Feminismus - wie man es dermaßen übertreiben kann

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Ich diskutiere gar nicht mehr mit Feministinnen. Früher habe ich es oft getan, aber man merkt ja, dass die Herdplatte heiß ist, nach 20 mal draufpacken.

Warum ich nicht mehr mit Feministinnen diskutiere ist folgendes:
Wann immer es geht, verschieben die das Gespräch in eine emotionale Richtung. Sie versuchen dem Gegenüber (dem Mann also) Schuld- und Schamgefühle einzureden, um ihn somit zu entwaffnen. Frauen nutzen Sprache gerne als Manipulation, und Feministinnen können das sehr gut!

Ich: "Frauen verdienen nicht weniger, weil sie benachteiligt werden, sondern weil..."
Feministin1: "Boah, wie kannst du nur sowas sagen??"
Feministin2: "Schämst du dich nicht?!"
Feministin3: "Ich dachte echt, du wärst ein netter Typ, aber..."
...

Vielleicht ist das auch nur meine Wahrnehmung der Dinge. Ich hasse Frauen nicht, ich liebe die meisten von ihnen. Aber Feministinnen sind aus meiner Sicht üble Menschen: Sie projizieren ihren ungelösten Schmerz aus der Vergangenheit auf Männer, verunsichern die Männer hierdurch und schaffen eine große Kluft zwischen Mann und Frau.

Es gibt schon hier und da einige neue Gesetze: Man soll bspw. die "Erlaubnis" einer Frau vorher mündlich erfragen, bevor es zum Koitus kommt. Doch selbst wenn man die Erlaubnis hat, könnte die Frau einen Mann immer noch als Vergewaltiger dastellen.

Ich glaube, @Suane war es, der es einmal geschrieben hat: Viele 16-jährige gehen nach einer Trennung zur Polizei und zeigen ihren Freund an, er habe sie vergewaltigt. Wie krass ist das bitte?

Evtl. ist das auch nur eine Art Opfermentalität, die ich in dieser Sache habe und ich würde mich freuen, wenn man mich aufklärt. Aber als Mann hat man, zumindest in Deutschland, schlechtere Karten, wenn es ums gemeinsame Kind geht, Abtreibung, Unterhaltszahlung, etc.

 

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Das schlimme ist, daß diese Wahngebäude immer mehr zusammenwachsen.

Versuch doch heute mal, politisch aktiv zu werden gegen wasauchimmer, und bei der Demo ein Wurstbrot zu essen oder einer Frau auf den Arsch zu glotzen.

Wenn die Demonstranten damals in Wackersdorf versehentlich eine Wildsau zu Tode erschreckt haben, wurde die sicherlich noch an Ort und Stelle gegrillt und verspeist. Und dann haben sich die Frauen..., ach nee, das waren die 68er in Berlin.

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vor 19 Stunden, Tiger_Durden schrieb:

 

1. Beobachtung/Statement: Frauen sollen bei gleicher Ausbildung bzw. Qualifikation das gleiche Gehalt bekommen. Schaue ich mir Uni-Absolventen an, dann stimmt das in der Regel auch [5]. Jedoch verdienen Frauen im Schnitt weniger als Männer [6]. Wie kann das sein? Meine Vermutung hier ist, dass Männer einfach gieriger nach Geld und Macht sind und deswegen bei Gehaltsverhandlungen härter verhandeln und am Ende mit mehr nach Hause gehen. Diese Quelle belegt das [7]. Weiterhin werden Führungspositionen in der Regel besser bezahlt und Männer sind eben eher dazu bereit diesen Schritt zu gehen als Frauen. Sie wollen von Natur aus ein Leader sein. Und warum sind die meisten Millionäre in Deutschland Männer? Kann es sein, dass Frauen einfach nicht die Cojones haben ein eigenes Business aufzubauen? Biologisch ja klar, aber im übertragenen Sinn? Also ich habe zumindest Respekt vor Leuten, die ihr eigenes Business hochziehen. Das kann nicht jeder.

 

 

Männer haben einen höheren Kalorien-Grundumsatz am Tag und müssen somit mehr Geld für Nahrung aufbringen.
 

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vor 6 Stunden, jon29 schrieb:

Die Erklärungen für die totaliären Bewegungen im frühen 20. Jhd. taugen nicht für den Populismus von heute.

"Jahrzehntelang galt die Überzeugung, es seien die "Kleinbürger" gewesen, also der "alte" und der "neue" Mittelstand, der die Nazis an die Macht gebracht hätte. Mit den strengen Methoden wissenschaftlicher Statistik und breitem statistischem Material weist Falter jedoch nach, dass dieser Mittelstand keineswegs überdurchschnittlich stark NSDAP gewählt hat. Vielmehr sei die NSDAP mehr als alle anderen Parteien "Volkspartei" gewesen, die gleichmäßig Wähler aus allen Schichten hatte. So seien von den 17 Millionen NS-Wählern ungefähr 7,4 Millionen von den bürgerlich-protestantischen, 2,5 Millionen von den sozialistischen Parteien und 6 Millionen von den Nichtwählern gekommen. Besonders anfällig waren protestantische Milieus und Beamte. Einigermaßen resistent gegen die Nazis waren nur das katholische Milieu und das der sozialistischen Arbeiterschaft. Allerdings hätten auch 40 Prozent der Arbeiter die Nazis gewählt, freilich kaum sozialistisch organisierte."  Quelle: https://www.swp.de/politik/inland/das-politische-buch_-wer-waehlte-hitler_-19804025.html

Also auch nicht nur arme Leute. Früher nannte man es Propaganda. Heute Popelismus. Ziemlich schlechte Kopie muss ich sagen, aber wie immer wirksam! Nächstes jahr ist Sachsen dran. Mal schauen.

Die meisten Quellen die selbiges schrieben bezogen sich meistens auf Jürgen W. Falter. https://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_W._Falter

 

bearbeitet von Max--Power--
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vor 3 Stunden, Easy Peasy schrieb:

Schon bevor man überhaupt drauf clickt.
Der Typ wirkt mir suspekt. Also fix "Demo für alle" gegoogelt. Da biste im christlich ultrakonservativen Milieu. Dort geht´s dann auch gegen Abtreibung, natürlich ist die Homophobie groß und zum besorgten Bürger ist von denen leider auch nicht weit.

Pass auf, nicht am Ende für Team braun zu spielen, nur weil dich Team linksgrün in manchen Punkten abnervt.

Muss man denn zwangsläufig für irgendein "Team" spielen? Oder kann man nicht man nicht einfach zu verschiedenen Themen unterschiedliche Standpunkte einnehmen, die sich mal (mehrheitlich) eher dem linken, mal eher dem (konservativ-)rechten politischen Spektrum zuordnen lassen würden? Ich finde diesen Zwang vieler Menschen, sich dauerhaft auf eine politische Seite zu schlagen und dann in undifferrenzierte Kampf- bzw. Verteidigungshaltung gegen die vermeintlich böse andere Seite zu gehen, ehrlich gesagt, ziemlich ermüdend.

Wenn man nach Argumenten gegen gendergerechte Sprache sucht (oder etwa den Gender-Pay-Gap hinterfragt), wird man bei SPD, Linken und Grünen nun einmal kaum fündig werden. Ebenso wenig wie im Spiegel, der FR, der Süddeutschen, der Zeit oder der taz. Was ich persönlich sehr bedauerlich finde, da ich mich, wenn ich zu einer allgemeinen Positionierung genötigt wäre, durchaus eher im Mitte-Links-Spektrum verorten würde. Darüber hinaus glaube ich, dass man genau mit solchen undifferenzierten und vom Inhalt völlig losgelösten Pauschalabwertungen - auch wenn sie hier als scheinbar oder tatsächlich gutgemeinte Warnung daherkommt - die politischen Extreme eher stärkt statt schwächt ("der tritt auf einem christlich-konservativen Symposium auf, der ist quasi ein halber Reichsbürger") .

Ich habe mir den Vortrag angesehen und finde inhaltlich wenig bis nichts, was ich nicht unterschreiben würde (abgesehen vielleicht von der Aussage, dass 80-90% der Österreicher gegen gendergerechte Sprache seien. Den Wert halte ich dann doch für etwas zu hoch angesetzt). Und noch kurz zu "Demo für alle" - ich kenne diese Gruppierung nicht weiter, aber auf ihrer Internet-Seite finden sich für deine Behauptungen bzgl. Homophobie und contra Abtreibung keine Anhaltspunkte. Abtreibung scheint hier überhaupt nicht auf der Agenda zu stehen und eine Position gegen die Ehe für Alle muss man sicherlich nicht teilen, aber sie rechtfertigt noch lange keine Aburteilung in Richtung Homophobie. Den Agenda-Punkt mit der Sexualkunde finde ich zwar persönlich eher lächerlich, aber in einer freien Gesellschaft sollte auch eine solche Meinung vertreten werden dürfen, ohne dass reflexartig die Nazikeule geschwungen wird (die hier auch thematisch nicht einmal passend ist).

Zitat

Die Familie, Fundament unserer Gesellschaft, ist als unabhängige, eigenverantwortliche Gemeinschaft anzuerkennen, zu schützen und zu unterstützen.
• Die Ehe ist zu schützen als der auf Lebenszeit angelegte öffentliche Bund, den ein Mann und eine Frau in freier Entscheidung miteinander schließen, um einander zu lieben, eine Familie zu gründen und ihre Kinder zu erziehen.
• Jedes Kind hat ein Recht darauf, von einer biologischen Mutter und einem biologischen Vater abzustammen. Das Recht des Kindes von Mutter und Vater erzogen zu werden, muß auch im Fall einer Adoption geachtet werden.
• Der Staat hat zu respektieren, daß an erster Stelle Mutter und Vater für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Dieses natürliche Recht der Eltern darf auch in Schulen und Kitas – insbesondere in Erziehungsfragen zur Sexualität – nicht mißachtet werden.
• Zum Schutz der Kinder ist auf scham- und persönlichkeitsverletzende Unterrichtsinhalte in Wort, Bild und Ton zu verzichten.
• Jede aktive Indoktrination der Kinder im Sinne des Gender-Mainstreaming, z.B. durch Infragestellung der natürlichen Geschlechter und Familienbilder, muß gestoppt werden.

Zitat

Wir distanzieren uns ausdrücklich von jedem antisemitischen, rassistischen und extremistischen Gedankengut und Organisationen oder Einzelpersonen, die solches Gedankengut vertreten. Eine Zusammenarbeit mit solchen Gruppierungen war und ist für die Veranstalter der DEMO FÜR ALLE ausgeschlossen.

 

bearbeitet von tonystark

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vor 23 Stunden, AlfredENeumann schrieb:

Und etwas Öl in's Feuerchen 😁

 

Der Typ ist die Definition von "Keep calm". Wie ich das feiere - auch inhaltlich.

MGTOW/Redpill musste ich erst mal googlen. Incel ist für mich nach wie vor ein türkischer Name.

bearbeitet von MrNicestGuy
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vor einer Stunde, tonystark schrieb:

Muss man denn zwangsläufig für irgendein "Team" spielen?

iwo.

Nur sollte man sich auch vor der Naivität hüten, die Meinungsmacher im Hintergrund für unfähig zu halten. Dass heute kein Demagoge mehr spuckend und fuchtelnd auf dem Podium von Rassenlehre und Raum zum Leben fabuliert, dürfte klar sein.

 

Immer alles nochmal beschnüffeln und Weilchen drauf rum kauen, ehe man "genau! verbrennt die Hexe!" mitgröhlt. Links wie Rechts.
Finde, wie du, die Ausgrenzung von Rechten auch total bescheuert. Wüsste nicht, was einen daran zum besseren Menschen machte und mit Toleranz hat das auch nichts mehr zu tun. Heck, ich bin mit Reichskriegsflaggen in den Zimmern älterer Freunde aufgewachsen, auch ohne deren Meinung zu teilen. Geht alles.

Aber Leute wie du und ich sind auch nicht Zielgruppe von Demagogen.

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vor 1 Stunde, tonystark schrieb:

Spiegel, der FR, der Süddeutschen, der Zeit oder der taz.

Aber bei FaZ, Welt oder Focus.

Die von rechtsaußen gern genommene These, es gäbe nur linksgrün und sie, stimmt einfach nicht. Auch nicht beim Feminismus.Und ich kenne auch einige SPDler, die von den schreienden Hardcorefeministen genervt sind

vor 9 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Ausgrenzung von Rechten auch total bescheuert. Wüsste nicht, was einen daran zum besseren Menschen machte und mit Toleranz hat das auch nichts mehr zu tun. Heck, ich bin

Aber von Rechtsradikalen. Die Gruppen, die selbst ausgrenzen wollen, : also wegen Rasse, Religion oder Sexualitaet, die gehoeren durchaus ausgegrenzt,die grenzen wir lieber aus. Denn sonst grenzen die aus. Haben wir oft genug erlebt...

.

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vor 13 Minuten, Easy Peasy schrieb:

ich bin mit Reichskriegsflaggen in den Zimmern älterer Freunde aufgewachsen

Du ja, jemand miut tuerkischer Herunft kann das nicht. Und wenn  die Leute jetzt Lehrer, Polizisten etc. sind, koennen die mit tuerkischer Herkunft nicht mehr frei aufwachsen, sondern nur noch ausgegrenzt.

...

 

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vor 28 Minuten, jon29 schrieb:

Aber von Rechtsradikalen. Die Gruppen, die selbst ausgrenzen wollen, : also wegen Rasse, Religion oder Sexualitaet, die gehoeren durchaus ausgegrenzt,die grenzen wir lieber aus. Denn sonst grenzen die aus. Haben wir oft genug erlebt...

Weiß nicht. Bin schon eher für steten Dialog. Wenn wir aufhören, miteinander zu reden, sind alle Brücken verbrannt.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Angst vor Überfremdung meist dort am größten ist, wo die wenigsten Ausländer wohnen. Die Menschen haben Angst vor nem Schreckgespenst. Halten den gesellschaftlichen Wandel für ne Einbahnstraße. Wer regelmäßig mit Türken, Libanesen, Iranern, Syrern etc verkehrt, weiß natürlich, dass das Quatsch ist.
Auch nur im Dialog lässt sich die "deutsche Leitkultur" qua Geschichtsnachhilfe seit Eintreffen der Römer bissl auseinander nehmen. Du musst die Leute schon dort abholen, wo sie stehen.

 

vor 25 Minuten, jon29 schrieb:

Du ja, jemand miut tuerkischer Herunft kann das nicht. Und wenn  die Leute jetzt Lehrer, Polizisten etc. sind, koennen die mit tuerkischer Herkunft nicht mehr frei aufwachsen, sondern nur noch ausgegrenzt.

Ein Grund mehr, sich nicht in "die" und "wir" zu verlieren, oder?

 

bearbeitet von Easy Peasy
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aber wenigsten Schwingt die Türe jetzt ein wenig zurück. Witzig ist der aktuelle Feminsismuss allemal.

 

hab leider das original Video noch nicht gefunden. Wenns jemand hat, gerne per PM...

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vor 47 Minuten, jon29 schrieb:

Aber bei FaZ, Welt oder Focus. 

Richtig (wobei mir die FAZ davon als die einzig seriöse Alternative scheint).

Zitat

Die von rechtsaußen gern genommene These, es gäbe nur linksgrün und sie, stimmt einfach nicht. Auch nicht beim Feminismus.Und ich kenne auch einige SPDler, die von den schreienden Hardcorefeministen genervt sind 

Auch richtig - aber christlich-konservativ ist für meine Begriffe eben noch nicht rechtsaußen* - vor allem dann nicht, wenn sich eine christlich-konservative Vereinigung - so wie diese hier - offenbar klar vom Schulterschluss mit Rechtsaußen distanziert. Davon abgesehen ging es mir aber ja gerade um eine fallspezifische Auseinandersetzung mit inhaltlichen Positionen. Wenn ein AfDler in einem konkreten Punkt eine vernünftige Haltung vertritt und diese sinnvoll begründet, dann kann ich ihm doch in diesem einen Punkt zustimmen. Deshalb muss ich weder selbst AfD-Wähler werden, noch muss ich den Mann sympathisch finden oder mich "auf seine Seite schlagen"... Oder gebietet es die Political Correctness, dass ich dann aus Prinzip eine Gegenhaltung einnehme?

*jedenfalls nicht im Sinne von nicht-mehr-mit-demokratischen-Werten-vereinbar-rechtsaußen

Zum Thema SPD und Feminismus: Kenne solche Leute auch. Gerhard Schröder hat seinerzeit aus seiner Haltung gegenüber Frauenpolitik und "Gedöns" ja auch keinen Hehl gemacht. Das Thema aber auf ein paar schreiende Hardcore-Feministinnen zu reduzieren (nach dem Motto: Spinner gibt's überall, die kann man ja einfach ignorieren), greift aber zu kurz - denn offenbar schaffen es die paar Hardcore-Feministinnen ja immer wieder, ihre politische Agenda durchzuboxen. Vermutlich gerade weil viele das Thema ignorieren und/oder sich eben nicht dem Risiko aussetzen wollen, als Ewiggestrige oder Schlimmeres abgestempelt zu werden. Wie ist es sonst zu erklären, dass die SPD 2016 auf Bundesebene mit einer offensichtlichen feministischen Propaganda-Lüge in den Wahlkampf gezogen ist ("Wer 100% leistet, darf nicht 21% weniger verdienen")? Dass man an einigen Universitäten jetzt Punktabzug für eine nicht gegenderte Schreibweise bekommen darf? Von den Auswüchsen der Uni Leipzig (Sehr geehrter Herr Professorin) mal ganz zu schweigen...

bearbeitet von tonystark
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vor 8 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Weiß nicht. Bin schon eher für steten Dialog. Wenn wir aufhören, miteinander zu reden, sind alle Brücken verbannt.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Angst vor Überfremdung meist dort am größten ist, wo die wenigsten Ausländer wohnen. Die Menschen haben Angst vor nem Schreckgespenst. Halten den gesellschaftlichen Wandel für ne Einbahnstraße. Wer regelmäßig mit Türken, Libanesen, Iranern, Syrern etc verkehrt, weiß natürlich, dass das Quatsch ist.
Auch nur im Dialog lässt sich die "deutsche Leitkultur" qua Geschichtsnachhilfe seit eintreffen der Römer bissl auseinander nehmen. Du musst die Leute schon dort abholen, wo sie stehen.

Es geht nicht nur im Dialog, sondern auch um Repräsentation. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Nun wäre es fatal Pluralismus durch oberflächliche Merkmale wie z.B. Hautfarbe zu definieren. Pluralismus muss man durch Meinungsvielfalt definieren. Also sind in einer pluralistischen Gesellschaft Meinungen von links bis rechts vertreten.

Zudem leben wir in einer repräsentativen Demokratie. D.h. das Parlament ist ein Abbild der Gesellschaft. Da aber die Gesellschaft pluralistisch (= links bis rechts) ist, muss auch in einer repräsentativen Demokratie das Parlament pluralistisch (= links bis rechts) sein.

Betrachten wir nun die Zusammensetzung des Parlaments in der letzten Legislaturperiode:

sozialdemokratisierte CDU (Mitte-Links / ursprünglich Mitte-Rechts)

SPD (Mitte-Links)

Grüne (je nach Thema auch stark links)

Linke (was wohl?)

zahnlose CSU (eigentlich Mitte-Rechts bis Rechts)

Die Gesellschaft ist pluralistisch, aber das Parlament - trotz repräsentativer Demokratie! - quasi rein links. Es ist kein Zufall, dass die AfD ausgerechnet in der letzten Legislaturperiode gegründet worden und aufgestiegen ist.

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Ich persönlich empfinde extrem-Feministinnen, die blind auf alles einprügeln, was mit Männern zu tun hat, genauso blöd, wie die männliche Gegenreaktion, dann blind auf alles einzuprügeln, was mit dem Thema Feminismus zu tun hat.
 

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Am 9.10.2018 um 13:17 , Tiger_Durden schrieb:

Zu sagen, dass Frauen generell zu Hause mit Kindern glücklicher seien als im Job ist sehr gewagt und provokant ohne jegliche Quellen, allerdings denke ich, dass viele Frauen eben auch so denken. Nur nicht die Feministinnen.

Ich finde das ueberhaupt nicht provokant zu sagen. Ich glaube auch, dass viele Frauen zufriedener zuhause mit ihren Kindern sind als ihr Leben der eigenen Karriere zu widmen. Ich will damit nicht sagen das Frauen zuhause bleiben sollen! Eine Frau soll machen koennen worauf sie lust hat. Es gibt einfach Unterschiede hinsichtlich der Geschlechter und das zeigt sich auch in der Wahl ihres Berufes und generell ihren Interessen. Deshalb gibt es bei MINT- Studiengaengen auch vorallem Maenner und das liegt nicht daran, dass die Frauen diskriminiert werden oder haelt sie irgendjemand davon ab sich fuer ein IT- Studium einzuschreiben?

bearbeitet von J.Peterson
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vor 2 Stunden, jon29 schrieb:

Aber von Rechtsradikalen. Die Gruppen, die selbst ausgrenzen wollen, : also wegen Rasse, Religion oder Sexualitaet, die gehoeren durchaus ausgegrenzt,die grenzen wir lieber aus. Denn sonst grenzen die aus. Haben wir oft genug erlebt...

.

Von welcher rechtsradikalen Gruppe sprichst du? Wenn du NPD- Waehler meinst, ein paar Afd- Mitglieder und Pegidasympahtisanten ok aber wen gibt es den da noch in Deutschland?

Btw und das muss man einfach sagen, linksradikal ist genauso bescheuert wie rechtsradikal. Ich habe auch schon mit extremen Linken gesprochen die es gut finden, dass so viele Fluechtligen ins Land kommen, da diese auch gegen den dt. Staat sind und dabei helfen koennen, die Regierung zu stuerzen. Ich werde generell bei Menschen stutzig, die die ganze Zeit von ihren noblen Absichten erzaehlen.

bearbeitet von J.Peterson

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Ich glaube man muss zwischen Feminismus und Männerhass ganz klar unterscheiden. 

Feminismus hat auch nichts mit Bevorzugung der Frauen zu tun, sondern Gleichstellung zum Ziel. Viel wurde bei uns schon umgesetzt, deswegen beschränkt sich hierzulande der Feminismus auch weitestgehend auf Erhalt bzw um die Umsetzung.

Selbst wenn 90 % der Frauen Zuhause glücklich sind als Hausfrau und Mutter, beim Feminismus geht es darum, dass es die freie Entscheidung der Frau ist. - Selbstbestimmung!

Hätte es die feministische Bewegung nicht gegeben, hätten Frauen heute den Status von Leibeigenen ihrer Männer oder Väter. Sie dürften nicht wählen etc.

Vieles macht Sinn. Was mir und wahrscheinlich auch vielen anderen unerklärlich ist, sind die Extremisten. Wie bei allem, schießen die weit über das Ziel hinaus (frau statt man zb). Das hat meiner Meinung so viel mit feminismus zu tun, wie die Kreuzzüge mit den Menschen, die sonntags zum Beten in die Kirche gehen.

Ich kenne selbst als Frau keine einzige andere Frau, die so extremistische Züge hat. Wo gabelt ihr die alle auf?

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vor 9 Minuten, Manu1982 schrieb:

 

Selbst wenn 90 % der Frauen Zuhause glücklich sind als Hausfrau und Mutter, beim Feminismus geht es darum, dass es die freie Entscheidung der Frau ist. - Selbstbestimmung!

Und das duerfen sie in Deutschland nicht?

Zitat

Hätte es die feministische Bewegung nicht gegeben, hätten Frauen heute den Status von Leibeigenen ihrer Männer oder Väter. Sie dürften nicht wählen etc.

Ja stimmt, die guten alten Zeiten wo die armen Frauen Hitler oder auch Bismarck nicht waehlen durften. Ich kann mir echt immer nur an den Kopf fassen wenn Menschen glauben, dass es Maennern damals ach so toll ging.  

bearbeitet von J.Peterson

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vor 32 Minuten, J.Peterson schrieb:

Und das duerfen sie in Deutschland nicht?

Ja stimmt, die guten alten Zeiten wo die armen Frauen Hitler oder auch Bismarck nicht waehlen durften. Ich kann mir echt immer nur an den Kopf fassen wenn Menschen glauben, dass es Maennern damals ach so toll ging.  

Klar dürfen sie das, aber sie dürfen auch alles andere ohne ihre Männer zu fragen. Es geht einfach um Selbstbestimmung und die sollte nichts mit dem Geschlecht zu tun haben.

Wem es wie und wann toll ging oder nicht, ist doch total deplatziert hier. Warum soll deiner Meinung nach eine Frau nicht wählen dürfen oder um kacken zu gehen ihren Mann erst um Erlaubnis bitten müssen. 

Was gibt dir das recht, dass du als Mann mehr Rechte haben solltest als eine Frau? Nur weil du nen Penis hast? Dein Geschlecht war pures Glücksspiel und ein y Chromosom ist genau weshalb ein Grund privilegiert zu sein? Erklär mir das mal.

Feminismus soll für Gleichberechtigung sorgen und nicht Frauen priviligieren. Manche Männer verstehen den Unterschied nur nicht...

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vor 1 Minute, Manu1982 schrieb:

Klar dürfen sie das, aber sie dürfen auch alles andere ohne ihre Männer zu fragen. Es geht einfach um Selbstbestimmung und die sollte nichts mit dem Geschlecht zu tun haben.

Wem es wie und wann toll ging oder nicht, ist doch total deplatziert hier. Warum soll deiner Meinung nach eine Frau nicht wählen dürfen oder um kacken zu gehen ihren Mann erst um Erlaubnis bitten müssen. 

Was gibt dir das recht, dass du als Mann mehr Rechte haben solltest als eine Frau? Nur weil du nen Penis hast? Dein Geschlecht war pures Glücksspiel und ein y Chromosom ist genau weshalb ein Grund privilegiert zu sein? Erklär mir das mal.

Feminismus soll für Gleichberechtigung sorgen und nicht Frauen priviligieren. Manche Männer verstehen den Unterschied nur nicht...

Wieso soll ich etwas erklaeren was ich nie behauptet habe? 

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vor einer Stunde, J.Peterson schrieb:

Ich finde das ueberhaupt nicht provokant zu sagen. Ich glaube auch, dass viele Frauen zufriedener zuhause mit ihren Kindern sind als ihr Leben der eigenen Karriere zu widmen. Ich will damit nicht sagen das Frauen zuhause bleiben sollen! Eine Frau soll machen koennen worauf sie lust hat. Es gibt einfach Unterschiede hinsichtlich der Geschlechter und das zeigt sich auch in der Wahl ihres Berufes und generell ihren Interessen. Deshalb gibt es bei MINT- Studiengaengen auch vorallem Maenner und das liegt nicht daran, dass die Frauen diskriminiert werden oder haelt sie irgendjemand davon ab sich fuer ein IT- Studium einzuschreiben?

Es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern ja. Das sind, auf kognitiver und psychischer Ebene, stand der Wissenschaft heute, dass Frauen etwas schlechter in der räumlichen Wahrnehmung sind als Männer und dass Frauen besser in sprachlichen Aufgaben sind. Von Körpergrößen und z.B. sportlichen Leistungen möchte ich hier nicht sprechen. Da gibt es natürlich Unterschiede.

ansonsten gibt es unglaublich viele Überlappungen. D.h. Teilweise ist der Unterschied zwischen zwei Männern bzw zwei Frauen sehr viel größer als zwischen Mann und Frau. Es gibt also eine große Bandbreite an möglichen Ausprägungen. 

Und zum Thema MINT Fächer: 

In Studien schnitten Frauen tatsächlich signifikant schlechter in mathematischen/naturwissenschaftlichen Tests ab, als Männer. Aber auch nur, wenn Ihnen vorher von den Versuchsleitern gesagt worden ist, dass es bei diesem Test normalerweise deutliche Geschlechtsunterschiede gäbe.  Schon schnitten die Frauen signifikant schlechter ab. Wenn man ihnen diese Information aber vorher nicht gab, konnte kein bedeutender Unterschied zwischen den geschlechtern festgestellt werden.

mir stellt sich jetzt die Frage, ob fest allgemein immer noch eine Tendenz gibt, in der Schule und der Gesellschaft, dass Frauen dahingehend beeinflusst werden, dass ja die MINT Fächer nichts für sie seien. Wie gesagt, nicht absolut, sondern in Tendenzen.

mir ist es also zu kurz gedacht, zu sagen, Frauen entscheiden sich ja nicht für solche Karrieren, also können, wollen etc. Sie das auch nicht. Und dass das in den Unterschieden zwischen den Geschlechtern anzufinden ist, Ist mir zu wenig differenziert.

ich bestreite nicht, dass es heute so ist. Ich zweifle nur an, dass die Gründe dafür in den Unterschieden der Geschlechter zu suchen sind. Nur mal so als Denkanstoß.

Zu dem Typen im Video, den du erwähnst;  Ich finde seine Provokation unsäglich und sei es nur, weil er damit einer vernünftigen Kommunikation einen Bärendienst erweist, indem er sie einfach abkanzelt.

Ansonsten stimme ich mit vielen hier überein. Das Gros der Menschen ist sicherlich nicht so extrem, wie in den gezeigten Beispielen. 

P.P.S. Fun fact: den selben Effekt kann man übrigens auch für Männer festgestellen, die sich einem empathietest unterziehen. Uninstruiettr Männer sind weniger Empathisch als Frauen. Wenn man aber den Männern Geld für die Aufgaben anbieten, sind sie auf einmal genau so gut wie die Frauen. 

Nennt sixh stereotype Thread, wer mal nachschauen mag.

 

 

 

bearbeitet von SirRoyTh
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