Leben ohne Auto (?)

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Hallo Leute,

ich überlege gerade, mein Auto abzuschaffen.

Es stünde mal wieder eine Reparatur von knapp EUR 1.000 an (Stoßdämpfer verschlissen, Achsvermessung usw. für meinen alten E36er BMW).

Ich wohne am Rand von Düsseldorf, bin also auch mit dem ÖPNV gut angebunden.

Wenn ich mal grob überschlage, dürften die Autokosten pro Jahr inkl. Versicherung, Steuern, Reparatur, Benzin, Garagenmiete auf rund EUR 4.000 hinauslaufen.

Eine Bahnkarte brauche ich sowieso zusätzlich, weil es bei unserem Büro in der City keine günstigen Parkplätze gibt. Mit der Karte (rund 70 EUR im Monat) kann ich am Wochenende und unter der Woche nach 19 Uhr im ganzen Verkehrsverbund fahren.

Und mit EUR 4.000 im Jahr könnte ich ganz schön oft Taxi fahren, Mietwagen ausleihen usw.

Ich fahre zwar sehr gerne Auto und der ÖPNV geht mir tendenziell auf den Nerv. Aber die Autokosten sind imho doch unverhältnismäßig hoch. Luxus pur quasi.

Hat hier jemand Erfahrungen mit "autofrei und glücklich"? :-)

Mit sparsamen Grüßen

K.B.

bearbeitet von KommodoreB

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vor 7 Minuten, KommodoreB schrieb:

Hat hier jemand Erfahrungen mit "autofrei und glücklich"?

Nein. Mein Auto ist mein "Lieblingsspielzeug". Das würde ich niemals hergeben.

In deiner Situation macht das aber wirklich Sinn und klingt logisch. 
Wenn du tatsächlich ein Auto brauchst, könntest du ja immer noch auf carsharing zurück greifen.

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Ja, geht in Städten mit gutem Nahverkehr hervorragend. Dazu noch ein Fahrrad und Carsharing und man hat alles, was man braucht. 

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vor 4 Minuten, Minou schrieb:

Ja, geht in Städten mit gutem Nahverkehr hervorragend. Dazu noch ein Fahrrad und Carsharing und man hat alles, was man braucht. 

isso.

 

Hab auch ein Auto aber benutz es nur ganz selten zum flexen oder für illegale Straßenrennen in der city.

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Ich hab vor 3 jahren mein Auto abgegeben. Das Einzige, was ich vermisse ist, ab und zu mal die hohe Geschwindigkeit zu spüren. Aber das ist auch selten. Ansonsten bin ich jetzt viel mit Fahrrad unterwegs, wohne aber auch recht zentral. Straßenbahn fahr ich aus Prinzip nicht. Naja.

Wenn maln größerer Transport anliegt, gibt es 1001 Möglichkeiten dies zu regeln. Einkaufen ist auch nicht sonderlich kompliziert, da ich 3 Supermärkte auf meinem alltäglichen Weg habe.

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Geht schon. Aber wie. Kommt drauf an, ob du auf unzuverlässige Öffentlichen, Wind und Wetter und nasse Hunde in der Bahn Bock hast. 

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Früher war es noch ein Statussymbol ein Auto zu besitzen. Mittlerweile ist es so, dass es ein Privileg ist nicht auf ein Auto angewiesen zu sein. Es ist ein unendlicher Aderlass. Was die Nerven angeht finde ich Autofahrer deutlich gereizter und genervter als Leute die mit den Öffis oder dem Fahrrad fahren.

Mein Eindruck über die Jahre ist, dass man nicht einmal wirklich Zeit spart mit dem Auto zu fahren (je nachdem wo). 

Brauchst du mal ein Auto, miete eins. Ich bin mir eh sicher das dieses heutige Autokonzept, jeder hat ein eigenes, an ihre Grenzen gestoßen ist.

Bist gut damit beraten das Auto aufzugeben. Es sei denn man lebt tief im Land. Dann ist es noch gerechtfertigt.

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Gast

Du gibst Auto auf.. ich gebe Dir dafür in 20 Jahren 80 000 ... oder in 10 Jahren 40 000.. Deal?

Yul

bearbeitet von Gast

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Gast botte

Bin auch gerade kurz davor, mein Auto abzugeben - steht abgesoffen in der Garage, der nächste TÜV ist fraglich und teuer, und ich komme vielleicht alle 6-8 Wochen mal wirklich in Versuchung, zu fahren. Vom Finanziellen her ist die Sache klar - die drei oder vier Male, wo ich wirklich ein Auto brauche, kann ich auch eins  mieten. Mein Status hängt jetzt auch nicht an meinem alten Golf. Der Rest ist Fahrrad, Bahn und gelegentlich Bus. Für die Umwelt eh besser.

Vielleicht sehe ich das in 10 Jahren oder nach dem nächsten Umzug anders, aber im Moment sehe ich den finanziellen und vor allem gesundheitlichen Benefit, den mir der Umstieg aufs Fahrrad gebracht hat. In Sachen Fitness sind >45 min radeln täglich eine sehr, sehr gute Grundlage. Bin daher sehr geneigt, es zunächst mal eine Weile ohne zu probieren.

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vor 15 Stunden, Lafar schrieb:

Bist gut damit beraten das Auto aufzugeben. Es sei denn man lebt tief im Land. Dann ist es noch gerechtfertigt.

Als jemand, der am Land aufgewachsen ist, mit Leuten, die auch alle am Land wohnten:

Da geht es ohne Auto nicht. Da ist das Auto nicht nur Status-Symbol, sondern eine Notwendigkeit, um sich frei zu fühlen. (Schlimm wird es dann mit dem Alter, wenn man nicht mehr fahren kann, etwa krank, blind oder gebrächlich.)

Vermutlich zählt es deshalb gerade am Land als Statussymbol, weil dort sowieso jeder eines haben muss, und es auch viel mehr auffällt. Zu allen Treffen wird mit den Autos gefahren. Gemeinsame Unternehmungen werden im Auto bestritten usw.

Da ist es auch absolut notwendig, dass man mit 17 den Führerschein macht, denn dann kann man auch ohne Eltern das Haus verlassen und etwa zum Feiern oder zu Freunden fahren - denn jeder Schulfreund wohnt in einem anderen Kaff.

Wien war für mich 50 Minuten Zug entfernt. In meiner nächst größeren Stadt gab es Clubs, aber der Zug zurück fuhr einmal ca. 22:30 und das nächste Mal um 6 Uhr morgens. Dann nach Wege von den Bahnhöfen. Selbst für das Kino brauchte man ein Auto, weil man von den Bahnhöfen nicht hinkommt.

Ohne Auto ist man am Land komplett aufgeschmissen.

bearbeitet von Lodan
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Hängt davon ab, was man in seiner Freizeit macht, und wieviel Freiheitsbedarf (Spontanität) man / beteiligter Freundeskreis hat.

Wer keine spontanten Wochenend-Trips macht, braucht kein Auto. Mietwagen rechnet sich, aber verhindert zuverlässig Spontanität (nicht nur die eigene, wer kann sich heut schon festlegen..).

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Um innerhalb von Düsseldorf mobil zu sein braucht man echt kein Auto. Die U-Linien und Busse fahren alle paar Minuten und sind auch meistens pünktlich. Sobald du aber mit ner S-Bahn aus Düsseldorf rausfahren willst wirds nervig, da hat man andauernd Verspätungen und muss ne Bahn früher nehmen wenn man pünktlich irgendwo auftauchen will. Außerdem sind einige dieser S-Bahn Linien immer total überfüllt, zum Beispiel die 6 zwischen Düsseldorf und Köln platz regelmäßig aus allen Nähten wenn man da Abends einsteigt. Ach ja und wenns im Sommer so heiß ist wie dieses Jahr ist Bahn fahren Folter.

Muss man für sich abwägen ob einem die gelegentlichen Einbuße in Sachen Bequemlichkeit das gesparte Geld wert sind. Wenn du häufig aus der Stadt rausfährst würde ich das Auto behalten, wenn du so gut wie immer innerhalb der Stadt unterwegs bist ist es überflüssig.

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hier in Berlin absolut überflùssig in guter Lage

musst ja auch noch nen stellplatz haben etc

da ist man mit taxi, carsharing und öffis billiger dran

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vor 8 Stunden, endless enigma schrieb:

da du diese frage im PUF stellst, nehm ich an, es geht (auch) um den fickfaktor?

Mit dem Bus in die Disco fahren und nen Rucksack mit Picknickdecke und ne Kühltasche mit Sekt an der Garderobe abgeben ist irgendwie uncool.

Also ich mache im Alltag praktisch alles zu Fuß, selbst Fahrrad wäre hier Selbstmord und würde auch keine Zeit sparen. Selbst einkaufen geht mit der Ameisentaktik komplett ohne Auto. Aber wenn ich mal etwas außerhalb des Stadtzentrums mache oder Lasten befördere, nehme ich das Auto. Schonmal mit Gummistiefeln und Spaten Bus gefahren? Oder ne Waschmaschine vom Sperrmüll in der Bahn heimgebracht? Alles was in der Natur liegt (oder wie Swingerclubs im Industriegebiet :-D) geht auch nur mit dem Auto.

Nahverkehr nehme ich nur, wenn ich saufen gehe, so etwa 3x im Jahr, und das nicht fußläufig ist. Bin da aber auch schon mal um 1 Uhr an der letzten SBahn gewesen wie 20 andere Leute, und sie kam nicht. Weil der drecks elektronische Fahrplan den Zug zwar ausspuckte, aber nicht, daß er nur in der Nacht vom 29. auf den 30. Februar verkehrt. Blieb dann nur das Taxi. Also ich habe eine ÖPNV- und Bahnallergie.

  • HAHA 1

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In Berlin war für mich das Auto nicht nur überflüssig, sondern sogar lästig. Deswegen kam es weg. Innerstädtisch gibt es Carsharing, Bus/Bahn, Taxi, Fahrrad usw. Gerne nutze ich bei gutem Wetter auch Emmy, als E-Roller-Sharing.

Ich muss aber zugeben, dass meine Partnerin noch ein Auto hat, so dass wir auch mal spontan an einen See oder an die Ostsee fahren können...

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Hallo Leute, danke für die guten Anregungen und Gedanken.

@Yul: Gilt dein Angebot in Euro, oder in welcher Währung?

@Enigma: Mir gings jetzt weniger um den Fickfaktor. In der Hinsicht bin ich momentan ganz gut versorgt. Aber hier im PUF sind halt viele Leute unterwegs, deren Rat ich schätze.

BG K.B.

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Wenn dein ÖPNV regelmäßig ist dan brauchst du kein Auto. Okay ist zwar ab und zu nervig, besonders wenn die Bahn/Bus voll ist  aber dafür nervt es auch wenn man im Stau steht.

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Gast

Rad, ÖPVN und Carsharing reichen völlig in den Großstädten. Allerdings ist mit meinem 118i Cabrio zumindestens mal knutschen bei jedem Date drin 😀 

Wird trotzdem kaum bewegt und kostet etwa 3K im Jahr. Im Frühjahr kommt er weg und dann gibt's auch kein eigenes Auto mehr.

bearbeitet von Gast

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Hier! Auch Düsseldorf, kein Auto mehr seit 3 Jahren.

funktioniert super dank Rad, ÖPVN, Taxi&Mietwagen.

bereue die Verkaufsentscheidung definitiv nicht!

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Gast icore1

Also ich habe bis vor Kurzem ebenfalls noch in DUS gewohnt und hatte auch kein Auto, lief super.

ÖPNV und obligatorisches 80er oldschool Rennrad machens möglich und Letzteres fördert die Bewegung 😉 

Wenn du nicht öfters aus der Stadt raus musst in Gegenden wo es keine gute Zuganbindung gibt, dann weg mit der Karre.

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Köln. Nie ein Auto gehabt. Beste Verkehrsanbindung, die ich in einer Stadt genossen habe, bis jetzt. Ein Auto ist hier sogar eher ein Nachteil. Frauen, die mich mit dem Auto besuchen, haben immer mindestens 30 Minuten gebraucht, um einen Parkplatz zu finden.

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vor 20 Stunden, icore1 schrieb:

Also ich habe bis vor Kurzem ebenfalls noch in DUS gewohnt und hatte auch kein Auto, lief super.

ÖPNV und obligatorisches 80er oldschool Rennrad machens möglich und Letzteres fördert die Bewegung 😉 

Wenn du nicht öfters aus der Stadt raus musst in Gegenden wo es keine gute Zuganbindung gibt, dann weg mit der Karre.

Du kletterst? Wo warst du eigentlich in D-Dorf aktiv? Ich war mal in der Halle in Hilden, die ist ganz o.k., aber nicht so cool wie früher in Köln-Hürth oder gar in München. ^^

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Gast icore1

In D-Dorf war ich hauptsächlich Bouldern, da die Kletterhallen dort nicht so das Wahre sind. Zum Klettern besser nach Köln oder direkt an den Fels.
Zum Bouldern kann ich in Düsseldorf den "monkeyspot" empfehlen.

BTT: Da kommt man auch gut mit der SBahn hin ; )

 

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