17 Beiträge in diesem Thema

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Moin Leute, 

Bin im Internet darüber aufmerksam geworden, dass Shampoos wie Axe, stark in den Hormonhaushalt von Männern eingreifen und die Testosteronproduktion hemmen. 

Hat sich jemand von euch mit dem Thema auseinander gesetzt und hat gesunde Alternativen? 

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Bin mir nicht sicher, ob ich es wirklich wissen will, aber wo hast du das gelesen?

Poste mal die Quelle bitte. 

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vor 8 Stunden, Patrick B schrieb:

Bin mir nicht sicher, ob ich es wirklich wissen will, aber wo hast du das gelesen?

Poste mal die Quelle bitte. 

http://www.stronggeneration.com/koerperplfege-fuer-maenner-so-schuetzt-du-deine-testosteronwerte/

Ist jetzt nur das Beispiel in Bezug zu Hygieneartikel.

Gestoßen auf das Thema bin ich durch das Buch "4-Stunden-Körper" von Timothy Ferris, wo auch ein allgemeiner Rückgang der Testowerte der Männer aufgrund von Umwelteinflüssen und schlechter Ernährung in einer Dokumentationsquelle erwähnt wird. Hab ich aber grad nicht den Zugang zu.

Weiß nicht, wie viel Wahrheitsgehalt jetzt in dem Link steckt, aber ich würde es nicht als vollkommen irrational einschätzen.

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Der Artikel ist nichts. Schlecht geschrieben, oberflächlich bis gar nicht recherchiert, reduktionistische Darstellung. Zudem scheint er voller Affiliate-Links zu sein. Sprich je mehr Schiss man davor hat, desto eher verdient er mit.

Aluminum (in vielen Deos) ist zur Zeit in der Debatte, ob es bei der Entwicklung von Alzheimer eine Rolle spielen könnte (Quelle leider nicht parat und keine Zeit sie herauszusuchen). Das ist aber lediglich in der Debatte und darf keine voreiligen Schlüsse nach sich ziehen.

Hinsichtlich gesundheitlichen Folgen von Mikroplastik (häufig z. B. in Shampoos) gibt es diverse Studien. Die Lage ist hier wie immer uneinheitlich. Mein letzter Stand (schon etwas her), war eine Tendenz in Richtung negative Konsequenzen (aber über die Größe des Effekts - und ob die überhaupt von Relevanz ist - kann ich leider nichts sagen). Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass Plastik allgemein nicht so geil in der Umwelt ist (kleinstpartikel zersetzen sich nicht) und ich das Zeug entsprechend auch nicht in meinem Körper will. Folgend habe ich wenige, aber hochwertigere Hygieneartikel, möglichst in einer Glas oder Papierpackung. Ob die für meine Gesundheit förderlich sind, weiß ich nicht. Habe aber noch keine Studie gelesen, die das eindeutig belegt bzw. Alternativen ausgeschlossen hätte.

Ein gesicherter Zusammenhang mit Testosteron ist mir unbekannt.

Feststeht: Das meiste ist noch unter Vorbehalt zu betrachten. Falls es einen Effekt gibt, ist noch sehr fraglich, wie hoch er am Ende wirklich ist. Plastikmüll in Hygieneartikel zu vermeiden ist aber immer eine gute Sache. 

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Ergänzend zu dem, was JIGGA schreibt, noch eines: selbst wenn Pflegeprodukte eine Auswirkung auf den Testosteronspiegel haben sollten. Dann wären daraufhin keine relevanten Folgen zu erwarten. Denn dazu müsste der Testosteronspiegel deutlich verändert werden. Und zwar nicht nicht nur +/- 2% oder +/- 5%. Du kannst davon ausgehen, dass, solange du keine Medikamente oder Drogen zu dir nimmst, dein Testosteronspiegel nicht in relevanter Weise verändert wird, weil der Körper hier nur bei deutlich unterschiedlichen Schwellwerten reagiert. Eine Erhöhung deines Testosterons um 20% würde bspw. ebenfalls keinen Effekt lassen. Eine Erhöhung um 500% durch Steriode dann jedoch schon. 

Quelle: "Why Zebras don't get ulcsters" von Prof. Robert Sapolsky

bearbeitet von Patrick B
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vor 45 Minuten, Jigga schrieb:

Der Artikel ist nichts. Schlecht geschrieben, oberflächlich bis gar nicht recherchiert, reduktionistische Darstellung. Zudem scheint er voller Affiliate-Links zu sein. Sprich je mehr Schiss man davor hat, desto eher verdient er mit.

Aluminum (in vielen Deos) ist zur Zeit in der Debatte, ob es bei der Entwicklung von Alzheimer eine Rolle spielen könnte (Quelle leider nicht parat und keine Zeit sie herauszusuchen). Das ist aber lediglich in der Debatte und darf keine voreiligen Schlüsse nach sich ziehen.

Hinsichtlich gesundheitlichen Folgen von Mikroplastik (häufig z. B. in Shampoos) gibt es diverse Studien. Die Lage ist hier wie immer uneinheitlich. Mein letzter Stand (schon etwas her), war eine Tendenz in Richtung negative Konsequenzen (aber über die Größe des Effekts - und ob die überhaupt von Relevanz ist - kann ich leider nichts sagen). Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass Plastik allgemein nicht so geil in der Umwelt ist (kleinstpartikel zersetzen sich nicht) und ich das Zeug entsprechend auch nicht in meinem Körper will. Folgend habe ich wenige, aber hochwertigere Hygieneartikel, möglichst in einer Glas oder Papierpackung. Ob die für meine Gesundheit förderlich sind, weiß ich nicht. Habe aber noch keine Studie gelesen, die das eindeutig belegt bzw. Alternativen ausgeschlossen hätte.

Ein gesicherter Zusammenhang mit Testosteron ist mir unbekannt.

Feststeht: Das meiste ist noch unter Vorbehalt zu betrachten. Falls es einen Effekt gibt, ist noch sehr fraglich, wie hoch er am Ende wirklich ist. Plastikmüll in Hygieneartikel zu vermeiden ist aber immer eine gute Sache. 

Da ist viel Wahres dran. Ergänzend dazu: Aluminium in Deos steht auch im Verdacht, mit Brustkrebs in Verbindung zu stehen. Sicher ist auch da aber nix (und Quelle hab ich aktuell auch keine). Was sicher ist, ist dass künstliche Duft- und Konservierungsstoffe halt eine höhere Wahrscheinlichkeit bieten, allergisch oder überempfindlich zu reagieren. Dass Alu in Deos das Schwitzen verringert, und man dem Körper damit ein Stück die Möglichkeit nimmt, Thermoregulation zu betreiben. Dass Plastik in der Umwelt nie gut ist, und dass die Tenside in modernen Schampoos und Duschgels sehr gut geeignet sind, um die Haut auszutrocknen (wodurch sie unter Umständen auch mit noch mehr Nachfetten reagiert). Bei Anti-Schuppen-Schampoos ist die Gefahr für die Kopfhaut besonders groß, reguläre sind aber nicht viel besser, und wenn Silikone enthalten sind, dann kleistern die einem auch noch die Poren in der Kopfhaut und die Haarstruktur zu... 

Alles das ist schon lang mehr oder minder bekannt, wird immer wieder erwähnt und neu aufgerollt... Für mich war es jedenfalls der Anlass, meine Hygieneartikel mal zu überprüfen, und zu den Basics zurück zu gehen. Im Ergebnis gebe ich weniger Geld für das Zeug aus, habe das Gefühl, gute Qualität zu bekommen und meinen Körper natürlich zu pflegen. Nebenbei schützt es noch ein Stück weit die Umwelt durch Papierverpackung und unterstützt die heimische Wirtschaft, wenn man an der richtigen Stelle kauft. Eine einzige hochwertige Pflanzenölseife reicht mir für den ganzen Körper (und die Haare), Spülung und Co brauche ich nicht mehr. Durch die Rückfettung der Seife sind weder Schuppen, noch fettige Haare mehr ein Thema, und ich habe den Eindruck, dass es durch weniger verschiedene Inhaltsstoffe wohl auch gesünder ist. 

Kann man also alles mal bedenken, und auf Qualität statt Quantität setzen. Panik machen wegen einem dubiosen Onlineartikel, der eigentlich auch nix wirklich neues sagt, finde ich aber eher unnötig. 

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Vor allem Parabene stehen im Verdacht, hormonverändernd zu wirken. Grundsätzlich finde ich es richtig, sich kritisch mit Produkten und deren Inhaltsstoffen auseinander zu setzen. Ist mittlerweile dank Seiten wie codecheck.info ja auch recht einfach. Was man dann mit der Info macht vorm Seifenregal muss man natürlich selbst entscheiden. 

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vor 35 Minuten, Nahilaa schrieb:

Eine einzige hochwertige Pflanzenölseife reicht mir für den ganzen Körper (und die Haare),

Hast du da mal nen Namen, da du ja anscheinend konkrete (gute) Erfahrungen mit einem Produkt hast?

Danke! 😀

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also Östrogen im Trinkwasser wegen Antibabypillenpipi halte ich für schädlicher fürs Testosteron als ein Axe-Schampoo

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Hab mal echt ein halbes Jahr auf jegliche Produkte aus dem Handel verzichtet.

Wäsche wurde mit Waschnüssen vom Bauernmarkt gewaschen. Hirschseife und selbstgemachte Ringelblumencreme für Körper. Haare wurden mit Bier gespült. Zähne wurden mit Kieselerde geputzt. Statt Deo gabs nen Salzkristall. Und geputzt hab ich nur mit Wasser und Essigsäure. 

Fazit: Meine Haut und Haare brauchten lange für die Umstellung, aber dann war alles top. Zahnarzt hat auch nicht gemeckert. Haus war auch ohne Chemie immer sauber. - Was gar nicht ging war das Waschen! Die komplette weiße Wäsche bekam einen Graustich trotz Sonne.

Hab das echt nur ein paar Monate gemacht, hat mir schlussendlich nicht getaugt. Nichtsdestotrotz wars mal ne coole Erfahrungen.

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vor 14 Stunden, Strothmann schrieb:

Hast du da mal nen Namen, da du ja anscheinend konkrete (gute) Erfahrungen mit einem Produkt hast?

Danke! 😀

Ich kauf inzwischen nur noch die Seifen von Haused Wolf in Nürnberg. Das ist ein sehr kleines Unternehmen, aus meiner Sicht noch regional, und die Qualität überzeugt mich bisher einfach. Mit langen Haaren ist es ja manchmal schwierig, was zu finden, womit die sich schön pflegen lassen. Deren Seife funktioniert da für mich tatsächlich besser als alle Schampoos und Spülungen vorher. 

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vor 38 Minuten, Nahilaa schrieb:

Mit langen Haaren ist es ja manchmal schwierig, was zu finden, womit die sich schön pflegen lassen.

Wie Oma immer sagte, als ich ein jugendlicher Blueser war: "Lange Haare sind in Ordnung, aber gepflegt müssen sie sein." 

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Ja, endokrine Disruptoren sind ein Ding. Die Dosen, die man über Plastiktüten an Lebensmitteln, Plastikbecher und vor allem Plastikflaschen usw aufnimmt, sollten jedoch weitaus mehr zu denken geben als Kosmetik. 

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vor 11 Stunden, TheCreat0r schrieb:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3739680/

Hier mal eine seriösere Quelle, wie die Testosteronwerte sich in den letzten 50 Jahren drastisch verändert haben, zum Negativen.

Ich frag mich bloß, woran das liegt.

 

 

Was genau meinst Du? Ich hab im Artikel kein einziges Mal das Wort Testosteron entdeckt (mag es aber übersehen haben). Das Journal, in dem der Artikel erschienen ist, scheint aber ganz okay zu sein.

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