Gefühle nach erstem Sexdate

98 Beiträge in diesem Thema

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Diese Situation ist ziemlich verzwickt. Nicht leicht... Absolut verständlich eigentlich was du machst. Du bist ja eine Mensch, eine lebendige Frau und nicht ein Pflegeroboter.  Schade, dass der Ehepartner für ein offenes Modell nicht bereit ist.  Klar. er läge darnieder mit schwachen glieder und du  erlebst grad mit dem Glied eines anderen einen Höhepunkt nach dem anderen...  Dann kämst du heim, selbst wenn es nicht sex war, bist beschwingt und er  hat einen Hirnfick am anderen.

Von daher klar, dass du es geheim halten musst. Aber wird er es nicht irgendwann bemerken, etwas vermuten ? Musst du ihn anlügen, Dinge vortäuschen usw..  das ist dann schon ein wenig ein Shizo-life.

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Darf ich fragen - geht's da um MS oder ähnliches bei deinem Partner? Dann kann ichs mir halbwegs vorstellen...

vor 3 Stunden, Mora88 schrieb:

Meine Optimallösung wäre meine Beziehung und eine Langzeitaffäre bei der alles erlaubt ist und die offen wäre, also nicht geheim. Das Problem liegt da aber bei meinem Partner der niemals in so einem Beziehungsmodel leben möchte. Andersrum fühle ich aber, dass soviel im Leben an mir vorbeigeht durch meine Beziehungssituation. Ich will noch leben und erleben......will mich selbst fühlen und brauche positive Lebensenergie.

Wie sieht's mit Paarberatung aus um diese Option sanft aufs Tablett zu bringen? Oder Einzelberatung für dich damit du Klarheit findest?

Ich mein, offenbar hast du ganz klare und sehr verständliche Bedürfnisse. Und stellst diese aber aus Rücksicht hinter die Bedürfnisse deines Partners, was zwar nachvollziehbar ist, aber eben auch keine befriedigende Lösung. Die Chance das er irgendwann was rausfindet ist jetzt nicht soooo klein. Emotional merkt er es sowieso das was anders ist. Und du lebst derweil ein Doppelleben das dich aufreibt.

Die Krankheit ist sehr Scheisse, und klar kann er nix dafür. Du aber auch nicht. Momentan nimmst du dir die emotionale Verantwortung für zwei Menschen. Das wird dich wahrscheinlich auf Dauer überfordern.

Ganz aus meiner persönlichen Sicht: Deinen Partner zu verlassen weil er krank ist - ja, wäre Scheisse. Ihm nicht zuzumuten über Varianten zu sprechen wie du zu deinen Wünschen kommst scheint mir allerdings übertrieben. Du bist bereit viel zu geben - bei ihm zu bleiben, dich zu kümmern, in Liebe verbunden zu bleiben - dann noch zu verlangen das er das Beziehungsmodel aussuchen darf scheint mir ein wenig zu selbstlos.

Oder geht's untendrum vielleicht auch um eine Angst das wenn du dich auf einen anderen, gesunden Mann einlassen würdest "offiziell", du langfristig doch wechseln würdest? Das der Punkt kommt wo du dich nicht mehr opfern möchtest?

Sind alles so Fragen die du in einer persönlichen Beratung oder Paarberatung mal ansprechen könntest.

bearbeitet von Helmut
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Das nächste Treffen war genauso heiss wie das Erste.... nee heisser und auch intimer und es wurde gleich ein Neues vereinbart (zu schnell hinter einander?). Wir haben zwischendurch viel geredet.....er wollte wissen ob ich "neben" ihm noch Andere treffe. Gleichzeitig hat er gefragt ob er es mir erzählen soll, wenn er andere Frauen trifft. Bin da ratlos. Will ihm ja nichts vorschreiben....hab gesagt, dass er machen kann was er will, ich will aber spätestens dann etwas wissen, wenn dass zwischen uns dann zu Ende geht (durch seine "Neue"). Immerhin ist er Single und sucht scheinbar auch ne Beziehung......... irgendwann kommt er da wohl in den konflikt, dass er unsere Sexsache aufgeben muss, wenn er eine Frau kennenlernt mit der er was Festes aufbauen will. Er will ja gern auch heiraten etc, hat also hinsichtlich dem schon auch Zukunftswünsch für sich selbst (die er übrigens selten auf mich projeziert). Er fragt zwar ob ich auch Kinder will.....aber wohl nicht in die Richtung, dass ich ne Frau wär die für ihn als Partnerin in Frage kommt. Das lässt er immer so in der Schwebe. Vielleicht will er sich da auch nicht verletztlich aufstellen oder sich ne Blöße geben.

Hinsichtlich Verliebtheit hat sich das wohl jetzt erstmal abgekühlt. Wir haben regelmässigen Kontakt, aber auch nicht mehr so intensiv wie am Anfang. Vielleicht lässt sein Eroberungsdrang jetzt ja auch schon nach. Er hat mich "gehabt" und weiss das es ein Wiedersehn gibt. Momentan erscheint mir das eher so, wie wenn der Interessepegel etwas abnimmt. ..........er ist zwar noch sehr nett und meldet sich auch täglich mal, aber er schwebt jetzt wohl nicht mehr auf Wolke 7. Zum vergleich hat er sich vor ein paar Wochen immer wahnsinnig gefreut wenn er was von mir heut. Jetzt schreibt er manchmal schon von vornerein, dass er unterwegs ist, schlafengeht, weg muss.....also quasi keine Zeit/Lust auf Gespräche hat. Vielleicht bilde ich mir das auch ein. Davor war er immer eher sehnsüchtig, sagte oft das er mich gern wiedersehn will und sich freut. Das kommt jetzt garnicht mehr. Vielleicht weil das nächste Treffen ja schon vor der Hand liegt.

 

Seine letzte Affäre hat er übrigens beendet, weil sie zuviel wollte und es für ihn nicht mehr so war, dass er sie sehen wollte, sondern das es eher ein Zwang war, weil sie wollte... :S Die Frau war auch vergeben.

 

Ich lass es jetzt mal so laufen......wobei mein Gefûhl mich wohl selten im Stich lässt und sich sogar manchmal schon der Gedanke einschleicht, dass er das nächste Treffen absagen wird (weiss nicht warum ich so denke). Probier mich da auch nicht so zu fixieren. Hab da nur einen verdammten Fehler gemacht, indem ich ihm gesagt hab, dass ich gerade niemand anders als ihn will und ihn ziemlich hochgehimmelt hab. Das war zwar positiv gemeint, aber im Nachhinein hab ich so den Eindruck, dass er gerade ab dann zurückgefahren ist...........zuviel Druck?

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vor 8 Minuten, Mora88 schrieb:

Ich lass es jetzt mal so laufen......wobei mein Gefûhl mich wohl selten im Stich lässt und sich sogar manchmal schon der Gedanke einschleicht, dass er das nächste Treffen absagen wird (weiss nicht warum ich so denke). Probier mich da auch nicht so zu fixieren. Hab da nur einen verdammten Fehler gemacht, indem ich ihm gesagt hab, dass ich gerade niemand anders als ihn will und ihn ziemlich hochgehimmelt hab. Das war zwar positiv gemeint, aber im Nachhinein hab ich so den Eindruck, dass er gerade ab dann zurückgefahren ist...........zuviel Druck?

Nicht zu viel Druck, sondern zu viel Sicherheit. Damit können die meisten Menschen nicht umgehen, ist ein 1A Attraction Killer. Spricht nichts dagegen, einem Mann auch positive Rückmeldung zu geben; aber ihm an der Stelle und in der Konstellation schon Exklusivität zu signalisieren kann kontraproduktiv sein.

Und lasst mal das tägliche Schreiben sein. Wenn ihr beide eigentlich 'ne Affaire wollt, aber Euch gleichzeitig von der Kommunikation her wie ein Pärchen verhaltet, wird das relativ schnell vor die Wand gehen, weil früher oder später einer von Euch beiden entweder mehr oder weniger wollen wird.

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Ja, dass mit dem täglichen schreiben hab ich jetzt auch schon gedacht. Wollte das auch mal ansprechen, also ihn fragen wie gross das sein Kommunikationsbedarf ist. Er meinte hinsichtlich dem schonmal, dass es schon ok so wäre, da wir uns ja andersweitig nicht sprechen oder sehen können.....wegen der Sicherheit:

Das ist so ein Zweifelfall. Selbst meinte er ja immer wieder sowas wie "du gehörst jetzt zu mir" oder lachend, dass es ja ok ist wenn wir uns haben und ich ja dann keine anderen Abenteuer bräuchte.......sonst würde er noch denken er macht sein Ding nicht gut genug....??? oder ich würde lieber Zeit mit jemand anders verbringen als mit ihm.......das war so ziemlich am Anfang, als ich mir dann auch Gedanken machte ob er nicht verliebt ist.........darum hab ich ja hier auch gepostet.

 

 

 

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vor 4 Minuten, Mora88 schrieb:

Selbst meinte er ja immer wieder sowas wie "du gehörst jetzt zu mir" oder lachend, dass es ja ok ist wenn wir uns haben und ich ja dann keine anderen Abenteuer bräuchte.......sonst würde er noch denken er macht sein Ding nicht gut genug....??? oder ich würde lieber Zeit mit jemand anders verbringen als mit ihm.......das war so ziemlich am Anfang, als ich mir dann auch Gedanken machte ob er nicht verliebt ist.........darum hab ich ja hier auch gepostet.

Schieß den Vogel, der sich selbst was vormacht und needy as fuck ist doch mal langsam ab? 

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@jawe: warum denn? Ich mag ihn......needy finde ich das nicht. Eher ehrlich. Tja, vielleicht besitzergreifend, aber das ist eben so. Nicht jeder kann völlig emotionslos in sowas rein- und rausgehn. Ich auch nicht. Wenn ich jetzt spontan dran denke, dass er heut abend ne andere bei sich zu Hause hat zum *Fi*** dann fühl ich mich dabei auch nicht gut. Da herrscht ja auch ein bisschen ein Vertrauen und Zuneigung. Nicht nur geiler, willenloser Sex......Ich kann Gefühle auch nicht ausschliessen und will das sogar garnicht. Ob ich damit dann auf Dauer umgehen kann? Vielleicht schon. Kann man auf Dauer jemanden aus einem Abstand raus lieben? Gibt es nicht Menschen die sich ein ganzes Leben lang lieben und nicht zusammenkommen (können)?

 

Ob so ein Zustand ewig befriedigend ist? Ich vergleiche das so:

Irgendwas in Dir ist leer......jemand erfüllt die Leere...macht Dich ganz. Du kannst ihn/sie nicht immer haben, aber Du hast sie/ihn im Kopf und im Herz und fühlst Dich dadurch komplett. Körperlich erfüllt und seelisch erfüllt. Dieser Zustand kann meines Erachtens ewig anhalten solange die Person Teil Deines Lebens ist und es Momente gibt in dem die Person Dir diese Liebe, Zugneigung, diesen Sex schenkt und Du das auch schenken willst. Egal in welcher Form......

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vor 4 Minuten, Mora88 schrieb:

Irgendwas in Dir ist leer......jemand erfüllt die Leere...macht Dich ganz.

Das ist dein roter Leuchtpfeil. Schau da bitte hin. Ein anderer Mensch kann und soll dich nicht ganz machen. So lange du diese Leere nicht selbst füllst, wird es auch nichts mit lockeren Sexverbindungen, weil du ganz andere Löcher gestopft haben willst, als da körperlich passiert. 

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@Mora88 Dein Beitrag zeigt deutlich, dass du die Geschichte nicht für ihn, sondern eher für dich selbst beenden solltest. Da scheint es nämlich sehr viele innergame Baustellen zu geben und du bist unter den Umständen mMn nicht fähig, eine Affäre zu händeln (ohne seelisch darunter zu leiden). 

bearbeitet von JaWe

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vor 5 Stunden, Mora88 schrieb:

@jawe: warum denn? Ich mag ihn......needy finde ich das nicht. Eher ehrlich. Tja, vielleicht besitzergreifend, aber das ist eben so. Nicht jeder kann völlig emotionslos in sowas rein- und rausgehn. Ich auch nicht. Wenn ich jetzt spontan dran denke, dass er heut abend ne andere bei sich zu Hause hat zum *Fi*** dann fühl ich mich dabei auch nicht gut. Da herrscht ja auch ein bisschen ein Vertrauen und Zuneigung. Nicht nur geiler, willenloser Sex......Ich kann Gefühle auch nicht ausschliessen und will das sogar garnicht. Ob ich damit dann auf Dauer umgehen kann? Vielleicht schon. Kann man auf Dauer jemanden aus einem Abstand raus lieben? Gibt es nicht Menschen die sich ein ganzes Leben lang lieben und nicht zusammenkommen (können)?

 

Ob so ein Zustand ewig befriedigend ist? Ich vergleiche das so:

Irgendwas in Dir ist leer......jemand erfüllt die Leere...macht Dich ganz. Du kannst ihn/sie nicht immer haben, aber Du hast sie/ihn im Kopf und im Herz und fühlst Dich dadurch komplett. Körperlich erfüllt und seelisch erfüllt. Dieser Zustand kann meines Erachtens ewig anhalten solange die Person Teil Deines Lebens ist und es Momente gibt in dem die Person Dir diese Liebe, Zugneigung, diesen Sex schenkt und Du das auch schenken willst. Egal in welcher Form......

MAch einfach solange, wie es gut geht, was anderes kannst du eh nicht machen. Es ist alles genauso wie du es für richtig hälst. Was war noch gleich dein Problem?! 🙂

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Danke Euch. Klar, hab ich Baustellen. Wer hat sie nicht? Vielleicht dient so ne Affäre ja auch dazu, dass einzusehen....oder daraus zu lernen. Alles im Leben passiert doch mit einem Grund.

Ich will diese schöne Zeit aber trotzdem geniessen, und ja, wenn es dann zu Herzschmerz und Enttäuschung führt, dann werd ich daraus wohl auch etwas lernen. Menschen wollen Schmerz immer vermeiden. Eigentlich jedoch, lernt man ja auch aus diesen Erfahrungen. Gerade aus den negativen Erfahrungen.....Ich erhoffe mir daraus zu lernen was ich eigentlich will im Leben. Es gibt da noch soviel Dinge die bei mir in der Schwebe sind.......wo ich an Kreuzungen steh und nicht weiss ob links oder rechts gut ist. Oder geradeaus weiter. Ich hätte noch einen Kinderwunsch, der abgeschlossen war, aber gerade jetzt in so ner Affäre kommen mir auch die Gedanken wieder, wie es wäre mit einem jungen, gesunden Partner eine Familie zu gründen und es fällt mir auf wieviele Männer da draussen unterwegs sind, die Ende 30, Anfang 40 sind und sich wohl nichts sehnlicher wünschen als nun endlich das Thema Heirat, Haus und Kind in den Angriff zu nehmen.

 

Vielleicht ist es ja bei mir ne frühe Midlife Crisis oder eine Bilanz der ersten Lebenshälfte. Ich bin suchend auf meinem Weg, und dazu gehört wohl jetzt gerade für mich eine Affäre.....die wohl nicht die Lösung ist, aber eventuell eine Entscheidungshilfe.

Was habt ihr denn aus Euren Affären gelernt? Was haben sie zu Eurem Leben beigetragen? Was habt ihr über Euch selbst gelernt?

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vor 4 Minuten, Mora88 schrieb:

Was habt ihr denn aus Euren Affären gelernt? Was haben sie zu Eurem Leben beigetragen? Was habt ihr über Euch selbst gelernt?

Aus meinen F+ und FBs: meine unbeschwerte, verspielte Seite kommt im Alltag zu kurz. Manchmal überrasche ich mich selbst. Je mehr Hinfick, desto schlimmer mache ich es. Die Welt dreht sich nicht um mich. Focus on yourself. Neue Vorlieben kennengelernt. Kenne deine Grenzen und wahre sie. Respektiere dich selbst, dann respektieren dich auch andere. Sex ist eine riesen Motivation für mich. Ich bin meine strengste Kritikerin. 

Aus schlimmem Liebeskummer gelernt: man kann Gefühle nicht kontrollieren. Ohne Akzeptanz keine Veränderung. Ich bin stärker als gedacht. Sport hilft. Es interessiert keine Sau, ob du im Gym flennst. Solange du an der Wunde rumpulst kann sie nicht heilen. Meine Beziehung ist unfassbar.... ich finde kein Wort. Sie ist einfach unbeschreiblich. 

Also: ich habe viel über mich gelernt, mich besser kennengelernt. Und noch viel mehr, was ich gar nicht alles hier aufzählen kann. Am Ende hat mich jede Erfahrung ein Stück gelassener gemacht und meine Selbstwirksamkeitserwartung erhöht. Klar, Schmerz hilft, wenn er überwunden ist. Struggeln, aufstehen. So ist das Leben. 

Herrmann Hesse hat mal gesagt (oder vermutlich geschrieben):

In einer Affäre verliert man sich, in der Liebe findet man sich. 

Ich finde das sehr treffend. 

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Danke DarkKitty, dass sind sehr schöne Worte......ich lerne gerade vorallem, dass ich noch lange nicht am Ziel bin. Das mich viel bewegt und ich irgendwie nicht weiss welchen Weg ich gehen soll. Muss man Brücken abbrechen um Neue zu bauen? hmmmm.....die Zeit mit meiner Affâre ist fantastisch. Wir reden viel und lachen viel. Wir haben Spass. Geniessen die Zeit und unsere Körper. Wir träumen zusammen und wir tauschen uns aus über unsere Denkweisen und das ganz normale Leben. Arbeit. Freunde. Familie. Wir können keine 10 Minuten neben einander sitzen oder liegen ohne uns zu berühren oder uns zu küssen. Manchmal liegen wir 5 Minuten engumschlungen und atem nur noch.

Die Schwierigkeit bei *ihm* ist, dass wir auf die gleiche Art im Leben stehen. Wir ticken gleich. Haben in grossen Linien die selben Ziele. Wir stellen fest das wir einander Ruhe geben. Es ist trotz der paar Mal in denen wir uns bis jetzt sahen irgendwie vertraut. Offen. Schamlos.

Auf der anderen Seite sagt er sehr bewusst, dass es bei uns eine Sexsache +mehr ist, aber das wir ja beide wissen, dass daraus nicht mehr werden kann........ Minuten später redet er von "uns" im nächstem Jahr, hat Pläne.

 

Ich merk aber auch das ich meinen Partner immernoch sehr mag. Und ich ihn keinesfalls verletzen will. Ich bin durch die Affäre befreiter und kann sogar wieder mit meinem Partner über Dinge lachen und habe Spass mit ihm. Meine Beziehung erschien mir wie eine Sackgasse, seit ich jedoch diese Sexgeschichte +mehr 😉 begonnen bin, bin ich mehr in Balans. Fühl mich besser. Hab wieder Zukunftswünsche, fühle mich frei, sehe was das Leben mir noch bieten kann.

 

Und ja.....wie schon vorher erwähnt....das Kinderthema....Es ist auch eines zwischen mir und der Affäre. Wir reden drüber und das wühlt mich auf. Torschlusspanik? Ich könnte noch Mutter werden, müsste jedoch mein komplettes bisheriges Leben dafür aufgeben. Eine beinah unmögliche Entscheidung.

bearbeitet von Mora88

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Am 20.11.2018 um 09:55 , Mora88 schrieb:

Ja, genau, positive Lebensenergie gibt mir diese Affäre. Befreiend.....Lachen, und fühlen, einfach geil aufeinander sein und Schönes erleben.

 

Halte ich für schwierig, da du im Außen dein Glück suchst. Überhaupt ist es ein Unding andere Menschen für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse verantwortlich zu machen. 

Das problem, liegt da bei deinem Partner, der nicht dein beziehungsmodel leben möchte? Wieder schiebst du die Verantwortung ab. Dein Part ist nämlich für deine eigenen Bedürfnisse einzustehen und dieses beziehungsmodel zu leben. Du kannst es nicht von ihm abhängig machen. 

Ich glaube die Erkrankung Partners ist nur ne feige Ausrede. Sry , spreche auch aus Erfahrung. Hatte auch einen kranken Mann. Es hat nicht gehalten)😁

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vor 6 Stunden, Ladydie schrieb:

Halte ich für schwierig, da du im Außen dein Glück suchst. Überhaupt ist es ein Unding andere Menschen für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse verantwortlich zu machen. 

Das problem, liegt da bei deinem Partner, der nicht dein beziehungsmodel leben möchte? Wieder schiebst du die Verantwortung ab. Dein Part ist nämlich für deine eigenen Bedürfnisse einzustehen und dieses beziehungsmodel zu leben. Du kannst es nicht von ihm abhängig machen. 

Ich glaube die Erkrankung Partners ist nur ne feige Ausrede. Sry , spreche auch aus Erfahrung. Hatte auch einen kranken Mann. Es hat nicht gehalten)😁

Das, Ladydie, sehe ich komplett anders. Ja, das Glück wird "im Außen" gesucht - aber spielt das eine Rolle für das Ergebnis? Ich sehe das Treueverlangen eines (Ehe-) Partners unweit des Narzissmus. Wer sagt dir, dass Du alles bist, was dein Partner jemals erwartet? Ich sage das über mich nicht, auf die Idee käme ich überhaupt nicht. Ich habe grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Ich versuche herauszufinden, was ich ändern kann, wenn in der Beziehung irgendwas nicht stimmt (notwendige Sensibilität vorausgesetzt), oder ich lasse es mir sagen, wenn es der Partner denn kann! Und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Das Grundübel lieg oft darin, zwar vor versammelter Mannschaft elegante Reden schwingen zu können, dem Partner aber nicht mitteilen zu können, was das eigentliche Problem ist. Ich gebe zu, dass ich da nicht besser dastehe. Aber es stellt sich mir die Frage, wie sehr man Treue oder Untreue, Ehrlichkeit oder Lüge gegen das Endergebnis aufwiegen kann. Und wenn man mich fragt - GAR NICHT.  Es wird nichts anders dadurch. Zu glauben, der Partner nimmt sich dessen an und gibt fortan keinen Anlass mehr, seine Bedürfnisse anderweitig zu stillen, ist naiv. Zu glauben, es ist besser für beide, reinen Wein einzuschänken? Naiv! Zu Glauben, es ist besser sich zu trennen und konsequent zu sein? Nicht zu Ende gedacht!

Die Diskussion stellt sich zwar bei mir nur indirekt, da ich mittlerweile den Status der nicht mehr hinterfragten und eben nicht immer gemeinsamen Freizeit erarbeitet habe, aber das war nun auch nicht immer so. Ich kann jedem, der diese Diskussion mit sich oder anderen führen muss oder will nur eines nahelegen. Was hat die Affäre in eure Partnerschaft hineingetragen - was dafür herausgenommen? Stellt eine Bilanz - so trocken, dass sie im viel zu emotionalen Feld der Partnerschaften nur so kracht - und lasst diese sprechen. Sie beantwortet viel.

 

Liebe Mora88! Ich verstehe dich mehr als gut. Ich habe das bereits einmal hinter mir, einmal stehe ich irgendwie mitten drin.

Meine frühere Affäre mit einer 6 Jahre älteren Frau hat mich - dazu stehe ich - nahezu zum kompetten emotionalen und auch gesundheitlichen Auszahmezustand gebracht. Aber ich bin daran gewachsen. Ich habe noch nie so viel in so kurzer Zeit über mich selbst gelernt und mich nie wieder so selbst gespürt. Ich habe aber auch gesehen, was schief laufen kann und was oft zum totalen Chaos führt, oft auch nicht mit gutem Ende. Und ich kann dir aus leidiger Erfahrung sagen, dass du geradewegs da hinein läufst.

Ich habe gelernt, dass es in einer Affäre nicht schlimm ist, vieles klarzustellen und zu regeln, was eigentlich ein totaler Emotionskiller ist. Zunächst mal: GRENZEN! Wann darf man anrufen. Wie reagiert man, wenn man den anderen zufällig mit Partner/in trifft. Priorität hat immer der Partner, nicht die Affäre. Wie wird das ganze irgendwann beendet? Beide haben das Recht des "Not -Aus Schalters". bist Du dir nicht sicher, dass dein gegenüber sich daran hält - Ende Gelände. Es ist erstaunlich, wie sehr man in einer emotionalen Affäre damit umzugehen lernt und es eben nicht unausgesprochen bleiben muss. Glaub mir, es geht. Und es geht, sogar, wenn Liebe im Spiel ist. Vielleicht sogar noch besser.

Ich will Dir konkret am meinem Besipiel zeigen, was ich meine.

Die o.g. Affäre ging über etwa 1,5 Jahre und sie war sehr emotional. Was ich mit großem Schmerz meinte, ist nur auf fehlende Absprachen und Einigungen zurückzuführen. Schicksal. Eine Routine OP ging bei Ihr schief. Sie lag im Koma, im Krankenhaus in einer weit entfernten Stadt, wäre um ein Haar verstorben. Alleine die Erinnerung an die Situation rührt micht immernoch sehr. Du verabschiedest Dich mit den Worten, melde dich, wenn du die OP hinter Dir hast. Sie meldet sich nicht. Das Krankenhaus darf die natürlich keine Info geben. Wen fragst Du? Den Partner? Ihre/seine Kinder? Nein! Du drehst durch. Dur rechnest mit dem Schlimmsten. Und du bist mega hilflos. Kannst nicht einfach hinfahren, schauen...Sie ist jetzt, ein Jahr später bei weitem noch nicht gesund. Sie hatte sich erst nach quälenden Wochen bei mir gemeldet. Konnte kaum sprechen, stand unter Morphium. Schlimmer noch, als die Sorge um sie war, nicht für sie da sein zu können. Und nicht einfach hinfahren zu können, um sie in den Arm zu nehmen und glücklich zu sein, dass sie noch lebt. DAS KANNST DU ALS AFFÄRE NICHT einfach so. Es wäre einfacher gewesen. Eine eingeweihte Vertrauensperson zum Beispiel kann viel entschärfen und hätte viel geholfen.

Es endete letztlich sehr fair. Ihr Mann hat sich in der Zeit herzzerreißend um sie gekümmert Ihr 24/7 beigestanden. Sie hat "uns" dann beendet. Es tat ihr zwar weh, ebenso mir, aber wir konnten mit erhobenen Haupt das Feld räumen. Das ist der Punkt der zu klärenden Prioritäten und des "Notaus" - und zwar vorher!

Es muss nicht immer so dramatisch sein. Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie viel nüchterne "Vorkehrungen" letztlich entschärfen oder das ganze auch in gewisser Weise konsolidieren kann.

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vor 2 Stunden, Andy Grenze schrieb:

Wer sagt dir, dass Du alles bist, was dein Partner jemals erwartet? Ich sage das über mich nicht, auf die Idee käme ich überhaupt nicht. I

Hab ich nie behauptet. Ich sehe es eh ganz anders. Würde auch nicht mehr heiraten. Hab dafür meine Gründe. 🤓

Alles was von außen kommt, kann die innere Leere nicht stopfen. Das ist meine Meinung. 

Bist du glücklicher durch deine Affären geworden? Hört sich nicht so an. Wie gesagt, lese bei dir nur Drama raus. 

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Natürlich ist das so. Aber ein vermeidbares Drama.  Das war doch eigentlich der springende Punkt, auf den ich hinaus wollte. Schicksale können einem überall begegnen. Unabdingbar daher in meinen Augen die 100%ige Transparenz  in der Affäre, die ich bei - um nicht zu sehr vom Thema abzugleiten -  der TE halt nicht sehe. Wenn solche Sätze wie "jetzt gehörst Du mir" nicht sofort und schonungslos auf dem Seziertisch zerpflückt werden - sei es noch so unromantisch - ja genau dann wird doch erst ein Drama draus.

Ja, ich bin glücklicher geworden, sehr sogar. Wobei ich Glück nicht als monochromes Etwas sehe, sondern für vielschichtig halte. Die Affäre hat mich verändert. Ich bin belastbarer geworden, habe gelernt mich anders zu sehen und wahrzunehmen. Ich wirke anders und nehme meine Umwelt anders wahr. Ja, so kitschig es klingen mag, m.E. ist eine feste Partnerschaft auch immer ein Stückweit Dornröschenschlaf.  Die Veränderung wirkt sich auch in den eigenen 4 Wänden aus, und natürlich bleibt es nicht unbemerkt. Über den sexuellen Auftrieb rede ich hier noch nicht einmal.

Abgesehen davon war es vor dem besagten Schicksal lange Zeit wunderschön und weit von "Drama" entfernt.

vor 14 Stunden, Ladydie schrieb:

Alles was von außen kommt, kann die innere Leere nicht stopfen. Das ist meine Meinung.

Na Moment... Ja, Recht hast du, aber es ist auch ein wenig polarisiert betrachtet. Zwischen innerer Leere und dem Gefühl, dass trotz einer gewissen Erfüllung immer noch "mehr" geht, ist ein erheblicher Unterschied. Das ist aber auch eine Charakterfrage. Stillstand macht mich in der Regel schnell unzufrieden und unruhig.

vor 14 Stunden, Ladydie schrieb:

Warum lässt man es erst soweit kommen? Nur Drama was ich da lese. 

Also wenn DAS Drama absehbar war - dann sollte ich ab sofort Lotto spielen 😉 Bis zu diesem Moment war es eine normale Affäre mit normalen Gefühlen und den üblichen Abläufen - und ja - auch gängigen Fehlern, zum Beispiel des viel zu hohen emotionalen Einsatzes.

 

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Hallo Andy

Danke für Deine Geschichte. Es tut mir irgendwie leid das es so geendet ist. Momentan haben wir (ich und die Affäre) da eher sehr geregelte Absprachen. Keine Anrufe, keine Rufnummern, keine Adresse von mir. Er kennt meinen Vornamen. Mehr nicht. Das ist auch gut so. Ob ich das irgendwann änder hängt davon ab wie weit ich mit ihm gehen mag und was er will. 1.5 Jahre wären mir zu lang. Wenn ich letzendlich das Gefühl hätte ich will den Affärenmann, dann würde ich meine Ehe wohl beenden. Nur das mach ich auch nicht nach ein paar Monaten......ich schau mir lieber erstmal an wie sich alles weiterentwickelt. Ob sich intensive Gefühle entwickelen und vorallem auch was meine Affäre will.......das ist noch ziemlich undeutlich zwischen uns, dazu kennen wir uns zu kurz. Er will manchmal viel, spricht sogar von Kindern und mal vom Heiraten (zum Spass), dann ist er aber auch mal kühl.....auf Aufstand. Vorsichtig.......wir sehen uns manchmal wochenlang nicht. Freuen tun wir uns trozdem aufeinander.

Hier, zu Hause, habe ich das Gefühl das mein Mann aufgibt. Er resigniert....ist abwesend....spricht nie über Gefühle. Ich probier für ihn da zu sein, kann aber scheinbar nichts Gutes tun. Es will Ruhe.......nimmt nicht wirklich Bezug auf mein Leben.....wir leben......in den Tag oder nebeneinanderher. Mir fehlt die Herzlichkeit, Liebe. Er lacht nie.....ich viel. Er spricht mit mir und schaut mich dabei nicht an. Beim Essen schaut er nur in seinen Teller.......ich krieg einfach keine "Lebenslust" in ihn. Meine Witze findet er leider schon lang nicht mehr lustig. Er fühlt sich schlecht. Ist müde.....manchmal denk ich, er hat "uns"" schon aufgegeben. Neulich sagte er: *ich könnte verstehen wenn Du Dir irgendwann nen Jüngeren suchst*....

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Dein Mann ist doch krank? Kein Wunder also, dass es ihm schlecht geht oder?

Für soviel Egoismus hab ich einfach gar kein Verständnis. 

Du versuchst da in zwei Parallelwelten zu leben. Meinst du nicht, dass das iwann schief geht? Andy hat es ja schon vorgemacht. Sorry wenn ich etwas zynisch daher komme. Aber ich glaube einfach es ist echt gefährlich sich mit einer Affäre in eine sogenannte parallelwelt zu begeben. Du solltest dich überlegen, ob das nicht nur ne Flucht für dich ist oder ob du dir vllt doch mehr mit deiner Affäre vorstellen kannst und deinen Mann verlässt. Ich denk der merkt schon was, anhand seines letzten Kommentars ...

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Hallo ihr,

muss mir hier mal was von der Seele schreiben. Ja, ich weiss ihr habt mich gewarnt...Alsooooo:

Das nächste Treffen ist für in 4 Wochen ausgemacht. Wie immer stelle ich das vor, da er sich ja nach mir richten muss. Er hat gleich zugesagt, und freut sich. Ist aber noch lange hin....von daher. Er meinte *ich werddq überleben*. im Allgemeinen ist er gerade eher zurückhalten bis.....desinteressiert??? So kommt es rüber. Er schreibt mich weniger an. Stellt weniger Fragen. Hab das Gefühl, er denkt *ich hab sie sicher...Wieso soll ich mich bemühen*. Ich merke/sehe auch das er oftmals im Portal online ist mir aber spontan nicht schreibt. Er unterhält sich dann wohl mit anderen Damen.......hab ein paar probiert mit ihm zu *reden* er antwortet auch immer gleich, jedoch eher kurz (klar weil er wohl gerade andersweitig chattet).........hmm, das war ja auch alles so ausgemacht und sollte so sein. Er ist frei. Doch  merk ich das mich das stört.....ich bin wohl nicht mehr die Nummer 1. Nach 3 treffen ist er wohl nicht mehr so heiss auf mich und jagt nun weiter.

 

Soll ich mich überhaupt noch von mir aus melden oder eher abwarten ob er was schreibt und wie er sich weiter aufstellt? Hab ihm wohl echt zuviel Sicherheit gegeben und jetzt bin ich langweilig geworden. Sehr schade....und verletzend..........hmmmm Was tun? Soll ich ihn überhaupt noch treffen in 4 Wochen?

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vor 5 Minuten, Mora88 schrieb:

jetzt bin ich langweilig geworden. Sehr schade....und verletzend........

Doofe Frage aber: Was genau erwartest du denn bitte?

Er sitzt schmachtend zuhause und wartet, dass du alle 4 Wochen mal Zeit hast und schaut währenddessen keine anderen Frauen an, während du mit deinem Mann zugange bist?
Wenn er nicht völlig von dir abhängig sein möchte und öfter als alle 4 Wochen Sex haben will, dann bleibt ihm doch gar nichts anderes übrig, als sich um seine Bedürfnisse zu kümmern.

Er muss dich teilen. Das ist deine Bedingung. Der Luxus, den du dir gönnst. Das funktioniert aber nur, wenn du eben auch lernst zu teilen.

Hat aber  alles nichts mit Sicherheit zu tun, sondern mit den Bedingungen, die du vorgibst. Ich bin mir sehr sicher, dass es völlig anders aussähe, wenn du single wärst und es ne Perspektive gäbe. Natürlich ist für ihn als suchenden Single jede Singlefrau interessanter, die ihm eine Beziehung bietet.

Du willst ihn nur als Spielzeug. Dann leb damit, dass du für ihn auch nur nette Gelegenheitsbeschäftigung (Spielzeug) bist. Das sind deine Regeln. Deine Rahmenbedingungen.

bearbeitet von Herzdame
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Hallo Herzdame,

 

Du hast Recht. Ich bin jetzt auch wieder etwas mehr down to earth. Ich kann einfach nichts verlangen was ich selber auch nicht geben kann. Ich weiss nicht, warum ich so egoistisch bin und erwarte das er mich umschwärmt und auf Händen trägt obwohl ich nur ab und zu mal Zeit habe für ihn. Das ewige Rumgeschreibe bringt ja auch nichts. Ich kann sein gefühl für mich ja auch nicht abhängig davon machen wie oft er mir schreibt oder nicht. Das würde wohl jedem Mal langweilig werden. Er hat ja auch null Sicherheit. Nichmal meine Nummer, meinen Nachnamen oder meine Adresse. Für in bin ich viel mehr ein Mysterium als er für mich. Er lässt mich in seinem Leben zu, in seiner Wohnung. Er schreibt nun auch wieder viel mehr. Täglich oder um die 2 Tage...über sein Leben....Was er macht, was er will etc......selten über Gefühle. Eher Alltägliches oder das er sich freut auf mich.....

Es ist irgendwie ein seltsamer Schwebezustand. Es ist nicht gefühlserfüllt, auch nicht immer sexuell geladen (manchmal schon ^^), es ist....freundschaftlich, lieb, empathisch.....Vorfreude und *im hier und jetzt*.......manchmal machen wir Pläne, will er im Sommer schon was planen etc......er meint immer wieder *ich such eigentlich keine Beziehung, aber wenn es sich ergibt wär es schön*. Ich denke er sucht schon ne Frau fürs Leben, er umschreibt sich selber aber auch als unabhängig und ich denke er hat auch Angst sich zu verlieben (in mich oder egal wen).........er scheint manchmal wechselhaft zu sein (ich wohl auch)...mal ist es top, mal ist es so la la oder kommt nicht viel raus bei ihm........

Ich glaub Männer in dem Alter kämpfen innerlich schon auch mal mit dem Gedanken, dass alle Freunde um sie rum verheiratet sind und Kinder haben und man selbst noch "Suchend" ist.......vielleicht haben Männer auch die Torschlusspanik.....??Und er weiss natürlich das ich dafür nicht die Richtige bin, oder er müsste darauf hoffen, dass es irgendwann mal was Ernstes wird zwischen uns......er sagt auch *ich will Dich nicht verletzen*.....(mit dem Hintergrund des "andere Frauen treffen"), also macht er sich da hinsichtlich schon Gedanken denk ich.......Fûr mich selbst ist es wichtig zu lernen, dass ich sowas loslassen kann. Ihn frei lassen...ihn tun lassen....ich stell mir sogar bewusst immer wieder vor wie er mit ner anderen ausgeht und Spass hat und sie in seiner Wohnung *fi¨****** so wie er es mit mir tut.........Quasi als Abhärtung stell ich mir das vor.

 

Hab ihr vielleicht Tipps, was dieses loslassen angeht? Wie kann ich mich selber stärker darin machen und ein wenig von diesem Kontrollzwang loskommen??? Ich hab das ansonsten garnicht. Hab nen guten Beruf, Freunde, mir gehts finanziell gut, bin gesund, mache was ich gern mache, hab Hobbys die ich ausübe und gehe auch so meinen Interessen nach. Hab viel geplant für 2019. Urlaube und Feste.....also im Prinzip bin ich schon ausgelastet (ausser natürlich die Situation mit meinem Mann, die oftmals schwierig ist) aber im allgemeinen finde ich, dass ich "stark" bin und mein Leben gut im Griff hab..........vielleicht ist es ja das...ich bin es nicht gewöhtn etwas nicht im Griff/unter Kontrolle zu haben....

bearbeitet von Mora88

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So ich schreib mal ne Fortsetzung. Weiss nicht ob noch jemand von Euch mitliest. Also es gab inzwischen wieder Treffen, auch mit Übernachtung. Irgendwie bin ich zeitweise ziemlich verknallt, probier mich aber zu beherrschen, da er eher zurückhaltend ist mit gefühlsmässigen Äusserungen. Er sagt zwar immer wieder wie sexy und attraktiv ich bin und das er mich mag, dass er die Zeit geniesst, dass er viel Spass hat mit mir. Weiter wie das geht es nicht....also von verliebtheit, verknallt oder ich würd gern ne Beziehung mit Dir haben ist nichts. Nicht in Worte. Nicht mehr. Wie gesagt, vielleicht ist seine erste Entflammung ja jetzt auch etwas abgekühlt und mehr ohne rosa Brille.

 

Die Taten, naja, sind aber manchmal etwas zweideutig...oder eher undeutlich für mich. Er macht alles richtig. Ist ein Traumtyp wenn ich dort bin. Verwöhnt mich. Führt mich zum Essen aus und bezahlt, kocht für uns, fragt was ich möchte, schenkt mir Wein ein.....er hat komplettes Vertrauen in mich (ich halte mich zeitweise auch alleine in seinem Haus auf, er hat da keine Vorbehalte. Sagt immer wieder: ich hab keine Geheimnisse vor Dir)......wir tauschen uns verbal auch viel aus über Privates, Familie etc....Freunde. Lebensvisionen..........Treffen finden nur sporadisch statt. Zwischendrinn senden wir uns eben manchmal über Wochen Kurznachrichten......Er erzählt von seiner Arbeit und ich von meiner. Von Plänen.....von Unternehmungen.....Ähm. Das alles klingt schon ziemlich nach beziehungsartigen Zuständen.....

Der Sex ist noch immer der Wahnsinn und für uns beide wohl ziemlich erfüllend. Muss mein Herz festhalten.........probier immer wieder runter zu kommen.....denn das ganze Paket von ihm ist einfach wie ich es mir wünsche.........wobei ich selber ja wohl auch einwenig durch die rosa Brille schaue und negative Seiten garnicht sehe...oder sehen will......hmmm. Sicher weiss ich aber, dass ich ihn momentan keinenfalls aufgeben will, und es macht mir sogar ein wenig Angst, dass er mich irgendwann einfach aufgeben könnte.......

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Am 6.12.2018 um 10:00 , DarkKitty schrieb:

In einer Affäre verliert man sich, in der Liebe findet man sich. 

 

Liebe Mora,

ich schau immer mal hier rein und habe eigentlich auf den Punkt gewartet, an dem Du sagst dass es Zeit wird sich zu trennen. Vlt. bin ich jetzt auch zu ungeduldig und ich hätte einfach noch paar Wochen abwarten sollen. Aber Deine Affäre entwickelt gerade eine ungesunde Dynamik.

Es ist nicht dein lover, sondern Du, die Angst vor dem Ende hat. Eigentlich paradox, denn Du hast ja Deinen Ehemann bei dem Du dich geborgen und verstanden fühlen solltest. Nun gibt Dir dieses Gefühl aber offensichtlich Deine Affäre mehr als Dein Ehemann, dazu kommt bombastischer Sex und die Schmetterlinge der Verliebtheit. Kein Partner der Welt, kann damit konkurrieren. Der Punkt, an dem Du wieder normal in Deine Ehe zurückkehren könntest und es einfach abhaken und im Alltag vergessen ist längst überschritten. Du hast den Absprung, dass es bei einer oberflächlichen Affäre bleibt, verpasst.

Wie weiter?

Da gibts eigentlich nur 2 Optionen, außer alles sofort zu beenden und wieder die sich vernachlässigt gefühlte Ehefrau zu sein:

1 - du stehst offen zu Deinen Gefühlen, sprichst mal mit deinem Ehepartner und Ihr gemeinsam schaut welche Modelle da in Frage kommen. Das Du dann mit deiner jetzigen Affäre noch weiter Zeit verbringen kannst, halte ich für unwahrscheinlich, Bedingungen für diese möglichen Modelle sind da meistens eine gewisse Distanz zu wahren und es auf Sex & Abenteuer zu reduzieren. Das ist ein Rahmen den einige Paare so leben ohne das sie das gleich Poly etc. nennen

2 - du checkst mal ab, was dein lover dazu sagt wenn Du dich trennst, fängst also an zu binden. Mit der Konsequenz dann auch tatsächlich die Ehe zu beenden wenn's bei Euch so passt wie Du es beschreibst.

Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass Dein Mann nicht checkt was bei Dir läuft, ist auch für Ihn gerade eine Scheißsituation zu ahnen/evtl. zu wissen, dass ein anderer Mann seine Frau glücklich macht, die nur aus Mitgefühl bei Ihm bleibt.

Egal wie du entscheidest, irgend einem wird es weh tun in dieser 3er Konstellation, halte die Schmerzen kurz. D.h. schau mal auf Dich und mach Dir einen Plan wie Du vorgehst, damit Du Deine Emotionen besser gesteuert bekommst.

 

 

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