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Hi zusammen, 

Ich denk das Thema wurde vielleicht auch schon angeschnitten hier und da aber aus aktuellen Anlass wollte ich hier mal rumfragen wie ihr euere Finanzen einteilt bzw aufteilt. 

Da ich seit ca einem halben Jahr meine Eigentumswohnung abzahle geht 40 Prozent meines Nettoeinkommens für den Kredit drauf. Der Rest reicht ungefähr genau um den Monat über die Runden zu kommen. Manchmal kann ich einen hunderter zur Seite legen... 

Hier ist jetzt sowas wie Geldgeschenke oder private Verkäufe nicht einbezogen.. 

Jedenfalls geht's ziemlich auf Null aus. 

Vorher war ich in der Lage durch die Einliegerwohnung meiner Eltern über 80 Prozent des Einkommens zu sparen bzw für Investitionen zu verwenden was Sinn macht und mich bisher gut weitergebracht hat. Ich denke ich muss gezwungenermaßen meine Sparquote neu aufsetzen und irgendwie schaun das mehr übrig bleibt, vielleicht ist das ja auch OK wenns so ist und ich hab vorher nur zu viel gespart. Wie dem auch sei:

Wieviel Geld legt ihr im Monat zurück? Was davon wird investiert? Wie viel Geld habt ihr als Puffer für schlechte Zeiten? 

Ich hab ungefähr 100 Euro jedes Monat übrig wenn alles abgezogen ist. 

Ich hab ungefähr mein nettojahresgehalt auf dem Konto als Puffer. 

Ich hab mein Depot und auf das Verrechnungskonto davon geht das gesparte. 

Wie schaut das bei euch aus? 

Sorry für den langen Text aber mich würde es interessieren wie ihr das macht bzw wie das bei euch aussieht 

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Kann da grade nur mit dem Kopfschütteln. Wie kann man denn so dämlich kalkulieren??? Und wieso hast du bei der Lage überhaupt einen Kredit aufgenommen? Und warum hast du ihn von der Bank bekommen?

Oder hast du noch hohe Rücklagen? Anders ist das ja gar nicht zu erklären.

Dann kommt jetzt ne tolle Zeit auf dich zu, aber Hauptsache man hat seine eigenen 4 Wände...

Ich würde jetzt so schnell wie möglich meine Ausgaben tracken und alles streichen was nicht notwendig ist. Wenn du dabei Hilfe brauchst müsstest du aber deine Ausgaben mal hier posten, so theoretisch wird das helfen schwer.

Sorry für die harten Worte aber ich bin wirklich schockiert über soviel Naivität und Fehlkalkulationen...

  • IM ERNST? 1

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Moin Dekker,

ich bin Anhänger der 50-30-20 Regel.

50% für Grundausgaben (Miete, Auto, Strom, Lebensmittel, etc)

30% für persönliche Bedürfnisse (Urlaub, Hobbys, sonstiges was nicht unbedingt zum Leben gebraucht wird)

20% für Sparen (Vorsorge Alter, unvorhergesehene hohe Ausgaben)

Das ist das Grundmodell. Gehaltserhöhungen/Geschenke gehen in die Sparquote. Was mit dem angesparten Geld in welchem Verhältnis gemacht wird (Tagesgeldkonto/Börse/Investitionen), muss jeder für sich entscheiden.

Damit lebe ich ganz entspannt.

 

Grüße,

Thalim

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vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

Hi zusammen, 

Ich denk das Thema wurde vielleicht auch schon angeschnitten hier und da aber aus aktuellen Anlass wollte ich hier mal rumfragen wie ihr euere Finanzen einteilt bzw aufteilt. 

Da ich seit ca einem halben Jahr meine Eigentumswohnung abzahle geht 40 Prozent meines Nettoeinkommens für den Kredit drauf.

Wie viel davon ist Tilgung, wie viel Zins?

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

 

Der Rest reicht ungefähr genau um den Monat über die Runden zu kommen. Manchmal kann ich einen hunderter zur Seite legen... 

ETW abbezahlen UND regelmäßig sparen ist halt zu viel. Du bildest ja außerdem Vermögen durch das Tilgen des Kredits.

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

Hier ist jetzt sowas wie Geldgeschenke oder private Verkäufe nicht einbezogen.. 

Jedenfalls geht's ziemlich auf Null aus. 

Vorher war ich in der Lage durch die Einliegerwohnung meiner Eltern über 80 Prozent des Einkommens zu sparen bzw für Investitionen zu verwenden was Sinn macht und mich bisher gut weitergebracht hat.

Das ist ja nicht vergleichbar, wenn man bei Mama wohnt und keine Ausgaben hat für Kost und Logis.

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

 

Ich denke ich muss gezwungenermaßen meine Sparquote neu aufsetzen und irgendwie schaun das mehr übrig bleibt, vielleicht ist das ja auch OK wenns so ist und ich hab vorher nur zu viel gespart. Wie dem auch sei:

Wieviel Geld legt ihr im Monat zurück?

Ca. 35% vom Netto. 

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

Was davon wird investiert?

Alles.

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

 

Wie viel Geld habt ihr als Puffer für schlechte Zeiten? 

6-stellig. Liegt aber nicht rum, sondern ist investiert in ETF.

Hab zudem über die letzten Jahre bestimmt 50k Euro in Fortbildungen gesteckt. Das ist auch für „schlechte Zeiten“.

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

Ich hab ungefähr 100 Euro jedes Monat übrig wenn alles abgezogen ist.

Vor oder nach Ausgaben für Freizeit etc.?

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

 

 

Ich hab ungefähr mein nettojahresgehalt auf dem Konto als Puffer. 

Das ist viel. Zumindest zu viel für „auf dem Konto“. Könnte man auch bis auf vielleicht 5k in liquide Anlagen investieren.

vor 11 Stunden, Dekker schrieb:

Ich hab mein Depot und auf das Verrechnungskonto davon geht das gesparte. 

Wie viel liegt denn im Depot selbst? Oder ist das jetzt leer wegen benötigtem Eigenkapital für den Wohnungskauf?

Gibt es Zinsen auf dem Konto? Vermutlich nicht?

 

vor 3 Stunden, ToTheTop schrieb:

Und warum hast du ihn von der Bank bekommen?

Festes Einkommen.

vor 3 Stunden, ToTheTop schrieb:

Oder hast du noch hohe Rücklagen?

Hat er. Sagt er ja.

vor 3 Stunden, ToTheTop schrieb:

 

Ich würde jetzt so schnell wie möglich meine Ausgaben tracken und alles streichen was nicht notwendig ist.

Das ist immer gut. Dazu Einkommen erhöhen falls möglich.

vor 1 Stunde, thalim schrieb:

Moin Dekker,

ich bin Anhänger der 50-30-20 Regel.

50% für Grundausgaben (Miete, Auto, Strom, Lebensmittel, etc)

30% für persönliche Bedürfnisse (Urlaub, Hobbys, sonstiges was nicht unbedingt zum Leben gebraucht wird)

20% für Sparen (Vorsorge Alter, unvorhergesehene hohe Ausgaben)

Gut!

vor 1 Stunde, thalim schrieb:

Das ist das Grundmodell. Gehaltserhöhungen/Geschenke gehen in die Sparquote.

50/50 oder? Ich wollte nicht mehr auf dem Level vom 1. Gehalt leben.

 

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vor 3 Stunden, ToTheTop schrieb:

Kann da grade nur mit dem Kopfschütteln. Wie kann man denn so dämlich kalkulieren??? Und wieso hast du bei der Lage überhaupt einen Kredit aufgenommen? Und warum hast du ihn von der Bank bekommen?

Oder hast du noch hohe Rücklagen? Anders ist das ja gar nicht zu erklären.

Dann kommt jetzt ne tolle Zeit auf dich zu, aber Hauptsache man hat seine eigenen 4 Wände...

Ich würde jetzt so schnell wie möglich meine Ausgaben tracken und alles streichen was nicht notwendig ist. Wenn du dabei Hilfe brauchst müsstest du aber deine Ausgaben mal hier posten, so theoretisch wird das helfen schwer.

Sorry für die harten Worte aber ich bin wirklich schockiert über soviel Naivität und Fehlkalkulationen...

Rücklagen konnte ich die letzten 10 Jahre bilden. Das sieht auch alles sehr gut aus. Es geht mir primär darum weiter Rücklagen aufzustocken was jetzt im Moment scheinbar nicht mehr so leicht ist 

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vor 2 Minuten, Masterthief schrieb:

Wie viel davon ist Tilgung, wie viel Zins?

ETW abbezahlen UND regelmäßig sparen ist halt zu viel. Du bildest ja außerdem Vermögen durch das Tilgen des Kredits.

Das ist ja nicht vergleichbar, wenn man bei Mama wohnt und keine Ausgaben hat für Kost und Logis.

Ca. 35% vom Netto. 

Alles.

6-stellig. Liegt aber nicht rum, sondern ist investiert in ETF.

Hab zudem über die letzten Jahre bestimmt 50k Euro in Fortbildungen gesteckt. Das ist auch für „schlechte Zeiten“.

Vor oder nach Ausgaben für Freizeit etc.?

Das ist viel. Zumindest zu viel für „auf dem Konto“. Könnte man auch bis auf vielleicht 5k in liquide Anlagen investieren.

Wie viel liegt denn im Depot selbst? Oder ist das jetzt leer wegen benötigtem Eigenkapital für den Wohnungskauf?

Gibt es Zinsen auf dem Konto? Vermutlich nicht?

 

Festes Einkommen.

Hat er. Sagt er ja.

Das ist immer gut. Dazu Einkommen erhöhen falls möglich.

Gut!

50/50 oder? Ich wollte nicht mehr auf dem Level vom 1. Gehalt leben.

 

Das wurde mir schon öfter gesagt das die kredittilgung der etw vermögensbildung ist, muss mich daran gewöhnen weil ich bisher nur Aktien kenne. 

Das Depot ist sechsstellig und wird gepflegt und ich komm im Jahr auf drei bis vier Prozent Rendite. 

Die 100 Euro sind nach allen Abzügen über also auch Freizeit etc... Mit einbezogen 

Danke für die Sicht das evtl zu viel auf dem Konto liegt. Den input habe ich gebraucht da ich mir da gerade nicht sicher bin wieviel ich zurück legen soll und wieviel ich noch investieren kann ohne mich zu sehr in die bredullie zu bringen wenn mal was passiert 

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Moment. Du hast ein sechsstelliges Depot + ein Jahresnetto als Reserve?

Dann vergiss meinen Post. Das ging so (bis auf das Jahresnetto) nicht aus deinem Eingangspost hervor.

Ansonsten wäre es aber wirklich ne echt dumme Geschichte, wegen eines Immokredits auf einen Cashflow von Null zu rutschen. 

Alle(!) Ausgaben tracken und analysieren ob notwendig oder zumindest Einsparpotential besteht. Da finden sich sicherlich noch ein paar Hundert Euros. 

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vor 1 Stunde, Masterthief schrieb:

50/50 oder? Ich wollte nicht mehr auf dem Level vom 1. Gehalt leben.

Ich habe erst spät mit dem Modell angefangen. Bin mit meinem Lebensstandard mehr als zufrieden. Bei mir geht's also eins zu eins in die Sparquote/Investitionen, Sonderausschüttungen 50/50.

 

vor 1 Stunde, Masterthief schrieb:

Könnte man auch bis auf vielleicht 5k in liquide Anlagen investieren.

Sehe ich genau so. Mit 5k€ kann man fast alles abfedern, was das Leben einem zuwirft, ohne die anderen Investitionen anzufressen.

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Und von Gold und echt guten Uhren als Anlagebeimischung haltet ihr nichts oder. So wie es aussieht werden dann die gesparten Finanzen in finanzinstrumente investiert? 

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Gast

25-30% für Grundausgaben (Miete, Auto, Strom, Lebensmittel, etc)

10-15% für persönliche Bedürfnisse (Urlaub, Hobbys, sonstiges was nicht unbedingt zum Leben gebraucht wird)

60% für Sparen

bearbeitet von Gast

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vor 26 Minuten, Dekker schrieb:

Und von Gold und echt guten Uhren als Anlagebeimischung haltet ihr nichts oder. So wie es aussieht werden dann die gesparten Finanzen in finanzinstrumente investiert? 

Doch, kann man machen. Ich habe ein bisschen Foto-Kunst an der Wand hängen und auch 2 Uhren der Kategorie „echt gut“. 

Kann man natürlich als Wertanlage sehen, aber darum ging es mir beim Kauf nicht.

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vor 4 Minuten, anfängergeist schrieb:

30% für Grundausgaben (Miete, Auto, Strom, Lebensmittel, etc)

20% für persönliche Bedürfnisse (Urlaub, Hobbys, sonstiges was nicht unbedingt zum Leben gebraucht wird)

60% für Sparen

Finance Wizard...;)

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vor 1 Stunde, Masterthief schrieb:

Doch, kann man machen. Ich habe ein bisschen Foto-Kunst an der Wand hängen und auch 2 Uhren der Kategorie „echt gut“. 

Kann man natürlich als Wertanlage sehen, aber darum ging es mir beim Kauf nicht.

Kannst du das etwas ausführen, also welche Uhren und was für Kunst?

Finde das interessant:)

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vor 1 Stunde, Dieter12 schrieb:

Kannst du das etwas ausführen, also welche Uhren und was für Kunst?

Finde das interessant:)

Sind Fotografien von Künstlern, die ich nicht kenne (hab keine Ahnung davon, müsste ich also nachschauen). Originale aus Galerien, die mir gefallen. Ist für mich wie gesagt keine Wertanlage. 

Von Uhren hab ich auch keine Ahnung, ist eine Rolex Air King und eine Cartier Tank. Auch hier müsste ich das exakte Modell nachschauen.

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verstehe nicht, warum du 40% von deinem Netto als Tilgung für die Wohnung angesetzt hast. Immo-Darlehen kostet doch nix. Bei deinen Sicherheiten/Rücklagen hättest du sicher auch eine bequemere Tilgung (25 - 30%) machen können. Zudem macht ein Jahresnetto auf dem Konto auch keinen Sinn, gibt ja keine Zinsen und die Inflation frisst dir jedes Jahr paar Prozent davon weg.

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Oben schreibt der TE ja, dass er 35% vom Netto für Zins und Tilgung ausgibt. Davon sind (nehme ich an) mindestens 20% für Tilgung. Sprich, wird in die eigene Tasche gespart. 20% plus 100 Euro sind als Sparquote nicht ganz so schlecht.

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Am 3.8.2019 um 10:09 , thalim schrieb:

Moin Dekker,

ich bin Anhänger der 50-30-20 Regel.

50% für Grundausgaben (Miete, Auto, Strom, Lebensmittel, etc)

30% für persönliche Bedürfnisse (Urlaub, Hobbys, sonstiges was nicht unbedingt zum Leben gebraucht wird)

20% für Sparen (Vorsorge Alter, unvorhergesehene hohe Ausgaben)

Das ist das Grundmodell. Gehaltserhöhungen/Geschenke gehen in die Sparquote. Was mit dem angesparten Geld in welchem Verhältnis gemacht wird (Tagesgeldkonto/Börse/Investitionen), muss jeder für sich entscheiden.

Damit lebe ich ganz entspannt.

 

Grüße,

Thalim

Mache ich genauso, nur dass bei mir die 30% Sparen/Investieren sind und 20% persönliche Bedürfnisse.

bearbeitet von johnnyBeGood
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Am 2.8.2019 um 23:38 , Dekker schrieb:

Da ich seit ca einem halben Jahr meine Eigentumswohnung abzahle geht 40 Prozent meines Nettoeinkommens für den Kredit drauf. Der Rest reicht ungefähr genau um den Monat über die Runden zu kommen. Manchmal kann ich einen hunderter zur Seite legen... 

Eine ETW ist sowohl als Geldanlage als auch als Altersvorsorge vollständig ungeeignet (Klumpenrisiko, nicht mobil, Du musst mit Assi-Nachbarn klar kommen, schlechte Rendite, je nach Lebensphase unpassende Größe, bei Vermietung Risiken mit Mietausfall/Vermietungsaufwand/Mietnomaden).
Zum reinen Wohnen ist es immer besser, in der je nach Lebensabschnitt optimalen Wohnung in optimaler Lage und Größe zu wohnen. Als Geldanlage taugt eine ETW wenn überhaupt bestenfalls als Beimischung mit geringem Anteil am Gesamtvermögen.
Das hatte Prof. Rürup mal bei uns vorgetragen.

Darüber würde ich an Deiner Stelle zuerst nachdenken.

bearbeitet von SecretEscape

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vor 4 Stunden, SecretEscape schrieb:

Eine ETW ist sowohl als Geldanlage als auch als Altersvorsorge vollständig ungeeignet (Klumpenrisiko, nicht mobil, Du musst mit Assi-Nachbarn klar kommen, schlechte Rendite, je nach Lebensphase unpassende Größe, bei Vermietung Risiken mit Mietausfall/Vermietungsaufwand/Mietnomaden).
Zum reinen Wohnen ist es immer besser, in der je nach Lebensabschnitt optimalen Wohnung in optimaler Lage und Größe zu wohnen. Als Geldanlage taugt eine ETW wenn überhaupt bestenfalls als Beimischung mit geringem Anteil am Gesamtvermögen.
Das hatte Prof. Rürup mal bei uns vorgetragen.

Darüber würde ich an Deiner Stelle zuerst nachdenken.

Herr Rürup promotet ja auch eine nach ihm benannte Rentenversicherung und singt gern das Hohe Lied der Versicherungsindustrie. 

Unabhängig davon sind deine Einwände gegen den Kauf einer ETW trotzdem wichtig.

 

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vor 5 Stunden, SecretEscape schrieb:

Zum reinen Wohnen ist es immer besser, in der je nach Lebensabschnitt optimalen Wohnung in optimaler Lage und Größe zu wohnen

ok also bei jedem neuen Lebensabschnitt umziehen... viel Spaß in deutschen Metropolen!

 

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vor 38 Minuten, Nachtzug schrieb:

ok also bei jedem neuen Lebensabschnitt umziehen... viel Spaß in deutschen Metropolen!

 

Deine Alternative ist also, in einer in den meisten Lebensabschnitten zu kleinen/zu großen Wohnung zu wohnen, und bei der Auswahl neuer Jobs eingeschränkt zu sein? Das wird teuer. Richtig teuer.

Mit Altersvorsorge hat das nichts zu tun.

Dass Du wegen jeder neuen HB umziehst, erwartet ja keiner. Aber im Lauf von Jahrzehnten ändern sich nun mal Jobs, Familienmitglieder-Anzahlen, Wohnumfelder, Vorlieben.

Klar ist ein freistehendes EFH hinsichtlich des Wohngefühles oft perfekt. Ist aber keine ideale Geldanlage und kein Spar-Modell. Und generiert massig Opportunitätskosten (Verdienstausfall für die Zeit, die Du den Garten mähst/ den Gartenzaun reparierst).

bearbeitet von SecretEscape

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Von Gold halte ich sehr viel!

aber mal was anderes: du hast ein nettojahreseinkommen als Rücklage auf der Bank? Großer Fehler!!!! Zwei bis drei Monatsgehälter reichen aus, der Rest des Geldes liegt sinnlos auf der Bank!!!!!! Dieses Geld solltest du lieber investieren in Aktien oder etfs oder sonst was! Aber niemals auf der Bank liegen lassen. Stichwort Zinsen nahe null und Inflation...

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ein Teil der Wohnungsnot in den Metropolen resultiert genau daraus, dass Menschen alleine auf 80 qm oder noch mehr wohnen bleiben, obwohl Partner weg/verstorben, Kinder aus dem Haus... aber umziehen in eine kleine Wohnung lohnt sich nicht, weil sie da an der Miete nichts sparen würden oder sogar noch mehr bezahlen

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Am 3.8.2019 um 18:26 , Dekker schrieb:

Und von Gold und echt guten Uhren als Anlagebeimischung haltet ihr nichts oder. So wie es aussieht werden dann die gesparten Finanzen in finanzinstrumente investiert? 

Gold sollte man nicht als Investment zur Spekulation bzw Gewinnmaximierung sehen (kann natürlich so laufen). Es ist ein wertspeicher.

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vor einer Stunde, Affe777 schrieb:

Von Gold halte ich sehr viel!

Gold ist eine Versicherung für das Risiko „totaler Crash“. Mit einer Goldmünze kannst Du dann immer noch ein Schwein kaufen.

Auch große Vermögen bestehen zum Teil aus 10% physischen Gold. 

Als Geldanlage ist es komplett ungeeignet bzw. sogar schädlich.

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