How to grow a Beard - oder auch bisherige und zukünftige Erfahrungen

59 Beiträge in diesem Thema

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vor 1 Minute, Nachtzug schrieb:

wenn ne frau dich äußerlich flasht und in Richtung "traumfrau" geht, dann ist dir alles andere egal

Ich denke da ein Stück weiter. Eine FB mit einer alleinerziehenden Mutter mag ja okay sein. Eine Beziehung aufbauen wäre für mich mit einem fremden Kind einfach ein No-Go. Die Frau müsst schon eine glatte 10 sein und vorher über Jahre sowas wie eine beste Freundin, dass da mehr in Frage käme. 

Bei einer chronischen oder psychischen Krankheit ist kurzfristig sicher auch was möglich. Mal in die Zukunft gedacht ist's aber einfach mit zu starken Einschränkungen verbunden. Und zuzusehen wie sich der Zustand einer Person die mir nahe steht eventuell stetig verschlechtert ist dann auch wieder was wofür ich wahrscheinlich einfach zu sensibel bin. 

Zu guter Letzt die Poly-Konstrukte. Sicher eine tolle Erfahrung mal in so einem Konstrukt zu leben. Ich kann mir aber nicht vorstellen als "Hauptpartner", zum Familie gründen und heiraten, also sehr langfristig in so einem Konstrukt zu leben. 

 

@Dollven ich habe hier in Ruhrgebiet auf Tinder die meisten Matches. Habe hier echt starke regionale Unterschiede in der Anzahl der Matches und den Mädels die so online sind festgestellt. Ich kann nicht sagen dass alle Frauen die da sind komisch wären, kenne sogar einige "gute" flüchtig oder über einige Ecken. Ein guter Teil meiner Matches hat aber eben diese "Ecken und Kanten".

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vor 44 Minuten, The bearded and famous schrieb:

Aber Back to topic, aktuell wäre der social Guy zu sein für mich nur ein Werkzeug um gamen zu können. Sicher denke ich mir in der einen oder anderen Situation, dass ich gerne sozialer wäre um den Einstieg in die eine oder andere Gruppe zu finden (meist geht es dann darum dass ich ein Mädel innerhalb der Gruppe gerne gamen würde), in vielen Situationen bin ich aber ganz froh darüber meine Ruhe zu haben und nur externer Beobachter zu sein. 

1.un herauszufinden, wer du wirklich bist, musst du dich ausprobieren. Nur weil du 30 Jahre nicht der social Guy warst, heißt es nicht, dass du das nicht bist. Das hängt von deinem Stand der Persönlichkeitsentwicklung. Es ist möglich, dass du lediglich lang bestehende Hemmungen hast. Die zu überwinden ist nicht einfach und deshalb tust du dich so schwer. Da hilft nur: raus aus der Comfort Zone und ausprobieren. Auch wenn es gemütlicher ist zu sagen "das bin ich einfach nicht". 

2. Es kann gut sein, dass das Ergebnis von  1. ist, dass du nicht der extrovertierte social Guy bist. Brauchst du auch nicht. Aber Hemmungen solltest du ablegen und dann dein eigenes Game finden. Das ist der Weg.

Ich bin ebenfalls introvertiert und sehr vieles, von dem wie du dich beschreibst, trifft oder traf auf mich zu. Ich hab über die Jahre viel ausprobiert (siehe Schritt 1), zm zu sehen, wer ich wirklich bin. Viel den social Guy gemacht etc, un zu testen, inwieweit nur Hemmungen dahinter stecken. Und teilweise waren es bloß Hemmungen und teilweise entspricht es mir einfach nicht. Dazu zwei beispiele:

1. Ich werde nie der high Energy Entertainer Guy sein. Ich hab es ausprobiert, geht auch irgendwie, aber ist auch nach längerem ausprobieren einfach nur anstrengend und nicht authentisch. Also lasse ich es. 

2. Ich hatte früher bspw. das Problem in zweier Settings wie Dates, das heißt "running out of things to say". Und ich war auch in diesen Settings unentspannt, verkrampft und habe mich unwohl gefühlt. Allerdings habe ich festgestellt, dass das nur an Hemmungen lag und nichts mit authentisch zu tun hatte. Es war total unauthentisch. Denn eigentlich und mittlerweile mag ich diese Settings. Und so gestalte ich auch mein Game: in Club schnell isolieren und eskalieren ohne viel Blabla. Aber noch viel mehr liegt mir second Day Game. In einem entspannten 1on1 Date läuft es fast immer wie von alleine. Das liegt mir einfach und ist mein Game geworden. Hat erstmal 2 Jahre mit viel ausprobieren gedauert für mich das richtige Game zu finden.

Alternativ kann man auch erstmal von innen aufräumen und weniger ausprobieren. Aber das dauert ebenfalls. Mach dir nichts vor: du hast über 30 Jahre einige IG Baustellungen aufgebaut. Das ändert sich nicht von heute auf morgen. Lohnt sich aber trotzdem.  Ist wie wenn man 180kg wiegt: nachhaltig abnehmen ist dann in 3 Monaten schwierig. Das dauert einfach. 

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vor 6 Minuten, Patrick B schrieb:

1.un herauszufinden, wer du wirklich bist, musst du dich ausprobieren. Nur weil du 30 Jahre nicht der social Guy warst, heißt es nicht, dass du das nicht bist. Das hängt von deinem Stand der Persönlichkeitsentwicklung. Es ist möglich, dass du lediglich lang bestehende Hemmungen hast. Die zu überwinden ist nicht einfach und deshalb tust du dich so schwer. Da hilft nur: raus aus der Comfort Zone und ausprobieren. Auch wenn es gemütlicher ist zu sagen "das bin ich einfach nicht". 

2. Es kann gut sein, dass das Ergebnis von  1. ist, dass du nicht der extrovertierte social Guy bist. Brauchst du auch nicht. Aber Hemmungen solltest du ablegen und dann dein eigenes Game finden. Das ist der Weg.

Ich bin ebenfalls introvertiert und sehr vieles, von dem wie du dich beschreibst, trifft oder traf auf mich zu. Ich hab über die Jahre viel ausprobiert (siehe Schritt 1), zm zu sehen, wer ich wirklich bin. Viel den social Guy gemacht etc, un zu testen, inwieweit nur Hemmungen dahinter stecken. Und teilweise waren es bloß Hemmungen und teilweise entspricht es mir einfach nicht. Dazu zwei beispiele:

1. Ich werde nie der high Energy Entertainer Guy sein. Ich hab es ausprobiert, geht auch irgendwie, aber ist auch nach längerem ausprobieren einfach nur anstrengend und nicht authentisch. Also lasse ich es. 

2. Ich hatte früher bspw. das Problem in zweier Settings wie Dates, das heißt "running out of things to say". Und ich war auch in diesen Settings unentspannt, verkrampft und habe mich unwohl gefühlt. Allerdings habe ich festgestellt, dass das nur an Hemmungen lag und nichts mit authentisch zu tun hatte. Es war total unauthentisch. Denn eigentlich und mittlerweile mag ich diese Settings. Und so gestalte ich auch mein Game: in Club schnell isolieren und eskalieren ohne viel Blabla. Aber noch viel mehr liegt mir second Day Game. In einem entspannten 1on1 Date läuft es fast immer wie von alleine. Das liegt mir einfach und ist mein Game geworden. Hat erstmal 2 Jahre mit viel ausprobieren gedauert für mich das richtige Game zu finden.

Alternativ kann man auch erstmal von innen aufräumen und weniger ausprobieren. Aber das dauert ebenfalls. Mach dir nichts vor: du hast über 30 Jahre einige IG Baustellungen aufgebaut. Das ändert sich nicht von heute auf morgen. Lohnt sich aber trotzdem.  Ist wie wenn man 180kg wiegt: nachhaltig abnehmen ist dann in 3 Monaten schwierig. Das dauert einfach. 

Das Dingen mit dem Probieren ist halt solala. im Beruf bin ich ja beinahe permanent unter Menschen und ich empfinde es auch nach bald 2 Jahren noch als extrem anstrengend. Um ehrlich zu sein, es hat sich seit dem 1. Tag nichts geändert. Bzw ich habe meine Herangehensweise geändert und halte mich einfach sehr stark zurück, lasse andere reden. 

Das ist eine Taktik die im beruflichen bisher ganz gut aufgeht. Wenn's um Frauen geht die ich nicht innerhalb eines Gruppensettings kennenlerne ist das logischerweise absolut ungeeignet. 

 

Meine Erfahrung mit 2er settings ist dass von mir gefühlt erwartet wird, dieses Gespräch zu führen/leiten und selbst hohe Gesprächsanteile zu haben. Zum Teil ist's sicher eine Hemmung selbst viel zu erzählen (das übliche, Themen sind uninteressant für andere und Erziehung dahingehend die Schnauze zu halten wenn man nix wichtiges hat), zum anderen aber auch diese Abneigung gegen Smalltalk und allgemein selbst die Gespräche zu leiten (ich empfinde daraus keine Befriedigung sondern in den meisten Fällen eher Ermüdung). Und ja mir ist bewusst dass diese Abneigung gegen Gespräche und Smalltalk eine Hemmung ist wieso ich nicht viel einfacher Frauen ansprechen kann. 

Ich habe an der Stelle einfach kein Rezept. 

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@The bearded and famous - ich hab jetzt mal so on/off in Deinen Threads und Posts mit gelesen. Hier mal so mein Eindruck:

- Du tust Dich allgemein schwer im Umgang mit anderen Menschen. Was läuft, läuft auf der Sachebene, also dienstlich oder wenn's darum geht, im Privaten Recht zu behalten. Emotion und Empathie: Fehlanzeige. Was Du auch selbst merkst: es strengt Dich an, fortlaufend über die Sachebene hinaus Konversation zu machen.Smalltalk schon gar nicht
- Du hast einen Beruf (gewählt), in dem Du fortlaufend Konversation betreiben musst, auf verschiedenen Ebenen. Seit bald 2 Jahren
- zusätzlich zwingt Dir Deinen Beruf einen Lifestyle auf (Reisen in der Provinz), den Du nicht willst
- Du tust Dich sehr schwer, Frauen anzusprechen, und rationalisierst Dir Deine Schwierigkeiten lieber fröhlich weg, anstatt sie mal anzugehen
- ich kann immer noch nicht ganz beurteilen, ob Dich andere Menschen nicht wirklich interessieren, oder ob Du den Umgang mit ihnen prophylaktisch meidest

Schau mal: nix davon ist verkehrt. Bist halt Du. Kommt mir auch bekannt vor: mit nem ähnlichen Set und ähnlichen 'Konversationsskills' bin ich auch aus der Uni gekommen. Habe dann ebenfalls angefangen, in einem technisch orientierten Publikumsjob zu arbeiten. Hab dort aber Konversation gelernt - gut gelernt - und werde seit langem sehr gerne für Vorträge oder Gruppenveranstaltungen angefragt. Ich kann das also inzwischen sehr gut - obwohl es mir immer noch nicht 'gegeben' ist. Brauche immer noch meine Stillephasen und bin im Privaten eher introvertiert, und freue mich immer noch, wenn ich mal ein weit gehend 'menschenfreies' Wochenende habe. Kann also ein paar Dinge nachvollziehen, denke ich.

Vor diesem Hintergrund: bewerte mal Deinen Job neu. Du bist jetzt bald zwei Jahre dabei. Nach zwei, drei Jahren kennt man seinen Job und ist 'on top of the game'. Du wirst von selbst jetzt nicht mehr besser werden, und Dein Job wird Dich auch die nächsten Jahre auf die gleiche Weise beanspruchen. Die Du nicht magst, und die Dich anstrengt. Ab jetzt dann zwei Möglichkeiten:

- such Dir mittelfristig einen neuen Job, der nur sehr begrenzt direkten Publikumskontakt beinhaltet. Irgendwas im Back Office zum Beispiel, oder 2nd level Support. Mit zwei oder drei Jahren Berufserfahrung unter dem Gürtel kannst Du ohne jegliche Probleme was Neues suchen, ist ein völlig akzeptierter Zeitpunkt. Wenn das, was Du tust, Dir langfrsitig nicht taugt: warum weiter machen?
- akzeptiere, dass Umgang mit anderen Menschen - Fremden - zu Deinem Job, aber auch zum Leben dazu gehört. Du musst den ständigen Umgang mit Menschen nicht wollen; aber Du kannst Dich trotzdem entscheiden, das GUT KÖNNEN zu wollen. Ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Bist Du von Seiten Deines Arbeitgebers in Sachen Kommunikation geschult worden? Es gibt sehr, sehr gute Kurse dafür, um Kundengespräche und Smalltalk besser steuern zu können. Das ist etwas, was Dir mehr Kontrolle gibt und geeignet ist, Deinen Stresslevel zu senken. Das ist der Weg, für den ich mich damals entschieden habe

Und dann die Sache mit den Frauen... ich würde an Deiner Stelle durchaus weiter auf OG setzen, und dort optimieren. Kommt Dir viel mehr entgegen als Game im RL oder Clubgame, weil das Setting Mann/Frau halt von vornherein klar ist, wenn da gematcht wird. Wenn Du bisher nur Trullas da gefunden hast: lerne besser zu screenen. So wie man Dich hier liest, hast Du allgemein kein gutes Händchen im Umgang mit anderen Menschen. Lernt man aber leider nur durch Übung. Gib Dir einfach regelmäßiges 'Training', aber lerne auch 'nein' zu sagen, wenn sich die Dame im Chat, am Telefon oder im Date als merkwürdig heraus stellt. Oder mal entspannt zu bleiben und nicht alles beim ersten Date 'regeln' zu wollen - Dein Date, Deine Geschwindigkeit.

Nächstens: Du musst im Gespräch mit einer Frau keineswegs die größeren Gesprächsanteile haben. Im Gegenteil: wer fragt, führt. Klar wäre es dafür gut, wenn Dich auch interessieren würde, was sie sagt, aber notwendig ist es streng genommen nicht. Dafür gibt's ja Routinen und Canned Material. Du solltest als Mann schon in der Lage sein, das Gespräch zu initiieren und hier und da mal das Eis zu brechen. Auch ein oder zwei eigene DHV-Stories sind nicht verkehrt, die hat man aber irgendwann mal in der Tasche und braucht nicht ständig neue. Du gehst halt mit der Erwartung da rein, eine Frau beim Date bespaßen zu müssen, aber das ist nicht der Fall. Streng genommen musst Du sie nur ans Reden bringen, und irgendwann mit nem Kuss wieder zum Schweigen.

Das sind so ein paar Sachen, die für mich gut funktioniert haben. Bei mir ist der Spaß an Smalltalk, an Konversation, an 'Shooting the Breeze', an Dates dann mit der Zeit irgendwann dazu gekommen. Hat aber ein paar Jahre gedauert. 

+1 für @Patrick B, mal wieder.
 

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vor einer Stunde, botte schrieb:

Vor diesem Hintergrund: bewerte mal Deinen Job neu. Du bist jetzt bald zwei Jahre dabei. Nach zwei, drei Jahren kennt man seinen Job und ist 'on top of the game'. Du wirst von selbst jetzt nicht mehr besser werden, und Dein Job wird Dich auch die nächsten Jahre auf die gleiche Weise beanspruchen. Die Du nicht magst, und die Dich anstrengt. Ab jetzt dann zwei Möglichkeiten:

- such Dir mittelfristig einen neuen Job, der nur sehr begrenzt direkten Publikumskontakt beinhaltet. Irgendwas im Back Office zum Beispiel, oder 2nd level Support. Mit zwei oder drei Jahren Berufserfahrung unter dem Gürtel kannst Du ohne jegliche Probleme was Neues suchen, ist ein völlig akzeptierter Zeitpunkt. Wenn das, was Du tust, Dir langfrsitig nicht taugt: warum weiter machen?
- akzeptiere, dass Umgang mit anderen Menschen - Fremden - zu Deinem Job, aber auch zum Leben dazu gehört. Du musst den ständigen Umgang mit Menschen nicht wollen; aber Du kannst Dich trotzdem entscheiden, das GUT KÖNNEN zu wollen. Ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Bist Du von Seiten Deines Arbeitgebers in Sachen Kommunikation geschult worden? Es gibt sehr, sehr gute Kurse dafür, um Kundengespräche und Smalltalk besser steuern zu können. Das ist etwas, was Dir mehr Kontrolle gibt und geeignet ist, Deinen Stresslevel zu senken. Das ist der Weg, für den ich mich damals entschieden habe

Schulungen gab es nicht. Die Skills werden vorausgesetzt und meine Art und Weise kommt beruflich auch meist nicht verkehrt an. Oder ich verkaufe mich besser als ich bin. 

Bei mir steht aktuell ein Jobwechsel an, was ein Beweggrund war mich tatsächlich mal im Forum anzumelden. Auch Beratung. Auch viel unterwegs (potentiell attraktivere Orte, kann's aber aktuell nicht so genau vorhersehen). Auch täglich direkter Publikumsverkehr. Alles in allem aber ein Aufstieg. Ich kann auch noch nicht vorhersehen wie meine Art und Weise dort ankommt und in wie fern ich hier Schulungen für Kundenkontakt erhalte. Werde ich sehen. 

Was die mittelfristige berufliche Entwicklung angeht muss ich gestehen dass ich das 0 vorhersehen kann. Ich werde mich weiterentwickeln, das ist wahrscheinlich. In welchem beruflichen Umfeld (Consultant oder Betreiber) und in welchem lokalen Umfeld (die besseren Angebote kommen aus der Provinz) ist die Frage die sich immer wieder stellt. 

Aber ja, ich stimme dir zu, langfristig will ich nicht im Consulting, wenigstens nicht in dieser Form von Consulting bleiben. Der Lifestyle kostet schon wahnsinnig viel Kraft und Nerven und ich habe häufig genug dann einfach keine Lust mehr irgendwas zu tun, was mit Menschen zu tun hat. Ich denke aber auch ein Bürojob in dem ich reguläre soziale Kontakte habe würde allgemein wahrscheinlich vieles einfacher machen, da sich so der SC fast automatisch erweitert. Ich sehe es jedenfalls bei Kumpels die den Sprung vom externen Dienstleister zum internen im Verlauf der letzten Jahre geschafft haben.

vor einer Stunde, botte schrieb:

Und dann die Sache mit den Frauen... ich würde an Deiner Stelle durchaus weiter auf OG setzen, und dort optimieren. Kommt Dir viel mehr entgegen als Game im RL oder Clubgame, weil das Setting Mann/Frau halt von vornherein klar ist, wenn da gematcht wird. Wenn Du bisher nur Trullas da gefunden hast: lerne besser zu screenen. So wie man Dich hier liest, hast Du allgemein kein gutes Händchen im Umgang mit anderen Menschen. Lernt man aber leider nur durch Übung. Gib Dir einfach regelmäßiges 'Training', aber lerne auch 'nein' zu sagen, wenn sich die Dame im Chat, am Telefon oder im Date als merkwürdig heraus stellt. Oder mal entspannt zu bleiben und nicht alles beim ersten Date 'regeln' zu wollen - Dein Date, Deine Geschwindigkeit.

Das Problem was ich mit Frauen sehe sind 2 Dinge:

1. Ich bin scheinbar nicht attraktiv genug dass regelmäßig vernünftige und attraktive Frauen Interesse an mir haben. Meine Ergebnisse im OG sprechen dafür. Gewisse Kommentare von der ein oder anderen Cat hier im Forum sprechen dafür. Kommentare die ich im RL zum Teil bekomme sprechen dafür.

Ich halte mich an sich nicht für unattraktiv, empfinde es aber durchaus als riesige Hemmung eine Frau anzusprechen, die nichtmal einen Blickkontakt erwidert hat. 

Der Punkt macht eben auch das Screening ein wenig schwieriger. Ich denke dass auch hier im Forum nur wenige Interesse aus dem Nichts zaubern können. Letztendlich kann ich nur diejenigen screenen, die überhaupt Interesse an mir hat. 

2. Die Geschichte mit der Kommunikation, dem bespaßen und dem "was soll ich sagen?".

Rede ich über Hobbys und Interessen, dann verstehen die meisten Frauen nur Bahnhof. Rede ich über Beweggründe mich für eine bestimmte Sache zu interessieren (ich strebe mittelfristig ein weiteres Hobby an) dann kommen wir schnell zum Thema "eigene Meinung". Wobei es hier eher allgemein um das Interesse/Hobby, unabhängig von den Beweggründen geht.

Packe ich meine Meinungen zu einem Thema aus, dann stoße ich damit vermutlich dem einen oder anderen Menschen vor den Kopf.

Rede ich über meinen Beruf sehen viele in mir wahrscheinlich den Spaßverderber (ist gewissermaßen die Sichtweise die viele auf meinen Beruf haben). 

Ich merke in vielen Gesprächen, dass die Initiative von mir kommen muss, um das Gespräch am laufen zu halten. Kommt von mir nichts, kommt von der Person gegenüber auch nichts. Gerade bei Dates kommt es mir oft so vor als würde sie erwarten dass ich sie bespaße. Und ja, viele Menschen empfinde ich einfach nur als langweilig. Heißt nicht dass ich diese Menschen automatisch als unsympathisch abstempeln würde. 

Aber okay, das kommt ja alles nach der Phase mit dem Smalltalk und ansprechen. Von Prinzip her kann ich es ja. Das Hindernis ist nur trotzdem entsprechend groß wenn man eine Aversion dagegen hat und einem die Überleitung vom banalen ins Gespräch fehlt. 

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vor 12 Minuten, The bearded and famous schrieb:

Was die mittelfristige berufliche Entwicklung angeht muss ich gestehen dass ich das 0 vorhersehen kann. Ich werde mich weiterentwickeln, das ist wahrscheinlich. In welchem beruflichen Umfeld (Consultant oder Betreiber) und in welchem lokalen Umfeld (die besseren Angebote kommen aus der Provinz) ist die Frage die sich immer wieder stellt

Öhhm... was heisst denn hier "null vorhersehbar"? Warum so unbeteiligt?  Ob Du Dich entwickelst, ist ganz allein Deine Entscheidung. Ganz allein Deine Verantwortung. Das wird niemand anders für Dich anstoßen. Ob Du Schulungen bekommst, liegt auch an Dir. So etwas kann man mit seinem Arbeitgeber vereinbaren, und in einem gewissen Umfang hat man gesetzlichen Anspruch auf berufliche Weiterbildung. "Komme meist nicht verkehrt an" - und trotzdem hier so einen Leidensdruck darstellen? Willst Du etwas verbessern - oder nicht?

Jetzt mal auf den Kopf zu: so eine Herangehensweise ist fett, selbstzufrieden, träge, anspruchslos. Komm endlich mal runter von Deiner Couch!

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vor 13 Minuten, botte schrieb:

Öhhm... was heisst denn hier "null vorhersehbar"? Warum so unbeteiligt?  Ob Du Dich entwickelst, ist ganz allein Deine Entscheidung. Ganz allein Deine Verantwortung. Das wird niemand anders für Dich anstoßen. Ob Du Schulungen bekommst, liegt auch an Dir. So etwas kann man mit seinem Arbeitgeber vereinbaren, und in einem gewissen Umfang hat man gesetzlichen Anspruch auf berufliche Weiterbildung. "Komme meist nicht verkehrt an" - und trotzdem hier so einen Leidensdruck darstellen? Willst Du etwas verbessern - oder nicht?

Jetzt mal auf den Kopf zu: so eine Herangehensweise ist fett, selbstzufrieden, träge, anspruchslos. Komm endlich mal runter von Deiner Couch!

Ich sage ich werde mich entwickeln. Völlig unabhängig davon wo und in welche Richtung es hingeht. Die Angebote auf neue Stellen kommen ja immer mal wieder rein. Sicher habe ich Präferenzen. Es gibt aber eben parallel auch die Entwicklung des Arbeitsmarktes in dem Bereich bzw die Art und Weise wie viele Firmen an die Thematik herangehen. Aktuell, gehen viele Firmen weg von den internen Kräften und setzen auf Dienstleister, wenigstens für viele Aufgaben. Intern wird der Bereich dann nurnoch gemanagt. Firmen auf dem Land versuchen den anderen Weg zu gehen und setzen verstärkt darauf junge Leute zu rekrutieren (was natürlich mit der Lage in der Provinz nicht so einfach ist). 

Schulungen sind in meinem Bereich sowieso notwendig. Das was obligatorisch ist, habe ich bereits auf eigene Kosten im Studium gemacht alles andere, was mir weiter hilft oder helfen könnte, kommt jetzt so nach und nach. Da sind meine AGs bisher auch schmerzbefreit und schicken einen dahin wo man hin will. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, weil man oft eine Rückzahlungsvereinbarung unterschreiben muss. 

Daher sehe ich den Bereich auch eher "unbeteiligt". Ich muss hier wahrscheinlich einfach den Weg über die Dienstleister (typische Einsteigerjobs) gehen und die Augen und Ohren für das Angebot was mich weiter bringt offen halten. Das kann 2 Jahre dauern oder aber auch 5. 

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Kurze Anmerkung zum OG. Ich hatte schonmal bemerkt dass die Anzahl meiner Matches sehr von der Region abhängt in der ich swipe. Die Region in der ich den Neustart aufsetzen hat scheinbar auch einen immensen Einfluss. Ich habe aktuell täglich ein Match, teilweise sogar zwei obwohl der BeginnerBonus eigentlich nach mehr als einer Woche abgeflacht sein müsste. 

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