Exkurs: Der heilige Gral - Führung und Bindung innerhalb einer LTR

126 Beiträge in diesem Thema

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vor einer Stunde, Enatiosis schrieb:

Das wäre dann klassisches Beispiel dafür, dass er die Führung abgibt, indem er sich gehen lässt und nicht mehr der Typ ist, den sie kennengelernt hat.

Möglich. Oder aber, sie ist einfach über die Zeit träge geworden und lässt sich gehen. Wäre nicht die erste Frau, die nach der Heirat bspw. fett wird, weil sie denkt jetzt „angekommen“ zu sein. Größter Fehler btw.

bearbeitet von JaWe
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vor 1 Stunde, Sam Stage schrieb:

Führen tun in meiner Welt immer beide ist nur die Frage wer führt wann und/oder bei was. Meine Partnerin verdient mehr Kohle, hat den höchsten akademischen Grad und ist auf ihrem Gebiet international anerkannt. Trotzdem bin ich in erster Linie derjenige der entscheidet wann und wie wir bspw. Sex haben. Nicht weil ich so ein toller Ficker bin sondern weil sie sich gerne hierbei fallen lässt und mir deswegen die Führung überlässt. Ich bin auch derjenige der besser kocht, weil ihr essen nicht so wichtig ist. So stehe ich in der Regel am Herd und hab damit auch kein Problem.

Streit gab es bspw. immer mal beim Radfahren wenn nicht klar war wer vorfährt/navigiert. Hier klären wir mittlerweile vorher wer führt und dann läuft's.

So macht das Ganze auch Sinn.

Denn wie sinnvoll wäre es, wenn du versuchtest in ihrem Spezialgebiet Führung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen ???

Andererseits macht es sehr wohl Sinn, wenn du Führung im sexuellen Bereich übernimmst und sie sich da ganz fallen lassen kann. Abschalten kann von ihrem alltäglichen Berufsstress. Und endlich einmal Führung abgeben zu können ...

Nicht umsonst tummeln sich derartig viele Führungskräfte im "submissiven"  Bereich, wo sie die Führung an eine "Domina" abgeben können ...

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Gast

Komplexes Thema, aber auch ein ganz grundlegendes. Erkennt man ja daran, dass es gerade in vielen anderen Threads anklingt.

@capitalcat Ich habe da ähnliche Verständnisschwierigkeiten wie @Helmut

Mein erster Impuls, als ich deinen Beitrag gelesen habe, war:

Wow. Das hier:

vor 7 Stunden, capitalcat schrieb:

Mich persönlich sehe ich z.B. in einer Beziehung in einer untergeordneten Rolle zum Mann. [...] dass ich meinem Mann dahingehend das nötige Vertrauen entgegenbringe seine und meine Interessen im Auge zu behalten und danach zu handeln.

ist einfach ein Haufen Verantwortung. Auch wenn du es später noch etwas relativierst, am Ende kommt man doch zu dem Schluss: Im "Fall der Fälle" ist es der Mann, der die Entscheidungen trifft. Und Führen bedeutet am Ende mehr Verantwortung als Folgen, sich Fallenlassen. Und egal, ob es jetzt wirklich zum "Fall der Fälle" kommt oder nicht - unbewusst ist dieses Ungleichgewicht doch in der Beziehung vorhanden. Der Mann führt halt. Ist seine Rolle, kommt man nicht drumrum (?) Darum ja auch diese ganzen Metaphern, die in dem Kontext - auch hier - immer wieder auftauchen: die männliche Energie führt, die weibliche folgt, Yin vs. Yang, aktiv vs. passiv, Ratio vs. Emotion. Sind das alles Bilder, oder ist das wirklich (immer) so? Für das Kennenlernen ist mir die Wichtigkeit männlicher Führung durchaus plausibel. Aber ich weiß nicht, inwiefern man das auf Beziehungen ausdehnen kann. Ich will nicht sagen, dass ich es für falsch halte. Aber ich zweifle daran, weil es der Frau in meinen Augen Verantwortung abnimmt und auf die Schultern des Mannes legt. Und nur weil die von Natur aus breiter sind (in den meisten Fällen) heißt das nicht, dass sie das tragen können und sollen. Deine Frau zieht nur noch die alten Schlüpper an? Selbst schuld. Hast Führung abgegeben und dich betaisieren lassen. Deine Frau macht ständig freche Bemerkungen? Selbst schuld. Nutze die Shittests, um deinen Frame zu wahren. Und dann gibt's ja immer wieder diese Threads, in denen Männer ein Problem damit haben, wenn die Frau mehr verdient, mehr Karriere macht. Was ist, wenn die Frau sagt: "Hömma, Karlheinz. Ich bin klug. Ich verdien gutes Geld. Ich hab ein Jobangebot in XY. Was machen wir nu?" Darf die das? Ist die jetzt aus ihrer passiven, emotionalen Rolle gefallen? Ist Karlheinz jetzt voll beta, wenn sie die Kids von der Schule nehmen und in die Nähe von XY ziehen? Der umgekehrte Fall wäre ja in diesem Modell kein Problem, solange beide langfristig einen Vorteil daraus ziehen.

Ich glaube, mich triggert das Thema persönlich, weil ich mich total gegen dieses Yin-Yan-Bild sträube, das dem Modell am Ende doch zugrunde liegt. Am Ende liegt der aktivere, rationale, führende, verantwortungsvolle Part eben doch beim Mann und die Frau ist - komplementär dazu - halt doch im Zweifelsfall passiver, emotionaler, nachgiebiger... Und das entspricht überhaupt nicht meiner eigenen Wahrnehmung. Ich bin - obwohl Frau - sehr, sehr rational und übernehme gerne Verantwortung für das, was mir wichtig ist. Viel mehr als manche Männer, die ich kenne. Und ich will damit in einer Beziehung weder die Mutti sein noch dass mein Partner erstmal zwanzig Liegestütze macht, um sich neben mir wieder männlich zu fühlen.

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Ich sah wirklich sehr starke Männer die auf den ersten Blick die Familie und die Frau zwar führen aber wenn man sie besser kennenlernt, weiß man, dass die Frauen meistens im Hintergrund die Fäden ziehen bzw. alles gemeinsam entschieden wird. Nach außen hin wirkt halt so, als ob der Mann alles alleine entscheidet.

Hab das ganze in Muslimischen (Türkei, Afghanistan) und nicht muslimischen Ländern (Deutschland, Russland und Armenien) so erlebt. Ist auch gut so.

bearbeitet von Metronom

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Vor ein paar Jahren war in der Schwebe, ob ich beruflich nach Mexico gehen sollte. Es war direkt nach meinem Bachelor-Abschluss + Heimkehr nach Auslandspraktikum.
Meine Mutter war dem Thema gänzlich abgeneigt. Sie hat öfter das Gespräch gesucht, ob das denn jetzt so eine tolle Idee sei, hier sei doch x usw. usw.

Mein Vater war da nüchtern. Ich selbst habe etwas gezögert. Bis er dann mal draußen beim Holzmachen meinte:
"Junge, an deiner Stelle: Go for it. Du bist mitte 20, ledig, bist an keine Immobilie gebunden, hast einen Abschluss, der was taugt; versuch's. Ich würd`s machen.
Deine Mutter sieht das nicht klar."

Beide sind Mitte 50. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich stelle eigentlich, je älter ich werde, fest, dass, wenn ich mal mitbekomme, wie meine Mutter mit ihren Freundinnen am Telefon redet, sich das nicht unterscheidet zu vor 20 Jahren, als sie alle 30 waren.
Es sind eben Frauen. Und ob sie nun 20, 30 oder 50 sind:

Sie wollen als junge Frauen keine Entscheidungen fällen. Keine Konsequenzen haben. Und haben das große Bedürfnis, niemals Schuld zu sein und dass sie mit allen gut auskommen.
Und sie wollen es auch nicht als Frauen mittleren Alters.

Sie haben Stärken. Und sie haben Schwächen.
Rationale Entscheidungen gehören zur zweiten Kategorie, ob die Damen das nun zugeben möchten oder nicht.

Ich habe noch nie (!) im Leben im Schach gegen eine Frau verloren.
Da Frauen im Schach gegen Männer nicht konkurrieren konnten, wurde ein für Frauen beschränkter Großmeistertitel mit geringeren Anforderungen geschaffen.
Kein Spaß! Sie brauchen u.a. (!) 200 Punkte geringere Elo-Punkte für den Großmeistertitel.
So sehr mussten die Anforderungen runtergeschraubt werden.

Logik, langfristig denken, Wahrscheinlichkeiten...nicht ihre Welt.

Es hat einen Grund, wieso erst eine einzige Frau die sogenannte "Fields-Medaille" (Mathematik) gewonnen hat.
Oder wieso unter den 854 Nobelpreisträgern nur 54 (ca.6%) Frauen sind. Eine von 81 Wirtschaftspreisträgern war eine Frau.
(Den Nobelpreis gibt's seit 1901. Marie Curie hat ihn 1903 gewonnen.)

Es hat einen Grund, wieso Mädchen in der Schule Mathe und Physik fast immer als erstes abwählen. Und warum in den Ländern (Skandinavien), die die höchste Freiheit bieten, die Quote der stereotypischen Wahl an Studiengängen (Männer in Technik, Frauen in Technik und Sozialem) am ausgeprägtesten ist.

Wir können vor all' dem ja gerne die Augen verschließen, weil es nicht in unser Disney-alle-sind-super-gleich-und-haben-sich-lieb-Bild passt.
Es wird aber nichts an den Tatsachen ändern, auch wenn sie uns nicht gefallen.

Das sieht man auch in den Fallstudien hier im Forum: Die in den Geschichten geschilderten Frauen handeln so einheitlich emotional getrieben vordergründig unsinnig, dass ich oft nochmal auf die erste Seite des Threads schauen muss, um zu schauen, wie alt sie gerade ist. Weil aus der Schilderung absolut nicht herauslesbar ist, ob sie nun 21, oder 34 ist.

Worauf ich hinaus will:
Wie Capitalcat sagte, ergänzen sich die Geschlechter in ihren Stärken und Schwächen.
Meine Mutter, trotz sehr hoher Lebenserfahrung, war schlicht nicht dazu in der Lage, die Situation vollumfänglich zu erfassen.
Sie ist in erster Linie von Sorge getrieben.
Und das ist auch gut so.

Hier kommt der Mann ins Spiel.
Der sich die Situation anguckt. Und dann nicht emotional, sondern rational beurteilt.

Man sieht das z.B. sehr gut bei Beobachtungen beim Baby-Schwimmen.
Während Mütter ihr Kind ausnahmslos so platzieren, dass sie es anschauen, also das Kind immer Blickkontakt mit der sicheren Mama hat und es auf sie zuschwimmt, machen Väter es genau andersherum.
Sie positionieren das Kind weg von sich mit dem Gesicht zur Wand und lassen es auf die Wand zuschwimmen.

Väter fordern ihre Kinder heraus und treiben sie an, um sie für die Welt vorzubereiten.
Mütter umsorgen. Ob sie nun 30 oder 50 sind.

Fallbeispiel: Die Küche

Ich sehe das z.B. auch bei meiner Freundin deutlich.
Die ist ganz aufgeweckt. Master BWL (Uni), aber alter Falter, ist die schlecht darin, etwas nüchtern und sachlich zu beurteilen, wenn sie IN DEM MOMENT etwas fühlt.

Ich habe ihr die Küche aufgebaut. Und penibel, wie der Ingenieur ist, habe ich das alles haarklein ausgemessen. Auf den Millimeter. Die Sägelinie für die Kreissäge nochmal überprüft. Und nochmal. Mit so einem riesen Geodreieck. Und nochmal nachgedacht. Hast du alles berücksichtigt?

Das hat gedauert. Und sie wurde zunehmend genervter. Weil in ihrem Kopf ein naiver und unrealistischer Zeitplan war, der eingehalten werden sollte.
"Jetzt mach' doch einfach, ist doch egal, das wird schon passen, los jetzt, los los los, ES STÖRT MICH AUCH NICHT, WENN ES DANN VIELLEICHT NICHT SO TOLL AUSSIEHT, VERSPROCHEN.! (Den letzten Teil finde ich immer am besten.)
Das heißt, ich hätte FÜR DEN MOMENT da nachlassen und können und tun, was sie JETZT, aufgrund ihrer Genervtheit, für richtig hält, und damit eventuell einen Fehler machen, wodurch die Küche dann zwar schneller aufgebaut, aber sie in drei Monaten immer genervt die eine Fuge angucken wird, wo die Arbeitsplatten nicht richtig zusammenpassen und ein blöder Spalt ist.

Sie ist im JETZT. Sie will JETZT, kurzfristig etwas haben.
Ich habe das Mittel- und langfristige im Blick.

Ich hätte sie in dem Moment im Stich gelassen und sie hätte einen Grund, mir weniger zu vertrauen.
Weil ich meiner Aufgabe als Mann nicht nachgekommen wäre: Eine Situation komplett nüchtern und rational zu beurteilen, egal, welche Störfeuer da sind.
Und ob es nun ihr Gequengel ist oder etwas anderes.
Es ist mein Job, mich von ihren Gefühlen nicht irritieren, oder, schlimmer noch, beeinflussen zu lassen. 
Dafür hat sie mich.

Ich habe sie inhaltlich komplett ignoriert. Habe mich insbesondere über ihr "Es stört mich dann auch nicht!" amüsiert und unbeirrt weitergemacht. 
Weil ich wusste, dass sie JETZT genervt ist. Aber sie wird in ein paar Monaten glücklich drüber sein.
Was sie jetzt mit ihrer Küche ist, wo die Holzarbeitsplatten so perfekt in alle Wände UND ineinander passen, dass man im Grunde auf Silikon verzichten könnte, SO passt das zusammen.

Und hier ist der springende Punkt:
Es wäre meine Schuld gewesen, wenn sie mich mit ihren Gefühlen erfolgreich davon abgebracht hätte und die Küche scheiße ausgesehen hätte.
Obwohl ICH gesagt habe, dass wir das langsam und sorgfältig machen müssen, und OBWOHL ich darauf beharrt habe wäre es am Ende MEINE Schuld gewesen, hätte sie da ihre gefühlsmotivierte Situationsbeurteilung durchgesetzt.
Nicht nach Gesellschaftlicher-Umgang-Etikette. DA hätte sie Schuld, immerhin hat sie darauf bestanden und ich habe ihr gesagt, dass das so nicht klappt.
Aber aus führungstechnischer Sicht wäre es mein Versagen gewesen.

Darüber spricht man dann nicht. Man kriegt das ja dann nur schwer in Worte gefasst.
Aber irgendwie spürt man das dann. Etwas ist anders. 
Sie hätte mir gegenüber ein größeres Misstrauen empfunden. Und hätte vermutlich gar nicht gewusst, wo das herkommt.
Spielt aber auch keine Rolle. Es wäre da gewesen und hätte auch seinen Grund dafür gehabt.

Wie gesagt, hier ist der Punkt:
Es wäre MEINE Schuld gewesen.
Weil ich sie schlecht geführt hätte. Ich konnte die Situation, mit ihr und ihren Gefühlen als Katalysator, nicht händeln.

Und genau hier werden mich die Männer wieder steinigen.

Ich habe diese Story einer Arbeitskollegin erzählt. Die hat angefangen zu lachen und hat erzählt, wie sie mal mit ihrem Ex-Freund ein Sofa gekauft hat.
Er hat sie drauf hingewiesen, dass das nicht ins Wohnzimmer passen wird.
Aber sie fand' es toll, wollte es haben und hat ihn erfolgreich dazu überredet.

Es hat natürlich nicht gepasst.

 

Ich denke, das ist ein Beispiel für das, was Capitalcat meint.
Dass sie sich am Ende darauf verlässt, dass der Mann dann richtig entscheidet.
Dass es für beide das Beste ist. 
Dass er daran denkt, wie es ihr in ein paar Monaten mit der Entscheidung gehen wird.
Richtig führt.

Aber das muss der Mann sich eben verdienen.
Er muss es wert sein.

Und Barbara hat Recht:

vor einer Stunde, Barbara schrieb:

ist einfach ein Haufen Verantwortung. Auch wenn du es später noch etwas relativierst, am Ende kommt man doch zu dem Schluss: Im "Fall der Fälle" ist es der Mann, der die Entscheidungen trifft. Und Führen bedeutet am Ende mehr Verantwortung als Folgen, sich Fallenlassen.

Ja. Führen ist der härteste Job.
Der Captain muss immer mehr leisten als alle anderen auf dem Boot.
Und muss dazu noch die Kraft haben, die Probleme seiner Crew zu lösen.
Und muss seine eigenen Probleme komplett alleine bewältigen.

Wie eigenartig wäre es denn, wenn sich der Captain bei seiner Mannschaft über sein hartes Leben beschwert?
Das funktioniert nicht.

Being a man is a lonely Business.

Du kannst auch nicht den einen Morgen aufstehen und ihr Captain sein.
Und den anderen nicht.

Entweder bist du's.
Oder nicht.

Ich habe das irgendwo neulich mal gesagt:
Je älter ich werde, desto mehr glaube ich, dass man dazu geboren sein muss.
Entweder man will es. Oder nicht.
Liest man ja oft genug, dass Männer klagen, dass ihnen "alles zu anstrengend" wird und ob sie jetzt nicht mal etwas locker lassen können.
Ja. Wenn man nur so tut, wird es irgendwann anstrengend.
Und wenn man mit diesem Pelz dann eine Frau kennengelernt hat, braucht man sich nicht wundern, dass das irgendwann schief geht.

@capitalcat
Letztendlich ist völlig egal, was wir dir hier alle sagen. Sowohl der Großteil der Männer-, als auch der Frauenaussagen wahr ja vorhersehbar.
Tu' einfach, was sich gut und richtig für dich anfühlt. 
Deine Gefühle sind der beste Benchmark für dich und deinen Mann.

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Gast
vor 37 Minuten, apu2014 schrieb:

Ja. Führen ist der härteste Job.
Der Captain muss immer mehr leisten als alle anderen auf dem Boot.
Und muss dazu noch die Kraft haben, die Probleme seiner Crew zu lösen.
Und muss seine eigenen Probleme komplett alleine bewältigen.

Wie eigenartig wäre es denn, wenn sich der Captain bei seiner Mannschaft über sein hartes Leben beschwert?
Das funktioniert nicht.

Being a man is a lonely Business.

Du kannst auch nicht den einen Morgen aufstehen und ihr Captain sein.
Und den anderen nicht.

Entweder bist du's.
Oder nicht.

Also wenn das so ist, bin ich verdammt froh, kein Mann zu sein. Echt jetzt. Das ist ganz schön viel Müssen und Druck und Verantwortung und Last und "Entweder krieg ich es hin oder nicht". Und dann soll ich auch noch die ständigen Launen und Stimmungsschwankungen meiner Frauen ertragen. Nicht nur ertragen, ausgleichen. Ihre mangelnde Weitsicht, ihr emotionales Chaos durch meinen Verstand kompensieren. Und wenn es nicht klappt, bin ich daran Schuld. Der Fels in der Brandung halt. Der einsame Wolf. Der Held, allein auf weiter Flur.

Dann lieber Frau sein. Die sind dumm und denken nicht an morgen und am Ende haben sie sogar jemanden, der ihnen die Küche aufbaut und sich dabei anschnauzen lässt.

bearbeitet von Gast
zu schnell getippt, weil emotional

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@Barbara war klar, dass du als Frau das nicht verstehst. Aber das ist nun mal leider die Realität. Und auch ich mache die gleichen Erfahrungen wie @apu2014 je älter ich werde. Frauen haben sich heutzutage sozial gesellschaftlich so eingelebt, dass sie nur in den seltensten Fällen Fehler oder Kritik zugeben und ertragen können. Auch was die längerfristige Planung angeht stimmt alles was @apu2014 schreibt. 

Ich mein, eigentlich braucht man hier im Forum nur die ganzen Trigger Threads angucken, wo Männer relativ rational und objektiv argumentieren und gleichzeitig gucken wie getriggert ihr Mädels da darauf reagiert und gleich unsachlich werdet. 

Auch im echten Leben können mir alle meine Freunde diese Beobachtungen bestätigen. Sogar die Mädels und letztens eine meiner Affären. Traut sich halt nur hier niemand die Wahrheit aussprechen. Oder zumindest nur die Wenigsten. 

Unsere Arbeitskolleginnen leisten sich teilweise, obwohl sie einen gewissen Schwur geleistet haben soviele Fauxpasse, dass es hart an der moralischen und ethischen Grenze ist, nur weil sie glauben die Kritik sei persönlich an sie gerichtet. Was ich da schon alles erlebt habe, das ist teilweise unglaublich. Auch Frauen in höheren Job Positionen können nur schwer Konflikte lösen, weil sie es eben nicht gewohnt sind Verantwortjng zu übernehmen, gar auf rationaler Ebene Probleme vernünftig zu lösen OHNE dass dabei eine emotionale Komponente miteinfliesst. 

Ist jetzt auch kein Diffamierungsversuch von mir oder von Apu, sondern es spiegelt bloß die biologischen als auch sozial gesellschaftlich indoktrinierten Unterschiede wieder. Dich darüber lustig zu machen, zeigt eigentlich nur wie wenig du als Frau so etwas verstehen kannst.

und nein uns Männern ist das nicht zu mühselig oder zu anstrengend. Dafür sind wir manchmal emotional zu verkrüppelt, um auf der „politisch unkorrekten“ Ebene zu bleiben. Wir sehen halt vieles pragmatischer, simpler. 

Dafür dass Capitalcat, eine Frau, die gleiche Ansicht hier in diesem biased Forum vertritt, hat sie meinen vollen Respekt. 

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vor 2 Minuten, Helmut schrieb:

@apu2014

Gibt primitive Stämme, sogar sehr häufig. Und einige alte Kulturen gabs bekanntermaßen. Da war Matriarchat angesagt. Frauen als Herrscher. Funktioniert super.

Gibt in der Tierwelt keine Beispiele das bei uns verwandten Primaten die Männchen alles entscheiden würden.

Also, warum soll das bei Menschen so sein? Biologisch gibts keine Grundlage dafür. Wer sagt das Mathe, Schach und Physik die nötigen Fähigkeiten sind um Entscheidungen in der Partnerschaft zu treffen?

Was du propagierst ist ein 1800er Frauenbild. Emotional, unfähig klar zu denken und Verantwortung zu tragen. Dem gegenüber stehen hunderttausende Alleinerzieherinnen die ihr Leben hervorragend gemeistert bekommen. Eine israelische Armee wo Frauen das gleiche leisten wie die Kerle. Frauen im asiatischen Raum die genauso oder mehr universitäre Erfolge haben wie Männer. Stories von Partisaninen im WW2 die härter drauf waren als die meisten Kerle.

Ich behaupte mal du hast ein Wahrnehmungsproblem. Du screenst wahrscheinlich Mädels die führen können schlicht raus aus deinem Leben. Weil du einem männlichem Leistungsdruck folgst der wahrscheinlich von deinem Vater gelernt ist. Und damit du performen kannst brauchst du jemand der weniger performt als du. Die suchst du dir schon so aus.

Is ja auch okay. Nur verallgemeinere deine Lebenserfahrung nicht für die ganze Welt.

Bei den meisten Säugetieren ist das männliche Tier biologisch und physisch dem der Weibchen überlegen. Gibt sogar eine Passage in Darwins Theorie. 

Deine Beispiele sind systematisch verzerrt und verstreut. Dass hierbei multifokale und als interdisziplinäre Kausalitäten mit eine Rolle spielen, weshalb es einige kollektiven Frauen gab die gezwungenermaßen aus ihrer Rolle schlüpfen mussten, hast du hierbei schlichtweg ausgelassen. 

In der sozialmedizin gibt es gar eigene Forschungsgruppen die unterscheiden zwischen Männer und Frauen. Auch bekannt als Gender Studies. Das was @apu2014 beschreibt ist alles andere als nur pseudo Gelaber. Aus biologischer Sicht allein gibt es hierbei massive hormonelle Unterschiede, die auch auf behavioralen Ebene die individuellen Entscheidungen beeinflussen und somit gechlechtsspezifisch determinieren.

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vor 4 Minuten, pMaximus schrieb:

Auch Frauen in höheren Job Positionen können nur schwer Konflikte lösen, weil sie es eben nicht gewohnt sind Verantwortjng zu übernehmen, gar auf rationaler Ebene Probleme vernünftig zu lösen OHNE dass dabei eine emotionale Komponente miteinfliesst. 

Und du meinst Männer in Führungspositionen handeln unemotional? Wie viele Millionäre haben durch Scheidungen ihr halbes Vermögen, oder wie Clinton fast eine Präsidentschaft verloren weil sie fremdvögeln wollten?

Wieviele Threads hier sind voller PDM weil ein Mädel nicht zurückschreibt?

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vor 1 Minute, pMaximus schrieb:

Bei den meisten Säugetieren ist das männliche Tier biologisch und physisch dem der Weibchen überlegen. Gibt sogar eine Passage in Darwins Theorie. 

Körperliche Stärke ungleich Führungspotential. Zeig mir die Primaten oder ursprünglich lebenden Menschenvölker wo nur Männchen führen. Wenn du es schon biologistisch begründen willst.

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vor 4 Minuten, Helmut schrieb:

Und du meinst Männer in Führungspositionen handeln unemotional? Wie viele Millionäre haben durch Scheidungen ihr halbes Vermögen, oder wie Clinton fast eine Präsidentschaft verloren weil sie fremdvögeln wollten?

Wieviele Threads hier sind voller PDM weil ein Mädel nicht zurückschreibt?

Streuungsbias sagt dir was? 

Deine Beispiele sind gestreut bzw generell nicht repräsentativ. Aber ich will jetzt keinen Grundkurs in Statistik geben. Auch weils ansonsten zu sehr offtopic geht. 

 

Abgesehen davon ist fremdvogeln aus männlicher Sicht meist im Affekt nicht aus emotionaler Intention entstanden, sondern instinktiv. 

bearbeitet von pMaximus

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Gerade eben, Helmut schrieb:

Körperliche Stärke ungleich Führungspotential. Zeig mir die Primaten oder ursprünglich lebenden Menschenvölker wo nur Männchen führen. Wenn du es schon biologistisch begründen willst.

Tiere führen oder können keine interdisziplinäre Beziehung führen wie wir Menschen, weil ihnen die kognitive Ebene in dieser Hinsicht fehlt und somit primär das instinktive Verhalten im Vordergrund steht. Biologie Kurs 1. 

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vor 15 Minuten, pMaximus schrieb:

Deine Beispiele sind gestreut bzw generell nicht repräsentativ.

Ah, und deine und APUs persönlichen Anekdoten sind harte Wissenschaft oder wie?

vor 14 Minuten, pMaximus schrieb:

Tiere führen oder können keine interdisziplinäre Beziehung führen wie wir Menschen, weil ihnen die kognitive Ebene in dieser Hinsicht fehlt und somit primär das instinktive Verhalten im Vordergrund steht.

Gibt ganz klar Primaten die sehr komplexe Beziehungsarten leben. Gab einige Hochkulturen der Menschheit wo Frauen Königinnen waren. Kann ja gar nicht sein wenn die Flitschen zu hormonell deppert sind zu führen, oder?

Ich sag dir das gleiche wie APU. Auch aus deinen biographischen Erzählungen im Forum gibts klar ein Vorbild männlichen Leistungsdrucks. Also färbst du deine Wahrnehmung so das du als Performer rauskommst.

Dir ist bekannt das Millionen Marketing und Werbung für Haushaltsartikel sich an Frauen richtet... Weil in der Mehrzahl der Haushalte die Frau das Geld verwaltet?

Neueste Hirnforschung sagt übrigens: im Aufbau die Unterschiede zwischen M und W sehr minimal. Funktional keine wesentlichen Unterschiede. Bleiben also soziale Rollenvorbilder um eure Weltsicht zu erklären. Nur die ändern sich grade weil Männer schon lange nicht mehr allein das Geld verdienen während sie die Kinder wickelt.

bearbeitet von Helmut
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vor 23 Minuten, Helmut schrieb:

Ah, und deine und APUs persönlichen Anekdoten sind harte Wissenschaft oder wie?

Gibt ganz klar Primaten die sehr komplexe Beziehungsarten leben. Gab einige Hochkulturen der Menschheit wo Frauen Königinnen waren. Kann ja gar nicht sein wenn die Flitschen zu hormonell deppert sind zu führen, oder?

Ich sag dir das gleiche wie APU. Auch aus deinen biographischen Erzählungen im Forum gibts klar ein Vorbild männlichen Leistungsdrucks. Also färbst du deine Wahrnehmung so das du als Performer rauskommst.

Dir ist bekannt das Millionen Marketing und Werbung für Haushaltsartikel sich an Frauen richtet... Weil in der Mehrzahl der Haushalte die Frau das Geld verwaltet?

Ja ist es. Bitte auf pubmed und im MESH selbst nachrecherchieren unter Gender Studies und die Stratifizierung dessen. 

Wenn du schon Primaten anführst. ALLE Primaten sorgen für die Sicherstellung der Gruppe durch die einstimmige Bestimmung eines männlichen Alpha Tieres, bis eben dieser von einem anderen männlichen Tier vom Thron gestoßen wird. Auch hier kannst du dich gerne im sozialverhalten der Tierwelt einlesen. 

Dass Frauen generell emotionaler agieren und teilweise einfach schlechter führen können als Männer bzw entscheidungsunfreudiger sind, heißt nicht dass alle Frauen und somit generell Frauen nicht in der Lage sind Machtpositionen und Führungspositionen einzunehmen. 

Wir sprechen aber hier vom klassischen Beziehungsmodell einer Partnerschaft und hierbei wünscht sich der Großteil der Bevölkerung aller Frauen ein klassisch verteiltes Rollenbild zwischen Mann und Frau. 

Es ist wie immer bewundernswert, wie sehr du Argumente schnell verzerrst und überinterpretierst bzw übertreibst: 

 Kann ja gar nicht sein wenn die Flitschen zu hormonell deppert sind zu führen, oder?“

Haben, wie bereits von mir angeführt, weder Apu noch ich so geschrieben, noch war die Kernaussagen dessen konform so wie du es beschreibst. 

Nein, die von uns hier zugegeben ohne Referenzen geschriebenen Posts, beruhen jetzt primär auf unseren Erfahrungen und nicht auf die einer exogen eintreffenden Stimuli. Das von dir letzte angeführte Beispiel ist übrigens auch falsch. Sorry. Aber auch hier hat erst die WU Wien eine Studie heraus gebracht, geleitet von der Ökonomie Abteilung für interdisziplinäre Haushaltssummen in privaten Anlagen.

bearbeitet von pMaximus
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vor 30 Minuten, pMaximus schrieb:

Wenn du schon Primaten anführst. ALLE Primaten sorgen für die Sicherstellung der Gruppe durch die einstimmige Bestimmung eines männlichen Alpha Tieres

Bonobos, mit unsere nächsten Verwandten, tun das nicht. Dort orientiert sich der Status eines Männchens am Status seiner Mutter und Weibchen haben allgemein höheren Status.

vor 30 Minuten, pMaximus schrieb:

Es ist wie immer bewundernswert, wie sehr du Argumente schnell verzerrst und überinterpretierst bzw übertreibst

Sagt der der hier eingestiegen ist mit...

vor einer Stunde, pMaximus schrieb:

Barbara war klar, dass du als Frau das nicht verstehst.

...

Dich darüber lustig zu machen, zeigt eigentlich nur wie wenig du als Frau so etwas verstehen kannst.

 

vor einer Stunde, pMaximus schrieb:

...wo Männer relativ rational und objektiv argumentieren...

...

...gleichzeitig gucken wie getriggert ihr Mädels da darauf reagiert und gleich unsachlich werdet... 

Also du bist der völlig rational argumentierende und immer sachlich bleibende Mann der sofort @Barbara in deiner ersten Zeile Im Thread hier persönlich angreift und ihr rein sexistisch unterstellt weil sie eine Frau ist könne sie hier nichts verstehen. Sonst eh alles rund bei dir?

vor 51 Minuten, pMaximus schrieb:

Abgesehen davon ist fremdvogeln aus männlicher Sicht meist im Affekt nicht aus emotionaler Intention entstanden, sondern instinktiv. 

Klar, wenn Männer völlig irrational ihre Familien oder Karrieren oder Leben ruinieren weil sie fremdvögeln oder sexuell belästigen (oder sogar Partnerinnen aus Eifersucht töten, Mehrzahl der Beziehungstäter sind männlich) ist es Instinkt, bei Frauen hingegen sind es natürlich die unkontrollierten Emotionen und biologischer Mangel an langfristiger Planung. Merkste eh selber oder?

bearbeitet von Helmut
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Gast
vor 10 Minuten, pMaximus schrieb:

Dich darüber lustig zu machen, zeigt eigentlich nur wie wenig du als Frau so etwas verstehen kannst.

 

Wow. Ehrlich gesagt bin ich gerade ziemlich schockiert. Ich weiß nicht, ob du dir der Tragweite dieser Aussage bewusst bist. Aber einem Menschen seine Vernunft, sein Urteilsvermögen abzusprechen nicht auf Grundlage seiner Argumentation, sondern seines Geschlechts. Das ist ein krasses Stück. Das ist echt ein krasses Stück. Und ja, da bin ich jetzt wirklich emotional. Da bin ich betroffen, neudeutsch "getriggert". Durch und durch. Nicht, weil mich der Satz in meiner Person angreift. Das tut er ja gerade nicht! Stünde hier "Du verstehst den Zusammenhang X nicht, du deutest Y falsch..." Ja. Damit könnte ich was anfangen. Aber da steht allen ernstes "Du verstehst das nicht, weil du eine Frau bist." Und das impliziert: Du wirst es nie verstehen. Denn du kannst ja nun ungünstigerweise nichts daran ändern, dass du eine Frau bist. Und an dieser Stelle kann ich jetzt tatsächlich sagen, was ich will - ich habe ohnehin verloren. Weil hier nicht meine Aussagen an sich, meine Argumente infrage gestellt werden. Sondern weil sie von vornherein als unzulänglich, meine Einschätzungen als unzureichend betrachtet werden. Weil ich eine Frau bin und als solche eine mangelnde Erkenntniskraft habe. Auf Basis eines solchen Denkens ist keine Argumentation, kein Diskurs an sich möglich. Der setzt das gleiche Maß an Vernunft und Urteilskraft auf beiden Seiten voraus und das ist hier nicht gegeben. Und da kann eine Seite sagen, was sie will. Sie hat von vornherein verloren.

Und damit wäre auch ein Grund genannt, warum es so wenige Nobelpreisträgerinnen gibt. Warum Frauen so lange aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen waren. Und genau dahin gehst du mit einer solchen Aussage zurück. Aber ich glaube an der Stelle tatsächlich, dass DU das nicht verstehst. Was eine solche Aussage alles impliziert. Wo sie herkommt, wo sie hinführt. Denn würdest du das tun, würdest du so etwas nicht sagen. Das sind ganz fundamentale Dinge, um die es da geht. Aber: In deinem Weltbild bin ich jetzt gerade die Frau, die übertreibt, die emotional überreagiert. Und deshalb ist alles Bullshit, was hier steht. Und dann ist dein Weltbild wieder bestätigt. Ein Weltbild, das ich echt nicht erwartet hätte. Im Jahr 2019 von einem "studierten" Menschen. In einem anderen Thread geht's gerade um Bildung und inwiefern diese mit Studienabschlüssen zu tun hat. Nicht viel, wenn ich lese, was hier manche Ingenieure und Ärzte von sich geben.

Und das ist auch der Grund, weshalb ich mich über den Beitrag des Kollegen APU lustig gemacht habe. Weil er nur so trieft von Plattitüden, Floskeln, Klischees. Weil ich nicht glauben konnte, dass das noch jemand ernst nimmt. Weil der Beitrag selbst schon so urkomisch ist, dass ich nur polemisch sein kann. Aber gerade merke ich, das ist nicht komisch. Ist es ganz und gar nicht, das ist auch nicht witzig. Das ist echt euer Ernst.

 

 

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vor 2 Stunden, Strike79 schrieb:

Der heilige Gral eines guten Lebens: sich selbst führen.

Andere folgen dann. Oder auch nicht. Spielt nicht so die Rolle.

Sich zur Aufgabe machen, andere zu führen, hat was von Helferkomplex.

 

Richtig! Überleben und sich eventuell fortpflanzen. Mehr muss ich nicht. 

Ich will nicht mit 50 an Herzinfarkt sterben weil die Madame es sich gemütlich macht.

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vor 5 Stunden, Helmut schrieb:

@

Und damit du performen kannst brauchst du jemand der weniger performt als du. Die suchst du dir schon so aus.

Sie hat einen Master in BWL.

Mir fällt wiederholt (auch in diesem Thread) auf, dass du Informationen nicht vollumfänglich aufnimmst.

Vielleicht bin ich zu etwas in der Lage, was du nicht schaffst.
Ich werde auch regelmäßig von Männern angegangen, wenn ich mal schildere, wie ich temporär für meine Familie den Tag durchbolzen kann.

Sie hat in zwei Ländern gelebt. Hat in Land A) (Auslandsaufenthalt zur Englisch-Verbesserung) erst als Sandwichmakerin gearbeitet und dann die Leitung des Ladens übernommen (!).

In Land B) verdient sie DAX-Tarif-Vergütung.

Ihre Eltern sind eher Landleute. Was meinste, was die am Tag wegschafft.

Trotzdem sagt sie:

"Ich kann dir einfach nur folgen."

Dir passt nur nicht, was ich sage.

Deine Reaktion ist die Selbe, wie wenn Männer auf meinen Tagesablauf (aufstehen um 04:30, Kaffee, Training, Arbeit, lernen bis 21:00 mit meinem Cousin für seine Abschlussprüfung) mit Abwehr und Anfeindungen reagieren.

Hat ja 'n Grund.

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vor 7 Stunden, Nahilaa schrieb:

Sie sind aber keine biologischen Grundlagen, sondern soziokulturell geformte Gegebenheiten, die sich auch verändern könnten, wenn sich der Anspruch der Gesellschaft allgemein ändern würden.

Ich mag' dich. Aus unseren *bisherigen gemeinsamen Thread-Gesprächsteilnahmen*: Ich hab' dich gern.

Nur an dieser Stelle:

Das ist einfach nicht korrekt. #gehirnscans

bearbeitet von apu2014

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Um es runterzubrechen: Immer, wenn man ganze Personengruppen über einen Kamm schert, kann das nichts werden.

Menschen sind unterschiedlich, gemachte Erfahrungen sind unterschiedlich, Lebensverläufe sind  unterschiedlich, die jeweiligen Erziehungen sind unterschiedlich, Interessen sind unterschiedlich, die Intelligenz ist unterschiedlich und die Entwicklungen der einzelnen Individuen sind unterschiedlich ff..

Bin schockiert, dass im Jahr 2019 noch solche Gedankenmuster existieren und  gesellschaftlich etabliert sind, obwohl so viele Ausnahmen bekannt sein dürften. 

Harter Tobak. Ugga Ugga

bearbeitet von JaWe
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