Feminismus - wie man es dermaßen übertreiben kann

112 Beiträge in diesem Thema

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Am 15.10.2018 um 21:44 , DarkKitty schrieb:

Ich bezeichne mich definitiv als Feministin (...) viele haben nicht verstanden, worum es im Feminismus gehen sollte

Dann magst du vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel bringen:

Welche Ziele verfolgst du als Feministin und wie verfolgst du diese Ziele?

Aus welchem Grund zieht der Feminismus so viele Frauen an, die den Namen "missbrauchen" um ihrem Männerhass Luft zu machen und politische Forderungen zu stellen die ganz klar auf eine Benachteiligung des Mannes abzielen?

Abgesehen vom Männerhass wertet der Feminismus auch andere Frauen, die aus einer freien Entscheidung heraus in ihrem "Rollenbild" bleiben, stark ab. Da herrscht so eine Art Verräter-Mentalität. Des Weiteren erleben wir, dass gerade an Schulen mit Nachdruck daran gearbeitet wird die Mädchen in die typischen Interessensgebiete der Jungs zu drängen, die sich die allermeisten freiwillig nicht aussuchen würden. Meine Frage dazu: Warum?

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Phuu, das ist ein super weites Feld, zu dem ich sehr viel sagen könnte, ich versuche mich kurz zu fassen 🙂

Mein Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle so sein und leben können, wie sie wollen (sofern sie anderen damit nicht schaden, natürlich). Das bedeutet selbstverständlich auch, dass eine Frau sich dazu entscheiden kann, ihr Leben dem Haushalt und den Kindern zu widmen. So lange sie das aus freien Stücken macht und nicht, weil gesellschaftliche Normen ihr keine andere Wahl lassen, ist das cool. Und niemand, auch keine Feministin, hat das zu bewerten oder zu kritisieren. 

Wie dieses Ziel erreicht werden soll? Kurzfassung: Aufklärung und Bildung, eine reale Chancengleichheit schaffen. 

Warum manche Menschen den Feminismus mißbrauchen, um persönliche Schlachten auszutragen, darüber kann auch ich nur Vermutungen anstellen, einiges wurde hier ja bereits genannt.

Ich habe jetzt gerade keine Zeit mehr, werde später aber noch auf den Teil Schule/Interessen von Boys und Girls eingehen. 

cheerio

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Das ist doch schon der Fall. Frauen können arbeiten, wählen, können sich vom Mann scheiden lassen, ohne seine Erlaubniss zu haben, können sich quer durch die Welt vögeln oder an einen Mann binden und das klassishce Leben führen, Frauen können all das tuen was Wir Männer auch tuen, nur ohne Penis.

 

Wer sich gesellschaftlichen Normen beugt, ist selbst schuld. Nur weil Andere sagen "Los spring!" heißt das nicht, dass du springen muss.

Dem Druck muss man eben standhalten und darüber stehen können. Eben seinen Weg gehen, trotz Hater und irgendwelchen bescheidenen Meinungen und Erwartungen ANderer. Ist eine Charackterfrage und nicht die der Gleichberechtigung. Die Last kann dir keiner abnehmen, egal wie gleichberechtigt die Geschlechter auch sein mögen. Gilt aber genauso für die Männer.

Lästern, Erwarten und haten werden Menschen immer. Entweder man schüttelts ab und weiß, was am Besten für Einen ist, oder man beugt sich eben und redet sich ein, dass Es an fehlender Gleichberechtiung liegt. Jeden Tag kämpfen Menschen mit dem selben Problem, ob Mann oder Frau. Da hilft dir auch kein Gesetz, keine Politik oder sonstwas. Da muss man schon selbst das Zeug zu haben oder entwickeln ( was auhc möglich ist, muss nicht "angeboren" sein ). Und ganz ehrlich: Eigentlich ist Es einfach. Vor 4 Jahren hätte ich nie gedacht, dass gerade Ich das mal schreibe, aber heute sitze ich hier und kann darüber lachen, was ich mir damals für Filme geschoben habe und so getan habe, um Es Anderen Recht zu machen oder in die von ihnen gepressten Schablonen und Erwartungen zu passen.

Der Schritt zum von der Meinung Anderer unabhängigen Leben ist gar nicht so lang und schwer, wie viele annehmen.

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vor 2 Stunden, El Rapero schrieb:

Wer sich gesellschaftlichen Normen beugt, ist selbst schuld. Nur weil Andere sagen "Los spring!" heißt das nicht, dass du springen muss.

Dem Druck muss man eben standhalten und darüber stehen können. Eben seinen Weg gehen, trotz Hater und irgendwelchen bescheidenen Meinungen und Erwartungen ANderer. Ist eine Charackterfrage und nicht die der Gleichberechtigung. Die Last kann dir keiner abnehmen, egal wie gleichberechtigt die Geschlechter auch sein mögen. Gilt aber genauso für die Männer.

Vor allem ist es auch eine Frage der Meinungsfreiheit. Also es hat nun mal jeder das Recht über Frauen und ihren Platz in der Welt zu denken was er will und sei es noch so abwertend. Man muss persönlich nicht zustimmen, aber man kann die Gesellschaft nicht zwingen irgendwelche Normen zu übernehmen. Zum einen ist es faktisch nicht möglich zu kontrollieren was andere Leute denken und zum anderen sollte auch niemand das Recht haben so eine Meinungsdiktatur vorzugeben.

vor 2 Stunden, El Rapero schrieb:

Der Schritt zum von der Meinung Anderer unabhängigen Leben ist gar nicht so lang und schwer, wie viele annehmen.

Kann ich bestätigen. Vor allem respektieren andere Leute einen dann oftmals für das Selbstbewusstsein und die Ehrlichkeit,auch wenn sie den geäußerten Standpunkt komplett ablehnen. Die meisten von ihnen würden es sich selber nämlich nicht trauen so zu ihrer Meinung zu stehen wenn sie genau wissen dass alle anderen im Raum diese ablehnen.

 

@DarkKitty ich warte noch auf die ausführlichere Version deiner Antwort bevor ich auf deine Punkte eingehe.

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Am 9.10.2018 um 17:14 , Nahilaa schrieb:

Ich finde es lustig, wie jedes Argument, das hier gegen Feminazis verwendet wird (Verantwortung abschieben, Irrationalität, Opferrolle suchen...) exakt so auch für MGTOW/Redpill gelten könnte. 

Also, nur mal so nebenbei - ich bin von BEIDEN Gesinnungen kein Fan, und sehe durchaus die Verantwortung des Individuums da als Lösung. Sofern das Individuum die Möglichkeit hat, diese Verantwortung auch wahrzunehmen. Und die haben wir in unserer Gesellschaft durchaus.

Irgendwo in Indien oder den Brennpunkten von Afrika ist Feminismus vielleicht  schon noch berechtigt. Bei uns hier macht er selbstverantwortlichen Frauen nur das Leben schwer.

Ehm Mgtow und RedPill geben auf keine Verantwortung ab. Im Gegenteil. 

Das Problem ist einfach dass es sich dabei lediglich um ein Machtkampf handelt. Beide Geschlechter wollen dahingehend Einfluss auf gesellschaftliche Strukturen ausüben, dass die jeweils eigene Sexualstraregie und Interessenlage optimiert wird. Und der Feminismus übertreibt es halt.

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vor 7 Stunden, DarkKitty schrieb:

 

Wie dieses Ziel erreicht werden soll? Kurzfassung: Aufklärung und Bildung, eine reale Chancengleichheit schaffen

 

 

Inwiefern besteht für dich derzeit keine reale Chancengleichheit?

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vor 11 Minuten, Nachtzug schrieb:

Ungarn schafft die Gender-Studies an den Universitäten ab, wie findet ihr das?

Fantastic 

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Was ich nicht kapiere, wieso der ganze Feminismus- und Genderkram Transgender so feiert. Transgender ist doch das genaue Gegenteil von "Geschlecht ist nur ein Konstrukt". Wenn dem so wäre, müsste sich ja niemand umoperieren lassen. Aber genau das ist ja der Kern von Transgender, diese Menschen wollen ganz brachial biologisch ihr Geschlecht ändern. Weil sie ihre Identität dann eben doch genau daraus ziehen, ob ihr Körper männlich oder weiblich aussieht.

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@Nachtzug weil man sich selber als Kämpfer für eine unterdrückte Minderheit präsentiert und sich dementsprechend solidarisch mit anderen vermeintlich unterdrückten Minderheiten gibt. Aus selbigem Grund sind Männer auch auf einmal nicht mehr böse wenn sie schwul sind. Sobald man einer vermeintlich unterdrückten Gruppe armer kleiner Opferlein angehört bieten einem linke Bewegungen eigentlich immer sofort den Schulterschluss an, auch wenn man den angeblichen Werten der jeweiligen Bewegung in jeder Hinsicht widerspricht oder sie gar offen ablehnt. Sich für die Rechte von Minderheiten einzusetzen ist bei denen identitätsstiftend.
In dem Zusammenhang ist auch immer wieder sehr unterhaltsam zu sehen wie der Feminismus den Islam in Schutz nimmt, obwohl der Islam den Inbegriff von einem Patriarchat darstellt. Aber Muslime sind bei uns ja eine Minderheit, also irrelevant.

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