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Servus die Gemeinde,

Ich habe demnächst ein Bewerbungsgespräch und würde gern erfahren was für typische fragen kommen könnten und ich evtl. fragen stellen sollte, damit ich mich besser verkaufen kann.

Hintergrund ist das ich  seid Jahren kein Bewerbungsgespräch mehr geführt habe und nicht genau weiß was so eigentlich auf einen zukommen kann?

Um Hilfe wäre ich sehr Dankbar.

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Auf welche Stelle hast du dich denn beworben? Beschreib die mal ein bisschen, die Fragen hängen zum großen Teil davon ab.

In der Regel wirst du dich zu Beginn selbst vorstellen, d. h. durch deinen Lebenslauf führen müssen. Während dessen werden vertiefende Fragen dazu gestellt. Dann kommen die „klassischen“ Vorstellungsfragen, für die die Position entscheidend ist.

(Z.B. Beschreiben Sie eine berufliche Situation, in der Sie zuletzt einen Konflikt hatten. Wie sind Sie mit dem Konflikt umgegangen? Wie schätzen Ihre Kollegen besonders an Ihnen? Wie beschreiben Sie die Unternehmenskultur in Ihrem aktuellen Unternehmen? Was gefällt Ihnen daran gut? Was nicht? Welche Weiterbildung würde Ihr Vorgesetzte Ihnen aktuell empfehlen und warum?)

Kommt halt sehr auf die Position, deinen Hintergrund und deine Berufserfahrung an. Ich stelle einem 20jährigen mit Ausbildungshintergrund für eine Admin-Stelle andere Fragen als einem 30jährigen Fachexperten mit Studium. 

Das Unternehmen und die Position wird dir dann auch noch vorgestellt werden und zum Abschluss kannst du noch (weitere) Fragen stellen. Überleg dir auf jeden Fall ein paar! Zum Unternehmen, der Stelle, den Aufgaben, dem Team ... (Z.B. Warum haben Sie sich damals für das Unternehmen entschieden? Was sind Ihrer Meinung nach die aktuellen top 3 Herausforderungen des Unternehmens? Mal angenommen Sie haben die Stelle besetzt und es ist sechs Monate später. Was muss passiert sein, dass Sie sagen würden, dass Sie sich damals richtig entschieden haben?) 

 

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vor 7 Minuten, tonystark schrieb:

Was ist der Unterschied zwischen seid und seit?

Vielleicht mal im Hinterkopf behalten, dass so manch ein User kein deutscher Muttersprachler ist 😉

bearbeitet von capitalcat

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vor 2 Minuten, capitalcat schrieb:

Vielleicht mal im Hinterkopf behalten, dass so manch ein User kein deutscher Muttersprachler ist 😉

Sorry, Yandex oder Baiduu funktionieren natürlich auch.

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@Kleeblatt123 Stellenbeschreibung ist Prozesstechniker /Qualitätstechniker

Es war eine In Initiativbewerbung.

Aufgaben:

  • Fehlermanagement im Herstellungsprozess (Qualitätsanalysen, Datenanalyse, Einleitung von Sofortmaßnahmen)
  • Erkennen von Produktionsproblemen  und frühzeitiges Einleiten von Vorbeugemaßnahmen 
  • Prüfplan Erstellung und -aktuealiesierung   sowie  Validierung von  Produktspezifikationen und Änderung  im Prüfzyklus 
  • Durchführung von Produktionsversuchen, Ermittlung von Prozessparameter und Erstellung von Prüfanweisung 
  • Vorbereitung und Betreuung von Kundenabnahmen  

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vor 12 Minuten, capitalcat schrieb:

Vielleicht mal im Hinterkopf behalten, dass so manch ein User kein deutscher Muttersprachler ist 😉

PS: Zur Verteidigung ich habe getrunken, danke Swety 😘 

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vor 25 Minuten, tonystark schrieb:

Klassiker sind zum Beispiel:

- Können Sie Google bedienen?

- Wie würden Sie sich behelfen, wenn während Ihrer Arbeit eine Frage aufkommt, die Sie zwar spontan nicht selbst beantworten können, aber zu deren Beantwortung sämtliche Informationen frei und leicht zugänglich sind? A) Abwarten und hoffen, dass sich die Frage von selbst beantwortet B) Eigenständig nach den Informationen suchen C) Kollegen fragen, damit die für mich nach der Antwort suchen und von der Arbeit abgehalten werden D) Das Pick-Up-Forum fragen

- Was ist der Unterschied zwischen seid und seit?

Sorry, aber solche Fragen sind in Zeiten von Google fast schon ne Frechheit... Warum sollen andere sich für dich die Mühe machen, "typische fragen vorstellungsgespräch" zu googeln und dir die Ergebnisse aufzulisten?

Gegenfrage: Warum soll ich Google fragen, dass mir unendlich viele absurde Sachen liefert die für mich vielleicht nicht Relevant sind oder ich frage hier Expert die viel gesehen  und erlebt haben

Ob es um Sex,Beziehungen, Karriere, Style, OG, Daygame, Clubgame, Nightgame, Finanzen, Alpha, Fitness, DAS ALPHA UND OMEGA, Lebenszufriedenheit ect. pp. 

 

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vor 8 Minuten, NurnichtSo schrieb:

Gegenfrage: Warum soll ich Google fragen, dass mir unendlich viele absurde Sachen liefert die für mich vielleicht nicht Relevant sind oder ich frage hier Expert die viel gesehen  und erlebt haben

Ob es um Sex,Beziehungen, Karriere, Style, OG, Daygame, Clubgame, Nightgame, Finanzen, Alpha, Fitness, DAS ALPHA UND OMEGA, Lebenszufriedenheit ect. pp. 

 

PS: Wenn du was wissen willst in Sachen, Angeln, Zelten, Geologie, Natur, Tanzen, Absurde Geschichten, Wandern, NFL, Ach ja Keramik, dann frag mich oder PM ME.

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Copy + Paste von mir aus einem anderen Thema:

 

Das "How-To" aus Bewerbersicht ist ja nur meiner Meinung nach der kleinere Teil und mit dem Mindset "Ich bin der Preis" im Endeffekt "Frauen-Game".
Was meine ich damit?
Es ist die Verantwortung des Arbeitgebers mir den Job schön zureden und mir die Vorzüge zu zeigen (Attraction is not a choice und so). Ohne, dass ich überzeugt bin, dass ich Gegenüber jemanden sitzen haben, der so tickt wie ich und wir die gleichen Erwartungen an die Position und die zukünftige Arbeit haben, wird das nichts. Nur so kann meiner Meinung eine hohe Motivation und Freude am Arbeitsplatz gewährleistet werden - zumindest für mich. Was nutzen mir 80k im Jahr, wenn jeder im Büro schaut, als Stünde der Weltuntergang bevor und ich mit keinem Menschen plaudern kann?
Das sind also Dinge die ich im Bewerbungsprozess gezielt abklopfe und wo ich den Arbeitgeber fordere. Wie ist das Unternehmen gewachsen? Ist die Position neu geschaffen? Ist es eine Nachbesetzung? Wenn ja aus welchen Gründen? Wie hat sich die Abteilung die letzten Jahre geändert? (Wachstum, Reduktion, neue Hierarchie-Ebenen?). Wie läuft das Onboarding? Existiert eine Feedbackkultur? ...

Vielleicht noch ein paar klassische Tipps fürs Bewerbungsgespräch (Umfeld: Büro / Beratung):

Anrede mit Namen 

klingt trivial aber man muss es auch erst einmal tun. Alle Anwesenden mit Namen begrüßen und zwar nicht, nachdem einem obligatorisch die Hand geschüttelt wurde und die Person sich vorgestellt hat, sondern pro aktiv schon wenn die Person auf sie zu geht (Buchstäblich). "Ach Hallo Herr Schneider, ich grüße Sie!"

Fragen vorbereiten - und zwar authentische

Wenn es nichts gibt, was mich im neuen Unternehmen interessiert, sollte ich nicht in das Unternehmen wechseln. Wenn mir keine Fragen einfallen, merke ich, dass es nicht mein Ding ist. Im letzten Gespräch hatte ich nach der ersten Runde so viele Fragen und es wurde in mir so viel Neugier geweckt, dass wir uns dann geeinigt haben, weitere Fragen zur nächsten Runde zu klären.
Schlechte Fragen: "Wie sind die Pausenzeiten?", "Was bekomme ich für ein Handy?"
Gute Fragen: "Wie ist das Onboarding?", "Wie sehen Schulungspläne / interne Trainings aus?", "Gibt es Jahresgespräche und Ziele? Wenn ja wie läuft das ab, wie werden Ziele formuliert?", Fachspezifische Fragen ("Welche Projektmanagementmethoden werden angewendet?", "Welche Tools zur Arbeit genutzt?" ...)
Wenn man sich intensiv auf ein Jobgespräch vorbereitet und wirklich Bock hat, hat man automatisch viele Fragen in der Tasche.

Erzählungen in Stories / Schlüsselerlebnissen

Die ITler unter uns wissen bescheid "Userstories". Für mich in der Arbeit ein leidig es Thema. Aber es hilft eben dem Gegenüber zu verstehen. 
Antwortet auf Fragen in dem ihr erzählt und eure Kernbotschaft mit Erfahrung untermauert.
"Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?"
--> "Misserfolge frustrieren mich, ganz offen gestanden. Es gab eine Situation, da habe ich für ein neues Tool im Auftrag der Geschäftsführung evaluiert. Dabei habe ich ganz klassisch verschiedenste Kernanforderungen und Optionale Anforderungen aufgestellt, gewichtet und Vendoren eingeladen und diese dann in einer Matrix gegenüber gestellt. Zudem waren Projektkosten, Opportunitätskosten etc. aufgelistet. Als ich das ganze der GF vorstellte, waren diese begeistert. Leider wurde das Projekt durch ein Investorenveto gestoppt. Das hat mich echt umgehauen. Da braucht es natürlich einen Moment bis man diesen Schlag verdaut und weitermacht. Aber im Endeffekt konnte ja niemand etwas dafür und ich konnte für mich trotzdem sagen, dass ich einen guten Job gemacht habe. Jedenfalls versuche ich mich in Zukunft bei solchen Dingen nicht persönlich in Frage zu stellen."
Hier in den Antwort steckt ein Misserfolgsszenario, was nicht auf mich zurück zuführen ist. Es unterstreicht Fachkompetenzen. Zufriedenheit der Unternehmensleitung mit meiner Arbeit und es zeigt meinen persönlichen Umgang mit negativen Entscheidungen. Das ist für das Gegenüber plausibel und gibt einen guten Eindruck von meiner Arbeitsweise. Der geschulte HRler erkennt außerdem die Fähigkeit an, wie hier negative Themen in positive Botschaften umgewandelt werden, also eine rhetorische Kompetenz die für Beratung große Bewandtnis hat.

Informationen über das Unternehmen einholen

Kein Recruiter der Welt geht davon aus, dass ihr das Unternehmen aus dem FF kennt und euch darum reißt dort zu arbeiten (ok, facebook, big4 & co vielleicht einmal außen vor gelassen). Aber ein Recruiter erwartet, dass ihr euch mit neuen Situation "ich arbeite für die" auseinander setzt. Deshalb: Auf die Webseite schauen: welche Produkte / Dienstleistungen werden im Kern angeboten. Gibt es aktuelle Pressenews? Auszeichnungen? Ein Youtubevideo von der letzte Messe? Hat dort vielleicht der GF gesprochen? Wenn ja, wie heißt der überhaupt? Das sind die klassischen "guten Manieren". Bei meinem aktuellen Unternehmen ist das eine Standardfrage: Ob sich der Bewerber angesehen hat, welche Eigenentwicklungen wir haben und in ein paar Schlüsselwörtern beschreiben kann, was diese tun? Weiters ist das erste Gespräch in den allermeisten Fällen ein Skypegespräch. Hierbei wird durchaus darauf geachtet, wie sich der Bewerber im "privaten" Umfeld präsentiert. Das passiert natürlich auch vor dem Hintergrund, dass virtuelle Meetings heutzutage absolutes Tagesgeschäft sind (wenn auch nicht jedes mal mit der Cam) und man sehen möchte, wie sehr sich der Kandidat daheim in ein berufliches Setting begibt.

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Am 5.4.2019 um 23:11 , NurnichtSo schrieb:

@Kleeblatt123 Stellenbeschreibung ist Prozesstechniker /Qualitätstechniker

Es war eine In Initiativbewerbung.

Aufgaben:

  • Fehlermanagement im Herstellungsprozess (Qualitätsanalysen, Datenanalyse, Einleitung von Sofortmaßnahmen)
  • Erkennen von Produktionsproblemen  und frühzeitiges Einleiten von Vorbeugemaßnahmen 
  • Prüfplan Erstellung und -aktuealiesierung   sowie  Validierung von  Produktspezifikationen und Änderung  im Prüfzyklus 
  • Durchführung von Produktionsversuchen, Ermittlung von Prozessparameter und Erstellung von Prüfanweisung 
  • Vorbereitung und Betreuung von Kundenabnahmen  

Jetzt müsste man also noch dein Profil kennen, dann könnte man dazu was Schlüssiges sagen. Aber wenn's passt, kannst du schon ganz entspannt da 'reingehen. Dann ergibt sich alles andere fast von selber. Kommt natürlich auch noch stark auf die Mitbewerber an. Aber Leute, die das beherrschen, sind wohl auch nicht allzu dicht gesät.

Zu den typischen Fragen nun: Da gibt's nicht viele, aber eine, die ich in fast jedem Vorstellungsgespräch gehört habe: "Sind Sie auch teamfähig?" Klar bin ich das - vorausgesetzt, es ist ein echtes Team. Habe nur leider noch keins kennen gelernt. Im Klartext hieß die Frage nämlich normalerweise: "Als 'Neuer' hast du dich in unserer Hackordnung gefälligt ganz unten einzufügen." Dazu bin ich nun absolut "unfähig", bin nämlich kein heuriger Hase mehr. Du mit Sicherheit auch nicht. Also Vorsicht. Aber die Atmosphäre, die in dem Laden herrscht, kriegt man mit ein bisschen Riecher schon an der Pförtnerloge mit. <_< 

Zitat

Es ist die Verantwortung des Arbeitgebers mir den Job schön zureden

Nein, seine Verantwortung ist es, genau den Richtigen für die Stelle zu finden.

bearbeitet von raa2
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@NurnichtSo: Danke für das "Like", aber wie gesagt: Dein Profil würde mich auch mal interessieren. Dein Feedback über Erfolg oder Misserfolg sowieso. Und ganz uneigennützig schreibe ich auch nicht (bitte um Nachsicht). <_< Hier also mein [von der Moderation entfernt]- mit dem ich so meine Probleme habe. Ich weiß, das es durchaus Stellen gibt, auf die's passen könnte, aber die sind schwer zu finden, kommen üblicherweise gar nicht erst an die Öffentlichkeit. Aber vielleicht kennst du einen, der einen kennt ...

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vor 5 Minuten, NurnichtSo schrieb:

ich bin mitten auf der Arbeit,

Dann stehen deine Chancen schon mal nicht schlecht, wenn du dich aus einem ungekündigten Verhältnis bewirbst. Aber dann checke um so genauer ab, ob die neue Stelle wirklich besser ist. Was man hat, weiß man - was man kriegt, weiß man nicht. 😌

bearbeitet von raa2

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Ein paar Hintergrundinfo's zu deinem Werdegang wären vielleicht hilfreich. 

Da ich aber vor kurzem auch einen Bewerbungsprozess durchgemacht habe, in dem sich die Firmen um mich gerissen haben, kann ich Dir da vielleicht helfen. Auch ich habe einen kleinen Background was Prozesstechnik / Qualitätssicherung angeht - habe mich aber nun für den technischen Vertrieb beworben.

Zu aller erst ist habe ich bewusst die Bahn / den Zug als anreise genutzt, denn so hatte ich Zeit mit dem Handy noch mal alle Details der Firma zu googlen / mich zu informieren. Solltest Du eigentlich auch schon vor der Bewerbung selbst tun. Habe mir noch mal Info's zur Firmengröße raus gesucht, wo sie ihre Waren beziehen, welche Partnerschaften die haben etc. - auf deine Stelle bezogen würde ich mich da in Richtung: kontinuierlicher Verbesserungsprozess (was tun die, damit dass statt findet? - Einleitung von Präventionsmaßnahmen), Roadmaps zur Steigerung der Produktqualität / Produktionsmeilensteine, Ansprüche der Kunden, Stand der Firma im allgemeinen Wettbewerb usw. , informieren. Mir hier auch schon gezielt Fragen zu überlegen und, falls vorhanden, Erfahrungen einfließen lassen (Prüf- / Verfahrensanweisungen aktiv mitgestaltet / selbst geschrieben für die jeweiligen Abteilungen?).

Als ich da ankam, durfte ich kurz am Empfang Platz nehmen. Mir wurde Wasser angeboten, was ich grundsätzlich immer annehme. Bei meinem Favoriten wurde ich dann in so einen geschlossenen Konferenzraum (nicht gläsern) geleitet und durfte da noch mal warten. Schön war, dass da ne Image- / Firmenbroschüre lag. Die mir also durchgelesen und so ein bisschen drauf geachtet, dass wenn die Türe aufgeht, ich das Ding in der Hand halte.

Kurz begrüßt und dann ging es auch schon los. Lebenslauf schildern. Bei mir gab es drei große Stationen (bin 35) und ich habe keine Ausbildung und kein Studium absolviert. Habe natürlich mit der ersten kleinen Station (Bundeswehr) angefangen. Praktisch war für mich, dass im Dienstzeugnis erwähnt wurde das ich als Übersetzer (E -> D / D -> E) tätig war und dass es mir angeboten wurde, die Offizierslaufbahn einschlagen zu können (was ich ablehnte). Kurz erläutert wieso -> Auslandseinsatz in Afghanistan war Pflicht (war so um 2005 beim Bund).

Dann Station 1: 

Bekommen durch Vater. War damals 22, durfte schon europaweit zu Kunden in der Produktion reisen. Habe hier erwähnt, dass ich bereits nach 3 Monaten alleine reisen 'durfte', weil ich einfach gute Fortschritte gemacht hatte. Im Stellenprofil stand sowas wie "muss sich selbstständig organisieren können" -> habe ich damit quasi unterstrichen, vor allem auch weil ich ständig unterwegs war und Google & Co. noch nicht so ausgereift waren wie das heute ist. Habe dann bewusst noch ein paar größere Namen fallen lassen wo ich schon alles gewesen bin und wo ich mir sicher war, dass diese den beiden Gesprächspartnern geläufig war (vorher auch Informiert). Nebenbei habe ich diese Stelle (knapp 3 Jahre) auch so dargestellt, dass ich mich bewusst gegen eine Ausbildung und für diesen Job entschieden habe, denn so eine Chance bekäme man nicht einfach so und dass dieser Job anspruchsvoller als 90% der Ausbildungen an sich sind.

Station 2:

War im Ausland bei einem meiner vorherigen Kunden. Die haben mich, in Absprache mit meinem Vater / des alten AG, 'abgeworben'. Gute Sache an sich, Auslandsaufenthalt etc. Quasi ein Selbstläufer. Das war übrigens die Stelle, wo ich später im Qualitätswesen / Prozesstechnik gearbeitet habe. Schnittstelle zwischen Produktion, Prozess- und Produktingenieuren, Prüf- / und Verfahrensanweisungen geschrieben und, dass wichtigste für meine Stelle: erwähnt das ich nun das Produkt, was ich später verkaufen soll, von A-Z in der Technik gelernt habe. Die ganzen Produktionsprozesse, Präventions- und Korrekturmaßnahmen eingeleitet (in Hinblick auf Vertrieb wichtig weil Kommunikation mit Kunden auf Augenhöhe) usw.  

Station3:

War dann selbstständig bzw. mit meinem Vater zusammen gearbeitet. Quasi kleiner Familienbetrieb. Gab da nicht so viel zu erläutern, weil es wie Station 1 ist. Im Anschluss Studium angefangen und nach 2 Jahren abgebrochen, weil Finanziell zu großes Hindernis (auch im Bewerbungsschreiben so erwähnt).

 

Das, was @Gotteskind sagt, ist auch super wichtig. Geh Pro aktiv auf die zu. Du bettelst nicht um den Job, Du solltest ein gewisses Standing haben. Warte auch nicht auf die Frage "Haben sie sonst noch Fragen?" - streu deine Fragen während dem Gespräch ein. Stell auch mal unangenehme Fragen, zeig ein paar Ecken und Kanten. Bei mir z.B. haben mich beide Gesprächspartner nach Bewerbungsrunde #1 in Runde #2 (Mittwochs) gefragt, wieso ich nicht auf die E-Mail von Sonntag geantwortet hatte (Sie kam Dienstag an, sollte für einen Termin am Dienstag sein - also gleicher Tag!). Ich denen gesagt das die Mail Dienstag kam und ich nicht so spontan bin. Sie sind auf ihrer Meinung beharrt, sie hätten am Sonntag die Mail raus geschickt etc. - Ich aber bei meiner Meinung geblieben. Im Anschluss, als mir einer der beiden das Unternehmen noch mal gezeigt hatte, kam der andere auf mich zu und meinte "Sie hatten Recht!", er habe dass noch mal nachgesehen. Kann mich nicht mehr genau Erinnern, aber es gab auch ne Situation wo er mich irgendwann mal dazwischen anrief und mich gefragt hatte wieso ich einen Tag später angerufen hatte. Allerdings war sein Anruf ebenfalls ein Tag zu spät, meine Antwort fiel in etwa so aus: "Wie Du mir so ich Dir". Natürlich nicht wortwörtlich, aber der Sinn dahinter war der selbe. Fanden die auch gut.

Generell, wenn Du versuchst dass Gespräch zu leiten in dem Du z.B. selber deine Schwächen und Stärken zu bestimmten Themen ansprichst, ist der Gesprächsfluss ein ganz, ganz anderer. Wirkt dann auch nicht unangenehm und im 'Interviewmodus'. Das gleiche gilt dann auch für die Frage "Wo sehen sie sich in X Jahren?" - kannste mühelos von selbst ansprechen anstatt darauf zu warten. Ganz nebenbei wirkt das dann auch selbstsicher und selbstbewusst, deine Körperhaltung ist dann auch ganz anders. Fehler kannste während deiner Karriere ruhig auch erwähnen, anstatt wieder auf so ne' Frage zu warten. Am besten noch hinterher schieben wie Du diese Fehler korrigiert hast, was Du daraus gelernt hast usw.

Wenn Du möchtest, helfe ich Dir gerne dabei gezielte Fragen zu stellen. Allerdings wäre, wie oben erwähnt, bisschen mehr Hintergrundinfo ganz nützlich.

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vor 1 Stunde, TheWomanizer schrieb:

@GotteskindEin paar Hintergrundinfo's zu deinem Werdegang wären vielleicht hilfreich.

Jo, da wirst du wohl sehen, dass deine Voraussetzungen wenigen gegeben sind.

Zitat

Klassiker [Fragen] sind zum Beispiel:

Noch ein absoluter Nicht-Klassiker: "Was würden Sie tun, wenn ein Kollege seine Spesenabrechnung fäscht?" ;-)

bearbeitet von raa2

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vor 1 Stunde, raa2 schrieb:

Jo, da wirst du wohl sehen, dass deine Voraussetzungen wenigen gegeben sind.

Kann man sehen wie man möchte. Ohne Ausbildung / Studium ist für viele ein No-Go, ganz zu schweigen von den großen Konzernen mit diesen Online Bewerbungsmasken. 

Wichtig ist halt wie man sich da selbst verkauft. Wie man seine Stärken, Persönlichkeit und seinen eigenen Filter auf den Personaler überträgt. Ich bewerbe mich, wenn, auch nur gezielt auf ganz bestimmte Stellen bzw. bei ganz bestimmten Unternehmen. Ist alles ne' Sache der Perspektive und wie gut 'man reden kann'.;-)

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vor einer Stunde, TheWomanizer schrieb:

Kann man sehen wie man möchte.

Nö, eine Voraussetzung hast du nämlich vergessen: Dass bei dir das meiste über Beziehungen lief. Nichts dagegen zu sagen - die schaden nur dem, der keine hat. ;-)

@NurnichtSo:

Zitat

Dann stehen deine Chancen schon mal nicht schlecht, wenn du dich aus einem ungekündigten Verhältnis bewirbst.

Und schon gar nicht, wenn du unter vemutlich vielen Bewerbern in die engere Wahl gekommen bist. Dann musst du nur noch ein klitzekleines bisschen besser 'rüberkommen als die anderen. Du machst das schon. 🤞

Zitat

Was würden Sie tun, wenn ein Kollege seine Spesenabrechnung fäscht?

Sagst du: "Das melden", bist du ein Denunziant. Sagst du: "Das nicht melden", bist du ein Hehler. ;-) Also ich hab' da gesagt: "Ich lese nicht mit, was einer schreibt."

bearbeitet von raa2

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@raa2 Also ich hatte an sich keine Großen Stationen wie @TheWomanizer und ich komme auch nicht aus der IT Branche  im Prinzip habe ich  bei ein und der selben Firma gearbeitet  erst die Ausbildung gemacht, gekündigt, Weiterbildung und wehrend ich noch das letzte halbe Jahr die Weiterbildung macht rief mich die ehemalige Firma an und hat mir nach 3 monatigen Arbeiten Fest eingestellt. Jetzt jedoch habe ich keine lust mehr und werde weiterziehen, sind halt schon 12 Jahre schon das ich überhaupt was in Sachen Bewerbung gemacht habe. 

 

PS:  Bischen Spät Sry. habe noch besuch gehabt 😉

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vor 1 Minute, NurnichtSo schrieb:

@raa2 Also ich hatte an sich keine Großen Stationen wie @TheWomanizer und ich komme auch nicht aus der IT Branche  im Prinzip habe ich  bei ein und der selben Firma gearbeitet  erst die Ausbildung gemacht, gekündigt, 😉

Ohne was Neues in der Hand zu haben? Du lebst wohl gerne gefährlich? ;-)

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vor 1 Minute, raa2 schrieb:

Ohne was Neues in der Hand zu haben? Du lebst wohl gerne gefährlich? ;-)

Ein Russisches Sprichwort sagt: Wer nichts riskiert, der Trink auch kein Champagne 

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vor 2 Minuten, NurnichtSo schrieb:

Ein Russisches Sprichwort sagt: Wer nichts riskiert, der Trink auch kein Champagne 

Jaja, "no risk no fun" und was für sinnige Sprüche es da noch gibt. Der Job muss Spaß machen, nicht die Suche. Die Suche bezahlt dir außerdem keiner, die kann nur kosten.

bearbeitet von raa2

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Nun ja, wenn du bereit bist auch Wohnort zu wechseln , dann dürfte doch auch mit deinem Profil eigentlich ein guten Job zu finden sein.

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vor 10 Minuten, NurnichtSo schrieb:

Nun ja, wenn du bereit bist auch Wohnort zu wechseln , dann dürfte doch auch mit deinem Profil eigentlich ein guten Job zu finden sein.

Das dachte ich auch mal. Nach 7 Jobs in 6 Städten über ganz Bundesgermaninen verteilt denkt man schon ein bisschen anders. ;-)

Nee, die Probleme sind andere. Jobs, auf die mein Profil passen könnte, gibt's schon, aber die sind schwer zu finden, weil sie üblicherweise gar nicht an die Öffentlichkeit kommen. Das funzt fast nur noch über Beziehungen. Also wie gesagt, halt' mein Profil Ehren ;-) und wenn du da einen kennst, der einen kennt, ... Und nicht dem Jugendwahn verfallen ist ("wir nehmen nur 23jährige Diplomingenieure mit 23 Jahren Berufserfahrung, aber nur auf 450 € - Basis") ...

Übrigens ist bei mir (noch) keine  Mail angekommen, aber ich bin ja auch nicht dein zukünftiger Personalchef. ;-)

 

bearbeitet von raa2

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