200. Lay - Die Reise geht weiter + (Hürdentheorie und wie man bis zur Freundin durcheskaliert)

274 Beiträge in diesem Thema

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vor 11 Minuten, Ambizious schrieb:

"Performance Seeking ein Merkmal eines instabilen Selbstwerts" <- Diese Aussage wird in dieser oder ähnlicher Form öfters getroffen. Gibt's dazu irgendwelche validen Studien oder Beweise, dass das so sei. Ich bin zumindest noch nicht drauf gestoßen und ich halte die Aussage für sehr kritisch. Damit machst du jeden, der keinen Bock auf ein 08/15 Leben hat zum psychischen Problemfall und framest Erfolg gleichzeitig als etwas Negatives 

Auch diese Aussage: Früher habe ich auch so viel gevögelt, aber dann habe ich mich verändert. Das mag schon sein, dass das bei dir der Fall war, heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass das bei mir auch so sein muss (oder bei anderen Menschen) 

Find die Aussage von @Patrick B auch grenzwertig. Aber vielleicht hat er es ja anders gemeint. Jedem der karrieretechnisch was drauf hat eine psychische Pathogenität zu unterstellen ist ziemlich daneben. 

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Ich zitiere " "Performance Seeking ein Merkmal eines instabilen Selbstwerts" " und würde einfach mal sagen, diese Aussage ist Merkmal eines instabilen Selbstwerts. Eine grobe Verallgemeinerung, und was genau unterscheidet gesundes Selbstbewußtsein von einem instabilen Selbstwert bzw. wer hat da Deutungshoheit ? Wäre mit solchen Aussagen sehr zurückhaltend ... .

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vor einer Stunde, Ambizious schrieb:

"Performance Seeking ein Merkmal eines instabilen Selbstwerts" <- Diese Aussage wird in dieser oder ähnlicher Form öfters getroffen. Gibt's dazu irgendwelche validen Studien oder Beweise, dass das so sei. Ich bin zumindest noch nicht drauf gestoßen und ich halte die Aussage für sehr kritisch. Damit machst du jeden, der keinen Bock auf ein 08/15 Leben hat zum psychischen Problemfall und framest Erfolg gleichzeitig als etwas Negatives  

Nein, es geht nicht darum Erfolg als Problemfall zu framen. Zunächst mal muss man da aufpassen, welche Wahrscheinlichkeiten genau gemeint sind: wenn Performance Seeking typisch für instabilen Selbstwert ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Performance Seeking ein guter Predictor für instabilen Selbstwert ist. Denn salopp gesagt, könnte man auch ein Performance Seeker aus anderen Gründen sein. 

Meine Aussage basiert auf dem Model von Mruk (siehe Abbildung, entnommen aus "Positive Psychologie" von Daniela Blickhan). 748793896_Screenshot_20190908-150633_AmazonKindle.thumb.jpg.dc496cebc223a1aef00c088136ca0c2d.jpg

Da gilt es aber differenziert drauf zu schauen: jemand, der ein paar mehr Frauen ficken, etwas mehr Kohle verdienen oder ein paar Muskeln zulegen will, ist nicht gleich ein Performance Seeker. Das Ausmaß ist bspw. entscheidend.

Und das hat auch nichts mit pathologisieren zu tun, weil ein instabiler Selbstwert nichts pathologisches ist. Aber es gibt pathologische Ausprägungen in dem genannten Modell. Das siehst du in der zweiten Abbildung (ebenfalls aus dem Buch von Blickhan):

PhotoEditor_20190908_151946887.thumb.jpg.8b9907d7415d5fc095fb22072c337361.jpg

Und um wieder den Kreis zum Anfang zu schließen: meiner Meinung nach sind extreme Ausprägungen des Performance Seekings in der Tat ein guter Predictor für instabilen Selbstwert. Natürlich nicht in allen Fällen. Deshalb ist das auch keine Unterstellung gerichtet an den TE. Aber ich bin bei @RyanStecken, dass jeder, der den Weg des Vielfickers geht, Richtung Bodybuilding geht oder unbedingt ins Top Management will, das für sich bei Gelegenheit reflektieren sollte. 

Eine schöne Anekdote dazu ist übrigens das neue Buch von Thomas Middelhoff "Schuldig.". Kann ich euch nur empfehlen! Gibt schöne Einblicke in das Bedürfnis nach äußerer Bestätigung eines Top Managers und seinen Weg, das zu erkennen und zu ändern.

bearbeitet von Patrick B
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Am 5.9.2019 um 09:47 , Bondig schrieb:

Naja, aber im Swingerclub geht es ja nicht um "Verführung" im hier diskutierten Sinne - alle Beteiligten wissen ja, worauf sie sich einlassen bzw worum es geht ... Wobei mir doch häufig gesagt wird, dass da HB's, die optisch was her machen, wohl eher die Ausnahmen sind. Aber ich will das auch endlich mal ausprobieren... 

Wie läuft das eigentlich ab? Ich geh hin, stell mich in Buchse an die Bar und warte was passiert? Und alle schauen zu? 

Es kommt immer drauf an, zu welchen Events man hingeht. Wenn man in einen vielbesuchten Club an einem gut besuchten Abend geht, sind auf jeden Fall 5-10 fickbare und auch hübsche Babes am Start. Im SC gehts 80% um Look. Ich war damals sehr trainiert hab Heilkräuter genommen. Ist aber verjährt. Wenn Du aber den Mund nicht aufbekommst und ein langes Gesicht ziehst, läuft im Sc auch nix. Ansprechangst sollte man nicht haben. Läuft unterschiedlich ab, je nach Club. Joyclub ist Dein Freund.

@ Ambizious: wie erwähnt, hatte ich damals noch eine athletische Optik, volles, nicht graues Haar und auch da schon keine Ansprechängste mehr. Und ging nur an gut besuchten Abenden hin. Das hilft ungemein.

 

 

 

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vor 34 Minuten, Ghost-Fahrer schrieb:

Es kommt immer drauf an, zu welchen Events man hingeht. Wenn man in einen vielbesuchten Club an einem gut besuchten Abend geht, sind auf jeden Fall 5-10 fickbare und auch hübsche Babes am Start. Im SC gehts 80% um Look. Ich war damals sehr trainiert hab Heilkräuter genommen. Ist aber verjährt. Wenn Du aber den Mund nicht aufbekommst und ein langes Gesicht ziehst, läuft im Sc auch nix. Ansprechangst sollte man nicht haben. Läuft unterschiedlich ab, je nach Club. Joyclub ist Dein Freund.

"Heilkräuter" Sag halt, dass du ordentlich gestofft hast ; ) Wobei man auch ohne eine passable Figur bekommt.... Egal, eine Frage zum SC hätte ich noch: 

Ich hab eine Frau kennengelert, die mit mir rein gehen würde. Ich bin ja quasi noch ein Neuling und noch etwas schüchtern ; ) Aber womit startet man am besten? Mit BDSM habe ich mal experimentiert, am Ende ging es aber nicht über Handschellen und Schläge auf den Arsch drüber hinaus, soll heißen: Ich würde nicht gleich auf eine explizite Fetisch-Party gehen wollen. 

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vor einer Stunde, Bondig schrieb:

"Heilkräuter" Sag halt, dass du ordentlich gestofft hast ; ) Wobei man auch ohne eine passable Figur bekommt.... Egal, eine Frage zum SC hätte ich noch: 

Ich hab eine Frau kennengelert, die mit mir rein gehen würde. Ich bin ja quasi noch ein Neuling und noch etwas schüchtern ; ) Aber womit startet man am besten? Mit BDSM habe ich mal experimentiert, am Ende ging es aber nicht über Handschellen und Schläge auf den Arsch drüber hinaus, soll heißen: Ich würde nicht gleich auf eine explizite Fetisch-Party gehen wollen. 

Ich? Niemals! Das ist illegal in Deutschland. Daher würd ich sowas nicht sagen. Es stimmt, geht auch ohne, dauert aber länger. Andererseits nur Testo only und kleine Dosen, kommt man relativ gut wieder runter. Also viel schon mal gleich gar nicht, zum einen ist es teuer, wenn man keinen Müll will, und zum anderen brauch ich ned im Freibad vor den Teens den Hampelmann mit Sixpack spielen. Such Dir ne große Party mit wirklich vielen Gästen, z.B. sowas https://www.joyclub.de/event/906731.subrosadictum_space_intruders_muenchen.html#date_pane dann findet sich fast immer jemand bzw. ein anderes paar, das auf Wellenlänge ist

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vor 7 Stunden, Patrick B schrieb:

wenn Performance Seeking typisch für instabilen Selbstwert ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Performance Seeking ein guter Predictor für instabilen Selbstwert ist. Denn salopp gesagt, könnte man auch ein Performance Seeker aus anderen Gründen sein. 

 

vor 7 Stunden, Patrick B schrieb:

meiner Meinung nach sind extreme Ausprägungen des Performance Seekings in der Tat ein guter Predictor für instabilen Selbstwert.

 

vor 7 Stunden, Patrick B schrieb:

Nein, es geht nicht darum Erfolg als Problemfall zu framen.

Natürlich nicht 😂. Guter Cope von dir, jedenfalls.

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Hey zusammen,

interessanter Beitrag und reflektiert auch meine alte Gedanken wieder.

Als Barney Stinson bei "How I met your mother"  in einer Folge von über 200 Lays gesagt hat, habe ich das als meine persönliche Challenge:) angesehen wei ich

die Figur Barney Stinson lächerlich fand und das in die Realtiät umsetzen wollte.

Aber ich merke es sind 5 Jahre vergangen und ich kam höchsten auf 40 Lays ( Hbs mindestens 7 ) wenns hochkommt. Aber mein Challenge war es explizit nur in Deutschland und daher hatte ich neben der Arbeit und Vollzeitstudium viele Tiefs.

Mittlerweile ist die Motivation da und ich werde das Ziel von 100 Lays in  3 Monaten anstreben.

Daher mal sehen ob ich das packe aber motiviert bin ich wieder.

Ich knüpfe mit dem Ziel nicht nur Sex sondern viel Lebenserfahrung und weiterentwicklung bevor ich meine Königin finde:)

 

Gruss

SchwarzRhetoriker

 

 

 

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Quote ver-45-fachen, safe.

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vor 6 Stunden, Jingang schrieb:

Quote ver-45-fachen, safe.

Mit dem richtigen Inner Game gar kein Problem...

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vor 16 Stunden, Patrick B schrieb:

Nein, es geht nicht darum Erfolg als Problemfall zu framen. Zunächst mal muss man da aufpassen, welche Wahrscheinlichkeiten genau gemeint sind: wenn Performance Seeking typisch für instabilen Selbstwert ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Performance Seeking ein guter Predictor für instabilen Selbstwert ist. Denn salopp gesagt, könnte man auch ein Performance Seeker aus anderen Gründen sein. 

Meine Aussage basiert auf dem Model von Mruk (siehe Abbildung, entnommen aus "Positive Psychologie" von Daniela Blickhan). 748793896_Screenshot_20190908-150633_AmazonKindle.thumb.jpg.dc496cebc223a1aef00c088136ca0c2d.jpg

Da gilt es aber differenziert drauf zu schauen: jemand, der ein paar mehr Frauen ficken, etwas mehr Kohle verdienen oder ein paar Muskeln zulegen will, ist nicht gleich ein Performance Seeker. Das Ausmaß ist bspw. entscheidend.

Und das hat auch nichts mit pathologisieren zu tun, weil ein instabiler Selbstwert nichts pathologisches ist. Aber es gibt pathologische Ausprägungen in dem genannten Modell. Das siehst du in der zweiten Abbildung (ebenfalls aus dem Buch von Blickhan):

PhotoEditor_20190908_151946887.thumb.jpg.8b9907d7415d5fc095fb22072c337361.jpg

Und um wieder den Kreis zum Anfang zu schließen: meiner Meinung nach sind extreme Ausprägungen des Performance Seekings in der Tat ein guter Predictor für instabilen Selbstwert. Natürlich nicht in allen Fällen. Deshalb ist das auch keine Unterstellung gerichtet an den TE. Aber ich bin bei @RyanStecken, dass jeder, der den Weg des Vielfickers geht, Richtung Bodybuilding geht oder unbedingt ins Top Management will, das für sich bei Gelegenheit reflektieren sollte. 

Eine schöne Anekdote dazu ist übrigens das neue Buch von Thomas Middelhoff "Schuldig.". Kann ich euch nur empfehlen! Gibt schöne Einblicke in das Bedürfnis nach äußerer Bestätigung eines Top Managers und seinen Weg, das zu erkennen und zu ändern.

Ich mag mich irren, aber inwiefern ist diese Grafik (bzw. sogar dieses Buch) wissenschaftlich bestätigt? Mir scheint, dass da jemand (Mruk) ein Paper veröffentlicht hat und die Frau das halt in ihrem Buch übernommen hat, aber auf welchen Datengrundlagen basiert das Ganze? Macht mir persönlich jetzt keinen allzu validen Eindruck, zumal es ja auch fast unmöglich ist zu sagen, was wirklich "instabiler Selbstwert" sein soll. Wer definiert, ob ein Charakter besser oder schlechter ist? Vielleicht haben manche Topmanager tatsächlich einen instabilen Selbstwert, aber who cares, solange sie damit zufrieden sind und nichts daran ändern wollen. Ist doch denen ihr Bier oder nicht. Dieses ständige Andichten durch Hobbypsychologen von irgendwelchen psychischen Defekten ist doch einfach nur lächerlich. Ich vögel halt einfach gern mit vielen schönen Frauen, weil Frauen halt einfach geil aussehen, riechen und sich verhalten, just deal with it ;) 

Wer schön, wenn das endlich Akzeptanz wenigstens im Pu-Forum finden würde

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vor 54 Minuten, Ambizious schrieb:

Dieses ständige Andichten durch Hobbypsychologen von irgendwelchen psychischen Defekten ist doch einfach nur lächerlich.

+1

vor 54 Minuten, Ambizious schrieb:

Ich vögel halt einfach gern mit vielen schönen Frauen, weil Frauen halt einfach geil aussehen, riechen und sich verhalten, just deal with it 😉

Wer schön, wenn das endlich Akzeptanz wenigstens im Pu-Forum finden würde

Der Satz im Pickupforum. Die Akzeptanz sollte doch ein No-Brainer sein 😉

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vor einer Stunde, smallPUA schrieb:

+1

Der Satz im Pickupforum. Die Akzeptanz sollte doch ein No-Brainer sein 😉

Joa, ganz ok. Macht einen bisschen geil bzw. macht Bock auf "sargen". Aber sowas kann er auch nur bringen, solange ich die Frauen nicht kenne.

Es ist leider hoffnungslos. Ich suche nicht mehr. Und ihr müsst ziemlichen Aufwand betreiben um mich zu überzeugen.

Edit: Powerloss, aber hey, show me!;)

bearbeitet von MakeItNasty

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vor 4 Stunden, Ambizious schrieb:

Ich mag mich irren, aber inwiefern ist diese Grafik (bzw. sogar dieses Buch) wissenschaftlich bestätigt? Mir scheint, dass da jemand (Mruk) ein Paper veröffentlicht hat und die Frau das halt in ihrem Buch übernommen hat, aber auf welchen Datengrundlagen basiert das Ganze? Macht mir persönlich jetzt keinen allzu validen Eindruck, zumal es ja auch fast unmöglich ist zu sagen, was wirklich "instabiler Selbstwert" sein soll.

Das Buch von Mruk ist ein wissenschaftliches Buch zum Thema Selbstwert. Und es berücksichtigt die empirischen Befunde zu dem Thema aus zahlreichen anderen Veröffentlichungen. Aber ich denke, das wird dich auch nicht weiter überzeugen, da du dein Weltbild an dieser Stelle nicht in Frage stellen möchtest. Was dein gutes Recht ist. Allerdings könntest du das auch gleich schreiben und nicht erst nach Belegen fragen, wenn die dich dann gar nicht interessieren und du dich inhaltlich nicht mit ihnen auseinander setzen möchtest.

Für alle, die das Thema aus wissenschaftlicher Sicht interessiert, hier ein kurzer Ausschnitt von Mruk zum nicht-klinisches instabilen Selbstwertgefühl auf Basis von Kompetenz/Performance:

"Achievement-Oriented Competence-Based Self-Esteem


As we saw in Chapter 3, a collectivistic society pushes people toward the worthiness dimension of self-esteem, whereas individualistic societies pressure individuals toward valuing personal achievements more highly.
Thus, it is not surprising to find that many people in our culture live out self-esteem issues in terms of successes and failures. The less such a focus is balanced by an abiding sense of worthiness, the more likely a person’s
self-esteem is to become fragile or unstable. Again, the result of such imbalance is the creation of a certain vulnerability and readiness to respond defensively. At lower levels, success-oriented competence-based
self-esteem is seductive, mainly because success feels good and our soci-ety places such a high value on it. As long as we continue to be success-ful, we receive valued acknowledgments and rewards that can easily mask
an underlying sense of deficiency.
The problem occurs, of course, when things do not go well, as in thecase of Crocker’s and Park’s (2004) work on high-achieving college stu-dents who suddenly find themselves unable to get into a highly ranked
graduate program. Often, individuals who live this type of self-esteem atthis level are highly motivated, work hard, and sometimes even become extraordinarily accomplished in any given areas. In essence, they become overachievers and as long as they continue to achieve, they look good to people in general. Likewise, they tend to score high on tests given to measure self-esteem. Because of the inherent imbalance in this configura-tion of competence and worthiness, however, the picture can change quite dramatically under certain conditions. For example, having their abilities
questioned, their work seriously criticized, or their project fail is destabi-lizing enough to evoke defensive reactions, just as we saw with the oppo-site set of self-esteem dynamics. Depending on degree and circumstance,
these reactions are minor ones, such as making downward social com-parisons or deriding detractors (Crocker & Park, 2003). But at other
times the degree of fragility is great enough to shatter the veneer of high self-esteem and evoke more aggressive reactions in an attempt to get what one wants or to push a sense of failure away. Baumeister and colleagues(1996) examined this dark aspect of high self-esteem and even discussed it in relation to aggression.
Perfectionism could also fall under this quadrant insofar as any-thing less than perfection is seen as a failure, which, in turn, can gener-ate a high degree of self-criticism. In this case, each flaw and every failure can become a threat, which is a painful, but not necessarily clin-ical, condition. However, as we near the midpoint of this quadrant, such perfectionism becomes clinically severe, as with certain eating dis-orders that have been found to be connected to problems with self-
esteem (Baumeister, Campbell, Krueger & Vohs, 2003; American Psychiatric Association, 2000; Harter, 1999; Rosenberg & Owen, 2001). For example, if the lack of experiencing oneself as a worthy indi-
vidual is coupled with other unfortunate factors, such as high self-expectations, critical parents, a certain biological vulnerability, being
young, being a female in a society obsessed with weight, being thin, and dieting, then anorexia and related conditions become high risks. The same dynamic could apply to the perfectionistic demands of the com-
pulsive personality. "

aus Mruk 2006 "Self-Esteem Research, Theory,
and Practice"

bearbeitet von Patrick B
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Geiler Scheiss, Ambizious! Wenn du was machst, dann mit Herzblut!

Nicht nur dein Laycount ist zu bewundern, ganz allgemein deinen eisernen Willen und deine Hingabe für die Dinge, die dir wichtig sind!

❤️

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vor 4 Stunden, Patrick B schrieb:

Das Buch von Mruk ist ein wissenschaftliches Buch zum Thema Selbstwert. Und es berücksichtigt die empirischen Befunde zu dem Thema aus zahlreichen anderen Veröffentlichungen. Aber ich denke, das wird dich auch nicht weiter überzeugen, da du dein Weltbild an dieser Stelle nicht in Frage stellen möchtest. Was dein gutes Recht ist. Allerdings könntest du das auch gleich schreiben und nicht erst nach Belegen fragen, wenn die dich dann gar nicht interessieren und du dich inhaltlich nicht mit ihnen auseinander setzen möchtest.

Für alle, die das Thema aus wissenschaftlicher Sicht interessiert, hier ein kurzer Ausschnitt von Mruk zum nicht-klinisches instabilen Selbstwertgefühl auf Basis von Kompetenz/Performance:

"Achievement-Oriented Competence-Based Self-Esteem


As we saw in Chapter 3, a collectivistic society pushes people toward the worthiness dimension of self-esteem, whereas individualistic societies pressure individuals toward valuing personal achievements more highly.
Thus, it is not surprising to find that many people in our culture live out self-esteem issues in terms of successes and failures. The less such a focus is balanced by an abiding sense of worthiness, the more likely a person’s
self-esteem is to become fragile or unstable. Again, the result of such imbalance is the creation of a certain vulnerability and readiness to respond defensively. At lower levels, success-oriented competence-based
self-esteem is seductive, mainly because success feels good and our soci-ety places such a high value on it. As long as we continue to be success-ful, we receive valued acknowledgments and rewards that can easily mask
an underlying sense of deficiency.
The problem occurs, of course, when things do not go well, as in thecase of Crocker’s and Park’s (2004) work on high-achieving college stu-dents who suddenly find themselves unable to get into a highly ranked
graduate program. Often, individuals who live this type of self-esteem atthis level are highly motivated, work hard, and sometimes even become extraordinarily accomplished in any given areas. In essence, they become overachievers and as long as they continue to achieve, they look good to people in general. Likewise, they tend to score high on tests given to measure self-esteem. Because of the inherent imbalance in this configura-tion of competence and worthiness, however, the picture can change quite dramatically under certain conditions. For example, having their abilities
questioned, their work seriously criticized, or their project fail is destabi-lizing enough to evoke defensive reactions, just as we saw with the oppo-site set of self-esteem dynamics. Depending on degree and circumstance,
these reactions are minor ones, such as making downward social com-parisons or deriding detractors (Crocker & Park, 2003). But at other
times the degree of fragility is great enough to shatter the veneer of high self-esteem and evoke more aggressive reactions in an attempt to get what one wants or to push a sense of failure away. Baumeister and colleagues(1996) examined this dark aspect of high self-esteem and even discussed it in relation to aggression.
Perfectionism could also fall under this quadrant insofar as any-thing less than perfection is seen as a failure, which, in turn, can gener-ate a high degree of self-criticism. In this case, each flaw and every failure can become a threat, which is a painful, but not necessarily clin-ical, condition. However, as we near the midpoint of this quadrant, such perfectionism becomes clinically severe, as with certain eating dis-orders that have been found to be connected to problems with self-
esteem (Baumeister, Campbell, Krueger & Vohs, 2003; American Psychiatric Association, 2000; Harter, 1999; Rosenberg & Owen, 2001). For example, if the lack of experiencing oneself as a worthy indi-
vidual is coupled with other unfortunate factors, such as high self-expectations, critical parents, a certain biological vulnerability, being
young, being a female in a society obsessed with weight, being thin, and dieting, then anorexia and related conditions become high risks. The same dynamic could apply to the perfectionistic demands of the com-
pulsive personality. "

aus Mruk 2006 "Self-Esteem Research, Theory,
and Practice"

Ja gut das macht nen deutlich valideren Eindruck, als das erste Buch, das die Grafik daraus entnimmt. Bin sogar am Überlegen mir das durchzulesen, was sind die Erkenntnisse, die daraus gezogen werden bzw. was kann man bzgl des Selbstwertes tun? 

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vor 3 Stunden, Liamnyte schrieb:

Geiler Scheiss, Ambizious! Wenn du was machst, dann mit Herzblut!

Nicht nur dein Laycount ist zu bewundern, ganz allgemein deinen eisernen Willen und deine Hingabe für die Dinge, die dir wichtig sind!

❤️

110% Zustimmung, Hammertyp - und beneidenswerter Laycount !

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Ne ich find den Input von Patrick sehr gut. Am geilsten ist es für mich persönlich, wenn man sich ein Ziel raussucht, es durchzieht sowie der TE aber gleichzeitig immer mal wieder ein Blick auf sein InnerGame hat. 

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vor 23 Minuten, RyanStecken schrieb:

Ne ich find den Input von Patrick sehr gut. Am geilsten ist es für mich persönlich, wenn man sich ein Ziel raussucht, es durchzieht sowie der TE aber gleichzeitig immer mal wieder ein Blick auf sein InnerGame hat. 

Das tue ich definitiv und das hat sich auch wirklich sehr gut entwickelt durch meine ganzen Erfahrungen der letzten 10 Jahre. Ich bin wirklich sehr gelassen, zufrieden und glücklich geworden. Gleichzeitig bin ich aber noch immer sehr erfolgshungrig! Ich lese zum Inner Game/Psychologie auch sehr viel(deswegen war das keine leere Phrase, dass ich mir das Buch vielleicht reinziehe, bin bloß grad im Urlaub in Kalifornien und möchte da mich grad mit möglichst wenig "Produktivem" beschäftigen) und versuche in mich "hineinzuhorchen", aber was mich an vielen PUlern stört, ist diese Fixiertheit auf Inner Game bzw. das Inner Game als Excuse zu nehmen, nicht zu approachen bzw. als Grund für ihren Misserfolg vorzuschieben. Wenn man sich mal die Realität anschaut, dann gibt es mehr als genug "Gegenbeispiele" von Männern, die mit sich selbst alles andere, als zufrieden sind oder sogar gewalttätig sind, aber denen Horden von Frauen hinterherlaufen

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vor einer Stunde, Ambizious schrieb:

Das tue ich definitiv und das hat sich auch wirklich sehr gut entwickelt durch meine ganzen Erfahrungen der letzten 10 Jahre. Ich bin wirklich sehr gelassen, zufrieden und glücklich geworden. Gleichzeitig bin ich aber noch immer sehr erfolgshungrig! Ich lese zum Inner Game/Psychologie auch sehr viel(deswegen war das keine leere Phrase, dass ich mir das Buch vielleicht reinziehe, bin bloß grad im Urlaub in Kalifornien und möchte da mich grad mit möglichst wenig "Produktivem" beschäftigen) und versuche in mich "hineinzuhorchen", aber was mich an vielen PUlern stört, ist diese Fixiertheit auf Inner Game bzw. das Inner Game als Excuse zu nehmen, nicht zu approachen bzw. als Grund für ihren Misserfolg vorzuschieben. Wenn man sich mal die Realität anschaut, dann gibt es mehr als genug "Gegenbeispiele" von Männern, die mit sich selbst alles andere, als zufrieden sind oder sogar gewalttätig sind, aber denen Horden von Frauen hinterherlaufen 

Buch lesen also.

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vor 15 Stunden, Ambizious schrieb:

Ja gut das macht nen deutlich valideren Eindruck, als das erste Buch, das die Grafik daraus entnimmt. Bin sogar am Überlegen mir das durchzulesen, was sind die Erkenntnisse, die daraus gezogen werden bzw. was kann man bzgl des Selbstwertes tun? 

Das Buch hat ein ganzes Kapitel zu verschiedenen Interventionen zum Selbstwert. Es ist aber kein Arbeitsbuch zur Persönlichkeitsentwicklung. Aber trotzdem kann man natürlich die Interventionen auch für sich umsetzen. 

Für High Performer, die ihr Selbstmitgefühl stärken wollen, empfehle ich "Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden" von Kristin Neff. Ist ein wissenschaftlich fundiertes Arbeitsbuch. Die englische Version kostet übrigens ein paar Euro weniger. 

Ich komme selber aus der High Performer-Ecke und fand es sehr hilfreich. 

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vor 13 Stunden, Patrick B schrieb:

Für High Performer, die ihr Selbstmitgefühl stärken wollen, empfehle ich "Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden" von Kristin Neff. Ist ein wissenschaftlich fundiertes Arbeitsbuch.

Kristin Neffs Buch ist überaus zu empfehlen. Sie zeigt recht gut auf weshalb Selbstmitgefühl dem Selbstwert-Kult vorzuziehen ist und dabei die Fallstricke der Selbstwert-Steigerung vermeidet.

Darüber hinaus finde ich den Begriff der Selbstfreundschaft genauer und vor dem inneren Augen bildlich nachvollziehbarer als den recht abstrakt und 'kalt' erscheinenden Begriff des Selbstwertes.

bearbeitet von Roué

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https://m.focus.de/wissen/natur/eindeutiger-rueckgang-wird-sex-ueberbewertet_id_11154274.html

Ich halte mich immer gern mit "früher war Alles besser" Aussagen zurück, aber diese Studien hier bestätigen mir ziemlich eindeutig, was ich mir schon öfters in den letzten Jahren gedacht habe. Mir erscheint tatsächlich, dass das Game in den letzten Jahren teils drastisch schwieriger geworden ist. Ich habe zwar trotzdem immer ziemlich konstant die selben Lay Quoten pro Jahr, aber ich musste dafür mein Game immer wieder verbessern und verfeinern. Ich denke hätte ich die Tricks von jetzt vor 10 Jahren gehabt, würde ich wahrscheinlich noch viel mehr layen. Mir macht es den Eindruck, dass die Mädels wirklich nur noch extrem schwierig und selten attracted sind, das ist mir jetzt hier in den USA aufgefallen (war das letzte Mal vor 4 Jahren hier und da war es noch deutlich easier). 

Ich bin kein Jammerer, sondern passe mich einfach den Gegebenheiten an und verbessere mein Game immer weiter (klar ich hatte auch öfters mal ein paar Wochen, wo ich nicht so viel gelayed habe, bis mir eine neue Idee eingefallen ist bzw. ich ein weiteres Gameproblem lösen oder verbessern konnte) , aber trotzdem finde ich es interessant solche Entwicklungen zu kennen und auch darauf zu reagieren. 

Habt ihr das selbe subjektive Empfinden? 

Generell würde ich auch sagen, dass es deutlich schwieriger geworden ist Freunde zu finden und Freundschaften schneller zerbrechen als früher (Kann natürlich auch an der Altersgruppe liegen in der ich jetzt bin, aber ich finde die meisten Leute legen nicht allzu großen Wert mehr auf ihre Freundschaften) 

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