IT - direkt als Freelancer durchstarten oder doch lieber erst 40h-Job

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Guten Abend, die Damen und Herren :hi:

ist in letzter Zeit ziemlich still um mich geworden (abgesehen davon, dass ich eh nicht der größte Beitraggeber hier war, lol). Hab ne Zeit lang Abstand vom Game gebraucht.
Irgendwann relativ bald zieht's mich schon zurück auf die Straße und den Clubs, aber vorher will ich erstmal meine Karriere auf die Kette kriegen, jetzt wo ich (vorraussichtlich) mit dem Studium durch bin.....womit ich eigentlich auch schon zur Frage komme....

Und da sagt der Titel schon alles: soll ich direkt als Freelancer in der IT durchstarten oder lieber erst für unbestimmte Zeit als IT-Consultant oder Developer einen 40h-Job aufnehmen und Berufserfahrung sammeln?


Hintergrund:

Ich will definitiv früher oder später (eher früher, habe auch schon fast meine 30 Lenzen voll) als Freelancer arbeiten...arbeiten, mit wem man möchte...wo man möchte, und dabei auch nicht so schlecht verdienen...das Geld nach und nach investieren und damit was großes aufziehen....das ist so der Grundgedanke, der mir da vorschwebt.

Bin gerade eben mit dem Informatikstudium durch (warte nur noch auf das Ergebnis der letzten Hausarbeit) und hab mich schon in den letzten Wochen um einen Consultant-Job in NRW beworben. Bisher habe ich entweder keine Antworten, direkte Absagen oder ein paar Telefoninterviews bekommen (bei letzterem war's dann 50/50 so, dass ich dann nicht weiter berücksichtigt wurde bzw. ich selber abgelehnt habe, weil mir die Konditionen nicht gepasst haben). Die Stellenangebote hab ich stets bei StepStone gefunden, wobei...wenn ich mir das gerade recht überlege, sollte ich meine Profile bei Xing, LinkedIn und StackExchange vll mal updaten und pflegen...anyways.

Jetzt erweitere ich zwar nach und nach meinen Suchradius...sprich, Stellen, wo ich nicht Instant ja sagen würde, aber dennoch passen würden, evtl. auch "nur" als Developer anstatt Consultant, auch mal außerhalb von NRW (auch wenn ich mir momentan einen Umzug nicht leisten kann, ohne Schulden zu machen, also eher Ultima Ratio). Die Hauptmotivation für diesen Schritt ist und bleibt aber (abgesehen vom sicheren Einkommen), dass ich erstmal Programmiererfahrungen, Kontakte und Social Skills im Umgang mit Teammitglieder UND Kunden aufbauen will, bevor es mich in die Selbstständigkeit zieht....eine Empfehlung, die ich eigentlich schon von paar Kommilitionen und nen Bekannten von mir, der Freelancer ist, bekommen habe.

Wie aber schon erwähnt, klappt's mit der Jobsuche nicht so ganz, und da die Kasse langsam knapp wird, rückt die andere Alternative wieder in den Fokus. Allerdings habe ich verdammten Respekt vor diesem Schritt, zumal ich jetzt gerade kein begnadeter Coder bin....ich hab zwar meine Erfahrungen mit Java, SQL und C gemacht, aber zu den ganzen Computercracks bin ich gar kein Vergleich. Außerdem habe ich weder Kontakte zu potentiellen Kunden noch irgendwelche Credentials außerhalb der Uni, die ich vorweisen kann...keinen IT-Studentenjob oder Projekte in der Wirtschaft. Deswegen frage ich mich gerade: soll ich das Stand jetzt angehen? Wie gehe ich es an? Wo mache ich mir gerade Illusionen? Worauf muss ich achten? Nicht lieber doch noch mal ne volle Kanne an Bewerbungen für nen "Standard-40h"-Job abfeuern und am Ursprungsplan festhalten? Yaddayadda....

Bin grad bisschen hin- und hergerissen...ich hab echt Bock drauf, den Bullen bei den Hörnern zu packen und mir endlich mal n eigenes Leben aufzubauen, aber bei der Frage stehe ich grad wie n Ochs vorm Berg...bin also für jede Art von (gut gemeinten) Input sehr dankbar, gerade von Leuten, die selber aus der IT kommen oder gar selber Freelancer-Erfahrungen sammeln konnten

 

Grüße :hi:

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Erstmal solltest du dich von deinem "alles oder nichts"-Denken verabschieden. Bei deiner Lebensplanung ist die beste Möglichkeit für dich erstmal einen "Brot-Job" anzunehmen und den Rest dann erstmal nebenher laufen lassen. Vorallem muss "Job suchen" nicht gleich 40h/ Woche heißen. Gerade bei größeren Unternehmen hast du eigendlich immer die Möglichkeit auch für 30h/ Woche arbeiten zu gehen. Möglichst großes Unternehmen solltest du sowieso ins Auge fassen, weil die Bezahlung da besser ist. Auf die Art bist du sozialversichert, kannst deine laufenden Kosten decken (eventuell sogar ein paar Euro zurrück legen) und hast trotzdem noch genug Zeit, für deine anderen Pläne.

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vor 7 Stunden, TheNextNatural schrieb:

Die Hauptmotivation für diesen Schritt ist und bleibt aber (abgesehen vom sicheren Einkommen), dass ich erstmal Programmiererfahrungen, Kontakte und Social Skills im Umgang mit Teammitglieder UND Kunden aufbauen will, bevor es mich in die Selbstständigkeit zieht....eine Empfehlung, die ich eigentlich schon von paar Kommilitionen und nen Bekannten von mir, der Freelancer ist, bekommen habe.

👆 This Und was Kermit sagt

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vor 6 Stunden, grandmasterkermit schrieb:

Erstmal solltest du dich von deinem "alles oder nichts"-Denken verabschieden.

This!

Such dir einen Job wo ein Kleingewerbe akzeptiert wird solang es keine Überschneidungen gibt (Verkauf es als Steuersparmodell, Steuerberater hat gesagt.. blabla)..

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Das was meine Vorredner sagen UND

Such dir einen Job, wo Leute und Themen sind, von denen du was lernen kannst und du nicht mit einen Informatikstudium der einäugige Blindenkönig bist.

Viel Erfolg!

bearbeitet von AmonLight

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die Preisfrage ist doch: was kannst du?

Hast du während dem Studium praxisrelevante Praktika gemacht? Auf was hast du dich im Studium spezialisiert?

Will dir nicht zu nahe treten, aber für mich klingt der Post ein bisschen nach diesem naiven "hab jetzt mein Studium abgeschlossen - überschüttet mich mit Geld". Dabei wird gern vergessen, dass ein Studium ohne einschlägige Berufspraxis nicht viel wert ist. Das Freelancer-Ding (und auch die Ansprüche) würde ich dann erstmal ein paar Jahre zurückstellen.

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Gut, die Meinung fällt da sehr eindeutig aus...und bestätigt auch die Kopf-Seite von meinem Dilemma. Kann euch da nur in allen Punkten zustimmen!

 

vor 5 Stunden, a.supertramp schrieb:

die Preisfrage ist doch: was kannst du?

Hast du während dem Studium praxisrelevante Praktika gemacht? Auf was hast du dich im Studium spezialisiert?

Will dir nicht zu nahe treten, aber für mich klingt der Post ein bisschen nach diesem naiven "hab jetzt mein Studium abgeschlossen - überschüttet mich mit Geld". Dabei wird gern vergessen, dass ein Studium ohne einschlägige Berufspraxis nicht viel wert ist. Das Freelancer-Ding (und auch die Ansprüche) würde ich dann erstmal ein paar Jahre zurückstellen.

Jop, gerade das trifft den Nagel auf dem Kopf...kann sein, dass ich mir da "naiver Überschwang" ankreiden lassen muss...gerade wenn man kaum was vorzuweisen hat (abgesehen von den Projekten im Studium....bin ich grad dran, ne Datenbank für meinen Dad zu entwickeln, aber da hört's auch schon auf). Kann man auch bös mit auf die Fresse fallen, war mir bewusst, deswegen war ich auch so hin- und hergerissen.
 

 

vor 6 Stunden, AmonLight schrieb:

Das was meine Vorredner sagen UND

Such dir einen Job, wo Leute und Themen sind, von denen du was lernen kannst und du nicht mit einen Informatikstudium der einäugige Blindenkönig bist.

Viel Erfolg!

Und das war ja, wie schon oben erwähnt, ohnehin mein Plan, sollte ich mich doch für den "Erstmal-Brot-Job"-Weg entscheiden. Sollte ich in mittelfristiger Zukunft immer noch den Sprung wagen wollen, will ich ja genau dafür gewappnet sein...zumal es eh nie verkehrt ist, n Job zu suchen, woran man auch wachsen kann.


Gut, dann steht meine Marschroute erstmal fest. Danke nochmal an alle für den guten Input:hi:

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In welchem Bereich hast du dich denn während des Studiums spezialisiert und wo soll es in Zukunft hin? 

Wenn du mit knapp 30 Jahren noch nie ein praxisrelevantes Praktikum gemacht hast, dann ist das definitiv ein extremer Makel und Red Flag für viele AG‘s. Muss man nicht beschönigen. 

Mein Tipp: werde dir bewusst, auf was du Bock hast und spezialisiere dich entsprechend durch Berufserfahrung und Zertifizierungen. In der IT sind die wenigsten Stellen für Generalisten ausgeschrieben (Ausnahme (agiles) Projektmanagement), sodass du (insbesondere, wenn Ziel viel Geld und Remote ist) um ein spezialisiertes Skillset nicht rumkommst. 

Tendenziell wäre IT-Consulting vermutlich der beste Weg, da a) steile Lernkurve und schnell Verantwortung (im Vgl zur Industrie), b) verschiedene Projekte in kurzer Zeit (aber aufpassen vor Bodyleasing), c) ordentliches Gehalt, und d) viel Kontakt zu Kunden und somit bessere Vorbereitung aufs Freelancer-Dasein (und größeres Netzwerk). 

Viel Erfolg!

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Große Teile meines SCs arbeiten im IT Sektor in NRW. Daher kann ich dir sagen, dass gesucht wird und die Leute oft auch schon ohne Abschluss (oder mit dem niedrigeren Abschluss) geworben werden. Und gerade im Consulting sind extrem viele Stellen zu vergeben! Die meisten dieser Bekannten sind auch erstmal im Consulting gelandet (weil es die üblichen Einsteigerjobs sind), haben sich dann aber relativ schnell in andere Bereiche beworben (oder sind noch dabei). Ist womöglich auch eine Frage der Vorlieben (womöglich ist's für dich ja super). 

Über die Konditionen in dem Bereich und was du für Vorstellungen hast kann ich allerdings nichts sagen. Ich würde jetzt einfach mal schätzen dass du zu hoch ansetzt. Es mag ein hoher Bedarf an Fachkräften bestehen, allerdings hat NRW gleichzeitig auch vergleichsweise viele Fachkräfte zu bieten. Ich weiß beispielsweise von Freunden dass sie von Anfang an mehrere Angebote aus anderen Bundesländern hatten, aber in NRW bleiben wollten, wo dann nur 1-2 Angebote waren. Die Konditionen die du fordern kannst sind (wenigstens in meinem Bereich als Ingenieur und kann mir kaum vorstellen dass es in anderen Branchen bedeutend anders ist) niedriger als in anderen Regionen Deutschlands (vor allem niedriger als in ländlichen Raum). 

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@suchti. Jo, das ist der Knackpunkt...mir ist bewusst, dass ein Bachelor-Abschluss mit knapp 30, dazu ohne wesentliche Referenzen, alles andere als geil auf dem Lebenslauf aussieht...gerade die Nicht-Infomodule waren ne schwere Geburt bei mir. Muss man aber auch nicht rechtfertigen oder schönreden...genau deshalb baue ich gerade auf den aktuellen Arbeitsmarkt; bin schon zuversichtlich, dass ich ne Stelle kriegen werde, auch wenn mich die Absagen gerade etwas wurmen.

 

vor 15 Stunden, suchti. schrieb:

Tendenziell wäre IT-Consulting vermutlich der beste Weg, da a) steile Lernkurve und schnell Verantwortung (im Vgl zur Industrie), b) verschiedene Projekte in kurzer Zeit (aber aufpassen vor Bodyleasing), c) ordentliches Gehalt, und d) viel Kontakt zu Kunden und somit bessere Vorbereitung aufs Freelancer-Dasein (und größeres Netzwerk).

Deckt auch in allen Punkten genau meinen Gedankengang, weshalb ich auch gezielt ne Stelle als Consultant anpeile....wobei ich gerade das Wort Bodyleasing googlen musste. Du meinst also damit, dass ich nur für die Firma da bin, um als Arbeitskraft quer durch Deutschland (als Bsp.) geschickt zu werden? War tatsächlich ein Grund, warum ich eine Stelle bereits abgelehnt habe....ich bin gerne unterwegs und bringe auch ne gewisse Reisebereitschaft mit, aber tbh 80% Außen war mir dann doch zu happig...aber als Benchmark, was wäre da branchenüblich?
 

 

vor 4 Stunden, The bearded and famous schrieb:

Über die Konditionen in dem Bereich und was du für Vorstellungen hast kann ich allerdings nichts sagen. Ich würde jetzt einfach mal schätzen dass du zu hoch ansetzt. Es mag ein hoher Bedarf an Fachkräften bestehen, allerdings hat NRW gleichzeitig auch vergleichsweise viele Fachkräfte zu bieten. Ich weiß beispielsweise von Freunden dass sie von Anfang an mehrere Angebote aus anderen Bundesländern hatten, aber in NRW bleiben wollten, wo dann nur 1-2 Angebote waren. Die Konditionen die du fordern kannst sind (wenigstens in meinem Bereich als Ingenieur und kann mir kaum vorstellen dass es in anderen Branchen bedeutend anders ist) niedriger als in anderen Regionen Deutschlands (vor allem niedriger als in ländlichen Raum).  

Kann natürlich sein...ich denke aber, es liegt eher an meiner Vita als an meinen Forderungen. Man wird ja bei einigen Stellenausschreibungen aufgefordert, seinen Wunschgehalt anzugeben. Genaue Summe muss ich ja nicht nennen, aber ich hab mal im Internet ein bisschen rumgeschaut und würde damit, je nach Artikel (Zahlen weichen halt bisschen, aber nicht großartig ab) entweder genau im Durchschnitt oder gar drunter fallen..und selbst dann bin ich noch gewillt, um 2-4k€/Jahr runterzugehen fürs Erste, vor allem, wenn der Rest passt.
Was bisher viel eher ausschlaggebend bei meiner Suche war, war:
-Stelle in NRW(geil wäre Düsseldorf oder Kölle, da ich auch dahin ziehen will, sind auch beides große Standorte, aber vll. enge ich die Auswahl da gerade zu sehr ein?)
-gute Anbindungen mit den Öffis (wichtiger Punkt für mich! ich hol mir bestimmt noch kein Auto, erst recht nicht, wenn ich in die Großstadt ziehe)
-bei interessanten Stellenausschreibungen habe ich natürlich auch die Pages der Firmen abgecheckt, auch um zu gucken, in welchen Bereichen deren Kunden vertreten sind
-Außeneinsätze (grundsätzlich ja, gerne auch überregional, aber wie o.g. 80% ist mir einfach too much....meine Benchmark war bisher 25-50% Außen...deswegen aber nochmal die Frage nach der branchenüblichen Quote)
-Bahnticket (weil Öffis halt, ist natürlich ein Bonus, aber gerade als Consultant mit Außeneinsätzen find ich das irgendwie naheliegend...bieten auch viele Firmen an anscheinend...in worst-case kann ich für private Zwecke aber immer noch mal anfangen, zu "studieren", von daher diskutabler Punkt)

Wie gesagt, kann natürlich sein, dass ich da zu hoch ansetzte...das Gefühl hatte ich bisher aber nicht, da viele Stellenausschreibungen eher mehr als weniger gut diese Punkte abgedeckt haben. Andere Frage ist natürlich, ob ich mir dies mit meiner Vita leisten kann, klar...im Zweifel verkaufe ich mich aber lieber überm Wert als drunter, nachjustieren kann man von da aus immer noch.

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Nenn doch mal deinen Gehaltswunsch.
 

Wenn ich von heute auf morgen ein neues Projekt als Freelancer in Köln suche (und nur in Köln) dann rechne ich im Worst Case mit 6-8 Wochen. Im kein-Budget-mehr-da-Zeitraum von Oktober bis Dezember kann es noch etwas länger dauern.

Suche ich bundesweit in Städten über 500k Einwohner habe ich in spätestens 3 Wochen ein neues Projekt. Entsprechenden CV vorausgesetzt. Das Mal zum Vergleich wenn man sich auf eine Stadt fixiert. Ich kenne zwar viele Freelancer mit Familie und starken örtlichen Präferenzen, aber es wird einfach deutlich einfacher wenn du da flexibel bist.

Also worauf will ich hinaus? Wenn bis Jahresende keine Festanstellung dabei herauskommt, dann schnapp dir ne Deutschlandkarte und überleg mal ob es nicht Alternativen zu NRW gibt.

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vor 1 Stunde, TheNextNatural schrieb:

Deckt auch in allen Punkten genau meinen Gedankengang, weshalb ich auch gezielt ne Stelle als Consultant anpeile....wobei ich gerade das Wort Bodyleasing googlen musste. Du meinst also damit, dass ich nur für die Firma da bin, um als Arbeitskraft quer durch Deutschland (als Bsp.) geschickt zu werden? War tatsächlich ein Grund, warum ich eine Stelle bereits abgelehnt habe....ich bin gerne unterwegs und bringe auch ne gewisse Reisebereitschaft mit, aber tbh 80% Außen war mir dann doch zu happig...aber als Benchmark, was wäre da branchenüblich?

Ich kann was die Thematik angeht nur für meinen Bereich aus eigener Erfahrung sprechen, aber 80% Außentätigkeit ist Consulting durchaus realistisch. Für Ingenieure ist es meist so ein Zwitter aus Leiharbeit (weil eine Firma beispielsweise in unattraktiver Lage kaum eigene Fachkräfte anzieht) und Beratung (weil eine Firma sich eben lieber ein pauschales Angebot für ein Projekt einkauft statt selbst 2 eigene Experten einzustellen die sie ggf nichtmehr so leicht los werden). 

Ich kenne es aus anderen Bereichen nur durch Berichte von Bekannten. Da sind auch einige mit 80%-100% Außentätigkeit dabei. 

 

vor 1 Stunde, TheNextNatural schrieb:

Kann natürlich sein...ich denke aber, es liegt eher an meiner Vita als an meinen Forderungen. Man wird ja bei einigen Stellenausschreibungen aufgefordert, seinen Wunschgehalt anzugeben. Genaue Summe muss ich ja nicht nennen, aber ich hab mal im Internet ein bisschen rumgeschaut und würde damit, je nach Artikel (Zahlen weichen halt bisschen, aber nicht großartig ab) entweder genau im Durchschnitt oder gar drunter fallen..und selbst dann bin ich noch gewillt, um 2-4k€/Jahr runterzugehen fürs Erste, vor allem, wenn der Rest passt.

Leg diesen Durchschnitt ad Acta. Der VDI bringt jedes Jahr einen detaillierten Gehaltsatlas für Ingenieure heraus und dennoch wurde ich mit meiner Vorstellung auf der Stellensuche ausgelacht. Erst als die erste Stelle da war, konnte ich plötzlich Forderungen stellen. Hatte ich mich nicht auf NRW fixiert, wären deutlich höhere Gehälter und bessere Stellen rausgekommen. Aber eben im ländlichen Raum. 

vor 2 Stunden, TheNextNatural schrieb:

gute Anbindungen mit den Öffis (wichtiger Punkt für mich! ich hol mir bestimmt noch kein Auto, erst recht nicht, wenn ich in die Großstadt ziehe)

Noch so ein Punkt. Ich hätte ohne eigenen PKW niemals meine erste Stelle im Consulting bekommen. 

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@TheNextNatural Bodyleasing heißt, dass du beim Kunden mehr oder weniger als Erfüllungsgehilfe oder regulärer Mitarbeiter eingesetzt wirst und weniger auf Projektbasis. Wobei das im IT Consulting heutzutage fast Gang und Gebe ist.

Übrigens: mit deinem Profil brauchst du 100% Reisebereitschaft (sprich 4-5 Tage die Woche beim Kunden, jede Woche), ansonsten wird‘s noch schwieriger für dich einen passenden Job zu finden. Da musst du jetzt leider durch. Nach einem Jahr sieht‘s dann vermutlich deutlich besser aus, sodass du dich dann anderweitig orientieren kannst, sofern der Wunsch besteht. 

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Wenn du früher oder später als Freelancer arbeiten willst, lohnt es sich erstmal ein paar Jahre für einen IT-Dienstleister zu arbeiten. Du sammelst dort viel Erfahrung und lernst viele verschiedene Branchen (und Kunden!) in kurzer Zeit kennen.

Am 22.10.2019 um 02:08 , grandmasterkermit schrieb:

Möglichst großes Unternehmen solltest du sowieso ins Auge fassen

Kann ich pauschal nicht empfehlen. Große Unternehmen sind Prozessorientiert. Jeder MA ist wie ein Zahnrad und hat seine eigenen klare Aufgabe. Die Chance mal über den Tellerrand hinauszublicken ist gering oder nicht vorhanden. KMUs und StartUps orientieren sich an Visionen und Strategien. Hier bekommt man sehr viel vom Drumherum mit und gerade am Anfang sollte man sich lieber nicht nach dem Gehalt, sondern nach dem Lernfaktor richten. Das dicke Gehalt kommt mit der Zeit.

 

Edit: In Ddorf und Köln wird massiv nach Entwicklern gesucht. Konkret kann ich den Dienstleister Andrena Objects empfehlen.

Edit2: An Meetups teilzunehmen und sich dort mit den Leuten zu connecten ist vorteilhaft. Der Mensch ist ein soziales Wesen.

bearbeitet von MrNicestGuy
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Hey Leute,

leider hab ich mich die letzten zwei, drei Wochen nich so sehr darum gekümmert, wie ich das sollte...Depression, der Hurensohn.
In dem Sinne hat es sogar noch n guten Nebeneffekt, dass ihr mir davon abgeraten habt, ad hoc auf die Freelancer-Schiene zu gehen...wenn ich in dem Headspace jetzt gerade sebstständig gewesen wäre...puuhh...kann man böse mit auf die Fresse fallen.

Von daher...guter Plan, erstmal doch ne geregelte Arbeitsstelle zu finden...und dazu gibt's tatsächlich ein paar kleine Updates:
Zwei Firmen, die relativ lange mit der Antwort gebraucht haben, kamen dann tatsächlich auf mich zu und würden gerne mit mir sprechen...
Darüber hinaus hab ich Xing und LinkedIn nochmal besucht, weil meine Accounts da relativ brach lagen...LinkedIn wirft bei mir nichts ab, aber bei Xing bin ich tatsächlich mit ner Headhunterin am Quatschen...sind grade dabei, ein Telefoninterview auszumachen.

Was die beiden Firmen betrifft:
Obwohl ich mich für eine Niederlassung in Düsseldorf oder Köln beworben habe, hat eine Firma gefragt, ob ich es mir vorstellen kann, nach München zu ziehen.
Wie gesagt ist Umzug bei mir nur als Ultima Ratio gedacht, weil ich einfach gerade kein Geld fürn Umzug locker machen kann....München wäre aber tatsächlich eien Stadt, für die ich abgesehen davon NRW duchaus verlassen würde....hab jetzt erstmal im Düsseldorfer Office ein Bewerbungsgespräch, danach schaue ich mal, was sich ergibt.
Die zweite will mich in Wuppertal haben...nicht direkt Düsseldorf, aber ich würde durchaus erstmal pendeln und dann gegen Frühling nach D-City ziehen...muss dann zwar immer noch pendeln, aber wird schon humaner 🙂 Auch da steht erstmal ein TI an.

Werd morgen aber trotzdem nochmal zum Arbeitsamt rennen und auch ne neue Bewerbungsrunde abfeuern, einfach um nochmal die Pipeline zu füllen und Optionen offen zu halten, sollte beide Stellen nicht zu Stande kommen. Gedödelt hab ich die letzten Wochen leider schon genug.

Am 23.10.2019 um 16:01 , ToTheTop schrieb:

Nenn doch mal deinen Gehaltswunsch.
 

Wenn ich von heute auf morgen ein neues Projekt als Freelancer in Köln suche (und nur in Köln) dann rechne ich im Worst Case mit 6-8 Wochen. Im kein-Budget-mehr-da-Zeitraum von Oktober bis Dezember kann es noch etwas länger dauern.

Suche ich bundesweit in Städten über 500k Einwohner habe ich in spätestens 3 Wochen ein neues Projekt. Entsprechenden CV vorausgesetzt. Das Mal zum Vergleich wenn man sich auf eine Stadt fixiert. Ich kenne zwar viele Freelancer mit Familie und starken örtlichen Präferenzen, aber es wird einfach deutlich einfacher wenn du da flexibel bist.

Also worauf will ich hinaus? Wenn bis Jahresende keine Festanstellung dabei herauskommt, dann schnapp dir ne Deutschlandkarte und überleg mal ob es nicht Alternativen zu NRW gibt.

Naja, dachte schon bei ner Festanstellung an 40-44k/Jahr, weiß nicht, ob das überzogen, realistisch oder gar zu tief gestapelt ist...letzteres würde ich sogar eher ausschließen, da ich weit weg von "mit-10-Jahren-schon-ins-Pentagon-gehackt"-Level bin, um es mal überspitzt zu formulieren. Werde mich erstmal noch in paar Grundsachen aneignen/refreshen müssen...aber bei dem, was ich bei vergangenen Interviews gehört habe, sind durchaus Zahlen in dem Bereich gefallen....+BahnCard.
Jop und genau deine Passage "Entsprechend CV vorrausgesetzt" wird bei mir der Knackpunkt sein....mein CV liest sich nämlich nicht ganz so berauschend...ein Grund mehr, erstmal Referenzen zu sammeln.

 

 

Am 23.10.2019 um 17:09 , The bearded and famous schrieb:

Ich kann was die Thematik angeht nur für meinen Bereich aus eigener Erfahrung sprechen, aber 80% Außentätigkeit ist Consulting durchaus realistisch. Für Ingenieure ist es meist so ein Zwitter aus Leiharbeit (weil eine Firma beispielsweise in unattraktiver Lage kaum eigene Fachkräfte anzieht) und Beratung (weil eine Firma sich eben lieber ein pauschales Angebot für ein Projekt einkauft statt selbst 2 eigene Experten einzustellen die sie ggf nichtmehr so leicht los werden). 

Ich kenne es aus anderen Bereichen nur durch Berichte von Bekannten. Da sind auch einige mit 80%-100% Außentätigkeit dabei. 

Gut, dass man beim Consulting auch mit "Leiharbeit" bzw. Outsourcing rechnen muss, ist mir klar. Hab mir ja bewusst ne Stelle gesucht, wo ich auch mal aus bekannten Löcher rauskomme und auch mal neue Branchen und Felder entdecken kann. Aber die 80% schocken mich schon ein wenig. Wenn ich weiterhin keine Stelle finde, wo man mäßiger oft "umziehen" muss, überlege ich, ob ich dann nicht doch eher Richtung Developement gehe oder in den sauren Apfel beiße und auch Stellen jenseits der 50% Außeneinsatz in Betracht ziehe....etwas breiter streuen werde ich bei der nächsten Bewerbungsrunde definitiv.


Abgesehen davon, danke für all den Input...interessante Einblicke, die ich gerade so bekomme!

Sehe auch jetzt zu, dass ich meinen Arsch wieder hochbekomme und fleißig dafür sorge, dass ich möglichst bald mal n positives Update hier liefern kann. :hi:
Grüße

 

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Ich denke als Einstiegsgehalt sind 40-50k realistisch, je nach Region und Glück. Mehr ist bei deinem CV dann halt auch nicht drin ohne nennenswerte Referenzen. Ich würde gar nicht aufs Geld gucken und den Job mit der steilsten Lernkurve nehmen. Und sobald diese nach 1.5-2 Jahren abflacht direkt weiterziehen.

Und zu München: Hab selbst knapp 3 Jahre dort gelebt. Stadt ist geil und es gibt nen großen IT Markt (wobei der natürlich auch davon abhängt wie es BMW grade geht). Das Problem ist nur, mit <50k kannste ne Bude in der City vergessen, sofern du am Monatsende nicht mit +-0 dastehen willst. Da müsstest du dir schon eine WG suchen oder nach außerhalb ziehen. Und günstig ist es dort auch nicht wirklich.

Mehr als 50m2 kann man sich in München Zentral erst ab 3,5k Netto leisten, darunter ist’s einfach eng kalkuliert. Oder zu zweit.

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vor 5 Stunden, ToTheTop schrieb:

Ich denke als Einstiegsgehalt sind 40-50k realistisch, je nach Region und Glück. Mehr ist bei deinem CV dann halt auch nicht drin ohne nennenswerte Referenzen. Ich würde gar nicht aufs Geld gucken und den Job mit der steilsten Lernkurve nehmen. Und sobald diese nach 1.5-2 Jahren abflacht direkt weiterziehen.

Joa, mit 40k wär ich auch schon mega happy, alles andere ist erstmal Bonus, und das mit dem eher auf Lernkurve, etc. achten ist bei mir schon längst aufm Radar.....neu verhandeln kann ich mit ner gewissen Erfahrung ja immer noch....würd mir in NRW zum Leben vollkommen reichen....von der Bude her hab ich keine allzu großen Ansprüche, könnte auch noch 1-2 Jahre wie n Student leben ohne rumzumosern. Da ist mir zentrale Lage halt einfach wichtiger als Wohnraum.
Jop, und wegen der Lernkurve hab ich auch eher an einen Consulting-Job als son Systemadmin-Gedöns oder Excel-Peter-Posten. Und selbst wenn ich da nur rumkonfiguriere anstatt zu coden, solange ich noch die Business-Komponente mitnehmen kann a la wie gehe ich mit unseren Kunden um, was brauchen die, wie kann ich ne passende Lösung liefern und was da noch so alles reinfließt...dann komm ich definitiv schlauer aus dem Job raus als ich reinkomme...aber gut, dafür sind ja Interviews u.a. da, damit ich mir n Bild machen kann, wo ich lande und was für Arbeit auf mich zukommen kann.

Dass München teuer is, war mir bewusst, aber SO teuer? Doch n kleiner Roofblast für mich....ich überlegs mir wirklich 3x, ob ich ad hoc hinziehe, tendenziell nein....auch wenn ich dir glaube, dass München ne geile Stadt ist 🙂

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Also ich will dir München nicht madig machen. Gibt immer ein paar Schnapper, aber dann konkurrierst du auch mit 50-100 Leuten.

30m2, innerhalb der letzten 5 Jahre renoviert, modern und zentrumsnah biste komplett warm mit Strom deine 800€ ganz sicher los. Und dann biste eig noch gut dabei.

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Ne madig geredet haste mir da nichts, keine Sorge....aber spätestens, wenn man harten Zaster jonglieren muss wegen Einkommen und Lebenserhaltungskosten, ist mir real talk lieber als geschönte Zahlen...obviously. Muss ja alles auch finanziell Sinn machen.

Ein Update meinerseits:
Leider mit ner Absage aus nem Bewerbungsgespräch gekommen. Waren ganz happy mit meinen technischen Skills; gut war auch, dass ich erst nachgedacht und dann auf deren Fragen eingegangen bin (anstatt erst quatschen, dann denken).
Hätten mich auch fast genommen, haben sich dann aber doch gegen entschieden, weil ich bei den Antworten ein bisschen zu viel "Profil" vermissen ließ...
....oder wie man es hier wohl nennen würde: "Frame"....nachm Motto: "Ich bin der IT-Experte. Ich denke, das und das ist sinnvoll. Das müssen wir beachten." yada, yada, yada.
War bei mir wohl eher zu wischi-waschi und somit nicht überzeugend genug....soweit zum Feedback, was ich bekommen habe.

War jetzt auch ne Stelle, wo ich abgewartet hätte, ob ich nicht noch was besseres finde. Aber dennoch, haben ist besser als brauchen.

Naja, war mein erstes Bewerbungsgespräch, eine Vermittlung und ein Telefoninterview noch in der Pipeline, außerdem werd ich nochmal Xing und StepStone anschmeißen, Alternativen sammeln.

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Ich rate Dir erst einmal mindestens 2-3 Jahre als "normaler" Arbeitnehmer zu arbeiten. Du hast da Sicherheit, sammelst praktische Erfahrungen und erlebst auch mal stressige Momente. Kannst ja auch einen 3x Std. Vertrag machen und ein paar Std. in der Woche nutzen, um Dein Online Portfolia zu entwickeln oder weitere, kleine Projekte anzunehmen. Nach paar Jahren hast Du dann wenigstens für gewisse Zeit die Welt gesehen und kannst etwas vorweisen und sicherlich viel Erfahrung durch die tägliche Zusammenarbeit mit anderen Entwicklern sammeln. Parallel dazu Kundenkontakte aufbauen und pflegen.

Mein Hintergrund: Ich bin selbst etwa 10 Jahre im IT Bereich tätig und hatte während und vor meinem Informatik Studium schon Aufträge wahr genommen und selbstständig bearbeitet... war mir lieber als bei McDonalds oder so etwas zu arbeiten, da besser bezahlt und direkt schon Erfahrungen sammeln. In den letzten Semestern des Studiums arbeitete ich dann bei 2 unterschiedlichen Firmen. Bei letzterer bekam ich auch einen Vertrag nach meinem Studium und arbeite nun dort schon fast 2 Jahre und bin sehr zufrieden. Ich werde nun noch weitere ~3 Jahre als Arbeitnehmer arbeiten und dann, mit Mitte 30 aber einem ganz guten Jobprofil inkl. Erfahrung, auch noch einmal die Selbstständigkeit bzw. Freelancing oder Weiterbildung in Erwägung ziehen.

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Nicht sicher ob der Thread noch aktuell ist gerne schreibe ich noch was dazu.

Beide Optionen, die du genannt hast, haben ihre Vor- und Nachteile. Zuerst in die Festanstellung gehen ist gewiss der sicherere Weg. Du wirst in ein (Projekt-)Team integriert und kannst unter Anleitung erfahrener Leute erste Erfahrungen sammeln, auch Fehler machen. Zudem lernst du in der Zeit deine fachlichen Präferenzen kennen (wichtig um dich später sauber im Markt zu positionieren) und kannst auch Geld für die spätere Gründung zurücklegen.

Der direkte Weg zum Freelancing ist in meinen Augen mit mehr Risiko aber auch mit mehr Persönlichkeitsentwicklung verbunden. Ohne größere Rücklagen und erste Berufserfahrung ist die Wahrscheinlichkeit ggf. höher, dass du mal ein Projekt in den Sand setzt. Auf der anderen Seite hast du nicht nur in der Projektarbeit sondern auch im Hinblick auf die Selbstständigkeit von Anfang an eine hohe Lernkurve. Ich kenne ein paar Leute, die sich direkt nach dem Studium als (IT-)Berater selbstständig gemacht haben und bei denen es seitdem gut läuft. Ich würde die Entscheidung also letztlich davon abhängig machen, wie sicherheitsbedürftig du in dieser Hinsicht bist. Wenn du nicht allzu risikoavers bist würde ich mit dem Freelancing direkt starten.

Die anderen Gründe, die hier gegen eine Freelancer-Tätigkeit ins Feld geführt wurden, kann ich so nicht teilen. Es gibt zahlreiche Personaldienstleister und Projektbörsen, über die man Projekte für sich akquirieren kann, ohne über eigene Kundenkontakte zu verfügen. Für Absolventen bzw. Studenten gibt es zusätzlich noch spezialisierte Dienstleister, die gezielt für Junior Positionen rekrutieren, für die noch keine jahrelange Erfahrung erforderlich ist. Da kriegt man zu Beginn zwar nicht die Tagessätze, die dir vllt. vorschweben, auf der anderen Seite kommt man so verhältnismäßig leicht in die Freelancer-Tätigkeit rein. Alles weitere kann man sich dann in der Zeit aneignen.

Ich habe die letzte 3 Jahre bei einem solchen spezialisierten Dienstleister als Kundenbetreuer und Projektmanager gearbeitet (Direkteinstieg nach dem Studium) und mache mich jetzt 2020 als Berater für den Bereich Projekt- und Change Management selbstständig. Das Ziel mich selbstständig zu machen kam erst durch meine Tätigkeit, aus Sicht der Persönlichkeitsentwicklung hätte ich die drei Jahre aber nicht warten müssen. Noch zwei letzte Tipps: 1.) Zieh dir mal „Praxisbuch für Freiberufler“ von Svenja Hofert rein, das gibt einen guten Überblick über das Thema 2.) Wenn du Anspruch auf ALG I hast solltest du definitiv den Gründungszuschuss beantragen.

Bei näheren Rückfragen gerne PM.

Viel Erfolg bei deinem Unterfangen!

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