Der Unterschied zwischen Lästern und Beschweren

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"Wenn es überall nach Scheiße riecht, solltest du mal unter deinem Schuh schauen"
Das denke ich jedes Mal, wenn sich Leute nur über ihre Mitmenschen beschweren.

Mir ist aufgefallen, dass Menschen mir negativ auffallen, wenn sie über eine andere Person herziehen und schlechtreden.
Ich empfinde es also als anstrengend und unsympathisch, wenn Leute lästern. So möchte ich auch nicht sein.

Gleichzeitig halte ich es für völlig normal, von anderen genervt zu sein und deren Verhalten unsympathisch zu finden.

Wenn ich bei einem Freund darüber beschwere, wie eine Freundin ständig am Lästern und schlechtreden ist, wo ist der Unterschied zwischen ihr und uns?
Wenn ich zu einem Freund sage "Ich komm mit X einfach nicht klar, sie tut ständig das und das"
Es fühlt sich anders an, aber ich kann mir nicht erklären, warum es denn anders sein sollte.'

Gibt es eine gesunde Art des "lästerns" und eine ungesunde? Was unterscheidet die beiden? Oder ist das alles einfach nur das Selbe?

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Ich weiß genau, was du meinst. Dazu kommt noch, ich finde Menschen schlimm, die sich in ihrer Opferrolle so richtig gemütlich eingerichtet haben, ertappe mich aber selbst manchmal beim Jammern. Ich versuche das dann zu unterbrechen und auch nicht so ausschweifend zu sein und gleichzeitig etwas Positives/Konstruktives beizutragen. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: es ist schon ein Unterschied, ob du sagst "Kollegin X nervt echt, ich kann die nicht ertragen.. was gibt's heute in der Kantine?" Oder ob du bis ins Kleinklein jeden Fauxpas von Kollegin X aufzählst. 2 Mal täglich. 

Also einfach "sinnfreies Beschweren" reduzieren, eher lösungsorientiert darüber sprechen, wäre mein Rat.

Was das Lästern angeht... kann natürlich nerven und unsympathisch machen, hat aber wohl dosiert auch eine soziale Funktion und kann so gesehen "sinnvoll" sein. 

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M.E. geht es nicht um Lästern vs. Beschweren sondern darum, ob man wertschätzend über andere reden kann. M.E. ist es so: je weniger untervögelt die Leute sind, desto entspannter sind sie.

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