Verbittert, frustriert, deprimiert

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vor 23 Stunden, Bondig schrieb:

SC habe ich schon, aber es sind einfach noch nicht die passende Leute dabei. Die meisten sind schon im Paar-Modus und auch was das Thema "Weggehen"  anbelangt sind die Schnittmengen eher rar. 

 

Schau mal bei Facebook Veranstaltungen oder Spontacts. Über letzteres habe ich neulich eine ganz liebe Frau kennengelernt,

die absolut auf meiner Wellenlänge ist und mit der ich mich saugut verstehe.

Gerade jetzt im Sommer werden da zig Veranstaltungen gepostet, oft nehmen mehr als 20 Leute daran teil. Da sollte es möglich sein, sich ein paar geeignete Kandidaten fürs Weggehen rauszufischen.

 

Und zu deinen alten Schergen- so welche habe/hatte ich auch im SC.

Ich bin ja eine recht emotionale Type, hab die ja auch alle gern, nette Erinnerungen hängen dran etc. pp.

Aaaaber wichtig ist das Hier und Jetzt. Es hört sich herzlos an, aber versuch das ganze Mal wie ein Controller zu sehen, der

Ende des Jahres Bilanz zieht- was bringt der einzelne Posten? Gewinn oder Verlust? Welchen Mehrwert bietet mir die Person?

Mir widerstrebt so rationales Denken eigentlich, aber ein Bekannter brachte mich darauf. Thema Energievampire und so.

 

Erstell dir mal in Ruhe eine Liste mit deinem SC und überlege, was der Kontakt dir überhaupt noch Positives bringt. Meistens

sind es noch Bekanntschaften aus der Vergangenheit, die man noch mitzieht... aber man hat sich weiter entwickelt und manchmal

passt es dann einfach nicht mehr. Besonders, wenn die andere Seite Familiengründung und Hausbau betreibt, du aber am Sonntag um 5 Uhr früh rotzenvoll aus der Disse stolperst.

 

 

bearbeitet von Female_M
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Apropos Liste... das ist generell wichtig im Leben.

Zu wissen, was man will und was nicht.

Und alles aus dem Leben zu entfernen, das nicht dem entspricht.

Und das rigoros, knallhart.

Grenzen setzen, nervige Meschen notfalls blockieren, sich für seine Ziele einsetzen.

 

Viel Erfolg, Bondig! Du packst das.

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Am ‎15‎.‎06‎.‎2019 um 09:14 , Bondig schrieb:

Ich hab es vergessen, keine Ahnung. Ich will um jeden Preis erfolgreich sein, vor allem weil mir früher so viele Leute einzureden versucht haben, dass ich dieses nicht kann und jenes nicht. 

Klingt als seist du vom Ehrgeiz zerfressen, immer schneller, höher und weiter. Das geht nicht auf Dauer und das merken die Frauen auch.

Am ‎15‎.‎06‎.‎2019 um 09:14 , Bondig schrieb:

 Aber mir fehlt irgendwie die tiefere Sinn, eine emotionale Basis, die Lebensfreude. 

Ich wüsste nicht, was ich mir "gönnen" sollte. Im großen und ganzen läuft es auf die Arbeit hinaus, karriere usw. Dafür stecke ich auch gerne zurück keine Frage. Aber mein alten laissez-faire Leben ist Geschichte. Ich bekomme das Mindset dazu einfach nicht mehr hin. 

Ich habe auch eine ganze Zeit nur für die Arbeit gelebt. Jetzt habe ich Zeit mich zurück zu lehnen, weil der Job läuft und kann das Leben genießen. Stell dir mal die Frage wo du noch hin willst im Job und warum? Dann stell dir mal die Frage was dir noch Freude bereiten könnte? Verreise mal alleine, da wo du noch nie warst, was du unbedingt sehen wolltest und wenn es nur eine Wanderung durch die Alpen ist. Lass das Handy weg und mach dir mal Gedanken was dich wirklich glücklich macht. Das tust du nicht, da du ständig im Arbeits- und Karrieremodus bist.

Einen Lebenssinn kann auch dein Job ergeben, was aber nicht zwangsläufig heißt die Karriereleiter aufzusteigen, sondern das du Spaß an deiner Tätigkeit hast und das kann auch ein paar Ebenen unten drunter sein.

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TE, wann hast du das letzte mal richtig was gemacht, was dir gut getan hat?

Ich hab nu 2 harte, stressige Jahre hinter mir, in denen ich so gut wie NIL an Privatleben hatte.
Ich bin zB n starker Outdoor/Wandermensch und das kam die Jahre einfach zu kurz.

Letzten Samstag endlich mal wieder in der Pampa gewesen und dabei Obst gesammelt. Mich ins Feld gehauen, n Buch gelesen. Komplett Tempo und Druck raus.

Was erdet dich? Was macht dich glücklich?

Sobald DAS steht,  richtet sich auch das mit den Frauen ganz oft wieder von selbst.

Du bist zZ abhängig von externen Gefühlen. Das is ok, und auch normal und irgendwo auch notwendig, du machst dich aber davon abhängig.
Drum, LIEBE erstmal dich.
Damit meine ich nich einfach wichsen ney...

 

bearbeitet von Noodle
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Am 25.6.2019 um 15:06 , Female_M schrieb:

 

Schau mal bei Facebook Veranstaltungen oder Spontacts. Über letzteres habe ich neulich eine ganz liebe Frau kennengelernt,

die absolut auf meiner Wellenlänge ist und mit der ich mich saugut verstehe.

Gerade jetzt im Sommer werden da zig Veranstaltungen gepostet, oft nehmen mehr als 20 Leute daran teil. Da sollte es möglich sein, sich ein paar geeignete Kandidaten fürs Weggehen rauszufischen.

 

Und zu deinen alten Schergen- so welche habe/hatte ich auch im SC.

Ich bin ja eine recht emotionale Type, hab die ja auch alle gern, nette Erinnerungen hängen dran etc. pp.

Aaaaber wichtig ist das Hier und Jetzt. Es hört sich herzlos an, aber versuch das ganze Mal wie ein Controller zu sehen, der

Ende des Jahres Bilanz zieht- was bringt der einzelne Posten? Gewinn oder Verlust? Welchen Mehrwert bietet mir die Person?

Mir widerstrebt so rationales Denken eigentlich, aber ein Bekannter brachte mich darauf. Thema Energievampire und so.

 

Erstell dir mal in Ruhe eine Liste mit deinem SC und überlege, was der Kontakt dir überhaupt noch Positives bringt. Meistens

sind es noch Bekanntschaften aus der Vergangenheit, die man noch mitzieht... aber man hat sich weiter entwickelt und manchmal

passt es dann einfach nicht mehr. Besonders, wenn die andere Seite Familiengründung und Hausbau betreibt, du aber am Sonntag um 5 Uhr früh rotzenvoll aus der Disse stolperst.

 

 

Danke für den Tipp und ja, man merkt mittlerweile, wie man sich auseinander entwickelt. Einer meiner (ehemals) besten Kollegen (noch aus Abi-Zeiten) lebt mittlerweile auch in einer komplett anderen Welt als ich. Das Problem: Ich fühle mich ihm gegenüber verpflichtet und habe keine Ahnung, wie ich das händeln soll. Erschwerend kommt hinzu, dass er (zufällig) direkt in meiner Nachbarschaft lebt. Dadurch entsteht nochmal zusätzlicher "Sozialdruck". Ich will jetzt keinen totalen Kontaktabbruch; aber mich nervt das schlechte Gewisse, wenn ich mich auf seine Anfragen hin nicht melde.

Klar, das Beispiel mit dem Controller trifft es genau auf den Punkt: Lebenszeit ist begrenzt, also muss man schauen, dass man genau das tut, was einen selbst weiterbringt. Es sind tatsächlich oftmals die schwammigen Erinnerungen aus einer alten Zeit, die immer wieder aufploppen, aber nicht mehr viel mit der Realität zu tun haben.

Gruß, B

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vor 8 Minuten, Bondig schrieb:

Danke für den Tipp und ja, man merkt mittlerweile, wie man sich auseinander entwickelt. Einer meiner (ehemals) besten Kollegen (noch aus Abi-Zeiten) lebt mittlerweile auch in einer komplett anderen Welt als ich. Das Problem: Ich fühle mich ihm gegenüber verpflichtet und habe keine Ahnung, wie ich das händeln soll.

 

Locker Kontakt per Handy halten, wenn er anfragt und du keine Lust/Zeit hast- ja dann ist das so.

Ich lese bei dir ein gewisses Gefühl von "Schuld" heraus. Das wurde mir als Kind auch so eingetrichert. Man soll immer lieb und nett sein

und die Bedürfnisse der anderen vor die eigenen stellen. Nützt nur keinem was, vor allem deinem Freund nicht, wenn du nur aus Mitleid oder

Nostalgie mir ihm abhängt.

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Am 27.6.2019 um 12:52 , Female_M schrieb:

Locker Kontakt per Handy halten, wenn er anfragt und du keine Lust/Zeit hast- ja dann ist das so.

Ich lese bei dir ein gewisses Gefühl von "Schuld" heraus. Das wurde mir als Kind auch so eingetrichert. Man soll immer lieb und nett sein

und die Bedürfnisse der anderen vor die eigenen stellen. Nützt nur keinem was, vor allem deinem Freund nicht, wenn du nur aus Mitleid oder

Nostalgie mir ihm abhängt.

Richtig, aber das schlechte Gewissen drückt tatsächlich... Außerdem kommen auch immer mal wieder Sprüche, die ziemlich anmaßend sind, von "sei mal nicht so spießig" bis "dann melde ich mich halt nicht mehr" Wir leben mittlerweile in unterschiedlichen Welten. Nur läuft's bei ihm halt, wenn er Geldprobleme hat rennt er zu Daddy, bei tinder klappt es auch, er geht jedes WE feiern und saufen (keine Ahnung wie er das macht - ich hab es am letzten WE übertrieben und fühle mich heute benommen...da kann ich keine Leistung bringen. Wrsl liegt's am Job, er ist sozialarbeiter)

Übrigens habe ich Fotos machen lassen für tinder usw - Feedback ist etwas besser geworden, aber bis jetzt noch eher "ruhig"... 

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Das klingt bei Dir nach Neid (und das kann ich nachvollziehen).
Ich hatte mal ne schlimme Phase und ein damaliger "Freund" von mir ein Erfolgserlebnis nach dem Anderen. Zudem hat er mich regelmäßig hängen lassen und sich nicht wie ein Freund verhalten, war teilweise sogar eine zusätzliche Belastung.
Überleg Dir mal was Du von dieses Freundschaft hast und ob Du da nicht nur aus Mangel an Alternativen dran festhälst. Wenn es so ist, schaff Dir Alternativen.
Ich hab meinen Freundes- und Bekanntenkreis innerhalb von 2 Jahren radikal verkleinert und umgekrempelt (auch mit Rückschlägen und Phasen wo ich "nur" mich hatte).

Das Leben ist manchmal nicht fair, aber Du hast vieles selber in der Hand und kannst Dir mit ein wenig Zeit und Investitionen etwas echt erfüllendes aufbauen.

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Am 3.7.2019 um 18:39 , trommelpeter schrieb:

Das klingt bei Dir nach Neid (und das kann ich nachvollziehen).
Ich hatte mal ne schlimme Phase und ein damaliger "Freund" von mir ein Erfolgserlebnis nach dem Anderen. Zudem hat er mich regelmäßig hängen lassen und sich nicht wie ein Freund verhalten, war teilweise sogar eine zusätzliche Belastung.
Überleg Dir mal was Du von dieses Freundschaft hast und ob Du da nicht nur aus Mangel an Alternativen dran festhälst. Wenn es so ist, schaff Dir Alternativen.
Ich hab meinen Freundes- und Bekanntenkreis innerhalb von 2 Jahren radikal verkleinert und umgekrempelt (auch mit Rückschlägen und Phasen wo ich "nur" mich hatte).

Das Leben ist manchmal nicht fair, aber Du hast vieles selber in der Hand und kannst Dir mit ein wenig Zeit und Investitionen etwas echt erfüllendes aufbauen.

Neidisch bin ich höchstens, dass es bei tinder besser für ihn läuft. Aber mitterweile wird das Feedback schon besser, nächste Woche bahnt sich ein Date an. Meinen Kollegenkreis erweitere ich sukzessive. Wie du richtig sagst: es ist halt der Wurm drin.

Übrigens fühle ich mich vom letzten Kater immer noch nicht wirklich erholt. Ich frag mich echt, wie das die restliche Bevölkerung hinbekommt. Alle scheinen so viel Energie zu haben, das ist mir, gerade nach einer durchzechten Nacht m ein Rätsel. Übrigens war ich dann kann ziemlich enthemmt, habe alles angequatscht,  was bei drei nicht auf dem Baum war. Aber es ist mit Alkohol einfach anders, man ist einfach nicht man selbst. Hinzukommt, dass ich es einfach nicht mehr packe...

 

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vor 3 Minuten, Bondig schrieb:

Übrigens fühle ich mich vom letzten Kater immer noch nicht wirklich erholt. Ich frag mich echt, wie das die restliche Bevölkerung hinbekommt. Alle scheinen so viel Energie zu haben, das ist mir, gerade nach einer durchzechten Nacht m ein Rätsel.

Welcome to Ü30 life. Das geht sehr vielen so in den 30ern. Absolut normal. Wenn ich richtig saufe, dann dauert es 3 Tage bis ich wieder ein Mensch bin. Und eine ganze Woche bis ich wieder 100% fit bin. 

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vor 40 Minuten, Bondig schrieb:

Übrigens fühle ich mich vom letzten Kater immer noch nicht wirklich erholt. Ich frag mich echt, wie das die restliche Bevölkerung hinbekommt. Alle scheinen so viel Energie zu haben, das ist mir, gerade nach einer durchzechten Nacht m ein Rätsel.

Der Trick ist, einfach nicht mit dem Trinken aufzuhören. Es ist nicht der Alkohol der dich fertig macht sondern das Aufwachen.

 

vor 39 Minuten, Patrick B schrieb:

Wenn ich richtig saufe, dann dauert es 3 Tage bis ich wieder ein Mensch bin.

Dann trinkst du falsch.

 

Kleiner Livehack für ambitionierte Trinker:

- Salat ist keine prädestinierte unterlage. Du brauchst Fett. Viel Fett. Lieferpizzen eigenen sich dafür oft hervorragend.

- Während dem Besäufnis viel Wasser nachspülen. Bestell dir zu jedem 2. Bier ein Glas Leitungswasser. Leitungswasser kostet nicht extra idR.

- Vor dem Schlafen gehen mindestens nen halben Liter Wasser reinpressen. Je mehr umso besser.

Alkohol dehydriert, daher viel Wasser.

Salute.

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Dass Du einen geringen Energielevel hast kann viele Gründe haben. Nach deinen Schilderungen würde ich mal professionell auf Depressionen testen lassen.
Für mich klingt es so als wenn Du langfristig mal wieder eine positivere Lebenseinstellung brauchst, ohne die tritt nämlich immer der Worst-Case ein und das negative Weltbild verfestigt sich. Ein ziemlich beschissener Teufelskreis aus dem man nicht immer alleine wieder rauskommt. Viele auch gar nicht, das sind dann die besonders wertwollen Menschen die Jahrzehnte lang Ihr Umfeld terrorisieren.

Wenn unter Alkohol alles lockerer geht ist das aus meiner Sicht ein Zeichen, dass Dich nüchtern etwas hemmt. Was könnte das aus deiner Sicht sein?

Jetzt mal außerhalb der Reihe, wie liefen deine bisherigen Beziehungen? Wie sind deine Erfahrungen mit Frauen im allgemeinen?
 

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vor 6 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Der Trick ist, einfach nicht mit dem Trinken aufzuhören. Es ist nicht der Alkohol der dich fertig macht sondern das Aufwachen.

 

Dann trinkst du falsch.

 

Kleiner Livehack für ambitionierte Trinker:

- Salat ist keine prädestinierte unterlage. Du brauchst Fett. Viel Fett. Lieferpizzen eigenen sich dafür oft hervorragend.

- Während dem Besäufnis viel Wasser nachspülen. Bestell dir zu jedem 2. Bier ein Glas Leitungswasser. Leitungswasser kostet nicht extra idR.

- Vor dem Schlafen gehen mindestens nen halben Liter Wasser reinpressen. Je mehr umso besser.

Alkohol dehydriert, daher viel Wasser.

Salute.

Ich trinke nur noch wenn ich danach eine Woche Urlaub habe. War ja mal ganz nett, aber unterm Strich ist es ja doch immer wieder der gleiche Abend. Außerdem wird man unter Stoff irrational und dann "achtsam" Wasser zu trinken ist schon eine ziemliche Herausforderung. Ich kann nur aus meiner Perspektive sagen, dass die Leute mit einem relativ entspannten Job dahinegehend mehr Luft haben. Das krasse war wirklich diese permanente Unausgeglichenheit und die Tatsache, nicht "liefern" zu können auf Arbeit. Ich brauche am WE ein anderes Hobby. 

Hat wer Vorschläge? Ich bin Kulturbegeistert und treibe gerne Sport mit Fokus auf KDK / Fitness. Morgen geht's immerhin zur dtm, bin gespannt 

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vor 4 Minuten, trommelpeter schrieb:

Dass Du einen geringen Energielevel hast kann viele Gründe haben. Nach deinen Schilderungen würde ich mal professionell auf Depressionen testen lassen.
Für mich klingt es so als wenn Du langfristig mal wieder eine positivere Lebenseinstellung brauchst, ohne die tritt nämlich immer der Worst-Case ein und das negative Weltbild verfestigt sich. Ein ziemlich beschissener Teufelskreis aus dem man nicht immer alleine wieder rauskommt. Viele auch gar nicht, das sind dann die besonders wertwollen Menschen die Jahrzehnte lang Ihr Umfeld terrorisieren.

Wenn unter Alkohol alles lockerer geht ist das aus meiner Sicht ein Zeichen, dass Dich nüchtern etwas hemmt. Was könnte das aus deiner Sicht sein?

Jetzt mal außerhalb der Reihe, wie liefen deine bisherigen Beziehungen? Wie sind deine Erfahrungen mit Frauen im allgemeinen?
 

Ich hatte zwei, die ich so bezeichnen würde und eine dritte bei der ging es nur um "Wer fickt hier wen". Beziehung 1 ging 1 Jahr, Beziehung 2 5 Jahre. Die Erfahrungen mit Frauen waren eher durchwachsen. Eine aufrichtige habe ich noch nicht kennengelernt. Also wo es nicht so übel ausgeht wie bisher. Seitdem ich aus dem letzten drecksjob raus bin, merke ich auch, wie meine Stimmung besser wird. 

Der Rückschlag neulich war natürlich wieder krass: es lief ganz gut und auf einmal kommt keine Meldung mehr. Herzlichen Glückwunsch. Ich will es langsam angehen lassen, mit Daten und kennenlernen usw. Mir fehlt neben dem guten Sex in der Beziehung natürlich auch die emotionale Wärme. Meine Wunschvorstlleung wäre eine warmherzige, liebevolle Frau mit der man sich auch perspektivisch eine Familie vorstellen kann. Ein Haus im Grünen, Kinder, Enkel... so war meine Kindheit und ich habe eine toller Familie und würde das gerne so weiterleben. 

Und ja: mein Naturelle neigt zur Melancholie und depressiven Verstimmungen, ich kann aber auch das komplette Gegenteil sein. Fazit: meine Stimmung schwankt öfters mal zwischen den Extremen.

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vor 27 Minuten, Bondig schrieb:

Ich trinke nur noch wenn ich danach eine Woche Urlaub habe

Dafür hab ich zuwenig Urlaub, also muss ich copen. ^^

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vor 27 Minuten, Bondig schrieb:

Meine Wunschvorstlleung wäre eine warmherzige, liebevolle Frau mit der man sich auch perspektivisch eine Familie vorstellen kann. Ein Haus im Grünen, Kinder, Enkel... so war meine Kindheit und ich habe eine toller Familie und würde das gerne so weiterleben. 

Daran ist nichts verkehrt. Aber glücklich machen kannst du dich nur selber. Das kann kein Job, keine Frau und auch keine Family. 

Ich finde den Thread merkwürdig. Du bist unglücklich mit deinem Leben. Und das seit längerer Zeit. Und dann diskutieren wir hier gerade über Doc's Kater-Tipps. Auch wenn der Doc sich da bestimmt auskennt, aber das sind doch nicht deine eigentlichen Themen. 

Mich würde interessieren, woher deine Leistungsorientierung kommt. Wieso machst du Sport, um irgendwas zu erreichen? Warum willst du unbedingt im Job performen? Warum machst du dein Glück von einer Wunschvorstellung bzgl. Frau und Family abhängig?

Was oder wer bist du, wenn man Job, Sport, Studium usw. weglässt? Also in deiner eigenen Sichtweise. 

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vor 14 Stunden, Patrick B schrieb:

Daran ist nichts verkehrt. Aber glücklich machen kannst du dich nur selber. Das kann kein Job, keine Frau und auch keine Family. 

Ich finde den Thread merkwürdig. Du bist unglücklich mit deinem Leben. Und das seit längerer Zeit. Und dann diskutieren wir hier gerade über Doc's Kater-Tipps. Auch wenn der Doc sich da bestimmt auskennt, aber das sind doch nicht deine eigentlichen Themen. 

Mich würde interessieren, woher deine Leistungsorientierung kommt. Wieso machst du Sport, um irgendwas zu erreichen? Warum willst du unbedingt im Job performen? Warum machst du dein Glück von einer Wunschvorstellung bzgl. Frau und Family abhängig?

Was oder wer bist du, wenn man Job, Sport, Studium usw. weglässt? Also in deiner eigenen Sichtweise. 

Die Leistungsorientierung ist zum einen antrainiert durch Ausbildung und Studium. Außerdem wird es natürlich auch belohnt. Es geht mir weniger um den "Wettbewerb" sondern primär darum herauszufinden, wie weit kann ich kommen? Was geht? Wo liegen meine Grenzen? Diese Form von "Extremismus", von sich selbst etwas beweisen wollen, zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden. Viele erfolgreiche Persönlichkeiten waren schlichtweg konsequent. Und Konsequenz ist für mich eine faszienernde, stark anziehende Charaktereigenschaft. Der Preis ist natürlich der Verlust an Resilienz; das "entweder-oder"-Prinzip engt natürlich meinen Denk- und Handlungsspielraum ein. Das ist mir auch, ein Stück weit zumindest, bewusst

Wenn ich etwas (relativ) gut kann, dann ein Thema mit dem Beigeschmack des "Absoluten zur verfolgen, zum Teil über meine Grenzen hinaus. Warum ich meine Karriere so fokussiert? Weil es die eine Sache ist, in der ich richtig gut werden will. Und weil ich weiß, wie schnell man vom Dreckssystem gefressen wird. Kinder, Family, Hausbau ist nur mit finanziellen Mitteln in notwendiger Höhe möglich. 

Sport steht nicht mehr in dem Fokus wie vor ein paar Jahren, weil es einfach nicht mehr in der Intensität mit der Arbeit vereinbar ist. Das Studium war und ist für mich faszinierend, weil ich gelernt habe mir durch Wissen und Verstehen den Weg zu neuen Welten und Möglichkeiten selbst zu schaffen, mich unabhängig zu machen, freier zu sein als jemals zuvor und vor allem die Welt und wie aie funktioniert immer besser zu verstehen. Das Ganze hat schon etwas faustisches an sich und ich kann jeden verstehen, der sich in den elfenbeinturm der Wissenschaft zurückzieht. Natürlich desillusioniert Wissen auch ein gutes Stück weit, weil es oft die Welt zu einem rein rationalen Geschehen werden lässt. Damit muss ich wirklich kämpfen, denn das meiste, was um uns herum passiert, was das Weltgeschehen prägt und lenkt, ist vor allem irrational. Man denke nur an Trump, den Holocaust, den 11. September...

Und ich selbst weiß, dass ich in einer LTR besser funktioniere als als Single. Es geht da nicht nur um Glaubenssätze und meine individuelle Veranlagung, sondern schlicht um Biochemie. Es ist schon richtig, dass man viel an sich und seinen Mindset arbeiten kann, keine Frage. Aber oftmals führen solche Versuche auch zur Verleugnung der eigenen Persönlichkeit. Ich werde auch nicht Profi-Basketballer, selbst mit dem besten Training nicht, wenn ich nicht auch ein Stück weit die genetische Veranlagung und das Quäntchen Talent mitbringe. "Erkenne dich selbst" ("als die Aufforderung an den Menschen, sich nicht in Worte und bloße Äußerlichkeiten zu verlieren, sondern die eigene Grundhaltung, die seine Lebensführung, das heißt, sein Tun und Lassen, im Innersten bestimmt, sorgfältig in den Blick zu nehmen.") sollte für jeden hier das oberste Gebot sein. Eine Frau, eine Familie, gäbe mir einfach den Sinn, der meinem Leben mehr Lebensqualität verschaffen würde. Ich lebe schon zu lange alleine bzw zu lange ohne die richtige Partnerin an meiner Seite. 

in dem Kontext ist Studium, Arbeit und Job natürlich als eskapistisch einzuordnen; ich versuche eine Leere zu füllen und mir selbst weiß zu machen, dass es so, wie es ist, richtig und gut ist, wobei es dann doch immer einen schalen Beigeschmack hat. Versteh mich bitte nicht falsch: emotionale Abhängigkeit ist nicht gut, wie jede Abhängigkeit kontraproduktiv ist. Aber das Gefühl von emotionaler Nähe und die Exklusivität einer Partnerschaft haben schon etwas Besonderes für mich. Und es gibt mir einfach Auftrieb, wenn ich weiß, dass da jemand ist, für den ich da sein, auf den ich mich freuen kann. 

bearbeitet von Bondig

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Nähe, Partnerschaft, Beziehung, Familie, Frau sind nicht die Lösung für Dein Problem.

Du bist derzeit zudem gar nicht in der Lage, eine Frau in Dein Leben zu ziehen, die Dir das geben könnte, was Du Dir wünscht, weil diese in Anbetracht Deiner Baustellen schneller weglaufen würde, als Du "Ich brauche Dich!" sagen kannst.

Die Lösung ist in Dir.

Coaching, Therapie, positives Denken sind Schritte auf dem Weg zu Dir. Dieser Weg wird länger dauern, als Du heute wahrhaben möchtest. Gib' Dir Zeit. Du hast alle Zeit der Welt.

Und beginne mit dem bewußten Wahrnehmen der kleinen Freuden: Einer Tassee Kaffee im Sonnenschein, einem schönen Gespräch auf dem Büroflur, einem Flirt in der Bäckerei.

Wie alt bist Du?

 

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vor 32 Minuten, Explorer1 schrieb:

Nähe, Partnerschaft, Beziehung, Familie, Frau sind nicht die Lösung für Dein Problem.

Du bist derzeit zudem gar nicht in der Lage, eine Frau in Dein Leben zu ziehen, die Dir das geben könnte, was Du Dir wünscht, weil diese in Anbetracht Deiner Baustellen schneller weglaufen würde, als Du "Ich brauche Dich!" sagen kannst.

Die Lösung ist in Dir.

Coaching, Therapie, positives Denken sind Schritte auf dem Weg zu Dir. Dieser Weg wird länger dauern, als Du heute wahrhaben möchtest. Gib' Dir Zeit. Du hast alle Zeit der Welt.

Und beginne mit dem bewußten Wahrnehmen der kleinen Freuden: Einer Tassee Kaffee im Sonnenschein, einem schönen Gespräch auf dem Büroflur, einem Flirt in der Bäckerei.

Wie alt bist Du?

 

31 - und in einer Hinsicht gebe ich dir recht: ich fühle mich gehetzt und getrieben, Gedanken rasen, in mir trage ich eine latente Unruhe mit. Sport hilft ein wenig, aber der Druck den ich von außen bekomm und unter spüre führt wohl zu diesem Gefühl. Gelassenheit lautet wohl das Zauberwort, aber das viel mit Erfahrung,  Erkenntnis und Lebensumständen zu tun

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Du bist ein kluger Kopf. Und Gelassenheit ist ein Mindset. Das kannst Du mit Deinen intellektuellen Skills von jetzt auf gleich erlangen. Wenn Du die Entscheidung dazu triffst. Und dann die Konsequenzen aushältst. Da gibt es kein "aber ...".

bearbeitet von Explorer1
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Am 5.7.2019 um 19:31 , Bondig schrieb:

Mir fehlt neben dem guten Sex in der Beziehung natürlich auch die emotionale Wärme. Meine Wunschvorstlleung wäre eine warmherzige, liebevolle Frau mit der man sich auch perspektivisch eine Familie vorstellen kann. Ein Haus im Grünen, Kinder, Enkel... so war meine Kindheit und ich habe eine toller Familie und würde das gerne so weiterleben.

Aber du weißt doch ganz genau, dass in deiner Kindheit "tolle Familien" ganz anders funktionierten und zustande kamen. Das hatte damals ganz andere Voraussetzungen. "Eine warmherzige, liebevolle Frau, Kinder, Enkel" - nein, Frauen haben heutzutage eher andere Interessen. Sie vollen erfolgreich sein, ihren eigenen Weg gehen, ein eigenes Leben führen - und in der Nähe eines Melancholikers ist so was nun mal schwierig. Warmherzigkeit kommt erst nach Selbstverwirklichung, nicht umgekehrt.

bearbeitet von Yaёl
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Am 6.7.2019 um 08:43 , Bondig schrieb:

Eine Frau, eine Familie, gäbe mir einfach den Sinn, der meinem Leben mehr Lebensqualität verschaffen würde. 

Nen Sinn gibts nicht. Lebensqualität gibts dagegen durchaus. Was du hier schilderst ist allerdings ne Spirale in ne Depression. Stimmungsschwankungen und Unzufriedenheit, die mit Stress kompensiert wird. In Kombination mit empfundener sozialer Isolation. Da würd ich an deiner Stelle mal mit zu nem Therapeuten gehen. Besser gesagt zu mehreren - und dann gucken, zu wem du nen vertrauensvollen Drath aufbauen kannst. Geht da sehr um die persönliche Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Dauert erfahrungsgemäß, bis man jemanden findet.

 

Am 6.7.2019 um 08:43 , Bondig schrieb:

"Erkenne dich selbst" ("als die Aufforderung an den Menschen, sich nicht in Worte und bloße Äußerlichkeiten zu verlieren, sondern die eigene Grundhaltung, die seine Lebensführung, das heißt, sein Tun und Lassen, im Innersten bestimmt, sorgfältig in den Blick zu nehmen.") sollte für jeden hier das oberste Gebot sein.

Der gute Abaelard war ein kluger Kopf. Und er würde er sich nicht inzwischen seit gut nem Jahrtausend die Radieschen von unten angucken, dann würde er dir wahrscheinlich mit Anlauf in den Arsch treten. So lange, bis du dich besser um dich selbst kümmerst.

Dabei würde er dir beispielsweise den Zahn da ziehen:

Am 6.7.2019 um 08:43 , Bondig schrieb:

Und ich selbst weiß, dass ich in einer LTR besser funktioniere als als Single. Es geht da nicht nur um Glaubenssätze und meine individuelle Veranlagung, sondern schlicht um Biochemie. Es ist schon richtig, dass man viel an sich und seinen Mindset arbeiten kann, keine Frage. Aber oftmals führen solche Versuche auch zur Verleugnung der eigenen Persönlichkeit. Ich werde auch nicht Profi-Basketballer, selbst mit dem besten Training nicht, wenn ich nicht auch ein Stück weit die genetische Veranlagung und das Quäntchen Talent mitbringe.

Biochemie hat mit ner LTR nix zu tun. Das sind zwei verschiedene Kategorien. Du magst zwar die Erfahrung gemacht haben, dass es dir mit einer LTR -oder in einer Familie- gut geht, und ohne schlecht. Die Tatsache dabei - und damit auch die Biochemie- ist, dass es dir gut geht. Oder schlecht. Je nachdem.

Keine Tatsache ist, dass es dir wegen eine LTR oder Familie oder Haus, usw. gut ging. Sondern das ist ein Glaubenssatz. Also das, wovon du sagst, dass es dir darum nicht geht. Guck dir beispielsweise an, was Yael schreibt:

Am 8.7.2019 um 16:10 , Yaёl schrieb:

Warmherzigkeit kommt erst nach Selbstverwirklichung, nicht umgekehrt.

Da steckt der gleichen Glaubenssatz drin, wie bei dir. Nämlich ne wenn-dann Logik. "Wenn ich mich selbst verwirklicht habe, dann kann ich warmherzig sein." oder "Wenn ich ne LTR habe, dann geht es mir gut."

Nun gibts aber auch jede Menge Leute, die warmherzig sind. ohne dass sie dafür irgendwelche Bedingungen stellen. Beispielsweise, weil sie die Erfahrung gemacht haben, die weiter oben schon in einem Posting genannt wurde: Wenn sie warmherzig sind, fühlen sie sich gut - und wenn sie sich gut fühlen, kommen warmherzige Reaktionen ihres Umfelds - und damit geht es ihnen noch besser. Nur mal als Beispiel.

So ähnlich ist das mit dir auch. Du brauchst keine LTR und keine Familie, um dich gut zu fühlen. Du glaubst das nur. Und du glaubst auch, dass dieser Glaubenssatz dich selbst ausmachen würde. Und das ist der Punkt, wegen dem der alte Abaelard dir den Hintern versolen würde. Weil das eine, was dir niemand nehmen kann -und was du nicht abgeben kannst- ist die eigene Entscheidungskompetenz. Konkret ist es deine Entscheidung, dass du dich nur mit einer LTR gut fühlst. Und das macht keinen Sinn - um es mal in deinen Worten zu sagen.

Der Tip mit der Therapie ziehlt darauf ab, zu lernen sich gut zu fühlen. Und zwar gewissermaßen vom Vorbild. Von einem Typen, der es drauf hat sich gut zu fühlen, kannste eben das lernen - wenn du ihm weit genug vertraust. Und zwar nicht koginitiv, sondern durch die Therapiebeziehung. Ist dann nicht so, dass du deine Persönlichkeit verleugnen würdest. Sondern im Gegenteil bekommste nen besseren Draht zu deiner Persönlichkeit.

Und was die LTR und die Familie angeht - ich würde tippen, da kommste um so schneller hin, je besser es dir selbst geht. Und das hängt oft damit zusammen, das was man will nicht zur Bedingung von irgendwas zu machen.

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vor 20 Stunden, Aldous schrieb:

Da steckt der gleichen Glaubenssatz drin, wie bei dir. Nämlich ne wenn-dann Logik. "Wenn ich mich selbst verwirklicht habe, dann kann ich warmherzig sein." oder "Wenn ich ne LTR habe, dann geht es mir gut."

Nun gibts aber auch jede Menge Leute, die warmherzig sind. ohne dass sie dafür irgendwelche Bedingungen stellen. Beispielsweise, weil sie die Erfahrung gemacht haben, die weiter oben schon in einem Posting genannt wurde: Wenn sie warmherzig sind, fühlen sie sich gut - und wenn sie sich gut fühlen, kommen warmherzige Reaktionen ihres Umfelds - und damit geht es ihnen noch besser. Nur mal als Beispiel.

So ähnlich ist das mit dir auch. Du brauchst keine LTR und keine Familie, um dich gut zu fühlen. Du glaubst das nur. Und du glaubst auch, dass dieser Glaubenssatz dich selbst ausmachen würde. Und das ist der Punkt, wegen dem der alte Abaelard dir den Hintern versolen würde. Weil das eine, was dir niemand nehmen kann -und was du nicht abgeben kannst- ist die eigene Entscheidungskompetenz. Konkret ist es deine Entscheidung, dass du dich nur mit einer LTR gut fühlst. Und das macht keinen Sinn - um es mal in deinen Worten zu sagen.

Der Tip mit der Therapie ziehlt darauf ab, zu lernen sich gut zu fühlen. Und zwar gewissermaßen vom Vorbild. Von einem Typen, der es drauf hat sich gut zu fühlen, kannste eben das lernen - wenn du ihm weit genug vertraust. Und zwar nicht koginitiv, sondern durch die Therapiebeziehung. Ist dann nicht so, dass du deine Persönlichkeit verleugnen würdest. Sondern im Gegenteil bekommste nen besseren Draht zu deiner Persönlichkeit.

Und was die LTR und die Familie angeht - ich würde tippen, da kommste um so schneller hin, je besser es dir selbst geht. Und das hängt oft damit zusammen, das was man will nicht zur Bedingung von irgendwas zu machen.

Aldous, ich weiß deine Zeit, die du meinen Beiträgen widmest, verdammt gut zu schätzen, aber - zum wiederholten Mal - ich habe mit der Psychotherapie nichts am Hut. Deswegen verstehe ich in deinen Beiträgen bestenfalls nur die Hälfte.

"Lernen sich gut zu fühlen" ist m. E. kein guter Tip für gesunde Menschen, deren Situation noch nicht so verfahren ist, wie (angenommen) bei deiner Kundschaft und sicherlich auch für manche auf diesem Forum (da kommen manchmal wirklich krasse Fälle vor).

Das Wort "Selbstverwirklichung" kommt von "selbst" - das A und O. Zuerst ich selbst, und dann alle anderen.

Und Warmherzigkeit... hab ich vergessen, erklär mir noch mal, bitte, was ist daran so toll, wo ist der Profit?

bearbeitet von Yaёl

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