18 Beiträge in diesem Thema

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Hi Leute, 

Keine Ahnung ob das Thema schon lang und breit diskutiert wurde .

Es geht darum, dass ich mein Leben sehr stark danach ausrichten möchte, Soziale Fähigkeiten aufzubauen. 

Social Skills hört sich irgendwie besser an. Die Soziale Intelligenz könnte man auch sagen. Die kann man ja bekanntlich trainieren.

Und nicht nur durch Pick up, sondern indem man allgemein unter Leute geht und mit fremden Menschen Gespräche führt. Je mehr desto besser.

Julien von RSD sagt bsw. auch , dass er durch die Arbeit in einem Cafe sehr viel Social Skills gelernt hat. Dadurch dass er da mit 

Leuten geredet hat. Nun habe ich schon einen Job , wo ich vielen Menschen begegne, und zwar im Einzelhandel. 

Nur stelle ich mir die Frage, ob ich nicht vielleicht besser auch in einer Bar / Cafe arbeiten sollte.

Da haben die Leute ja auch mehr Zeit, sind entspannt und eher offen für Gespräche. Nur wenn es zu voll ist, hast du 

als Barkeeper oder Kellner ja auch nicht viel Zeit dich zu unterhalten.

 

Ich nutze jetzt schon so gut es geht, die Möglichkeiten mit Leuten ins Gespräch zu kommen , während der Arbeit.

Tue mich aber noch schwer. Der Markt in dem ich arbeite, ist auch recht abgelegen und sehr stark von Rentnern frequentiert.

In dem Markt wo ich vorher war, war mehr los. Mehr junge Leute, die bsw. in der Nähe gearbeitet haben.

Aber das bedeutete auch deutlich mehr Stress. 

 

Naja vielleicht fällt euch ja was zum Thema ein. Ich finde es auf jeden Fall eine Super Möglichkeit, wenn man 

an der Arbeit es üben kann, mit fremden Menschen Gespräche zu führen und eine Beziehungsebene herzustellen.

Anstatt nur formal zu kommunizieren, hallo, danke , tschüss und schönen tag noch.

 

Wir sollten alle Ressourcen nutzen, die wir bekommen können.

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Ich würde mein ganzes Leben jetzt nicht danach ausrichten. Das macht dich auf Dauer bestimmt nicht glücklich.

Und wenn du meinst, Gastro ist gut, dann jobbe doch parallel zu deinem Hauptberuf abends oder am WE da ein bisschen. Kannst doch als 450 Euro Kraft da gut reinschnuppern.

Top-Berufe um soziale Skills zu lernen sind natürlich immer noch die provisionsbasierten Verkäuferjobs. Wenn man das moralisch mit sich vereinbaren kann. 

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Ich bin rückblickend richtig froh mir mein Taschengeld als Schülerin beim Kellnern verdient zu haben.

Ein blutjunges und naives Landmädel in der Gastro mit internationalem Publikum. Immer mehr Trinkgeld als Verdienst gehabt unter den besoffenen Snobs 🥰

Ich gehe heute sogar noch manchmal kellnern, rein aus Spaß - Probier’s einfach aus, in der Gastro werden immer Aushilfen gesucht.

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Kellnerin + Salespromotion ist dahingehend wohl der Checkpot. Macht beides Spaß, ist beides sehr sozial und gibt dir eine angenehme Lernkurve. Beim Verkaufen wirst du ab und an sogar auf deine Kommunikation geschult.

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Callcenter Outbound, da lernst du auch Leute so lange zu belabern, bis sie dir was abkaufen

Callcenter Inbound, da rufen dich wütende Kunden an, weil irgendwas nicht funktioniert, und du musst sie runterbringen - auch sehr lehrreich

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vor 19 Stunden, buena_lea schrieb:

Ich bin rückblickend richtig froh mir mein Taschengeld als Schülerin beim Kellnern verdient zu haben.

Ein blutjunges und naives Landmädel in der Gastro mit internationalem Publikum. Immer mehr Trinkgeld als Verdienst gehabt unter den besoffenen Snobs 🥰

Ich gehe heute sogar noch manchmal kellnern, rein aus Spaß - Probier’s einfach aus, in der Gastro werden immer Aushilfen gesucht.

Warum schreibst du als Frau im Pickup Forum? Ich dachte das thema interessiert nur Männer.

bearbeitet von SucheWinWinConnections
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  • IM ERNST? 1

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Callcenter find ich eher suboptimal, da fehlt doch das ganze Nonverbale. Ich würde in die Gastronomie gehen oder in den Handel. Wobei es sicher einen Unterschied macht, ob Du in einem Bäcker hinterm Tresen stehst oder im Baumarkt von Kunden umringt wirst. Vertreter fällt mir noch ein, Versicherungen oder ähnliches. Hauptsache private Kunden und keine Businessleute. Da hast Du mehr Vielfalt.

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Am 2.4.2019 um 21:01 , SucheWinWinConnections schrieb:

Es geht darum, dass ich mein Leben sehr stark danach ausrichten möchte, Soziale Fähigkeiten aufzubauen.

Nun wenn das dein abolut wichtigestes Lebensziel ist, am ehesten erreichst das durch häufige Wechsel von Ort und Branche. Mal als Verkäufer in einem Baumarkt in Münster, mal  als Barkeeper in einer Bar in Istanbul, mal als Reiseführer in Italien, mal als Spendensammler für Projekt X in Berlin, mal als Stagehand im Rahmen einer USA_Tournee usw. Sonst sind die sozialen Fähigkeiten schnell sehr einseitig lokal und situations- oder themenspezifisch.

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Am 3.4.2019 um 09:50 , Nachtzug schrieb:

Callcenter Outbound, da lernst du auch Leute so lange zu belabern, bis sie dir was abkaufen

Callcenter Inbound, da rufen dich wütende Kunden an, weil irgendwas nicht funktioniert, und du musst sie runterbringen - auch sehr lehrreich

Ich habe auch schon mal in so einer Art Callcenter gearbeitet. Ja man kann das mal 2 Jahren machen und man lernt sicherlich einige Skills. Aber die meisten Menschen mit Empathie macht es kaputt. Aber Empathie ist eine sehr wichtige PU-Eigenschaft.

Das Hauptproblem am Callcenter ist, dass du nicht Face-To-Face mit den Kunden in Kontakt tritts. Desweiteren trainierst du dir an, dass  du nicht mehr du selbst bist. Du hast eben immer das Telefon als deine Protektion dazwischen. Die grosse Gefahr ist dann, dass du dann sehr incongruent wirkst, weil du zwar in der Lage bist die Worte zweckmässig einzusetzen, aber deine Körpersprache spricht trotzdem etwas anderes.

 

Den Umgang mit wütenden Kunden, wie du ihn im Callcenter lernst, solltest du bloss nicht bei Face-to-Face einsetzen. Hier sind Face-to-Face andere Skills erforderlich.

Eine Methode, die man bei der Call-Center-Schulung  lernt ist das Grinsen, damit die Stimmelage angenehmer für den Kunden wird. Super Trick, der bei Telefonaten hervoragend funktioniert. Doch wehe, wenn man diese Methode in ein Face-to-Face Gespräch übernimmt, dann kann das (was man automatisiert hat) zu Aggressionen des Gegenüber führen.

 

 

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Ich verstärke auch Team Gastro. Selbst jahrelang in der Gastro gearbeitet und rückblickend war es wohl das, was mich grundlegend weitergebracht hat, sowohl im Kommunikationsbereich als auch mit mir selbst. Empfehle ich grundsätzlich jedem. Es kommt natürlich drauf an, in was für eine Richtung in der Gastronomie du gehst. 

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Mein heißer Tipp: Animateuer in Tourismuszentren.

...wenn man ca. 19 is' und noch zuhause wohnt, kann mir kaum einen besseren Sommerjb vorstellen. Man bekommt in der Regel Kost und Logis im Hotel (ergo: keine Ausgaben für's die Basis) und ein paar Hundert Euro; bei mir waren's irgendwas über 700. Nicht viel, aber wie gesagt: wenn man daheim keine Mieten zahlen muss, dann sind 700 Euro ausreichend. Und: mit 700 Euro is' man in entsprechenden Gegenden der König. Wenn ich das richtig verstanden hab', hat der Assistent Manager d.h. die Nummer 2 im Hotel, der Typ der alles gemenaged hat, an die 500 Euro bekommen. Finanziell is' es also echt angeehm.

...und als Animateur (oder wie ich halt als Kindeanimateur) musst du auf die Leute zugehen, sie sollen sich wohl fühlen, aber durchaus aktiv sein; als Kinderanimateur muss man oft auf auf der Hotelbühne komisches Zeug tanzen, "aus sich rausgehen" is' quasi der Job. Hinzu kommt ... naja, ich war der einzige männliche Kinderanimateur. Sowohl bei der Einschulug in Wien als auch im Hotel in Ägypten. 😉 Die Mädchen, die in der Animation arbeiten sind oft recht hübsch, und hier im Forum stehen ja irgendwie alle so auf Russinen ... well: ein großer Tei der Touristen in Hurghada sind Russen, und unter den Animateurinnen und Animateuren is' der Anteil noch höher. Die einheimischen Männer werden ttal diskriminiert und werden teilweise nichtmal in ihre eigenen Diskos reingelassen (also nicht als Singles, aber das scheint ja auch hier üblich zu sein).

...die Schattenseite ist, dass die ganze Branche "unecht" ist. Man mus ständig gutdrauf sein, alle 3 Meter fragen einen die Leute, wie's einem geht, alle möglichen Leute wollen einem was verkaufen und versuchen, einen zu bescheißen (was man eh nicht merkt, wenn man 700 Euro hat ... ob die halbstünde Taxifahrt jetzt einen Euro oder vier Euro kostet, das kann einem dann auch schon wieder wurst sein; es sei denn man is' so ein unangenehmer Geizhals wie ich), und es is' halt nicht "die echte Welt". Man muss halt damit leben können, dass einem die Leute in Gesicht lächeln, obwohl die v.a. Geld wollen.

...btw.: das is' nicht immer so. Ich hab' dort durchaus "Freunde" kennengelert. Oder sagen wir ... Leute, mit denen man abhängt und die kein Geld von einem wollen. Sonderlich viel tiefer als "ich häng' mit dir ab, obwohl ich kein Geld von dir will" wird's dann doch selten. Es sei denn, man is' 'ne Frau dann gibt's vor dem Geld noch ein primären Interesse. Oder um es mit den Worten eines Taxifahrers ausudrücken, der mit dem Finger auf jede vorbeigehende Frau gezeigt hat: "Mozzah! Mozzah! Ahmet needs Mozzah!" Aber hey: jeder macht natürlich andere Erfahrungen. Ich würd' aber trotzdem nicht so viel Wert auf den "Brother from another mother" geben.

...wenn man es gewohnt is', dass alle offen sind (auch wenn sie primär Geld wollen oder es eifnach ihr Job is'), dann gewöhnt man sich ans die Kommunikation mit Fremden; erst Recht, wenn man eben als Animateur selbst auf die Turisten zugehen muss (nunja ... weil's der Job is').

Ebenfalls ein kleiner Tipp: als Animateur kommt man, wenn man Touristen mitbringt, in viele Locations grats rein. 😉  Und btw. das müssen noch nichtmal Touristen sein ... und die müssen noch nichtmal existeren. Ein typisches Gespräch:

Gelber Frosch: "I work with [my secret code]"

Türsteher: "You work in animation" 

Gelber Frosch: "Yeah"

Türsteher: "are you here with costomers"

Gelber Frosch: "Yeah. The just went in."

Türsteher: "Okay i'l check." Und spätestens fünf Minuten späteris' man drinnen. ...und hat sich ... k.A. 'n paar Leute Eintritt erspart.

...gosh, ich hab' den Job und diese Welt so dermaßen gehasst und doch geht's mir irgendwie ab.

bearbeitet von selfrevolution
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Hab auch jahrelang in der gastro gearbeitet. Bin irgendwann durch zufall als barkeeper eingesprungen und der job hat mit definitiv sehr geholfen meine social skills zu verbessern. Vorallem das flirten mit frauen. Da in der bar immer ne flirtige atmosphere herrscht hab ich da einiges lernen können.

Allerdings ist der job körperlich sehr belastend und anstrengend

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Am 5.4.2019 um 21:09 , MissXYZ schrieb:

Ich verstärke auch Team Gastro. Selbst jahrelang in der Gastro gearbeitet und rückblickend war es wohl das, was mich grundlegend weitergebracht hat, sowohl im Kommunikationsbereich als auch mit mir selbst. Empfehle ich grundsätzlich jedem. Es kommt natürlich drauf an, in was für eine Richtung in der Gastronomie du gehst. 

welche Richtung würdest du empfehlen?

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vor 5 Minuten, SucheWinWinConnections schrieb:

welche Richtung würdest du empfehlen?

Kann ich dir nicht sagen, weil ich dich nicht kenne. Ich meinte damit auch eher die Richtung des Ladens an sich - manche Leuten passen eher ins Adlon als in die Szene-Bar und umgekehrt. Da kennst du dich selbst, hoffentlich, am besten. 
Wenn du in Richtung Gastro gehst, dann scheue dich nicht, auch mal zwei-drei Tage Probe zu arbeiten, um Laden und Team kennenzulernen. Hab ich immer so gehandhabt in meinem Laden und grundsätzlich die Leute mehr als einen Tag Probe arbeiten lassen, um zu sehen, wie sie ticken. 

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vor 2 Stunden, MissXYZ schrieb:

Hab ich immer so gehandhabt in meinem Laden und grundsätzlich die Leute mehr als einen Tag Probe arbeiten lassen, um zu sehen, wie sie ticken. 

Was heißt "Probe arbeiten"? Unbezahlt oder zwar bezahlt aber dafür ist erst nach ein paar Tagen bekannt, ob sie bleiben können?

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vor 14 Stunden, SucheWinWinConnections schrieb:

welche Richtung würdest du empfehlen?

Sei dir aber bewusst das es kein zuckerschlecken ist. Das ist kein job für zarte. Du musst schon ne gewisse mentale stärke haben sonst wird das nicht lange dauern

bearbeitet von Andersonsilva

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vor 12 Stunden, selfrevolution schrieb:

Was heißt "Probe arbeiten"? Unbezahlt oder zwar bezahlt aber dafür ist erst nach ein paar Tagen bekannt, ob sie bleiben können?

Unbezahlt ist durchaus eine gängige Praxis, ja. Muss man halt vorher abklären. 

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