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Hallo werte Pick Up- Gemeinde,

ein weiteres Mal wende ich mich an euch, um mir euren Rat einzuholen, da ich sichtlich überfordert bin. Kurz meine Situation: ich bin 19 J., schließe dieses Jahr mein Abitur mit einem sehr guten Notenschnitt (1,3 - 1,5) ab, bin extrem ehrgeizig vor allem jetzt kurz vor Notenschluss - man könnte meinen dass ich ein richtiger Streber bin. Ich bin in einer Klasse mit nur 7 Jungs und vielen Mädels (die Typen sind alles Pfeifen, haben klassisch nur die große Klappe und nichts ist dahinter - sind demnach auch sehr schlecht in der Schule und machen sich allgemein keinen Kopf um ihre Zukunft). Ich bin jemand, der andere Meinungen zur Kenntnis nimmt und nicht jemand, der andere von ihrer Meinung abbringen will - im Gegenteil: ich versuche andere in ihrem Standpunkt zu verstehen und interessiere mich auch dafür wieso jemand das so und so sieht, aber ich versuche auch so gut wie möglich meine Ansichten darzulegen wenn ich etwas anders sehe. Bei den meisten ist es so, dass sich immer alle nur über ihren Gegenüber aufregen und hinter ihrem Rücken über denjenigen lästern (PS: ich lebe in einer Kleinstadt mit sehr vielen Dörfern ringsum - da ist das eig normal). Ich bin nicht so jemand. Wenn ich etwas unpassend finde, wie sich die Person verhält, sage ich es normalerweise in einem beschwichtigenden Tonfall und lästere nicht. Im Großen und Ganzen bin ich jemand, der auf andere achtet (vllt ein bisschen zu sehr) und dumme Kommentare von Mitschülern eigentlich immer wegsteckt und sich an guten Tagen wirklich nichts daraus macht.

Seit sehr langer Zeit ist es aber so, dass ich sehr überarbeitet bin (dadurch, dass ich so fokussiert auf die Schule bin). Liegt daran, dass ich bis in die Nacht hinein lerne, normal früh zur Schule gehe und viele Zusatz-Aufgaben mache, um mich zu verbessern. An sich habe ich dadurch schulischen Erfolg was meine Noten betrifft. Jedoch bin ich dadurch oftmals sehr müde und bestreite meinen Alltag eher passiv anstatt z. B. einem dummen Kommentar eine schlagfertige Antwort entgegenzubringen. Ich nehme Dinge nur zur Kenntnis anstatt sie zu kommentieren, ignoriere nervige und unnütze Kommentare wenn ich auf eine Schulaufgabe fokussiert bin und bin allgemein in der Schule sehr ruhig geworden - liegt daran, dass ich 1. dem Unterricht aufmerksam verfolge, 2. dem Lehrer durch meine Aufmerksamkeit und Mitarbeit ''beeindrucken'' möchte damit er von mir ein sehr gutes Bild hat (was auch funktioniert) und 3. wenn es mal wieder stressig in der Schule ist, verschwende ich meine Energie nicht mit sozialer Interaktion bzw. Konfrontation mit manchen aus meiner Klasse - d. h. ich spiele nicht den Entertainer und baue Gespräche absolut nicht aus und trage nur das mindeste bei (so bin ich eig nicht an stressfreien Tagen). Wenn es weniger stressig ist kann ich mich sehr gut auf das Soziale konzentrieren, bin kontaktfreudig und habe viel Spaß daran, mit jemandem irgendwelchen Quatsch zu machen. Grob gesagt, wenn ich etwas mache, mache ich es richtig und bin voll präsent (also entweder in Schule oder im sozialen Verhalten). Übrigens, die Pfeifen haben alle ziemliche Komplexe, vor allem wenn sie mal wieder schlechte Noten gedrückt bekommen haben drehen sie durch und werfen mit gehässigen Kommentaren um sich, lästern mehr als sonst und sind allgemein noch groß fressiger als sie so schon sind.

Das ist meine Situation. Manch einer könnte behaupten, dass ich sowieso bald Abi geschafft habe und später mit meinem sehr guten Abi durchstarten werde, da ich große Ziele habe, die ich auch verfolgen werde (Medizin-Studium. Kann mich nicht in einem anderen Beruf vorstellen)

Jedoch will ich jetzt so handeln, sodass ich nicht mehr von mir enttäuscht bin, d.h. ich will auf manche Situationen so reagieren, wie es eben am besten wäre ohne alles nur überfordert zur Kenntnis zu nehmen. Kurzum möchte ich mir selber etwas beweisen und den ganzen Neidern in meiner Klasse Paroli bieten, sodass ich am Ende des Tages mir auf die Schulter klopfen und sagen kann: ''Domenico, du hast heute wieder einen super Job gemacht, nicht nur für deinen schulischen Erfolg, sondern auch im sozialen hast du ordentlich ''zerlegt'' - du warst immer voll da.'' Das fehlt mir, weshalb ich oftmals von mir enttäuscht und ziemlich unsicher auf Dauer bin, wenn ich so extrem auf die Schule fokussiert bin.

Beispiele für solche sozialen Situationen, in denen ich besser mit meinem Mitmenschen umgehen möchte bzw. auch mal ''denen'' einen schlagfertigen Spruch reindrücken möchte gibt es einige. Dadurch, dass ich ''immer'' zum Lehrer renne und mich nach zusätzlichen Aufgaben erkundige bekomme ich von allen Seiten Kommentare von meinen (weiblichen) Mitschülern (meistens leicht gehässig) komplett durcheinander, warum ich denn schon wieder freiwillig was machen will und dass ich doch schon so gut sei und dass ich dann einfach nur verrückt oder krank wäre warum ich noch besser werden wöllte. Das ist alles Schwachsinn, weil ich eben auch meine Schwächen habe und wenn ich doch ''sooo gut wäre'' hätte ich es auch nicht nötig, freiwillige Sachen zu machen... Ich will mich aber auch nicht rechtfertigen in solchen Situationen. Eine in meiner Klasse ist mit Spicken eine der besten und macht locker ein Abi mit 1,0. Der Clou ist, dass sie sehr sehr sehr ruhig ist und wirklich nie was sagt sondern eher im Verborgenen ihre Arbeiten nahezu perfekt schreibt. Sie lenkt somit keine Aufmerksamkeit auf sich und bekommt keine komischen bis nahezu gehässigen Kommentare an den Kopf geworfen - niemals. Ich will mich aber trotzdem nicht unauffällig verhalten, nur weil ich dann Angst hätte was andere von mir Denken könnten. Das ist mir relativ egal - nur will ich denen mal zeigen wo es lang geht und dass die mich nicht immer runterziehen oder dumm machen sollen bzw. mal ein bisschen Respekt vor mir haben sollen. Ich will ganz einfach auch mal entsprechend in solch einer Situation richtig handeln und nicht nur nickend und lächelnd zu Kenntnis nehmen ohne eben drauf einzugehen weil ich mich sonst nicht rechtfertigen will und auch weiterhin nicht will - vielleicht gibt es einen Weg, ihnen Kontra zu geben und trotzdem sich nicht rechtfertigen zu müssen.

Außerdem bin ich jemand, der alles sehr genau und vor allem auch sehr viel macht. Ein Vortrag neulich habe ich zwei Stunden gehalten obwohl nur eine vorgesehen war, die Lehrerin es aber toleriert hat und wusste, dass ich sehr ordentlich bin und meine Sache auch sehr gut machen möchte. Daraufhin kamen dann wieder abwertende Kommentare in der Klasse auf meine Kosten und es wurde sich lustig gemacht. Ich finde, dass man sich selbst nicht zu ernst nehmen sollte, aber irgendwann ist auch wieder gut. Dann reicht es einfach.

Ein weiteres Beispiel: ich war der einzige der sich zu einer sonst sehr gemeinen Lehrerin ''hin traut'' (mir macht das eig nichts aus weil ich eben einen Versuch unternehme (allein der Versuch + Überwindung also der ''Kick'' zählt), eine weitere Note zu bekommen und dann auch meine Hindernisse die mich zurückhalten wollen, z.B. wenn ich vor der gesamten Klasse in der Pause zum Lehrer hingehe und nach freiwilligen Sachen frage -macht so gut wie niemand weil es eben jeder mitbekommt, überwinde. Meistens habe ich immer ihre (von Lehrerin) sarkastischen Kommentare an den Kopf geworfen bekommen wie bspw. ''Ach du schon wieder'' oder wenn sie mich sieht ''Nein du darfst nichts freiwillig machen''. Das macht mir an sich auch nichts aus, da sie immer freiwillige Sachen dann gemacht hat irgendwann - allein der Versuch ist wichtig. NUR wenn jemand aus meiner Klasse mit einem gehässigen Tonfall sagt ''Willst du schon wieder freiwillig was machen? Du bist doch krank!'', ''Du bist doch kein Mensch'', nur mit dem Kopf schüttelt und mich angrinst oder bspw. wenn ein Vortrag ansteht, mir von jedem gesagt wird oder manchmal sogar von der ganzen Klasse ''Und Vortrag schon fertig?'' (meistens dann wenn der Vortrag erst ausgeteilt wurde). Manchmal sehe ich es auch mit Humor und entgegne ''Nein, nur zur Hälfte'' oder ebenso was blödes, aber wenn man die gaaaanzee Zeit mit solchen Kommentaren vollgeblubbert wird, und dann auch noch von manchen Pfeifen aus der Klasse, könnte ich einfach nur ausrasten weil ich keinen Bock habe, dann darauf etwas zu sagen oder auf das ganze immer und immer wieder einzugehen bzw. eben stumm zur Kenntnis zu nehmen - irgendwann ist die Grenze einfach überschritten und ich habe nur noch sehr wenig Verständnis dafür.

 

Was kann ich tun und wie würdet ihr handeln? (auch in Anbetracht dessen, dass ich so auf Schule fokussiert bin und weniger Energie in mein soziales Umfeld investiere und somit weniger in meine Persönlichkeit)

 

Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt ;D

Ich freue mich auf eure Antworten.

 

Grüße

 

 

 

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Etwas schwierig zu sagen, da es nicht besonders klar wird, was du nun eigentlich wissen willst. Ich denke, die Kernaussage ist, dass du in der Schule viel tust und "trotzdem" nicht sonderlich beliebt bist. Da mein Abitur nun über 10 Jahre her ist, ein naturwissenschaftliches Studium hinter mir liegt und ich die Dinge mit etwas Abstand betrachten kann, kann ich dir Folgendes mit auf den Weg geben:

Du definierst dich scheinbar nur über deine Noten und es wirkt teilweise auch so, als würdest du dich bei deinen Lehrern "einschleimen" und als wären diese Noten dein einziges Lebensziel. Du forderst Anerkennung für deine Leistung aktiv ein, von anderen wie von dir selbst und das wird man merken: "Guckt alle her, wie schlau ich bin!" Ebenso musst du dir etwas beweisen, das sagst du ja selbst. Wirklich erfolgreiche Menschen brauchen das nicht, verstehst du? Die machen Dinge aus Überzeugung und nicht, um dafür bewundert zu werden. Selbst wenn das in der Schule alles "Pfeifen" sind, warum beschäftigt dich das so? Lass die doch ihr Ding machen und mach du deins, du bist von niemandem abhängig.

Warum willst du Medizin studieren? Willst du den Arztberuf mit Leidenschaft ausüben oder geht es dir in erster Linie um das potentielle Sozialprestige bzw. diesen "Wow, der ist Arzt - Effekt"? Ich hatte den gleichen Wunsch, aber ich bin durch meine medizinische Ausbildung vor dem Studium davon abgekommen. Abgesehen davon war mein Abischnitt auch so, dass ich 6 Jahre hätte warten müssen. Hast du überhaupt mal ein Krankenhaus aus Mitarbeitersicht betreten? Weißt du überhaupt, was es heißt, Arzt zu sein? Wenn nicht, würde ich dir das dringend empfehlen. Bei Frauen wirst du damit wenig Eindruck schinden, Ärzte haben auf dem Datingmarkt (zumindest nach meiner Erfahrung) eher einen schlechten Ruf. Intellektuell fordernd ist das Studium ebenso nicht, es geht nur darum, wer möglichst fleißig auswendig lernt. Bist du überhaupt handwerklich begabt?

Warum willst du unbedingt allen zeigen, wie toll du bist? Ich will jetzt nicht wissen, wie deine Kindheit oder deine Eltern waren, aber kann es sein, dass deine Erziehung sehr leistungsbezogen war und dein "Wert" in erster Linie an Schulnoten und generell Leistung gemessen wurde? Wurdest du oft mit anderen Kindern verglichen?

Für jetzt: Mach erstmal dein Abi und gehe am besten NICHT direkt auf die Uni. Mach erstmal ein Jahr was anderes, es muss nicht das generische Work and Travel in Australien sein. Geh mal Arbeiten und zwar dort, wo es "wehtut". Guck dir mal an, wo "unten" ist, ansonsten kennst du nur "oben". Für ein Medizinstudium musst du sowieso ein dreimonatiges Pflegepraktikum machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du nach einer Woche Scheiße stapeln (ich sage es so wie es ist) schreiend rausläufst. Meinetwegen mache eine Sprachreise oder sonst irgendeine Reise. Finde raus, was dir wirklich leigt, was dich begeistert. Lege ein paar Frauen flach, lernen neue Leute kennen (durch neue Hobbies?), rauche mal einen Joint, sauf dich mal zu, mache Sport, bring dich körperlich in Form, was man eben so macht in deinem Alter. Das ist jetzt DIE Zeit, alles was du jetzt nicht machst, wirst du später bereuen. Mit einem guten Abi in der Tasche hast du doch erstmal ein gutes Polster und es dir "verdient". Sonst studierst du eben direkt Medizin, lernst da vielleicht deine 0815 Frau fürs Leben kennen, hast mit 35 Haus und Kinder und fragst dich dann irgendwann: "Was habe ich eigentlich bisher vom Leben gehabt?" Dann willst du alles nachholen, lässt am Ende die Familie sitzen und rutschst geradewegs in die Midlife Crisis. Es gibt mehr als genug Fälle, die so laufen.

bearbeitet von jamesblond89
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vor 35 Minuten, DomenicoKantaro schrieb:

Ich bin in einer Klasse mit nur 7 Jungs und vielen Mädels (die Typen sind alles Pfeifen, haben klassisch nur die große Klappe und nichts ist dahinter - sind demnach auch sehr schlecht in der Schule und machen sich allgemein keinen Kopf um ihre Zukunft).

 

Auf einer Skala von 1-10... wie sympathisch, glaubst Du, wirkt diese Aussage auf uns? Und wichtiger: Wer bist du, dass du glaubst so über Mitmenschen urteilen zu können? Die "Typen" sind wie Du: Eigenständige Menschen, mit einer eigenen Biographie, mit eigenen Hoffnungen und Ängsten, und vor allem noch nicht richtig erwachsen in ihrer Persönlichkeit. Ich würde mich da mit so vernichtenden und arroganten Urteilen entsprechend zurückhalten.

Vielleicht hast du das Pech, dass du wirklich in einer Klasse bist, in der alle Typen völlig daneben sind. Das aber kannst du ohnehin nicht ändern.

Und diese paar Sätze von mir sind auch schon meine Antwort auf deine Frage, woran du arbeiten könntest mit Blick auf dein soziales Umfeld: An Dir. Sei so zielstrebig wie du willst. Aber sei weniger arrogant.

 

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Mach mal freiwillig mit deinen Klassenkameraden etwas.

Ärzte haben in ihrem Beruf hauptsächlich mit Menschen zu tun. Leider gibt es in diesem Beruf soo viele, die, wie Du, durch ihr Strebertum zu absoluten Soziopaten geworden sind. dabei wäre es so wichtig für unser Gesundheitssystem, Ärzte zu haben, die mit ihren Patienten reden, mitfühlen...

Du bist leider im Begriff, auch so ein überehrgeiziger Krüppel und Fachidiot zu werden, der Karriere wegen.

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mir erschließt sich nun die Sache mit den Zusatzaufgaben nicht. Was soll das bringen?

Schriftlich ist Deine Note gesetzt durch Deine Klausuren, mündlich durch Deine Mitarbeit im Unterricht. Warum also dieser ganze Kram? Vor allem dann, wenn man anscheinend rein durch gute schriftliche Noten und „nie etwas sagen“ an Eurer Schule zu einem 1,0 er Abitur kommen kann?

Ein auf zwei Stunden gedehnter 1-Stunden Vortrag wäre bei mir als Lehrerin btw eine schlechtere Note statt eine bessere. Weil Aufgabe verfehlt.

Warum also der ganze Hickhack? 

Lerne Deinen Kram, schreib gute Noten, beteilige Dich am Unterricht. Und gut ist’s. Dazu genug schlaf... und wenn’s Dir noch nicht reicht kauf Dir ein Anatoniebuch oder fang schonmal an die menschlichen Knochen auswendig zu lernen

Das erinnert mich irgendwie an Mitschülerinnen die mit ihren 14 Punkten nur glücklich waren wenn kein anderer 15 hatte... 

Oder an „Herr Lehrer, warum hat Calara eine bessere mündliche Note als ich, ich sage doch viel mehr“ „meine Liebe, hier wird nicht nur bewertet wie viel jemand sagt, sondern auch WAS jemand sagt“

Das man mit normalguter Leistung (nein, 1,5 ist kein Überflieger) und dem gleichzeitigen Verlangen von Zusatzaufgaben bei Mitschülern aneckt sollte  sozial kompetenten Menschen doch eigentlich klar sein. 

 

Warum lernst Du nicht das was Du lernen musst bis es für 15 Punkte reicht, sondern willst Zusatzaufgaben? 

bearbeitet von Calara
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Doof gefragt. Was fehlt bei dem Arbeitsaufwand denn zur 1,0? Sport? Künstlerisches Talent?
Weil. So hoch ist der Anspruch auf´m Gym nu nicht, du.
80/20 Richtlinie kennste? Mir deucht, deine letzten 20% sind nicht sonderlich gut angelegt, wenn da nur ne 3, oder 5 hinterm Komma steht.

Zur Info. Du kommst auch unter dem NC in´s Medizinstudium  Dann halt mit Wartesemestern. Nach allem, was man so liest, könnte ein Jahr Kellnern, freiwilliges soziales Jahr, Praktkum im Behindertenheim, oder stumpf hinter nem Tresen dir ganz gut tun. Bissl Demut farmen, is nie verkehrt.
 

19 und nur Arzt kommt in Frage. Mmh.. sowas kenn ich aus meiner erweiterten Familie. Frag ich in´s Blaue: Was würden denn deine Eltern sagen, wenn du mit ner Friseurin, oder Polizistin nach Hause kämst?

 

P.S. du bist nur einmal 19, ne.

bearbeitet von Easy Peasy
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vor 1 Stunde, jamesblond89 schrieb:

Etwas schwierig zu sagen, da es nicht besonders klar wird, was du nun eigentlich wissen willst. Ich denke, die Kernaussage ist, dass du in der Schule viel tust und "trotzdem" nicht sonderlich beliebt bist. Da mein Abitur nun über 10 Jahre her ist, ein naturwissenschaftliches Studium hinter mir liegt und ich die Dinge mit etwas Abstand betrachten kann, kann ich dir Folgendes mit auf den Weg geben:

Mir geht es nicht ums beliebt sein. Ich bin weiterhin nett, zuvorkommend und behandle alle normal.

vor 1 Stunde, jamesblond89 schrieb:

Du definierst dich scheinbar nur über deine Noten und es wirkt teilweise auch so, als würdest du dich bei deinen Lehrern "einschleimen" und als wären diese Noten dein einziges Lebensziel. Du forderst Anerkennung für deine Leistung aktiv ein, von anderen wie von dir selbst und das wird man merken: "Guckt alle her, wie schlau ich bin!" Ebenso musst du dir etwas beweisen, das sagst du ja selbst. Wirklich erfolgreiche Menschen brauchen das nicht, verstehst du? Die machen Dinge aus Überzeugung und nicht, um dafür bewundert zu werden. Selbst wenn das in der Schule alles "Pfeifen" sind, warum beschäftigt dich das so? Lass die doch ihr Ding machen und mach du deins, du bist von niemandem abhängig.

Wie kommst du darauf, dass ich mich einschleime? Ich melde mich nur sehr oft im Unterricht und frage eben oft nach freiwilligen Ausarbeitungen - das ist kein Einschleimen sondern Zielstrebigkeit nach einem guten Durchschnitt. Ich brauche zudem auch keine Anerkennung - wozu auch? Was bringt mir das? Genau, gar nichts. 

Schule aus Überzeugung machen habe ich noch nie gehört. Im Berufsleben sehe ich es ein, dass man etwas macht wofür man voll und ganz einsteht - für Schule nicht.

Allein an der letzten Aussage erkenne ich, dass eventuell mein Text etwas missverstanden wurde. ICH MACH MEIN DING, die anderen mischen sich nur IN MEIN DING ein und bewerten es schlecht! So wie du schon schreibst, sollte das nicht der Fall sein und die anderen sollten ihr Ding ebenso machen wie ich, da ich mich bei ihnen auch nicht einmische, sie aber bei mir!

vor 1 Stunde, jamesblond89 schrieb:

Warum willst du Medizin studieren? Willst du den Arztberuf mit Leidenschaft ausüben oder geht es dir in erster Linie um das potentielle Sozialprestige bzw. diesen "Wow, der ist Arzt - Effekt"? Ich hatte den gleichen Wunsch, aber ich bin durch meine medizinische Ausbildung vor dem Studium davon abgekommen. Abgesehen davon war mein Abischnitt auch so, dass ich 6 Jahre hätte warten müssen. Hast du überhaupt mal ein Krankenhaus aus Mitarbeitersicht betreten? Weißt du überhaupt, was es heißt, Arzt zu sein? Wenn nicht, würde ich dir das dringend empfehlen. Bei Frauen wirst du damit wenig Eindruck schinden, Ärzte haben auf dem Datingmarkt (zumindest nach meiner Erfahrung) eher einen schlechten Ruf. Intellektuell fordernd ist das Studium ebenso nicht, es geht nur darum, wer möglichst fleißig auswendig lernt. Bist du überhaupt handwerklich begabt?

Ich lege sehr viel Wert auf Verantwortung und darauf, sich nicht von anderen abhängig zu machen (habe nur negative Erfahrungen gemacht in der Schule: ich war das Arbeitstier währenddessen andere nichts gemacht haben). Zudem möchte ich Menschen helfen (tolles Gefühl) und auch mir und meinen Mitmenschen später ein schönes Leben ermöglichen. Das ist mir relativ Wurst ob ein Arzt auf dem Datingmarkt einen eher schlechten Ruf hat - das finde ich kein Hindernis.

vor 1 Stunde, jamesblond89 schrieb:

Warum willst du unbedingt allen zeigen, wie toll du bist? Ich will jetzt nicht wissen, wie deine Kindheit oder deine Eltern waren, aber kann es sein, dass deine Erziehung sehr leistungsbezogen war und dein "Wert" in erster Linie an Schulnoten und generell Leistung gemessen wurde? Wurdest du oft mit anderen Kindern verglichen?

Inwiefern will ich ''allen'' zeigen wie toll ich bin?

Ich muss zugeben, dass meine Eltern mich sehr pflichtbewusst erzogen haben, ja, aber dennoch stehen meine Ziele an erster Stelle und das finde ich auch gut so. Nein, ich wurde nie mit anderen Kindern verglichen.

vor 1 Stunde, jamesblond89 schrieb:

Für jetzt: Mach erstmal dein Abi und gehe am besten NICHT direkt auf die Uni. Mach erstmal ein Jahr was anderes, es muss nicht das generische Work and Travel in Australien sein. Geh mal Arbeiten und zwar dort, wo es "wehtut". Guck dir mal an, wo "unten" ist, ansonsten kennst du nur "oben". Für ein Medizinstudium musst du sowieso ein dreimonatiges Pflegepraktikum machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du nach einer Woche Scheiße stapeln (ich sage es so wie es ist) schreiend rausläufst. Meinetwegen mache eine Sprachreise oder sonst irgendeine Reise. Finde raus, was dir wirklich leigt, was dich begeistert. Lege ein paar Frauen flach, lernen neue Leute kennen (durch neue Hobbies?), rauche mal einen Joint, sauf dich mal zu, mache Sport, bring dich körperlich in Form, was man eben so macht in deinem Alter. Das ist jetzt DIE Zeit, alles was du jetzt nicht machst, wirst du später bereuen. Mit einem guten Abi in der Tasche hast du doch erstmal ein gutes Polster und es dir "verdient". Sonst studierst du eben direkt Medizin, lernst da vielleicht deine 0815 Frau fürs Leben kennen, hast mit 35 Haus und Kinder und fragst dich dann irgendwann: "Was habe ich eigentlich bisher vom Leben gehabt?" Dann willst du alles nachholen, lässt am Ende die Familie sitzen und rutschst geradewegs in die Midlife Crisis. Es gibt mehr als genug Fälle, die so laufen.

Vielen vielen Dank für solch gute Ratschläge. Natürlich möchte ich einiges ausprobieren und auch anderen Menschen helfen. Geplant ist bis jetzt noch nichts konkretes, aber das wird sich nach dem Abi bald ändern.

Danke für deine ausführliche Antwort, auch wenn du meine Situation wahrscheinlich nicht ganz verstanden hast oder mein Text einfach zu umständlich und an einigen Stellen falsch formuliert war.

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vor 1 Stunde, cdc schrieb:

Auf einer Skala von 1-10... wie sympathisch, glaubst Du, wirkt diese Aussage auf uns? Und wichtiger: Wer bist du, dass du glaubst so über Mitmenschen urteilen zu können? Die "Typen" sind wie Du: Eigenständige Menschen, mit einer eigenen Biographie, mit eigenen Hoffnungen und Ängsten, und vor allem noch nicht richtig erwachsen in ihrer Persönlichkeit. Ich würde mich da mit so vernichtenden und arroganten Urteilen entsprechend zurückhalten.

Dann natürlich 1, da ihr eben keine Erfahrungen mit diesen Personen gemacht habt. ich urteile nicht, ich kategorisiere nur ein, um mir unnötigen Ärger vom Hals zu schaffen. Das heißt aber trotzdem nicht, dass ich sie auf irgendeine Weise ignoriere oder beleidige oder sonst was. Ich behandle sie wie alle anderen auch und nicht herablassend - eben ganz normal.

Ich weiß, meine Formulierung war wohl etwas hart. Jedoch muss ich mich immer wieder darüber ärgern wie sie mit mir umgehen obwohl ich immer nett und vielleicht etwas zurückhaltend bin - das ist das, was du anscheinend unter Arroganz verstehst. Traurig ist so etwas.

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vor 1 Stunde, Deborah schrieb:

Mach mal freiwillig mit deinen Klassenkameraden etwas.

Habe ich schon gemacht und werde ich noch machen. Macht immer wieder Spaß, aber ich betitelte sie deshalb als Pfeifen, da z.B. bei einer umfangreichen Arbeit ich alles machen musste und die nichts gemacht haben und uns so alle mit reingeritten haben.

Außerdem bin ich ein ziemlich sozial aktiver Mensch und komme auch mit anderen sehr gut aus, wenn eben nichts für die Schule ansteht und sonst nichts weiter los ist.

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vor 15 Minuten, DomenicoKantaro schrieb:

 

Außerdem bin ich ein ziemlich sozial aktiver Mensch und komme auch mit anderen sehr gut aus, wenn eben nichts für die Schule ansteht und sonst nichts weiter los ist.

Ja, aber es steht doch immer was für die Schule an und sonst gehen extraaufgaben los und du bist müde und kannst nicht reagieren, so verdammt müde und kommst eigentlich gar nicht mit den Pfeifen aus sondern solltest endlich reagieren, es ihnen zeigen, mal richtig, kontra geben, aber es fehlt halt die Kraft, so müüde.

Wir wissen auch, dass du in einer anderen, besseren Welt, ganz andest, viel besser sein könntest und ich glaub auch nicht, dich überzeugen zu können,

Aber dein Leben ist doch scheiße so, lüg Dir doch nicht eins in die Tasche.

Deshalb schreibst du ja hier.

 

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Bist der typische Strebertyp in der Klasse, den keiner mag... was soll man dazu sagen? In der Schule gibt's halt die Wahl zwischen normal sein und Außenseiter - kann jeder machen wie er es will. Du wirst jetzt aber von heute auf morgen nicht deinen sozialen Rang verbessern können, das kannst du wahrscheinlich erst dann wieder, wenn du einen komplett neuen Social Circle kennen lernst, der ähnliche Ambitionen hat wie du = Studium.

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Gast

Ich bin selbst 21 und beende dieses Jahr erfolgreich mein Abitur - daher klinke ich mich mal hier ein.

Auch wenn ich nicht mehr 19 bin sondern zwei Jahre aus privaten Gründen verloren habe, kam die Idee, dass man nicht direkt nach dem Abi auf die Uni soll, doch verlockend.

Ist die Sinnhaftigkeit eurer Meinung nach auch bei mir gegeben, obwohl ich schon zwei Jahre hinterher bin?

Welche Möglichkeiten gibt es alles? Ihr denkt da nicht erst einmal an eine Ausbildung, oder?

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Gast
vor 46 Minuten, DomenicoKantaro schrieb:

Habe ich schon gemacht und werde ich noch machen. Macht immer wieder Spaß, aber ich betitelte sie deshalb als Pfeifen, da z.B. bei einer umfangreichen Arbeit ich alles machen musste und die nichts gemacht haben und uns so alle mit reingeritten haben.

Außerdem bin ich ein ziemlich sozial aktiver Mensch und komme auch mit anderen sehr gut aus, wenn eben nichts für die Schule ansteht und sonst nichts weiter los ist.

Ich weiß schon was du meinst. Bist du auf einem beruflichen Gymnasium oder nem richtigen Gymi?

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vor 2 Stunden, Unwichtig1 schrieb:

Ich weiß schon was du meinst. Bist du auf einem beruflichen Gymnasium oder nem richtigen Gymi?

Ich bin auf einem ''richtigen'' Gymnasium.

bearbeitet von DomenicoKantaro

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Junge, Du solltest echt noch ein paar Dinge lernen, bevor Du raus ins Leben gehst:

- Erledige Deine eigentlichen Aufgaben richtig und verzichte dafür auf überflüssige Zusatzaufgaben. Work smart, not hard.

- Dann geh deiner Umgebung nicht unnötig auf den Sack, sondern schließe ein paar Freundschaften. Wenn das nicht geht, weil alle doof sind, lerne zumindest auf ner kollegialen Basis mit den Leuten klar zu kommen. Denn das wird Dir immer wieder, auch im Studium und Beruf später so gehen, dass Du mit Menschen kooperieren musst, mit denen Du ansonsten keine Zeit verbringen würdest.

- Und schließlich gewöhn Dir bitte an, mit Deinen Kräften zu haushalten, vor allem genug zu schlafen. Sonst schaffst Du weder ein lernintensives Studium, noch später eine Arbeit im Schichtdienst. 

Die Schule bietet einen geschützten Rahmen, um sich diese Skills draufzuschaffen. Wenn Du bisher noch keine einzige davon wirklich gemeistert hast, dann wird's jetzt langsam mal Zeit. 

 

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Nachdem ich  deinen Thread gelesen habe, gehe ich davon aus, dass du aus einem Arzthaushalt oder ähnliches stammst. Dir wurde und wird vorgelebt, das Leistung sich auszahlt und wahrscheinlich wird Leistung auch von dir erwartet. Ist alles gut und schön, aber irgendwie sehe ich dich jetzt schon in ferner Zukunft mit einem Burnout, zu dem du bereits in der Gegenwart das Fundament legst, wenn du so weiter machst. Ehrgeiz ist nicht verkehrt, aber er sollte niemals auf Kosten des eigenen Selbst gehen. Wenn du dich im wesentlichen auf dein Abi konzentrierst ist das ausreichend um dir einen guten Start ins berufliche Leben zu garantieren.

Ich lese allerdings auch heraus, dass du nach Anerkennung suchst. Diese ist dir durch dein Elternhaus und deinen Lehrern gegeben, aber durch deine Mitschüler nicht. Während Eltern und Lehrer wissen was dahinter steckt, weil sie Lebenserfahrung haben, ist das deinen Mitschülern noch nicht so klar. Ich denke sogar, einige davon beneiden dich, sehen sich aber nicht in der Lage es dir gleich zu tun. Deswegen eben auch die Pöbeleien. Ein bisschen weniger Zusatz-Aufgaben wird dir mehr einbringen. Hinsichtlich deiner Klassenkameraden in Bezug auf mehr "Zugehörigkeit"; in Bezug auf dich selber, dich nicht auszubrennen und in Bezug auf deinen SC.

Ich möchte dir hier nur eines mitgeben: Gute Noten, beruflicher Erfolg, viel Geld verdienen und dadurch Anerkennung zu bekommen, werden irgendwann nichts mehr wert sein, wenn du es versäumst soziale Fähigkeiten und Kompetenzen in dir auf- und auszubauen. Deine Zukunft verlangt nicht nur IQ, sondern auch EQ. Ohne diesen, oder nur unterdurchschnittlich entwickelt, wird dein Leben niemals so verlaufen wie du es dir erträumst. Denn außer Noten, werden dir in den nächsten Jahren noch andere Dinge sehr wichtig werden und diese sind dann nur mit sozialen Kompetenzen zu bedienen. Das Leben ist vielschichtiger als du dir das jetzt ausmalen kannst. Auch solltest du nicht vergessen, immer mal wieder alle Fünfe gerade sein zu lassen. Lebenslust ist mit die wichtigste Antriebsfeder, damit das Leben lebenswert bleibt. 

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Ich denke mit "ignorieren und weglächeln" machst du es schon ganz richtig. verschwende keine weitere Zeit darauf "es denen zu zeigen". Das wirst du eh nicht schaffen, da sie dich augenscheinlich für einen super Streber halten. Daran werden auch ein paar Sprüche nichts ändern. Denk dir deinen Teil, bald ist das Abi vorbei und dann siehst du diese Leute eh nie wieder. wozu also der Aufwand? 

bis ich 16 Jahre alt war, war ich eher wie du (nur ohne zusatzaufgaben). Hatte einen sehr kleinen Freundeskreis, weil ich ja die Streberin bin, ich wiederum fand die anderen einfach nur dumm. Bis es ein einschneidendes Erlebnis gab, was mich ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Meine Noten wurden schlechter und auf einmal ging es steil nach unten, weil ich mich bis dato nur über meine Leistungen definiert hatte. Da hab ich gelernt, dass es im Leben wesentlich wichtigere Sachen gibt bzw man nicht nur eine Säule im Leben haben sollte. 

also vergiss nicht die Welt drum herum: Freunde, Familie, hobbies :) Vielleicht sparst du dir ein paar zusatzaufgaben und schläfst dafür ein bisschen mehr? allzu sehr kann sich das auf deinen Schnitt wohl kaum auswirken. 

und bedenke, dass die Mitschüler in mancher Hinsicht pfeifen sind, aber in anderer Hinsicht bestimmt trotzdem sehr tolle Charaktere sein können. die vll zu Hause ihre eigenen Sorgen und nöte haben. Und tu die Sprüche als das ab, was sie sind: Sprüche. Die gehen gegen dich als Person, sondern gegen deine Rolle als Streber. Solange es dich psychisch nicht belastet (Mobbing) sieh einfach darüber hinweg. Wie gesagt: nach dem Abi siehst du die nie wieder. 

aber komm auch etwas runter von deinem hohen Ross. Menschen sind keine pfeifen nur weil sie schlecht in der schule sind. das leben ist so viel komplexer als das. Deswegen finde ich die Idee mit dem Reisen nach dem Abi gar nicht so schlecht. Man bekommt einen ganz anderen Blick auf das Leben. 

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Ein einstündiges Referat auf zwei Stunden auszudehnen, ist nicht gut! Es ist ein Zeichen von mangelnder Professionalität und respektlos gegenüber dem Publikum und deinem Lehrer... nur mal soviel dazu, ich hätte deinen Vortrag nach einer Stunde abgebrochen, egal wie gut er ist...

bearbeitet von Affe777
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Wenn du zu wenig Schlaf hast, dann machste was falsch. Man kann gar nicht so lange am Tag produktiv lernen als dass man irgendwie seinen Schlaf dafür opfern sollte. Schlaf dient der Regeneration, es ist einfach nur dumm da Einschnitte zu machen. Es drückt die Stimmung, macht dich affektiver gegenüber Emotionen und dein Lernen ist weniger effektiv.

Dass du mit den Leuten aus deiner Schule nicht klarkommst, liegt an dir. Du wirkst wie ein bessesener Streber, dem alles andere egal ist. Mach mal nen Witz über dich selbst, nehm dich selbst nicht so ernst. Erkläre den anderen dass du unbedingt Medizin studieren willst, dass das dein Traum ist und du dich dafür gewissermaßen prostituierst. Dann kommst du auch weniger wie jemand rüber der sich nur profilieren will. Warum? Weil das den Stress rausnimmt und du in der Schule eine Atmossphäre schaffst, die auch für dich dienlicher sein wird. 

Und fick mal nen Mädchen.

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vor 14 Stunden, Minou schrieb:

Junge, Du solltest echt noch ein paar Dinge lernen, bevor Du raus ins Leben gehst:

- Erledige Deine eigentlichen Aufgaben richtig und verzichte dafür auf überflüssige Zusatzaufgaben. Work smart, not hard.

- Dann geh deiner Umgebung nicht unnötig auf den Sack, sondern schließe ein paar Freundschaften. Wenn das nicht geht, weil alle doof sind, lerne zumindest auf ner kollegialen Basis mit den Leuten klar zu kommen. Denn das wird Dir immer wieder, auch im Studium und Beruf später so gehen, dass Du mit Menschen kooperieren musst, mit denen Du ansonsten keine Zeit verbringen würdest.

- Und schließlich gewöhn Dir bitte an, mit Deinen Kräften zu haushalten, vor allem genug zu schlafen. Sonst schaffst Du weder ein lernintensives Studium, noch später eine Arbeit im Schichtdienst. 

Die Schule bietet einen geschützten Rahmen, um sich diese Skills draufzuschaffen. Wenn Du bisher noch keine einzige davon wirklich gemeistert hast, dann wird's jetzt langsam mal Zeit. 

 

Danke für die Ratschläge. Werde ich beherzigen.

Ich verstehe nur nicht ganz, wieso ich als der Böse hingestellt werde. Im Gegenteil, ich bin immer nett, höflich und hilfsbereit und setze mich für das gesamte Team mit meiner gesamten Kraft ein und trotzdem sind viele zu mir beleidigend... das finde ich traurig und verstehe es nicht.

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vor 14 Stunden, Firster schrieb:

Nachdem ich  deinen Thread gelesen habe, gehe ich davon aus, dass du aus einem Arzthaushalt oder ähnliches stammst. Dir wurde und wird vorgelebt, das Leistung sich auszahlt und wahrscheinlich wird Leistung auch von dir erwartet. Ist alles gut und schön, aber irgendwie sehe ich dich jetzt schon in ferner Zukunft mit einem Burnout, zu dem du bereits in der Gegenwart das Fundament legst, wenn du so weiter machst. Ehrgeiz ist nicht verkehrt, aber er sollte niemals auf Kosten des eigenen Selbst gehen. Wenn du dich im wesentlichen auf dein Abi konzentrierst ist das ausreichend um dir einen guten Start ins berufliche Leben zu garantieren.

Ich lese allerdings auch heraus, dass du nach Anerkennung suchst. Diese ist dir durch dein Elternhaus und deinen Lehrern gegeben, aber durch deine Mitschüler nicht. Während Eltern und Lehrer wissen was dahinter steckt, weil sie Lebenserfahrung haben, ist das deinen Mitschülern noch nicht so klar. Ich denke sogar, einige davon beneiden dich, sehen sich aber nicht in der Lage es dir gleich zu tun. Deswegen eben auch die Pöbeleien. Ein bisschen weniger Zusatz-Aufgaben wird dir mehr einbringen. Hinsichtlich deiner Klassenkameraden in Bezug auf mehr "Zugehörigkeit"; in Bezug auf dich selber, dich nicht auszubrennen und in Bezug auf deinen SC.

Ich möchte dir hier nur eines mitgeben: Gute Noten, beruflicher Erfolg, viel Geld verdienen und dadurch Anerkennung zu bekommen, werden irgendwann nichts mehr wert sein, wenn du es versäumst soziale Fähigkeiten und Kompetenzen in dir auf- und auszubauen. Deine Zukunft verlangt nicht nur IQ, sondern auch EQ. Ohne diesen, oder nur unterdurchschnittlich entwickelt, wird dein Leben niemals so verlaufen wie du es dir erträumst. Denn außer Noten, werden dir in den nächsten Jahren noch andere Dinge sehr wichtig werden und diese sind dann nur mit sozialen Kompetenzen zu bedienen. Das Leben ist vielschichtiger als du dir das jetzt ausmalen kannst. Auch solltest du nicht vergessen, immer mal wieder alle Fünfe gerade sein zu lassen. Lebenslust ist mit die wichtigste Antriebsfeder, damit das Leben lebenswert bleibt. 

Diese ausführliche Antwort fand ich bis jetzt am Besten. Vielen Dank dafür.

Es mag sein, dass ich unbewusst nach Anerkennung strebe und das eben versuch mit meinen sehr guten Noten zu erreichen. Ich sollte meinen Fokus nicht mehr so krass auf die Schule legen, sondern eher darauf, soziale Intelligenz aufzubauen und besser im Umgang mit anderen Menschen zu werden.

PS: Nein, ich stamme nicht aus einem Arzthaushalt; meine Eltern sind ganz normal angestellt obwohl es uns in der Familie finanziell schon ganz gut geht.

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vor 6 Minuten, DomenicoKantaro schrieb:

Es mag sein, dass ich unbewusst nach Anerkennung strebe und das eben versuch mit meinen sehr guten Noten zu erreichen. Ich sollte meinen Fokus nicht mehr so krass auf die Schule legen, sondern eher darauf, soziale Intelligenz aufzubauen und besser im Umgang mit anderen Menschen zu werden.

Nein, eher darauf!!! Lege den Fokus auf beides! Eines von beiden sollte niemals für den anderen Teil vernachlässigt werden. 40/40 IQ und EQ 20 SC

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vor 29 Minuten, DomenicoKantaro schrieb:

Danke für die Ratschläge. Werde ich beherzigen.

Ich verstehe nur nicht ganz, wieso ich als der Böse hingestellt werde. Im Gegenteil, ich bin immer nett, höflich und hilfsbereit und setze mich für das gesamte Team mit meiner gesamten Kraft ein und trotzdem sind viele zu mir beleidigend... das finde ich traurig und verstehe es nicht. 

Es ist doch niemand beleidigend. Das ist gut gemeinte Kritik an deiner Denkweise. Das Problem ist, dass du dich von dieser Kritik persönlich getroffen fühlst. Wie gesagt ging es auch nicht wirklich klar hervor, was nun eigentlich deine Frage ist. Hast du hier nur deine Situation geschildert, damit dir alle einfach nochmal sagen "Du bist der Beste, mach weiter so!", weil das im echten Leben nicht geschieht? Das gilt auch für deinen Berufswunsch: Willst du den Menschen wirklich intrinsisch selbstlos helfen? Das sagt sowieso gefühlt jeder, der Medizin studieren will. Oder willst du ihnen vielleicht zwar einerseits helfen, aber geht es dir andererseits auch um die Bewunderung, die du im Nachhinein erfährst?

Es mag auch sein, dass du vordergründig nett und hilfsbereit bist. Insgeheim siehst du dennoch auf die Anderen herab, fühlst dich überlegen und denkst, nur du alleine könntest die Sachen richtig gut machen. Geh mal in dich, es kann sehr gut sein, dass du als Klugscheißer bzw. Besserwisser rüberkommst und die Anderen spüren lässt, dass du sie nicht für voll nimmst. Das ist dann auch kein Teamwork mehr, das besteht darin, auch Aufgaben abzugeben. Anhand deiner Schilderungen ist das nicht abwegig. Vielleicht täte dir auch mal ein Mannschaftssport ganz gut...?

Pass auf, dass du keinen Narzissmus entwickelst. Es kann gut sein, dass du auf gutem Weg dahin bist.

bearbeitet von jamesblond89
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