100 Beiträge in diesem Thema

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vor 21 Stunden, selfrevolution schrieb:

Den Rest meines Lebens werd' ich mich immer drüber ärgern, meine Diss nciht geschrieben zu haben.

Nein. 

Field tested.

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Am 9.9.2019 um 14:22 , selfrevolution schrieb:

Den Rest meines Lebens werd' ich mich immer drüber ärgern, meine Diss nciht geschrieben zu haben. Is' eine dieser Wunden, die das Leben schlägt.

vor 3 Stunden, Ghul schrieb:

Nein. 

Field tested.

 

Doch. Field tested.

vor 12 Stunden, selfrevolution schrieb:

Too deep.

Wenn man tief genug grabt, dann findet man bei jedem Menschen einen Haufen Ängste, Komplexe und andere Persönlichkeitsaspekte, die als negativ angesehen werden und die stigmatisiert werden, ohne über den Wert oder die Normalität solcher Persönlichkeitsaspekte nachzudenken.

1) Ich steh' auf Psychoanalyse und auf das "tiefer gehen", aber ich denke, dass man dabei Gefahr läuft, die Persönlichkeit eines Menschen Schale für Schale abzutragen und die dahinterliegenden Schichten zu betrachte, bis wie bei einer Zwiebel am Ende überraschenderweise nicht mehr über bleibt.

2) Soweit ich weiß, hat die klassische Psychoanalyse trotz meiner Sympathie für diese, eher bescheidenen Erfolg, wenn es darum geht, Erfolge zu erzielen. Im Gegenteil: würde ich mich selbst von allen Ängsten, Sorgen und Komplexen befreien, den absolut reinen inneren Frieden finden, dann wr' ich womöglich ein Stück gemüse ohne Wünsche, Hoffnugnen und Träumen. Ja, ich weiß schon, das ich jetzt etwas übertreib'. Aber ich hab' mich im Zuge meines Studiums ja nicht so wenig mit Persönlichkeit, Charakter, Subjektivität und dessen werden beschäftigt und denk' nicht, dasses mir so wahnsinnig viel hilft.

3) "Sich öffnen" wird hier eben nicht besonders positiv. Ich bin jemand, der sich super leicht öffnet. Und darum bin ich jetzt so offen, keine "Geschichteln" zu erzählen, sondern zu sagen, dass ich nicht weiter in die Tiefe gehen will (und btw. alles hier ohne Zweitaccount). Nicht nur, weil ich die Stigmatisierung und das "Drauhauen" nervig find' (die Grundaussage von Apus Pots waren, dass ich scheiße bin und Krafttraining machen soll, also k.A. was du meinst, dass er für ein tolles Muster angesprochen hat; Patricks Postings teile ich Inhaltlich eigetlich komplett, aber so wahnsinnig tief sind die jetzt nicht), sondern auch weil ich laienhafte Diagnosen, die nicht als becheidene Ideen auftreten, sondern Diagnosen, die in der Regel höchst spekulativ sind, nur eine von 200 anderen möglcihen Interpretationen darstellt, die "irgendwie" argumentiert werden, aber doch als "so ist das", verkauft werden. Wenn die Diagnose dan nnur negativ genug ist und brutal genug formuliert ist, schießen sich alle drauf ein, und aus einem: "Ich find's kacke, dass es heute regnet, weil ich heute ein Match hätte" werden Verlustängste, die durch Selbstwertprobleme verursacht werden, die sich nur mit Alternativen und Krafttraining beseitigen lassen. Sorry, wenn ich jetzt undankbar bin und eure Antworten diskreditiere, aber bei aller Liebe muss ich gestehen ,dass ich dem Forum nicht zutraue, vernünftig und tatsächlich tiefgängig über die Untiefen meiner Persönlichkeit zu reden.

 

vor 4 Stunden, Helmut schrieb:

Ich frag mich halt ob du uns hier nicht dein Muster schön zeigst. Haben dir andere eh auch schon gefühlt angesprochen (Apu, Patrick). Nämlich - wär mal meine Hypothese - das du dich im Kopf und emotional gerne mit etwas rumspielst wo es alles irgendwo noch angenehm ist. Also, nicht zu angenehm, weil deine berufliche Zukunft dir schon Sorgen macht. Aber gleichzeitig eigentlich andere Sachen anstehen und berufliche Zukunft nur ein netter Nebenschauplatz ist wo dir beim hinschauen nicht schlecht wird.

Kind of diagree. Ich denke,  dass mein Studium und meine berufliche Zukunft in der Tat meine größten Baustellen sind. Dass ich offensichtlich nicht viel zu Ende bring' und dementsprechend den Wunsch hab', auch mal was fertig zu machen, is' nichts, was ich versteckt hab'.

 

vor 4 Stunden, Helmut schrieb:

Das passt dann auch zu deinem Schreibstil. Komplexe und sekundäre/tertiäre Gedankenschleifen damit du nicht versehntlich an den Regionen anstreifst wo es heikel werdden könnte. Eine schöne Nebelwand die dir selbst die Sicht verbaut auf das wo du eigentlich hinsehen solltest.

Komplexe, sekundäre/teriäre Gedankenschleifen, um gründlich zu sein, alle Faktoren und Implikationen zu bedenken, deren W Geltungsanspruch zu beurteilen, die Voraussetzungen des eigenen Denkens und die Begriffe zu klären und "überreflektiert" zu versuchen, sich selbst zu verstehen ... das wär 'ne alternative Interpretation. Aber is' nciht negativ und problematisch genug, darum kann die kollektive Vernunft des Frums nicht zustimmen.

Ich weiß, dass mein Schreibstil nicht leicht is'. Dasliegt aber nicht daran, dassich Nebelwände schaffen will, sondern dass ich in dem banalen Satz "Heute hat es geregnet" unsinnigerweise meine, einbauen zu müssen, wann "heute" ist, was für eine Form von Regen es war, wie stark es gergnet hat,  welche Bedeutung das hat und warum die Vergangenheitsform angebacht ist, und nicht die Mitvergangenheit ... und dan kommen Übelegungen, ob nicht doch die Vorvergangenheit angebracht wäre. Ich hasse Nebelwände und ich kann es absolut nicht leiden, wenn man so tut, als wären die Dinge "eh total klar". Ich übertreibe es ziemlich sicher und ich verzettel' mich dann, weil ich so sehr versuch', alles genau zu erklären, dass ich den Anfang des Satzes bzw. des Gedankens vergesse. Also ... wenn ich locker dahinschreibe; in wissenschaftlichen Texten is' ds hoffentlich nicht der Fall. 🤔

Sorry, ich hab' schon irgendwie mitbekommen, dass du scheinbar beruflich etwas in Richtung Persönlichkeitsentwicklung oder so machst. Wär' neugierig, was genau du machst. Ich bin schlichtweg ein wirklich skeptischer Mensch und bekomm' wirklich oft mit, dass Leute z.B. von ihren "Patienten" sprechen und damit die Leute meinen, die zu ihnen kommen und ihnen die homöopathischen Mittel abkaufen und sich einer Behandlung unterziehen, bei der durch Handauflegen Kindheitstraumata geheilt werden. Und gerade im Bereich der Pychologie gibt's wirklich viele Formen, die zum Teil auch ihre Berechtigung haben. Aber ein Coach, der einen einwöchtigen Kurs gemacht hat, is' was anderes als jemand, der seinen Bachelor in Psychologie gemacht hat, wo er hauptsächlich Statistik hatte, und das is' was anderes als ein Psychotherapeut, der jahrelang Psychotherapie betrieben hat, und das is' das anderes als ein Pick Up Coach, der ein paar Büchr gelesen hat oder 'n Mädel, das viel vögelt und sich denkt, sie hängt sich ein Schild "Sexualberaterin" an die Tür.

Kann wirklich sein, dass du was seriöses machst, irgendwie verschleiern recht viele hier, was sie genau machen und insbesondere, welche Ausbildug sie haben (wie lange und intensiv die war), wenn sie hier davon sprechen, dass Leute in ihre Praxis kommen; und darum frag' ich eben nach. Ich hab' 'n aar Vorurteile und unterstell da immer gleich, dass die Leute vielleicht irgendwo mal einen einjährigen Kurs mit jeweils zwei Wochenstunden gemacht haben, sich jetzt Persönlichkeitscoach nennen und versuchen Psychotherapie zu machen. 'ne Freundin von mir hat ein Zertifikat, dass sie Englisch untereichten darf, obwohl sie kein Englisch kann, und 'ne Ausbildung zur "Begabungsförderung" hat sie auch. Aber wir machen uns gemeinsam drüber lustig, weil man diese Zetteln für 900 Euro am Wifi kaufen kann und alibihalber ein Wochenende lange in einem Kurs sitzt oder gratis bekommt, wenn man 'n Semester lang jeden Samstag zwei Stunden in der Pädagogischen Hochschule sitzt und mit dem Handy spielt. Klar kan nman schon ein bisschen was lernen, aber es stzt die eigene Expertise in eine Perspektive, offen zu legen, wie man ausgebildet wurde.

Sorry nochmal, falls ich dir Unrecht tu', ich find' deine Interpretation viel zu schnell und spekulativ, um jetzt nicht gleich anzunehmen, dass da allzuviel dahinter steckt. Kein Wunder: ich hab' ja gesagt, dass ich mich nicht ganz so sehr öffnen will.

vor 4 Stunden, Helmut schrieb:

Frage wär dann: Was brauchst denn damit du tiefer gehen kannst? Noch mehr Leidensdruck? Irgendeine Art Versicherung das irgendwas nicht passiert? Was ist der nächste Schritt der dich wirklich weiterbringt?

Um mich hier zu öffnen? Denk' nicht, dass ich das will. Können tu' ich's schon. Und dass ich in Bezug auf mich selbst tiefer nachdenke als bis zu "Ach ich hätte gerne meinen Abschluss"? ...ich glaub' dafür reicht mir ein Krapfen.

 

vor 7 Stunden, Bastel schrieb:

Warum hast du eigentlich Pädagogik studiert? 

Btw., danke dir eht für die Frage. 🙂  Hat mich insofern in meiner Entscheidung bestärkt, als ich gar nicht nachdenken musste, sondern auf Anhieb wusste, wieso. Also ich musst keine Gründe suchen, aus denen man das wollen könnte. Die waren einfach schon da.

 

Edit: Falls ihr jetzt den Eindruck gewinnt, dass ich alles, was nicht an der Uni gemacht wurde total herabwürdige und volle Neid bin, dann stimmt das wahrscheinlich. Ja, ich unterschätze wahrscheinlich den einwöchigen Kurs, und ja, ich bin voller Neid, dass andere Zetteln haben, auf denen drauf steht, dass sie Expertise haben und anerkannt werden. Ich mach' vielleicht den Fehler, mich und meine Expertise zu stark zu relativiere.

bearbeitet von selfrevolution

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Ich hab dir - gratis und ohne böse Absicht - meine Hypothese und Wahrnehmung angeboten wie du in deiner Art wirkst.

Du hast mit deiner gewohnten Wall of Text reagiert. Hat dich irgendwas dabei näher an die Lösung deines Problems geführt? Oder einer der vorherigen Beiträge anderer Leute, z.B. die sehr berufsfeldrelevanten Beiträge von Botte?

Ansonsten würde ich mich an deiner Stelle halt fragen warum du nach vier Seiten und gefühlt viertausend Worten oder mehr noch keinen Schritt näher an der Lösung deines Problems bist. An der Qualität oder Qualifikation der Leute die dir hier antworten liegt es eher nicht.

bearbeitet von Helmut
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Am 6.9.2019 um 18:28 , Patrick B schrieb:

Ich glaube eher: manchmal will man (lies: der TE) gar keine Lösung.

Kennt vermutlich jeder Mann: Das hier ist wie, wenn Frau dich als emotionalen safe Space zum Auskotzen braucht, aber Mann versucht ein Problem zu lösen. Kann nicht funktionieren. Weil es nicht darum geht, eine Lösung für irgendwas zu finden in dem Moment. Einfach nur zuhören, nicken und "ja, Schatz" in den Bart murmeln.

@Helmut

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Edit: Falls ihr jetzt den Eindruck gewinnt, dass ich alles, was nicht an der Uni gemacht wurde total herabwürdige und volle Neid bin, dann stimmt das wahrscheinlich. Ja, ich unterschätze wahrscheinlich den einwöchigen Kurs, und ja, ich bin voller Neid, dass andere Zetteln haben, auf denen drauf steht, dass sie Expertise haben und anerkannt werden. Ich mach' vielleicht den Fehler, mich und meine Expertise zu stark zu relativiere.

 

...sorry, bi in der Hinsicht etwas alergisch. Danke dirfür die Interpretation.

Die Beiträgevon Botte fand ich gut. Haben mir geholfen.

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Nachtrag übrigens: Der Grund warum die meisten Leute mit professionellem Background hier nicht näher ausführen was genau sie im Alltag machen ist meiner Sicht nach das wir hier als Privatpersonen teilnehmen, und nicht in einer beruflichen Funktion. Würde sich hier jemand outen z.B. als Psychotherapeut, Sozialarbeiter oder was auch immer müsste er darauf achten alle seine Beiträge so zu verfassen das sie den Ansprüchen seines beruflichen Standes gerecht werden weil die mitlesenden Personen ja dann entsprechenden Erwartungen entwickeln, und das würde eine Freizeitaktivität in Arbeit verwandeln. Ob eine Antwort stimmig ist oder nicht erkennst du eh selbst, dafür ist es relativ egal wer welchen Zettel daheim hat.

bearbeitet von Helmut
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Hey... sorry. Also tut mir echt Leid, dass ich gerae etwas agro bin. Absurderweise denk' ich, dass es mir sogar gut tut, mal Dampf abzulassen. s' nicht so, als würde ich jetzt 'ne Position vertreten, die ich nicht teile, aber die Art und Weise wie ich's tu is' nicht fair. Aber wie gesagt, meistens war's sogar gut, wenn ich mal von meiner Glücklichkeit-Valium-Schiene runter bin und auf irgendwen oder irgendwas sauer war.

vor 17 Minuten, Helmut schrieb:

Nachtrag übrigens: Der Grund warum die meisten Leute mit professionellem Background hier nicht näher ausführen was genau sie im Alltag machen ist meiner Sicht nach das wir hier als Privatpersonen teilnehmen, und nicht in einer beruflichen Funktion. Würde sich hier jemand outen z.B. als Psychotherapeut, Sozialarbeiter oder was auch immer müsste er darauf achten alle seine Beiträge so zu verfassen das sie den Ansprüchen seines beruflichen Standes gerecht werden weil die mitlesenden Personen ja dann entsprechenden Erwartungen entwickeln, und das würde eine Freizeitaktivität in Arbeit verwandeln. Ob eine Antwort stimmig ist oder nicht erkennst du eh selbst, dafür ist es relativ egal wer welchen Zettel daheim hat.

Is' natürich 'n guter Grund. Macht's halt schwer, die Sache einzuschätzen, weil ja auch nicht jede stimmige Antwort gut und richtig is' und nicht jede richtige Antwort intuitiv stimmig is'. Dass die Welt rund is', is' richtig, entspricht aber an sich schon fundamental der Intuition. Und dass sich die Sonne um die Erde dreht, sieht man täglich, also is' das scho neine stimmige Erläuterung wie die Welt so funktioniert.

Darum is' es für mich schon auch interessant, 'ne grobe Ahnungzu haben. Erst Recht, wenn Interpretationen usw. kommen, die ich eben gar nciht stimmig find'.

Aber ja, sorry nochmal. Ich weiß, dass es gut gemeint is' (insbesondere deine Beiträge sind darauf fokussiert, zu helfen und verstehen zu wollen, und "performanzfrei", wenn du verstehst, wasich mein').

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vor 32 Minuten, selfrevolution schrieb:

Is' natürich 'n guter Grund. Macht's halt schwer, die Sache einzuschätzen, weil ja auch nicht jede stimmige Antwort gut und richtig is' und nicht jede richtige Antwort intuitiv stimmig is'. Dass die Welt rund is', is' richtig, entspricht aber an sich schon fundamental der Intuition. Und dass sich die Sonne um die Erde dreht, sieht man täglich, also is' das scho neine stimmige Erläuterung wie die Welt so funktioniert.

Sorry, nimm's nicht persönlich, aber beim Versuch, deine Walls-of-Text zu lesen, habe ich gerade irgendwie Kopfschmerzen bekommen. Rein vom Gefühl steckt da auch wenig von dir drin. Das ist - deshalb das Zitat da - so ein ausweichendes Gelaber ohne Substanz, ohne Kern. Du weichst allem aus, relativierst extrem, vermutlich, um dich besser zu fühlen mit deiner Situation? Das überhaupt anzuerkennen, und wenn es nur für dich ist (auch wenn dich hier ja niemand kennt), wäre imo schonmal ein erster, wichtiger Schritt. Du benutzt diese Walls, um dich zu verstecken, vllt. auch vor dir selber. Aber wozu? Wovor hast du Angst?

 

vor 32 Minuten, selfrevolution schrieb:

Darum is' es für mich schon auch interessant, 'ne grobe Ahnungzu haben. Erst Recht, wenn Interpretationen usw. kommen, die ich eben gar nciht stimmig find'.

Geht es denn darum, nur das zu hören zu bekommen, was dir stimmig/richtig erscheint? Hast du nicht den Thread eröffnet, weil ein gewisser Leidensdruck vorhanden ist, und du aus deiner aktuellen Lage heraus möchtest? Warum weist du dann die Wahrnehmungen anderer, die dir nicht passen, von dir?

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vor einer Stunde, erlmeier schrieb:

Sorry, nimm's nicht persönlich, aber beim Versuch, deine Walls-of-Text zu lesen, habe ich gerade irgendwie Kopfschmerzen bekommen.

Das Führen einer normalen deutschen Rechtschreibung würde das Lesen seiner Monstertexte auch schon ein wenig erleichtern, also vor allem ohne weggelassene oder durch ein Apostroph ersetzte Buchstaben.

bearbeitet von HowIWetYourMother

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Ich frag mich eh, was du da von deinem Betreuer eigentlich erwartest? Du schickst dem ne Rohfassung deiner Arbeit im August, also mitten in der Sommerpause und willst damit was genau erreichen? Dass der dir das Ding in drei Tagen Korrektur liest oder wie? Ich versteh gar nicht, was das soll.

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vor 4 Stunden, selfrevolution schrieb:

oder 'n Mädel, das viel vögelt und sich denkt, sie hängt sich ein Schild "Sexualberaterin" an die Tür.

an welche Tür? Stadt, Straße, Hausnummer bitte!

  • HAHA 1

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Ich steig bei den Walls of Text auch nicht mehr so ganz durch tbh.

Ohne das jetzt auf die psychologische Schiene bringen zu wollen- weil hier dafür schon Andere zuständig sind- das Grundproblem ist doch, dass eine akademische Karriere ziemlich sinnlos ist. 

Ganz platt gesagt: Die langfristige Erfolgsaussicht geht gegen Null.

Selbst wenn man eine Promotionsstelle bekommt und sich den Lebenstraum "Promotion" erfüllt, die Chance, danach irgendwann in der Akademie auf eine unbefristete Stelle zu kommen ist ... es ist nicht völlig unmöglich, sagen wir's so.... aber es ist so unwahrscheinlich, dass man darauf keine sinnvolle Zukunftsplanung begründen kann.

Das ist eben die bittere Pille, die irgendwann (fast) jeder schlucken muss, der mit der Akademie liebäugelt.

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vor 1 Stunde, Barbara schrieb:

Du sagst, du willst an die Uni. Gut, dann brauchst du die. Dann frag ich mich aber, warum du da so ein Gewese drüber machst. Wie viel Seiten sind das, Minimum 90? Come on. Du willst ne Diss schreiben, das ist das Dreifache an Stoff - von Inhalt und Komplexität mal zu schweigen. Wenn du dir das zutraust, dann wirst du doch auch ne MA hinkriegen. 

Und schieb das nicht auf deinen Betreuer ab. Was ist, wenn der sich morgen meldet? Packt dich dann der Ehrgeiz, du haust in die Tasten und in nem halben Jahr ist das Ding druckreif? Wohl kaum. Die Arbeit musst du schon selbst machen. Und wenn dich seine langen Antworten abfucken, dann brauchst du nicht darüber jammern. Dann such dir halt nen anderen Betreuer, ein überschaubares Thema, schreib das Ding und fertig ist. Das eigentliche Projekt wird ja dann die Diss werden, da ist das doch jetzt alles Kindergarten.

In  der Standard-Formatierung (Schriftgröße 12, Arial 1,5facher Zeilenabstand) bin ich (ohne Literaturverzeichnis) auf ca. 114 Seiten. Mein Betreuerhat die Einstellung, dass eine Thesis so lange ist, wie sie ist. Dementsprechend gibt er kein Umfang vor, aber ich hab' damit eher ein kleinwenig zu viel als zu wenig (viele, viele Fußnoten mit "interessanten" Gedanken zum Thema, die teils aber nicht ntwendig zur Beantwtug der Fragestellung sind). Kürzungen sind machbar, ein paar Lücken zu füllen gibt es (Lücke heißt z.B., dass ich mir dazu notiert hab': "Was war Petzelt, oder wer nochmal?" oder "hier solte ich nochmal nachrecherchieren, ob das stimmt" oder "Einschub -> Differenz zwischen Krankheit und Gesundheit? Oder is' da unnötig?"). Die entsprechenden Lücken soll nicht er füllen, sondern das sind Notizen für mich.

vor einer Stunde, Minou schrieb:

Ich frag mich eh, was du da von deinem Betreuer eigentlich erwar (Lücke heißt z.B., dass ich mir dazu notiert hab': "Was war Petzelt, oder wer nochmal?" oder "hier solte ich nochmal nachrecherchieren, ob das stimmt" oder "Einschub -> Diffenz zwischen Krankheit und Gesungheit?")test? Du schickst dem ne Rohfassung deiner Arbeit im August, also mitten in der Sommerpause und willst damit was genau erreichen? Dass der dir das Ding in drei Tagen Korrektur liest oder wie? Ich versteh gar nicht, was das soll.

Ich hab' ihm Mitte Juli geschrieben. Das is' sechs Wochen her. Ich brauch' nicht die Arbeit korrektur gelesen, sondern eine Antwort auf die Frage, ob die Kaitel 2, 5 und 6 soweit passen, dass ich sie abgeben könnte, wenn ich sie korrekturlesen würde bzw. ein paar Lücken füllen würde. Das sind ca. die Hälfte der Arbeit. Ja, das is' schon ein bisschen was, aber es war schlichtweg mit ihm so ausgemacht und es war sein Vorschlag, das so zu machen: wenn ich Feedback auf etwas brauche, soll ich es ihm schicken.

Was ich also erwarte ist eine Antwort, ein Muh, ein Mäh. Eine e-mail mit dem Inhalt: "Hey gelber Frosch, ich bin noch bis 12.September auf Urlaub und schau' mir das dann an", eine dämliche automatische e-mail mit dem Inhalt "Ich bin bis 20.September nicht erreichbar. Im Notfall wenden Sie sich an Frau Maier unter der Telefonnummer ...."

 

vor 1 Stunde, Barbara schrieb:

Pädagogik-Studium. Dast du doch bestimmt schonmal von Attributionsstilen gehört. Weiner, Seligman usw.

Das sind Psychologen. Ich mach' Pädagogik. Allgemeine Pädagogik. Da reden wir eher über Wimmer, Ruhloff, Schäfer und so.

vor 3 Stunden, erlmeier schrieb:

Geht es denn darum, nur das zu hören zu bekommen, was dir stimmig/richtig erscheint? Hast du nicht den Thread eröffnet, weil ein gewisser Leidensdruck vorhanden ist, und du aus deiner aktuellen Lage heraus möchtest? Warum weist du dann die Wahrnehmungen anderer, die dir nicht passen, von dir?

Genau deshalb will ich wissen, aus welchem Horizont heraus eine Alternative Interpretation kommt und wie diese Interpretation überhaupt zustande kommt. "Ich hab's so das Gefühl", gefolgt von tiefsinnigem Zeug is' halt auch so viel wert wie "ich haB' so das Gefühl". Jo, Helmut hat zumindest geschrieben, was er überhaupt genau inerpretiert (die Ausschweifungen). Ich hab' gehört und teil's nicht. Sorry, wenn ich nicht jegliche Ferndiagnosen von Leuten aus dem Interet annehme und sage: "Ja voll, du hast Recht!". Ich denke, man kann von einem selbstständig denkenden Menschen durchaus erwarten, dass er Interpretationen, Bewertungen, Vorschläge, Ratschläge selbstständig durchdenkt und gegebenenfalls seinen Widerspruch und seine Einwände artikuliert.

Mag sein, dass das eine Person, die sich Mühe gibt, einem zu helfen, enttäuscht, verletzt, vorkommt wie Zeitverschwendung, aber man schießt halt nicht immer ins Schwarze. Genauso wie ich mit der Kritik leben muss, muss man damit umgehen können, dass die eigene Interretation des Wesens einer anderen Person von dieser nicht geteilt wird. Umso mehr bedeutet es wohl, wenn der andere sagt: "Oh, ja. So hab' ich das noch nie gesehen! Danke!".

vor 1 Stunde, Barbara schrieb:

An sich selbst kann man arbeiten, an den anderen nicht.

Das is' ein Plädoyer für Anpassungsleistung. Reine Anpassung, ohne den Versuch an anderen zu arbeiten würde einen Verzicht auf Politik mit sich brignen müssen. Ich unterstelle nicht, dass du meinst, man sollte darauf verzichen, zu versuchen die Umstände in der Welt zu verändern, aber diese Aussage ernst genommen legt genau das nahe. Es hat einen Grund, warum manche Bevölkerungsgruppen arm sind und mache reich, warum Menschen, deren Eltern ein geringes Einkommen und einen niedrigen Schulabschluss haben, seltener einen Abschluss machen als andere usw.; und der Grund dafür is' nicht (alleine) der, dass sie "zu wenig an sich arbeiten" bzw. "sich zu wenig Mühe geben".

 

vor 1 Stunde, Barbara schrieb:

Kannst ja mal schauen, auf welchem Extrem der Skala dieser Satz oben zu verorten ist.

Kommt doch auf die Gründe und Umstände der Niederlage an. Im Fall meiner Thesis - und das betone ich in jedem einer Postings - ist der Grun dafür, dass ich so lange gebraucht habe der, dass ich nicht daran gearbeitet habe. Also ehm ... nochmal. Die Schuld dafür, dass ich so lange gebraucht habe liegt bei mir. Oder ehm,.... die Verantwortung dafür, dass meine Thesis icht schon im Juli 2015 fertig geworden ist, liegt bei mir. Oder ehm,... ich ärgere mich darüber, dass ich selsbt eine Thesis nicht schon längst geschrieben habe. Und die Stelle, an der ich behaupte, dass die Tatsache, dass ich so lange für meine Thesis gebraucht habe, die Schuld von jemand anderem ist, kann man in allen meinen Postings, Status-Updates, Blogeinträgen oder sonstwo suchen und wird sie nicht finden. Also ... wirklicht nicht.

Selbst, dass ich eine Teilschuld daran habe, dass mein Prof. so lange zum Antworten brauch', weil ich ihm von vornherein (vor zwei Jahren) signalisiert habe, dass ich die Sache nicht sonderlich ernst nehme und er das evtl. auch nicht tun muss, habe ich gestanden. Ändert nicht daran, dass er es ist, der derzeit nicht anwortet und nicht reagiert. Also ja, dafür, dass ich seit 6 Wochen keine Antwort habe, ist er verantwortlich. Sechs Wochen sind eine wirklich lange Zeit. Um Kaitel 5 und 6 von Grund auf zu schreiben, Kapitel 2 komplett neu zu schreiben und Kapitel 1 und 3 zu ergänzen hab' ich insgesamt 18 Tage gebraucht (in denen ich meine Arbeit stark eingeschränkt hab', d.h. Teamstizungen und die meisten Dienst ausfallen lassen. Als freier Dienstnehmer mit einem scheiß Vertrag nehm' ich mir das Recht, von dem einzigen Vorteil gebrauch zu machen, den dieser Vertrag mit sich bringt: auf Arbeit und Bezahlug zu verzichten).

Und ehm ... weder er noch sonst jemand ist dafür verantwortlich, dass ich so lange für meine Thesis gebraucht habe. Oder anders ausgedrückt: ich bin selbst Schuld daran, dass ich nicht schon längst fertig bin. der anders ausgedrückt: kein anderer hat Schuld daran, dass ich noch nicht fertig bin. Honestly, ich frag' mich wirklich wie alle darauf kommen, dass ich das behaupten würde.

 

...aber ja, ich bin der Ansicht, dass vieles - gar der Großteil - von dem, was einem im Leben passiert, Zufall ist. So ganz allgemein. Nich in diesem Fall. Aber ... ganz allgemein.

bearbeitet von selfrevolution

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vor 27 Minuten, selfrevolution schrieb:

wenn ich Feedback auf etwas brauche, soll ich es ihm schicken.

Äh also ich finde das extrem schräg. Feedback auf 60 Seiten Text ist ne ganze Menge Arbeit und mein Prof hätt mir was gehustet, wenn ich ihm das praktisch kommentarlos mitten in der Sommerpause einfach per Mail geschickt hätte. Mal mit einem Unterkapitel in die Sprechstunde zu kommen, weil man sich nicht sicher ist, ob man noch in der Spur ist, oder sich irgendwo anders ein Knoten gebildet hat, ok. Aber die halbe Arbeit einfach mal so checken lassen?  Das ist krass und selbst wenn der Prof damit einverstanden ist (was ich immer noch bezweifle, aber gut) dann würde ich mich an deiner Stelle tatsächlich auf ne längere Wartezeit einstellen und ansonsten die Füße still halten. Oder das Ding jetzt fertig machen, wenn du dahinter stehst - ist ja schließlich deine Arbeit - und endlich abgeben. 

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vor 2 Stunden, Barbara schrieb:

An sich selbst kann man arbeiten, an den anderen nicht.

 

vor 52 Minuten, selfrevolution schrieb:

Das is' ein Plädoyer für Anpassungsleistung. Reine Anpassung, ohne den Versuch an anderen zu arbeiten würde einen Verzicht auf Politik mit sich brignen müssen. Ich unterstelle nicht, dass du meinst, man sollte darauf verzichen, zu versuchen die Umstände in der Welt zu verändern, aber diese Aussage ernst genommen legt genau das nahe. Es hat einen Grund, warum manche Bevölkerungsgruppen arm sind und mache reich, warum Menschen, deren Eltern ein geringes Einkommen und einen niedrigen Schulabschluss haben, seltener einen Abschluss machen als andere usw.; und der Grund dafür is' nicht (alleine) der, dass sie "zu wenig an sich arbeiten" bzw. "sich zu wenig Mühe geben". 

Ich fand das, was Barbara geschrieben hat, ziemlich durchdacht. Du reagierst darauf, indem du einen Pappkameraden erschiesst von wegen Barbara hätte dafür plädiert, opportunistischerweise unpolitisch zu werden bzw. ignorant ggü. den materiellen Verhältnissen zu sein. Nichts davon hat Barbara geschrieben.

Ich bin auch gerne für ausführliche Kapitalismuskritik. Das geht aber nur, wenn man sein gegenüber wirklich ernst nimmt. Meine Vermutung: Du unterschätzt die hier schreibenden.

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vor 5 Minuten, tomatosoup schrieb:

Meine Vermutung: Du unterschätzt die hier schreibenden.

Wahrscheinlich. Könnte umgekehrt genauso sein.

vor 53 Minuten, Minou schrieb:

Feedback auf 60 Seiten Text ist ne ganze Menge Arbeit und mein Prof hätt mir was gehustet, wenn ich ihm das praktisch kommentarlos mitten in der Sommerpause einfach per Mail geschickt hätte.

Wer sagt was von "kommentarlos"? Evtl. war mein Kommentar auch tatsächlich nicht der Hammer, weil ich gleichzeitig erwähnt hab', dass ich mich beworben habe.

 

vor 56 Minuten, Minou schrieb:

Aber die halbe Arbeit einfach mal so checken lassen?  Das ist krass und selbst wenn der Prof damit einverstanden ist (was ich immer noch bezweifle, aber gut) dann würde ich mich an deiner Stelle tatsächlich auf ne längere Wartezeit einstellen und ansonsten die Füße still halten.

1) Die Füße stillhalten is' das, was ich tatsächlich tue. Oder sagen wir: ich ärger' mich in einem Internetforum darüber und bekomm' den Ratschlag, Stress und Terror bei ihm zu machen, weil "ich nicht herumeiern soll, sondern etwas tun soll, um meine Lage zu verbessern".

2) Ein "Hallo gelber Frosch, ich hab' deine mail bekommen und brauch' etwa 6 Monate, um das zu lesen" sollte wenigstens drinnen sein ... also, falls er die mail überhaupt gelesen hat.

vor einer Stunde, Minou schrieb:

Mal mit einem Unterkapitel in die Sprechstunde zu kommen, weil man sich nicht sicher ist, ob man noch in der Spur ist, oder sich irgendwo anders ein Knoten gebildet hat, ok. Aber die halbe Arbeit einfach mal so checken lassen?

Ich hab' ihm die ganze geschickt und gesagt, dass ich nur auf die Hälfte Feedback brauch'. Das is' viel, ja. Überhaupt antworten kann man trotzdem. Der Grund für dieses "alles auf einmal" ist der, dass ich erstmal lange gar nichts hatte und ihn nicht mit "hier hast du Kapitel 3. Das is' noch nicht fertig, aber schau doch mal drüber" und "hier ist Kapitel 2, passt das?" und "hier hab' ich einen Knoten, passt das" nerven wollte. Hab' meine Knoten selbst gelöst. Weil ich ja ... selbstständig arbeiten will. Kapitel 4 hab' ich vor Ewigkeiten mit ihm durchbesprochen. Is' das einzige, was er kennt.

Vor dem 5.Juli hatte ich Kapitel 1 (unfertig), Kapitel 2 (viel zu lang, falsch und schlecht), Kapitel 3 (unvollständig) und Kapitel 4 (unvollständig aber durchbesprochen). Ja, ich hab' dann in den zweieinhalb Wochen schnell alles soweit fertig gemacht, dass ich sag': "Jetzt würde es für mich passen. Wenn er sagt, dass es grundsätzlich passt, dann korrigier' ich alles, ergänze die Lücken und geb' die offizielle Version ab". Jetzt würde ich gerne wissen, ob das der Fall ist. Mag sein, dass es nicht so doll is', dann so viel auf einmal zu bekommen. Aber ehm....

...is' der Vorwurf jetzt eigentlich er der, dass ich die Arbeit fertig geschrieben hab'? ...und bei meiner Bewerbung (in andern Worten) gesagt hab': "Schau mal, ich will mich bewerben. Ich weiß, dass ich herumgeeiert hab', aber hier hast du meine Rohfassung. Quasi als Zeichen (als Beweis), dass ich nicht vor hab', jetzt noch weiter herumzueiern, und als Zeichen/Beweis, dass ich meine Thesis auch alleine hinbekomm', ohne dass ich dir jedes einzelne Kapitel schick'. Wenn du das okay gibst, kann ich die Arbeit in Kürze offiziell abgeben. D.h. ich hab', falls du mitspielst, rechtzeitig meinen Abschluss, aber auch wenn's nichts wird mit der Stelle ... hab' ich hier die Arbeit fertig"?

Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie die Betreuung bei euch allen ausgesehen hat. Bei meiner Ex war's so, dass ihre Professorin gesagt hat: "Eine Version kannst du mir schicken, die korrigier' ich, und die zweite ist dann die offizielle Abgabe" (sie musste btw. kein Exposé schreiben); bei uns in Wien hat mal wer ohne Exposé seine Arbeit aus dem Hut gezaubert und rießen Probleme dafür bekommen, manch eine Professorin schmeißt einem ein halbes Jahr ang das Exposé nach und will quasi die Arbeit fast schon fertig haben, bevor man sie offiziel beginnt und dazu regelmäßig Updates, andere segnen jedes Exposé ab und wollen nur die Arbeit (d.h. im Grunde: keine Betreuung. Also ... Selbstständigkeit hin oder her, keine Betreuung is' halt keine Betreuung), und wieder andere sagen: "Wenn du was hast, wo du gern hättest, dass ich's mir anschau', dann schick's mir."

 

...also ich mein', ich hab' viel Mist gebaut. Wirklich.  ...aber vielleicht sollte man mir nicht vorwerfen, dass ich die Arbeit nicht fertig geschrieben habe, dann vorwerfen, dass ich sie fertig geschrieben habe, dann dass ich meinen Professor nicht die Pistole an die Brust setz', um ihn zu einer Antwort zu zwingen und dann sagen, dass es doch kein Wunder is', dass er nicht anwortet und ich die Füße stillhalten soll. Also ... ich weiß schon, dass die einwände von verschiedenn Usern kommen. 😉 Ich bin voll bei dir, dass nichts anderes als "warten" angebracht wäre - nicht nur, weil's so viel is', sondern weil ich halt in der Vergangenheit auch nicht sonderlich zuverlässig, flott und fleißig war, und es (unsympathisch) heuchlerisch wäre, jetzt Stress zu machen. Aber genauso is' es in der Tat auch von ihm nicht angebracht, sechs Wochen kein Muh und Mäh von sich zu geben und keine automatische "Bin nicht da"-Mail einzustellen. Und selbst wenn' "total angebracht wäre", mich warten zu lassen, is' es trotzdem ärgerlich für mich.

...aber ich denk' mal, nur weil ich in einem Fall Mist gebaut hab' oder Schwächen hab', heißt das doch nicht, dass meine komplette Persönlichkeit scheiße is' und alles, was ich mach' falsch ist. Zum Glück bin ich einer, der nicht zu allem, was andere mir vorwerfen sagt: "Ihr habt ja so Recht, ich  schwöre, ich werde mich ändern."

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vor 5 Minuten, selfrevolution schrieb:

Wahrscheinlich. Könnte umgekehrt genauso sein.

Dann zeige mir, wo einer außer apu2014 sich nicht redlich bemüht hätte, mit Emphatie auf dich einzugehen. Alle geben sich die größte Mühe.

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vor 7 Minuten, selfrevolution schrieb:

...is' der Vorwurf jetzt eigentlich er der, dass ich die Arbeit fertig geschrieben hab'? ...und bei meiner Bewerbung (in andern Worten) gesagt hab': "Schau mal, ich will mich bewerben. Ich weiß, dass ich herumgeeiert hab', aber hier hast du meine Rohfassung. Quasi als Zeichen (als Beweis), dass ich nicht vor hab', jetzt noch weiter herumzueiern, und als Zeichen/Beweis, dass ich meine Thesis auch alleine hinbekomm', ohne dass ich dir jedes einzelne Kapitel schick'. Wenn du das okay gibst, kann ich die Arbeit in Kürze offiziell abgeben. D.h. ich hab', falls du mitspielst, rechtzeitig meinen Abschluss, aber auch wenn's nichts wird mit der Stelle ... hab' ich hier die Arbeit fertig"?

 

Du hast den unfertigen Wust auch noch mit deiner Bewerbung verknüpft? Willst ihm also diesbezüglich also auch noch nen (positiven) Kommentar abringen? Das halte ich persönlich für sehr ungeschickt und denke, das könnte durchaus auch ein Grund für das lange Schweigen sein. Ich würde an deiner Stelle die Arbeit jetzt eigenständig fertig stellen, sprich Lücken füllen, korrigieren, formatieren und Korrektur lesen lassen. Wenn du das alles ohne sein Feedback nicht angehen willst, dann geh noch mal in die Sprechstunde zu ihm. Von Angesicht zu Angesicht kann er dich schließlich nicht weiter gepflegt ignorieren.

Ansonsten bin ich dann raus hier. Ich wünsch dir viel Glück. 

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Aufgrund des Umfangs der Texte kann ich nicht zu 100% eruieren, ob mein Vorschlag dem TE womöglich hilft oder am Thema vorbei geht. ABER: An dieser Stelle möchte ich auf ein (meines Erachtens) recht gelungenes Werk von Herrn Russ Harris hinweisen: "Wer dem Glück hinterherrennt, läuft dran vorbei". Nach dem Überfliegen des Threads könnte dies durchaus passen. Vor allem vor dem Hintergrund der Akzeptanz-und Commitment-Therapie wäre dies vll. eine Literaturempfehlung, die die aktuellen Denkkonstrukte womöglich (selbst wenn es nur minimal wäre) beeinflussen oder zumindest einen neuen Denkansatz vermitteln könnte?!

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Stell Deine Arbeit halt hier rein und wir geben Dir Feedback. Ginge schneller und wäre effizienter.

Ansonsten: Uniprofs antworten selten zw. Juni und September. Is halt so.

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vor 13 Stunden, selfrevolution schrieb:

..aber ja, ich bin der Ansicht, dass vieles - gar der Großteil - von dem, was einem im Leben passiert, Zufall ist. So ganz allgemein. Nich in diesem Fall. Aber ... ganz allgemein.

siehst ja wie glücklich dich diese Opferhaltung macht...

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