14 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Gast

Mein Alter: 29

 

Hallo zusammen,

ich habe eine vielleicht merkwürdige Frage, aber es ist trotzdem ein tatsächliches, langanhaltendes Problem derzeit.

Ich hatte in meinem Leben bisher drei "große Lieben" bzw. Mädchen mit denen ich Beziehung/Affäre hatte und in denen ich sehr stark verliebt war bis hin zu echter Liebe empfand.

Ich habe bemerkt, dass es stets für mich eine Rolle gespielt hat, was ich mit wem wirklich teilen wollte. Und demnach was ich selbst teilen oder mit jemandem entdecken wollte und eben wie und was ich mit jemandem erlebt hatte, haben sich auch die jeweiligen Beziehungen ergeben. 

Das letzte Mädchen, das ich vor knapp 2 Jahren etwa kennen gelernt hatte, war quasi ein Rundumschlag für mich, der alles bisher dagewesene optimal verband und sozusagen die perfekte Mischung und der perfekte Ausgleich aus allem bisherigen war. Ich hätte mir zu dem Zeitpunkt und allgemein keine bessere Partnerin vorstellen können. Sie war genau das, was ich wollte und gesucht hatte und jemand mit dem ich mir tatsächlich eine langjährige Partnerschaft und eine Zukunft hätte vorstellen können. Ich hätte sie aus dem Stand heraus geheiratet und hätte sicher auch noch Jahre danach zurück geblickt und es als richtige Entscheidung befunden. Ich war mir dem absolut sicher. Ich wusste einfach, dass es passt und sie für mich die richtige Wahl ist. 

Nachdem beiderseits nach einiger Zeit, fast zeitgleich die Exen und einige vergangene, bisher verborgene, tiefergehende Geschichten incl. Quarter-Life-Crisis und Neuorientierung aufgeploppt sind, war es für uns beide von einem auf den anderen Tag vorbei. 

Wir hatten nichts mehr voneinander gehört. 

Ich hatte selbst bemerkt, dass es vieles gibt, was ich selbst erst mal zu lösen hatte - mein eigenes Gleichgewicht finden muss. Unabhängigkeit war dort vielleicht ein wichtiges Stichwort für mich

Viele Dinge die ich selbst für mich lösen musste und mit denen ich erst abschließen musste, ehe ich mich wirklich voll und ganz darauf einlassen kann. Vielleicht auch auf etwas so tiefgehendes und langfristiges. Seit meinem 18. Lebensjahr habe ich mich einer Person nicht mehr so stark, ernst und ehrlich geöffnet. Das hat mir schon einen herben Schlag versetzt und mich gleichzeitig ziemlich schockiert, was da noch ans Tageslicht kam.

 

Seitdem fühle ich eine sehr starke Leere und Orientierungslosigkeit. 

Ich stelle mir oft die Frage ob ich jemals wieder in der Lage sein werde mich vollständig zu verlieben und mich noch einmal mich jemandem so stark hinzugeben.

Ich vermisse um ehrlich zu sein die Spannung, das Prickeln das besondere an den ersten malen und auch das Erleben und Entdecken miteinander und gegenseitig. Irgendwie erscheint mir alles so gleich und unbesonders.

Auch fehlt es mir wirklich an Motivation oder an echten Zielen. Das war bisher so noch nie der Fall

Ich hatte die vergangenen Monate einige Dates oder auch ONS, die dabei waren, habe auch versucht mich auf manche Mädchen einzulassen, aber es bleibt jedes mal nur Trauer zurück. Ich fühle mich danach nur noch schlechter und trauriger als zuvor. Schwierig zu erklären

Es fühlt sich alles irgendwie falsch an, ich weiß nicht mehr so recht wo ich hingehöre. Wer vielleicht auch wirklich zu mir gehört. Ich habe keine Ahnung mehr was ich erwarte, was ich erwarten soll, was oder wen ich suche, wo es bei mir hingehen soll usw.

 

Ich möchte nicht zu viel jammern.

Aber ich würde gerne eure Erfahrungen und eure Einschätzungen diesbezüglich hören, was ihr zu erzählen habt.

Ob vielleicht jemand ähnliche Situationen und Lebensabschnitte kennt ... ich kann es mir ehrlich gesagt gut vorstellen.

 

Ich freue mich auf jeden Fall schon einmal sehr auf Rückmeldungen !!! 

 

 

 

 

bearbeitet von Gast

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Hey!

Joa... kenn ich sehr gut. 

Joa, kennen andere hier, glaube ich, auch ganz gut. 

Ich war nach meiner Trennung auch am Boden, hab sogar den Job geschmissen. Ich könnte teilweise tagelang nichts essen, hab einige Kilos verloren.

Ich musste mir in diesen Zeiten einfach bewusst werden, dass das ganz normal ist, dass man sich auch mal gerne damit auseinander setzen kann.

Und vor allem: dass es wieder vorbei geht!

Wenn du keinen Bock auf Frauen hast, lass es. Fühl in dich, fühl was du jetzt willst. Und tu es einfach. Auf einmal passieren die verrücktesten Sachen auf dieser geilen Welt - mach mit alter!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich denke dass ist nicht das was der TE meint. Hier geht es um etwas anderes als "normalen" Trennungsschmerz/Liebeskummer.

Ich habe ähnliches erlebt als meine "erste große liebe" mich verlassen hat.

Ich hab das damals immer als sich zu 100% in die beziehung stürzen, ohne netz und doppelten boden, bezeichnet. Das macht man in der form wirklich nur bei der ersten großen verliebtheit. danach, zumindest war das bei mir bisher so, hat man immer irgendwo einen sicherheitshaken in die wand gehauen, so dass man weiss dass man nicht zu tief fällt. Und das tut man nichtmal bewusst, sondern unterbewusst. Substanz, Liebe, echte Verbundenheit stellen sich dann eher über einen längeren Zeitraum ein, man fühlt anfangs nicht mehr so eine starke Verliebtheit wie das damals der fall war.

  • LIKE 2
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Völlig normal. 

Nicht zu sehr die Vergangenheit idealisieren. Das macht man gerne, wenn es aktuell kein richtiges Ziel gibt, dem man sich nähern kann. Oder keine Frau, die die eigene Leere erfüllt und einen auffängt.

Es gibt unendlich viele Frauen da draußen, denen du dich öffnen kannst, mit denen zu wunderbare Intimität und Liebesbeziehungen erleben wirst. Die finden sich aber einfacher, wenn du aufhörst ständig in den Rückspiegel zu schauen und die Vergangenheit zu idealisieren.

Lerne mit dir selbst ein für dich spannendes und erfülltes Leben zu führen, unabhängig von Frauen, dann kommen die passenden Frauen von ganz alleine. 

Abschließend ein kleiner Rat aus meiner Erfahrung: Vergleiche Menschen und vor allem Frauen nicht zu sehr. Vergleich ist oft eine Quelle der Unzufriedenheit. Freue dich über die Einzigartigkeit.

 

Und hör auf zu jammern, das hat noch nie irgendjemandem irgendwas gebracht 😉.

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was da hilft ist einfach mal alleine sein! Ohne irgendeine Frau zu knutschen oder zu Vögeln.

Deine ExFreundin ist ein Mensch der Dir mal sehr am Herzen lag oder immer noch liegt. Ihr habt ein Bett miteinander geteilt. Gute und schlechte Momente durchlebt und echte Gefühle zugelassen. 

Dagegen hilft auch nicht eine Frau nach der anderen weg zu hauen. Alleine sein zu sich selbst finden und reflektieren.

 

 

Magnetism

  • VOTE-4-AWARD 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist glaubig in der Tat, sich selbst zu lieben und vor allem gut mit sicher selber auszukommen. 

Ich zum Beispiel bin ein Beziehungsmensch, habe immer "lange" LTR´s von 4-5 Jahren gehabt. Von Ende 2015 bis Feb. 2018 war ich Singel, total ungewohnt für mich, dachte wow was ist da los, habe reihenweise Affären und Co. gehabt, aber verliebe mich nicht, dachte schon ich bin ein emotionaler Eisblock geworden und auf einmal, ohne mit gerechnet zu haben, habe ich meine neue Freundin kennengelernt und die ist einfach ein Spitze, wir sind super glücklich, es läuft. 

Was ich damit sagen will, es kommt meistens anders als gedacht und lass es auf dich zukommen, bis dahin hast du einfach ein geiles Leben, lebe es wie Rockstar... 

bearbeitet von motiflow85

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Ī@charons

ich kann ganz genau nachvollziehen, was du meinst. So hat es sich auch bei meiner vorherigen Beziehung angefühlt, die nicht umsonst 3 Jahre ging. Sie ist einfach so entstanden. Wir haben einander genossen und uns beide an Bestätigung gegeben, soweit wir es gebraucht haben. Wir haben miteinander die Dinge geteilt, die für uns wichtig waren, mit jemandem zu teilen. Es hat sich richtig und geborgen angefühlt, trotzdem war sie nie "das große Ding" und ich wusste, dass es zuende gehen wird. Vielleicht ist genau das der Punkt? Die Rationalität und die Kalkulierbarkeit mitlerweile?

Und auch die Tatsache, dass ich weiß, dass soetwas wie perfekte, vollständige Liebe nicht existiert ? 

Ich habe immer daran festgehalten und ja, auch wenn ich PU-mäßig denke und weiß, dass vieles ein Schleier ist, den wir uns vorhalten, glaube ich dennoch daran, dass jemand uns vorbehaltlos bis ans Ende unserer Tage lieben wird. 

@Care Free

Das mit der Einzigartigkeit bzw. Nicht-Wertung hab ich aktuell schon ganz gut drauf. Tatsächlich war es ein Impuls, der mir erst einmal wieder neue Wege und Lichtblicke eröffnet hat. Neue Sichtweisen zu erkennen, Dinge zu entdecken, die man bisher noch nicht so kannte und neu sind. Die Neugierde war wieder da. Und auch weil ich gemerkt habe, es kommt nicht auf ein bestimmes Bild an oder einen bestimmten Typen/Oberflächlichkeit/die Traumfrau oder den perfekte Body usw. Sondern auf eine wahre und deepe Connection die man miteinander teilt. Der Vibe wird es schon zeigen. Einfach laufen lassen. Dann ergibt sich das richtige schon von allein, auch wenn man es anfangs gar nicht wusste.

Eine andere Sache noch: Ich habe auch gemerkt, dass ich mehr und mehr die Freude an ONS oder Affären verloren habe. Wo es mich früher noch total gereizt hat und mich ein heißes Mädl einfach angezogen hat, die ich unbedingt knallen wollte und nichts mehr, denke ich mir jetzt eher "ja und was bringt das, dann knall ich sie halt und es wird auch nicht anders sein". Sex ist für mich nun eben Sex geworden. Nicht mehr und nicht weniger. Keine besondere Erfahrung, kein besonderes Erlebnis. Derweil habe ich bei weitem nicht alles erlebt. Aber es reizt mich auch von hausaus nicht mehr und obwohl etwas in mir es will, will ich es selbst nicht mehr und denke, es ergibt keinen Sinn mehr für mich. Sex alleine erfüllt mich nicht, ich möchte eine Verbundenheit, Vertrautheit und Connection spüren. 

Und selbst dann muss es schon auf einem sehr tiefem Level passieren, dass es mir genügt.

 

Es gibt für mich auch keinen Sinn, eine "abzuschleppen" oder jemanden nach ihrer Nummer zu fragen. Alles davon war schon einmal da. Vorallem aber persönliche Beziehungen, die in mir schon festgehalten sind. Soetwas war mir immer sehr wichtig. Und jetzt fällt es mir immer schwerer, mich für jemanden wirklich zu interessieren oder etwas neues, sinnhaftes zu finden.

bearbeitet von Gast

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du jammerst zu viel rum! Komm mal aus deiner Post-Trennungs-Depression raus!

In nem anderen Thread jammerst du rum, dass du zu klein bist. Hier jammerst du rum, dass Sex scheiße ist und du keine deepen Connections hast.

Dann ballerst du noch zahlreiche Limiting Beliefs hinterher.     (Lies dich mal zu "Limiting Beliefs" ein. Damit kannste dir dein Leben versauen.)

 

Du badest in Selbstmitleid und ich habe den Eindruck, du willst hier die Absolution für dein Gejammer.

Nach dem Motto: "Ja, du hast recht, alles doof, alles scheiße. Lohnt nicht den Arsch hochzubekommen, kannst weiter chillen und jammern."

BULLSHIT!!!!

Du bist ein 29-jähriger Mann! Nimm dein Leben in die Hand! Such dir Ziele, Hobbie, Leidenschaften und Frauen auf die du Lust hast!

Da kommt keiner, der dich "rettet" oder "öffnet" oder dir "Tiefe Verbindungen" anbietet.

DU bist für den Inhalt deines Lebens selbst verantwortlich.

 

Dein Gesäusel von "Liebe", da stellen sich einem ja die Nackenhaare auf. Ach was sag ich, die ARSCHHAARE.

vor 2 Stunden, Sodenthal schrieb:

Und auch die Tatsache, dass ich weiß, dass soetwas wie perfekte, vollständige Liebe nicht existiert ? 

Ich habe immer daran festgehalten und ja, auch wenn ich PU-mäßig denke und weiß, dass vieles ein Schleier ist, den wir uns vorhalten, glaube ich dennoch daran, dass jemand uns vorbehaltlos bis ans Ende unserer Tage lieben wird. 

Klingt sehr melodramatisch, was soll das denn letztendlich für dich bedeuten? Das ist doch wieder eine Form von Gejammer.

 

Natürlich gibt es Liebe. Natürlich gibt es Frauen, mit denen du eine gegenseitige Liebesbeziehung führen kannst. Vertrautheit, Verbundenheit, Tiefe Connection, Liebe, nenn es wie du willst. Aber diese Frauen fallen nicht vom Himmel. Um so etwas zu erleben, musst du erstmal mit dir selbst klar kommen. Dich selber akzeptieren, mögen, lieben. Welche Baustellen du da hast, das weißt du selbst am besten. Die angehen! Danach kannst du passende Frauen in dein Leben lassen.

 

Lies dir diesen Post mal durch , kam mir spontan in den Sinn. Damit dürfte vieles gesagt sein.

Lass dich von dem Mindset mal inspirieren.

 

Frag dich mal: Was will ich vom Leben?  Was muss ich tun, um das zu errreichen?

 

Prost.

 

  • LIKE 1
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 14.9.2018 um 01:23 , Sodenthal schrieb:

Ī@charons

ich kann ganz genau nachvollziehen, was du meinst. So hat es sich auch bei meiner vorherigen Beziehung angefühlt, die nicht umsonst 3 Jahre ging. Sie ist einfach so entstanden. Wir haben einander genossen und uns beide an Bestätigung gegeben, soweit wir es gebraucht haben. Wir haben miteinander die Dinge geteilt, die für uns wichtig waren, mit jemandem zu teilen. Es hat sich richtig und geborgen angefühlt, trotzdem war sie nie "das große Ding" und ich wusste, dass es zuende gehen wird. Vielleicht ist genau das der Punkt? Die Rationalität und die Kalkulierbarkeit mitlerweile?

Und auch die Tatsache, dass ich weiß, dass soetwas wie perfekte, vollständige Liebe nicht existiert ? 

Ich habe immer daran festgehalten und ja, auch wenn ich PU-mäßig denke und weiß, dass vieles ein Schleier ist, den wir uns vorhalten, glaube ich dennoch daran, dass jemand uns vorbehaltlos bis ans Ende unserer Tage lieben wird. 

@Care Free

Das mit der Einzigartigkeit bzw. Nicht-Wertung hab ich aktuell schon ganz gut drauf. Tatsächlich war es ein Impuls, der mir erst einmal wieder neue Wege und Lichtblicke eröffnet hat. Neue Sichtweisen zu erkennen, Dinge zu entdecken, die man bisher noch nicht so kannte und neu sind. Die Neugierde war wieder da. Und auch weil ich gemerkt habe, es kommt nicht auf ein bestimmes Bild an oder einen bestimmten Typen/Oberflächlichkeit/die Traumfrau oder den perfekte Body usw. Sondern auf eine wahre und deepe Connection die man miteinander teilt. Der Vibe wird es schon zeigen. Einfach laufen lassen. Dann ergibt sich das richtige schon von allein, auch wenn man es anfangs gar nicht wusste.

Eine andere Sache noch: Ich habe auch gemerkt, dass ich mehr und mehr die Freude an ONS oder Affären verloren habe. Wo es mich früher noch total gereizt hat und mich ein heißes Mädl einfach angezogen hat, die ich unbedingt knallen wollte und nichts mehr, denke ich mir jetzt eher "ja und was bringt das, dann knall ich sie halt und es wird auch nicht anders sein". Sex ist für mich nun eben Sex geworden. Nicht mehr und nicht weniger. Keine besondere Erfahrung, kein besonderes Erlebnis. Derweil habe ich bei weitem nicht alles erlebt. Aber es reizt mich auch von hausaus nicht mehr und obwohl etwas in mir es will, will ich es selbst nicht mehr und denke, es ergibt keinen Sinn mehr für mich. Sex alleine erfüllt mich nicht, ich möchte eine Verbundenheit, Vertrautheit und Connection spüren

Und selbst dann muss es schon auf einem sehr tiefem Level passieren, dass es mir genügt.

 

Es gibt für mich auch keinen Sinn, eine "abzuschleppen" oder jemanden nach ihrer Nummer zu fragen. Alles davon war schon einmal da. Vorallem aber persönliche Beziehungen, die in mir schon festgehalten sind. Soetwas war mir immer sehr wichtig. Und jetzt fällt es mir immer schwerer, mich für jemanden wirklich zu interessieren oder etwas neues, sinnhaftes zu finden.

Du bist durch die eine Frau wohl das erste mal "richtig innerlich berührt worden". Du hast angefangen, wirklich Tiefe im Leben wahrzunehmen. Insbesondere jetzt wo diese Frau "weg ist" und die Sehnsucht aber weiter da ist. Doch es ist schwierig das ganze noch zu deuten: wie kriege ich wieder Zugriff darauf? Im Nebel dieses Schmerzes, dieser Verwirrung, dem dumpfen Gefühl, dass alles darum so bedeutungslos wirkt, selbst das was mich bisher so angetrieben hat.

Es ist schwierig jemand in die Richtung zu weisen, der auf der Suche ist, und zwar in die Richtung in die er eigentlich gerne will. Aber ich will es hiermit mal versuchen: kannst du dich dem Gedanken öffnen, dass diese Tiefe, diese Verbundenheit und Vertrautheit da ist? Da ist - genau im Hier und Jetzt - in dir? Du musst nur genau hinschauen. Vielleicht ist sie durch Schmerz verdeckt, aber letztendlich will dich der Schmerz auch nur da hinführen: im Hier und im Jetzt, ist sie immer da. Sie macht im tiefsten Innern deine Existenz aus. Fernab der Gedanken, wenn du diese als stiller Beobachter anfängst wahrzunehmen, genauso wie auch deine Gefühle. Kommst du immer näher zu dem ICH, das dich eigentlich ausmacht. Du merkst es wenn du spürst, dass da das ist, wonach du dich so sehr gesehnt hast. So sehr gesehnt hast, da du darauf konditioniert wurdest, dass das, was du brauchst nur im Außen zu finden ist. Weil niemand dir je beigebracht hat in die richtige Richtung zu schauen: nach innen. Nur da ist die volle Erfüllung letzten Endes vorhanden. Probiere es mal aus. Ich hoffe du fängst so an vom Suchenden zum Finder zu werden. Zu merken, dass das was du dachtest zu brauchen, sich in Wahrheit schon vollends in dir befindet.

Falls du in diesen Zeilen irgendwie ein stückweit Resonanz "spürst", dann lass ich dir gern etwas mehr Input zukommen.

Liebe Grüße

bearbeitet von RandomPlace

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Danke nochmal für eure Kommentare.

Auch der Beitrag von SECRET ist sehr wertvoll. Kannte ihn schon zuvor, aber lese ihn doch gerade nochmal anders.

@RandomPlace

Ein wichtiger Punkt an dem ich auch gerade dran bin. Und ich weiß haargenau was du meinst. 

Ich weiß, dass die Lösung nicht in meiner Suche liegt. 

 

Einen Punkt möcht ich noch erwähnen, dann hat das gejammere ein Ende.

Ich tue mir schwer über vergangene Chancen, vergangene Momente oder bestimmte Zeitabschnitte hinweg zu kommen. Manche Dinge sind einfach vergangen. Anstatt einfach weiter zu machen, hänge ich viel in der Vergangenheit fest, weil es dort mehr für mich gab zu finden. Und gerade gibt es nichts konkretes worauf ich mich zubewege oder mir den selben Sinn stiftet/mir die selbe Erfüllung gibt. 

Ich habe auch wenig Lust mich neuem gegenüber richtig aufzuschließen. Tue mir auch schwer damit, den Schritt wirklich zu machen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was ist der Vorteil daran, dass du gerade dieses Problem hast?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Ich würde sagen um herauszufinden, was ich wirklich brauche/will.

Mit Altlasten aufzuräumen und mit freiem Kopf und neutral an neue Dinge ranzugehen.

Unabhängiger zu werden und wieder glücklich und zufrieden werden zu können

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde, Sodenthal schrieb:

Ich würde sagen um herauszufinden, was ich wirklich brauche/will.

Mit Altlasten aufzuräumen und mit freiem Kopf und neutral an neue Dinge ranzugehen.

Unabhängiger zu werden und wieder glücklich und zufrieden werden zu können

Und vielleicht ist das zum jetzigen Zeitpunkt auch absolut gut und richtig 🙂

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.