viel erlebt und gesehen, habe viel gelernt, viel gelitten und habe mich viel weiterentwickelt. Mit der Zeit haben sich meine Ansichten über mich und über das Leben sehr verändert. Hier mal die "krassesten" Veränderungen:

Damals (vor ungefähr 5 Jahren):

- Sehr großer Freundeskreis, 

- Sozial integriert in Sportmannschaft

- Viel unterwegs mit Freunden

- fast jedes Wochenende im Club o.ä.

- Viel Kontakt mit Frauen

- Immer die neusten Klamotten/ den neusten Stuff

- Mir war es sehr wichtig was andere Menschen von mir hielten


Heute:

- sehr, sehr kleiner Freundeskreis

- bin sehr gerne alleine und für mich

- kaum unterwegs, meistens Zuhause/online

- sehr selten Dates, hole mir lieber einen runter als zu ficken

- kein Interesse neue Leute kennen zu lernen

- gebe nen Fick auf irgendwelche neuen Handys oder sonstigen scheiß den sich die Leute kaufen

- verachtung für diese ganze "neue Welt" mit Instagram und dem ganzen Schrott

- bin meistens genervt wenn Leute mit mir reden, weil alle immer den selben mist und meistens nur über ihr eigenes kack leben reden was mich nicht interessiert

 

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht der typische Nerd bin, sondern ein durchaus humorvoller und gepflegter Typ mit einem recht athletischen Körper durch den jahrelangen Sport und normale Ernährung. Also wie und warum bin ich so geworden? Es waren einfach immer wieder wiederholende Prozesse, egal bei was. Ob beim Sport, bei der Arbeit, beim feiern, beim Frauen kennen lernen, beim unternehmen mit Freunden. Kurz gesagt, es hat mich irgendwann einfach zu Tode gelangweilt. Immer die selben Gespräche, immer die selben Abläufe. Viele schlechte Menschen kennen gelernt, viele, die einfach nur langweilen und scheiße labern den lieben langen Tag. Irgendwann dann keinen Bock mehr gehabt, in ne andere Stadt umgezogen, was neues machen wollen, neuer Job, neue Leute aber nach ein paar Wochen gemerkt, dass es genau der selbe Bullshit ist. Immer. Egal, welche Menschen ich kennen lerne, zu sagen wir mal 95% sind das heutzutage einfach nur langweilige dummschwätzer, die sich darüber Unterhalten wer gerade die geilste Frau fickt, das geilste Auto fährt, den besten Job hat, das geilste Instagrambild hat oder so einen Dreck. Mir wird schon beim schreiben schlecht.

Ich verdiene mittlerweile mein Geld online, verbringe also die meiste Zeit des Tages am PC und bin auch danach meistens ratlos was ich tun soll. Was ich draußen soll, wenn zu 95% nur solche Leute rumlaufen. Meistens mache ich dann alle paar Wochen mal nen Trip in ne andere Stadt oder n anderes Land. Allein und aus langeweile. Da lernt man noch die interessantesten Menschen kennen. 

Ich habe z.B. auch überhaupt kein Interesse daran eine Familie zu gründen, Frauen nerven mich in der Regel spätestens nach 2 Wochen. 

Kein Interesse ein krasses Auto zu fahren.

Kein fucking Interesse daran "erfolgreich" zu sein, was man ja sein sollte, wie uns die Medien von Geburt an eingetrichtert haben

 

Bin ich glücklich? Keine Ahnung. Ich denke mir immer, das mit mir irgendwas ja gewaltig nicht stimmen muss, weil ich ja so "anders" (geworden) bin und denke als die meisten.

Bin ich zufrieden? Ja und Nein. Ich bin froh, dass ich nicht so ein fucking Konsumzombie bin und mich nicht jeden Tag über den gleichen scheiß mit den gleichen Leuten unterhalten muss. Andererseits find ichs auch super schade, dass sich mein Leben zurzeit quasi nur online abspielt. Aber alle Alternativen die mir einfallen, wären aus o.g. Gründen noch abturnender als das. 

Warum eröffne ich den Thread? Auch hier weiß ich keine gute Antwort. Langeweile und Ratlosigkeit was ich mit meinem Leben anstellen könnte. Vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen/Ansichten und bock sich mal auszutauschen? 

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Haha ohne Scheiss - ich hätte deinen Post zu 95% genau so schreiben können. Bin jetzt 30 und hab echt fast den identischen Weg hinter mir. Man wird irgendwann einfach etwas träge, weil man die sich wiederholenden Muster erkennt und das einfach mega der Abturn ist. Aber in einem Punkt muss ich dir dann doch widersprechen - bei der Verbitterung gegenüber den Mitmenschen. Klar gibt es diese klassischen Konsum-Zombies, aber es gibt da auch noch zig Abstufungen und genug Leute, die keine Konsum-Terroristen sind. Am Ende sitzen wir aber alle im gleichen Boot und sind wahrscheinlich nicht so „speziell“ wie wir gerne wären. 

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Hmm.

Die anderen beiden haben schon was angesprochen.

Meiner Erfahrung nach: Wenn du wirklich okay mit deinen Lebensentscheidungen wärst, dann könntest du Menschen mit anderen Lebensmodellen eher gleichgültig betrachten. Kannst du aber dem Text nach nicht, denn du wertest diese massiv ab. Und wo soviel Widerstand ist, ist immer auch noch was zu bearbeiten.

Eine sehr oberflächliche erste Vermutung: Du hast damals als du noch "in" warst und darauf geachtet hast was andere von dir denken versucht damit ein Bedürfnis abzudecken. Macht fast jeder der sich so um ein fiktives Idealbild wickelt "wie man zu sein hat". Was genau du da wirklich gebraucht hättest, das könntest du mal erforschen. Und weil du das aber durch "in sein und schick sein" nicht gekriegt hast bist du irgendwann daran ausgebrannt und hast dich in den Gegenpol gesetzt. Was immer noch nicht dein eigentliches Bedürfnis abdeckt. Aber zumindest ein Ventil für deinen Frust ist andere Leute zu sehen die vorgeblich glücklich scheinen. Wo so viel Verbitterung ist, ist oft auch Neid.

Vorschlag zur Vertiefung: Geh mal zwei Stunden in den Wald spazieren wo keine Leute rumlaufen, schalt das Handy ab, sprich mit niemand, und denk einfach mal drüber nach was dir heilig ist auf dieser Welt. Nicht im religiösen Sinne, sondern die Dinge denen du wirklich einen unbezahlbaren Wert zumißt. Vielleicht findest du auch ein Symbol, einen Gegenstand, irgend sowas dass dazu passt. Komm retour und teil dich uns mit, oder schreib mir eine PN.

bearbeitet von Helmut
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@Nahilaa Danke für deinen Beitrag. Ich fänds echt cool, wenn du etwas mehr ins Detail gehen würdest. Was sind deine speziellen Hobbys, die du allein machst? Vielleicht wäre ja auch etwas für mich dabei. Und wo du diese besonderen Menschen 'findest'.  Gerne auch per PN, wenn du es nicht öffentlich schreiben willst.

Zitat

Und es ist grenzenlos ignorant, zu glauben, diese Welt hätte einem nichts Neues mehr zu bieten.

 

Das glaube ich gar nicht.

Zitat

Ich für meinen Teil versuche zb grade, beruflich aufzusteigen. Weißt du, warum? Um meine Hobbys besser finanzieren zu können (die ich übrigens alle allein ausübe), und um irgendwann das Geld zu haben, so zu wohnen, wie ich will (möglichst weit weg von anderen Menschen). Dafür lohnt sich das. 

Das z.B. wäre auch für mich ein interessantes Ziel. Auswandern oder generell reisen und die Welt sehen. Nicht nur die schönen Teile der Welt, auch die hässlichen. 

 

@Magic Ted Willkommen im Club 😉 Was tust du denn gegen diesen Abturn und diese ganzen immer wiederkehrenden Muster? Hast du etwas verändert, willst du etwas verändern? Und wenn ja, was?

 

@Helmut Ich bin reichlich froh, nicht mehr so zu sein wie früher. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich früher war kann ich mir immer wieder nur an den Kopf fassen. Und was das, was mir heilig ist betrifft, denke ich dass es das reisen bzw die Welt sehen ist. Ich glaube es gibt so viel zu sehen, jedes Land ist anders, hat andere Kulturen, andere Menschen, das wird nie langweilig. Das Gehirn bekommt immer wieder neue Reize. Das wäre wohl mein Weg. Aber um das dauerhaft zu tun fehlen mir die finanziellen Mittel.

bearbeitet von respeect

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vor 3 Minuten, respeect schrieb:

Ich bin reichlich froh, nicht mehr so zu sein wie früher. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich früher war kann ich mir immer wieder nur an den Kopf fassen.

Du hast dich innerhalb von fünf Jahren um praktisch 180° verändert. Dass Menschen sich so wesentlich verändern in so kurzer Zeit braucht meistens einen recht heftigen Auslöser. "Hatte keinen Bock mehr auf die ganzen depperten Konsumzombies" klingt für mich noch nicht nach des Pudel's Kern - sondern ich vermute eben dass da irgendwo eine Frustration und eine Verletzung deiner Bedürfnisse druntersteckt. Auch diese Abneigung gegen dein früheres Selbst ist da ja irgendwie spannend. Ich hab mich auch viel verändert aber ich kann trotzdem das Gute sehen an dem wie ich früher war - warum magst du dein früheres Selbst nicht?

vor 7 Minuten, respeect schrieb:

Und was das, was mir heilig ist betrifft, denke ich dass es das reisen bzw die Welt sehen ist. Ich glaube es gibt so viel zu sehen, jedes Land ist anders, hat andere Kulturen, andere Menschen, das wird nie langweilig. Das Gehirn bekommt immer wieder neue Reize. Das wäre wohl mein Weg.

Das ist noch ziemlich an der Oberfläche. Geh da mal tiefer. Warum brauchst du immer wieder neue Reize? Warum gibt's die in Deutschland nicht? Warum brauchst du immer wieder neue Menschen um dich herum? Warum ist es schlecht auch mal das gleiche immer wieder zu sehen?... etc.

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gerade dieses "reisen, reisen reisen", das ist doch heute der Mainstream schlechthin. Instagram ist voll mit Reisebildern. Auf Tinder und Co. schreiben alle rein, wie gerne und oft sie reisen und wie toll und wichtig das ist, wirklich alle!

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vor 18 Minuten, Helmut schrieb:

Du hast dich innerhalb von fünf Jahren um praktisch 180° verändert. Dass Menschen sich so wesentlich verändern in so kurzer Zeit braucht meistens einen recht heftigen Auslöser. "Hatte keinen Bock mehr auf die ganzen depperten Konsumzombies" klingt für mich noch nicht nach des Pudel's Kern - sondern ich vermute eben dass da irgendwo eine Frustration und eine Verletzung deiner Bedürfnisse druntersteckt. Auch diese Abneigung gegen dein früheres Selbst ist da ja irgendwie spannend. Ich hab mich auch viel verändert aber ich kann trotzdem das Gute sehen an dem wie ich früher war - warum magst du dein früheres Selbst nicht?

Weil ich mich super fremdschäme, wenn ich über mein damaliges Verhalten nachdenke. Immer anderen gefallen zu müssen. Ich habe den ganzen Tag über nichts anderes nachgedacht als was andere (in meinen damaligen Augen 'coole' )Leute wohl von mir denken könnten. Ich habe Menschen die schlechter aussahen /in Dingen schlechter waren als ich immer von oben herab behandelt,  wollte halt immer und überall der 'King' sein und im Mittelpunkt stehen. Wie so ein richtiger Proll. Was wollte ich damit kompensieren? Keine Ahnung. Weiß ich bis heute nicht. Ich weiß nur, dass solche Leute mir heute Leid tun und ich nur den Kopf schütteln könnte. Das gute am vielen Online sein ist nämlich, dass man das viele Online sein natürlich auch für sich nutzen und sich dadurch weiterentwickeln kann. Viel Zuhause und nur am PC zu sitzen wird meistens heutzutage mit etwas negativem verbunden. Aber vielleicht ist es garnicht so negativ, wenn man es für sich richtig nutzt.

Zitat

Das ist noch ziemlich an der Oberfläche. Geh da mal tiefer. Warum brauchst du immer wieder neue Reize? Warum gibt's die in Deutschland nicht? Warum brauchst du immer wieder neue Menschen um dich herum? Warum ist es schlecht auch mal das gleiche immer wieder zu sehen?... etc.

Das kann ich nicht tiefer beantworten. Ich fühle mich einfach gut dabei, neue Länder zu erkunden, andere Kulturen kennen zu lernen, andere Sprachen zu lernen. Wieso das so ist kann ich nicht sagen. Es löst einfach positive Gefühle in mir aus. Die besten Errinerungen in meinem Leben sind immer die Urlaube, die ich gemacht habe. Auch @Nachtzug, das hat nichts mit Instagram oder irgendwas der gleichen zu tun. Ich bin schon vor Instagram und Facebook gerne gereist und poste auch keine Bilder von reisen online.

 

@Pimplegionär Ist das so? Vielleicht hast du ja auch das 'Problem', weil du unbedingt eine Frau 'brauchst' um glücklich zu sein/befriedigt zu werden? Das ist einfach wieder ein kompletter Bullshit Satz, den du wahrscheinlich mal irgendwo aufgegriffen hast und wo du der Meinung bist das ist dann jetzt auch so. Jeder der das anders sieht hat ein 'Problem' und muss behandelt werden. Typisches, oberflächliches Mainstream Denken, sorry.

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vor 23 Minuten, respeect schrieb:

Ich habe Menschen die schlechter aussahen /in Dingen schlechter waren als ich immer von oben herab behandelt, wollte halt immer und überall der 'King' sein...

Najo, und jetzt behandelst du Menschen von oben herab die dein früheres Leben leben und machst dich zum "King" weil du implizierst du hättest eine Weisheit gefunden für deren Erkenntnis die anderen zu dumm seien. . Irgendwie zwei Seiten der gleichen Münze, oder? Im übrigen: sich selbst die eigenen Fehler zu verzeihen macht das Leben viel, viel einfacher.

vor 23 Minuten, respeect schrieb:

Das kann ich nicht tiefer beantworten. Ich fühle mich einfach gut dabei, neue Länder zu erkunden, andere Kulturen kennen zu lernen, andere Sprachen zu lernen. Wieso das so ist kann ich nicht sagen. Es löst einfach positive Gefühle in mir aus. Die besten Errinerungen in meinem Leben sind immer die Urlaube, die ich gemacht habe.

Könnte man sicher tiefer gehen, aber dafür müsstest du Zeit und Rahmen schaffen. Ob du das willst steht auf einem anderen Blatt, mit einer schnellen Antwort hier im Forum wird der Knopf nicht aufgehen.

Ich krieg halt den Impuls, wenn ich da so einfach mitlese... das ich mir denke: "Wenn's überall anders besser ist als daheim, dann bin ich nicht dort angekommen wo ich sein will." Dieses "immer was neues, immer was anderes" - für mich krieg ich da das Bild eines Suchenden.

Ich geh übrigens mit @Pimplegionär insofern ein Stück konform dass Sexualität ein sehr gesundes, sehr tief verankertes natürliches Grundbedürfnis ist. Und so wie andere Bedürfnisse auch drückst du das nach innen, befriedigst aus dir selbst was üblicherweise aus dem sozialem Umfeld befriedigt wird. Unser Selbst definiert sich durch das Wechselspiel von Spannung und Entspannung im bewussten, oft konflikthaften Kontakt mit der Umgebung; was du beschreibst könnte man als Vermeidung von Konflikt und deshalb Reduktion des Kontaktes auf "mit dir in dir" interpretieren.

TL;DR: Ich denke dass du, wenn du ernsthaft was verändern möchtest, von ein paar Stunden persönlichem Coaching profitieren würdest. Bist du aber zufrieden mit deinem Leben, dann gibt's natürlich dafür keinen Grund und bleib einfach wie du bist.

bearbeitet von Helmut
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vor 9 Stunden, respeect schrieb:

wenn Leute mit mir reden,..... und meistens nur über ihr eigenes kack leben reden was mich nicht interessiert

Warum wertest Du andere Menschen so grundsätzlich ab?

Die meisten Menschen haben interessante Seiten in Ihrem Leben und wenn man sich im Gespräch ein bisschen auf das Gegenüber einlässt, dann kommt da bei den Meisten auch was. Du musst ja nicht mit jedem klarkommen und sicher gibt es Menschen, bei denen ich auch nach zwei Minuten Gespräch aussteige, weil wenig von der anderen Seite kommt. Aber grundsätzlich sehe ich das so, dass Du ein deutlich schöneres Leben hättest, wenn Du offen für andere Menschen wärest, als mit dieser hochnäsigen Attitüde rumzulaufen.

Denn groß verändert hat sich da bei Dir nichts - 180 Grad Wende hin oder her:

Vorher warst Du ein überheblicher Macker, der sich über Statussymbole, Suff/Partys und Klammotten abgegrenzt hat von den anderen Loosern.
Jetzt bist Du der überhebliche Nerd, der vorm PC hängt, sich einen runterholt, langweilt im Leben, alle Menschen abqualifiziert und auf die Scheiß-Welt draußen schimpft.

Sorry - aber schau mal in den Spiegel, ob das Problem da nicht eher bei Dir hängt.
 

vor 2 Stunden, Nahilaa schrieb:

Und weil jeder von ihnen so individuell ist, dass er der Runde seinen ganz eigenen Anstrich mitgibt.

An den großen Selbstverwirklichungs-Individualitäts-Traum glaub ich schon lange nicht mehr.
Zu viele Menschen kennengelernt, die Superindividuell waren und dann doch wieder in eine Schublade gepasst haben.

Für mich reicht das völlig, wenn man in der Lage ist, zu akzeptieren, dass man nur einer von vielen ist und nichts besonderes.
Und sein Leben so lebt, dass man hinterher zurückschauen und sagen kann: "Geiles Leben gehabt!".

bearbeitet von Sprachlos
Rechtschreibung
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@respeect, vor allem Nahilaa und Helmut haben Dir schon ein paar gute Ideen mitgegeben. Du solltest aber bitte hier zwei Dingen nicht erwarten: keine Absolution, denn so lange Du nicht daran leidest und niemand anders daran leidet, ist ein Lebensstil so gut wie der andere. Viel wichtiger aber: keine Lösung, denn Du hast hier nicht wirklich ein Problem formuliert. wenn man mal davon absieht, dass Dir das Geld für die Reisen fehlt 😉

Ich lese das hier so, dass Dir ein positives Selbstbild fehlt. Du weisst nicht, was Du willst, und kannst deswegen auch nicht sehen, warum Du Dich dafür vielleicht anstrengen solltest. Da sind die Abneigung gegen den Mainstream ('so bin ich nicht!') und Deine übertriebene Begeisterung fürs Reisen ('überall anders ist es interessanter!') ganz typische Anzeichen bzw Symptome. Du willst alles, bloss nicht da sein, wo Du jetzt gerade bist.

Das Problem dabei ist - weder diese scharfe Abgrenzung gegen andere noch das Reisen an sich werden Dir wirklich helfen. Weil Du dieses Problem mangelnder Selbst-Definition überall hin mit Dir tragen wirst. ich garantiere Dir eins: wenn Du gleich morgen in eines dieser coolen Reiseländer auswandern könntest, würde Dich in ein oder zwei Jahren da auch wieder alles ankotzen.

Von daher überleg Dir mal genauer, wer Du bist. Was Du wirklich willst. Nur positiv formulierte Ziele zulässig. Also? Oder hast Du eigentlich gar kein Problem und grantelst lieber weiter in fensterlosen Räumen vor Dich hin? Da wäre dann auch wieder nicht sehr originell, solche Grottenolme gibt's auch genug 😉

bearbeitet von botte
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vor 3 Stunden, Nachtzug schrieb:

gerade dieses "reisen, reisen reisen", das ist doch heute der Mainstream schlechthin. Instagram ist voll mit Reisebildern. Auf Tinder und Co. schreiben alle rein, wie gerne und oft sie reisen und wie toll und wichtig das ist, wirklich alle!

Schnappschüsse aus dem Fitness-Studio oder Fotos von veganem Essen sind auch immer wieder beliebt. 

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im zimmerchen alleine wixxen ist vergleich mit magerquark vorm pc zu sitzen.

essen,ficken, leben sind soziale aktivitäten.

das hat nichts damit zu tun das man nicht alleine sein kann, gerade als introvertierter Mensch zieht man ja die Kraft aus dem allein sein.

nur zu viel allein sein bringts nichts.

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Lieber TE, ich bin da absichtlich nicht ins Detail gegangen. Weil das was ich tu, für MICH genau das Richtige ist. Hab ich mir selbst ausgesucht, und neben vielen anderen Sachen die ich probiert hab, sind das die Dinge, die genau richtig sind, und zu denen ich immer wieder zurück komme. Aber das ist halt individuell komplett verschieden, und das was für mich total erfüllend ist, ist für andere Leute total langweilig (historische Handarbeiten zb), oder ekelt sie sogar an (Insektenhaltung im Wohnzimmer)... Neben den bereits genannten Hobbys reite ich (dabei bin ich meist allein im Stall und im Gelände, manchmal seh ich da wochenlang keinen), bestelle Garten und Bauernhof, und falls mal der utopische Fall eintritt, dass ich dann noch Zeit übrig hab, kommt es mal vor, dass ich ins Theater oder auf ein Konzert gehe (meistens auch allein, diese Interessen teilt mein Umfeld auch nicht). Aber wie schon gesagt, ich sehe nicht, wie dir diese Details helfen sollten. Das ist mein Weg, der aber vielleicht für niemand anderen richtig ist. 

Denn, da möchte ich @Sprachlos mal widersprechen, wir sind nicht alle gleich. Wir müssen nicht alle mega herausstechen, aber in Wahrheit sind wir alle individuell. Jeder für sich hat einzigartige Gedanken, Interessen und Bedürfnisse - sofern er sich denn traut - und jeder, der das kultiviert, gibt einem Verhältnis einen ganz eigenen Anstrich. Da geht es um die kleinen Nuancen, um die Art des Umgangs, das Gefühl, das man hat, wenn man zusammen Zeit verbringt. Ist mit Jedem etwas anders, oder sollte es zumindest sein. 

Wo ich solche Leute finde, ist auch ganz unterschiedlich. Manche in der Arbeit, manche über Bekannte. Wenn ich doch mal jemanden treffe, mit dem sich eine Unterhaltung zu lohnen scheint... Das Geheimnis ist, man muss den Menschen eine Chance geben, interessant zu sein. Mal ein paar Takte reden, bevor man sie verurteilt, so wie du es tust. Eben NICHT oberflächlich gleich von vornherein davon ausgehen, dass sie minderwertig sind - sonst ist man selbst ja nicht besser als einer der Konsumzombies, wenn das Gegenüber nicht die richtige Armbanduhr trägt. Und wenn man dann mal ganz ohne Vorurteile angeschaut hat, wie der Andere so denkt, erkennt man die, die gegen den Strom schwimmen, schnell.

Eine Zeit lang hab ich auch Dates als eine Art Hobby gesehen, und da auch viele interessante Leute kennengelernt. Wenn man beim OG strikt auf die Leute selektiert, die einfach anders drauf sind als der Durchschnitt, kann das gut funktionieren. Dieses Hobby hab ich aber inzwischen aufgegeben, weil ich dabei einen Mann kennengelernt hab, der noch deutlich misanthropischer ist als ich. Wenn wir miteinander sprechen, dann gibt uns das beiden was. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber die andere Perspektive ist eine Bereicherung... Da ist Sex dann Nebensache. Und es ist spannend, was man gemeinsam noch erörtern und erfahren kann. Muss man nicht haben, um glücklich zu sein, ist aber eine angenehme Sache. Und plötzlich fällt einem dann auch wieder auf, dass ne Partnerschaft haben schon was Feines sein kann. Das vergisst man nur schnell, wenn man zu lang im Zimmerchen sitzt, und sich besser als der Rest der Welt fühlt. 

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vor 3 Stunden, respeect schrieb:

@Magic Ted Willkommen im Club 😉 Was tust du denn gegen diesen Abturn und diese ganzen immer wiederkehrenden Muster? Hast du etwas verändert, willst du etwas verändern? Und wenn ja, was?

Klar habe ich einiges verändert:

- Mich von unnützen Sachen getrennt und eine Tendenz zum Minimalismus entwickelt, ohne jetzt der Hardcore Minimalist zu sein.

- Massive Reduzierung der Fixkosten um monatlich ein fettes Plus zu haben um einfach einen gewissen Handlungsspielraum zu haben für Reisen etc.

- Da ich momentan zu 100% von zu Hause arbeite, habe ich ebenfalls massiv an Zeit dazugewonnen, weil Arbeitswege etc. komplett wegfallen

- Alte Freundschaften sind leider ausgelaufen, weil man sich komplett in andere Richtungen entwickelt hat - das finde ich immer noch schade, aber bei einer Freundschaft sollte ja der Invest von beiden Seiten erfolgen und nicht nur einseitig

- Mittelfristig werde ich aber wieder umziehen (Job-bedingt), da mein momentanes Modell erstmal primär dem Aufbau von Ersparnissen gedient hat. Und ich möchte auch wieder nen deutlich größeren SC, weil hier meiner Meinung nach nen enorm großer Hebel liegt was die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben anbelangt. Am Ende sind wir alle soziale Wesen.

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vor 6 Minuten, Nahilaa schrieb:

Denn, da möchte ich @Sprachlos mal widersprechen, wir sind nicht alle gleich.

Woher wusste ich, dass Dich das triggert 😉

Ich hab ja nirgendwo geschrieben, dass alle gleich sind.
Auf der anderen Seite sind aber auch nicht alle Menschen so hyper-individuell, wie das sich das die jungen Leute heute auf Instagramm und Co. gegenseitig vorlügen.

Falsche Erwartungshaltungen führen zu Enttäuschungen.
Und ich glaube, dass viele Menschen heute so wenig glücklich mit ihrem Leben sind, weil der Blick auf die Realität etwas verschoben ist. Dass es nicht mehr selbstverständlich ist, dass Blut und Schweiß ein grundlegenderer Teil des Lebens sind als Dauerglück und rosa Einhörner.

Es laufen mir halt oft Leute über den Weg, die diese "Individualität" vor sich hertragen, in Wirklichkeit aber nicht anders sind, als die anderen "Individuellen". Und es würden viele Menschen deutlich glücklicher sein, wenn sie sich selber nicht so ernst nehmen würden. Und auch die anderen Menschen nicht ganz so ernst nehmen. Sondern lockerer mit sich und der Umwelt umgehen würden.

Was ich damit an den TE sagen will:
Die Menschen sind nicht alle doof.
Die Welt ist nicht durch und durch oberflächlich.

Wenn man die Welt so sehen will, dann ist sie für Dich dann auch so.
Du kannst aber auch lernen, Deinen Blick zu öffnen. Neugierig zu sein. Unter die Oberfläche zu schauen.
Wenn Du selber offen auf Menschen zugehst und in der Lage bist, nach dem als langweilig empfundenen Smaltalk, auch mal zuzuhören... also RICHTIG zuhören... dann spürt das Gegenüber das – und Du wirst Dich wundern, was Du dann auf einmal für Menschen vor Dir hast.

Da bin ich dann wieder ganz bei @Nahilaa (hehe, eigentlich denken wir da gar nicht so unterschiedlich): Dann hast Du auf einmal ein Individuum, mit dem Du redest.

Ähnlich wie Deine Methode, Dich in Dich selber zu verkriechen und die ganze Welt blöd zu finden, ergeht es mir immer mit Menschen, die sich selber so sehen, dass sie unglaubliche Probleme haben und dabei nicht sehen, dass alle Menschen um sie herum ebenfalls Probleme haben. Und oft Probleme, die viel viel schlimmer sind, als die eigenen. Auch da bin ich oft aus Gesprächen, in denen man zu Menschen durchgedrungen ist, mit dem Gedanken rausgegangen: "Die arme Sau" und "boah, was hab ichs gut". Und das ist dann eben nicht deren Kack-Leben, das mich nicht interessiert. Sondern eine tiefere Verbindung, die man zu einem Anderen aufgebaut hat.

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Hast Du wenigstens einen Freund/in mit dem Du das Thema hier besprechen kannst? 

Wenn nicht, dann wäre es gut, mal einen zu suchen. 

Naja, im Grunde gehste danach aber auch nur nach Hause, legst Dich ins Bett und ein neuer Tag bricht irgendwann an. 

Ansonsten führe mal etwas genauer aus, wo und was Dich genau juckt. Das ist total anstrengend jetzt von Hobbys über Selbstbild über die Konsumgesellschaft über Technik, die keiner braucht, über neue Medien... Einfach nur viel rumzutippen, was evtl. halbwegs passen könnte.  

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vor 5 Stunden, Sprachlos schrieb:

Woher wusste ich, dass Dich das triggert 😉

Ich hab ja nirgendwo geschrieben, dass alle gleich sind.
Auf der anderen Seite sind aber auch nicht alle Menschen so hyper-individuell, wie das sich das die jungen Leute heute auf Instagramm und Co. gegenseitig vorlügen.

Falsche Erwartungshaltungen führen zu Enttäuschungen.
Und ich glaube, dass viele Menschen heute so wenig glücklich mit ihrem Leben sind, weil der Blick auf die Realität etwas verschoben ist. Dass es nicht mehr selbstverständlich ist, dass Blut und Schweiß ein grundlegenderer Teil des Lebens sind als Dauerglück und rosa Einhörner.

Es laufen mir halt oft Leute über den Weg, die diese "Individualität" vor sich hertragen, in Wirklichkeit aber nicht anders sind, als die anderen "Individuellen". Und es würden viele Menschen deutlich glücklicher sein, wenn sie sich selber nicht so ernst nehmen würden. Und auch die anderen Menschen nicht ganz so ernst nehmen. Sondern lockerer mit sich und der Umwelt umgehen würden.

Was ich damit an den TE sagen will:
Die Menschen sind nicht alle doof.
Die Welt ist nicht durch und durch oberflächlich.

Wenn man die Welt so sehen will, dann ist sie für Dich dann auch so.
Du kannst aber auch lernen, Deinen Blick zu öffnen. Neugierig zu sein. Unter die Oberfläche zu schauen.
Wenn Du selber offen auf Menschen zugehst und in der Lage bist, nach dem als langweilig empfundenen Smaltalk, auch mal zuzuhören... also RICHTIG zuhören... dann spürt das Gegenüber das – und Du wirst Dich wundern, was Du dann auf einmal für Menschen vor Dir hast.

Da bin ich dann wieder ganz bei @Nahilaa (hehe, eigentlich denken wir da gar nicht so unterschiedlich): Dann hast Du auf einmal ein Individuum, mit dem Du redest.

Ähnlich wie Deine Methode, Dich in Dich selber zu verkriechen und die ganze Welt blöd zu finden, ergeht es mir immer mit Menschen, die sich selber so sehen, dass sie unglaubliche Probleme haben und dabei nicht sehen, dass alle Menschen um sie herum ebenfalls Probleme haben. Und oft Probleme, die viel viel schlimmer sind, als die eigenen. Auch da bin ich oft aus Gesprächen, in denen man zu Menschen durchgedrungen ist, mit dem Gedanken rausgegangen: "Die arme Sau" und "boah, was hab ichs gut". Und das ist dann eben nicht deren Kack-Leben, das mich nicht interessiert. Sondern eine tiefere Verbindung, die man zu einem Anderen aufgebaut hat.

Ich vermute sogar, wir denken da ziemlich ähnlich. Wir formulieren es nur unterschiedlich. 

Ich gebe dir in vielem Recht, denke aber, dass es schon immer so war. Vor 10 oder 20 Jahren gab es auch schon in Massen diese Menschen, die sich besonders einzigartig darstellen wollten, und grade dadurch allen anderen in dieser Strömung umso ähnlicher wurden...

Der Trick ist auch nicht, sich besonders auf die Fahne zu schreiben, wie mega-super-special man ist (nein, das sind auch der TE und ich nicht). Sondern einfach zu sein, was und wer man ist - ein echtes Individuum kann sogar total mainstreamige Sachen machen ;-)

Darauf kommts nicht an. Es kommt nur drauf an, die Einzigartigkeit zu sehen... Ich nehme mal meine Haustiere als Beispiel: Kein Hund wollte jemals beweisen wie anders er ist als alle anderen Hunde. Trotzdem ist jeder Hund einzigartig, und die Beziehung von jedem Bild zu seinem Menschen ist individuell. Ganz von allein, und ganz ohne Instagram. Wenn das schon ein Hund hinbekommt, dann sollten wir Menschen das doch umso leichter können. 

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Die wichtigste Frage sollte doch sein, ob du nur einen großen Freundeskreis oder auch wirklich richtig gute Freunde um dich herum hattest?

 

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Am 10.9.2018 um 11:06 , respeect schrieb:

Das z.B. wäre auch für mich ein interessantes Ziel. Auswandern oder generell reisen und die Welt sehen.

Reisen tut manchmal echt gut. Kann ich dir nur empfehlen. 

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Dein Problem ist einfach, dass du Dich 1. für überaus besonders und einzigartig hältst, in Wirklichkeit aber einfach nur verbittert / verletzt bist und dich deswegen von Menschen abwendest und 2.  selbst nicht weiß, was du überhaupt willst, bzw. wer du überhaupt bist.

 

Quelle: Ich hab das Selbe am eigenen Leib erlebt

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Am 10.9.2018 um 02:55 , respeect schrieb:

Heute:

- bin sehr gerne alleine und für mich

- gebe nen Fick auf irgendwelche neuen Handys oder sonstigen scheiß den sich die Leute kaufen

- verachtung für diese ganze "neue Welt"

- bin meistens genervt wenn Leute mit mir reden, weil alle immer den selben mist und meistens nur über ihr eigenes kack leben reden was mich nicht interessiert

 

Vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen/Ansichten und bock sich mal auszutauschen? 

Da geht`s dir so wie mir.

Ich habe zwar noch einen großen SC, lerne gerade auch neue Leute kennen- aber auch aus dem Grund, weil viele langjährige Freundschaften

gar nicht mehr ausgehen und wenn ich da nicht aktiv sozializen würde- hätte ich niemanden für Unternehmungen.

Ansonsten erachte ich diese Entwicklung als völlig normal.

Sie ist auch der Grund, wieso so viele Menschen ab 30 heiraten, Familie gründen und nur noch wenig mit alten Freunden unternehmen.

Sie haben alles gesehen, waren auf genügend Parties und das ruhige Familienleben reicht ihnen nun.

 

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