Die Königsklasse, finanzielle Unabhängigkeit durch Trading der Finanzmärkte

63 Beiträge in diesem Thema

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Am 21.10.2019 um 17:23 , qan schrieb:

Du versuchst doch nicht ernsthaft deine Verluste / versagen auf deine Oneitits zu schieben?

/// Nein natürlich nicht. Nicht die Oneitis, sondern ich selbst, das ist immer so. Dass ich nicht in der Spur gelaufen bin und dieser Oneitis verfallen bin war für mich auch neu. Nur muss man erkennen wenn man selbst geistig nicht auf der Höhe ist und aufhören können. Solche Phasen habe ich bereits viele durchgemacht, wo ich selbst nicht auf der Höhe war und dann auch nicht in der Lage war gut zu sein und Geld verloren habe. Diskretionäres Trading ist extrem schwer auf Dauer profitabel zu halten und wird von Lebensphasen beeinflusst. Beziehung, Trennung, etc. natürlich

Ich habe 3 Jahre getradet, es war nie meine Haupttätigkeit, aber habe damit knapp overall 200k€ vernichtet.

/// Das ist NORMAL, der Betrag ist relativ, die erste Phase bei fast jedem verläuft ungefähr gleich. Wenn Du es Dir leisten kannst ist es ja in Ordnung. Wenn nicht dann Risiko runter. Aber dran bleiben muss Du jetzt. Eine Pause machen ist Ok. Mache ich wie gesagt selber auch.

Habe alle höhen und tiefen gesehen. Bester Tag, knapp 43k€ plus, würde mir wünschen das wäre mir einfach nie gelungen...

/// Du hast noch lange nicht alle Höhen und Tiefen gesehen! Da kommen noch andere. Overtrading im Gewinn als auch im Verlust, Du denkst Du bist unbesiegbar und es geht ewig so weiter, kommst dann eine Phase wo es nicht läuft, erhöhst Du das Risiko, ......und fällst tief. Alles NORMAL, ebenso erlebt und einfach eine der typischen psychologischen Fallen. Die Kunst ist es das für Dich persönlich richtige Risikoniveau zu finden und auch einzuhalten. Das heisst die Höhen und Tiefen Deiner Kapitalkurve zu glätten. Nimm Dir einen Zeitraum und einen Betrag vor den Du investierst. Wenn Du systematischer vorgehst, dann klappt das auch.

Habe meine Entscheidungen absolut eigenständig getroffen und bin zu 100% selbst dafür verantwortlich.

//// Das verstanden zu haben und sogar öffentlich zu schreiben unterscheidet Dich gravierend von allen anderen der 99% die es nicht geschafft haben und niemals schaffen werden. DU KANNST ES SCHAFFEN. Du musst nur den Spieler in Dir besiegen bzw. in den Griff bekommen. Die Gier ist bei Dir zu stark. 

Deshalb kann ich jedem nur raten, bloß die Finger vom Day Trading zu lassen und es keinesfalls als Job anzusehen. 

//// Auch wenn es sich widerspricht, kann ich nur unterstreichen. Es ist die Königsklasse und bei den meisten brennt schon leider das Licht nicht hell genug. Die meisten finden aber auch genügend Gründe warum es nicht geht. 

Investieren? - ja gerne, langfristig in solide Fonds!

//// Schwachsinn, wirst Du die nächsten Jahre ganz ganz sicher geschlachtet und ganz sicher nicht mehr reich. Die Welt ist nicht mehr so wie sie vor 20 oder 30 Jahren war. Buy and Hold wird nicht mehr gehen. 

Wer lust hat zu gambeln der kann wie ich ein wenig mit Spielgeld zocken, muss aber bereit sein es zu verlieren. 

//// Absolut richtig. ...oder anfangen es systematischer anzugehen. 

Wer ernsthaft glaubt oder besser gesagt auch nur annähernd versucht vom Day Trading zu Leben, braucht ein Vermögen von mindestens einer halben Million €, muss überdurchschnittlich begabt sein, maximal 0,01% Risiko pro Trade eingehen und sollte bei ca. 40 Trades im Monat ein solides durchschnittles outcome haben. Genau da trennt sich die spreu vom Weizen, die meisten haben weder 500k€ noch sind sie Day Trading Profi, haben einfach viel zu viel Youtube videos gesehen und im Idealfall 5 bis 10 Bücher zum Thema Day Trading gelesen oder mal ein paar Seminare besucht und neigen zum Drang maßloser selbstüberschätzung. Sie werden auch niemals durch reine spekulation reich werden. Sollte es dennoch der Fall sein mal richtig gut zu treffen, ist der richtig gute Treffer schneller weg wie man ihn bekommen hat. Hand drauf!

//// Da sieht man den Spieler, nicht den der rechnet! Überleg mal selber 0,01%sind ja nur 50€ Risiko pro Trade, das geht nicht. Es gibt kein Produkt was so klein ist, dann würden Dich Deine Kosten auffressen. Hochfrequenz funktioniert auch nicht. Mit 500K muss Dein Risiko auf mindestens 2% liegen, dann hast Du 50 "Versuche" jetzt wieder rechnen wie hoch dann Dein Risk Return Ratio sein muss, das es geht. ....Du beschreibst Dich selber oder ....Ok, ja das ist gut. Dann hast Du ja verstanden das es nicht um den einen großen Treffer geht, sondern um konstante und systematische Vorgehensweise. Rede Dir nicht ein das Du 500K brauchst, es geht auch mit deutlich weniger, Du kannst auch jedes Jahr einen bestimmten Betrag bestimmen den Du "investierst". Der Return ist um ein vielfaches höher als alle schwachsinnigen Fonds oder sonstige Investmentideen. Der Weg ist nur deutlich härter. 

Letztlich ist der Trader gezwungen auch seine monatlichen Kosten zu tragen. Da der Trader ja so einen großartigen und ausschweifenden Lebenstil pflegt und nach sozialer Annerkennung strebt muss der Porsche mindestens geleast sein (man braucht ja Kapital zum Traden) und einen vorzeigbare Wohnung muss auch her. Es muss sich ja lohnen, sonst kann ich ja auch einfach einen guten Job suchen und muss mich um nichts großartig bemühen und bekomme das selbe. Also sprechen wir ja gleich mal von 5.000€ Netto. 60.000€ Netto im Jahr. Das macht Brutto ungefähr 9.000€ monatlich. Soweit so gut. Bedeutet unser Day Trader muss 108.000€ Brutto pro Jahr verdienen um nicht nur Rücklagen für die schlechten Monate zu bilden, sondern auch um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

//// Du denkst noch viel zu viel als Angestellter, das ist kein Job, kein Beruf. Aber versteh ich, das Mindsetup hier zu entwickeln dauert einfach und ist schwer. Natürlich brauchst Du weitere Quellen als Einnahme um Deine laufenden Kosten zu bestreiten.

500.000€ bedeutet  ca. 21% Rendite, jedes Jahr = Hand aufs Herz, das schafft sowieso keiner.. Diejenigen die es tatsächlich schaffen müssen Milliardäre sein, nur sind keine Day-Trader (in der Forbes Liste) unter den reichsten Menschen der Welt, letztlich findet man Investoren wie Warren Buffet.

//// Doch natürlich, 21% pro Jahr sind nicht besonders schwer und absolut zu erreichen. Du kannst auch jedes Jahr 100K nehmen, und als Ziel haben das Geld zu verdoppeln. Geht auch. Ist nur ein höheres Risiko. Es kann auch weg sein, wenn Du das akzeptierst, ist es ja Ok. Wieso man dann Milliardär sein muss versteh ich nicht, das ist genauso Unsinn. Wenn Du jedes Jahr 100K machst und die ausgibst. (Steuer nicht vergessen) dann wird da keine Milliarde draus. Wenn Du das für Dritte machen willst, weil Du so gut bist und das schaffst, dann brauchst Du erst mal eine Lizenz, die bekommst Du in D nicht wenn Du nicht mindestens 3 Jahre in einer Investmentbank gearbeitet hast. Dann muss Du mindestens 10 Mio. under management haben. Das heisst Du musst einen Seed Investor davon überzeugen das Du das kannst, verdammt schwer! Wenn Du dann mit 20% performst, dann bist Du relativ schnell auf 100 Mio. under management. Als Hedgefondsmanager bekommst Du 2% Management Fee und 20% Performance Fee. Da gehen aber auch noch die Kosten weg, bleiben Dir im Jahr ca. 1 Mio. Wenn Du das mit 100 Mio. schaffst dann verdienst Du gut, wirst aber kein Milliardär. Um von 100 Mio. auf eine Milliarde under management zu kommen musst Du schon einige Jahre performen. Gibt es genügend Beispiele für, aber was andere geschafft haben ist scheissegel. Dann muss Dein Hedgefonds diese Performance über viele Jahre halten damit Du Milliardär wirst. Gab es und gibt es viele Beispiele aber nochmal, das ist egal. 

Diejenigen die 500.000€ haben sind meistens Unternehmer die wiederum das Kapital in bessere Möglichkeiten investieren > Immobilien, Fonds, sich an anderen Unternehmen direkt beteiligen, woraus wiederum passiv mehr Geld entsteht und sie automatisch reicher werden ohne auch nur einen Finger zu bewegen.

Professionelles Day Trading gelingt bei weitem nicht mal den echten Profis und wer den glauben hat im Liegestuhl am Strand per Mausklick Geld zu verdienen der ist einfach nur hoffnungslos verloren. 

Mein Tipp: Lieber Broker werden oder Goldgräbern schaufeln verkaufen.

//// Blödsinn, Broker verdienen schon lange kein Geld mehr, durch den automatischen Handel schrumpfen die Commissionen immer weiter. Nur die dummen Deutschen zahlen noch viel zu viel. 

Frei nach dem Motto Risiko begrenzen und Gewinne laufen lassen. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

//// Alt bekannter Satz der nicht zwingend stimmt. Genauso wie der Satz von Kostolany, "Wer Geld hat, kann spekulieren, wer kein Geld hat muss spekulieren"

R.I.P

//// ja, wie alle anderen, oder bring Deinen Arsch hoch und geh wieder dahin wo es weh tut!

Hallo Quan,

siehe oben //// im Text. 

Du musst Dir einen systematischen Ansatz suchen um eine konstante Wahrscheinlichkeit zu produzieren, es ist auch völlig egal wie dieses Ratio ist. Normal geht man ja von 50 / 50 aus. Aber auch wenn Du etwas findest was langfristig nur 20 / 50 bringt ist das egal, dann muss nur das Risk Return Ratio dazu passen. Such nach Wahrscheinlichkeiten und rechne diese Wahrscheinlichkeiten nach über die letzten 5 Jahre mindestens, besser 10 Jahre und richte danach Dein Risikoniveau aus.

Wie viel geht? .....also wenn man KEIN GELD hat. Ich habe auch das mal errechnet. Ich habe schon mehrfach knapp 1000% erreicht, das heisst Du fängst mit 10.000 an und machst 100.000. Wie gesagt, das geht, ich hab 2 Konten sogar mal von einem WP testieren lassen. Nach meiner Rechnung muss ich diese 10.000 dreimal riskieren, dann ist die Chance das ich die 1.000% erreiche bei ca. 76%. plus minus X und NEIN nicht "garantiert". Die nervliche Belastung muss man aber auch aushalten. Ich bin dafür vermutlich schon zu alt, mein persönliches Niveau ist deshalb wo anders. Wahrscheinlichkeit ist etwas das immer anders kommen kann und sich erst später wieder bestätigen kann. D.h. man muss es sich "leisten können". Und man muss es systematisch angehen. Nur als Beispiel Wie man das ohne Geld schaffen kann. Jedes Jahr 30.000 weg legen, in 3 x 10 aufteilen und in diesem Jahr es dreimal versuchen. Vorher aber alle Hausaufgaben machen. Wenn man selbständig ist, dann kann man dieses Investment mit den anderen Einnahmen verrechnen. Also damit relativ. 

BLEIB DRAN!...es geht.

Google nach Themarketmatrix, Steve Copan. Mit dem hab ich ein Zeit lang zusammengearbeitet und ist Bestandteil meiner Strategie. Diese Matrix bringt Dir einen klaren Vorteil, eine höhere zeitliche Wahrscheinlichkeit. Das ist nicht einfach zu lernen, funktioniert aber. Auch in jeder Zeiteinheit

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vor einer Stunde, xmpm schrieb:

Buy and Hold wird nicht mehr gehen. 

Weil?

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vor 1 Stunde, xmpm schrieb:

Du musst Dir einen systematischen Ansatz suchen um eine konstante Wahrscheinlichkeit zu produzieren, es ist auch völlig egal wie dieses Ratio ist. Normal geht man ja von 50 / 50 aus. Aber auch wenn Du etwas findest was langfristig nur 20 / 50 bringt ist das egal, dann muss nur das Risk Return Ratio dazu passen.

klingst wie einer der Gewinnsysteme fürs Roulette verkauft

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@xmpm deine Beiträge sind dümmlich und voll von Widersprüchen. Beispiel? 
Du rätst von buy and hold ab, da sich der Markt geändert hat, empfiehlst jedoch 5-10 Jahre zurückzurechnen, um eine konst. Wahrscheinlichkeit zu finden, mit der man dann in der Zukunft arbeitet. Passt nicht zusammen. Merkst du selbst. 
 

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Dieser Birger Schäfermeier behauptet auch, jeder Trade ist immer 50:50 - und man verdient dadurch Geld, dass man die Verlusttrades schnell wieder glattstellt und die Gewinntrades laufen lässt. Das klappt rein logisch aber auch nicht. Denn jeder Trade besteht ja letztendlich aus zig Untertrades. Denn quasi jede Sekunde muss man sich entscheiden, verkauft man, hält man, stockt man auf. Das wäre jedes Mal wieder ein neuer Trade mit 50:50. Und zig mal 50:50 ist am Ende immer noch 50:50.

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Birger Schäfermeier scheint aber topfit zu sein, hatte 2018 ein Superrun (> 4.000%) bei einer Art Tradingwettbewerb. 2018 Inveus

Bringt aber für Außenstehende insofern nichts, als das vergangene Performance natürlich zukünftige nie garantieren kann. Er hat 10k € auf über 400k € hochgetradet. Würde ihm dasselbe nochmal gelingen mit 400k Startkapital, wäre er in zwei von 10k € Startkapital auf 16 Millionen € gekommen. Völlig unrealistisch. Aber ... nicht 100% auszuschließen.

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@xmpm Erstaunlich das du dir die Mühe gemacht hast auf meine Punkte einzugehen. Übrigens bin ich seit über 10 Jahren selbstständig und erfolgreicher Selfmade-Internet-Multi-Millionär (geworden mit 21 Jahren), mittlerweile 31 jahre alt, aber dennoch übersteigt mein passiv einkommen hier das Jahreseinkommen der meisten hier im Forum. Ich muss eigentlich nicht mehr arbeiten, arbeite dennoch täglich weil es mir spass macht und ich mir nichts besseres vorstellen kann.

Verstehe also nicht weshalb ich zu viel als Angestellter denken sollte? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich erfahren was den Umgang mit Finanzen angeht, habe in meinem jungen Leben schon viele Mios verdient und knapp 500k€ verloren in Investitionen in denen ich falsch lag. Passiert und ist vollkommen normal. Mein Verhältnis von guten zu schlechten Investitionen liegt bei 5:2 aktuell. Das bedeutet das wenn ich Geld investiere liege ich zu 60% richtig. Das reicht auch um langfristig noch reicher zu werden. Mit dem Unterschied das ich die Verlust Investments cancel und die Gewinner Investments ausbaue. 

Deshalb stimme ich @AltJungfer @Nachtzug @Black-Jack @Doc Dingo zu!

Traden ist und bleibt in einer vergleichsweisen Form von "Gambling" bzw. in einer vereinfachten Version mit psychologischer Eigenschaft durch Hoffnung / Analyse auf das richtige Pferd (Call/Put) zu setzen!

Mit der Erwartung das der kurzfristige Erfolg nicht maßgebend sei, da 50% | 50 % nicht ausschlaggebend ist und Gewinne größer wie Verluste sein sollten. Soweit so gut. 

Die Wahrheit ist dennoch, dass wen man erfolgreich traden will, man sein Risiko dem Markt bzw. der Analyse anpassen muss und man daran gebunden ist, dass die riskanteren Trades hinhauen. Nur so lassen sich langfristig Gewinne erzielen mit denen dein Konto wächst. Sollten die riskanteren Trades nicht hinhauen, versaut es dir dennoch deine Performance und du verschwendest deine Zeit. Wer jedes mal 2.000€ tradet und 2.000€ verliert oder 2.000€ gut macht bedient letztlich den Broker. Erfolgreiche Trader varieren ihre risiken und passen sie dem Markt / Analayse an. Das unterscheidet den Gewinner vom Verlierer. Von 10 Trades hast du wenn du Glück hast 1 oder 2 Trades wo die Gewinne die Verlierer übersteigen und das reicht noch lange nicht um davon Leben zu können. Die Summen die du bewegen solltest müssen groß sein, sonst bleibt nichts hängen. Außer du gibst dich mit 600€ netto im Monat zufrieden. Ja der Hebel hilft dir eventuell. Trotzdem ist es unmöglich von einem 50.000€ Konto zu leben. Deshalb macht es auch keinen Sinn und bevor ich 300.000€ riskiere, kauf ich doch lieber eine Immobilie und kassiere 1.200€ Miete monatlich, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Wenn der Mieter auszieht stehen sowieso 5 andere in der Warteschleife die einziehen wollen.   

Ich habe damit meine Erfahrungen gesammelt und kann letztlich jedem davon abraten. Lasst bloss die Finger vom Trading. Zum Urlaubskasse auffüllen ja, als Beruf auf keinen Fall. 5k€ hoch oder runter ist ok, alle anderen werden sich früher oder später an einem Punkt wiederfinden an dem ich schon einmal war. 

 

 

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Wenn man ein jährliche Rendite von 20% für realisierbar hält - egal welche Zeiteinheiten man wählt (wenn man Positionen über Nacht / WE / Feiertage hält, wäre es ja eigentlich kein Daytrading mehr), und jährlich 50k € vor Steuern braucht zum Leben, müsste man eine Kapitalbasis von 250k € haben. Haben wahrscheinlich die wenigsten in diesem Forum.

 

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Jo denke auch, dass die Kapitalausstattung oft ein viel größeres Problem ist als die Fähigkeit eine Rendite zu erwirtschaften. 

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Am 22.10.2019 um 14:34 , qan schrieb:

Deshalb spiele ich nicht online.

 

Am 23.10.2019 um 13:20 , qan schrieb:

Wobei man beim Poker schon richtig Erfahrung haben muss, ich habe über 10 Million Hände gespielt >12 Jahre Poker) 

10 Millionen Hände. In 12 Jahren. Offline.

Da darfst du den Pokertisch aber nicht oft verlassen haben.

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Am ‎06‎.‎11‎.‎2019 um 22:27 , AltJungfer schrieb:

Birger Schäfermeier scheint aber topfit zu sein, hatte 2018 ein Superrun (> 4.000%) bei einer Art Tradingwettbewerb. 2018 Inveus

In jedem Automatentournier im Casino räumt auch immer einer ganz groß ab.

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Am 6.11.2019 um 18:51 , Nachtzug schrieb:

Dieser Birger Schäfermeier behauptet auch, jeder Trade ist immer 50:50 - und man verdient dadurch Geld, dass man die Verlusttrades schnell wieder glattstellt und die Gewinntrades laufen lässt. Das klappt rein logisch aber auch nicht. Denn jeder Trade besteht ja letztendlich aus zig Untertrades. Denn quasi jede Sekunde muss man sich entscheiden, verkauft man, hält man, stockt man auf. Das wäre jedes Mal wieder ein neuer Trade mit 50:50. Und zig mal 50:50 ist am Ende immer noch 50:50.

....ja da hat er ja auch "theoretisch" Recht! Das ist letztlich Statistik, aber irgendwo auch ein Widerspruch, weil wenn Dein Konto platt ist, dann ist Dir die Statistik auch wieder scheissegal. Das ist mit "systematischer Ansatz" gemeint. Wenn Du keinen rigorosen Plan hast, ist das alles nur Zufall und das was Du tust liegt irgendwo in mitten dieses Zufalls (Glücksspiel). Und diesen Plan zu entwickeln ergbit sich aus allem was Du tust. Jeder Trade ist ein Trade, das ist kein "Untertrade", Du meinst damit wahrscheinlich das Du unterschiedliche Entscheidungen in Bezug auf Risiko und Gewinn triffst. Das ist schon möglich, kannst Du ja so machen, aber jede Entscheidung müsstest Du empirisch als "richtig" gerechnet haben, in dieser speziellen Situation. Da wirds dann schon schwieriger. Du kannst auch sagen das Du das Regelwerk was Du Dir selbst entwickelt hast, in bestimmten Fällen außer Kraft setzt. Das ist auch möglich, musst Du dann aber auch wieder beobachten und notieren und kannst nach einer gewissen Zeit sagen, ob ein diskretionärer Eingriff in ein quantiatives System sinnvoll ist oder eben nicht. Es kann durchaus sein, das dies besser ist, muss es aber nicht. .......jetzt sind wir aber schon in einem ziemlich komplexen Teilbereich. Viele Fondsmanager haben z.B. das Recht in eine Systematik zu einem gewissen Prozentsatz einzugreifen. Müssen sich aber dann auch gefallen lassen daran gemessen zu werden. Die wenigsten professionellen "riskieren" das dann. Liegst Du paar mal falsch, bist Du weg vom Fenster. 

Du hast schon Recht, du musst dich in jeder Sekunde entscheiden, das ist eben verdammt schwer ohne Plan. Bzw. ich für mich muss sagen, unmöglich. Alle diese Überlegungen sind gut und richtig und Teil der Systementwicklung, wesentlich wichtiger als die dumme Frage wo der Markt hin geht. 

Birger Schäfermeier verkauft Kurse, ......und lebt davon, nicht vom Trading. Schätze ich mal, ich kenne ihn nicht. Klar veröffentlicht er dann solche Tradingwettbewerbe, was die Gier wieder weckt und das rechtfertigen soll das man einen Kurs bei ihm bucht. Ich kenne ihn nicht näher, aber ich habe gehört das die Fonds die er versucht hat hoch zu ziehen nichts geworden sind. Bin mir da aber wirklich nicht sicher. Ich glaube nicht das man das jemandem im Rahmen eines Kurses oder Coachings beibringen kann. Was er veröffentlichen sollte wäre, wieviel Leute die in seinem Kurs waren "nachhaltig" also über Jahre, profitabel waren........ warum gibts das wohl nicht?

Mich beeindrucken die veröffentlichten Riesen Gewinne ganz genauso nicht. Gibt es immer wieder mal genau!.......mich beeindrucken die Verluste. Die veröffentlicht nur keiner :-). Die due diligence bei institutionellen Investoren für diskretionäre Trader sieht z.B. vor, dass die wissen wollen wo und wann Du welche Verluste gemacht hast und wie Du da reagiert hast, wie Du das gemanaged hast, DAS ist wesentlich interessanter. Ob Du dann völlig "lost" warst oder ob man erkennen kann wo Du selbst die Reissleine gezogen hast, ob Du mit dem Stress klar kommst. Jeder hat mal nen Lauf, aber wie gut bist Du wenn es nicht läuft.  

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Am 8.11.2019 um 03:25 , qan schrieb:

@xmpm Erstaunlich das du dir die Mühe gemacht hast auf meine Punkte einzugehen. Übrigens bin ich seit über 10 Jahren selbstständig und erfolgreicher Selfmade-Internet-Multi-Millionär (geworden mit 21 Jahren), mittlerweile 31 jahre alt, aber dennoch übersteigt mein passiv einkommen hier das Jahreseinkommen der meisten hier im Forum. Ich muss eigentlich nicht mehr arbeiten, arbeite dennoch täglich weil es mir spass macht und ich mir nichts besseres vorstellen kann.

Verstehe also nicht weshalb ich zu viel als Angestellter denken sollte? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich erfahren was den Umgang mit Finanzen angeht, habe in meinem jungen Leben schon viele Mios verdient und knapp 500k€ verloren in Investitionen in denen ich falsch lag. Passiert und ist vollkommen normal. Mein Verhältnis von guten zu schlechten Investitionen liegt bei 5:2 aktuell. Das bedeutet das wenn ich Geld investiere liege ich zu 60% richtig. Das reicht auch um langfristig noch reicher zu werden. Mit dem Unterschied das ich die Verlust Investments cancel und die Gewinner Investments ausbaue. 

Deshalb stimme ich @AltJungfer @Nachtzug @Black-Jack @Doc Dingo zu!

Traden ist und bleibt in einer vergleichsweisen Form von "Gambling" bzw. in einer vereinfachten Version mit psychologischer Eigenschaft durch Hoffnung / Analyse auf das richtige Pferd (Call/Put) zu setzen!

Mit der Erwartung das der kurzfristige Erfolg nicht maßgebend sei, da 50% | 50 % nicht ausschlaggebend ist und Gewinne größer wie Verluste sein sollten. Soweit so gut. 

Die Wahrheit ist dennoch, dass wen man erfolgreich traden will, man sein Risiko dem Markt bzw. der Analyse anpassen muss und man daran gebunden ist, dass die riskanteren Trades hinhauen. Nur so lassen sich langfristig Gewinne erzielen mit denen dein Konto wächst. Sollten die riskanteren Trades nicht hinhauen, versaut es dir dennoch deine Performance und du verschwendest deine Zeit. Wer jedes mal 2.000€ tradet und 2.000€ verliert oder 2.000€ gut macht bedient letztlich den Broker. Erfolgreiche Trader varieren ihre risiken und passen sie dem Markt / Analayse an. Das unterscheidet den Gewinner vom Verlierer. Von 10 Trades hast du wenn du Glück hast 1 oder 2 Trades wo die Gewinne die Verlierer übersteigen und das reicht noch lange nicht um davon Leben zu können. Die Summen die du bewegen solltest müssen groß sein, sonst bleibt nichts hängen. Außer du gibst dich mit 600€ netto im Monat zufrieden. Ja der Hebel hilft dir eventuell. Trotzdem ist es unmöglich von einem 50.000€ Konto zu leben. Deshalb macht es auch keinen Sinn und bevor ich 300.000€ riskiere, kauf ich doch lieber eine Immobilie und kassiere 1.200€ Miete monatlich, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Wenn der Mieter auszieht stehen sowieso 5 andere in der Warteschleife die einziehen wollen.   

Ich habe damit meine Erfahrungen gesammelt und kann letztlich jedem davon abraten. Lasst bloss die Finger vom Trading. Zum Urlaubskasse auffüllen ja, als Beruf auf keinen Fall. 5k€ hoch oder runter ist ok, alle anderen werden sich früher oder später an einem Punkt wiederfinden an dem ich schon einmal war. 

 

 

Darfst mich nicht falsch verstehen, mir ist schon klar das Du kein Angestellter bist :-). Ich denke nur Du "könntest" es. Was Du sonst machst ist ja alles gut. Und wo Du hin willst ist auch was das Du für Dich selbst entscheiden musst. Wie groß ist Dein Hunger? Du lebst gut, Dir reicht die Kohle bis ans Lebensende wenn Du in einem bestimmten Rahmen lebst. Insofern bist Du jetzt hier sicherlich die Ausnahme, bei Dir gehts darum ob es möglich ist das Du mit sowas in nochmal andere Dimensionen kommst? ....wenn Du das "willst" logisch! Das Du vorsichtig bist ist ja auch um Gottes Willen nicht falsch. Kein Vermögen ist groß genug das man es nicht verzocken kann. 

Es gibt meiner Meinung nach kaum vergleichbare und vor allem konstante Chancen richtig Geld zu machen. Ganz sicher nicht mehr mit Immobilien. Ganz sicher nicht mehr damit einfach Aktien kaufen und warten. Die Finanzmärkte, Futuresmärkte haben seit Jahren und werden auch immer weiter heftige Auf- und Abbewegungen haben, DAS meine ich damit das es hier konstante Chancen gibt und sich das auch nicht ändern wird. Auf absehbare Zeit zumindest. 

Exkurs: Immobilien und keinen Finger krumm machen unterliegst Du aber auch einem Irrglauben. Die Immobilien musst Du verwalten und das kostet Zeit und Geld, kann man machen lassen aber lohnen tut sich das auch erst ab einem gewissen Umfang. Ich habe schon vor Jahren alle Wohnungen verkauft weil mir das eben tierisch auf den Sack gegangen ist das pausenlos was los ist. Ich kenne einige Unternehmer, die im Ruhestand mehr Arbeit mit Ihren paar Immobilien haben und sich eben nicht zur Ruhe setzen können. UND die Immobilie ist aktuell brand gefährlich!!! Weil der Staat dabei ist die Immobilienbesitzer zu "enteignen". Siehe Berlin, "Mietpreisbremse" ist nichts anderes als staatliche Enteignung. Die nächsten Gesetze für drakonische Grundsteuern sind schon in der Schublade usw. usw. und jetzt stell Dir mal eine Regierung aus AFD und den Grünen vor. Was glaubst Du was dann ist? Gute Nacht Deutschland. Die staatliche Enteignung ist nicht die Frage "ob", sondern die Frage "wann".

Du hast das gut beschrieben was ich gemeint habe, man dem Kostolany Satz "....wer kein Geld hat muss spekulieren" Die riskanteren Trades müssen hin hauen. Das bedeutet ich habe mein System, versuche da immer im Durchschnitt neutral zu bleiben, also das sich die durchschnittlichen Gewinne und die durchschnittlichen Verluste die Waage halten mit im besten Fall leicht positiver Tendenz und zwischendrin muss ich dann einfach mal das Risiko drastisch erhöhen und dann MUSS es auch klappen, das katapultiert Dich nach oben. Das geht auch mit wenig Geld. Aber ist irgendwo Glück, logisch.  Alle Trader die anfangen, erleben es nur genau anders herum, das immer wieder ein "Black Swan" dazwischen ist. Kleine Gewinne und zwischendrin ein großer Verlust, weil einfach "kein" Gewinntrade mal laufen gelassen wurde. Meine damaligen knapp 1.000% waren auch nur 5 oder 6 große Gewinne in 6 Monaten. Das ist irgendwo Glücksspiel..... und hatte man dieses Glück, ist die Frage wo man anfängt das Risiko zu reduzieren und versucht konstanter und systematischer, am besten vollautomatisch mit laufender Anpassung des Systems, zwei oder drei Quants als Angestellte, das System laufend weiter zu entwickeln. 

Und ich behaupte das auch keine 300.000€ reichen. Man braucht schon ca. 2 Mio.€ um das Risiko zu reduzieren und eine Systematik laufen zu lassen. So zumindest meine eigene Erkenntnis, mein System funktioniert nicht unter 2 Mio. d.h. Risiko und Marginanforderung passen dann nicht mehr zusammen, die Chance das man dann raus fliegt einfach zu hoch.

Geb Dir aber auch Recht das für einen Großteil der Menschen, auch die hier welche hier mit lesen, dass wirklich nicht geeignet ist. 

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