Screening: wie unterscheidet ihr feministisch infizierte Frauen von normal desinteressierten Frauen

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Mir war schon von Anfang an klar, dass hier keine vernünftige Diskussion entstehen kann. Wir bräuchten hier erstmal ne vernünftige Grundlage. Was versteht der TE unter Feminismus? Es gibt unterschiedliche Denkweisen und Richtungen innerhalb der Bewegung und zudem zeitlich betrachtet verschiedene Wellen, die immer unterschiedliche Forderungen in den Vordergrund gestellt haben. Mir scheint als wüsste der TE selbst nicht so genau, was eine in seinen Augen radikale Feministin ist. Denn wenn das so wäre, könnte er bestimmte Charaktereigenschaften einfach beobachten und sich ein Urteil aufgrund seiner eigenen Vorstellung bilden. Sollte nicht so schwer sein, denn subtiles Vorgehen kennzeichnet diese Menschen nicht gerade.

Es spricht auch Bände wenn hier wenn eine vernünftige Debattenkultur gefordert wird und gleichzeitig eine Seite lang über die Semantik einfachster Wörter gestritten wird.

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vor 9 Minuten, Deadmonkey schrieb:

Es spielt wie ich finde schon eine Rolle ob das Desinteresse aus dem Herzen kommt, oder ob es aufgrund von politischer Manipulation oder Indoktrinaton entsteht....

Desinteresse kommt immer von Herzen oder so.

Wenn eine Feministin auf dich steht, spielt der Feminismus plötzlich keine Rolle mehr.

Deswegen ist es ja auch irrelevant, was Frauen sagen.

Eine Frau kann den ganzen Tag feministisches Zeug erzählen, aber wenn sie an den richtigen Mann gerät, wird sie ganz was anderes tun.

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vor 34 Minuten, Deadmonkey schrieb:

Es spielt wie ich finde schon eine Rolle ob das Desinteresse aus dem Herzen kommt, oder ob es aufgrund von politischer Manipulation oder Indoktrinaton entsteht....

Naja, ein Desinteresse kommt immer von Herzen. Wenn sie politisch motiviert ist, dann ist sie aich von Herzen, weil es eben eine Herzensüberzeugung ist. Wenn eine Rassistin kein Interesse an einem Schwarzen hat, ist das sowohl.politisch als auch von Herzen.

Wenn eine Feministin dich ablehnt, weil du ihr zu macho bist, dann ist das auch von Herzen, weil ihre Überzeugung.

Einstellungen prägen auch unsere Gefühle.

....

Nur eine Frage: Woher weißt du, dass du aus "feministischen Gründen" abgelehnt wirst? Sagen dir das die Frauen? Kam dann:  "Dein patrarchalisches Redeverhalten finde ich sexistisch, deswegen wünsche ich keinen heteronormen Beischlaf mit dir" oder nur "Hey, grabsch meine Titten nicht an, du Schwein!" ?

bearbeitet von jon29

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vor 9 Minuten, Sloio schrieb:

Weil?

Beides wirst du nicht in einem Flirt ändern können.

Es geht hier ja auch nicht nur um einen *Flirt*, sondern um die Zukunft bzw. zukünftige Generationen der Menschheit.

 

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Dem TE geht es nicht um Feminismus, sondern ums Screening. (eigentlich geht's ihm ja ums Trollen, aber tun wir mal so...).

Faktisch möchte der TE eine Gewisse Eigenschaft an seinem Gegenüber umgehen. Dass diese abstrahiert formuliert ist, zeigt nur, dass der TE gar nicht weiß, wonach er sucht oder eben wo nach er nicht sucht.

An der Stelle an der eine Annäherung so geblockt wird, dass das Thema Mann-Frau-potentielles-Machtgefälle zur Sprache kommt bzw irgendeine Rolle spielt und aktiv kommuniziert wird, an der Stelle zeigt sich doch, dass das Game scheiße ist. Gutes Game würde nicht zu so einer Debatte führen und wenn doch dann als Informationsaustausch auf Augenhöhe (und am Ende landen beide vergnügt in der Kiste). Ironischer Weise zeigt die Karrikatur, die hier der Auslöser einer politischen Debatte wurde, genau diesen Punkt extrem gut - auch wenn es wahrscheinlich weder vom postenden User noch vom Künstler in der Form beabsichtigt war.

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vor 9 Minuten, cdc schrieb:

Eine Nicht-Feministin geht davon aus, dass Frauen weniger wert sind als Männer

Oder daß Frauen anders sind als Männer.

vor 10 Minuten, cdc schrieb:

und ihre strukturelle Benachteiligung daher in Ordnung ist.

Feministinnen fühlen sich nur von Männern benachteiligt, die relativ viel Geld haben.

Was andere Männer machen, ist denen egal.

Die Feministinnen machen einen auf Opfer, um dann Forderungen zu stellen.

Wenn die Forderungen erfüllt wurden, suchen sie sich die nächste Opferrolle und es geht wieder von vorne los.

Klappt natürlich nur bei Männern, die relativ viel Geld haben.

Eine Nicht-Feministin ist also eine Frau, die kein Bock hat, sich in Opferrollen zu suhlen.

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vor 3 Stunden, geilerstecher schrieb:

Wie unterscheidet ihr feministisch infizierte Frauen von normal desinteressierten, aber sexuell geistig bzw. emotional gesunden Frauen?
Woran erkennt ihr es genau? Stellt ihr Frauen dazu bestimmte Fragen?

Wie hoch schätzt ihr gefühlt / intuitiv den Anteil von feministisch infizierten Frauen im fortgeschrittenen Stadium (generelle Ablehnung von Männern) im alter von 18 bis ca. 30 in Deutschland?

Und denkt ihr, geht eine emotionale Beschädigung der geistigen Infektion mit Feminismus voran oder führt Feminismus zu einer emotionalen Beschädigung bei Frauen  und falls eines davon zutrifft, warum denkt ihr das?

Man unterhält sich mit der Frau.

Manchmal isses einfacher als man denkt.

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vor einer Stunde, DarkTriad schrieb:

Desinteresse kommt immer von Herzen oder so.

Wenn eine Feministin auf dich steht, spielt der Feminismus plötzlich keine Rolle mehr.

Deswegen ist es ja auch irrelevant, was Frauen sagen.

Eine Frau kann den ganzen Tag feministisches Zeug erzählen, aber wenn sie an den richtigen Mann gerät, wird sie ganz was anderes tun.

So würde ich das nicht formulieren:  Von Herzen = entspricht der wahren unbeeinflussten Entsprechung.   Das was herauskommen würde, wenn Frau / Mann -ohne jegichen Umwelteinfluss- , ohne Gruppenzwang, ohne Kosten- Vorteilkalkulation, ohne konstruierten Ängste oder Zwiespälte, ohne Falschinformation, ohne Implants oder Brainswashing-Effekten nur ihrem / seinem Instinkt bzw. Wesenskern folgen würde.

Wobei es das Problem natürlich in beide Richtungen gibt:  Auch positives "Interesse" ist in vielen Fällen noch bei Weitem nicht echt.  Zb. wenn HB nur vor ihren Freundinnen angeben möchte oder an meine Kohle will, den Typen dahinter aber eigentlich absurd abscheulich findet!

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Nachtrag zu meinem Posting weiter oben.

(1) Natürlich habe ich zugespitzt und ein sehr spezifisches Verständnis von "Feminismus" vorgelegt. Man kann den Terminus auch anders definieren. Allerdings finde ich eine gewisse Polemik, wie von mir vorgebracht, nicht falsch am Platz in einem Forum, das - simma uns ehrlich - manchmal etwas frauenfeindlich ist.

(2) Bevor ich noch mehr Nachrichten bekomme, die argumentieren, dass Männer durchaus auch, wenn nicht mehr strukturell benachteiligt werden als Frauen: Dieses Argument will ich Ernst nehmen, denn: Jeder macht andere Erfahrung. Jeder lebt ein anderes Leben. Meine Wahrnehmung ist: Ich genieße viele Vorteile, weil ich ein Mann bin. Wenn jemand sagt "Ich zahle oft drauf, weil ich ein Mann bin", dann ist das so. Und will nicht behaupten, dass meine Perspektive die einzig richtige ist.

(3) Warum fokussiert Feminismus auf Frauen? Na ja, weil Frauen eben 40 000 Jahre durchschnittlich schlechter behandelt worden sind als Männer. So meine Interpretation der Geschichte. Nun zu sagen "Feminismus darf nicht auf Frauen fokussieren, denn wo bleiben denn da die Männer?" erscheint mir ungefähr so durchdacht wie zu sagen "Tierschutz? Warum Tierschutz? Sollen jetzt die Menschen egal sein, oder was?" Natürlich nicht. Es geht um Gleichberechtigung. Nicht um das Ersetzen des Patriarchats durch ein Matriarchat.

Soweit meine bescheidene Perspektive. Bitte: Jeder kann das anders sehen und seine Position entsprechend begründen. Ich halte nicht jeden für einen Vollidiot, nur weil er eine andere Meinung als ich hat. Im Gegenteil. Andere Meinungen tun gut. Auch dem eigenen Denken.

 

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vor 4 Stunden, Urindanger schrieb:

Im Bezug auf die von @DarkTriad gepostete Karikatur, macht die Interpretation als Naziadler mMn wenig Sinn, sondern eher die ursprüngliche Interpretation als Symbol für kaiserliche Amts-und Befehlsgewalt, da dann in gewisser Form Ähnlichkeiten zu Denkweisen gewisser Feministinnen offenkundig werden (Stichwort tyrannisches Patriarchat).

Nee. Anders. Das ist der Naziadler.. und das andere darunter ein Eisernes Kreuz. Die anderen Tattoos haben wsl auch ne Bedeutung, die die Redpiller lesen können.

Das ne Redpill Karikatur, die darstellen soll, wie unmoralisch und doppelzüngig die Frauen nicht alle seien.
Denn die ganzen "wertvollen" Roberts und Michaels, auf deren Schultern unsere Gesellschaft steht, werden angeschrien und dürfen nicht ran, obwohl sie es ja verdient hätten, während der "unnütze" Nazi - Chad frei Haus mit Arsch versorgt wird.

bearbeitet von Easy Peasy
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Ich finde diese aufploppenden Internet Themen toll.
Das ist Neuland für uns Menschen.
Zu diesem ganzen WIrrwar zwischen left/right/free speech/gender empfehle ich den hervorragenden Joe Rogan Podcast (übrigens Alpha as fuck der Typ seit ich denken kann)
Ganz besonders den letzten von gestern:

 

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vor 6 Stunden, geilerstecher schrieb:

(generelle Ablehnung von Männern)

was du meinst sind Lesben

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vor 5 Stunden, jon29 schrieb:

Ja, und das Kreuz drunter ist auch kein Nazisymbol, sondern nur ein Motiv von Thor Steinar. :angel:

...

Dude, das ist eindeutig ein Naziadler und Boy London verwendet ihn halt auch.

Eine Stunde nachsitzen in den Themengebieten Geschichte, Politik und Militär, bitte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz#Hoheitszeichen_der_Bundeswehr_und_Verwendung

 

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vor 13 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Eine Stunde nachsitzen in den Themengebieten Geschichte, Politik und Militär, bitte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz#Hoheitszeichen_der_Bundeswehr_und_Verwendung

 

Ja, du hast Recht. Aber wenn jemand ihn auf den Arm tätowiert ist das schon eindeutug? Dann ist das ein Nazisymbol. Weil das eiserne Kreuz nocht verboten ist wie der Naziadler greifen ihn halt die Nazis auf.

Ich habe jedenfalls noch keinen Konservativen (Auch rechter Flügel der Csu)  gesehen, der das deutsche eKreuz als Tattoo oder sonstwo umher trägt, (außer als Orden als eisernes Kreuz) selbst bei Fussbalspielen wedeln die mit der Deutschlandfahne. ;-)

....

EDIT

Ich habe Geschichte studiert, also ich weiß schon, dass das Kreuz kein Nationalssozialistsche Erfindung ist... Es ging mir wie gesagt um die Konnotation als Tätowierung und wer das trägt. Das sind halt eindeutige Neonazis. 88 ist auch erstmal nur eine Zahl.

 

bearbeitet von jon29
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vor 13 Minuten, jon29 schrieb:

Ja, du hast Recht. Aber wenn jemand ihn auf den Arm tätowiert ist das schon eindeutug? Dann ist das ein Nazisymbol. Weil das eiserne Kreuz nocht verboten ist wie der Naziadler greifen ihn halt die Nazis auf.

Ich habe jedenfalls noch keinen Konservativen (Auch rechter Flügel der Csu)  gesehen, der das eiserneKreuz umher trägt, selbst bei Fussbalspielen wedeln die mit der Deutschlandfahne. ;-)

 

Jon sorry aber das ist quatsch. Die Bundeswehr führt das schwarze Kreuz noch heute als Logo. Es gibt Ehrenkreuze die verliehen werden (sogar Zivil), die ähnlich aussehen.

Ich verstehe nicht warum hier alle unter jedem Stein immer ein Nazi vermuten... selbst wenn es sich dabei um einen Nazi im Bild drehen sollte. Das hat doch alles 0 mit der primären Aussage im Bild zu tun... ich fänd es cool wenn sich hier echt mal ein paar locker machen würden...

Das hier hat irgendwie eine sehr sehr schräge Dynamik.

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vor 3 Minuten, Marcel Herzog schrieb:

Jon sorry aber das ist quatsch. Die Bundeswehr führt das eiserne Kreuz noch heute als Logo. Es gibt Ehrenkreuze die verliehen werden (sogar Zivil).

Na, das weiß.ich und ich habe es geschrieben. Orden meine ich und auch nicht die Zeichnung als Hoheitszeichen der BW

vor 3 Minuten, Marcel Herzog schrieb:

Ich verstehe nicht warum hier alle unter jedem Stein immer ein Nazi vermuten... selbst wenn es sich dabei um einen Nazi im Bild drehen sollte. Das hat doch alles 0 mit der primären Aussage im Bild zu tun... ich fänd es cool wenn sich hier echt mal ein paar locker machen würden...

Das hier hat irgendwie eine sehr sehr schräge Dynamik.

Es geht darum, wer -abseits von Orden und Hoheitszeichen der BW - das Kreuz als Tattoo oder auf dem Shirt trägt. Das sind halt wirkliche Neonazis. Damit meine ich nicht rechtspopulistische Afdler, sondern wirkliche Neonazis die sonst eben 88 tragen und Wehrsportübungen machen etc.

Auf dem Bild steht das Kreuz neben dem Naziadler, das ist also doch eindeutig. Klar, die Grundaussage, Frauen stehen coolen Alpha, ist richtig. Nur, sind das halt keine normalen Badboytattoos, sondern ist anscheinend eine Zeichnung der extremen Rechten in US. und damit meine ich nicht verrückte Trumpfans, sondrn white Suprematist, denn sonst verwendet niemand in den USA diese Symbole.

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vor 51 Minuten, cdc schrieb:

Natürlich habe ich zugespitzt und ein sehr spezifisches Verständnis von "Feminismus" vorgelegt. Man kann den Terminus auch anders definieren. Allerdings finde ich eine gewisse Polemik, wie von mir vorgebracht, nicht falsch am Platz in einem Forum, das - simma uns ehrlich - manchmal etwas frauenfeindlich ist.

Dein vorgelegtes Verständnis ist in keinster Weise zugespitzt oder spezifisch, sondern genau die Kernaussage bzw. Grundlage von Feminismus nämlich dass Männer und Frauen gleichwertig sind und gleichberechtigt werden sollten. Dieses Verständnis sollte für jeden Menschen, der unsere freiheitlich demokratische Grundordnung hier genießt eine Selbstverständlichkeit sein. Was allerdings im Moment innerhalb der populären feministischen Strömungen (der feministische Dekonstruktivismus bzw. Postfeminismus dürfte die relevanteste sein) diskutiert wird, geht weiter über das von dir geäußerte Verständnis hinaus. Was aus dieser Ideologie entstehen kann sehen wir in Amerika, wenn über so absurde Dinge wie Rape Culture ernsthaft diskutiert wird. Das reiht sich dann in ein größeres Gesamtbild ein, wenn sich Menschen nur noch über ihre Zugehörigkeit zu bestimmten ethnischen oder sozialen Gruppen identifizieren und sich in Opferrollen begeben. Den Menschen wird eingeredet strukturelle Benachteiligung von Frauen sei immer noch ein großes gesellschaftliches Problem, obwohl es ganz klar nicht (mehr) der Fall ist. Gleiches Spiel mit Rassismus in den USA.

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vor 2 Minuten, Urindanger schrieb:

Gleiches Spiel mit Rassismus in den USA. 

Naja, beim Rassismus sieht es anders aus. Aber da meine ich eher die südamerikanischen Tagelöhner in US und arme schwarze Bevölkerung im Süden, als die lauten Opferschreier, wenn in Hollywood die Quote nicht stimmt oder die Sprache ungenau war.

Genauso wie die reichen Bürgerstöchter im Westenr, die laut die strukturelle Benachteiligung beklagen, aber bei H&M und Co Billigklamotten kaufen, die durch die Ausbeutung vion Frauen in Bangladesh usw. hergestellt wurden.

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vor 4 Stunden, cdc schrieb:

(3) Warum fokussiert Feminismus auf Frauen? Na ja, weil Frauen eben 40 000 Jahre durchschnittlich schlechter behandelt worden sind als Männer. So meine Interpretation der Geschichte. Nun zu sagen "Feminismus darf nicht auf Frauen fokussieren, denn wo bleiben denn da die Männer?" erscheint mir ungefähr so durchdacht wie zu sagen "Tierschutz? Warum Tierschutz? Sollen jetzt die Menschen egal sein, oder was?" Natürlich nicht. Es geht um Gleichberechtigung. Nicht um das Ersetzen des Patriarchats durch ein Matriarchat. 

Äh, nein. Es geht nicht um Gleichberechtigung. Wird zwar immer mit gepredigt, aber schau dir deren Programm an: Gegen Gewalt gegen Frauen (Häusliche körperliche Gewalt richtet sich auch zu 20% gegen Männer), Einsatz für Frauenhäuser (Prozentual sind Männerhäuser im Verhältnis zu den Opferzahlen deutlich unterrepreäsentiert und benötigen dringender Unterstützung; von der Bundesregierung werden allerdings nur Frauenhäuser unterstützt), Gleichstellungsbeauftragte (absolute Verdrehung von Worten, denn es ist eine Frauenbeauftragte; setzt sie sich für Männer ein, wird sie angefeindet unter fadenscheinlichen Gründen gefeuert wie z.B. in Dax-Unternehmen passiert), es gibt schon lange ein härteres Strafrecht für Männer im Sexualstrafrecht, das wird nicht angegangen (ich dachte immer vor dem Gesetz sind alle gleich?)...

Und wir wissen Taten > Worte. Die können noch so oft erzählen es ginge um Gleichberechtigung.

Irgendwie fehlt mir in deren Zielen da eins und zwar die Gleichberechtigung. So, ich habe dir da jetzt viele Beispiele hingelegt, die recht eindeutig darstellen, dass es beim Feminismus nicht um Gleichberechtigung geht. Wenn du mir 5 Beispiele für Gleichberechtigung (also dass sie sich auch um die Männer kümmern) nennen kannst, dann würdest du mich echt überraschen. Ich glaube da echt nicht dran. Und wenn du keine 5 Beispiele findest, dann ist die Frage, warum du denkst, dass Feminismus für Gleichberechtigung ist. Für mich sind das nämlich leere Worte ohne Substanz. Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren.

PS: Ein "aber Frauen sind viel mehr benachteiligt und deshalb machen die jetzt erstmal nur was für Frauen" lasse ich hingegen nicht gelten. Damit wird eine leere Worthülse durch eine andere ersetzt.

PPS: Wenn es bei A ein Defizit von 50% ist und bei B von 10%, dann ist es verständlich, dass man vor allem das 50% Defizit angeht (und ein wenig das von B). Dann aber B komplett zu ignorieren und zu behaupten man würde sich die Beseitigung des Defizits von A und B einsetzen, ist Propaganda und hat mit der Realität nichts zu tun.

EDIT: Eine Fokussierung auf Frauen widerspricht doch schon quasi dem Gedanken von Gleichberechtigung. Gleiches Recht, aber bitte vor allem für Frauen oder wie? Spätestens wenn es nicht nur die Fokussierung, sondern die ausschließliche Beschäftigung um die Belangen von Frauen geht, war es dann mit dem letzen Rest von Gleichberechtigung. Vielleicht haben wir aber auch ein anderen Verständis von Gleichberechtigung und es geht bei Gleichberechtigung nur um Vorteile für Frauen. Dann bin ich ganz bei dir, dass der Feminismus für Gleichberechtigung kämpft.

bearbeitet von XOR2
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Als jemand, der selbst ne zeitlang auf dem Bau gearbeitet hat, fordere ich eine Zwangsquote für Frauen als Bauarbeiter, Kanalreiniger, Bergarbeiter, Kampfmittelräumer, Spediteure etc. Ich freue mich sehr auf mehr weibliche Kollegen im Außendienst.

...hier wird doch hoffentlich nicht ernsthaft darüber diskutiert, ob Frauen, die in dem Geschlecht, dessen Angehörige beinahe alle wichtigen Erfindungen und Entdeckungen gemacht haben und nebenbei auch die meisten unangenehmen und gesundheitsschädlichen Jobs übernehmen, grundsätzlich alles Übel dieser Welt sehen, besonders herausgefordert sind? 

Zum Thema: Wenn die Optik (Punker-/Hippiefrisur, Strickpulli, Nasenringe, gefärbte (kurze) Haare, Antifa-Sticker auf dem Rucksack) keinen Aufschluss gibt, dann reicht in der Regel ein zweiminütiges Gespräch, um das herauszufinden. Einfach ein bisschen das Gespräch auf politische Ansichten (z.B. "Was denkst du darüber, dass Partei XY gegen eine Frauenquote ist? Ist doch ne Sauerei, oder?") lenken und gucken, wie sie reagiert. Sobald Geblubber von wegen Unterdrückung, Gender, xy_Innen, Gendersternchen, Transsexualität, mansplaning, manspreading, manbumping und weiß der Teufel, was noch alles, geäußert wird, weißt du, dass du besser die Beine in die Hand nehmen solltest.

bearbeitet von Turin

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vor 13 Stunden, cdc schrieb:

Es geht um Gleichberechtigung.

Gleichberechtigung ist eine philosophische Abstraktion.

Das gibt es nur auf dem Papier, aber nicht in der Realität.

Denn ein Mann, der nicht herrscht, wird beherrscht.

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