Offene Beziehung starten? HB interessiert, aber unsicher?

33 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

1. Dein Alter - 36

2. Ihr Alter - 31

3. Art der Beziehung monogam

4. Dauer der Beziehung 8 Jahre

5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR - 6 Monate

6. Qualität/Häufigkeit Sex - von selten bis ca. 2x/Woche, je nach Phase

7. Gemeinsame Wohnung? - ja

8. Probleme, um die es sich handelt - Offene Beziehung starten?

 

So liebe Forengemeinde. Nach einigen Jahren melde ich mich auch mal wieder zu Wort. 

In der Vergangenheit war ich zumeist stiller Mitleser, auch wenn ich früher den ein oder anderen Beitrag absetzte. Doch nun zwingt mich meine jetzige Situation mich mal wieder zu Wort zu melden. Die Herausforderungen haben sich bei mir verändert, so wie ich das irgendwie auch in diesem Forum wahrnehme. Wir sind eben, zumindest ein bißchen, erwachsen geworden. Unsere Probleme und das Forum wohl mit uns.

Worum geht's?

Ich bin seit mittlerweile fast 8 Jahren in einer stabilen LTR. Wir haben sogar vor drei Jahren geheiratet. Viele Dinge in unserer Beziehung laufen sehr gut: Wir führen (weitgehend) eine harmonische Beziehung. In den meisten Bereichen sind wir einer Meinung, wo es in der Vergangenheit Spannungen gab, haben wir Kompromisse gefunden, mit denen wir beide gut leben können. Auch für die Zukunft haben wir gemeinsam einige Visionen entwickelt, die wir gemeinsam erreichen wollen. Auch beruflich sind wir durchaus erfolgreich. In unserem Umfeld werden wir von anderen manchmal als vorbildhaftes Paar bezeichnet. 

Hinter dieser idyllischen Fassade gibt es allerdings eine Herausforderung, die uns beide schon seit einiger Zeit an unsere Grenzen führt. Es handelt sich dabei um unsere Sexualität, mit der vor allem ich unzufrieden bin.

Wie konnte es so weit kommen?

Der Alltag ist eben ein Gift, das sich langsam einschleicht und Beziehungen kaputt machen kann.

Von vorne: Als wir uns kennenlernten war ich Ende 20 und hatte schon einige Erfahrung mit Frauen gesammelt. Sie dagegen war Anfang 20 und hatte noch nie einen Freund, war auch noch Jungfrau. Ich war deshalb auch zunächst sehr skeptisch, was eine gemeinsame Zukunft anging, aber sie legte sich richtig ins Zeug. Zugleich führte ich auch gut. Wir hatten eine extrem leidenschaftliche Zeit und viel Spaß, nicht nur, aber eben auch im Bett. Obwohl sie keine Erfahrungen hatte, war sie zu ziemlich allem bereit und genoss es auch noch selbst.

Nachdem wir zusammenzogen (war schon recht früh, nach ca. 1 Jahr), wurde es kontinuierlich weniger. Sie hatte Stress mit dem Ende ihres Studiums, ich hatte beruflich einiges zu tun. Es war eben jetzt der Alltag sich zu sehen und miteinander Zeit zu verbringen. Während wir unser Leben immer besser aufeinander abstimmten, wurde der Sex seltener und schlechter. Der Prozess der Betaisierung begann. Auch wenn ich das bemerkte und zeitweise dagegen vorging (so wußte ich, wie ich mit ihrem Drama umgehen musste), war ich doch zu bequem und nicht konsequent genug, um diesen Prozess aufzuhalten.

Konkret: Sie wies mich beim Sex zurück, wollte verschiedene Praktiken nicht mehr machen, machte sich nicht mehr hübsch für mich etc. Sie investierte eben in diesem Bereich nicht mehr in unsere Beziehung. Meine sexuelle Befriedigung spielte keine große Rolle mehr. Ich dagegen verführte sie nicht mehr in dieser Form, machte sie nicht mehr zur "Schlampe" im Bett, zeigte nicht mehr die frühere Dominanz. Dazu kam eben das, was passiert, wenn man so zusammen wohnt. Anstatt sich schick zu machen, zieht man Schlabbersachen an, sieht sich im Bad usw. usf.

Fairerweise muss man sagen: Je mehr die Anziehung abnahm, desto enger wurden wir in anderen Bereichen. Die Intimität auf emotionaler Ebene nahm erheblich zu. 

Krisen gab es immer mal wieder wegen unserer Sexualität. Zeitweise hatten wir wochenlang keinen Sex miteinander. Ich machte den Fehler ihr die Verantwortung für unsere mangelhafte Sexualität zuzuschieben. Zum Beispiel schenkte ich ihr ein Buch zum Thema Sex, hoffte, dass sie sich dort etwas durchliest und Lust entwickelt das auszuprobieren. Im Nachhinein weiß ich, dass sie sich damit unter Druck gesetzt fühlte. Mich regte ihre Passivität in allem Sexuellen tierisch auf. Ich stellte sie zur Rede und wollte Erklärungen, die sie mir einfach nicht geben konnte, weil sie ihre Gefühle selber nicht verstand. Es kamen dann so Rationalisierungen wie "irgendwie machst du mich nicht mehr so an"... dazu kam beruflicher Stress auf ihrer Seite, den sie immer weiter als Vorwand nutzte. Mich regte auf, dass sie meiner sexuellen Befriedigung keine große Bedeutung beimaß. 

Ich schwenkte auf Handbetrieb um, konsumierte Pornos, flirtete im beruflichen Alltag oder aus Neugierde auch mal auf Tinder rum. Wollte einfach mal wissen, ob ich es noch drauf habe. Und ich merkte, dass ich es noch kann und genoss es. Dabei blieb es aber zunächst, auch wenn ich latent unzufrieden war.

Unser Leben wurde davon zwar zeitweise belastet, aber insgesamt lebten wir recht gut wie "Bruder und Schwester", die miteinander kuschelten und ab und zu Sex miteinander hatten (meist eher schlechten). Bei unseren Diskussionen dazu drehten wir uns im Kreis. Sie war einfach zu unsicher was in die Hand zu nehmen und ich war zugleich zu bequem was zu machen, vielleicht auch zu bequem die Beziehungsfrage zu stellen.

Aktuell

Seit ca. einem halben Jahr veränderte sich etwas. Ich weiß nicht, ob es dafür einen Auslöser gab oder ob es sich allmählich so entwickelte. Vermutlich weil ich einen Karrieresprung machte, nicht finanziell, aber ich hab seitdem meine Traumstelle, auf die ich jahrelang hingearbeitet habe. Hatte endlich wieder Zeit für Sport und brachte mich etwas in Form.

Nun wollte ich unsere sexuelle Flaute nicht mehr akzeptieren. 

Wir waren beide unzufrieden damit. Immer mal wieder versuchten wir etwas, immer mal wieder war es kurzfristig besser und dann scheiterten wir. Irgendwann sagte ich wegen ihrer Passivität und fehlenden Leidenschaft mal im Zorn: "Vielleicht ist es besser, wenn du mal mit anderen Männern schläfst und einfach Erfahrungen machst." - Zu meiner Überraschung erklärte sie, dass sie das durchaus reizvoll fände, aber Angst davor habe, was das mit unserer Beziehung machen könne. Gespräch danach erst einmal vorbei. Das war vor ca. 6 Monaten.

Da sich nichts veränderte, thematisierte ich es in unserem gemeinsamen Urlaub vor 2 Monaten erneut. Ich sagte ihr, dass ich unsere Beziehung als sehr stabil empfinde, es mich aber kaputt macht meine Sexualität nicht ausleben zu können. Manchmal überlege ich mich von ihr zu trennen, weil ich es nicht mehr aushalte. Eine Öffnung der Beziehung ist aber die andere, von mir favorisierte, Option. Seitdem führten wir darüber viele gute Gespräche. Sie versteht meine Position, ist hin- und hergerissen. Neben der eigenen Neugierde auf andere Partner gibt es in ihr das Gefühl "nicht gut genug zu sein in unserer Beziehung" - was mich wiederum wütend macht, denn wenn das ihr Problem ist, warum legt sie sich dann nicht ins Zeug?

Seitdem sprechen wir immer wieder über das Thema. Das Spannende ist: Es führt uns enger zusammen. Das Vertrauen wird auf einer Ebene gestärkt, die ich mir so nicht vorstellen konnte. Wir sind uns bewusst, dass es so nicht weiter gehen kann und etwas geändert werden muss - für uns beide! Das empfinde ich als sehr positiv, auch wenn es das ein oder andere Drama gab. Phasenweise hatten wir richtig guten Sex. Ich übernehme wieder mehr Führung, versuche wieder als Verführer aufzutreten, auch wenn dem in einer Beziehung natürlich gewisse Grenzen gesetzt sind.

Leider ist das schon wieder nach kurzer Zeit abgeebbt. Wir hatten jetzt die letzten 2 Wochen keinen Sex mehr und beim letzten Sex kam sie auf ihre Kosten (das ist mir immer sehr wichtig gewesen), ich allerdings nicht. So ist es übrigens immer wieder mal. Und wenn sie sich dann um mich kümmert, dann ist das eher so eine Pflichtaufgabe, als Spaß und Leidenschaft. Ich glaube immer mehr, dass sich das aus fehlender Erfahrung und Unsicherheit ergibt.

Was hält die Zukunft für uns bereit?

Aus meiner Sicht gibt es drei mögliche Optionen für die Zukunft:

1) Wir versuchen gemeinsam Erfahrungen zu sammeln

2) Wir öffnen die Beziehung und jeder sammelt die Erfahrungen für sich

3) So weiter wie bisher, ich gehe irgendwann fremd, irgendwann Trennung

Option 3 möchte ich nicht. Ich liebe diese Frau. Ich möchte mit ihr eine Familie gründen. Ich weiß, dass sie das auch will.

Option 2 fände ich ziemlich cool, weil ich das Gefühl habe, dass uns das in einer Form "Komplizenschaft" weiter zusammenbringen würde.

Option 1 ist für mich auch sehr in Ordnung, natürlich mit Regeln, die wir noch festlegen müssten.

Gegen Option 1 und 2 spricht, dass sie beim Flirten und Anbahnen wenig Erfahrungen hat, eher unsicher ist und ihre Sexualität auch nicht nach außen kommuniziert (indem sie sich z.B. sexy kleidet). Das ist übrigens für mich auch ein Erklärungsansatz, weshalb sie sich beim Sex so zurückhält. Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass ich sie beim Dirty Talking doch manchmal dazu gebracht habe über ihre Fantasien zu sprechen und die haben es in sich: Lesbischer Sex (kommt relativ oft vor), Sex mit anderen Männern (es macht sie an sich vorzustellen, sie komme von einem Fickdate nach Hause), Sex mit Schwarzen, Anal, Dominanz...

Für die offene Beziehung spricht, dass sie sich damit auch immer weiter beschäftigt. Sie hat einen Artikel dazu gelesen, eine Serie zu diesem Thema geschaut. Was störte sie an dieser Serie? - "Da haben beide außereheliche Partner gleichzeitig gefunden, das ist ja wohl unrealistisch!" Und hier kommen wir meiner Meinung nach zu des Pudels Kern! Sie ist für das Thema mittlerweile sehr offen, aber sie hat Angst, dass ich dann wild in der Gegend rumvögel, sie dabei aber zu kurz kommt. Das will/kann sie aber in dieser Form nicht kommunizieren bzw. zugeben.

Gegen gemeinsame Erfahrungen spricht übrigens, dass sie das nicht machen möchte. Sie sagt, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlt. Ich habe z.B. einen Dreier mit einer Frau vorgeschlagen. Oder einfach nur passiv dabei zu sein am Anfang.

Für mich stellt sich nun die Frage: Wie weiter machen? - Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, dass es gut wäre, wenn jemand anders versucht sie zu verführen. Selbst wenn sie ihm einen Korb gäbe, wäre das für ihr Selbstbewusstsein extrem wertvoll. Und es würde mir auch einiges verraten, wenn sie ihm keinen Korb gäbe - zugleich hätte ich damit kein Problem (Eifersucht ist nicht mein Thema). Oder sie einfach bei einer Dating-Plattform anmelden und ihr zeigen, wie viele Rückmeldungen sie bekommt... kann aber sein, dass sie das als Vertrauensmissbrauch versteht.

Das wird aber eher nicht passieren. Also was tun? - Ich werde sie morgen noch einmal darauf ansprechen, dass es sexuell zwischen uns nur kurzzeitig besser geworden ist. Zugleich werde ich weiter versuchen aus der Betaisierung rauszukommen (klappt schon ganz gut, wie ich finde) und ihr zugleich klarmachen, dass sie sich unserer Beziehung sicher sein kann.

Wie seht ihr das? Wie soll ich weiter vorgehen? Oder soll ich das ganze Thema ad acta legen und mich mit unserer Situation arrangieren?

Eventuell einfach Fakten schaffen? In dieser Frage führen und einfach machen?

Achja. Sie selbst hatte mir schon unter Tränen angeboten, dass wir die Beziehung öffnen könnten, wenn es das wäre, was ich will. Aber einseitig für mich. Ich will das aber nicht. Wenn sie sich dabei nicht gut fühlt und sich schlecht fühlt, wenn ich wo unterwegs bin, dann ist das keine Option für mich. Auch weil ich gelesen habe, dass offene Beziehungen nur genauso stabil sind wie normale Beziehungen, wenn beide Partner damit einverstanden sind.

So, bin auf eure Rückmeldungen gespannt. Sicher habe ich noch wichtige Punkte vergessen. Aber das ist so komplex in meinem Kopf, es fällt mir sehr schwer das halbwegs strukturiert darzustellen und das ist schon ein tierisch langer Text geworden. Stellt einfach Nachfragen, wenn Unklarheiten bestehen. Danke schon einmal für eure Hilfe.

Artikel aus der Schatztruhe (z.B. Betablocker) kenne ich schon, bin eingelesen.

bearbeitet von X-Wing
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Ich lese raus: Die Basis, auf der ihr steht ist eigentlich echt tauglich für solche Experimente.

Sie ist aber unsicher, hat kaum Erfahrung mit Männern und Verlustangst. Außerdem hat sie deutlich weniger das Bedürfnis mit anderen Partnern Kontakt zu haben.

Ich sehe genau wie du die Gefahr, dass du dich austobst und sie sich dann allein gelassen fühlt. Und das muss gar nicht der Realität entsprechen, sondern nur einfach ihr Gefühl sein. Das reicht schon aus.

Hast du sie mal gefragt, was es für sie braucht, um über offene Beziehung nicht nur zu reden, sondern es auch in die Praxis umzusetzen?
In dem Ding ist nämlich offenbar ne Menge Druck aufgrund von deinen Bedürfnissen. Wie siehts denn mit ihren Bedürfnissen aus?

Wäre vielleicht eine schrittweise Variante ne Idee? Also erstmal ist zB nur knutschen erlaubt. Oder man lässt mal ein "externes" Treffen pro Partner zu und schaut danach mal, wie es weitergehen soll? Oder sie bekommt erstmal ihre Freikarte (ohne Druck sie nutzen zu müssen) und hat den Raum Selbstbewusstsein zu tanken?

Was ist mit Swingerclub (gemeinsamer Abend, ihr Beschäftigt euch nur miteinander und schaut anderen zu, wenn ihr mögt)?

Halt irgendwie ein Einsteiger ohne große Fallhöhe, wo sie sich nicht allein, aber auch nicht unter Druck fühlt.

Ps. Schlampen mit Moral ist euch bekannt?

bearbeitet von Herzdame
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vor 1 Stunde, Herzdame schrieb:

Ich lese raus: Die Basis, auf der ihr steht ist eigentlich echt tauglich für solche Experimente.

Sie ist aber unsicher, hat kaum Erfahrung mit Männern und Verlustangst. Außerdem hat sie deutlich weniger das Bedürfnis mit anderen Partnern Kontakt zu haben.

Ich sehe genau wie du die Gefahr, dass du dich austobst und sie sich dann allein gelassen fühlt. Und das muss gar nicht der Realität entsprechen, sondern nur einfach ihr Gefühl sein. Das reicht schon aus.

@Herzdame: Boah, das freut mich total, dass du als erstes auf meinen Beitrag antwortest. Du bist nämlich für mich eine der Koryphäen zu diesem Thema in dem Forum hier. Danke schon einmal für deine Mühen!

Obwohl mir mein Text oben ziemlich chaotisch vorkam, hast du die wesentlichen Informationen herausgelesen. Es ist ihre fehlende Erfahrung und die Verlustangst, dazu ist ihr Bedürfnis andere Partner zu treffen bzw. ihre Fantasien auszuleben, scheinbar weniger stark ausgeprägt. Zumindest kommuniziert sie das so. Ob das wirklich so ist, wenn sie erst einmal den Mut dazu aufbringt, weiß ich nicht. Ich würde mich fast darüber freuen, wenn sie sich mal traut richtig aus sich rauszugehen.

Swinger Club fällt raus, nicht nur für sie, auch für mich. Ich finde neben dem Sex das Abenteuer der Verführung mindestens so spannend wie den Akt selbst. 

Die schrittweise Variante hatte ich sogar auch schon vorgeschlagen, den Gedanken hatten wir nicht weiter verfolgt. Problem: Sie wird nichts von sich aus starten, da bin ich mir sicher. Sie müsste jemanden treffen, der sich für sie interessiert. Und in ihrem Alltag scheint sie nicht besonders "offen" für so Erlebnisse zu sein. Ich bin nicht sicher, wie ich ihr mehr Selbstbewusstsein in diesem Bereich verschaffen kann. Ideen diesbezüglich wäre ich dankbar!

Ethical Slut liegt im Schrank, allerdings ungelesen, wie ich gestehen muss.

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Nur eben vom Handy aus:

Erstens solltest Du das Buch vermutlich auf Englisch lesen. Wenn der Rest genauso schräg übersetzt ist wie der Titel, wird das sonst kein Spaß.

Zweitens, und das ist wichtiger: Du baust gerade alleine dadurch Druck auf, dass Du das Thema mehr als einmal platziert hast und offenbar auch etwas anschiebst (forcieren will ich nicht sagen). Das wird vermutlich nicht gehen. Es läuft hier nur, indem Du bei ihr einen Wunsch weckst und signalisiert, dass Du - ehrlich - gewillt bist, ihr Raum zu geben.

Du musst Dir klar darüber sein, dass Du ein gewaltiges Fass aufmachen möchtest. Nicht falsch verstehen: Es schadet nicht, das etwas zu unterschätzen, dann traut man sich leichter. Du wirst als Mann aber gefördert sein, und zwar im Sinne absolut liebevoller Führung. Just sayin. 

Ich schau mal, ob ich die Tage noch etwas genauer drauf eingehen kann.

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Bin gerade dabei das Buch auf englisch zu lesen. 👍 

Mir ist klar, dass ich das nicht zu stark forcieren sollte. Wobei eben, wenn ich gar nichts mache, sich vermutlich auch nichts tut.

Sie hat, wie gesagt, durchaus schon kommuniziert, dass sie entsprechende Gedanken und Fantasien hat. 

Die zwei Sticking Points hat aus meiner Sicht Herzdame gut formuliert: Verlustangst und geringes Selbstbewusstsein wegen fehlender Erfahrung.

Die Fragen sind: Wie reduziere ich die Verlustangst? Und wie unterstütze ich sie beim Aufbau ihres sexuellen Selbstbewusstseins?

Ersteres fällt mir leichter, da bin ich aktuell dran und habe auch das Gefühl, dass es klappt. 

Das andere ist schon etwas schwieriger. Denn ich glaube nicht, dass das durch meine Wertschätzung größer wird. Hier muss quasi jemand anderes ihr positives Feedback geben.

Aber 1. woher nehme ich so jemand? Und 2. sind ihre „Antennen“ auch gar nicht darauf eingestellt. 

Vielleicht wird sie sogar im Alltag angeflirtet, nimmt es aber gar nicht so wahr, weil sie wegen der langen Beziehung das gar nicht mehr auf dem Radar hat.

Für weitere Tipps bin ich dankbar.

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Überleg dir deine Ablehnung eines Swingerclub (Pärchenclub!) Besuches mal.

1. bekommt man auch dort Sex nicht wahllos nachgeworfen. Auch wenn sich da Leute tummeln, die Sex prinzipiell nicht abgeneigt sein dürften, weißt du nicht, ob jemand Lust in diesem Moment und mit dir bzw. dir und deiner Begleitung hat und tastest das - meiner Erfahrung nach häufig gar nicht mal groß anders als in einem Flirt abends in der Bar - schrittweise ab. 2. kann es sehr spannend und evtl. den eigenen Kopffick was Schnackseleien mit Dritten angeht beruhigend sein, mal mitzuerleben, wie unspektakulär und dramafrei sowas erlebt werden kann. Mal an der Theke mit Ute und Tom ins Gespräch zu kommen, die 15 Jahre glücklich verheiratet sind und einmal im Monat die beiden Kids zu Oma geben, um sich in der "Erwachsenendisko" ne Runde zu vergnügen. Sich einfach nur was umzuschauen und festzustellen, dass sich die Grundfesten der eigenen Paarbeziehung anscheinend nicht zwingend auflösen, nur weil Schatzi auch bei einem fremden Schwanz oder Busen mal freudig erregt grunzt. Herauszufinden, ob man in der gemeinsamen Erweiterung des Horizonts nicht auch - trotz ggf. einzelner, getrennter Aktionen - eine Art Team Gefühl entwickelt und was für die eigener Zweierbeziehung mitgenommen werden kann.

Mag Typsache sein, wer damit was anfangen kann. Meine eigenen, glücklicherweise sehr entspannten Erfahrungen mit gut ausgerichteten Pärchen-Partys haben mir den Einstieg  ins Thema offene Beziehung, 3er, 4er, Partner trifft sich allein mit Drittem etc. unheimlich erleichtert, weils sehr entlastend war zu beobachten, wie wohlwollend und 'unbedrohlich' die Interaktionen dort so waren.

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2 Gedanken

- Getrennte Wohnungen, sonst wird das nie was.

- Falls ihr die ersten Speed Bumps, die sowas mit sich bringt, übersteht, wird sie in 3 - 5 Jahren ne Rückkehr zum alten Status Quo anstreben. Dann stehste wieder da, wo du jetzt bist.

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@jona.vark Ein Swingerclub ist einfach nicht nur ein Schritt zu viel, sondern deren zahlreiche. Das ist soweit außerhalb ihrer Comfortzone, dass das nicht mal denkbar ist.

@Easy Peasy was sind Speed Bums? Warum nach 3-5 Jahren wieder an gleicher Stelle? Getrennte Wohnungen sind keine Option. Warum sollte das notwendig sein? 

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Am 28.10.2018 um 22:30 , Geschmunzelt schrieb:

Erstens solltest Du das Buch vermutlich auf Englisch lesen. Wenn der Rest genauso schräg übersetzt ist wie der Titel, wird das sonst kein Spaß.

This. Ist auch echt schwer übersetzbar.

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Gast
Am 26.10.2018 um 19:15 , X-Wing schrieb:

Ich bin nicht sicher, wie ich ihr mehr Selbstbewusstsein in diesem Bereich verschaffen kann. Ideen diesbezüglich wäre ich dankbar!

Ich habe auch den Eindruck, es hakt genau hier. Ihr habt ein recht großes Ungleichgewicht, was das Selbstbewusstsein angeht, vor allem im sexuellen Bereich.

Du hast schon einige Erfahrungen mit Frauen, kennst den Prozess des Verführens, weißt, wie reizvoll er ist, weil du ihn selbst schon oft erlebt hast. Deshalb sehnst du dich ja auch wieder danach und hast durch kleine Flirts/Tinder versucht, dieses Gefühl wieder aufflammen zu lassen. Prinzipiell scheinst du jemand zu sein, der mit seiner Sexualität ziemlich im Reinen ist, seine Bedürfnisse wahrnimmt und auch kommuniziert - so wie du es ja kürzlich in eurer LTR getan hast. Das verstehe ich unter sexuellem Selbstbewusstsein.

Deiner Freundin fehlt es an vielen Erfahrungen, die dieses Selbstbewusstsein erst zustande kommen lassen. Außer von dir scheint sie noch nie so richtig von einem Mann "verführt" worden zu sein und auch das liegt jetzt einige Jahre zurück. Wahrscheinlich weiß sie gar nicht so recht, wie viel Spaß das Ganze machen kann, weil es es einfach nicht (mehr) kennt. Was man nicht kennt, vermisst man nicht. Dazu lese ich heraus, dass sie sich selbst als gar nicht sonderlich begehrenswert und attraktiv empfindet, ihre Sexualität ausprobiert, lebt, kommuniziert. Sie verhält sich recht passiv, legt sich nicht mehr durch Kleidung usw. ins Zeug ... Wenn ihr eure Beziehung jetzt öffnet, wird es wahrscheinlich genau daran scheitern. Wenn sie schon in eurer Beziehung, in diesem "geschützten Raum" kaum ihre Sexualität ausleben kann, wird sie kaum zum Vamp mutieren, sobald die Pforten geöffnet sind. Rein theoretisch möglich, aber unter den Vorzeichen unwahrscheinlich. Viel eher tritt ein, was du befürchtest - dass sie sich erneut zurückhält und das Gefühl hat, du hast viel mehr von diesem Arrangement.

Am 26.10.2018 um 15:53 , X-Wing schrieb:

Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, dass es gut wäre, wenn jemand anders versucht sie zu verführen. Selbst wenn sie ihm einen Korb gäbe, wäre das für ihr Selbstbewusstsein extrem wertvoll. Und es würde mir auch einiges verraten, wenn sie ihm keinen Korb gäbe - zugleich hätte ich damit kein Problem (Eifersucht ist nicht mein Thema). Oder sie einfach bei einer Dating-Plattform anmelden und ihr zeigen, wie viele Rückmeldungen sie bekommt

Im Kern sind diese Ideen sind gar nicht so abwegig. Was deine Freundin braucht, ist einfach etwas Erfahrung, Bestätigung und Selbstbewusstsein. Eines davon kannst mit Sicherheit du ihr geben und da würde ich auch ansetzen: die Bestätigung. Durch viel positives Feedback, wenn sie sich in eurer Beziehung doch mal wieder mehr ins Zeug legt. Damit sie wieder häufiger sexuell und begehrenswert auftritt - und sich im Umkehrschluss auch so fühlt. Da gilt gewissermaßen auch der Grundsatz "fake it till you make it", oder halt "feel it". Nur wer eine entsprechende Haltung hat, tritt auch im Alltag flirty auf und spürt in gewissen Situationen, wie reizvoll eine offene Beziehung sein könnte. Wenn sie etwas mehr aus sich rauskommt, kommt auch eher der Wunsch nach einer offenen Beziehung oder mehr sexuellen Erfahrungen.

 

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Die Lösung eurer Probleme ist nicht die Öffnung der Beziehung, sondern der Betablocker. Witzigerweise läuft es nämlich wie geschmiert, wenn du mal aus den Puschen kommst und konsequent führst und verführst. 

Solange die Front nicht geklärt ist und du deine Rolle nicht akzeptiert hast und lebst, wird alles andere nicht wirklich weiterhelfen. Wenn Du aber so weit bist, dann wird sie Dir auch genug vertrauen und folgen, wenn ihr die Beziehung öffnet, egal auf welche Weise. 

Meiner Meinung nach gibt es keinen anderen Weg. Alles andere ist nur Schein und fliegt Dir eher früher als später um die Ohren. 

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Wie schon gesagt wurde pusht du gerade zu sehr in eine Richtung. Lass mal "offene Beziehung" etc. aussen vor. Das wird noch dauern. Zuvor musst du dein Mädel lockerer kriegen. Ich hab keine Ahnung was ihr schon versucht habt, ich zähl mal hier auf mit was ich gute Erfahrungen gemacht habe die Mädels lockerer zu kriegern:

- Erotikmesse: Einfach mal zu zweit hingehen, gucken, und was gefällt mitnehmen und im Idealfall zuhause ausprobieren. Alternativ gehen Sexshops auch, aber ich finde Erotikmessen witziger. Is total aufregend für jemand der noch nie dort war, auch wenn es nüchtern betrachtet eigentlich nur ne große Halle mit viel Sextoys ist.

- Dildos, Vibratoren, Sexspielzeug: Wie oben beschrieben. Gemeinsam was aussuchen und ausprobieren. Meine Empfehlung ist der Magic Wand.

- Fesseln + Augen verbinden: Und dann kannst du dich stundenlang an ihr spielen. Mit unterschiedlichen Gegenständen streicheln, von Feder bis hin zu Gabeln oder sonstige Gegenstände mit denen man sie ein bissl pieksen /& leichten Schmerz zufügen kann. Bei der Feder sollte kein Huhn mehr dran hängen, sollte klar sein^^. Du kannst verschiedene Dildos mit einbauen, ausgedehntes Orales Vorspiel, Eiswürfel usw. bis hin ihren anus genauer zu erkunden. Finger, analplugs, Rimjob usw. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich würde mal klein anfangen und dann langsam steigern. Auch hier kann man mit dem Magic Wand viel Spass haben und den mit einbauen.

- Gemeinsam nen Porno gucken und irgendwann selbst in Aktion treten

- Hotaffair: Is ein erotisches Brettspiel. Läuft eigentlich auch unter Sexspielzeug aber ich wollte es nochmal separat aufführen weil es das Ganze auf eine spielerische Ebene hieft auf der einfach alles lockerer wird. Siehe den Beitrag von Neice:

https://www.pickupforum.de/topic/155382-hotaffair-die-sexuelle-map-einer-frau/

 

Das würde ich mal ne Weile machen. Zusätzlich kannst du an deinem Mindset arbeiten was Dominanz betrifft. Kann sein dass es ihr gefällt, kann aber auch sein dass es ihr nicht gefällt. Schaden wird's auf jeden Fall nicht, denke ich. Hierzu würde ich mir das hier vom Meister Fux durchlesen

https://www.pickupforum.de/topic/149450-dominanter-sex-101/

 

Und was Swingerclubs betrifft, das würde ich nicht ganz ausschließen. Man muss da ja nicht gleich direkt ficken. Die haben oft n leckeres Buffet, als Pärchen kommt man meist umsonst rein und ihr könnt einfach mal gucken. Ihr müsst ja dort nix machen, im Gegenteil, ich würde eher mit dem Mindset hinfahren "mal gucken, lecker essen, n Bierchen trinken und dann geht's wieder nach Hause. Neice hat hier auch mal was interessantes dazu verfasst: https://www.pickupforum.de/topic/156566-how-to-mädel-in-swingerclub-bekommen/

So, ich hoffe es is was interessantes für dich dabei. Führen und pushen is ok. Auch die Tatsache dass ihr ehrlich und offen drüber kommuniziert. Ich finde das super, ich hoffe dass hast du deiner Holden auch signalisiewrt dass du das zu schätzen weisst dass man sich so ungezuwungen drüber unterhalten kann. Meiner Meinung nach wäre es nur wichtig dass du hier im Umgang des Führens auch spielerischer wirst um so den Druck von deiner Frau zu nehmen bzw. ihn vor zu beugen. Sie sollte sich nie im Zugzwang sehen. Is Gift für den sexuellen Bereich. 

Ich würde erstmal klein anfangen und ihr nen Vibrator schenken. Den dann mal im gemeinsamen Liebesspiel mit einbauen und dann das Ganze langsam steigern. Erotikmesse, sie Spielzeug aussuchen lassen usw...

Viel Erfolg. Würde mich über Rückmeldungen in ein paar Monaten freuen.

 

Grüße,

 

DD

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vor 1 Stunde, X-Wing schrieb:

 was sind Speed Bums?

Keine Ahnung, aber Speed Bumps sind das längliche da, auf das Batmans Stoßdämpfer nicht vorbereitet war.

giphy.gif

 

vor 1 Stunde, X-Wing schrieb:

Warum nach 3-5 Jahren wieder an gleicher Stelle?

Weil du wieder über Los gehen wirst, sobald die Beziehung erneut monogam ist. Denn Monogamie ist nicht euer Problem.. und 3 -5 Jahre ist aus der Hüfte. Erfahrungsgemäß so die Zeit, die sich Menschen für "Experimente" geben, bevor sie wieder in ihre Comfort Zone wollen.

 

vor 1 Stunde, X-Wing schrieb:

Getrennte Wohnungen sind keine Option. Warum sollte das notwendig sein?  

Um eure öde Symbiose aufzudröseln.

Außerdem wird in eurer aktuellen Situation einem was genommen, wenn der andere auf Pirsch ist. Wenn das eh schon nicht das priorisierte Modell ist, fühlt sich einer garantiert beschissen.. und dann fühlen sich beide beschissen.
Wenn ihr euch eh nicht gesehen hättet in der Nacht, wird keinem etwas genommen. Gefühle der Benachteiligung, Eifersucht etc pp wird´s trotzdem genug geben in der ein oder anderen Situation.. Da mach dir mal keine Illusionen.
Aber es ist was ganz anderes, wenn eine/r daheim hockt, während der/die andere ficken ist. Hab schon FBs wieder heim geschickt, weil bei ihrem Freund das Tinderdate oder whatever geplatzt ist. "Geh nur. Das passt schon" (sagte er und griff zur Bong) mmh.. bestimmt. An so ner masochistischen Scheiße nehme ich nicht Teil.

bearbeitet von Easy Peasy
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vor 34 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Um eure öde Symbiose aufzudröseln.

Ich verstehe deinen Gedankengang. Aber eines ihrer Probleme mit einer offenen Beziehung ist vermutlich Verlustangst.

Und jetzt schlägst du vor, dass wir zukünftig in getrennten Wohnungen leben sollen?🙄

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vor einer Stunde, Barbara schrieb:

Ich habe auch den Eindruck, es hakt genau hier. Ihr habt ein recht großes Ungleichgewicht, was das Selbstbewusstsein angeht, vor allem im sexuellen Bereich.

...

Im Kern sind diese Ideen sind gar nicht so abwegig. Was deine Freundin braucht, ist einfach etwas Erfahrung, Bestätigung und Selbstbewusstsein. Eines davon kannst mit Sicherheit du ihr geben und da würde ich auch ansetzen: die Bestätigung. Durch viel positives Feedback, wenn sie sich in eurer Beziehung doch mal wieder mehr ins Zeug legt. Damit sie wieder häufiger sexuell und begehrenswert auftritt - und sich im Umkehrschluss auch so fühlt. Da gilt gewissermaßen auch der Grundsatz "fake it till you make it", oder halt "feel it". Nur wer eine entsprechende Haltung hat, tritt auch im Alltag flirty auf und spürt in gewissen Situationen, wie reizvoll eine offene Beziehung sein könnte. Wenn sie etwas mehr aus sich rauskommt, kommt auch eher der Wunsch nach einer offenen Beziehung oder mehr sexuellen Erfahrungen.

 

Das deckt sich ziemlich genau mit meinem Gefühl. Daher versuche ich ihr im Moment sehr viel Bestätigung (wenn sie sich Mühe gegeben hat) und viel Sicherheit zu geben - ich denke auch, dass es Früchte trägt. Langsam, denn wie du schon geschrieben hast, sie mutiert nun nicht von einem Tag auf den anderen zum "Vamp".

Vermutlich muss ich nur irgendwie rausfinden, wie sie mal von einer anderen Seite auch Bestätigung bekommt. Denn nach den Jahren ist meine Bestätigung für sie "normal". Gerade im Hinblick auf eine Öffnung müsste sie ja erfahren, dass sie das auch von anderen bekommen kann.

@Doc Dingo: Danke für deine Anregungen. Aber ich glaube wirklich, dass das teilweise einige Stufen zu weit geht. Sie würde mit mir auf so eine Messe gehen. Weil ich es möchte. Aber sie würde es nicht genießen. Es geht auch nicht primär um "Sex", sondern um das Erfahren als Frau begehrt zu werden. Flirten usw. - Toys haben wir übrigens, setzen wir teilweise ein, auch die genannten Praktiken haben wir früher gemacht, nach dem Verschlechtern unserer sexuellen Beziehung wurden viele davon "abgeschafft", allerdings werden sie jetzt nach meinem Verhaltenswechsel allmählich wieder in unser Leben integriert.

@Minou: Der Betablocker ist eine gute Sache. Ich habe ihn individuell angepasst auch eingesetzt. Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Aber auch ein erfolgreicher Betablocker bedeutet nicht, dass sie jetzt gleich alles tut, was ich ihr sage. Vor allem nicht bei so weitreichenden Punkten wie der Öffnung unserer Beziehung.

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vor 20 Minuten, X-Wing schrieb:

Aber eines ihrer Probleme mit einer offenen Beziehung ist vermutlich Verlustangst.

Und jetzt schlägst du vor, dass wir zukünftig in getrennten Wohnungen leben sollen?

Nö. Ich sage, du sollst ausziehen und schauen, wie sich euer Sexleben entwickelt.

Dieses Rumgekrampfe da. Mit ner Frau über 30.. echt Mann. Du steckst so tief drin.

 

Ich seh "offene Beziehung" auch nicht als Lösung eurer Probleme. Fick das Stück doch erstmal richtig, bevor ihr andere Menschen da reinholt.

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vor 30 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Fick das Stück doch erstmal richtig, bevor ihr andere Menschen da reinholt.

Das ist ein guter Ratschlag. Denn was du derzeit zu deiner Freundin sagst, ist: "Der Sex mit dir ist mir nicht gut genug. Darum will ich andere Frauen vögeln, um von denen den richtig guten Sex zu bekommen, der mir mit dir fehlt." Und das ist kein Idealstart in eine offene Beziehung. Besser wäre so eine Startpostition: "Der Sex mit dir ist ein Wahnsinn! Ich vögle zwar echt gern auch mit anderen Frauen, aber mit dir ist die Fickerei einfach exzeptionell."

Hast du David Schnarch schon mal angelesen? ich kann "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" empfehlen. Vielleicht kannst du darin was finden, das dir und deiner Freundin hilft, erst einmal euren Sex zu intensivieren.

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vor 52 Minuten, X-Wing schrieb:

dass sie jetzt gleich alles tut, was ich ihr sage.

Darum geht es eigentlich nie, sondern um ne bestimmte Energie und Dynamik, die bei Euch halt völlig eingeschlafen ist. Und das Doofe ist, dass anstatt, dass Du Deinen Part endlich mal übernimmst, Du nur wütend und sauer reagierst, weil sie es nicht macht. Und jetzt sollen es Andere richten. Das kann auch ne zeitlang funktionieren, aber ich sag mal so: Wenn da einer auftaucht, der weiß, was er tut, dann stehst Du schnell auf verlorenem Posten. Und wenn nicht, dann löst sich die Unzufriedenheit zwischen Euch dennoch nicht auf, sondern verschiebt sich nur und dann steht ihr bald wieder da, wo ihr jetzt schon seid. Nur, dass dann noch ein paar zusätzliche Protagonisten mit am Rad drehen. 

Ich versteh immer nicht, warum sich Männer so submissive Mädchen aussuchen, obwohl sie selbst eigentlich auch nicht die Zügel in die Hand nehmen wollen, sich daraufhin wundern, warum man so durch die Gegend eiert und zum Schluss trotzig werden und Druck an der falschen Stelle machen. Anstatt die Rolle, die sie für sich selbst ausgesucht haben, einfach mal auszufüllen (und zwar nicht nur in Gedanken!). Dann läuft das nämlich ganz wunderbar. Auch ohne große Ansprachen. 

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vor 5 Minuten, Minou schrieb:

Ich versteh immer nicht, warum sich Männer so submissive Mädchen aussuchen, obwohl sie selbst eigentlich auch nicht die Zügel in die Hand nehmen wollen, sich daraufhin wundern, warum man so durch die Gegend eiert und zum Schluss trotzig werden und Druck an der falschen Stelle machen.

Weil, wenn man nicht richtig viel Glück mit dem älteren Umfeld hat (Opa, Vater, Onkel, Freunde), einem keiner beibringt, wie man langfristig mit solchen Mädels umzugehen hat. Die komplette Gesellschaft labert genau gegenteiliges Zeug. "hör ihr zu. geh auf sie ein. wer ficken will, muss nett sein. she´s e queen.. blablabla"

Das ist auch nichts, worüber man grundehrlich irgendwo reden sollte, außer unter wirklich engen Freunden, oder eben anonym wie hier. Das ist´n explosives Thema. Da wirst du zugeshamed, dass die Schwarte kracht. Fängt ja selbst hier schon an, wenn ich den Smiley da unter meinem Post richtig interpretiere.

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Verstehe auch nicht, wieso von offener Beziehung und Swingerclub fantasiert wird, wenn du selbst genau (!) weißt, was die Ursache des Problems ist:

Am 26.10.2018 um 15:53 , X-Wing schrieb:

Der Prozess der Betaisierung begann. Auch wenn ich das bemerkte und zeitweise dagegen vorging (so wußte ich, wie ich mit ihrem Drama umgehen musste), war ich doch zu bequem und nicht konsequent genug, um diesen Prozess aufzuhalten.

Und das wäre dann gleichzeitig auch schon die Lösung, von dir selbst benannt.

 

Am 26.10.2018 um 15:53 , X-Wing schrieb:

Ich dagegen verführte sie nicht mehr in dieser Form, machte sie nicht mehr zur "Schlampe" im Bett, zeigte nicht mehr die frühere Dominanz.

Warum nicht? Bzw., du gibst dir die Antwort später im Text ja wieder selbst "ich war zugleich zu bequem was zu machen" - weshalb steuerst du denn da nicht gegen? Angenommen, sie würde sich jetzt gehen lassen und bald stattliche 150kg wiegen, weil das "bequemer" ist, als etwas auf sich zu achten, dann fändest du sie auch nicht mehr so attraktiv, oder? Und niemand könnte es dir verdenken. 

Am 26.10.2018 um 15:53 , X-Wing schrieb:

Anstatt sich schick zu machen, zieht man Schlabbersachen an, sieht sich im Bad usw. usf.

Du bist an allem was zwischen euch läuft zu 50% beteiligt.
Fragen die ihr euch stellen könntet, bevor du darüber nachdenkst, ihr heimlich (!) einen Account bei einer Singlebörse zu erstellen: Wieso läuft man nur noch wie Schluffi durch die Gegend? Man muss nicht wie Familie Flodder rumlaufen, nur weil man einen gemeinsamen Wohnsitz hat.
Und noch wichtiger: Wieso sieht man sich im Bad?? Vor allem, wenn man weiß (!), dass das nicht förderlich für die Anziehung ist?

Das ist, als würde man immer wieder lachend in die Kreissäge rennen und am Ende der Säge die Schuld geben, weil sie ja schließlich auch hätte ausweichen können.

Dazu kommt dann das:

Am 26.10.2018 um 15:53 , X-Wing schrieb:

Mich regte ihre Passivität in allem Sexuellen tierisch auf

Mich regte auf, dass sie meiner sexuellen Befriedigung keine große Bedeutung beimaß

ich latent unzufrieden war

Irgendwann sagte ich wegen ihrer Passivität und fehlenden Leidenschaft mal im Zorn

thematisierte ich es in unserem gemeinsamen Urlaub vor 2 Monaten erneut

was mich wiederum wütend macht

Da steht nur was von Druck und Stress statt Leichtigkeit und Verführung. Wie soll sie denn da unbeschwert mit dem Thema umgehen? Such mal hier im Forum nach "Sex verbalisieren" oder "Sexneedy". Das liegt auf der Skala des für Anziehung förderlichen Verhaltens ungefähr auf einer Stufe mit "gemeinsam im Bad fertigmachen".

vor 48 Minuten, Minou schrieb:

Darum geht es eigentlich nie, sondern um ne bestimmte Energie und Dynamik, die bei Euch halt völlig eingeschlafen ist. Und das Doofe ist, dass anstatt, dass Du Deinen Part endlich mal übernimmst, Du nur wütend und sauer reagierst, weil sie es nicht macht. Und jetzt sollen es Andere richten. Das kann auch ne zeitlang funktionieren, aber ich sag mal so: Wenn da einer auftaucht, der weiß, was er tut, dann stehst Du schnell auf verlorenem Posten. Und wenn nicht, dann löst sich die Unzufriedenheit zwischen Euch dennoch nicht auf, sondern verschiebt sich nur und dann steht ihr bald wieder da, wo ihr jetzt schon seid. Nur, dass dann noch ein paar zusätzliche Protagonisten mit am Rad drehen. 

Dieses!

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Am 26.10.2018 um 15:53 , X-Wing schrieb:

Wir waren beide unzufrieden damit. Immer mal wieder versuchten wir etwas, immer mal wieder war es kurzfristig besser und dann scheiterten wir. Irgendwann sagte ich wegen ihrer Passivität und fehlenden Leidenschaft mal im Zorn: "Vielleicht ist es besser, wenn du mal mit anderen Männern schläfst und einfach Erfahrungen machst." - Zu meiner Überraschung erklärte sie, dass sie das durchaus reizvoll fände, aber Angst davor habe, was das mit unserer Beziehung machen könne. Gespräch danach erst einmal vorbei. Das war vor ca. 6 Monaten.

Da sich nichts veränderte, thematisierte ich es in unserem gemeinsamen Urlaub vor 2 Monaten erneut. Ich sagte ihr, dass ich unsere Beziehung als sehr stabil empfinde, es mich aber kaputt macht meine Sexualität nicht ausleben zu können. Manchmal überlege ich mich von ihr zu trennen, weil ich es nicht mehr aushalte. Eine Öffnung der Beziehung ist aber die andere, von mir favorisierte, Option. Seitdem führten wir darüber viele gute Gespräche. Sie versteht meine Position, ist hin- und hergerissen. Neben der eigenen Neugierde auf andere Partner gibt es in ihr das Gefühl "nicht gut genug zu sein in unserer Beziehung" - was mich wiederum wütend macht, denn wenn das ihr Problem ist, warum legt sie sich dann nicht ins Zeug?

Seitdem sprechen wir immer wieder über das Thema. Das Spannende ist: Es führt uns enger zusammen. Das Vertrauen wird auf einer Ebene gestärkt, die ich mir so nicht vorstellen konnte. Wir sind uns bewusst, dass es so nicht weiter gehen kann und etwas geändert werden muss - für uns beide! Das empfinde ich als sehr positiv, auch wenn es das ein oder andere Drama gab. Phasenweise hatten wir richtig guten Sex. Ich übernehme wieder mehr Führung, versuche wieder als Verführer aufzutreten, auch wenn dem in einer Beziehung natürlich gewisse Grenzen gesetzt sind.

Leider ist das schon wieder nach kurzer Zeit abgeebbt. Wir hatten jetzt die letzten 2 Wochen keinen Sex mehr und beim letzten Sex kam sie auf ihre Kosten (das ist mir immer sehr wichtig gewesen), ich allerdings nicht. So ist es übrigens immer wieder mal. Und wenn sie sich dann um mich kümmert, dann ist das eher so eine Pflichtaufgabe, als Spaß und Leidenschaft. Ich glaube immer mehr, dass sich das aus fehlender Erfahrung und Unsicherheit ergibt.

[Ist mir jetzt zu stressig hier anzufangen mit komplexem Zitieren, aber das da oben fand ich wichtig.]

 

Also, ich lese aus deinen Posts, dass Du sie ständig äußerst merkwürdig beschreibst, konkrekt schreibst Du echt nicht gerade nett über sie und suchst da irgendwo Unsicherheiten, Selbstwertprobleme, unterstellst ihr Frigidität usw. Ich wage jetzt mal zu bezweifeln, dass das alles wirklich zutrifft. Desweiteren machst Du da eine riesige Psychobaustelle auf mit deinen Vermutungen, dabei scheinst Du einfach nicht realisieren zu wollen, dass sie keine Lust darauf hat, ansatzweise so wie Du - mal platt ausgedrückt - rumvögeln zu wollen. Für sie sind das Phantasien und nichts weiter im Moment. Weil Du da ja gelegentlich von anfängst, blockt sie das Thema nun nicht komplett ab, weil ihr seid ja verheiratet und Du bist ja recht nett, aber das scheint mir (aus dem, was Du hier alles schreibst über euch) total unrealisitisch zu sein, dass Du schön mit anderen Frauen irgendwelche sexuellen Verhältnisse eingehen kannst, wie Du sie zu meinen brauchst. Dass sie da nicht mitgehen möchte, drückt sie so aus, dass sie halt ihre Zweifel daran zum Ausdruck bringt, aber klugerweise das Thema auch nicht ausdiskutieren bzw. am liebsten ja eigenltich unter den Tisch fallen lassen möchte. So, weil Du ja große Ahnung von dem ganzen Alpha-PickUp-Beta-Psychokram hast, das Du dann auspackst, stellst Du da irgendwelche Fehlschlüsse an. Sie zweifelt daran, zack, sie könnte ein Selbstwertproblem haben und Du fängst dann an ... Ich kann Dir nur den Rat geben, das einfach mal zu lassen. 

Aus der Ferne hier sehe ich jetzt nicht, dass sie da in absehbarer Zukunft voll die Böcke drauf hat, andere Männer zu verführen. Wie das ginge, wird sie schon wissen in den Ansätzen - sie ist ja nicht auf den Kopf gefallen und irgendwer wird sie schon ab und an mal anflirten, meinetwegen gab es im Urlaub dann auch im Hotel einen am Buffet, der doch ganz nett aussah - aber es reizt sie halt nicht, sich einen aufzugabeln oder aufgegabelt zu werden. Das ist kein nettes Spielchen für sie.

Nett wäre, wenn da zwischen euch dezent (!) mal wieder eine neues Ebene erreicht würde. Das heißt konkret, nicht zurück zu den Anfängen oder jedenfalls nur manchmal.

Ich habe jetzt nicht so das Bedürfnis hier über Oral-, Anal- und Vaginalverkehr, Rollenspielchen, nebeneinander Masturbieren und Dildoshow anzufangen oder auf dem Thema "hübsch machen für den Partner" rumzureiten [die lässt sich ja körperlich nicht total gehen, frisst Knoblauch, trinkt eine Flasche Wein und wird dann lüstern oder so] und wie wenig mir diese ganze komische Unterwäsche in den ganzen Abteilungen zusagt (Schulmädchenunterhose im Dreier-Pack reicht doch, schön aus Baumwolle, langlebig, bequem, nicht teuer ^^), aber mal ehrlich. Sowas wie die 69-Stellung muss ich echt nicht dauernd haben. Oralverkehr ganz selten mal... 

Ich mag es beispielsweise nicht so sonderlich, minutenlang bei einer Frau zwischen den Beinen mit dem Kopf  zu sein. Ganz viele Sachen mag ich nicht so sonderlich. Ähnlich wird es ihr ergehen. Du kannst nicht erwarten, dass Deine Frau da alles mit Dir anstellt, was Du Dir wünschst und auch noch Spaß daran hat und mit totaler Hingabe ... 

Es ist jetzt schwierig hier vorm Rechner auszumachen, ob Du da sexuell übers Ziel hinaus schießt oder nicht bei ihr. Aber ich glaube insgeheim nervst Du sie da irgendwie schon. 

  

Wenn dann noch Kinder geplant sind, der zukünftige Papa aber lieber erstmal eine Runde was mit anderen erleben möchte, anschließend dann die Kinder zeugen möchte, also das ist für viele halt mal total verkehrte Welt und hat nicht direkt etwas mit Selbstwert, Frigidität usw. zu tun. Da hätte ich mal gar keine Lust Mutter zu werden.

Wer nicht gerade geblendet ist vom megaweisen PickUp-Quatsch ggf. zu Kompensation irgendwelcher eigenen Baustellen (da könnte ich jetzt anfangen, lustig welche herauszuarbeiten ähnlich wie Du bei ihr), dann realisiert man das doch auch. 

Nur weil Sie Dir mal drei-fünf Sätze über Lesbensex, nachm Sex nach Hause kommen und Schwarze erzählt, nachdem Du da angefangen hast rumzubohren, heißt das ja nicht wirklich was. In Deiner Vorstellung bist Du aber schon ganz woanders nämlich bei anderen Frauen.

Hier im Forum sind welche unterwegs, die haben so viel Sex, posten hier ständig zu Sexthemen und "leben sich aus". 

Ich bin eher so'n Typ, der null Probleme mit "so Frauen wie deiner Partnerin" hätte und ich weiß auch nicht, ob das Thema Kinder demnächst ansteht. An ihrer Stelle hätte ich jedenfalls keine Lust, zu Hause den "Der gerne rausgehen und Frauen verführen möchte"-Helden an der Backe zu haben.

 

Lerne sie doch jetzt erstmal weiter kennen nach acht Jahren oder so, die ihr zusammend seid, und überlege Dir echt mal, warum Du unbedingt etwas mit anderen Frauen willst. Oftmals geht es da ja nicht um Sexualität, sondern ganz andere Psychobaustellen. So energisch, wie Du darüber hier in die Tasten haust... Hmmm, unentspannt.

bearbeitet von OrangUtan
  • IM ERNST? 1

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Wieder so ein Thread wo alles so dermassen überanalysiert wird, das alle Beteiligten am Ende gebrezelt werden....

Ich finde Easy peasy wird seinem Namen gerecht und hat einfach recht. Kurz knapp einfach ist das Stichwort. In seiner jetzigen Form wird der Thread nur 10 Seiten lang verkommen. Statt zu labern kann man auch einfach probieren, die Rücksicht auf dem Partner ist individuell und der TE weiss sich wie er da Verfahren sollte. Der TE hat sich bisher amtlich auf die Couch gelegt, da sollte er dringend wieder runter, wir sind hier ja keine Psychoanalyse... 

An den TE: riskiere das was du für richtig hälst, probiere einfach weiter, hier wird keiner deine restzweifel beseitigen können, da nunmal niemand anders in deinen Schuhen steckt.

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Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie den Mann geheiratet hat, mit dem sie nun auch eigentlich gerne eine Familie gegründet hätte.

Da kommt es einfach verstörend, wenn der in seiner eigenen Einschätzung eh schon total erfahrene Partner hinsichtlich ABCXYZ... ansatzweise auch nur von einer Öffnung der Beziehung nach fünf Jahren Ehe, einem Sexbuch-Kauf für ihr Nachtschränkchen, anderen "ungelenken" Dingen in den letzten tausenden gemeinsamen Tagen... überhaupt anfängt.

 

Da kannste nicht auf der äußersten Rille um die Kurve düsen. 

 

Ich beispielsweise würde nie ein Sexbuch hinlegen und dann mal hoffen. 

Selber lesen und dann drüber sprechen. Nachdem man es gelesen hat, ach, egal wie ich das nun konkret... Total dämlich wird es schon hoffentlich nicht abgelaufen sein, nehme ich mal stark an, gesehen der geordneten Rechtschreibung.

 

Unsexy Unterwäsche wird drüber gelacht und Lange-Unterhosen-Zwang herrscht eh ab gewissen Außentemperaturen, oder nicht!? ;) 

 

Kinder in offener Beziehung ist echt so'n Thema, also kriegt doch keiner hin langfristig ohne voll die Lebensturbulenzen. Vor der Zeugung geht es ja schon los meistens. 

 

Für so Sexthemen, hmm... Wie intim fühlst Du Dich ihr eigentlich verbunden?

Thema ist ja hier nicht, etwas noch nicht gesehen zu haben, sondern eher zu vermitteln, welche Praktiken zu kurz gekommen sind bisher und dann wäre es ganz schön irgendwie "geile Momente und so" (sowas darf nur Udo Lindenberg über die Lippen bringen) zu verbringen, bevor man das angedeutet hat verbal oder darüber, wie es halt so läuft bei euch.

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Gast spartakus666
Am 30.10.2018 um 11:15 , X-Wing schrieb:

@jona.vark Ein Swingerclub ist einfach nicht nur ein Schritt zu viel, sondern deren zahlreiche. Das ist soweit außerhalb ihrer Comfortzone, dass das nicht mal denkbar ist.

Da irrst Du Dich gewaltig.

Ich war in so vielen Clubs auf den typischen "Junge Paare" Abenden. Den großen Events in DE, die man so über JoyClub findet. Du hast einfach keine Ahnung, was da los ist. Das kannst Du jedem Mädel als "Party mit Buffet und erotischen Klamotten" verkaufen. Musst ja nichts machen, wie schon angemerkt wurde.

Das ist weit außerhalb Deiner Comfortzone. Führst Du als Mann, tapst Dir da fast jedes Mädel neugierig mit.

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Et tut sich hier jetzt nicht drum drehen, hier mitte Uschi ebkes samstags für paar Euro Austern und nen Schopen Wein reinzuknallen und anschließend inne Galaria Kaufhof de Maus wat Strümpfe un e Hösken te kopen.... 

Für 50€ n geselliges Vergnügen.

Zu Hause dann die Show verlangen, sie weiter belabern und dann so Sexveranstaltungen besuchen.

In zehn Jahren dann Brust-OP belabern und so Scheiße.

 

Er muss jetzt mal ordnen und in sich gehen. 

 

Vielleicht geht es dann um das Thema "kalte Füße vor der Zeugung". 

Gänzlich etwas anderes. 

 

Überhaupt ist das Thema Kinder so dermaßen... 

 

Als Kumpel würde ich mit ihm belabern wollen, was da abgeht und nicht von Sexpartys anfangen und wie man die Frau dazu bewegen könnte überhaupt mal ... Sexshops, Partys in der Szene, dieser ganze Firlefanz für Erotikaffen, ... In Schlabberklamotten Kinder zeugen mit geilen Genen, anderes Level.

 

Epikur und Platon haben zum Thema der Mäßigung schlaue Ansätze geliefert. U.a. macht die Mäßigung erst frei.

 

Mitte Ursula schick ebkes mitte Rolltreppe rauf zur Sektbar anschwipsen, ey... 

[spartalein kann das ab und versteht auch meine Anspielung hoffentlich]

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