Zusätzliche Ernährungsprodukte nötig?

37 Beiträge in diesem Thema

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Die Diskussion driftet grad komplett ab. Wir sind hier um dem TE Tipps zu geben.

vor 17 Stunden, Timelord schrieb:

Sowas habe ich schon zuhause 1 Jahr lang gemacht. Da gingen mir dann aber die Gewichte aus. War nur ein kleines Set. Deswegen bbin ja nun doch ins Fitnessstudio gegangen

Dann das Training um Rückenübungen erweitern. Mein Training sieht aktuell so aus:

Brust:

Bankdrücken - 2 Aufwärmsätze (s.o.), 3x5

Brustpresse - 3x12-15

Butterfly - 3x30

 

Rücken:

Rudern - 2 Aufwärmsätze, 3x5

Low Row & Latzug im Supersatz - 3x12-15

Reverse Butterfly - 3x30

 

Schulter:

Überkopfdrücken - 2 Aufwärmsätze, 3x5

Seitwärtsheben - 3x12-15

Schulterdrücken KH - 3x30

 

Beine:

Kreuzheben und Kniebeugen wöchentlich abwechseln - 2 Aufwärmsätze, 3x5

Beinpresse - 3x12-15

Wadenpresse - 3x12-15

Kniebeugen - 3x30

 

Es ist sehr Zeiteffizient, da das Training nur ca. 30min dauert. Bei der Anzahl der Sätze kann man noch Schwerpunkte legen, bspw. weniger Maxkraft und Kraftausdauer dafür mehr Hypertrophie (wer auch immer sowas machen würde😁)

Schulter und Brust kann man noch zusammenlegen. Das mache ich z.B. wenn ich öfter als einmal die Woche im Boxtraining bin.

bearbeitet von MrNicestGuy

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vor 15 Stunden, Mobilni schrieb:

Meiner Meinung nach, bist du dann auch qualifiziert Leute im Kampfsport und Formenlauf zu trainieren. Jedoch kaum im Kraft- und Bodybuildingbereich. 

Wenn ein Schwimmathlet zusätzlich zum Schwimmunterricht Tipps zum Basketballspielen verbreitet, würde ich ihn nicht wirklich ernst nehmen können als Baskettrainer.

Noch weniger einen Speckigen mit durchschnittlicher Armumfang, der weder jetzt noch früher Mal einen guten Körper hatte und mir was über die Wirkungsweise von Kreatin im hohen Wiederholungsbereich erzählt. Nicht, weil es nicht stimmen könnte, sondern, weil zwischen Theorie und Praxis erfahrungsgemäß ein großer Unterschied besteht. Und Praxis hatte er nicht.

Wenn wir danach gehen, wären wir noch im Mittelalter. Diese Art zu denken zeigt mir, dass du nicht verstehst, worauf es als Trainer ankommt. 

Trainer sein ist das Umsetzen von Theorie in die Praxis. Mit einem Individuum. Die eigene Erfahrung ist da vollkommen irrelevant. Ich habe aus meiner eigenen Erfahrung nur gelernt, dass man mit dummen Trainingsmethoden auch dann erfolgreich sein kann, wenn man einfach beständig weitermacht. 

Aus meinen knapp tausend Klienten verschiedenster Richtungen habe ich mehr über training gelernt, als ich durch meine eigene Erfahrung je könnte. Über interindividuelle Reaktionen, die Kunst, suboptimale Situationen zu guten Trainingsplänen zu verwursten, über Team Management, individuelle Sportler, wie du mit Motivation verschiedener Sportlerarten umgehst, wie du dem Klienten Dinge verkaufst, wie du feedback gibtst und erhältst, wie die Fortschritte trackst, wie sich individuelle Situationen von denen der Wissenschaft erstellten unterscheiden und wie man diese optimal handlen kann... 

All das lernst du nicht im Ansatz in Eigenerfahrung und genau das ist der Grund, warum die Fitnessszene eben nicht voran kommt. Weil sie irgendwie denken, die eigene Erfahrung wäre wichtig. Sie ist allerdings nutzlos und in den meisten Fällen im Weg. 

 

Zitat

Ich verstehe was du meinst aber statt entweder-oder müsste es beides sein: Erst eine Studie lesen und dann selbst umsetzen, um den Transfer in die Praxis zu testen. Sonst ist man Wissenschaftler und kein Athlet oder Trainer. Es sei denn man hat viele Leute, die sich als Versuchsobjekte zur Verfügung stellen und es für einen testen. Kann sein, dass es bei ihm der Fall ist, bei den meisten hier im Forum, die Tipps geben und sonst den Erfolg nicht zeigen können, eher nicht. 

 

Das ist völlige Zeitverschwendung. An einem selbst testen ist sinnfrei. Gründe dafür liegen in Sampling Biases, individuellen Reaktionen auf Training und Trainingsstand.

Wenn ich beispielsweise HRV basiertes Training an mir selbst teste, ist das völlig sinnfrei wenn ich das tue. Ich benutze das für mein eigenes Training tatsächlich, aber meine Athletne haben 500% soviel Trainingsfrequenz und Volumen. Somit kann ich was ich an mir teste, gar nicht umsetzen, weil ich erstmal mich auf deren Trainingsvolumen bringen müsste. 
Dazu müsste ich also in einigen Fällen, damit ich das an mir testen kann, in jedem Sport,  erstmal 3-5 Jahre Training mit Wettkampfambition einbringen, damit ich die Werte übertragen kann.

Und selbst dann habe ich noch Sampling Bias von N=1, kann also die Ergebnisse NUR auf mich übertragen. Ich würde also schlicht meine Zeit verschwenden damit etwas zu tun, was ich erstmal lerne, kostenlos mit ein paar Kunden einsetze, dann mit der Wissenschaft vergleiche und mich frage, wie ich es einsetzen kann. HRV Based Training beispielsweise benutze ich inzwischen für Personen, die sehr hohe Trainingsvolumina haben um deren Belastung zu prüfen. Mein momentan stärkster Athlet mit einem Powerlifting Total von ca. 750kg, hat hingegen ein vergrößertes Herz. Aufgrund dieser Anomalie ist es mir unmöglich, die Daten von ihm zu nutzen, da sie viel zu stark abweichen. Deswegen benutzen wir andere Marker. 

Ansonsten musst du dich als Trainer auf die Wissenschaft verlassen. Je besser deine Athleten und je mehr sie Geld damit verdienen, desto weniger sagst du sowas Dämliches wie "Ach, wir probieren hier alles mal aus." Sorry, da setzt du die Karriere einer Person aufs Spiel.  Wenn ich Leute habe, die eine Selektion beim Militär durchlaufen wollen, dann haben die genau eine Chance, vielleicht eine zweite, wenn sie sich verletzen, aber danach werden sie aussortiert. Da "spielt" man nicht mit Kram und sagt "hey, wir testen das jetzt mal, ist ja deine Karriere."

Das sind einfach Aussagen, die von jemandem kommen, der den Job eines Trainers nicht verstehen will. Du willst halt Athleten als Trainer sehen und verstehst damit den Job nicht, weil du bei einem Trainer Außenwirkung erwartest. Ich erwarte Kompetenz.  Du kannst jetzt sagen "Aber ich will nicht, dass mein Trainer XYZ." Okay. Wenn du willst, dass dein Trainer das halt macht, wunderbar. 

Ich garantiere dir, dass die viele der besten Coaches die ich kenne, allesamt eher selten nach außen als Postermodell vorzeigbar sind und gerade ehemalige Elite Athleten viele Probleme damit haben, gut mit Athleten umzugehen.  

 

 

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Ich beziehe mich zum einen auf die meisten User hier, die keine 1000 Klienten haben um Praxiserfahrung zu sammeln. Wenn du die Leute hast, kein Ding, bist die Ausnahme. Der User XY der hier postet hat sie nicht.

Zum anderen auf den Amateur und Fortgeschrittenenbereich. Kein User hier ist ein Spitzenathlet bei dem ein vergrößertes Herz berücksichtigt werden muss. Den meisten geht es um Basics und/oder ne solide, ansehliche, überdurchschnittliche Optik für Fortgeschrittene. Ein Trainer sollte zumindest in seinem bzw. diesem Bereich was können. Er kann das Training sonst nie aus der Sicht des Athleten sehen, sei es als Spieler, wie er andere Spieler und Feldzüge wahrnimmt, als Pumper der gegen seinen Schmerz und die Hungerattacken kämpft als Kampfsportler der ein Blackout bekommt. Egal was im Paper steht, der muss auch praktisch wissen wovon er redet. Ist einfach was anderes. Du musst als Trainer keine 500% bieten um mitzuhalten, dennoch bin ich mir sicher, dass du eine Form besser läufst aus dem Stand als die meisten. Darum geht's. 

Würdest du nen Formenlauf-Trainer ernst nehmen, der das nie gemacht hat, nicht Mal einen simplen Kick ausführen kann, jeder Amateurkampfsportler es spontan um Längen besser hinbekommt und der Coach behauptet die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, weil er paar paper sich dazu durchgelesen hat? Wohl kaum. 

 

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Dann lass dich doch vom Effenberg trainieren. Der wird dir schon Manndeckung erklären. Hat ihn in seiner Trainerlaufbahn auch so richtig ausgezeichnet.

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Zum anderen auf den Amateur und Fortgeschrittenenbereich. Kein User hier ist ein Spitzenathlet bei dem ein vergrößertes Herz berücksichtigt werden muss. Den meisten geht es um Basics und/oder ne solide, ansehliche, überdurchschnittliche Optik für Fortgeschrittene. Ein Trainer sollte zumindest in seinem bzw. diesem Bereich was können. Er kann das Training sonst nie aus der Sicht des Athleten sehen, sei es als Spieler, wie er andere Spieler und Feldzüge wahrnimmt, als Pumper der gegen seinen Schmerz und die Hungerattacken kämpft als Kampfsportler der ein Blackout bekommt. Egal was im Paper steht, der muss auch praktisch wissen wovon er redet. Ist einfach was anderes. Du musst als Trainer keine 500% bieten um mitzuhalten, dennoch bin ich mir sicher, dass du eine Form besser läufst aus dem Stand als die meisten. Darum geht's. 

Joa. Ich bin auch deutlich stärker als der Durchschnittsmensch und habe ein wenig mehr Muskulatur als der Durchschnittsmensch. Ich hab im Leben auch tatsächlich schonmal ne Kniebeuge gemacht. 

 

Zitat

Würdest du nen Formenlauf-Trainer ernst nehmen, der das nie gemacht hat, nicht Mal einen simplen Kick ausführen kann, jeder Amateurkampfsportler es spontan um Längen besser hinbekommt und der Coach behauptet die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, weil er paar paper sich dazu durchgelesen hat? Wohl kaum. 

Du bringst wieder Dinge durcheinander und zwar enorm. 

Und die Antwort ist: JA. 

Warum? Weil ich unter anderem Einblick in die Ausbildung von Trainern von Turnern habe. Viele von diesen Trainern sind gerade mal durch die Flugrolle durchgekommen, die damals Schmidtbleicher im Drittversuch aus Gnade ihnen abgenommen hat, damit sie wegen ner dummen Flugrolle nicht exmatrikuliert werden. Viele haben selber nur sehr rudimentäre Kenntnisse im Turnen. 

Und trotzdem trainieren sie junge Turner. Warum? Weil Coaching und Athlet sein zwei komplett verschiedene Schuhe sind. Der Trainer muss den Ablauf verstehen, das Training aufbauen können, Hilfestellungen verstehen. Er muss ein sehr gutes Auge für Bewegung haben und dies dann in Kommandos umsetzen können. Kann es nützlich sein, selbst Turner gewesen zu sein? Jo. Ist es nötig? Nö. 

 

Oder anders: Ich kenne eine Unmenge S&C Coaches. Und die wenigsten haben alle Sportarten, für die sie S&C coachen selber gemacht. Weil S&C, also Strength and Conditioning, das schlicht nicht braucht.

Hier ein paar Beispiele:

Cal Dietz:

https://pbs.twimg.com/profile_images/877903940943306752/bzy6juai_400x400.jpg

Matt van Dyke: 

http://vandykestrength.com/files/Headshot.JPG

 

Beide haben mehr All American Athleten trainiert, als ich zählen kann und Matt kann eindeutig ne Menge Sushi verdrücken. Beide sind absolute Spezialisten für Krafttraining, dabei war Matt früher selbst... LaCrosse Spieler. Also wie ich, ist auch Matt in die Sache reingerutscht und ist jetzt  Associate Director of Applied Sports Science der University of Texas. 

 

Nach knapp 15 Jahren in dem Bereich langweilt mich die Diskussion einfach nur. Ich habe sie NOCH NIE mit jemandem geführt, der in dem Bereich wirklich krass unterwegs ist, was S&C angeht. Immer nur dann, wenn es um Anfänger in Foren oder FB GRuppen geht, hört man diesen Kram. Und es langweilt einfach nur noch.

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vor 17 Stunden, Shao schrieb:

Nach knapp 15 Jahren in dem Bereich langweilt mich die Diskussion einfach nur. Ich habe sie NOCH NIE mit jemandem geführt, der in dem Bereich wirklich krass unterwegs ist, was S&C angeht. Immer nur dann, wenn es um Anfänger in Foren oder FB GRuppen geht, hört man diesen Kram. Und es langweilt einfach nur noch.

Das kann ich verstehen. Du musst es auch nicht führen. Zeigt aber auch, dass es ein Thema ist, wo es Diskussionbedarf gibt und ich nicht der Einzige bin der so denkt. Vielleicht ist es auch eine Geschmackssache. Dem einen ist das wichtig dem anderen nicht. Ich bin stets der Meinung es muss irgendwo eine gewisse Kongruenz geben. Walking the talk, wie es die Amis sagen. Ein Trainer, der sonst mit seinem Gebiet nichts am Hut hat außer ein Diplom, wäre für mich persönlich nichts. Kommt aber auch drauf an, was und wie er mir das genau vermittelt. Wie ein Sprachlehrer, der nicht muttersprachler ist und keine Auslandserfahrung hat. Manch einer ist so gut, dass es keinen Unterschied macht. Den meisten fehlt aber eine essentielle Erfahrung, die man nur in der Praxis bekommt und der weiß wie ein muttersprachler redet und denkt.

Ich hab die zwei Jungs Mal gegooglet: Matthew VanDyke - Laut Wikipedia war er ein bewaffneter Kämpfer im lybischen Bürgerkrieg und war dort 5 Monate in Gefangenschaft. Das ist doch überkrass und ist an praktischen Erfahrungswerten kaum zu übertreffen. Wenn er mir von taktischen Schwierigkeiten im Feld erzählt und wofür man die Puste am ehesten dort braucht, höre ich ihm sicherlich mehr zu als Edmund im Haus gegenüber, der ein Taktikmanual einer Spezialeinheit einer Gruppe vorliest und keine Erfahrungswerte vorweisen kann.

 

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Das ist ein anderer Matt van Dyke 😉

 

 

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Ist doch immer eine Frage von Theorie und Praxis. Der Soldat der im Einsatz war wird mit womöglich beeindruckendere Geschichten erzählen können als der Militärhistoriker, was nicht heißt dass letzterer keine Ahnung hat. 

Ich kann im Bereich Fitness nur nach Erfahrungen oder sportwissenschaftlichen Konzepten fragen. Die Erfahrungen muss ich selbst machen. 

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Am ‎25‎.‎05‎.‎2019 um 13:30 , MrNicestGuy schrieb:

Die Diskussion driftet grad komplett ab. Wir sind hier um dem TE Tipps zu geben.

Dann das Training um Rückenübungen erweitern. Mein Training sieht aktuell so aus:

Brust:

Bankdrücken - 2 Aufwärmsätze (s.o.), 3x5

Brustpresse - 3x12-15

Butterfly - 3x30

 

Rücken:

Rudern - 2 Aufwärmsätze, 3x5

Low Row & Latzug im Supersatz - 3x12-15

Reverse Butterfly - 3x30

 

Schulter:

Überkopfdrücken - 2 Aufwärmsätze, 3x5

Seitwärtsheben - 3x12-15

Schulterdrücken KH - 3x30

 

Beine:

Kreuzheben und Kniebeugen wöchentlich abwechseln - 2 Aufwärmsätze, 3x5

Beinpresse - 3x12-15

Wadenpresse - 3x12-15

Kniebeugen - 3x30

 

Es ist sehr Zeiteffizient, da das Training nur ca. 30min dauert. Bei der Anzahl der Sätze kann man noch Schwerpunkte legen, bspw. weniger Maxkraft und Kraftausdauer dafür mehr Hypertrophie (wer auch immer sowas machen würde😁)

Schulter und Brust kann man noch zusammenlegen. Das mache ich z.B. wenn ich öfter als einmal die Woche im Boxtraining bin.

Was genau ist dein Ziel?

3 Sätze mit 30 Wiederholungen?

Sorry, aber du solltest dich hier zuerst Mal einlesen bevor du solche Pläne raushaust.

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Was genau findest du problematisch daran?

3/3/3 ist nur experimentell, die bisherige Aufteilung war 4/2/2. Da ich nicht mehr in den Ring steige befinde ich mich in einer "Findungsphase"

bearbeitet von MrNicestGuy

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vor 34 Minuten, MrNicestGuy schrieb:

Was genau findest du problematisch daran?

3/3/3 ist nur experimentell, die bisherige Aufteilung war 4/2/2. Da ich nicht mehr in den Ring steige befinde ich mich in einer "Findungsphase"

hä?

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Ich bin die andere Seite, ich habe mal vor Jahren als Segellehrer gearbeitet und war gar nicht mal so schlecht. Dann habe ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt das als Leistungssport zu betreiben... Fazit, ich kann keine Anfänger mehr unterrichten. Es ist eine völlig andere Herangehensweise, mir fällt es sehr schwer mich in die Probleme von Schülern hineinzuversetzen, das sind Dinge die laufen bei mir so unterschwellig ab, wie gehen und meinen Schüler stelle ich vor unlösbare Probleme.

Dann kommt die bei mir völlig verpeilte Messlatte dazu, ein Anfänger kann gar nicht alles richtig machen. Ich würde immer das Haar in der Suppe finden. Sprich Lob ist dann Mangelware oder wäre unecht. Das frustriert dann wiederum den Schüler und es klappt noch weniger. Zu guter letzt würde ich auch den Fokus im Training anders setzen, also auf die Dinge die im Wettkampf relevant sind. Ob 90% nicht auch reichen würden interessiert mich nicht. 

Und ich wäre noch einer der besseren Lehrer aus dem Spitzenbereich weil ich die andere Seite wenigstens kenne. Einerseits eben als Lehrer und andererseits da ich relativ spät mit Wettkämpfen angefangen habe und auch dort eine Anfängerphase durchlaufen musste. Meine Konkurrenten sitzen seit dem sie laufen können im Boot. Üblicherweise fangen die meisten mit 4-6 Jahren mit den Wettkämpfen an. Was glaubst du was dir so jemand über die Basics erzählen kann?

Selbst als Lehrer hat es oft besser funktioniert die Schüler andere Schüler unterrichten zu lassen. Die besseren haben dadurch ihr wissen gefestigt und die schlechteren haben es dann in ihrer Sprache und von gleichaltrigen erklärt bekommen.

Wenn es um die letzten 5-10% geht dann kann man über einen Trainer nachdenken der selbst aktiv (im Sinne von wirklich gut) in dieser Sportart ist oder war. Das sind bei mir 100% meiner Trainer. Aber ich weiß bereits worauf es ankommt, weiß welche Fragen ich stellen muss und weiß wie ich die Antworten interpretieren muss. Als Anfänger nimm dir jemanden der weiß wie mann Anfänger trainiert. 

@Mobilni

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