Wie kann man es schaffen Menschen, dass Menschen sich schneller öffnen?

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Hi Leute, 

meine Situation ist Folgende und zwar wohne ich im Moment in Barcelona. Eigentlich eine sehr schöne Stadt, das Wetter ist gut und alles passt soweit einigermaßen. Das Problem, das ich allerdings habe ist, dass die Leute dort wirklich extrem verschlossen sind und einfach null Wert drauf legen neue Leute kennen zu lernen (diesen Eindruck haben auch 90% der anderen Expats) die ich kenne mit denen ich über dieses Thema gesprochen habe. Ich wohne jetzt etwas über 6 Monate dort und ich bin (nicht nur durch Pick Up) wirklich ein sehr offener und sozial intelligent agierender Mensch (soweit man sowas objektiv betrachten kann, aber der Erfolg im PU, gibt mir ja auch Recht), aber ich bin wirklich am Überlegen dort wegzuziehen, weil für mich das einfach ein No-Go ist, wenn die Leute "unhöflich, egoistisch und unsozial" sind. Es ist nicht so, dass ich dort keinen Freundes- und Bekanntenkreis aufgebaut habe (alles Expats, obwohl ich verschiedene lokale Sportangebote nutze) und layen tue ich auch, aber ich weiß von meinen Auslandserfahrungen, dass die Leute einfach deutlich sympathischer sind an anderen Orten. 

Meine Frage ist jetzt: Kann man wirklich nichts gegen diese "soziale Prägung" der Leute tun? (Framing oder Ähnliches?) 

Es ging mir schon ähnlich, wie hier in Berlin und konnte dieses "Problem" dort auch nicht lösen, bin dann aber Studienbeginnt umgezogen und hatte am neuen Ort wortwörtlich innerhalb einer Woche mehr Freunde gefunden, als in einem Jahr in Berlin 

Ich weiß die Frage ist schwer zu beantworten, aber bevor ich hier wegziehe, möchte ich wenigstens alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben 

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Barcelona, Berlin... in diesen "Weltmetropolen" halten sich halt alle für die Geilsten, entsprechend ist halt das Sozialverhalten

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Sprichst du Katalan oder Spanisch?

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vor 17 Minuten, Nachtzug schrieb:

Barcelona, Berlin... in diesen "Weltmetropolen" halten sich halt alle für die Geilsten, entsprechend ist halt das Sozialverhalten

+1. Gerade zurück von nem langen WE in Paris. Was für'n grundarroganter Haufen.

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Ich glaube, dass das mir entgegengebrachte Verhalten mehr über mein Verhalten aussagt als über das meines Gegenübers.

Darüber hinaus spielt der genaue Ort sicherlich auch eine Rolle.
Ich hab in Kreuzberg und in Neukölln gelebt, da waren die Menschen super offen.

Merkt man dir an, dass du ein Expat bist?
 

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ist das vllt auch einfach so ein rassismus/ausländer ding? 

man muss die menschen ja nicht als nazis beschimpfen aber gibt doch genug die gegenüber "anderen kulturen" tendenziell verschlossen sind.

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Äh, du hast aber schon mitbekommen, wie sehr Barcelona seit Jahren mit den Touristen- und Expathorden und all deren negativen Auswüchsen zu kämpfen hat? Dementsprechend genervt sind die Einwohner halt von euch und ich kann das auch echt verstehen. Perspektivwechsel hilft in solchen Fällen, einfach mal vom eigenen Bauchnabel weggucken, dann klappt das auch mit der Empathie irgendwann. 

Arroganz und Muffeligkeit sind jeweils Pariser bzw Berliner Qualitätsmerkmale, die trägt ein stolzer Hauptstädter wie den Orden am Bande. Ebenso in Wien mit der gepriesenen Granteligkeit und selbst in London, wobei die meisten Aliens es da nicht merken, weil die Engländer so schön subtil zu Werke gehen beim Augenbrauen hochziehen. 

Grundsätzlich muss Dir als Lemming in den Expat-Enklaven dieser Welt klar sein, dass die Lemminge vor Dir bereits ein Bild geprägt haben (meist leider sehr egoistisch und damit negativ), das, ob zu unrecht oder nicht, auch auf Dich projiziert wird. Das kann man sicher auch wieder ändern, aber das bedarf einiger Anstrengung von deiner Seite. Die Sprache bzw den Dialekt lernen wäre nur die erste davon. Das kannst Du jetzt furchtbar unfair finden, aber auch das würde wiederum nur darauf hindeuten, dass Du Dich zu was entitelt fühlst, nämlich die große Ausnahme in der Expat-Bubble zu sein, die Dir so nicht ohne weiteres zusteht. 

Gibt zwei Möglichkeiten, das zu ändern: Ersteres hab ich ja schon genannt, sich wirklich integrieren wollen oder zweitens: Such Dir einen Ort, wo nicht schon Millionen Expats die Erde kahl gefressen haben, du also noch eine rühmliche Besonderheit und keine Plage bist. Das wär dann wohl eher Kasachstan als Bali. Kommt halt im Insta-Feed nich so sexy. Grundsätzlich hilft es, weniger Erwartungen an solche Aktionen zu haben, denn ohne ‚Time of my life‘-Filter kann man die Realität und ich die Menschen um sich herum viel besser wahrnehmen und dann wird’s auch was mit den schönen Momenten. 

 

 

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vor 35 Minuten, Minou schrieb:

Das wär dann wohl eher Kasachstan als Bali.

oder nach Riad und zum Islam konvertieren, dann sind auch alle super nett zu dir

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vor 3 Stunden, smallPUA schrieb:

Sprichst du Katalan oder Spanisch?

Ich spreche C1 spanisch und B1 französisch, verstehe also Katalan (Nein ich werde Katalan, nicht lernen). Ich spreche schon 5 Sprachen und italienisch hat definitiv eine höhere Priorität als eine Sprache mit knapp 1 Million, die alle spanisch als Muttersprache sprechen (falls du darauf hinaus willst) 

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vor 3 Stunden, botte schrieb:

+1. Gerade zurück von nem langen WE in Paris. Was für'n grundarroganter Haufen.

Ich war vor 5 Wochen auch da, aber ich fand die Leute ehrlich gesagt ziemlich sympathisch. Lag vielleicht an den extrem niedrigen Erwartungen, die ich an die Freundlichkeit der Leute hatte

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vor 2 Stunden, saian schrieb:

Ich glaube, dass das mir entgegengebrachte Verhalten mehr über mein Verhalten aussagt als über das meines Gegenübers.

Quatsch: Nehmen mir ein Exttembeispiel, die Schläger in London, die sixh wahllos Opfer auf der Straße aussuchen um ihnen nen Faustschlag zu verpassen. Was sagt das über dein Verhalten aus? Menschen verhalten sich sehr unterschiedlich abhängig von Wetter, Tageszeit, Umgebung, etc 

vor 2 Stunden, saian schrieb:

Darüber hinaus spielt der genaue Ort sicherlich auch eine Rolle.
Ich hab in Kreuzberg und in Neukölln gelebt, da waren die Menschen super offen.

Merkt man dir an, dass du ein Expat bist?
 

Sobald ich spreche natürlich aufgrund des Akzentes. Vom Aussehen her auch, weil ich blond bin 

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vor 2 Stunden, Dan_Civic schrieb:

ist das vllt auch einfach so ein rassismus/ausländer ding? 

man muss die menschen ja nicht als nazis beschimpfen aber gibt doch genug die gegenüber "anderen kulturen" tendenziell verschlossen sind.

Würde ich defintiv bejahen: Die Spanier sind generell keine großen Fans von "Nordmenschen" oder guiris wie wir abfällig genannt werden 

Merkt man, deutlich im Alltag nach paar Monaten in Spanien 

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vor 2 Stunden, Minou schrieb:

Äh, du hast aber schon mitbekommen, wie sehr Barcelona seit Jahren mit den Touristen- und Expathorden und all deren negativen Auswüchsen zu kämpfen hat? Dementsprechend genervt sind die Einwohner halt von euch und ich kann das auch echt verstehen. Perspektivwechsel hilft in solchen Fällen, einfach mal vom eigenen Bauchnabel weggucken, dann klappt das auch mit der Empathie irgendwann. 

Arroganz und Muffeligkeit sind jeweils Pariser bzw Berliner Qualitätsmerkmale, die trägt ein stolzer Hauptstädter wie den Orden am Bande. Ebenso in Wien mit der gepriesenen Granteligkeit und selbst in London, wobei die meisten Aliens es da nicht merken, weil die Engländer so schön subtil zu Werke gehen beim Augenbrauen hochziehen. 

Grundsätzlich muss Dir als Lemming in den Expat-Enklaven dieser Welt klar sein, dass die Lemminge vor Dir bereits ein Bild geprägt haben (meist leider sehr egoistisch und damit negativ), das, ob zu unrecht oder nicht, auch auf Dich projiziert wird. Das kann man sicher auch wieder ändern, aber das bedarf einiger Anstrengung von deiner Seite. Die Sprache bzw den Dialekt lernen wäre nur die erste davon. Das kannst Du jetzt furchtbar unfair finden, aber auch das würde wiederum nur darauf hindeuten, dass Du Dich zu was entitelt fühlst, nämlich die große Ausnahme in der Expat-Bubble zu sein, die Dir so nicht ohne weiteres zusteht. 

Gibt zwei Möglichkeiten, das zu ändern: Ersteres hab ich ja schon genannt, sich wirklich integrieren wollen oder zweitens: Such Dir einen Ort, wo nicht schon Millionen Expats die Erde kahl gefressen haben, du also noch eine rühmliche Besonderheit und keine Plage bist. Das wär dann wohl eher Kasachstan als Bali. Kommt halt im Insta-Feed nich so sexy. Grundsätzlich hilft es, weniger Erwartungen an solche Aktionen zu haben, denn ohne ‚Time of my life‘-Filter kann man die Realität und ich die Menschen um sich herum viel besser wahrnehmen und dann wird’s auch was mit den schönen Momenten. 

 

 

Also ich persönlich finde, dass es in Barcelona garnicht so viele Expats gibt, zumindest finde ich sie nicht im Alltag, sondern treffe aller meistens auf Katalanen. Touristen sieht man in Barcelona halt extrem viele in der Rambla und dem Barrio Gótico und da die Straßen sehr eng sind, deshalb wirkt es als wenn die ganze Stadt mega überfüllt mit Touristen wäre. Im Alltag würde ich mir aber mehr Expats wünschen ehrlich gesagt, dann hätte ich den Thread vielleicht gar nicht aufgemacht. 

An den Protesten gegen Touristen und Ausländer sieht man auch die Abneigung gegenüber den Guiris 

Aber gut, das sind alles die Probleme: Hat da jemand ne Idee bzw. ne Lösung? Oder lieber doch am nen Ort ziehen wo die Leute von Natur aus netter sind? 

Prinzipiell kann ich mich ja kaum mehr integrieren als die Sprache sprechen, eine normale Arbeit dort haben, Steuern zahlen und in verschiedenen Sportvereinen mitmachen oder sehe ich das falsch? Haha

Bzgl dem Katalan verstehe ich es ja auch fast, aber selbst sprechen ist dann einfach auch übertrieben (ich fordere in München von nem Ausländer ja auch nicht, dass er bayerisch lernt)

 

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Wie kann mann es schaffen, dass Menschen sich schneller öffnen?

Schnell Chirurg werden

bearbeitet von El Guapo
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Am 24.4.2019 um 10:55 , saian schrieb:

Ich glaube, dass das mir entgegengebrachte Verhalten mehr über mein Verhalten aussagt als über das meines Gegenübers.

 

Das ist es. Kollege Saian hat recht.

Sich selbst nicht zu ernst nehmen, eigene Fehler zugeben. Das schafft Rapport. Weil es selbstbewusst ist.

Wer verkniffen-unsicher einen auf cool macht, dem werden sich die Menschen nicht öffnen. Ich sage nicht, dass Du das machst, Threadstarter. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine arroganten Metropolen gibt auf der Welt.

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Am 24.4.2019 um 13:50 , Ambizious schrieb:

Bzgl dem Katalan verstehe ich es ja auch fast, aber selbst sprechen ist dann einfach auch übertrieben (ich fordere in München von nem Ausländer ja auch nicht, dass er bayerisch lernt)

theoretisch ... praktisch können sie das einfordern, das sie die Einheimischen sind. 

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Also den Dialekt sprechen, das würde ich jetzt auch nicht unbedingt machen. Das kann schnell albern bzw anmaßend wirken. Aber es empfiehlt sich in Bayern beispielsweise schon zu wissen was ein Watschnbam ist und was passiert, wenn der gloi umfoit. Zudem kommt es immer gut, wenn man Floskeln wie Begrüßung, danke und bitte oder das eine oder andere jo mei einfließen lässt. Da sind nur Kleinigkeiten, aber es zeigt von einem gewissen Respekt und Willen, sich einzulassen. 

Und Hochdeutsch in Bayern ist sehr viel unproblematischer als spanisch in Barcelona. Die wollen ihre Unabhängigkeit. Das schwelt doch seit Jahren. Dazu kommt die Arbeitslosigkeit. Viele sind ins Ausland gezogen, weil sie keine Jobs bekommen haben. AirBnB treibt die Mieten hoch und die Alteingesessenen aus ihren Wohnungen und Vierteln. Dazu die Massen an Touris, die für ihre Selfies die komplette Stadt auseinander nehmen und vor wirklich nichts Respekt haben, weil sie glauben, in Gaudi-Disneyland zu sein. Das muss man halt auf dem Schirm haben, dann weiß man auch, warum man so misstrauisch beäugt wird. 

Ich sag ja nicht, dass das einfach ist. Und vielleicht wär’s klüger, weiterzuziehen. Aber wenn schon Infos, die in den letzten Jahren so dermaßen präsent in den deutschen Medien waren, an einem vorbeigehen, dann wird es überall anders, wo man noch weniger über die Kultur und die Gesellschaft mitbekommt, wohl mindestens genauso schwierig. 

Die Leute vor Ort schulden einem nichts. Da muss man schon selbst in Vorleistung gehen. 

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vor 5 Stunden, Minou schrieb:

Also den Dialekt sprechen, das würde ich jetzt auch nicht unbedingt machen. Das kann schnell albern bzw anmaßend wirken. Aber es empfiehlt sich in Bayern beispielsweise schon zu wissen was ein Watschnbam ist und was passiert, wenn der gloi umfoit. Zudem kommt es immer gut, wenn man Floskeln wie Begrüßung, danke und bitte oder das eine oder andere jo mei einfließen lässt. Da sind nur Kleinigkeiten, aber es zeigt von einem gewissen Respekt und Willen, sich einzulassen. 

Und Hochdeutsch in Bayern ist sehr viel unproblematischer als spanisch in Barcelona. Die wollen ihre Unabhängigkeit. Das schwelt doch seit Jahren. Dazu kommt die Arbeitslosigkeit. Viele sind ins Ausland gezogen, weil sie keine Jobs bekommen haben. AirBnB treibt die Mieten hoch und die Alteingesessenen aus ihren Wohnungen und Vierteln. Dazu die Massen an Touris, die für ihre Selfies die komplette Stadt auseinander nehmen und vor wirklich nichts Respekt haben, weil sie glauben, in Gaudi-Disneyland zu sein. Das muss man halt auf dem Schirm haben, dann weiß man auch, warum man so misstrauisch beäugt wird. 

Ich sag ja nicht, dass das einfach ist. Und vielleicht wär’s klüger, weiterzuziehen. Aber wenn schon Infos, die in den letzten Jahren so dermaßen präsent in den deutschen Medien waren, an einem vorbeigehen, dann wird es überall anders, wo man noch weniger über die Kultur und die Gesellschaft mitbekommt, wohl mindestens genauso schwierig. 

Die Leute vor Ort schulden einem nichts. Da muss man schon selbst in Vorleistung gehen. 

Das ist mir nicht entgangen 😁😁 Naja also in Valencia beispielsweise war es DEUTLICH leichter!

Ja schwierig, im Moment sehe ich mich schon nach Alternativen um, bzw. gebe dem Ganzen noch etwas Zeit, aber es ist schon nicht besonders cool mit den Leuten hier. Der Vorteil daran, man kriegt ein sehr dickes Fell, was Unhöflichkeiten und unfreundliche Menschen angeht

 

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vor 14 Stunden, Fastlane schrieb:

Das ist es. Kollege Saian hat recht.

Sich selbst nicht zu ernst nehmen, eigene Fehler zugeben. Das schafft Rapport. Weil es selbstbewusst ist.

Wer verkniffen-unsicher einen auf cool macht, dem werden sich die Menschen nicht öffnen. Ich sage nicht, dass Du das machst, Threadstarter. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine arroganten Metropolen gibt auf der Welt.

Natürlich sind nicht ALLE Einwohner einer Metropole arrogant, aber wenn man 500 zufällige Leute in Barcelona kennenlernt und 500 in Rio de Janeiro als Extrembeispiel, dann bin ich ziemlich sicher, dass man mit den 500 aus Rio ein deutlich positiveres Erlebnis haben wird

Aber schwierig, ich denke ich werde dem ganzen noch etwas Zeit geben & einfach mal schauen

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jo, weil die 500 in Barcelona nicht auf deine Kohle aus sind

fahr mal nach Kuba, da ist jeder dein bester Freund, wenn er weiß, dass du Dollars in der Tasche hast

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vor 3 Stunden, Nachtzug schrieb:

jo, weil die 500 in Barcelona nicht auf deine Kohle aus sind

fahr mal nach Kuba, da ist jeder dein bester Freund, wenn er weiß, dass du Dollars in der Tasche hast

Mag für Cuba bzw die Domrep zutreffen, aber Rio, Argentinien bzw Südamerika nicht. Ich war dort mit wenig Kohle und des hat die Mädels null gestört 

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aber das ist eigentlich auch nicht das Thema. Fakt ist, ich war schon auf allen Kontinenten und habe schon in einer Menge Städte und Orten gewohnt und so schwer mit den Leuten habe ich mir nur in Berlin getan. Woran das jetzt liegt und ob die Menschen hier doofer sind, als anderswo ist mir eigentlich egal:

Ich möchte das Problem lösen und zwar möglichst effizient

Entweder den Cut machen und sich halt eingestehen, dass das definitiv nicht der richtige Ort zum Leben ist oder ne Strategie finden, die Leute zu öffnen und cool mit denen umzugehen

Zweiteres wäre mir lieber, aber ich bin Pragmat. Wenn´s einfacher ist bzw. mehr Sinn macht, weiterzuziehen, dann ist es halt so

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Ich dachte immer, wenn man irgendwo wohnt, kommt das mit der Sprache automatisch. Zumindest ist das in meinem Bekanntenkreis so gewesen. 

Freund ist auf die Kap Verden ausgewandert, sprach vorher gut spanisch, mäßig portugiesisch und sehr gut Englisch. 

Innerhalb von 1 Jahr sprach er kreol wie die einheimischen. Singt sogar Lieder auf kreol und hat ne Frau kennen gelernt, mit der ist er mittlerweile 8 Jahre zusammen und 5 verheiratet. 

Er hat's nie ausm Buch gelernt, sondern jeden Tag beim Einkaufen, feiern, arbeiten etc. 

Wenn man 1 Jahr irgendwo in Deutschland lebt, wo Dialekt gesprochen wird, eignet man sich auch ganz viel an und da kann man oftmals noch nicht mal was gegen machen.

Wenn die also in Barcelona katalan sprechen, dann trau dich doch einfach mal es zu sprechen, wenn du es doch auch verstehst. Bricht dir doch keinen Zacken aus der Krone. Es geht ja auch nicht darum eine "Weltsprache" zu lernen, sondern die Sprache der Menschen, neben denen du lebst bzw leben willst. Genau das erwartet man doch hier von den Ausländern auch. Und Deutsch ist schwer, keine Weltsprache und hört sich für fast alle Ausländer nicht wirklich nice an. Trotzdem kommt man hier nur weiter, wenn man Deutsch spricht. Nennt sich halt Integration.

Wenn du nur noch italienisch lernen willst, solltest du dann vielleicht nach Italien, denn italienisch bringt dir in Barcelona wohl ob "Weltsprache" (italienisch, echt jetzt?!?) absolut gar nichts.

Wenn du nicht wie ein Außenseiter behandelt werden möchtest, solltest du aufhören dich wie einer zu benehmen.

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