Studium in London - yes or no?

61 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Gast

Ich bin 26 und habe nach meinem BA (Ingenieurswissenschaft) 2 Jahre gearbeitet (1 feste Stelle für 1 Jahr und 2 Praktikas im In- und Ausland), eine unfassbar geile Zeit gehabt (eher privat) und darüber hinaus auch ein bisschen Geld angespart (~15.000 €). Ja, ich weiß andere Leute haben schon mit 23 ihren Master und ihr Leben gesettled, ich aber nicht. Gibt aber auch Leute die haben mit 30 keinen Abschluss in der Tasche. Also macht mich bitte nicht allzusehr dafür fertig.

Stehe nun vor der Entscheidung entweder 

a) einen Master in DE (2 Jahre) zu machen in einem Fach, welches mich nicht wirklich interessiert (Studium kostenfrei, aber übliche Semestergebühren) 
b) einen Master in UK (1 Jahr) zu machen in einem Fach was mich deutlich mehr interessiert (kostet 10.000 €)

Ansonsten müsste ich studienmäßig noch mal 1 Jahr warten, um mich für das nächste WS für andere Studiengänge zu bewerben.

Master in UK hat für meine Berufslaufbahn viele Vorteile (Berufschancen, Englisch proficiency), aber eben den Nachteil, dass mein ganzes gespartes bei dem 1-Jahres-Aufenthalt draufgehen würde. Zu den Studienkosten kommen natürlich auch noch mal die fetten Lebensunterhaltungskosten drauf. 

Meine Eltern sagen: Scheiß auf's Geld, mach's einfach. Würden mich auch zusätzlich noch finanziell unterstützen.
Meine Freunde sagen: Ich 'hab wohl nen Rad ab innerhalb eines Jahres 20.000-30.000 € für 'nen Master zu verballern.

Was soll ich tun? Ist es so abwegig für ein Jahr in London zu studieren?

Vielen Dank Leute!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Welchen Mehrwert hat das Studium in UK denn im Detail?

Dass dich das Fach “deutlich mehr interessiert” und du dein Englisch verbesserst ist ja fein. Wär mir allein aber keine 20k wert. Ist die Uni deutlich besser als hiesige Optionen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
vor 2 Minuten, ToTheTop schrieb:

Welchen Mehrwert hat das Studium in UK denn im Detail?

- Internationales Umfeld + int. Erfahrung
- Englischsprachkenntnisse
- Aufregenderes Leben 
- Bessere Jobchancen nach Abschluss - Ich will im internationalen Umfeld tätig werden nach meinem Abschluss und da ist ein UK-Abschluss besser als ein Deutscher
- Deutlich interessanteres Studium (Option a) interessiert mich quasi 0)
 

Zitat

Uni deutlich besser als hiesige Optionen?

Ruf der deutschen Uni nach Möglichkeit a) mit deutlich besserem Ruf (Top 100) wenn man nach dem World University Ranking geht. Aber ob Personaler später danach gehen, keine Ahnung.

Im Endeffekt geht es darum, ob ich den Master in England mache oder 1 Jahr irgendwie anderweitig überbrücke (habe da aber momentan keine Optionen). Weil der a) Master eigentlich keine Option ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Auslandsjahr ist so ziemlich das beste was du machen kannst und das Geld wäre es mir wert, mal abgesehen davon dass man für viele privatisierte Masterstudiengänge hier das selbe zählt. Internationale Erfahrung ist gern gesehen, du wirst von deinen Eltern unterstützt und hast dort wahrscheinlich die geilste Zeit deines Lebens. Ich müsste dahingehend nicht lang überlegen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da Du Dir ja einen Großteil des Geldes selbst verdient hast und sogar deine Eltern, die den Rest übernehmen, Dir dazu raten ist die Antwort eigentlich klar.

Du selber weißt auch schon genau, was Du willst.

Also geh nach London. Wenn Du international tätig werden willst, ist es genau wie Du sagst, der besserer Einstieg. 20.000 € sparst Du nach dem Studium in zwei Jahren wieder zusammen.

Wobei: Ich würde nochmal recherchieren, was das Wohnen in der Nähe deiner Londoner Uni wirklich kosten wird. Denn das kann sehr teuer werden und dann geht die Rechnung vielleicht nicht mehr so auf. Übrigens finde ich dich mit 26 Jahren, Bachelor und zwei Jahren Berufserfahrung ganz okay. Wenn Du in einem Jahr einen Master hinlegst, dann bist Du top unterwegs. Kalkuliere das eine Jahr, dass Du "schneller" mit dem Master fertig bist auch unbedingt mit ein. Da ist ein guter Teil des Geldes nämlich schon wieder drin.

bearbeitet von Mackiavelli01

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Renato hat doch schon Auslandserfahrung gesammelt. Wär das nicht der Fall würde ich auch in die Richtung argumentieren.

Ich finde es monetär gesehen ziemlich happig. Grade London. Klingt für mich jetzt auch nicht so als ob das Studium die Berufsaussichten so wahnsinnig pusht, dass es das Geld wert wäre. Das ist in meinen Augen nur Schönrechnerei. 

Rational sage ich nein zu London. Emotional ist das wieder ne ganz andere Geschichte. Klingt nämlich so als ob du kein Bock auf ein Studium in Deutschland hast. Und wenn das so ist + deine Eltern dich unterstützen + du drauf scheißen willst dass deine Rücklagen nach dem Jahr weg sind... dann... London Baby!

 

edit.

Hab das jetzt völlig übersehen, dass wir hier ein Jahr London mit 2 Jahren Deutschland vergleichen. Dann ist das wirtschaftlich doch wieder eine ähnliche Situation und ich würde klar Richtung London tendieren. Wenn du nach dem Jahr dort drüben direkt voll arbeitest stehste in 2 Jahren sogar finanziell besser da als wenn du dann grade D mit dem Studium fertig wärst.

Aber ist das ein vollwertiger Abschluss? Was ein Witz, dass der Master dort 1 Jahr dauert....

bearbeitet von ToTheTop

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden, Renato schrieb:

Ich bin 26 und habe nach meinem BA (Ingenieurswissenschaft) 2 Jahre gearbeitet (1 feste Stelle für 1 Jahr und 2 Praktikas im In- und Ausland), eine unfassbar geile Zeit gehabt (eher privat) und darüber hinaus auch ein bisschen Geld angespart (~15.000 €). Ja, ich weiß andere Leute haben schon mit 23 ihren Master und ihr Leben gesettled, ich aber nicht. Gibt aber auch Leute die haben mit 30 keinen Abschluss in der Tasche. Also macht mich bitte nicht allzusehr dafür fertig.

Stehe nun vor der Entscheidung entweder 

a) einen Master in DE (2 Jahre) zu machen in einem Fach, welches mich nicht wirklich interessiert (Studium kostenfrei, aber übliche Semestergebühren) 
b) einen Master in UK (1 Jahr) zu machen in einem Fach was mich deutlich mehr interessiert (kostet 10.000 €)

Ansonsten müsste ich studienmäßig noch mal 1 Jahr warten, um mich für das nächste WS für andere Studiengänge zu bewerben.

Master in UK hat für meine Berufslaufbahn viele Vorteile (Berufschancen, Englisch proficiency), aber eben den Nachteil, dass mein ganzes gespartes bei dem 1-Jahres-Aufenthalt draufgehen würde. Zu den Studienkosten kommen natürlich auch noch mal die fetten Lebensunterhaltungskosten drauf. 

Meine Eltern sagen: Scheiß auf's Geld, mach's einfach. Würden mich auch zusätzlich noch finanziell unterstützen.
Meine Freunde sagen: Ich 'hab wohl nen Rad ab innerhalb eines Jahres 20.000-30.000 € für 'nen Master zu verballern.

Was soll ich tun? Ist es so abwegig für ein Jahr in London zu studieren?

Vielen Dank Leute!

Zum einen kannst du ganz entspannt bleiben, auch wenn andere mit 23/24 schon ein Master haben.

Vorweg eine Frage, du sagst du hattest 1 Jahr eine festanstellung und ein Jahr hast du Praktika gemacht. Waren die Praktika vor der Festanstellung?

Generell bin ich nicht der überzeugung, dass sich horrende Studiengebühren an vermeintlichen Top Unis im Ausland inkl. weiterer höherer Kosten generell rechnen.

Abet in deinem Fall sind 10k insgesamt für ein Master wirklich nicht so viel. Desweiteren schreibst du, dass du ein Jahr weniger studieren müsstest als in DE, dadurch hättest du die 10k auch finanziell wieder raus. Zudem kommt natürlich die Erfahrung und das du sagst, dass dir UK viel besser gefallen würde als DE. Andererseits klingt es nach Schmalspurstudium, wenn du in DE doppelt solange für einen gleichwertigen Abschluss benötigst. Kann aber sein, dass ich irgendwas übersehen habe.

Für mich hört sich es so an, als sei es eine gute Entscheidung nach UK zu gehen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Ja, die Master dauern in UK alle nur 1 Jahr.

Danke für eure Tipps, ich habe auch im Gefühl, dass es eher London wird. Auch wenn es Ein finanziell sehr hartes Jahr werden wird.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Finanziell ists egal, da Du die Kosten für das Studium über die nächsten Jahre einkommenssteuermindernd in der Steuererklärung geltend machen kannst, zumindest in Deutschland, noch dazu sparst Du ein Jahr und verdienst wieder früher Geld.

Um welche Uni gehts denn? Stand vor 6 Jahren nach dem BSc in Deutschland vor einer ähnliche Entscheidung und habe mich dann für UK und St Andrews entschieden. Vom King's College hatte ich auch eine Zusage, war mir dann aber im Vergleich zu teuer. 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
vor 3 Stunden, SchnatterNatter schrieb:

Finanziell ists egal, da Du die Kosten für das Studium über die nächsten Jahre einkommenssteuermindernd in der Steuererklärung geltend machen kannst, zumindest in Deutschland, noch dazu sparst Du ein Jahr und verdienst wieder früher Geld.

 

Kannst du das genau erläutern? 

Zitat

Um welche Uni gehts denn?

"Nur" University of London. Für UCL hat's leider nicht gereicht + auch noch mal ordentlich teurer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geh auf jeden Fall auf die Insel. Wird deinen Horizont erweitern und du lernst nochmal was völlig anderes kennen. 

Bleib nicht zu sehr an der Uni kleben, sondern such dir möglichst die interessanten Leute und entwickle Freundschaften. 

Was die Knete angeht würde ich extrem großzügig planen. Pack so viel ein wie nur geht und hol aus dem Jahr alles raus, betrachte es als Investment in deine Zukunft. 

Alles spaßige kostet Geld, in und um London leider recht viel.

Jagen war an meiner Uni ein großes Ding. Wer das nicht auf dem Schirm hatte oder da mit der Kohle knausern wollte, der hat die interessantesten Kontakte ausgelassen.

„Hey, kommst du mit zur Bärenjagd nach Russland? Der Großvater von xyz lädt ein!“ 

Leute, die Leute kennen, die in Konzernen Leute kennen.... 

So wurden bei uns die interessanten Jobs vergeben und Kontakte geknüpft, Noten und akademisches total sekundär. 

 

Kannst natürlich auch am Career Center der Uni rumfummeln, das ist aber kein Vergleich.

Und besorg dir einen Smoking, Stichwort Ballsaison. Die Gelegenheit wird garantiert kommen. 

 

Nur mal so als Anregung. 

Denke groß, du musst bei dem Gedanken an die geile Zeit, die vor dir liegt, schon ins Schwärmen geraten.

Dann gibt es keine zwei Meinungen ob London oder nicht. 

Bei so einer halbgaren Entscheidung rate ich dir ab. 

Du solltest schon richtig brennen, mit „Ja und dann war ich nochmal ein Jahr in London“ kannst du heutzutage auch keinen Personaler mehr flashen! 

 

Gib Gas !!!! Beneide dich, für die geile Zeit, die vor dir liegt. 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 8 Stunden, Renato schrieb:

"Nur" University of London. Für UCL hat's leider nicht gereicht + auch noch mal ordentlich teurer.

Zwar ist die Lond natürlich nicht auf dem Level der LSE oder UCL, aber bei ansprechender Performance sollten dir durchaus viele Türen offen stehen. Von der Erfahrung im Ausland und London als City ganz zu Schweigen. 

Übrigens, schau mal zu, dass du zum Ende des Studiums noch ein Praktikum klärst und dir evtl. schon das FTO abholst, sofern der Laden dir gefällt. Macht den Einstieg deutlich einfacher.. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
Am 19.8.2019 um 18:35 , Care Free schrieb:

Jagen war an meiner Uni ein großes Ding. Wer das nicht auf dem Schirm hatte oder da mit der Kohle knausern wollte, der hat die interessantesten Kontakte ausgelassen.

„Hey, kommst du mit zur Bärenjagd nach Russland? Der Großvater von xyz lädt ein!“ 

Leute, die Leute kennen, die in Konzernen Leute kennen.... 

So wurden bei uns die interessanten Jobs vergeben und Kontakte geknüpft, Noten und akademisches total sekundär. 

Also das musste mir mal genauer erklären. Entweder verstehe ich die Metapher nicht oder ich steh' einfach nur auf'm Schlauch. Jagen, Bären? Hä?

Am 20.8.2019 um 01:11 , suchti. schrieb:

 FTO abholst

Was ist FTO?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 12 Stunden, Renato schrieb:

Was ist FTO?

Full time offer, sprich Jobangebot zur Übernahme. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
vor einer Stunde, suchti. schrieb:

Full time offer, sprich Jobangebot zur Übernahme. 

Achso, ja klar wenn es sich so ergibt. Aber ich bin mir gar nicht sicher ob es im ingenieurwissenschaftlichen Bereich da in London was gibt. Muss man schauen. Werde mir definitiv versuchen wähend dem Master nen Job bzw. Praktikum zu klären. Zudem will ich eher in die internationale Zusammenarbeit bzw. Consulting/Beratung gehen und dab habe ich schon bei deutschen Firmen und in Holland gute Connections. Sollte nicht sooo schwer werden da später nen Job zu finden. Aber wenn sich was gutes in London ergibt natürlich gerne

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Kleines Update:

Ich bin geschockt vom niedrigen akadamischen Standard, würde am liebsten alles sofort hinschmeißen und abbrechen. Die Uni hier (bin übrigens doch auf der UCL, ist Teil der University of London) hat eigentlich einen richtig guten Ruf. Aber was in den VL abgeht ist mit deutschem Standard ABSOLUT nicht zu vergleichen. Quasi lächerlich. Profs (die nicht mal nen Prof. Titel haben) stehen vorne, lesen teilweise von nem Extra Stück Papier ihre Vorlesung ab, vergessen Folien der PPT zu updaten, stocken öfters mal beim Vortrag usw. und sofort. Da ist der Standard in Deutschland 5x höher. Das Beste: Meinen Kommilitonen fällt das nicht mal auf. Die meinen das sei hier normal..... ????????? 🤣🤣

Ich bin geschockt. Ich wäre schon längst weg wenn ich gerade eine andere Alternative hätte. Schlimmste Entscheidung meines Lebens.. Einzig positives ist, dass man hier die Noten hinterhergeschmissen bekommt und durchfallen quasi unmöglich ist.

bearbeitet von Gast

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Also ich kann nur sagen, dass alle meine Freunde, welche ein Auslandsjahr gemacht haben, absolut nix bereuen und ne Menge cooler Stories und Erfahrungen mitgebracht haben,

 

Obs dir das Geld wert ist, ist die Frage. Am sonsten kann man ein Auslandsjahr aber scheinbar nur empfehlen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Aha, also bist du nach London gegangen! :-D

Deine Situation klingt doch super....pass nur auf, dass du keinen Bore Out bekommst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
vor 2 Stunden, Renato schrieb:

Kleines Update:

Ich bin geschockt vom niedrigen akadamischen Standard, würde am liebsten alles sofort hinschmeißen und abbrechen. Die Uni hier (bin übrigens doch auf der UCL, ist Teil der University of London) hat eigentlich einen richtig guten Ruf. Aber was in den VL abgeht ist mit deutschem Standard ABSOLUT nicht zu vergleichen. Quasi lächerlich. Profs (die nicht mal nen Prof. Titel haben) stehen vorne, lesen teilweise von nem Extra Stück Papier ihre Vorlesung ab, vergessen Folien der PPT zu updaten, stocken öfters mal beim Vortrag usw. und sofort. Da ist der Standard in Deutschland 5x höher. Das Beste: Meinen Kommilitonen fällt das nicht mal auf. Die meinen das sei hier normal..... ????????? 🤣🤣

Ich bin geschockt. Ich wäre schon längst weg wenn ich gerade eine andere Alternative hätte. Schlimmste Entscheidung meines Lebens.. Einzig positives ist, dass man hier die Noten hinterhergeschmissen bekommt und durchfallen quasi unmöglich ist.

Krass. Tut mir leid. Klingt ja nicht gu.

Deckt sich auch absolut nicht mit meiner Erfahrung. Hatte diverse Real Estate Kurse an UK Universitäten gemacht und die waren alle deutlich besser als alles, was ich in Deutschland gehört habe.

Mag am Fachgebiet liegen, aber find ich trotzdem erstaunlich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden, Renato schrieb:

Kleines Update:

Ich bin geschockt vom niedrigen akadamischen Standard, würde am liebsten alles sofort hinschmeißen und abbrechen. Die Uni hier (bin übrigens doch auf der UCL, ist Teil der University of London) hat eigentlich einen richtig guten Ruf. Aber was in den VL abgeht ist mit deutschem Standard ABSOLUT nicht zu vergleichen. Quasi lächerlich. Profs (die nicht mal nen Prof. Titel haben) stehen vorne, lesen teilweise von nem Extra Stück Papier ihre Vorlesung ab, vergessen Folien der PPT zu updaten, stocken öfters mal beim Vortrag usw. und sofort. Da ist der Standard in Deutschland 5x höher. Das Beste: Meinen Kommilitonen fällt das nicht mal auf. Die meinen das sei hier normal..... ????????? 🤣🤣

Ich bin geschockt. Ich wäre schon längst weg wenn ich gerade eine andere Alternative hätte. Schlimmste Entscheidung meines Lebens.. Einzig positives ist, dass man hier die Noten hinterhergeschmissen bekommt und durchfallen quasi unmöglich ist.

Ist doch gut, was willst mehr? Du bist besser qualifiziert als deine Kollegen. Deinen Titel hast du aber trotzdem und kannst im Nachhinein sagen dass du in London studiert hast. Jammern auf hohem Niveau. Zuerst ins Ausland gehen und sich dann über die Strukturen dort aufregen. Sehr teutonisch. 

  • TOP 1
  • VOTE-4-AWARD 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
vor 50 Minuten, pMaximus schrieb:

Deinen Titel hast du aber trotzdem und kannst im Nachhinein sagen dass du in London studiert hast. Jammern auf hohem Niveau. Zuerst ins Ausland gehen und sich dann über die Strukturen dort aufregen. Sehr teutonisch.  

Ich hab zwar einen Titel, aber stehe nicht wirklich dahinter, weil ich weiß wie es hier läuft... Kann man natürlich ausblenden..

 

Zitat

Hatte diverse Real Estate Kurse an UK Universitäten gemacht und die waren alle deutlich besser als alles, was ich in Deutschland gehört

Wahrscheinlich. Höre hier von anderen Studenten aus anderen Fachgebieten auch viel Unterschiedliches von schlecht bis sehr gut. Wahrscheinlich hängt es auch ein wenig vom persönlichen Anspruch ab. Der ist bei mir schon sehr hoch während dieser bei anderen wahrscheinlich nicht so hoch ist 🙂

bearbeitet von Gast

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden, Renato schrieb:

Kleines Update:

Ich bin geschockt vom niedrigen akadamischen Standard, würde am liebsten alles sofort hinschmeißen und abbrechen. Die Uni hier (bin übrigens doch auf der UCL, ist Teil der University of London) hat eigentlich einen richtig guten Ruf. Aber was in den VL abgeht ist mit deutschem Standard ABSOLUT nicht zu vergleichen. Quasi lächerlich. Profs (die nicht mal nen Prof. Titel haben) stehen vorne, lesen teilweise von nem Extra Stück Papier ihre Vorlesung ab, vergessen Folien der PPT zu updaten, stocken öfters mal beim Vortrag usw. und sofort. Da ist der Standard in Deutschland 5x höher. Das Beste: Meinen Kommilitonen fällt das nicht mal auf. Die meinen das sei hier normal..... ????????? 🤣🤣

Ich bin geschockt. Ich wäre schon längst weg wenn ich gerade eine andere Alternative hätte. Schlimmste Entscheidung meines Lebens.. Einzig positives ist, dass man hier die Noten hinterhergeschmissen bekommt und durchfallen quasi unmöglich ist.

Ist doch mal toll zu wissen, wie hochwertig eine akademische Ausbildung ist hier in der BRD !

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast
Am ‎13‎.‎08‎.‎2019 um 16:53 , Renato schrieb:

ich weiß andere Leute haben schon mit 23 … ihr Leben gesettled

was für arme Wesen müssen das sein

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.