Social Circle aufbauen, Networken

11 Beiträge in diesem Thema

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Guten Abend meine Freunde der Sonne,

Nach zahlreichen Approaches, viele Dates, paar Lays etc., bin ich nun zu dem Entschluss gekommen, mal etwas Neues auszuprobieren.

Und zwar will ich einen großen SC aufbauen und würde mich gern über Tipps/Hilfestellungen freuen. Da ich mich bisher zu sehr auf mich selbst und meine Karriere fokussiert habe, ist das leider etwas (sehr) untergegangen.

Mir fällt es an sich leicht, neue Leute kennen zu lernen und Smalltalk/coole Gespräche zu führen, grade dank den Cold Approaches. Jedoch bleiben es meist oberflächliche Kontakte oder sie verfließen ins Nichts. Bin mir sicher, dass die Fähigkeit nützlich ist, aber mir fehlen noch paar Beweggründe, neue "Freunde" kennen zu lernen.

Hat jemand von euch selbst einen großen Social Circle aufgebaut und kann mir da weiterhelfen, wie ich tiefergehende Kontakte aufbaue, mit was für einem Mindset ich da am besten rangehe etc.?

Ich finde die Idee an sich ganz gut, aber ich seh da noch nicht sehr viele Vorteile darin, ausser paar neue Kontakte zu haben und einen leichteren Zugang zu neuen Frauen, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass mir das viel bietet.

bearbeitet von TheCreat0r

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Man wird nicht zum sozialen Menschen, wenn man einen grossen Freundeskreis aufbauen will, um darin seinen Nutzen zu ziehen. 

Man kriegt einen grossen (warum muss der gross sein? Tiefergehende Freundschaften und Gross passt schonmal nicht zusammen) wenn man sozial ist. Sozial ist man wenn man gerne gibt und nicht nur nimmt. Konkret: interessiere dich ehrlich für die Menschen. Höre ihnen zu und frage sie nach ihren Themen. Sie kommunizieren alle, auch im Smalltalk. Nimm die kleinsten Hinweise auf und frage interessiert nach. Ein Beispiel: 

„hey wie geht‘s denn so?“

“ganz gut etwas im Stress und dir? 

„Danke auch. Warum gestresst“ 

„ach hin und her gefahren, boss nervt und freundin auch blabla“

“ach so, keine gute beziehung zum boss?“

und zack bist du in einem tieferen Gespräch.

 

Irgend ein Thema gibt es immer im Smalltalk, was sich vertiefen lässt. 

Ein weiterer Punkt ist: Finger ausm Arsch und auf die Leute zu gehen mit Einladungen. Wer keine Freunde hat muss erst unten durch! Lade sie auf ein Bier ein, schluck deinen Stolz runter und mach den ersten Schritt. 

Das allerwichtigste Mindset dabei ist klar: habe ehrliches Interesse an diesen Menschen und gib. Manchmal fliegt man auch hart dabei und steht wieder auf aber man wird immer besser und mit mehr Leuten lernt man immer mehr kennen. Man wird immer mehr an Events und Essen eingeladen und irgendwann läuft das von selbst und du musst „aussortieren“ weil dir die Zeit fehlt für alle.

Dann brauchst du Geduld. Das geht nicht von heute auf morgen. Guter Freund zu sein ist eine Fähigkeit. Sie ist erlernbar aber es braucht Erfahrung, Übung und vor allem Herz. Mit Manipulation und dem Ziel dies nur zu tun weil man einen Nutzen daraus ziehen will kommst du nirgends hin.

bearbeitet von mandarine
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Ich lade Menschen die ich kennen lerne und spannend finde gerne bei mir zum Essen ein. (Erwarte da auch gar nicht mehr, sollen nur Getränke mitbringen.)

....

Viele lerne ich auch dadurch kennen, dass man auf Veranstaltungen von schon vorhandenen Freunden geht. Das sind natürlich private Feiern, bei mir aber auch ein entsprechender aktiver Kunst und Musik Kreis. Da Musik eine meiner großen Leidenschaften ist, fällt es mir natürlich leichter mich in solchen Kreisen zu bewegen.

Daher sage ich Leuten, die ihr soziales Umfeld erweitern wollen immer, sie sollen sich an entsprechende Orte halten, an denen sich viele kreative künstlerische Menschen aufhalten. Und im besten Fall selbst entsprechend aktiv werden. Und sei es nur, in dem man sich eine Meinung und Haltung gegenüber der entsprechenden Kunst aneignet.

Ansonsten gibt es den Supersimpleanfangstrick.

Such dir eine Bar die dir gefällt. Setz dich an den Tresen.

Komme zwei dreimal die Woche vorbei.

Mach das ein paar Wochen.

Dann kennste irgendwann alle Stammgäste.

Und dann geht`s weiter.

....

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Hey,

ich kann dir beim Thema Social Circle Game nur RSD Luke empfehlen, er ist die Nummer 1 auf dem diesem Gebiet und hat dazu sehr viele gute Videos und einen Online Kurs Social Cirlce Blueprint 2.0.

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Keine Ahnung, ob mein Bekanntenkreis groß genug is', um als "groß"zu gelten, aber ich sag' mal, wie' bei mir läuft/gelaufen ist:

Ich war auf 'nem kleinen Bandcontest. Dort haben einige coole Bands gespielt, die ich auf Facebok geliked hab'. Bei einer hab' ich einen begeisterten Kommentar über die Bassistin auf der Facebok-Seite hinterlassen. 'n paar Studnen später haben mich die Bassistin und der Sänger geadded. Ich hab' keine Ahnung mehr wie' sich ergeben hat, aber ich hab' recht viel mit der Bassistin gechattet (n' Date hab' ich zwar erst vorgeschalgen, dann aber einen Rückzieher gemacht, weil sie mir doch etwas zu jung war. Ich glaub' 16 oder 17 war sie, ich war 26).

Die Band hat öfter gespielt, und ich war eine Zeitlang auf allen ihren Konzerten (also ca. einmal im Monat) und hab' dort mit der Band geplaudert und so die anderen Bands, die gespielt haben, ebenso kennengelernt. Außerdem war ich auf 'n paar anderen Konzerten, von Bands, die ich gut fand. "Cooler Gig" is' einer der einfachsten Gesprächseinstiege, besonders leiwand is' es für einen Musiker natürlich, wenn man was knkreteres zu sagen hat ("die Bassline bei dem dritten Song war voll geil, und v.a. wenn das Schlagzeug da diesen Stop macht und beim Übergang zum Refran den Auftakt macht"). Es is' für mich angenehmer, einzeln mit den Musikern zu reden, weil's sich natürlicher anfühlt.

Bei den Veranstaltugnen trifft man dann doch auch imemr wieder dieselben Leute, selbs tin einer Stadt wie Wien. Die Band A und die Band B sind gut befreundet, sodass beim Konzert von Band B die komplette Band A is', gemeinsam mit ihren Partern und Partnerinnen,  einer davon is' der Gitarrist von Band C (die man auch kennt), außerdem der Exfreund der Sängerin von Band D. Diese Sängerin hat man nur einmal gesehen, kommt so ins Gespräch mit ihr, lernt ihren Freund und dessen Schwester kennen, die auf eine Fachhochschue gehen, wo sie Videos produzieren. Da fällt einem ein, dass die Band K, die man kennt, davon gesprochen hat, dass sie gerne ein Video drehen würden, als verkuppelt man.

Keine Ahnung, wie es genau passiert, aber irgendwann gab's diesen Typen, der gemeinsam mit ein paar Leuten regelmäßig Konzerte organisiert hat. Ich war mit einem Kumpel bei einem seiner Konzerte, und für ihn schien es selsbtverständlich, dass ich gratis reinkomm' (keine Ahnung wieso, ich kannte ich so gut wie gar nicht). Von da an hatte ich bei seinen Konzerten halt immer freien eintritt, hab' mich mit den Mädels, die an der Kassa gesessen haben unterhalten; die Musik selbst wurde etwas zweitrangig. Man chillt halt mit Freundne und Bekannten und pendelt zwischen Konzert und den Leuten n der Kassa und den Leuten im Backstage-Bereich. Ich red' hier nicht von "Iron Maiden" sondern von Bands, die an guten Tagen 30 Leute zu ihrem Konzert bringen (wobei ich schon bei Hammerfall frein Eintritt hatte und theoretisch Backstagezugang, nur wurden wir halt doh gebeten, dass wir die Band nicht nerven, und Hammerfall interssiert mich eigentlich eh nicht).

...von da an is' eigentlich alles wirklich ein Selbstläufer. Man verkuppelt Leute, man interessiert sich für Leute, man geht zu Konzerten, man lädt die Leute zu Konzerten ein (ich mach' halt auch selbst einwenig Musik), und so weiter. Is' nicht so als würd' ich alle bei den Konzerten kennen und so, aber wenn ich heuteabend zu dem Konzert im Cafe Carina gehen würde, wären wahrscheinlich ein, zwei Leute dort, die ich kenn', ohne dass ich weiß, dass die dort sind.

Am 24.9.2019 um 21:40 , mandarine schrieb:

Sozial ist man wenn man gerne gibt und nicht nur nimmt. Konkret: interessiere dich ehrlich für die Menschen.

Genau so. Was ich gegeben hab' war meine Wertschätzung, und ja ... gosh! Manchmal hab' ich 5 bis 10 Euro Eintritt bezahlt. Manchmal. Ich hab' hin und wieder an der Kassa geholfen, mal einen Merchstand gemact (dafür CD und T-Shirt bekommen), ich verkuppel' Bands empfehle die weiter, helf' hin und wieder beim Organisieren von Gigs und organisier' auch selbst welche. So viel musst man nicht machen, aber wenn man sich einigermaßen interessiert is' und nicht wegen verschiessenen 8 Euro Eintritt herumjammert, und wenn man nicht 5 Minuten nachdem die egenen Freunde fertig gespielt hat, heim saust, sondern sich auch mal die anderen Bands anschaut, dann is' eigentlich alles leiwand.

Und was bekomm' ich dafür? Freien Eintritt bei vielen, vielen Konzerten, Wertschätzung, Konzert-Einladungen, Einladungen zu privaten Partys, Grillfeiern (wenn die Leute älter werden) und sowas. Keine tiefen Freundschaften. Die brauchen was anderes. Aber danach hast du ja auch nicht gefragt. 😉

 

Die Einstellung, die die Mandarine genannt hat, trifft zumindest für mich zu. Man muss bereit sein, man was zu geben und sich für die Leute interessieren. Ich würde hinzufügen, dass es wichtig is', offen zu sein und sich auf Sachen einzulassen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so toll klingen. Bands, die super nett und total angenehm sind, deren Musik einen aber nciht vom Hocker haut, vielleicht mal das Theaterstück, bei dem jemand mitspielt anschauen, auch wenn man nicht so der große Theatergeher is' und sowas. Ich mein', ich geb' mir auch nicht alles, oft is' es halt so, dass ich einer Band 10 mal absage, aber dann einmal komme.

Uh, ein ganz geheimer Tipp: Wenn eine Band ein Konzert auf Facebook hat, kann man auch einfach mal nachfragen, was sie genau spielen (welche Uhrzeit), völlig unabhängig davon, ob man wirklich hingeht. Aber ... natürlich fragt man da nicht die Band sondern man fragt ... die Schlafzeugerin ("um die Uhrzeit wird's dann doch etwas knapp, weil bei XY bin. Aber falls die flott fertig sind, schau' ich vielleicht eien Sprung vorbei. Is' ja ziemlich in der Nähe").

bearbeitet von selfrevolution
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Danke für den Content, Leute. Hab ich gleich mal die letzten Tage angewendet und schon Veränderung erlebt. 👍🏽

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Ich lese aus deinem Beitrag raus

  • Du willst einen großen Social Circle
  • Intensive Freundschaften
  • Weißt aber auch noch nicht genau was es dir bringt (suchst den Vorteil für dich daraus)

Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass man idealerweise mit ein, zwei, drei guten Freunden anfängt und von dieser gemeinsamen Basis ausgehend neue Kontakte durch gemeinsame Aktivitäten knüpft.

Aus oberflächlichen Bekannten wurden bei mir bisher im weiteren Verlauf eher selten enge Freundschaften. Es ist wie als hätte man sich gegenseitig ein Stempel aufgedrückt. Man sollte also relativ schnell durch entsprechendes Invest, wenn auch zeigen, dass man gerne bereit ist die Ebene zu vertiefen, auch mal über Dinge spricht, die man vllt. nicht jedem anvertraut usw.

bearbeitet von revir

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Also erstmal der Tipp von @selfrevolution gehört für mich mit zum Besten was ich bisher in diesem Forum gelesen habe. Wenn jeder hier das anwenden würde, gäbe es locker 80% weniger Anmeldungen hier 😄 So, jetzt aber genug geschleimt.

Einen Tipp den ich noch auf den Weg geben würde, ist es, sich zur Regel zu machen, niemals alleine Mittag zu essen. Das kann man natürlich lockern wenn man schon einen guten Circle hat, aber es ist besonders am Anfang eine zeitsparende Möglichkeit, seine Kontakte zu pflegen und aufzubauen. Da gibt's dann auch keine Ausreden wie "beruflich eingespannt" o.ä..

Wenn man irgendwohin eingeladen wird, dann ist es auch immer gut, etwas mitzubringen, z.B. Alkohol bei einem Vorglühen. 

Entgegen der Meinungen der meisten hier bin ich der Meinung, dass es recht einfach ist, aus einer entfernten Bekanntschaft eine tiefe Freundschaft zu bilden. Dafür braucht es eigentlich nicht viel, man sollte sich einfach nur mögen und regelmäßig melden. Verstehe nicht was dabei das Problem ist.

Als Buchtipp empfehle ich "The 48 Laws of Power" von Robert Greene. Bei Power/Macht geht es am Ende zum größten Teil um Freundschaften und Networking, sodass das Buch perfekt zum Thema passt. Der Stil klingt schon hart nach Manipulation, aber manche Tipps findet man sonst nirgendwo.

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vor 3 Minuten, AmphoePai schrieb:

Als Buchtipp empfehle ich "The 48 Laws of Power" von Robert Greene. Bei Power/Macht geht es am Ende zum größten Teil um Freundschaften und Networking, sodass das Buch perfekt zum Thema passt. Der Stil klingt schon hart nach Manipulation, aber manche Tipps findet man sonst nirgendwo.

Zusätzlich ein Gedanke, schau dir folgendes Buch an:

https://www.amazon.com/Craft-Power-Ralph-Gun-Hoy/dp/0898747996

Daher hat Robert Greene einiges abgeschaut. 😉

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vor 3 Minuten, AmphoePai schrieb:

Entgegen der Meinungen der meisten hier bin ich der Meinung, dass es recht einfach ist, aus einer entfernten Bekanntschaft eine tiefe Freundschaft zu bilden.

Ich kenne z.B. recht viele Leute von diversen Veranstaltungen. Wenn man sich mal hier oder dort auf einer Party sieht, grüßt man sich und spricht auch gern mal ne Stunde oder länger zusammen. Es bleibt aber oft eben auf diesem Bekanntschaftslevel. Ich habe damals mal probiert aus solchen Bekanntschaften mehr zu machen. Also z.B. mal ein gemeinsames Event vorgeschlagen oder ne Party. Meistens kamen hier dann nie verbindliche Zusagen und wenn so jemand dann auf ner Party auftauchte, dann selbst in Begleitung. Zwar kommt dieser Bekannte dann sofort wieder auf mich zu und man quatscht wieder über dies und jenes. Aber es scheint einfach so eine Atmosphäre vorzuherrschen, als wäre es nun komisch, wenn man sich einfach nur so verabredet und nicht zufällig begegnet. Weiß auch nicht richtig wie ich dies beschreiben soll.

Mir fällt es dann oft viel leichter mit Personen die man frisch / neu kennen lernt auf einer intensiveren, offeneren Ebene zu kommen, als mit langfristigen Bekannten, wo man sich nur von Events usw. kennt.

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