Gefühle für Arbeitskollegen

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@Lillith

Danke für deinen Kommentar. Ich denke, ich sollte mal als Lektüre "No more Mr. Nice-Guy", "Der Weg des Wahren Mannes" und "The Rationale Male" lesen. 

Ich sehe mich eher als "verträumten Romantiker", versuche jeden Menschen mit Respekt zu behandeln und gehe "von der guten Natur des Menschen" aus. Der Realitätscheck: Haifischbecken, andere Menschen gehen über Leichen um ihre Ziele zu erreichen. Im beruflichen Umfeld glaube ich gut zurecht zu kommen damit. Im privaten lasse ich nur Menschen in mein Leben, die eine ähnliche Einstellung zum Leben haben wie ich und merke schnell welchen ich eher Vertrauen schenken kann und wer eher auf Distanz zu halten ist. Bisher bin ich damit gut gefahren, meine engeren Freunde sind top, meine Ex war leider ein Griff ins Klo.

Vielleicht habe ich einfach falsch gescreent und mir waren damals einige Red-Flags nicht aufgefallen, wie z.B. kaum eigene Freunde, die Charakterlich so ziemlich das Gegenteil sind wie ich und auch dass ihr Vater ihr Leben vorbestimmt (Job, Haus und jetzt evtl. noch der Ehemann?)

Zur Beziehungssache: Meine Freunde sind derselben Meinung, nämlich dass diese Frau mich gar nicht verdient hat. Und meine engsten Freundinnen haben auch zugegeben, dass sie meine Ex komisch fanden und sich auch meine Ex ihnen gegenüber eher kühl, distanziert und eifersüchtig gezeigt hat. 

Schlussendlich bringt das ganze Gutreden einfach nichts außer Hirnfick. Ich sollte versuchen mein Helfer-Syndrom etwas zu reduzieren. Und ja, damit hast du recht, ich hab definitiv eine bessere Frau verdient wie diese "Olle". 

bearbeitet von luffy123
Zu kompliziert geschrieben ... daher edit
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Gast

Ich habe mal so nen verrückten Vorschlag.

Vielleicht schaffst du es zukünftig den Inhalt inkl. Kernaussage und/oder Frage auf ne handvoll Zeilen runterzubrechen. Ist irgendwie mega anstrengend so ne Dissertation. Denke den anderen Lesern geht es ähnlich.. also tippe ich mal 

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Hi Luffy, ich fand deinen Beitrag übersichtlich geschrieben und auch nicht zu lang. Schreib hier ruhig all deine Gedanken auf. Dafür ist dein Thread ja da und das ist ja gerade das, was sehr gut tut!

bearbeitet von Lillith
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Gast
vor 37 Minuten, apu2014 schrieb:

Hast du nicht auch im Status gestern gepostest und den Wunsch geäußert, dass man hier doch mal bitte "Flexen" (das war das Wort, glaube ich) dürfen solle? Also bewusst schlecht benehmen, um mal etwas Entertainment hier reinzukriegen? Und das resultierte auf zuvor bereits editieren, eher provozierend und unsachlich argumentierten Standpunkten im Thread von Dr. Peterson? 

Nach exakter Messung sind's 18 cm. Kann mitreden.

PN ist raus, Schatz 💕

Jetzt atmen erstmal alle kurz durch und denken an dicke Titten. 

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Am 7.4.2020 um 20:41 , luffy123 schrieb:

eine anspruchsvolle Doktorarbeit machen

Hä? Wie jetzt? Wo anders schreibst du was von Medizin. Klarer Widerspruch 😉

 

Spaß beiseite @luffy123,

deine Situation kennen viele und du bist auf einem sehr guten Weg - aber nur solange du dir diese Scheise mit "nochmal sehen?" aus dem Kopf schlägst! Ich hoffe, du hast die alten Erinnerungsstücke verbrannt oder für mindestens 1 Jahr weggesperrt.

 

Was deine Ex angeht, wird sie den Absprung schon früher im Kopf gehabt haben als du denkst. Wie du, wird sie sich ggf auch ausgemalt haben, dass es mit dir+Eltern unter einem Dach nicht klappt. Du wärst mindestens ein kritischer Beobachter in ihrem Hotel Mama. Allein schon, dass sie da überhaupt wohnt... Und der Vater, der laut deinen Worten einen fast fertigen Mediziner für einen Niemand hält??? Der hat doch Probleme!

Zudem kannst du dir mal überlegen, seit wann sie den Seestern im Bett gemacht hat. Solche Sachen und ständiges "das ist mir jetzt zu anstrengend" sind ein klares Signal, dass sie kein Interesse mehr an dir hatte. Dass sie sexuell nichts mehr mit dir zu tun haben wollte. Das Femdgehen mit dem Kollegen ist hier nur die Tür durch die sie ging - aber gehen wollte sie schon weit früher.

 

Anschließend muss dein Fokus aber weg von ihr gehen - sie ist jetzt aus deinem weiteren Leben verbannt - und hin zu dir. Und was du jetzt brauchst ist Zeit. Die LTR war lange genug, dass sich einiges zum aufarbeiten haben wird.

Und vielleicht erkennst du am Ende ja auch eigene Fehler. Also nicht solche mit fehlenden Blumen und Liebesbriefen. Sondern dass du deine Beziehung vielleicht zu lange nebenher rumdümpeln lassen hast, neben all den anderen Beschäftigungen, statt dich kritisch damit auseinander zu setzen? Sich zu fragen, ob es dieses Mädel überhaupt noch wert war an deiner Seite sein zu dürfen? Ob du diesen Aspekt deines Lebens schlicht im Stand-by gehalten hast, unterbewusst wissend, dass es nicht passt und bei Aufarbeitung Konflikte anstehen?

Das bitte nur als Denkanstoß verstehen und nicht als Unterstellung, dass es so war. Deine jetzige Lebensphase kenne ich. Sie ist nicht einfach. Aber glaub mir, sie ist prägend und du stellst hier und jetzt die Weichen für dein späteres Mindset und somit zukünftiges Glück

Viel Erfolg!

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Am 8.4.2020 um 09:48 , apu2014 schrieb:

Vielleicht hilft dir folgender Blickwinkel: Es stimmt, dass hübsche Frauen in ihrer Jugend mit Aufmerksamkeit (und auch weiteren Vorteilen, auch beruflicher Natur) überhäuft werden.

But it comes with a huge price. 

 

Stell dir mal vor, du wirst von 16 bis 32 über 16 Jahre mit Aufmerksamkeit zugeschmissen. 

Und dann bist du von ca. 40 bis zu deinem Lebensende im Grunde unsichtbar für Männer.

Wer kriegt die Massagen am Arbeitsplatz? Die 23 jährige Praktikantin. Wer kriegt die Drinks zugeschoben auf der Weihnachtsfeier? Die 27 jährige Absolventin.

Das ist brutal. Bei allen Nachteilen: Ich bevorzuge die männliche Ausstattung und Ausgangslage.

Ich würde das gerne nochmal vertiefen.

Das ist ja nun der Grundgedanke, wie sich die Aufmerksamkeit auf Frauen in ihrer Lebensspanne verhält. Die Aufmerksamkeit an den Mann ist dann wohl eher ab 30 aufwärts beginnend. Deckt sich ja auch mit dem SMV. 

Mit steigender Emanzipation und Unabhängigkeit der Frau frage ich mich allerdings, ob dieses Verhältnis so bestehen bleibt. Würde nämlich heißen, dass Männer im Allgemeinen in den frühen Jahren Aufmerksamkeit schenken dürfen, aber aufgrund der entwickelnden Unabhängigkeit der Frau, diese nicht groß zurück bekommen werden. Das Gesellschaftsbild hat sich in den letzten 50 Jahren enorm verändert und wird es auch zukünftig. 

Denn Frau welche 16 Jahre von Männern beglückt wurde, ein paar Kinder aufzieht ist danach nicht dazu gedrängt das traditionelle Rollenbild weiter zu leben und mit einem Mann bis an das Ende ihres Lebens an einer Seite zu bleiben, zwecks fehlender Abhängigkeiten, welche momentan im Allgemeinen eher noch gegeben sind. 

Interessant wäre also wie lange diese Entwicklung dauert und was der Mann mit so einer Erkenntnis anfängt. Mir fällt es schwer meine Gedanken dazu in Schrift zu bringen, aber hoffentlich ist der Grundgedanke angekommen. Oder klingt das alles verwerflich, da sich der Verstand niemals vollständig von den Trieben lösen wird?

 

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Das "Runterschreiben" meiner Gedanken hilft mir noch klarer zu denken und mit der ganzen Sache endgültig abzuschließen - ist also auch ein bisschen wie "Therapie" für mich 😉 . Ich merke immer mehr, dass ich so langsam bereit für Neues bin. Sorry, wird ein langer Text. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Community, ich konnte Vieles verstehen und so langsam fügt sich das Puzzle zusammen. 

@Suane


Der Joke mit der Diss war gut 😉 ... haha

Im Nachhinein betrachtet waren 3 Ereignisse um den Jahreswechsel 2019 und wenige Monate später entscheidend: Zum einen habe ich eine neue Frau und Kommilitonin kennengelernt, die ich schnell in meinen engeren Freundeskreis integriert habe. Wir sind sozusagen Seelenverwandte. Viele haben "Probleme" mit Freundschaften zwischen Mann und Frau, da ja immer hinter vorgehaltener Hand getratscht wird, da liefe was, aber mir ist das egal. Mit Freundschaften zu Frauen verfahre ich wie folgt: Sobald ich die Frau etwas besser kenne und mir denke, die könnte gut in mein Freundeskreis passen, so wandert die sofort in die "Friendzone"-Schublade, eine andere wäre die "sexuell interessiert"-Schublade. Meine eiserne Regel ist, dass aus der ersten "Friendzone"-Schublade NIEMALS in die "sexuell-interessiert"-Schublade wandert. Und ich fange NIE was mit Frauen, aus dem näheren und erweiterten Freundeskreis an. Bringt grundsätzlich weniger Stress im Leben :)

Nochmals zurück zu diesem Schlüsselereignis: Meine Ex war durchaus eifersüchtig auf diese neue Freundin und sie dachte sich sicherlich: Wenn ich jetzt eine neue engere Freundin hatte, warum sollte sie keinen neuen engeren Freund haben. Dieser besagte engere Freund war dann schlussendlich der Arbeitskollege R., der im Eingangspost erwähnt wurde und sie sich damals in ihn verliebt hatte, weil sie die eisernen Regeln nicht beachtet hatte, die ich für mich erstellt habe. 

Zweites Schlüsselereignis war der Hauskauf durch den Vater. Ich habe ihr nie direkt gesagt, dass ich damit ein Problem hatte, sondern immer indirekte Andeutungen gemacht, wie: Mir gefällt die Kleinstadt xy nicht, in der das Haus steht, ich will nicht im Klinikum der Großstadt xy arbeiten, da ich dort keine Aufstiegschancen für mich sehe und der Chef blöd ist. Ich hatte ihr jedoch vermittelt, dass ich lieber in einer gemeinsamen Wohnung im Zentrum der Großstadt xy mit ihr leben möchte. Erst im Rahmen der Trennung Anfang Oktober hatte ich dann das Kind beim Namen genannt: Dass ich mich unwohl fühle, wenn ich mich in das gemachte Nest setze. 

Mich würde vor diesem Hintergrund die Meinung der User interessieren: Würdet ihr (v.a. die Männer hier angesprochen) zu der Frau (ins Hotel Mama) ziehen, wie es bei meiner Ex der Fall gewesen wäre? Ich hätte damit ein Riesenproblem, weil ich mich in starker Abhängigkeit begeben hätte, und mich nicht gegen die Frau hätte "aufmucken" können, wenn mir was nicht passt, da ich sonst vor die Tür gesetzt worden wäre. Und welcher Mann, der etwas von sich hält, würde sich in die Höhle des Löwen setzen?


Zudem spricht es mMn nicht für eine selbstständige Frau, wenn diese - wie meine Ex - als Ärztin wieder in die Etagenwohnung der Eltern zieht, die Eltern drunter im EG, ein gemeinsamer Hauseingang. Habe das ausführlichst mit meinen Eltern und Freunden diskutiert, der Konsens ist derselbe: "Du wärst unglücklich darin geworden im gemachten Nest, ja sogar der Begriff Erbschleicher ist aufgetaucht". Ich hätte kein Problem damit, die "Schwiegereltern" oder auch meine Eltern, wenn sie alt und Hilfe benötigen aufzunehmen oder mich um sie zu kümmern in unmittelbarer Nähe. 

Der dritte Punkt wäre ein gerissenes Kondom. Ich habe da bisschen Panik geschoben, da sie sonst nicht verhütete und ich mir nicht zu 100% ihrer sicher war. Im Nachhinein alles richtig gemacht ... :) wenn jetzt noch Kinder im Spiel gewesen wären, wäre ich so richtig am Arsch.

vor 8 Stunden, Suane schrieb:

Und vielleicht erkennst du am Ende ja auch eigene Fehler. Also nicht solche mit fehlenden Blumen und Liebesbriefen. Sondern dass du deine Beziehung vielleicht zu lange nebenher rumdümpeln lassen hast, neben all den anderen Beschäftigungen, statt dich kritisch damit auseinander zu setzen? Sich zu fragen, ob es dieses Mädel überhaupt noch wert war an deiner Seite sein zu dürfen? Ob du diesen Aspekt deines Lebens schlicht im Stand-by gehalten hast, unterbewusst wissend, dass es nicht passt und bei Aufarbeitung Konflikte anstehen?

Das bitte nur als Denkanstoß verstehen und nicht als Unterstellung, dass es so war. Deine jetzige Lebensphase kenne ich. Sie ist nicht einfach. Aber glaub mir, sie ist prägend und du stellst hier und jetzt die Weichen für dein späteres Mindset und somit zukünftiges Glück

An dieser Stelle muss ich dir recht geben. Ich habe viel zu lange auf das "falsche Pferd" gesetzt und es sozusagen zu Tode "geritten". Die Beziehung hätte viel früher beendet werden sollen, da wir unterschiedliche Wege eingeschlagen haben und zum Zeitpunkt der Trennung so weit voneinander weg waren und auch unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Zukünftig nehme ich mit, dass wenn ich sehe, dass eine Beziehung in eine Sackgasse führen wird, werde ich wesentlich früher absteigen. Und Stand-by wird es auch nicht mehr geben. 

Vielen Dank für deine warmen Worte. Ich werde fortan nicht mehr zurückschauen. Mit meiner Ex hatten wir eine gemeinsame Geschichte geschrieben, die nicht mehr fortgeführt wird und jeder für sich seine eigene, neue Geschichte entwickelt. Oder anders ausgedrückt: Ich werde die Reise in meinem eigenen Segelboot alleine fortsetzten, habe zwar in einem großen Sturm Mast und Segel verloren und mein Partner ist über Bord gegangen und der geworfene Rettungsring wurde abgelehnt. Nachdem der Sturm sich gelegt hatte, nehme ich die strahlende, warme Sonne wahr, repariere meine Segel und setzte einen neuen Kurs fort, der ganz mein eigener ist. Ich freue mich darauf, neue Häfen anzusteuern, die ich zum ersten mal sehe ... 

 

 

vor 7 Stunden, m0tion schrieb:

Das ist ja nun der Grundgedanke, wie sich die Aufmerksamkeit auf Frauen in ihrer Lebensspanne verhält. Die Aufmerksamkeit an den Mann ist dann wohl eher ab 30 aufwärts beginnend. Deckt sich ja auch mit dem SMV. 

Mit steigender Emanzipation und Unabhängigkeit der Frau frage ich mich allerdings, ob dieses Verhältnis so bestehen bleibt. Würde nämlich heißen, dass Männer im Allgemeinen in den frühen Jahren Aufmerksamkeit schenken dürfen, aber aufgrund der entwickelnden Unabhängigkeit der Frau, diese nicht groß zurück bekommen werden. Das Gesellschaftsbild hat sich in den letzten 50 Jahren enorm verändert und wird es auch zukünftig. 

Denn Frau welche 16 Jahre von Männern beglückt wurde, ein paar Kinder aufzieht ist danach nicht dazu gedrängt das traditionelle Rollenbild weiter zu leben und mit einem Mann bis an das Ende ihres Lebens an einer Seite zu bleiben, zwecks fehlender Abhängigkeiten, welche momentan im Allgemeinen eher noch gegeben sind. 

Interessant wäre also wie lange diese Entwicklung dauert und was der Mann mit so einer Erkenntnis anfängt. Mir fällt es schwer meine Gedanken dazu in Schrift zu bringen, aber hoffentlich ist der Grundgedanke angekommen. Oder klingt das alles verwerflich, da sich der Verstand niemals vollständig von den Trieben lösen wird?

Ich denke, dass sich ein Großteil der Community einig ist, dass der Peak der Frauen so bei etwa Mitte zwanzig ist, denn in dieser Zeit sind sie noch optisch am Attraktivsten. An die Frauen hier, das bitte nicht persönlich nehmen, gibt genug Werke aus der MGTOW-Bewegung, die diesen Gedanken ausführlichst diskutieren und auf diese beziehe ich mich. Diese Aussage habe ich mir nicht selbst ausgedacht. 

Je unabhängiger eine Frau ist und je höher sie auf der Berufsleiter geklettert ist, desto schwerer wird sie sich tun einen Partner für eine LTR auf Augenhöhe zu finden. Sie mag zwar Aufmerksamkeit von grundsätzlich fast allen Männern bekommen, jedoch ist hier die durchaus berechtigte Frage: Wer von diesen Herrschaften kommt denn überhaupt für eine LTR in Frage und wer wird ohne schlechtes Gewissen einfach von der Bettkante gestoßen, wenn eben besagter Traumprinz jemals auftreten sollte. Ich denke, du beschreibst hier das Phänomen der sog. "Alpha-Witwe". Ja, solche Frauen gibt es, die Männer nur solange für nützlich sehen, wie er ihnen selbst als Werkzeug dient - selbst hier im Forum (siehe hierzu den Thread "Realistische Zahlen Tinder"). Vor diesem Hintergrund bleibt einfach nur zu sagen: Man prüfe, bevor man sich bindet. Wenn jemand das traditionelle Rollenbild (Heirat+Kinder) für richtig hält, so ist nichts dabei auszusetzen, solange der Mann die Frau in allen Bereichen gründlich geprüft hat. Schlussendlich gibt es keine Garantie für eine mögliche Scheidung in der Zukunft, aber es geht hier - wie in vielen Bereichen des Lebens - um Risikominimierung, wenn man die Frau gründlich geprüft hat. Und das gilt für unsere heutigen, schnelllebigen Gesellschaft umso mehr, in der jeder und alles ohne Wimpernzucken ausgetauscht werden kann.

 

 

bearbeitet von luffy123

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Lieber TE, deine Geschichte ging mir nahe, wahrscheinlich weil wir doch einige markante Parallelen aufweisen: ähnliches Alter, aus einer Arbeiterfamilie emporgearbeitet, karriereorientiert, eher konservativ, ev. Professur, ähnliche Respektlosigkeiten der Ex am Ende der Beziehung. Davon ausgehend fühle mich irgendwie dazu verpflichtet, ein paar Zeilen an dich zu richten. 

1) Trennung: Toll, dass du dich dazu durchgerungen hast. So stark war ich leider nicht. 

2) Umgang mit der Ex: Wie du mittlerweile richtig festgestellt hast, ist es das Beste, die Vergangenheit ad acta zu legen. Sie wird sich nicht bei dir melden, du aber auch nicht bei ihr. 

3) Dating: Überlasse Tinder deiner Ex. Als Arzt in den besten Jahren brauchst du diese Spielwiese nicht. Tendenziell wirst du dort nach unten daten. Die Krankenschwester von nebenan bekommst du für ein paar schöne Stunden auch im Reallife. Die gewünschte langfristige Partnerin auf Augenhöhe wird eine solche aber letztendlich vermutlich nie sein, und im Grunde genommen weißt du das auch selbst. Wie du richtig festgestellt hast und statistisch belegt ist, wird es mit zunehmendem Bildungsgrad immer schwieriger, einen passenden Partner zu finden. Die Aufmerksamkeit, die deine Ex mittlerweile auf Tinder genießt, kannst du ihr gönnen. Ein "Geile Titten - lass mal treffen"-Kommentar vom Maurer/etc. ums Eck wird sie auch nur kurzfristig glücklich machen. Du, mein Freund, bist in den besten Jahren und hast etwas aus dir gemacht. Somit hebe dich noch ein allerletztes Mal bewusst von deiner Ex ab; überlasse ihr das Swipen und konzentriere dich auf dein Game im reellen Leben. Du hast die besten Vorraussetzungen dafür.

4) Wohnen: Völlig richtige Einstellung. Kein Mann von Format, und das bist du zweifellos, zieht zu den vermeintlichen Schwiegereltern. Never ever. Als Mann schaffst du dir dein "Imperium" selbst und zwar dort, wo es dir gefällt. Gönn dir eine netten Innenstadtwohnung, wenn du das möchtest. Die zukünftige Braut kann dann gerne einziehen, aber niemals setzt du dich als Mann in ein gemachtes Nest. Zumindest nicht in meiner Welt. 

5) Du scheinst wirklich ein korrekter und gebildeter Typ zu sein. Dein Leben fängt jetzt erst richtig an. Alles erdenklich Gute!

bearbeitet von MCMLXXXIX
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vor 1 Stunde, luffy123 schrieb:

Mich würde vor diesem Hintergrund die Meinung der User interessieren: Würdet ihr (v.a. die Männer hier angesprochen) zu der Frau (ins Hotel Mama) ziehen, wie es bei meiner Ex der Fall gewesen wäre? Ich hätte damit ein Riesenproblem, weil ich mich in starker Abhängigkeit begeben hätte, und mich nicht gegen die Frau hätte "aufmucken" können, wenn mir was nicht passt, da ich sonst vor die Tür gesetzt worden wäre. Und welcher Mann, der etwas von sich hält, würde sich in die Höhle des Löwen setzen?

Ich finde eher, dass der Knackpunkt darin gelegen hat, dass das Verhältnis zu den "Schwiegereltern" nicht gut gewesen und große Probleme vorprogrammiert gewesen wären. Es sagt ja schon einiges aus, dass du schreibst, dass Gefühl gehabt zu haben, noch nicht mal einen Streit mit deiner Ex haben zu können, ohne das sich ihre Eltern da irgendwie eingemischt hätten.

Ich sehe nicht das Wohnen als Problem, sondern die kaputte Basis in euerer Partnerschaft und die Probleme mit den Eltern, die sich schon vorher angedeutet haben. Es wäre zum scheitern verurteilt gewesen.

bearbeitet von Lillith
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vor einer Stunde, Lillith schrieb:

Ich finde eher, dass der Knackpunkt darin gelegen hat, dass das Verhältnis zu den "Schwiegereltern" nicht gut gewesen und große Probleme vorprogrammiert gewesen wären. Es sagt ja schon einiges aus, dass du schreibst, dass Gefühl gehabt zu haben, noch nicht mal einen Streit mit deiner Ex haben zu können, ohne das sich ihre Eltern da irgendwie eingemischt hätten.

Ich sehe nicht das Wohnen als Problem, sondern die kaputte Basis in euerer Partnerschaft und die Probleme mit den Eltern, die sich schon vorher angedeutet haben. Es wäre zum scheitern verurteilt gewesen.

Das ist ein interessanter Gedanke. Ich glaube das Verhältnis zu den Eltern meiner Ex waren ganz ok. Wir haben immer viel unternommen (z.B. Essen gehen, Spieleabende, Urlaub, Ausflüge), dennoch war der Vater sehr bestimmend und - wie weiter oben bereits erwähnt - ist man ohne entsprechend hohen Abschluss (Jurist, Arzt, ...), ohne viel Geld einfach ein Niemand. Das wurde mir unterbewusst immer vermittelt und in diesem Umfeld habe ich mich immer wie ein "Loser" bzw. wie ein "armer Student" gefühlt, da ich kein eigenes Einkommen (Bafög) habe und mir keinen entsprechenden Lifestyle leisten konnte. Ich habe meine Ex nie um Geld gebeten, habe öfters bei gemeinsamen Restaurantbesuchen die Rechnung übernommen, auch wenn sie schon ordentlich verdient hat (als Ärztin) und auch bei den Ex-Schwiegereltern war ich öfters gewillt Rechnungen (im Restaurant) zu zahlen, auch wenn sie das nicht angenommen haben, einfach um zu zeigen: Ich bin kein Schmarozer, ich komme selbst gut über die Runden. Aber das ist nun Vergangenheit. 

 

Ich möchte noch auf die Wohnungs-Thematik näher eingehen, weil ich das Thema spannend finde und mich die Meinungen der User hier interessiert: 

Im Folgenden zwei Beispiele aus meinem Freundeskreis: 

Ich habe einen guten Freund und Kommilitonen, der wohnt in einer ähnlichen Konstellation mit seiner Freundin zusammen. Also auch in der Etagenwohnung der künftigen Schwiegereltern. Dazu muss man sagen, dass die beiden 5 Jahre eine Fernbeziehung über 3 Stunden Fahrtzeit von unserem gemeinsamen Studienort geführt haben und das Wohnen dort zu den Semesterferien, vorlesungsfreien Zeit und Examensvorbereitung für ihn noch tragbar ist, da er auch kein eigenes Einkommen zurzeit hat. Beide sind sich jedoch einig, dass sie sich bald eine eigene Wohnung suchen, wenn er in einem Jahr auch fertig mit dem Studium ist. Er kann meinen Gedankengang folgen und fühlt sich auch nicht so ganz wohl, wenn die Schwiegereltern direkt drunter sind, auch wenn sie scheinbar ein gutes Verhältnis haben. Vielleicht ist das aus Sicht der Frau weniger ein Problem, für Männer hingegen gleicht es eher der "Höhle des Löwen". Man kann sich nicht ungezwungen und frei bewegen, also auch mal in "Unterhose" rumlaufen oder ähnliches. 

Ebenso habe ich das mit einem anderen guten Freund diskutiert, der vor wenigen Jahren aus der Etagenwohnung der Eltern ausgezogen ist, da er auch auf eigenen Beinen stehen wollte. Es ist für uns Männer eher ein Gefühl von eigener Freiheit und selbstbestimmten Leben. Das macht für uns einiges her, auch sind sich viele Männer in der Community einig, dass der Mann NIEMALS zu der Frau ziehen sollte, sondern es eher umgekehrt sein sollte. Das ganze vor dem Hintergrund der Mann-Frau-Dynamik, Attraction-Erhalt (z.B.: "Wenn du (zur Freundin) sowas (was auch immer sie schlimmes verbrochen hat) noch einmal machst, setzte ich dich vor die Tür"). So ein Satz im einem Streit ist ein Machtwort, oder? 

Zusammenfasend kann man sagen, mit eigener Wohnung sind wir eher ernst zu nehmende Männer bzw. Männer von Wert. Ich glaube diesen Satz kann man mal so stehen lassen. 

Meine Freundinnen dagegen vertreten eine ähnliche Einstellung wie du @Lillith und sie hätten auch kein Problem damit, wenn der Mann zur Frau zieht. 

bearbeitet von luffy123

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ich bin der meinung dass niemand zu einem anderen ziehen sollte egal wie rum da es immer die wohnung des anderen bleibt

ich wuerde immer gemeinsam eine neue wohnung suchen um dann gemeinsam bei null etwas auf zubauen

in eine einlieger wohnung ueber den eltern wuerde ich auch nicht ziehen 

kommt mit garantie zum streit wenn es um dinge wie winterdienst etc geht da hier ja die eltern/schwiegereltern der vermieter sind

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vor 3 Stunden, luffy123 schrieb:

Dass ich mich unwohl fühle, wenn ich mich in das gemachte Nest setze

Typisch Arbeiterkind ☺️. Du bist es gewohnt bzw. hast es vorgelebt bekommen, dass man sich etwas selbst erarbeitet. Nicht-Arbeiterkinder sind es dagegen zum Teil gewohnt bzw. haben es vorgelebt bekommen, dass Positionen, Errungenschaften und Luxus oft Resultat von Papas Machtwort oder Geldgeschenken sind. 

Meine ehemalige Promotionskollegin hat zB trotz Entgeldgruppe 13 an der Uni monatlich einen 4stelligen Betrag von Papa bekommen. Das war für beide voll normal. Bestimmte Gesellschaftsgruppen wissen schlicht auch nicht, wohin mit dem vielen Geld, was wo anders (unten) fehlt. Und unten haben das viele nicht realisiert. Darum gehen beispielsweise noch immer viele mit höchsten Respekt zum niedergelassenen Arzt, der ja ach so arm dran ist - statt ihm die Praxis anzuzünden 😉 

 

vor 3 Stunden, luffy123 schrieb:

Mich würde vor diesem Hintergrund die Meinung der User interessieren: Würdet ihr (v.a. die Männer hier angesprochen) zu der Frau (ins Hotel Mama) ziehen, wie es bei meiner Ex der Fall gewesen wäre?

Also erstmal würde ich das hier eben nicht bloß auf Männer verengen. Da unterschätzt du das Spannungsverhältnis zwischen Frau und Schwiegermonster extrem. Würde das mein Elternhaus sein, würde meine Partnerin auch schnell wegrennen.

Auch würde ich es nicht so verkrampft sehen, wer nun bei wem einzieht usw. Wenn du in eine Wohnung zuziehst, lässt du dich in den Mietvertrag eintragen und musst deutlich kommunizieren / handeln, dass du jetzt Mitsprache hast.

 

Deine Frage beantworte ich ähnlich wie du. Ich wäre da auch nicht rein. Vor allem aber wegen deiner Freundin selbst. Wenn du eine unabhängige Partnerin gehabt hättest, die Papa auch mal Konter gibt... ok selbst dann nicht😅

Ich habe zumindest in meiner ersten LTR eine recht dominante Schwiegermutter gehabt, der die Tochter alles recht machen wollte. Irgendwann habe ich dann mal die Einsicht gehabt: "Moment mal. Ich wollte nicht wirklich hier in Urlaub wie du weißt und jetzt sagst du, du auch nicht? Wer wollte denn dann? Warum sind wir fucking überhaupt hier???!"

Ab da müssen zukünftige Schwiegereltern vorsichtig mit mir sein. Ich bin wirklich nett umd zuvorkommend. Aber merke ich, da will Mama von Außen Einfluss nehmen, ist Polen offen.

Und deshalb habe ich größten Respekt vor den vorherigen Generationen, die sich das angetan haben. Da wird manch einer heimlich gefeiert haben, wenn Opa Franz endlich in der Erde lag und nach Jahren mit Faust in der Tasche nun endlich Ruhe daheim war. Aber braucht man sich heute zum Glück nicht mehr antun.

 

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Nachtrag: Das Video lieber @luffy123, da hat Hirschhausen die Lorbeeren von jemand anderem verwendet (ist nur natürlich, er ist ja Arzt😉). 

Im Original stammt die Weisheit aus dem lehrreichen Stück "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit":

 

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Langsames Zurücktasten im "Single-Markt"

Ich dachte mir, bevor ich hier einen weiteren Thread aufmache, schreibe ich hier einfach weiter. Das ganze soll zu einer Art Tagebuch werden.

Ich hatte heute ein Date mit einer jungen Frau, die ich online über Lovoo kennengelernt habe. Ich weiß, Corona und so weiter, aber jeder Mensch hat Bedürfnisse, und ich hatte sie am Vorabend gefragt, ob sie Symptome (wie Husten, usw.) hat, und da sie mir versichert hatte, dass sie nur im Homeoffice ist, bin ich darauf eingegangen.

T. ist Erzieherin, 22 Jahre alt, nett, aber ansonsten allenfalls nur eine "Durchschnittsfrau", durchschnittliches Gesicht, durchschnittliche Figur, der Style eben typisch deutsch (also wieder Durchschnitt, und ja deutsche Frauen können sich nicht vernünftig kleiden). Nichts besonderes, was mich weghaut. Ich bin nicht auf der Suche nach einer LTR, aber habe auch keine Lust auf eine schnelle Nummer mit jeder x-beliebigen Frau. Sie scheint aber fuckable zu sein, mehr wie F+ kann ich mir beim besten Willen nicht mit der Dame vorstellen, auch wenn sie sehr ähnliche Vorlieben zu mir hat. Wir haben uns am Nachmittag getroffen, haben uns ein Eis in der Stadt geholt, sind ein bisschen spazieren gegangen und dann noch in meine WG einen Kaffee trinken. Körpersprache war gut, denke auch das mit Kino war gut soweit, bin aber nicht aufs Ganze gegangen (kein KC).Habe auch später so eine Nachricht von ihr bekommen, in der sie sich für den Nachmittag bedankt hat, mich sympathisch findet und hofft, dass sie mich beim nächsten Mal besser kennen lernen darf (sic!).

Was auch immer das bedeuten mag ... 😄

Leider fange ich wieder bei 0 an und das mit dem KC war schon immer einer meiner Sticking-Points. Im Night-Game fiel es mir ohne Alkohol einfacher zu eskalieren, war da mutiger und setzte relativ bald zum KC an bei einem Cold-Approach.

Daygame ist für mich was völlig neues und verhalte mich da etwas zurückhaltender. Hat jemand hier einen Tipp für mich, wie ich das gekonnt umschiffen kann?

Ein weiteres "Problemchen" sehe ich in meinem Mindset. Ich bin schnell gelangweilt von den Frauen generell, und ich halte mich tatsächlich für was besseres. Nichtsdestotrotz versuche ich stets freundlich und respektvoll mit den Frauen umzugehen. Ich weiß nicht woran das liegt, aber ich sehe mich selbst als den "Preis", den es zu gewinnen gilt. Vor diesem Hintergrund laufe ich auch keiner Frau hinterher (nicht mal meiner Ex). So ziehe ich mein Ding durch und mache gerade das, worauf ich Lust habe. Vielleicht ist hier ein Denkfehler meinerseits? Ich meine - ohne jetzt überheblich wirken zu wollen - ich werde bald einen sehr angesehenen Beruf nachgehen, habe einen großen Freundeskreis und ansonsten bin ich immer gut beschäftigt mit anderen Dingen, mache viel Sport, achte auf gesunde Ernährung, etc. Deswegen frage ich mich, was kann mir diese oder jene Frau überhaupt bieten abgesehen von ihrem Äußeren? 

Habt ihr da eine Idee, wie ich dieses falsche Mindset ändern kann? Habe ich eine zu hohe Erwartungshaltung? Sollte ich meine Ansprüche senken? 

Eigentlich sollte ich das Online-Daten sein lassen und raus gehen und Frauen ansprechen. Aber Corona stellt PU gerade auf den Kopf mit Abstandsregeln und das wird noch bis Ende des Jahres so weitergehen. Wir werden vermutlich bis zum Herbst auf öffentlichen Plätzen mit Mundschutz rumlaufen dürfen. Das wird Daygame sehr erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen. Was denkt ihr dazu?

bearbeitet von luffy123

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vor 1 Stunde, luffy123 schrieb:

Habt ihr da eine Idee, wie ich dieses falsche Mindset ändern kann? Habe ich eine zu hohe Erwartungshaltung? Sollte ich meine Ansprüche senken? 

Ja, aber nicht so wie du denkst lieber @luffy123. Deine zu hohe Erwartungshaltung zeichnet sich dadruch aus, dass du erwartest in kürzester Zeit nach deiner Trennung gleich einem Mädel zu begegnen, dass dich voll flashed und Potential hat DIE EINE zu werden. Das ist aber nicht der Fall und dein Mindset gar nicht mal so übel.

@luffy123, dein Mindset, das wünsche ich viel viel mehr Jungs, inklusive mir😉 Denn die Mehrheit der Jungs wird meist durch einen breiten Mund oder tiefen Ausschnitt derart getriggert, dass der Charakter und Werdegang eines Mädels leider zu oft Nebensache ist.

Ein Fehler, denn aus langen Beinen und dicken Titten werden dicke Beine und lange Titten, zwangsläufig. Was bleibt ist Charakter und Werdegang und dann kommt das böse Erwachen. Also erwarte bitte nicht gleich den Jackpot nach ein paar Monaten. Wenn du bestimmten Ansprüchen entsprichst, darfst du gerne selbst entsprechnde Ansprüche haben.

 

PS:

vor 1 Stunde, luffy123 schrieb:

der Style eben typisch deutsch (also wieder Durchschnitt, und ja deutsche Frauen können sich nicht vernünftig kleiden)

Würde ich nicht so verallgemeinern. In der linken Szene gibt es schon paar nette Looks und das ohne Migrationshintergrund. Leider darf man sich dann aber das Gerede von währungsfreiem Tauschhandel und Daddy Issues anhören... um mal selbst verallgemeinernd zu reden😉

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Dein Mindset, dass du der Preis bist, ist grundsätzlich gut. Allerdings ist es für mich nicht stimmig, dass du jetzt wieder aktiv auf diesem vermeintlichen Unterschichten-Tool nach Frauen angelst. Kannst du denn nicht eine Zeit lang ohne Frau leben? Nach einer langjährigen Beziehung findet man im Normalfall nicht kurze Zeit später die nächste. Außer du achtest nicht auf Qualität, hast nichts zu bieten, und keine Ansprüche. Alle drei Aspekte treffen auf dich und deine Biographie aber nicht zu. Lerne mal lieber mit dir alleine klarzukommen, es ist ohnehin nicht für die Ewigkeit, dann bist in der nächsten qualitativ hochwertigen Beziehung umso erfolgreicher. Deine Zwang, sofort die Neue zu finden, deutet auf ein Defizit in deiner Persönlichkeit hin. Versuche rauszufinden, um welchen Mangel es sich handelt und setze hier an. 

Sollte es rein um Sex gehen, dann sollte man in meiner Welt auch irgendwo auf Qualität achten. Aber da du in deinem Post ja auch das Für und Wider der Kleinen abwägst, geht es wohl um mehr als nur die schneller Nummer.

bearbeitet von MCMLXXXIX
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@MCMLXXXIX

Danke für den Kommentar. Es ist richtig, dass ich NICHT nach der Nächsten suche und demzufolge auch keine ernste, längerfristige Beziehung eingehen werde und das schon gar nicht online. Mehr wie F+ wird aus meiner Sicht definitiv nicht werden.

Ich denke, dass ich ganz gut alleine klar komme und ich froh bin, dass ich meine Ruhe habe. So habe ich endlich Zeit für mich, Dinge gedanklich neu zu sortieren, mir neue Ziele zu setzen und grundsätzlich über mich und  die Welt nachzudenken und zu philosophieren. 

Das hatte ich auch so auf dem Date kommuniziert, dass ich nicht zwanghaft nach einer Neuen suche und mal schauen möchte, was sich so ergibt.

Mir geht es hier tatsächlich mehr um das "Sexuelle", etwas Abwechslung in Zeiten der Corona-Ausgangssperre und Social Distancing, das ganze solange, bis entweder die F+ abspringt u./o. weitere Alternativen auftauchen, wenn die Geschäfte wieder aufmachen sollten und das Leben einigermaßen seinen bisher gewohnten Gang geht. Meine Befürchtung ist leider, dass uns Corona und Social Distancing sehr wahrscheinlich bis zum Jahresende begleiten wird, es sei denn ein Impfstoff wird vorher zugelassen. Und bis Weihnachten auf Sex zu verzichten passt nicht ganz in die "Natur des Menschen", da Sexualität bekanntlich eines der wesentlichen Grundbedürfnisse ist neben Essen und Schlafen (Stichwort: Maslow-Bedürfnispyramide).  

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber selbst bei einem ONS, multiple ONS oder F+ bin ich ehrlich gesagt etwas wählerisch. Das mit der schlanken, aber unterdurchschnittlich attraktiven HB4-5 hatte ich schonmal, und nochmals würde ich das nicht machen, da es sich danach nicht gut angefühlt hat. Und auch bei mir gilt die Maxime: Qualität vor Quantität. 

 

vor 1 Stunde, Suane schrieb:

Ein Fehler, denn aus langen Beinen und dicken Titten werden dicke Beine und lange Titten, zwangsläufig. Was bleibt ist Charakter und Werdegang und dann kommt das böse Erwachen.

Der ist verdammt gut, den Merke ich mir für den Rest meines Lebens, Bro. 😄

Ja so langsam kann man sich mal umsehen auf dem "Single-Markt", dass da nicht sofort die Traumfrau angeflogen kommt ist klar. Aber der Weg ist das Ziel und etwas Erfahrung und Abwechslung schadet nie, bis entsprechende Alternativen kommen. Übung macht den Meister und ja auch ich muss wieder klein anfangen und kleine Brötchen backen am Anfang. 😉

 

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Na gut. Pass aber auf, dass dich der Sex mit den Nicht-Traumfrauen letztendlich nicht runterzieht. Hängt natürlich davon ab, wie du veranlagt bist. Aber hier wirst du schon einen für dich passenden Weg beschreiten.

Bezüglich Corona gebe ich dir recht: Es wird dauern und erschwert freilich die Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht. Allerdings bringt die derzeitige Situation auch Vorteile für "Daygamer" mit sich. Mittlerweile läuft fast alles ausschließlich auf digitaler Ebene ab, da kann ein reales Gespräch, freilich mit Sicherheitsabstand, ungleich nachhaltiger wirken. Denk daran, die reale soziale Interaktion ist derzeit die Ausnahme. Die Masse tippt sich auf Tinder und Co. die Finger wund. Wenn du Erfolg haben willst, lache aber nie über die Dummheit der Masse, denn sie ist deine Chance. Mach was aus Churchills Worten. 

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Gast
Am 26.4.2020 um 18:23 , luffy123 schrieb:

Habt ihr da eine Idee, wie ich dieses falsche Mindset ändern kann? Habe ich eine zu hohe Erwartungshaltung? Sollte ich meine Ansprüche senken? 

Nichts an diesem Mindset ist falsch. Es war einfach noch keine dabei die dich flasht. Wenn man eine an sich funktionierende Beziehung hatte, auch wenn nicht immer alles rosig war aber Gefühle im Spiel waren, haut dich nicht gleich jede aus den Socken. Um dein mindset brauchst du dir in meinen Augen keine Sorgen machen, sondern einfach weiter den Singlemarkt durchforsten. Du bist ein cooler Typ, sehr solide. Gelegentliches Schwanken und auch das vermissen der ex ist normal. Du fährst trotzdem eine klare Linie und verfolgst Ziele. Kommt Zeit kommt Rat. Deine ex wird mit der Zeit nur noch eine Erinnerung und du wirst mit der Zeit auch wieder empfänglicher für neues.

bearbeitet von Gast

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Dr. med. schlägt Dr. jur. Das ist fieldtested. Das musste ein junger Kollege nach 7-jähriger Beziehung schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Trotz 4-jähriger Universitätslaufbahn als Universitätsassistent samt jus docendi. Hat ihm alles nix genützt ...

Lieber TE, sobald du als Arzt deinen Turnus oder deine Fachausbildung machst, hast du aufgrund deines Status die volle Auswahl. Zu den Krankenschwesterntürmen im AKH Wien hat man früher gesagt, Frischfleisch für die Ärzte ...

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Am 4.5.2020 um 22:30 , slowfood schrieb:

Dr. med. schlägt Dr. jur. Das ist fieldtested. Das musste ein junger Kollege nach 7-jähriger Beziehung schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Trotz 4-jähriger Universitätslaufbahn als Universitätsassistent samt jus docendi. Hat ihm alles nix genützt ...

Lieber TE, sobald du als Arzt deinen Turnus oder deine Fachausbildung machst, hast du aufgrund deines Status die volle Auswahl. Zu den Krankenschwesterntürmen im AKH Wien hat man früher gesagt, Frischfleisch für die Ärzte ...

Ein Hoch auf die Hypergamie 👨‍⚕️😄

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Hey Leute,

ich glaube ich traue meinen Augen nicht. Meine Ex hat sich heute bei mir gemeldet mit einem "Wall of Text": Sinngemäß ... hoffe dir geht's gut ... bla bla ... denke oft an dich ... bla bla bla ... habe mich nicht getraut, dir zu schreiben, weil ich Angst hatte, dass du mich hasst ... bla bla ... hoffe du schreibst mir zurück. 

WTF? Heute genau ist es ein Jahr her. Weiß nicht, was die will, oder wohin das führen soll. Immerhin war sie seit Januar auf Tinder, den Rest könntet ihr euch denken. Scheinbar ist die Wiese auf der anderen Seite doch nicht grüner. 

Ich habe viel an mir gearbeitet. Bin rausgegangen, habe viele neue Menschen und Frauen kennengelernt, einige Dates durch Daygame und einige kurze Geschichten dazwischen gehabt, die mich aber nicht wirklich glücklich gemacht haben. Seit August fokusiere ich mich vermehrt wieder auf die Uni und versuche meine Doktorarbeit fertig zu schreiben, damit das vom Tisch ist und ich dann in einem halben Jahr eine neue Stelle in einer Großstadt antreten kann und den Kopf frei habe neue Menschen kennenzulernen und nicht mit der blöden Arbeit verbringen muss. Und zurzeit kann man mit Corona nicht viel machen. 

Ich bin ein bisschen mit der Situation aktuell überfordert, da ich seit 2-3 Wochen gesundheitlich etwas angeschlagen bin und mein Mindset etwas darunter leidet, da ich noch über Zukunftspläne schmiede und grüble. 

Was denkt ihr dazu? 

 

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vor 43 Minuten, luffy123 schrieb:

Was denkt ihr dazu? 

Normal.

 

Lass Dich nicht beirren, mach Deine Dissertation fertig, und bereite Dich auf Dein neues cooles Leben in der Grossstadt vor.  

 

 

Schau dass Du gesund bleibst. Physisch wie seelisch.

bearbeitet von Dustwalker
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