Was ist eine gute Streitkultur?

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Hallo zusammen!

Ohne zwar ein konkretes Beispiel zu haben, oder selbst momentan ein Problem damit, interessiert mich das Thema.
Nachdem mir eine Eigenschaft am HB nicht gepasst hat (Unzuverlässig) habe ich dieses bei ihr Ruhig und bestimmt angesprochen.
Habe ihr Grenzen aufgezeigt und ihr vermittelt, dass dies ein für mich indiskutabler und wichtiger Punkt sei. Ich sowas voraussetze und selbst auch erwarte.

Darauf kam eine äußerst positive Rückmeldung. Sie fand es absolut nachvollziehbar, Männlich und Klasse wie ich es angesprochen und verlangt habe!
Seither hatten wir zu keiner zeit mehr Probleme mit diesem Thema sie hat sich wirklich schlagartig verbessert und kam immer Pünktlich.

So, nun entwickle ich mich ja auch gerne weiter, vor allem da öfter mal Sätze fallen wie: "Ich denke mit dir kann man voll gut Streiten", "Wie es wohl ist mit dir zu Streiten."

Ich Frage euch also:


1.) Was ist denn eine gute Streitkultur? 
Und ich gehe bei dieser Frage mal einfach vom Theoretischen "HSE alle sind mit sich im reinen" Normalfall aus. Das gewisse Menschen zum Drama neigen und diese evtl gerne anders Streiten ist mir bewusst.

2.) Kann man in einem Streit "Sachlich" bleiben, bzw ist es dann noch einer / Wo beginnt ein Streit?
Das Thema welches ich oben Beschrieben habe, ist zbs eine Überschreitung einer Grenze! Ich habe es Sachlich und mit klarer Grenze geregelt. Keiner wurde emotional oder schrie sich an.
Ist dies dann schon Kategorie Streiten? Gehört zu einem Streit nicht "Emotionalität"? Da sie danach die Überlegung anstrebte, wie es wohl ist mit mir zu Streiten, schien obiges beispiel ja kein Streit aus HB Sicht gewesen zu sein?

3.) Was "braucht" HB in einem Streit?
Natürlich ist die obig erwähnte Form des Streites erstmal Sachlich die beste! Aber würdet ihr sagen es müssen auch mal die Fetzen fliegen? Feuer muss entstehen? Braucht die Frau dann doch die Emotion obwohl sie meint sie Streitet lieber gerne Sachlich?

 

Ich finde dieses Thema recht interessant, was da eure Erfahrungen so sind? Habe bislang nichts in dieser Konkretisierung gefunden.

Grüße Uppy

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Grundsätzlich finde ich dass jeder Mann, der den Anspruch hat sich weiterzuentwickeln, erst mal lernen muss emotionalen Streit (reines Drama) und berechtigte Kritik (Auch mit Drama kommuniziert, aber halt berechtigt) zu unterscheiden.

Das ist schon mal ein riesen Schritt für ne gute Streitkultur - zu wissen, wann sie nur in den Arm genommen werden will und wann wird berechtigte Kritik ausgeübt. Also nicht immer nur den Alphaficker spielen und abnicken, sondern hinterfragen und fühlen.

vor 41 Minuten, UpdatePick schrieb:

Das Thema welches ich oben Beschrieben habe, ist zbs eine Überschreitung einer Grenze! Ich habe es Sachlich und mit klarer Grenze geregelt. Keiner wurde emotional oder schrie sich an.
Ist dies dann schon Kategorie Streiten? Gehört zu einem Streit nicht "Emotionalität"? Da sie danach die Überlegung anstrebte, wie es wohl ist mit mir zu Streiten, schien obiges beispiel ja kein Streit aus HB Sicht gewesen zu sein?

Das hast du auch top gelöst. Ob das zur Kategorie Streit gehört, (finde ich) muss jedes Pärchen individuell entscheiden, solange die gegenseitige Anziehung nicht darunter leidet und es nicht in ungesunde Dynamiken abdriftet. Jeder Mensch tickt da anders. Es gibt Mädels, die brauchen das einfach manchmal, egal wie reflektiert und umgänglich sie normalerweise sind.

Ich persönlich bin kein Fan davon, sich alles zurecht zu rationalisieren. Wenn man allerdings etwas mit einer ruhigen und reflektierten Art wie du oben lösen kann, sollte auch definitiv so gemacht werden. 

Aber es gibt auch andere Momente, die ich persönlich spannend finde. Bei meiner Ex hab ich manchmal gemerkt, dass sie einen kleinen Streit forcieren wollte. Und das nicht, weil wir beide unausgelastet waren oder ein langweiliges Leben haben, ganz im Gegenteil. Die brauchte manchmal diese kleine emotionale Achterbahn und ich hab sie ihr gegeben. Attractionverlust gab es dabei nie, wir hatten in 6 Jahren Beziehung, davon 3 Jahre zusammen wohnen, täglich Sex. Ich erwähne das eigentlich nur, weil hier gerne propagiert wird, streiten sei unmännlich und führt immer zur Abwertung.

Abschließend würd ich sagen, dass jedes Pärchen seine eigene, ganz persönliche Streitkultur ausbalancieren muss. So rational und reflektiert wie möglich, aber auch ruhig mal mit ein bisschen Dampf unterm Kessel. Muss man sich n bisschen emotionale Intelligenz für aneignen, ist aber letztendlich keine Raketenwissenschaft. Alles ist cool, solange es nicht unter die Gürtellinie geht und/oder verachtend wird UND man sich problemlos wieder vertragen kann.

bearbeitet von Enatiosis
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Erstmal danke für den guten Beitrag @Enatiosis

vor 34 Minuten, Enatiosis schrieb:

Grundsätzlich finde ich dass jeder Mann, der den Anspruch hat sich weiterzuentwickeln, erst mal lernen muss emotionalen Streit (reines Drama) und berechtigte Kritik (Auch mit Drama kommuniziert, aber halt berechtigt) zu unterscheiden.

Kannst du deinen konkreten Umgang mit den zwei Formen beschreiben?

Gehst du mit Emotionalem Streit auch emotional um? Oder bist du der Fels in der Brandung der es gut Händelt und belächelt?
"In den Arm nehmen" gehört für mich auch eher Richtung "Belächeln" sie einfach mal in den Arm nehmen und das Köpfchen streicheln damit sie sich wieder abkühlen kann.
 

vor 36 Minuten, Enatiosis schrieb:

Es gibt Mädels, die brauchen das einfach manchmal, egal wie reflektiert und umgänglich sie normalerweise sind.

Was brauchen sie manchmal? Die Gefühle? Also eher auch etwas Drama seitens des Mannes?
Bei der Pünktlichkeit Thematik erschleicht mich das Gefühl, dass sie hier auch bewusst ausgereizt hat wo da die Grenze ist und dann recht geil fand, als diese dann auch so bestimmt kam.
Habe das Thema auch erst chillig und witzig 1-2 Mal angesprochen. Nach dem keine Besserung kam würde dann mal kurz ein "ernstes Gespräch" draus. Sie erzählt mir immer wieder wie Hammer sie dies fand...
 

vor 39 Minuten, Enatiosis schrieb:

Abschließend würd ich sagen, dass jedes Pärchen seine eigene, ganz persönliche Streitkultur ausbalancieren muss. So rational und reflektiert wie möglich, aber auch ruhig mal mit ein bisschen Dampf unterm Kessel.

Gebe ich dir recht! Nur zu wissen, auf was sie genau raus will wenn sie streit forciert ist nicht ganz einfach denke ich?

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Gast

Streitkultur ist ein wichtiges Thema.

Wie enatiosis es richtig angesprochen hat, muss man zwischen Drama und berechtigten Kritikpunkten unterscheiden. Sprich der verbalen Kanalisierung von Frust und Meinungsverschiedenheiten.

Im ersten Fall sehe ich es anders als er. Ich nehme keine Frau in den Arm die mich anschreit und mich beleidigt - da gehe ich weg, bis sie sich beruhigt und entschuldigt hat. Im zweiten Fall höre ich mir ihre Punkte an und reagiere möglichst offen und aufgeschlossen. Wenn ich es anders sehe, dann kommt ein freundliches aber bestimmtes Nein. Ergibt sich daraus Drama - siehe Punkt eins. Akzeptiert sie mein Nein, gibt es kein Problem. 

Wird sowas zur Tagesordnung - stelle ich die Beziehung in Frage. Dann ist man einfach zu weit auseinander und es passt nicht.  

Ich persönlich mache kein Drama. Ebenfalls diskutiere ich nicht stundenlang mit einer Frau rum. Und niemals werde ich auf Drama mit Nähe reagieren. Das birgt ganz böses Karma mittelfristig.

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vor 1 Minute, KingOfCool schrieb:

Ich persönlich mache kein Drama. Ebenfalls diskutiere ich nicht stundenlang mit einer Frau rum. Und niemals werde ich auf Drama mit Nähe reagieren. Das birgt ganz böses Karma mittelfristig.

Ja sowas dachte ich mir auch.
Ich es bei ihr auch eher Richtung "Ruhig und gelassen" als Richtige Antwort ein.
Es fallen von ihr immer Sätze wie "Ich mag es ruhig und mit Argumenten zu streiten aber meine Freundinnen machen immer gleich voll das Drama" oder "XY geht so gut mit dem Drama seiner Freundin um, der bleibt einfach locker und es juckt ihn nicht".
Denke sie erwartet im Normalfall also auch eine in sich ruhende Person wenn sie Drama produziert.
Der unterschied ist dann, zu sehen ob man es einfach belächelt (emotionales Drama) oder eben sich sachlich anhört wo das Problem ist wenn es denn eines gibt.

Kann aber verstehen was @Enatiosis meint, und seine da einfach manchmal das Feuer braucht.

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Gast
Gerade eben, UpdatePick schrieb:

Ja sowas dachte ich mir auch.
Ich es bei ihr auch eher Richtung "Ruhig und gelassen" als Richtige Antwort ein.
Es fallen von ihr immer Sätze wie "Ich mag es ruhig und mit Argumenten zu streiten aber meine Freundinnen machen immer gleich voll das Drama" oder "XY geht so gut mit dem Drama seiner Freundin um, der bleibt einfach locker und es juckt ihn nicht".
Denke sie erwartet im Normalfall also auch eine in sich ruhende Person wenn sie Drama produziert.
Der unterschied ist dann, zu sehen ob man es einfach belächelt (emotionales Drama) oder eben sich sachlich anhört wo das Problem ist wenn es denn eines gibt.

Kann aber verstehen was @Enatiosis meint, und seine da einfach manchmal das Feuer braucht.

Wie gesagt, man kann auf Drama mit Nähe (Sex) eingehen und für den Moment parieren. Das geht aber mittelfristig mit massiven Frameverlusten einher und wird zur Tagesordnung - gepaart mit der Erwartungshaltung, dass du im Dreieck springst und die Initiative ergreifst, wenn sie wieder Drama startet. 

Mein Frame ist klar definiert im Streit. Werde ich persönlich angegriffen, obwohl ich respektvoll bleibe und zu meiner Meinung stehe, mache ich nen Furz danach. Eine Frau die das nicht checkt, wird nicht mein Leben bereichern und meinem Gemüt dauerhaft schaden. Ich bin gerne Glücklich. 

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vor 48 Minuten, UpdatePick schrieb:

Gehst du mit Emotionalem Streit auch emotional um? Oder bist du der Fels in der Brandung der es gut Händelt und belächelt?

Wenn sie rein emotionalen Streit anzetteln will, fehlt ihr in dem Augenblick etwas. Vielleicht ist sie einfach nur traurig und will in den Arm genommen werden, vielleicht ist sie horny und will bumsen, vielleicht ist sie sauer auf ihre beste Freundin und sucht gerade jemandem zum Zuhören, ohne dass man den Problemlöser spielt. Vielleicht will sie dir aber auch nur sagen, dass du ein wirklich unzuverlässiger Penner geworden bist. Sowas sollte man schon unterscheiden können.

Ich geh in meinen Beispielen jetzt einfach mal von der normalo Frau aus, die relativ unreflektiert ist. Da musste dir dann je nach Situation herausfühlen, ob du der Fels in der Brandung, der Zuhörer oder der Triebbefriediger bist. Oder der, der Kritik annehmen kann. In allen Fällen gilt gleichermaßen, seine Fühler auszustrecken und erst mal kurz in sich zu gehen. 

vor 48 Minuten, UpdatePick schrieb:

Was brauchen sie manchmal? Die Gefühle? Also eher auch etwas Drama seitens des Mannes?

Nicht "sie" auf die Allgemeinheit bezogen, das war jetzt speziell ein Beispiel für meine Ex. Bisschen Gefühlsachterbahn halt. Manche Mädels können ohne, manche brauchen es anders. Alles mal rauslassen, aber nicht auf ne frustrierte Art und Weise. Bei uns sind jetzt keine Teller geflogen oder sowas, also nicht falsch verstehen. Ich hab sie dann n bisschen aufgezogen bis sie ordentlich mett war und dann haben wir rumgemacht.

vor 48 Minuten, UpdatePick schrieb:

Gebe ich dir recht! Nur zu wissen, auf was sie genau raus will wenn sie streit forciert ist nicht ganz einfach denke ich?

Ist nicht immer ganz einfach, ne. Da wären wir wieder bei einem anderen Thema der Beziehungsführung: Hör deinem Partner zu und führt eine Beziehung, bezieht euch aufeinander. Dazu gehört auch, zu wissen was beim anderen aktuell im Job und Freundeskreis abgeht. Da kann man dann auch besser einschätzen, wieso die andere Person gerade womöglich so drauf ist. Daran scheitert es in Beziehungen halt schon super oft, dann wird auch gern das große Ganze vergessen. Macht sie oft Drama, weil sie ne miese Phase im Job hat oder macht sie Drama, weil sie endlich Kinder will, sie dir das mehr oder weniger schon über Monate mitteilt und du das Thema nach hinten schiebst? Spielt alles mit in die Rechnung.

Also ganz ehrlich, das was ihr hattet war kein Streit. Echter Streit entsteht für mich in dem Augenblick, in dem beide Partner bei einem Thema aneinander geraten und es in diesem Augenblick keine schnelle Konfliktlösung geben kann. Sei es aus zu starker Rationalität des Mannes oder weil Madame sich emotional in Argumenten und Vorwürfen verstrickt.

vor 39 Minuten, KingOfCool schrieb:

Im ersten Fall sehe ich es anders als er. Ich nehme keine Frau in den Arm die mich anschreit und mich beleidigt

Ich glaube da gibt es ein Missverständnis, sowas würde ich auch nie machen. Mir ging es da in dem Beispiel speziell um den Moment in dem man merkt, dass sie auf etwas aus ist. Wenn es persönlich/respektlos wird und plötzlich wahllos Bullshit ausgepackt wird, ist das nächste was sie von mir sieht mein zuckersüßes Lächeln und eine geschlossene Haustür. Auf sowas mit Nähe oder gar Sex zu reagieren ist auf Dauer ne absolut ungesunde Dynamik. Wenn du aber weißt, dass sie gerade auf Sex aus ist und einfach Gefühle angestaut hat, kann man das ruhig machen. Das ist ja dann eh meistens nichts respektloses.

-----------------------------

Das kann man auch einfach abkürzen: In sich ruhend und dramafrei Konsequenzen ziehen ist immer die Optimallösung. Je nach Partner kann man dann noch schauen, ob und wie man individuell darauf eingehen möchte.

Ich glaube generell hat der TE hier gerade eine andere Definition von Streit. Grenzen kommunizieren und danach handeln ist kein Streit sondern völlig normal, gerade wenn einem etwas stört. Zum Streit wird das Gespräch erst, wenn zwei unterschiedliche, im diesem Augenblick unnachgiebige Meinungen aufeinander treffen und keiner von beiden einsichtig/reflektiert genug ist um die Situation zu entschärfen.

In meiner Welt gibt es keine "echten" Streits. Wenn sie ne Runde emotionale Achterbahn fahren will, können wir das gerne machen, ich kann da meinen Spaß raus ziehen, völlig ohne eigenes Drama zu machen oder rumzubrüllen. Aber idR kannste alles zu 95% mit Gelassenheit von vorn herein entschärfen, den Rest erledigen klare Grenzen nach denen man dramafrei Konsequenzen zieht.

bearbeitet von Enatiosis
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Sowohl in der Beziehung als auch unter Freunden muss man schonmal sagen können das dies oder jenes Verhalten scheiße war oder man anderer Ansicht ist.
Dann muss aber auch wieder gut sein, kein rumschmollen, nachtragen, keine Beleidigungen etc.

Wenn Madame sich über den Job whatever aufregt und sich irgendwie hochfährt, dann kann/muss man sie definitiv in den Arm nehmen.

Wenn es allerdings lautstark über Beziehungsthemen zugeht, sie zu wissen meint was ich denke/fühle, sie quasi die Hellseherin spielt und mir Vorwürfe um die Ohren haut auf die ich nur noch mit Rechtfertigung reagieren kann versuche ich mich der Situation zu entziehen. Da gibts keine Belohnung, bestenfalls gibt es ein geh mir nicht auf den Sack. Drama fuckt mich nämlich total ab. Das zerstört meine gute Laune, da geht die Anziehung sowas von in den Keller das mir 3 Tage die Morgenlatte ausbleibt.

MfG

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ENATIOSIS, ich zitiere Dich mit " Ich glaube generell hat der TE hier gerade eine andere Definition von Streit. Grenzen kommunizieren und danach handeln ist kein Streit sondern völlig normal, gerade wenn einem etwas stört. Zum Streit wird das Gespräch erst, wenn zwei unterschiedliche, im diesem Augenblick unnachgiebige Meinungen aufeinander treffen und keiner von beiden einsichtig/reflektiert genug ist um die Situation zu entschärfen.

In meiner Welt gibt es keine "echten" Streits. "

Super formuliert, so sollte es auch sein !

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vor 7 Minuten, AltJungfer schrieb:

ENATIOSIS, ich zitiere Dich mit " Ich glaube generell hat der TE hier gerade eine andere Definition von Streit. Grenzen kommunizieren und danach handeln ist kein Streit sondern völlig normal, gerade wenn einem etwas stört. Zum Streit wird das Gespräch erst, wenn zwei unterschiedliche, im diesem Augenblick unnachgiebige Meinungen aufeinander treffen und keiner von beiden einsichtig/reflektiert genug ist um die Situation zu entschärfen.

In meiner Welt gibt es keine "echten" Streits. "

Super formuliert, so sollte es auch sein !

Ja ist eine gute Allgemeine Zusammenfassung. Es gilt also als grobe Grundstruktur erstmal immer als Mann gelassen zu bleiben und rational nach einer Lösung zu suchen ohne dich in ein Emotional geladenen Zustand zu versetzen?

@Enatiosis Meine Definition von Streit ist eben NICHT das Grenzen setzen. Darum meinte ich oben auch:
 

vor 2 Stunden, UpdatePick schrieb:

Das Thema welches ich oben Beschrieben habe, ist zbs eine Überschreitung einer Grenze! Ich habe es Sachlich und mit klarer Grenze geregelt. Keiner wurde emotional oder schrie sich an.
Ist dies dann schon Kategorie Streiten? Gehört zu einem Streit nicht "Emotionalität"? Da sie danach die Überlegung anstrebte, wie es wohl ist mit mir zu Streiten, schien obiges beispiel ja kein Streit aus HB Sicht gewesen zu sein?

Ich wollte quasi eine Definition von "Streit" und "Grenzen" setzen. Die ist ja gut gelungen 😄 
Die hier hab ich auch schon öfter gelesen:

vor 16 Minuten, Enatiosis schrieb:

vielleicht ist sie sauer auf ihre beste Freundin und sucht gerade jemandem zum Zuhören, ohne dass man den Problemlöser spielt

Freuen brauchen ja anscheinend im Gegensatz zu Männern bei Problemen selten eine Rationale Durchgeklügelte Lösung, sondern eher einen Zuhörer. Sprich Verständnis und bisschen einen auf Meinungsverstärker machen ala "Ja die ist echt ne blöde Kuh!" oder? 

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vor 6 Minuten, UpdatePick schrieb:

Es gilt also als grobe Grundstruktur erstmal immer als Mann gelassen zu bleiben und rational nach einer Lösung zu suchen ohne dich in ein Emotional geladenen Zustand zu versetzen?

Als Mann in solchen Situationen emotional geladen zu sein ist doppelt kontraproduktiv. Vermischt du Emotionalität mit Rationalität, kommen da die absurdesten Ergebnisse bei raus. Wäre vermutlich so ein Paradebeispiel für einen Streit, in dem sie sich dann plötzlich an Dinge erinnert, über die man vor 2 Jahren schon gestritten hat, weil er ja nie seine Schuhe vorne auszieht. Und weil ihn das dann so anpisst, haut er ihr gleich noch um die Ohren, dass sie sich nicht mehr für ihn schick macht und 5kg zugenommen hat.

Das wäre dann so eine Streitkultur, die ganz sicher auf Dauer zum Verlust von Anziehung führt. Jedes Mädel möchte doch irgendwo nen Typen, der erwachsen und easy mit echten Problemen umgehen kann.

vor 10 Minuten, UpdatePick schrieb:

Freuen brauchen ja anscheinend im Gegensatz zu Männern bei Problemen selten eine Rationale Durchgeklügelte Lösung, sondern eher einen Zuhörer. Sprich Verständnis und bisschen einen auf Meinungsverstärker machen ala "Ja die ist echt ne blöde Kuh!" oder? 

Muss man individuell sehen. Klar kann man mal Lösungsansätze liefern, aber auf Dauer ist das kein Zustand. Mein persönliches Ziel bei so nem "meine Freundin ist so doof!" oder generell einfach nur aufwühlenden Thema ist, sie ausquatschen zu lassen. Wenn sie danach immer noch schlecht drauf ist, kannste versuchen sie aus der aktuellen Gefühlswelt rauszuholen. Ich bin dann z.B. hingegangen und hab ihr ihre Schuhe vor die Füße gestellt, ne Runde spazieren gehen oder Eis essen. Oder einfach nur Glotze anmachen, Maul halten.

Bisschen offtopic aber dennoch erlebte schlechte Diskussions/Streitkultur: Ich hatte letztens über mehrere Monate was mit einer, mit der konntest du gar nicht Reden in der Hinsicht. Ich hab irgendwann mal etwas angesprochen, was mich stört. Nicht mal was Großes, ging mehr so in die Richtung Ausloten. Anstatt das mal sacken zu lassen und sich zu hinterfragen, ist sie dann völlig unreflektiert in den Angriffsmodus gegangen, so nach dem Motto "Ja aber du...." - "Aber letztens hast du doch...". Danach kamen dann noch ein paar Ausflüchte und Rechtfertigungen, bloß nichts eingestehen. Da wusst ich dann direkt, das mit uns wird niemals was Ernstes werden und habs wenige Tage später beendet. Wenn das am Anfang schon so losgeht, will ich gar nicht wissen die Madame auf Themen reagiert hätte, die das Potential haben echte Beziehungskiller zu werden. 

Die Fähigkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen spielt bei der ganzen Streitsache ne ziemlich große Rolle. Zu wissen, wann man den Fehler bei sich selbst suchen muss und wann man auf Grund von ungerechtfertigen Vorwürfen die "Halt, Stop" Grenze zieht.

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